Dawn French Irgendwas geht immer

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Inhaltsangabe zu „Irgendwas geht immer“ von Dawn French

Niemand geht einem so sehr auf die Nerven wie die Familie. Und nichts ist unterhaltsamer, als festzustellen, dass es anderen genauso geht. So wie den Battles! Mutter Mo, eine Kinderpsychologin, steht fassungslos vor ihren pubertierenden Kindern. Tochter Dawn findet ihre Familie schrecklich peinlich. Sohn Peter ist in Oscar Wilde verliebt – und benimmt sich leider auch so. Und ja, einen Ehemann gibt es auch: Mo nennt ihn liebevoll »Ich-muss-noch-was-arbeiten!«. Keiner versteht den anderen oder redet vernünftig. Bis es hart auf hart kommt. Als sich ein fieser Betrüger in ihr Leben schleicht, halten alle zusammen – sogar der Hund.

Wunderbar komisch. Dennoch berührend. Ich lese es gerne wieder!

— LittleDream
LittleDream

Das Cover ist schön, der Inhalt aber eher nicht.

— Loooora
Loooora

Der schön gesaltete Einband passte leider nicht zum Inhalt.

— schnaeppchenjaegerin
schnaeppchenjaegerin

Nette Unterhaltung, wenn man gerade nichts Besseres zur Hand hat, aber definitiv kein Buch, dass man unbedingt gelesen haben sollte.

— JuliaB
JuliaB

Zeitweise ganz komisch, aber die meisten Einträge sind unnötig in die Länge gezogen. Die Umgangssprache der Tochter stieß mir besonders auf.

— Federchen
Federchen

Das langweiligste Buch des Jahres! Durchschnittsfamilien sehe ich jeden Tag - zusätzlich darüber zu lesen ist nicht mehr notwendig!

— monerl
monerl

Hammer, einfach köstlich!

— Bücherwurm
Bücherwurm

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  • Grandios witzige Familiengeschichte

    Irgendwas geht immer
    LittleDream

    LittleDream

    03. December 2016 um 10:56

    Was passiert, wenn in der Psychotherapeutenpraxis der Mutter plötzlich ein attraktiver, neuer Kollege auftaucht?Der schwule Sohn spielt verrückt. Die Tochter revoltiert. Die Mutter gerät durcheinander.Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von jeweils Mutter Mo (49), Tochter Dora (17) und Sohn Oscar (16, eigentlich heißt er Peter, doch er eifert Oscar Wilde nach) in ICH-Form erzählt. Die Figuren haben alle ihren ganz eigenen Stil des Erzählens, was das Lesen lebendig macht und oft zu komischen Überschneidungen führt.Tochter Dora kommt sehr flapsig daher, was mich hat Tränen lachen lassen. Auch sehr schön die gewählte, gestelzte Art Oscars.Alle sind sehr mit sich beschäftigt und ihr Leben dreht sich im Grunde nur um die eigenen Wünsche und Bedürfnisse - also im Grunde so wie es in einer Familie tatsächlich zugeht.Oscar verknallt sich in den neuen Kollegen der Mutter - obwohl sein Schulfreund viel besser zu ihm passen würde und ihn sowieso schon heimlich liebt.Dora surft gefährlich im Internet und verdirbt es sich nebenbei mit ihrer besten Freundin.Mo steckt mitten in der Lebenskrise und verfällt auch dem neuen Kollegen, der es jedoch heimlich auf ihre Tochter abgesehen hat.Die Handlung spitzt sich wunderbar zu und am Ende kann man erleichtert aufatmen, denn irgendwie schaffen sie es doch, wieder zueinander zu finden und sich als Familie zu fühlen.Dawn French ist britische Komikerin (übrigens die "Fette Dame im Portrait" aus den Harry Potter-Filmen) - beides schimmert in ihrem Buch wunderbar hindurch. Der feine Blick auf die einzelnen Figuren ebenso wie der trockene, britische Humor.Von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung!

