Dawn O'Porter Papierfliegerworte

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Inhaltsangabe zu „Papierfliegerworte“ von Dawn O'Porter

Auf einer winzigen Insel aufzuwachsen, ist nicht immer einfach – besonders, wenn man wie Flo und Renée keine beste Freundin an seiner Seite hat. Die beiden Mädchen haben auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam. Renée ist wild und impulsiv, Flo hingegen behält ihre Gefühle für sich. Doch als Flo einen schrecklichen Verlust erlebt, ist es Renée, die ihr Halt gibt. Es ist der Beginn einer Freundschaft, die in aller Heimlichkeit stattfindet und die ihr Leben verändern wird.

Eine wunderbare Geschichte über den Beginn einer tollen Freundschaft

— Asmait

Eine wunderbare Geschichte über Freundschaft und Mut

— sweetpiglet

Ein wundervolles Buch über Freundschaft und darüber, wie wichtig diese gerade in schweren Zeiten ist.

— LillianMcCarthy

Ein Buch über Freundschaft und Verlust, das zeigt wie wichtig Ehrlichkeit ist. Geschichte teils turbulent aber lesenswert.

— LarryPi

Ein tolles und eher stilles Buch, das einen auch ohne viel Tamtam doch sehr berühren kann!

— LeoLoewchen

Eine tolle Verpackung, die jedoch nur eine mittelmäßige Umsetzung enthielt. Keine Leseempfehlunge.

— Philippa-Florentine

Das Buch ist empfehlenswert. Ich liebe es!!!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Eine ungewöhnliche Geschichte über eine starke Mädchenfreundschaft. Vielschichtige Charaktere und familiäre Probleme verleihen Tiefe.

— Milaromantics

Eher nur 2,5 Sterne. Das Cover verspricht mal wieder mehr, als das Buch halten kann. Nicht wirklich schlecht, aber halt auch nicht sehr gut.

— Lilie2010

Ehrlich und unverblümt, schildert die Autorin das Leben zum Erwachsen werden. Abgerundet durch liebenswerte Charaktere.

— TheLastUnicorn_

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  • Ein absolut tolles Buch

    Papierfliegerworte

    hfshfs

    28. November 2016 um 16:34

    Ich habe dieses Buch verschlungen, es ist einfach etwas ganz anderes, was man so eigentlich noch nicht gelesen hat ( ich zumindest nicht). Es ist ein ganz ruhige, leichte Geschichte, die doch sehr tief geht und mich sehr berührt hat. Mich persönlich bringen nicht viele Bücher zum Weinen, aber dieses hat es an vielen Stellen geschafft.Das Cover war bei mir der eigentliche Grund, dass ich es gelesen habe. Der Klappentext hat mich nicht wirklich überzeugt. Das einzige, was mich stört ist, dass meiner Meinung nach das Cover absolut nicht zum Inhalt passt. Das Buch hat eine tolle Atmosphäre, die für mich eher herbstlich bis winterlich ist, wohingegen das Cover mehr nach Sommer ausschaut.Wie schon erwähnt finde ich den Klappentext nicht gut. Dort werden die beiden Mädchen als volkommen unterschiedlich bezeichnet, was sie oberflächlich betrachtet auch sind, aber wenn man tiefer geht, sind sie sich doch sehr ähnlich. Mir ist es Anfang sogar schwergefallen zu sagen, wer wer ist.Alles in einem aber ein wundervolles Buch, das von mir mit absoluter Sicherheit volle Punktzahl bekommt.

