Dawn French

 3.1 Sterne bei 63 Bewertungen
Autor von Irgendwas geht immer, A Tiny Bit Marvellous und weiteren Büchern.

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Irgendwas geht immer

Irgendwas geht immer

 (58)
Erschienen am 08.06.2012
A Tiny Bit Marvellous

A Tiny Bit Marvellous

 (3)
Erschienen am 27.06.2011
According to Yes

According to Yes

 (1)
Erschienen am 22.10.2015
Oh Dear Silvia

Oh Dear Silvia

 (0)
Erschienen am 25.10.2012
Dear Fatty

Dear Fatty

 (0)
Erschienen am 26.06.2009
Untitled

Untitled

 (0)
Erschienen am 01.11.2012
Untitled Dawn French 1

Untitled Dawn French 1

 (0)
Erschienen am 22.10.2015

Neue Rezensionen zu Dawn French

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Kristin84s avatar

Rezension zu "Irgendwas geht immer" von Dawn French

Nicht ganz mein Lesegeschmack
Kristin84vor 9 Monaten

Zum Inhalt: 

Die liebe Familie! Auch wenn man nach außen hin versucht, als ein großes Ganzes zu wirken, so hat doch jedes Familienmitglied seine eigenen Probleme. So auch die Familie Battles. Mutter Mo, Tochter Dora und Sohn Peter alias Oscar versuchen ihren Alltag mehr schlecht als recht zu meistern und lassen uns an ihrem Familienleben teilhaben.   


Meine Meinung: 

Bisher bin ich in den meisten Fällen mit britischen Autoren und ihren Büchern nicht so wirklich warm geworden. So war es leider auch hier. Es lag noch nicht einmal am Schreibstil, der ziemlich flüssig war und man dadurch gut durchs Buch kam. Eher war es - mal wieder - der Witz. Anscheinend kann ich mit dem britischen Humor nicht wirklich etwas anfangen. Wenn ich die Rezensionen der anderen Leser dieses Buches durchstöbere, frage ich mich teilweise, ob die ein anderes Buch gelesen haben. Aussagen wie "Das Buch sprüht vor Witz" kann ich für mich leider gar nicht unterschreiben. Bei mir war es eher so, dass die Story mehr so vor sich hindümpelte, am Schluss ein wenig an Fahrt aufnahm, aber mich nie wirklich gut unterhalten konnte.

Man erlebt das Familienleben aus drei Perspektiven in einer Art Tagebucheinträge, und zwar aus der Sicht von Mo, Dora und Peter alias Oscar. In den kleinen Kapitel erfährt man immer abwechselnd etwas über die Probleme und Gedanken des jeweiligen Protagonisten. An sich vielleicht eine gute Idee, aber irgendwie ergibt alles zusammen für mich kein großes Ganzes. Gerne hätte ich z.B. gelesen, wie jeder von den Charakteren die selbe Situation sieht, um vielleicht auch besser die ganze Familie zu verstehen. Aber leider findet keine wirkliche Verstrickung zwischen den Kapiteln statt, sondern jeder Erzählstrang wird für sich weiter erzählt, was ich ein wenig schade finde, denn es geht in diesem Roman ja um die Familie. Auch finde ich die Charaktere teilweise ein wenig überzogen. Natürlich hat man als Teenager so seine Probleme mit der Liebe, mit seinem eigenen Ich und vielen anderen Dingen. Aber das Verhalten, was Dora und Peter alias Oscar an den Tag legen, finde ich schon ziemlich übertrieben. Mo, die Mutter, die ein wenig in eine Selbstkrise schlittert, kann ich da schon eher verstehen. Trotzdem wurde meiner Meinung nach auch bei ihr der Bogen ein wenig überspannt. Manchmal ist weniger bekanntlich mehr. 


Ein weiterer Kritikpunkt ist die Kurzbeschreibung für dieses Buch. Für mich werden schon zu viele Geschehnisse verraten, die wirklich erst sehr spät im Buch vorkommen. Meiner Meinung nach hat der Verlag hier schon zu viel verraten. Wenn man aber ehrlich ist, was hätte man auch schreiben sollen? Denn wirklich viel passiert in diesem Buch nicht. Man kann sogar sagen, dass die Geschichte ein wenig vor sich in dümpelt. Keine Spannung, keine wirklichen Hochs und Tiefs - einfach nichts.


Mein Fazit: 

Mich konnte dieses Buch nicht überzeugen. Der Schreibstil war ganz okay, aber der Humor und die Story selbst haben sehr zu wünschen übrig gelassen.

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Rezension zu "Irgendwas geht immer" von Dawn French

Grandios witzige Familiengeschichte
Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren


Was passiert, wenn in der Psychotherapeutenpraxis der Mutter plötzlich ein attraktiver, neuer Kollege auftaucht?
Der schwule Sohn spielt verrückt. Die Tochter revoltiert. Die Mutter gerät durcheinander.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von jeweils Mutter Mo (49), Tochter Dora (17) und Sohn Oscar (16, eigentlich heißt er Peter, doch er eifert Oscar Wilde nach) in ICH-Form erzählt. Die Figuren haben alle ihren ganz eigenen Stil des Erzählens, was das Lesen lebendig macht und oft zu komischen Überschneidungen führt.
Tochter Dora kommt sehr flapsig daher, was mich hat Tränen lachen lassen. Auch sehr schön die gewählte, gestelzte Art Oscars.
Alle sind sehr mit sich beschäftigt und ihr Leben dreht sich im Grunde nur um die eigenen Wünsche und Bedürfnisse - also im Grunde so wie es in einer Familie tatsächlich zugeht.
Oscar verknallt sich in den neuen Kollegen der Mutter - obwohl sein Schulfreund viel besser zu ihm passen würde und ihn sowieso schon heimlich liebt.
Dora surft gefährlich im Internet und verdirbt es sich nebenbei mit ihrer besten Freundin.
Mo steckt mitten in der Lebenskrise und verfällt auch dem neuen Kollegen, der es jedoch heimlich auf ihre Tochter abgesehen hat.
Die Handlung spitzt sich wunderbar zu und am Ende kann man erleichtert aufatmen, denn irgendwie schaffen sie es doch, wieder zueinander zu finden und sich als Familie zu fühlen.