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  • Irgendwas geht immer

    Irgendwas geht immer
    KiraMinttu

    KiraMinttu

    07. November 2016 um 10:36

    Dora, 17 Jahre alt, dem Gothik-Girl-Look entwachsen und zum blonden, braungebrannten Barbieäquivalent mutiert, hasst ihre verständnisarme Mutter, hassliebt ihren Exfreund Sam und liebt die Vorstellung, demnächst zwischen lässigen Skilehrern ein paar Dollar zu verdienen und mit ansprechenden Fotos bei Facebook ihre Freundin Lottie vor Neid zum Platzen zu bringen.Doras sechzehnjähriger Bruder Oscar alias Peter dagegen schwebt über derlei Banalitäten. Er verehrt Oscar Wilde, fühlt sich mental mit ihm verbunden und kommt nur dann ein wenig ins Verzweifeln, wenn es ihm nicht gelingen will, in seinem Heimatort Pangbourne eine stilvolle Krawatte zu erstehen.Im Gegensatz dazu verzweifelt Mutter Mo derzeit täglich. Über das von Tochter Dora gewünschte Nabelpiercing und über ihr katastrophales Uni-Bewerbungsschreiben ('Attraktive Blondine, 17, mit Humor und eigenem Roller, sucht coole Uni mit Fakultät für Ernährungswissenschaften und durchtrainierte Jungs für Lernen, Spaß und vielleicht mehr''), über ihren in höheren Sphären dahindriftenden Sohn Oscar, über ihren Chef George, der ihr einen Praktikanten vor die Nase setzt und seinen Blick in jedem Dekolleté versenkt, über den Ehemann und seiner Dauergeliebten Mac, über ihre langweiligen Nachbarn, ihren eklatanten Mangel an Spass und über ihr Leben allgemein.Dieses wunderbare Buch besticht mit skurril-liebenswerten Charakteren und beschwingtem Schreibstil. Auch wenn ich mir zugegebenermaßen ab und an gewünscht habe, dass Dora ihre Mutter phasenweise nicht in gefühlt jedem zweiten Satz mit einem Vorwurf oder Kraftausdruck bedenken möge, und auch wenn Oscar bisweilen wirklich etwas SEHR exzentrisch ist - irgendwann liebt man sie alle.Kein Buch zum Nachgrübeln, kein Buch zum Abtauchen, aber für einen leichten, unterhaltsamen und unbeschwerten Lesespass absolut hervorragend geeignet.

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  • Der Schein trügt.

    Irgendwas geht immer
    Loooora

    Loooora

    02. October 2016 um 13:38

    Ich habe mir dieses Buch auf Grund des schönen Covers gekauft und weil es in England ja ein "No 1 Bestseller" war, was ich aber einfach mal komplett bereut habe, da ich mehrmals am überlegen war dieses Buch abzubrechen, mich aber letzten Endes doch entschlossen habe es zu beenden bzw. die letzten Seiten zu überfliegen. Das Buch dreht sich um die Familie Battle in einer kleinen Stadt in England. Der Name ist Programm vor allem zwischen Mutter und Tochter, die in einem täglichen Disput miteinander stehen und wo es, außer zum Schluss, als es zum Happy End ging, jeden Tag gekracht hat. Die Geschichte wird immer von drei Protagonisten in Tagebuchform beleuchtet, die abwechselnd zu Wort kommen. 1. die Tochter Dora, die kurz vor ihrem 18. Geburtstag steht und über das Leben schimpft, ihre Mutter hasst, sich hässlich findet und sowas von übertrieben ihre pubertäre Phase erlebt, dass man nur noch die Augen verdrehen kann. 2. Mutter Mo, eine Kinder- und Jugendpyschologin, die mitten ihrer Midlife-Crisis steckt, ihre Tochter missversteht, im Kontakt mir ihr regelmäßig ins Fettnäpfchen tritt und sich auf eine Affäre mit einem jüngeren Mann einlassen will. 3. Oscar oder Peter, der jüngste Spross der Familie, der sich für die Reinkarnation von Oscar Wilde hält und deswegen nur mit Oscar angesprochen werden möchte, seine Sexualität entdeckt und eigentlich zeitweise der amüsanteste Part in diesem Buch übernimmt. Der Plot der Story ist schnell erzählt. Dora hasst ihre Mutter, sagt sie zumindest andauernd, schlägt sich mit den täglichen Teenager Problemen rum, schafft sich gerne Probleme und weiß nicht, was sie will. Ihre Mutter Mo ist in der Midlife-Crisis, möchte sich gerne auf eine Affäre mit ihrem Praktikanten einlassen, lässt es aber letztendlich ihrer Familie zu Liebe sein. Der besagte Praktikant Noel spielt eine Schlüsselfigur in dem Buch, da er die Mutter begehrt, sich an ihre Tochter über Facebook ranmacht und sogar vom Sohn angehimmelt wird. Zu guter Letzt darf sogar noch der Ehemann ein eigenes Kapitel haben, in dem es eigentlich nur darum geht, dass er Noel verprügelt, weil dieser sich an seine Tochter rangemacht hat, der dann letztendlich das weite sucht. Ich habe selten so ein bescheidenes Buch gelesen, ich war wirklich froh, als es vorbei war. Die Protagonisten waren total unsympathisch, allen voran Mutter und Tochter. Nur der Sohn war zeitweise ein Lichtblick in dem Buch, durch seinen hochgestochenen Erzählstil und dem verpackten Witz. Der Vater und die Großmutter waren meiner Meinung nach die sympathischsten Darsteller, leider hatten sie aber nur eine Nebenrolle. Die Story ist dünn, da sie eigentlich keine wirkliche Story hat. das ständige Bemitleiden von den Beteiligten ist anstrengend gewesen, da es sich in irgendeiner Art und Weise einfach ständig wiederholte. Definitiv kein Buch, was ich empfehlen würde, im Gegenteil. Daher im gesamten nur ein Stern, für das schöne Cover. Und für den sympathischen Vater.