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  • Papierfliegerworte

    Papierfliegerworte

    sweetpiglet

    14. September 2016 um 12:28

    Meine Meinung: Dieses Buch habe ich mal wieder zusammen mit wunderbaren Jule von missfoxyreads gelesen. Ich fand zunächst vor allem das Cover ansprechend, die Pastellfarben und die ruhige Atmosphäre am Strand haben mich direkt angesprochen. Auch der Klappentext klang interessant, denn nicht immer ändert uns nur die Liebe, sondern auch eine Freundschaft kann Wunder wirken. Der Einstieg in das Buch fiel unglaublich leicht, da sowohl der Schreibstil als auch die Aufteilung in zwei Handlungsstränge angenehm zu lesen war.Abwechselnd erfahren wir so zunächst wie Flos bzw. Rennées Leben derzeitig aussieht. Renée ist ein unglaublich quirrliges und aufgewecktes Mädchen, um so trostloser ist ihr Leben daheim. Mit ihren Großeltern und ihrer Schwester unter einem Dach ist Spaß oder Freude keine Option, und so ist ihr Wesen ein totaler Kontrast zu ihrem zu Hause. Womit sie immer wieder aneckt und scheinbar einfach kein Halt findet.Renée hat zwar Freunde, aber keiner scheint sie zu durchschauen, niemanden kann sie sich anvertrauen, und so treibt sie auf der Welle der gekünstelten Gute Laune dahin. Flo ist das totale Gegenteil von Renée, sie ist ruhig und introvertiert. Sie hat nur eine beste Freundin, aber eigentlich ist sie mehr ein Biest, und tut Flo überhaupt nicht gut. Aber nicht nur ihre beste Freundin, sondern auch das Familienleben daheim erdrückt Flo und führt immer mehr dazu. dass sie sich zurückzieht. Verloren und einsam klammert sie sich an die einzige Person in ihrer Nähe, die ihr immer wieder ein Lächeln auf das Gesicht zaubert: ihre kleine Schwester. In dem Moment, als Flo und Renée klar wird, dass ihre Freundschaft Bestand haben kann ging die Achterbahnfahrt los. Denn vor allem Flo muss all ihren Mut zusammen nehmen und aus ihrem Schneckenhaus kriechen können. Es war toll zu beobachten, wie beide Protagonistinnen ihren Weg gehen und versuchen sich weiter zu entwickeln. Immer wieder werden den beiden Steine in den Weg gelegt, die es gilt zu überspringen, und das am besten gemeinsam. Das Ende hat dann nochmal einiges an Spannung und Fahrtwind geboten, so dass die Achterbahn der Gefühle am Ende noch einen Höhepunkt erlebt hat. Ich mochte sowohl den Aufbau, den Plot und das Ende, nur manche Nebenprotagonisten wirkten auf mich zu überspitzt. Villeicht ist meine Schulzeit auch zu lange her, um zu wissen, dass Schüler wirklich so sind, dennoch wirkte es auf mich zu extrem. Fazit: Ein Buch das überzeugt, und zeigt, dass eine Freundschaft mehr ist als nur ein loser Bund. Eine Freundschaft kann Tiefe und Gefühle habe, sie kann helfen, neue Wege zu gehen und einen Gefährten zu finden. Flo und Renée waren tolle Protagonistnnen, mit einer schönen Entwicklung innerhalb der Buchdeckel. Ein Pünktchen ziehe ich für die übertriebenen Charakterzüge mancher Nebenprotagonisten ab.

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  • Leo Löwchen 14J. Rezi zu "Papierfliegerworte"