Dawn French ist britische Komikerin (übrigens die "Fette Dame im Portrait" aus den Harry Potter-Filmen) - beides schimmert in ihrem Buch wunderbar hindurch. Der feine Blick auf die einzelnen Figuren ebenso wie der trockene, britische Humor.
Von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung!

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KiraMinttus avatar

Rezension zu "Irgendwas geht immer" von Dawn French

Irgendwas geht immer
KiraMinttuvor 2 Jahren

Dora, 17 Jahre alt, dem Gothik-Girl-Look entwachsen und zum blonden, braungebrannten Barbieäquivalent mutiert, hasst ihre verständnisarme Mutter, hassliebt ihren Exfreund Sam und liebt die Vorstellung, demnächst zwischen lässigen Skilehrern ein paar Dollar zu verdienen und mit ansprechenden Fotos bei Facebook ihre Freundin Lottie vor Neid zum Platzen zu bringen.

Doras sechzehnjähriger Bruder Oscar alias Peter dagegen schwebt über derlei Banalitäten. Er verehrt Oscar Wilde, fühlt sich mental mit ihm verbunden und kommt nur dann ein wenig ins Verzweifeln, wenn es ihm nicht gelingen will, in seinem Heimatort Pangbourne eine stilvolle Krawatte zu erstehen.

Im Gegensatz dazu verzweifelt Mutter Mo derzeit täglich. Über das von Tochter Dora gewünschte Nabelpiercing und über ihr katastrophales Uni-Bewerbungsschreiben ('Attraktive Blondine, 17, mit Humor und eigenem Roller, sucht coole Uni mit Fakultät für Ernährungswissenschaften und durchtrainierte Jungs für Lernen, Spaß und vielleicht mehr''), über ihren in höheren Sphären dahindriftenden Sohn Oscar, über ihren Chef George, der ihr einen Praktikanten vor die Nase setzt und seinen Blick in jedem Dekolleté versenkt, über den Ehemann und seiner Dauergeliebten Mac, über ihre langweiligen Nachbarn, ihren eklatanten Mangel an Spass und über ihr Leben allgemein.

Dieses wunderbare Buch besticht mit skurril-liebenswerten Charakteren und beschwingtem Schreibstil. Auch wenn ich mir zugegebenermaßen ab und an gewünscht habe, dass Dora ihre Mutter phasenweise nicht in gefühlt jedem zweiten Satz mit einem Vorwurf oder Kraftausdruck bedenken möge, und auch wenn Oscar bisweilen wirklich etwas SEHR exzentrisch ist - irgendwann liebt man sie alle.

Kein Buch zum Nachgrübeln, kein Buch zum Abtauchen, aber für einen leichten, unterhaltsamen und unbeschwerten Lesespass absolut hervorragend geeignet.

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Gespräche aus der Community

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justitias avatar
Ich bin gerade am überlegen auch mal ein Wanderbuch auf die Reise zu schicken. Und zwar von Dawn French "Irgendwas geht immer".

Klappentext: Niemand geht einem so sehr auf die Nerven wie die Familie. Und nichts ist unterhaltsamer, als festzustellen, dass es anderen genauso geht. So wie den Battles! Mutter Mo, eine Kinderpsychologin, steht fassungslos vor ihren pubertierenden Kindern. Tochter Dawn findet ihre Familie schrecklich peinlich. Sohn Peter ist in Oscar Wilde verliebt – und benimmt sich leider auch so. Und ja, einen Ehemann gibt es auch: Mo nennt ihn liebevoll »Ich-muss-noch-was-arbeiten!«. Keiner versteht den anderen oder redet vernünftig. Bis es hart auf hart kommt. Als sich ein fieser Betrüger in ihr Leben schleicht, halten alle zusammen – sogar der Hund.
Wer von euch hätte daran Interesse? Wenn sich genug, das heißt mindestens fünf Leute finden, werde ich es wandern lassen.
Es gelten die üblichen Regeln:
- jeder behandelt das Buch so, als wäre es sein eigenes. Sollte doch ein größerer Schaden entstehen, sagt bitte Bescheid.
- jeder kümmert sich selbst um die Anschrift des Nachfolgers
- jeder gibt eine Rückmeldung, wenn er das Buch erhalten bzw. weitergeschickt hat, damit ich auch weiß, bei wem sich das Buch gerade befindet
- jeder hat 2 Wochen Zeit zu lesen (wenn es doch mal länger dauert, bitte Rückmeldung)
- sollte das Buch verloren gehen, dann teilen sich Absender und Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar

Ich würde mich auch freuen, wenn wir hier ein bißchen über das Buch plaudern könnten.
LG, justitia

1) chatty68 - fertig
2) weltenhunger - fertig
3) MelE - fertig
4) Nicole_L - fertig
5) Fake_Illusion - fertig
6) Bücherwurm - auf dem Weg hierher
7) (Moni-Que) - antwortet nicht, schickt WB nicht weiter
8) melanie_reichert

melanie_reicherts avatar
Letzter Beitrag von  melanie_reichertvor 5 Jahren
Buch ist auf dem Heimweg :)
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