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  • Familiengeschichte(n)

    Irgendwas geht immer
    Trucks

    Trucks

    25. June 2015 um 11:43

    Dawn French´s "Irgendwas geht immer" berichtet recht amüsant vom Familienleben der Battles. Diese besteht aus Mutter Mo, einer Kindertherapeutin, ihrem Mann, dem Sohn Peter und Tochter Dora. Die Kinder haben die typischen Teenieprobleme, abgesehen davon, dass Peter eine Obsession für Oscar Wilde hat. Teilweise erkennt man das eigene Familienleben ganz gut wieder, aber Dawn French´s "Vorbildung" als Comedian kommt natürlich immer wieder durch, so dass Vieles doch ein wenig überspitzt wirkt. Die abwechselnde Erzählweise gibt dem Buch noch etwas mehr Schwung - als Leser fühlt man recht hautnah mit. Im Großen und Ganzen ist das Buch recht witzig, aber ich hatte mich dann doch etwas mehr versprochen, daher nur drei Sterne, die aber sind nett gemeint.

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  • Familienwahnsinn

    Irgendwas geht immer
    schnaeppchenjaegerin

    schnaeppchenjaegerin

    12. April 2015 um 02:20

    Der ganz normale Familienwahnsinn? Gott sei Dank nicht! Der Roman wird aus der Sicht von drei Personen geschildert: Mo, die 49-jährige Mutter und Psychotherapeutin, Dora, die 17-jährige Tochter und Peter, der lieber Oscar genannt, der jüngere Bruder. Mo steckt in der Midlife-Crisis und betrügt ihren Mann mit einem Kollegen. Dora ist mitten in der Pubertät, hasst alles und jeden, vor allem ihre beste Freundin und ihre Mutter, die sogar zum 18. Geburtstag ihrer Tochter zu spät kommt. Sich selbst findet sie viel zu fett und einen Freund hat sie auch nicht - wie gut, dass sie über Facebook "X-Man" kennenlernt. Peter gesteht sich sein Schwulsein ein, ist jedoch ein versnobter Junge, der glaubt, die Widergeburt von Oscar Wilde zu sein. Durch seine Intelligenz fühlt er sich anderen überlegen und in der Schule trägt er lieber Rüschenhemden statt der Schuluniform, womit er sich regelmäßig Ärger einfängt. Der Vater kommt nur gegen Ende der Geschichte kurz zu Wort und verprügelt Noel, der einerseits der Geliebte seiner Ehefrau, der Schwarm seines Sohnes und der Lüstling seiner Tochter ist. Der sympathischte Charakter des Buches ist Pamela, die Mutter von Mo, die allerdings nur eine untergeordnete Rolle spielt. Das schönste am Buch ist der hübsche Einband.

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  • Eine ganz normale Familie...

    Irgendwas geht immer
    MrsFoxx

    MrsFoxx

    07. March 2014 um 14:17

    Für die 49jährige Mo Battle ist der Nachname Programm: Zu Hause herrschen fast täglich Kriegszustände. Während Sohn Peter eine große Affinität zu Oscar Wilde an den Tag legt und nur mit dessen Vornamen angesprochen werden möchte, befindet sich die siebzehnjährige Tochter Dora in der tiefsten Pubertät, was kräftig an Mos Nerven zerrt. Und während Mo versucht den Spagat zwischen Vollzeit-Psychologin und Familien-Mutter zu meistern, glänzt ihr reizender Ehemann Denys offensichtlich mit Abwesenheit und kümmert sich aufopferungsvoll um den PC.  Die Geschichte beginnt wunderbar spannend und humorvoll. Nur leider büßt der Roman über die Seiten hinweg so einiges an Spannung ein. Ich habe ungefähr die Hälfte des Buches gewartet, dass endlich etwas passiert. An Wortwitz und Charme hat der in Tagebuch-Form geschriebene Roman zu keiner Zeit verloren. Großartig abwechslungsreich sind die verschiedenen Einträge von Mo, Dora und Oscar geschrieben und während letzterer mit ähnlich hochtrabendem Schreibstil erheiterte, wie der original Oscar Wilde zu seiner Zeit gesprochen haben muss, lässt sich aus Doras Seiten eine unglaubliche Unsicherheit herauslesen, die sie mit Wut und Hass auf ihre Mutter zu überspielen versucht.  Das Cover ist an und für sich recht schlicht, glänzt aber mit großartigen Details und einem Druck auf dem Schnitt.  Fazit: Eine wunderbar komische Lektüre, die für einige Lacher sorgt und mit der sich bestimmt so mancher identifizieren kann. Doch leider büßt sie einiges an Spannung ein, worauf ich ungewöhnlich lange für das Lesen des gesamten Buches benötigt habe.

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  • Der ganz gewöhnliche Wahnsinn heißt Familie

    Irgendwas geht immer
    dicketilla

    dicketilla

    06. March 2014 um 22:43

    Es ist die Familie der Mo Battle , der wir hier über die Schulter schauen dürfen. Da ist Dora, ihre 17 jährige Tochter, die gerade in den Abschlussprüfungen steckt und kurz vor ihrem 18. Geburtstag steht. Sie hasst ihre Mutter, und zeigt es ihr bei jeder Gelegenheit, aber es ist der Hass eines unverstandenen Teenager , der sich bevormundet, hässlich und ungeliebt fühlt. Oscar , der 16 jährige Sohn, lebt in einer sich erwählten Welt. Eigentlich heißt er Peter ,aber da er diesen Namen nicht mag, nennt er sich nach Oscar Wilde, und lebt auch dessen Snobismus , Wortwahl und den besonderen Kleiderstil aus. Mo ist Kinder -und Jugendpsychologin und steht kurz vor ihrem 50. Geburtstag. Erzählt wird die Geschichte immer aus Sicht der einzelnen Person. Bindeglied bilden dabei noch der Vater und die Großmutter, die aber immer in Schilderungen der einzelnen Personen auftauchen, aber auch eine entscheidende Rolle spielen. Oscar nennt seine Schwester immer Dussel-Dora, da sie ihren blond gefärbten Haaren nach, einer Blondine immer ähnlicher wird, aber dennoch fühlt er sich verantwortlich und er kann eine gewisse Zuneigung ihr gegenüber nicht leugnen. Trotz seiner verschrobenen Ausdrucksweise empfand ich ihn als hellen Kopf, der den Zustand der Familie gut zu analysieren weiß, und mich oft zum Lachen brachte. Dora ist erschreckend in ihrer Ausdrucksweise , und ich wünsche keiner Mutter diese Flut von Beschimpfungen, wohinter sich auch ein Schrei nach Verständnis , Beachtung verbirgt. Mo ist so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass sie das nicht zu sehen scheint, obwohl sie ihre Tochter oft wie eine Patientin analysiert. Ein Goldstück ist Pamela, Mo’s Mutter, die eine wunderbare Art hat den Dingen ihren Sinn zu geben, und ihre Logik entwaffnend ist. Für jedes Familienmitglied hat sie immer den passenden Kuchen parat. Warum der Vater immer auf Harmonie aus ist, und jeden Konflikt aus dem Wege geht, eröffnet sich erst zum Ende des Buches. Poo der Hund der Familie gehört natürlich auch noch erwähnt. Eine durchaus witzige Geschichte, die sich besonders gut liest, wenn man bereits pubertierende Kinder hinter sich gebracht hat, und deren Ausschweifungen mit etwas Abstand begegnen kann. Ja Töchter haben so ihre besondere Art, weiß ich aus eigener Erfahrung , und oft musste ich mich fragen, was sie wohl über mich so dachte in jener Zeit. Und auch wenn man es nicht wahr haben will, sind Töchter ihren Müttern gar nicht so unähnlich . Ich finde das Buch gut geschrieben, und hat allerhand Witz zu bieten. Am Ende des Buches sind noch Auszüge aus Omas Rezeptbuch , ihrer tröstenden Kuchen, beigefügt. Hier noch ein Auszug von Doras Gedanken : “ ….wir streiten uns ja ziemlich oft, aber bei den wichtigen Sachen muss sie einfach dabei sein, verdammt. Vielleicht nicht im selben Zimmer und so, aber dann eben draußen, wo sie auf mein Make-up aufpasst und meine Brille hält und mein Essen und meine Sachen. Jeder braucht jemanden, der so was für ihn tut. So eine Art Mutter-Schrägstrich-Hausangestellte eben. “ ( S. 333 ) 

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  • Chaotischer Familienalltag

    Irgendwas geht immer
    JuliaB

    JuliaB

    12. February 2014 um 14:33

    Bei der Familie Battle ist der Name Programm: Mutter Mo arbeitet als Jugendpsychologin und versucht, ein Buch über den Umgang mit schwierigen Teenagern zu schreiben, ist aber bei Konflikten mit ihren eigenen pubertierenden Kindern regelmäßig hoffnungslos überfordert. Tochter Dora fühlt sich grundsätzlich von aller Welt und von ihrer Mutter im Speziellen komplett missverstanden. Wozu sollte sie sich mit College-Bewerbungen abmühen, wo doch völlig klar ist, dass sie eine berühmte Sängerin wird? Zudem findet sie es absurd, sich ernsthaft Gedanken über die Zukunft machen, wenn sie sowieso an Liebeskummer zugrunde geht. Sohn Peter hält sich für die Reinkarnation von Oscar Wilde und geht den anderen mit snobistischen Allüren auf die Nerven. Der Vater ist bei der Bewältigung des täglichen Wahnsinns auch keine Hilfe, ist er doch, zumindest nach Meinung seiner Frau, „ein wahrer Meister darin, sich vom Acker zu machen, sobald es etwas lauter wird“. Kurz, alle fühlen sich missverstanden, sie sprechen zwar miteinander (wenn es denn sein muss), reden aber aneinander vorbei. Aber wenn die Situation wirklich ernst wird, kann sich die Familie Battle auch zusammenraufen und gegen Fieslinge zur Wehr setzen... Das Buch setzt sich quasi aus Tagebucheinträgen der Familienmitglieder zusammen und es ist beeindruckend, wie die Autorin es schafft, mit jeder Person den Schreibstil zu ändern. Normalerweise mag ich Bücher, bei denen ständig die Perspektive wechselt, gar nicht. Ich ziehe eine „objektive“ Schilderung vor, oder die Sicht der Hauptperson. Hier jedoch ist die jeweilige stilistische Eigenart so gelungen, dass die unterschiedlichen Perspektiven wirklich glaubwürdig sind. Besonders Oscar mit seiner pseudo-altertümlichen Ausdrucksweise hat es mir angetan. Allerdings sind die Szenen aus dem turbulenten Familienleben doch ziemlich überzeichnet. Was anfangs noch recht witzig war, wird rasch unglaubwürdig und ermüdend, zudem plätschert die Story lange Zeit vor sich hin. Gegen Ende kommt dann doch noch etwas Bewegung in die Geschichte, allerdings hält sich auch hier die Spannung in Grenzen, da der Schluss ziemlich vorhersehbar ist. Letztlich bleibt das Buch relativ seicht und belanglos.

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  • Wanderbuch: Dawn French - Irgendwas geht immer

    Irgendwas geht immer
    justitia

    justitia

    Ich bin gerade am überlegen auch mal ein Wanderbuch auf die Reise zu schicken. Und zwar von Dawn French "Irgendwas geht immer". Klappentext: Niemand geht einem so sehr auf die Nerven wie die Familie. Und nichts ist unterhaltsamer, als festzustellen, dass es anderen genauso geht. So wie den Battles! Mutter Mo, eine Kinderpsychologin, steht fassungslos vor ihren pubertierenden Kindern. Tochter Dawn findet ihre Familie schrecklich peinlich. Sohn Peter ist in Oscar Wilde verliebt – und benimmt sich leider auch so. Und ja, einen Ehemann gibt es auch: Mo nennt ihn liebevoll »Ich-muss-noch-was-arbeiten!«. Keiner versteht den anderen oder redet vernünftig. Bis es hart auf hart kommt. Als sich ein fieser Betrüger in ihr Leben schleicht, halten alle zusammen – sogar der Hund. Wer von euch hätte daran Interesse? Wenn sich genug, das heißt mindestens fünf Leute finden, werde ich es wandern lassen. Es gelten die üblichen Regeln: - jeder behandelt das Buch so, als wäre es sein eigenes. Sollte doch ein größerer Schaden entstehen, sagt bitte Bescheid. - jeder kümmert sich selbst um die Anschrift des Nachfolgers - jeder gibt eine Rückmeldung, wenn er das Buch erhalten bzw. weitergeschickt hat, damit ich auch weiß, bei wem sich das Buch gerade befindet - jeder hat 2 Wochen Zeit zu lesen (wenn es doch mal länger dauert, bitte Rückmeldung) - sollte das Buch verloren gehen, dann teilen sich Absender und Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar Ich würde mich auch freuen, wenn wir hier ein bißchen über das Buch plaudern könnten. LG, justitia 1) chatty68 - fertig 2) weltenhunger - fertig 3) MelE - fertig 4) Nicole_L - fertig 5) Fake_Illusion - fertig 6) Bücherwurm - auf dem Weg hierher 7) (Moni-Que) - antwortet nicht, schickt WB nicht weiter 8) melanie_reichert

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    melanie_reichert

    melanie_reichert

    29. November 2013 um 15:40
  • Der alltägliche Zwist in der Familie

    Irgendwas geht immer
    Callso

    Callso

    22. August 2013 um 12:01

    Die Leiden einer Familie, Der Umgang mit den Familienmitgliedern, der Kampf der Generationen. Spanungen, Anfeindungen, Zwist, aber auch manchmal aufkommende Harmonie. Die große Bandbreite im bunten Familienalltag. All das findet sich im Werk über eine englische Kleinfamilie, Tochter, Sohn und ein Hund, wieder. Dabei berichten drei Familienmitglieder regelmäßig in einem Tagebuch über die Geschehnisse. Liebe, Tragik, Kitsch und Herzschmerz. Mutter Mo ist gestresst und hat innerhalb der Familie ein schweres Standing. Das Verhältnis zu Tochter Dora ist gänzlich gestört. Die 18-jährige träumt von Jungs und einer Karriere als Pop-Sternchen. Doch außer heißer Luft passiert bei ihr nicht viel. Dagegen ist Oscar mit seinen 16 Jahren extrovertiert, charismatisch und klar frühreif. Als dieser sich verliebt, wird das Chaos groß und größer... Ein ganz munterer Familienspaß, der sich ganz gut verschlingen lässt. ich kann gar nicht ganz genau sagen, was mir an dem Werk konkret gefehlt hat? Vielleicht waren einige Schilderungen doch zu belanglos. Wenn auch mitten aus dem Leben... Immerhin: Die englsiche Familie wird mit viel britischem Humor und viel Ironie begleitet...

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  • Durch und durch normale Familiengeschichte

    Irgendwas geht immer
    monerl

    monerl

    24. April 2013 um 16:47

    Das Beste vorab: Ein wunderschönes Buch zum Anschauen, Anfassen und im Regal bewundern - mehr nicht! Die in Tagebuch-Form beschriebene Familie ist eine ganz normale Durchschnittsfamilie, wie sie jeder kennt. Die Mutter hat eine Midlife-Crisis, die Kinder hören nicht wie sie sollen oder haben seltsame Vorstellungen vom Leben / Familienleben. Sie bekommt von ihrer Familie, ihren Erwartungen entsprechend, nicht genug Dankbarkeit und Liebe. Die Tochter hat kein Selbstwertgefühl, weiß nicht, wo sie im Leben steht und was sie vom Leben erwartet. Bald volljährig und immer noch kein "Plan" wie´s weitergehen soll. Der Bruder, ein Exzentriker, durchlebt eine Persönlichkeitssuche aber auf eine andere Art und Weise als seine Schwester. Der Vater hat am Ende einen kurzen "Auftritt". Er ist ein normaler Vater, wie auch seine Familie eine ganz normale ist. Selbst der angekündigte fiese Betrüger ist nichts Außergewöhnliches.   Ich hatte erwartet, eine witzige, sehr ungewöhnliche, mit britischem schwarzem Humor gespickte Geschichte zu lesen, die als Bestseller verkauft wird. Erhalten habe ich eine langweilige, zähe und sich ziehende Familiengeschichte, die nichts Neues vorgebracht hat, das man nicht selbst schon aus dem Alltag kennt. Den einen Punkt vergebe ich für das schöne Cover und die zwischendurch netten Tagebucheinträge des Bruders, alias Oscar Wilde - Double.

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  • Irgendwas geht immer

    Irgendwas geht immer
    Alienor

    Alienor

    20. March 2013 um 13:08

    Es ist die Geschichte einer ganz „normalen“ Familie, den Battles. Jeder hat so seine Problemchen, doch im Zentrum-der Name „Battle“ ist Programm-stehen Übermutter Mo, eine besserwisserische Kinderpsychologin, und ihre pubertierende Tochter Dora, die hinter der harmlosesten Bemerkung eine tödliche Beleidigung wittert und ständig alles in den falschen Hals bekommt. Papa Deny und Sohn Peter halten sich da lieber raus. Das Familienoberhaupt verschwindet sogar so weit von der Bildfläche, dass es lediglich einmal im gesamten Buch als Erzähler auftreten darf. Der Rest der Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive der anderen drei erzählt, zumeist in recht kurzen Abschnitten. Papa bleibt, wie gesagt, lieber unsichtbar. Peter hält sich für Oscar Wilde, kleidet und gibt sich dementsprechend und verliebt sich in Mamas neuen Praktikanten Noel. Auch Mo hat mit unerwarteten Frühlingsgefühlen zu kämpfen und natürlich mit Doras Eskapaden: Akute Lernunwilligkeit, Starallüren, gebrochene Herzen und und und. Mit von der Partie sind außerdem eine trächtige Hündin und eine Großmutter, die sich gerne einmischt, dafür aber den besten Kuchen der Welt backt. Die Rezepte, die am Ende des Buches stehen, sollte man vielleicht mal ausprobieren… Wie schon im vorherigen Post erwähnt, floss der erste Teil eher zäh dahin. Im zweiten wurde es besser, die Geschichte gewann an Fahrt und man hatte mehr Lust, dranzubleiben. Für meinen Geschmack waren einige der Charaktere zu überdreht, um noch halbwegs realistisch zu wirken: Zum einen trifft das auf „Oscar“ zu, dessen Attitüden (insbesondere seine antiquierte Wortwahl) zwar konsequent durchgezogen wurden, mich aber irgendwie nicht so richtig überzeugen geschweige denn amüsieren konnten. Noch lebensferner wirkte Dora: Das Mädchen soll gerade 18 werden, steckt dennoch mitten in der Pubertät (?) und besitzt definitiv eher die Gemütswelt und die Naivität einer 13jährigen. Im Innersten ist sie extrem unsicher, schreit aber eigentlich permanent bloß jeden an, der ihr zu nahe kommt und bedient sich dabei eines äußerst deftigen Vokabulars. Auf Dauer nervt das nur noch und wirkt alles andere als komisch. Gut gefallen hat mir hingegen die Figur der Mo, die einige typische Sorgen plagen: Wie soll sie nur mit ihren Sprösslingen zurechtkommen, die resistent gegen ihre therapeutische Erfahrung zu sein scheinen. Und wie mit dem Altern und dem oft langweiligen, eingefahrenen Alltag? Hier gab es viele Gedankengänge, die mich wirklich angesprochen haben und den Nagel auf den Kopf trafen. Möglich, dass sich in Mo die Autorin selbst widerspiegelt und sie aus diesem Grund am glaubhaftesten von allen wirkt. Bei aller Kritik: Gegen Ende wird’s immerhin noch ein bisschen spannend. Die schräge Familie wächst zusammen und einem selbst doch irgendwie ans Herz, sodass man mit einem gewissen Bedauern die letzte Seite umschlägt. Aber schließlich kann man ja immer noch in die Küche gehen und einen ordentlichen Banoffee-Kuchen aus Oma P’s Repertoire zaubern :-)

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  • Rezension zu "Irgendwas geht immer" von Dawn French

    Irgendwas geht immer
    Letizia

    Letizia

    29. October 2012 um 18:45

    Mo Battle weiß weder ein noch aus, obwohl sie selber Kinderpsychologin ist, kommt sie mit ihren eigenen Kindern nicht wirklich klar. Ihre Tochter Dora hasst ihre Mutter, ihr Leben und ihr Aussehen und streitet ständig mit ihrer Mutter. Sohnemann Peter nennt sich selber "Oscar", nach seinem großem Vorbild Oscar Wilde. Und auch Mos Mann ist keine große Hilfe, er versteckt sich lieber in seinem Arbeitszimmer, als sich um seine Kinder zu kümmern. Als ich die Leseprobe gelesen habe, hätte ich mir ehrlich gesagt mehr von dem Buch erhofft. In gewisser Weiße ähnelt es einer Sitcom von der Geschichte und der Umsetzung her, da viele Sache sehr übertrieben dargestellt sind.. Dora beschimpft ihre Mutter (zwar meist nur gedanklich) mit Sachen, die man auch im größten Streit nicht zu seiner Mutter sagen würde. Das ganze ist als Tagebucheinträge geschrieben worden, am Anfang fand ich das noch in Ordung, aber irgendwie konnte ich mich dadurch nicht so ganz in die Geschichte hineinversetzen. Natürlich gab es auch gute Stellen, vorallem die Szenen in denen Oma Pamela vorkam fand ich sehr unterhaltsam. So ganz hat mich das Buch nicht angesprochen, aber ich glaube für den ein oder anderen könnte es sicher etwas sein.

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  • Rezension zu "Irgendwas geht immer" von Dawn French

    Irgendwas geht immer
    Malibu

    Malibu

    27. September 2012 um 21:37

    Jede Familie ist im Prinzip im selben Kleinkrieg, jedem wächst einmal etwas über den Kopf. Die Autorin des Romanes „Irgendwas geht immer“ schildert uns dies in klaren Worten und lustigen, britischen Humor wider. Mo, die gestresste Mutter, die zuviel von Ihren Kindern bekommt. Der Vater ist immer am arbeiten, liebt seinen Mac und man bekommt ihn fast nie zu Gesicht, die Tochter Dora, die gegen alles rebelliert und ihre Pubertät in allen Zügen auslebt und nicht zu vergessen der Sohn Oscar, der denkt, er sei Oscar Wilde. Sie alle haben etwas gemeinsam – sie sind eine Familie und sehen sich täglich oder auch nicht? Wild durcheinander schildern sie die Probleme aus ihrer Sicht... Sieht man das Buch, denkt man nicht, dass es unterhaltsam sein könnte. Es ist in schlichten Weiß gehalten mit roter und schwarzer Schrift, etwas langweilig. Doch nach den ersten Seiten belehrt die Autorin den Leser schon eines Besseren – der britische Humor lässt gleich durchblicken, dass man es hier mit grundverschiedenen Personen zu tun hat. Dies wird einem verdeutlicht, dass jeder einmal zu Wort kommt. Es ist sogar so belebend, dass man wirklich denkt, man hätte jedes mal eine grundverschiedene Person vor sich – nicht die Autorin, die das alles geschrieben hat. Sie verinnerlicht die Gefühle und Gedanken der Charaktere wirklich realitätsnah und bringt sie so dem Leser sehr nah. So hat man auch gleich seine „Lieblingsperson“ herausgepickt, steht hinter ihr und versucht die Gedankengänge der anderen zu ergründen. Im Prinzip ist diese Geschichte nichts anderes als eine über jede x-beliebige Familie, sind hier doch wirklich viele Gemeinsamkeiten zum Alltag aller zu finden. Sogar der Familienhund ist hier inbegriffen, dieser versteht wahrscheinlich noch alles am besten und nimmt es auch am gelassensten. Man wird eigentlich ständig unterhalten vom Alltag der Familie, was einen von Zeile zu Zeile springen lässt. Die Autorin hat sich mit ihrem Roman ein gutes Thema ausgesucht, das gerade bei regnerischem Wetter perfekte Unterhaltung bietet. Gleichzeitig erkennt man viele Parallelen zum reellen Leben und denkt öfters, dass man dies doch so kennt. Die Personen im Buch versteht man jede auf seine Art, egal ob man die eine mehr oder eine weniger mag. Dora ist so herrlich naiv und "unschuldig", ein Teenager eben. Die Mutter hat ständig Sorgen und fühlt sich alt und verbraucht und macht sich über alles Gedanken - wie sie so sind, die Mütter. Der Sohn Peter, der sich für Oscar hält, ist ein ausgemachtes Bürschchen und redet sehr hochgestochen. Vom Vater erfährt man leider nicht allzu viel und vom Hund auch nicht, wo dieser doch so angepriesen wird beim Klappentext. Natürlich darf die Oma hier auch nicht fehlen, die begeisterte Kuchenbäckerin für die Familie. Durch den leichten Schreibstil lenkt die Autorin den Leser durch die Welt der besagten Familie, man kommt sich vor wie ein ferner und doch naher Zuschauer. Heftig fiebert man dem Glück entgegen, das die erzählende Person erwartet. Öfters hat man ein Lächeln im Gesicht und schmunzelt herzhaft über die Geschehnisse um die Charaktere. Als es endet, ist man froh, es hinter sich zu haben - gerne würde man aber doch weiterlesen! Wer mit britischem Humor zurecht kommt und darüber lachen kann, dem sei dieses Buch für laue Regentage wärmstens empfohlen. Es enthält viel Witz, Charme und doch nur eine alltäglichen Wahnsinn einer Familie!

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  • Rezension zu "Irgendwas geht immer" von Dawn French

    Irgendwas geht immer
    justitia

    justitia

    05. September 2012 um 15:41

    Eigentlich ist die britische Familie Battle eine ganz normale Familie, der man auf der ganzen Welt sicherlich tausende Mal begegnet: Mutter Mo befindet sich in einer Midlife-Crisis, Tochter Dora durchlebt den ganz typischen Teenagerwahnsinnn und Sohn Peter sieht sich als ein Seelenverwandter von Oscar Wilde. Nur einer kommt eher nicht zu Wort: der Vater, er spielt hier eher eine untergeordnete Rolle. Fehlt nur noch eine Person: Oma Pamela, die für jeden stets den richtigen Kuchen und den richtigen Rat parat hat.Die Geschichte ist in Tagebucheinträgen verfasst, was mir an sich sehr gut gefallen hat, da man dadurch die unterschiedlichen Sichtweisen der Personen kennen lernt. Doch sollte man hier keinerlei Spannung erwarten. Vielmehr lebt der gesamte Roman von dem britischen Humor und den skurrilen Charakteren. Beides sind Dinge, die man einfach mögen muss oder eben nicht. Zeitweise hat mich der Roman zwar zum Schmunzeln gebracht, mehr allerdings auch nicht. Gerade die letzten 100 Seiten zogen sich für mich wie Kaugummi, so dass ich froh war als der Roman endlich ein Ende hatte. Durch den doch sehr irre führenden Klappentext hatte ich auf den gesamten 349 Seiten eine Gefahr oder Bedrohung für die gesamte Familie erwartet. Letztendlich spielte dies jedoch eine sehr untergeordnete Rolle und machte somit jegliches Potential der Geschichte zunichte. Als störend empfand ich zudem, dass durch die unterschiedlichen Perspektiven der Familienmitglieder ein und dieselbe Geschichte meist mehrfach erzählt wurde und hierdurch sehr langatmig wirkte. Am wenigsten anfreunden konnte ich mit dem Charakter des Peter (Oscar). Nach meinem Empfinden war dieser Charakter zu überspitzt und wirkte dadurch auf mich sehr unrealistisch. Doch ist dies sicherlich auch dem britischem Humor geschuldet. Realitätsnaher empfand ich demgegenüber die anderen Charakter. Sie waren für mich authentischer dargestellt und somit konnte ich mich auch eher in ihre Gedanken einfühlen.Insgesamt war das Buch ganz nett, mehr aber auch nicht. Humor, Spannung und Leichtigkeit - Dinge, die sich auf den ersten Seiten angedeutet haben, sind leider im übrigen Roman für mich gänzlich verloren gegangen. Dieses Buch ist nur etwas für Leute, die mit britischem Humor etwas anfangen können und auf skurrile und überspitzt dargestellte Charakter stehen - ich gehöre leider nicht dazu.

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