    Papierfliegerworte

    LeoLoewchen

    14. September 2015 um 18:14

    So verschieden… und doch so gleich… Heute habe ich für euch das Buch“Papierfliegerworte” von Dawn O’Porter aus dem Carlsen Verlag. Eigentlich sollte man meinen, dass man als Bewohner einer winzigen Insel so gut wie jeden anderen dort kennt. Trotzdem haben die beiden Mädchen Flo und Renée nicht wirklich viel miteinander am Hut. Sie passen eigentlich auch gar nicht zueinander. Während Flo eher schüchtern und in sich gekehrt lebt, ist Renée laut und aufbrausend in allen Lebenslagen. Vielleicht hätte Flo auch gerade deswegen niemals gedacht, dass so jemand wie Renée ihr bei dem Verlust ihres Vaters zur Seite stehen würde. Denn obwohl sie beide so verschieden sind, erleiden sie doch dasselbe Schicksal und das schweißt zusammen. Es entsteht eine unzertrennliche Freundschaft, in der sie beschließen, nichts voreinander geheim zu halten. …doch das ist genau das, was Renée macht… und ihre Freundschaft damit ins Wanken bringt! Ich habe mich wahnsinnig gefreut mal wieder etwas ruhigeres und tiefgründigeres zu lesen, das vollkommen ohne Action und alldem auskommt. Dieses Buch braucht keine großen Plot Twists, keine Cliffhanger und keine versteckten Hinweise. Es lässt sich super leicht und ruhig lesen und die Geschichte nimmt einfach seinen Lauf. Obwohl ab einem bestimmten Punkt nicht sonderlich viel Neues passiert, wurde es nicht langweilig und ich habe gerne weitergelesen. Beim Lesen sind mir so unglaublich viele schöne Zitate aufgefallen, bei denen ich immer wieder schmunzeln musste und die ich mir definitiv behalten werde. Auch wenn der Klappentext meiner Meinung nach leider schon zu viel verrät, konnten mich einige Stellen wirklich noch überraschen und berühren. Das Einzige, dass mich etwas gestört hat war, dass mir Flo und Renée beide etwas zu farblos waren. Sie haben sich dann leider doch nicht so sehr voneinander unterschieden, wie es angepriesen wurde und wenn, dann kamen diese Aktionen manchmal leider etwas zu schwach rüber. Trotzdem ein tolles und eher stilles Buch, das einen auch ohne viel Tamtam doch sehr berühren kann.   Hier kommt ihr zum Buch:  http://www.carlsen.de/hardcover/papierfliegerworte/47591   Ich vergebe 4 von 5 Löwchens! Das war es dann von mir! Viele Grüße Eure Leo Löwchen

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  • Tolle Verpackung, mittelmäßige Umsetzung

    Papierfliegerworte

    Philippa-Florentine

    07. September 2015 um 09:44

    Ich habe dieses Buch bei Hierschreibenwir gewonnen. Cover: Das "zerknitterte" Blatt eines aufgefalteten Papierfliegers, worauf zwei Mädchen (sie stellen Flo und Renee dar) in Richtung Meer über den Sand laufen, stimmt den/ die Betrachter(in) auf eine sommerlich-unbeschwerte Lektüre ein. Zudem passt das Cover zum Inhalt (Näheres beim Titel). Dazu ist es durch seine Aufmachung einzigartig und besonders ein Blickfand, der Lust darauf weckt, mit seiner eigenen besten Freundin an einen Strand zu fahren und es ihnen gleich zu machen. Der Grund dafür ist schlicht die Idille, die so scheint, als wärendie Zwei die Einzigen auf der Welt und als gehöre der Strand ganz ihnen. Nimmt man den Einband ab, stellen die hell-blauen, "verwischten" Tupfer das Meer und die weißen weiter oben den Sand dar. Titel: Der Titel spielt darauf an, dass Renees und Flos Freundschaft zunächst aus heimlichen Zettelchen, welche im Unterricht ausgetauscht werden, besteht. Diese 'Papierfliegerworte' stellen den Ursprung ihrer Beziehung dar und verbinden sie auf besondere Weise. Inhalt:  (SPOILER) Sowohl Flo, als auch Renee sind unglücklich in ihrem Freundes- und Familienkreises. Zudem hat Renee bereits ihre Mutter an Krebs verloren, während flo noch ihrem Vater im Lauf des Buches verlieren wird... Eine Party und zu viel Alkohol mit einem glücklichen Zufall bringen mit Papierfliegerworten ihre Freundschaft ins Rollen - wenn auch zu Beginn erst einmal heimlich. Aufbau: Der Roman ist abwechselnd aus der Sicht von Flo und der von Renee geschrieben. Er beginnt ohne Vorreden mit einer wörtlichen Rede. Es zeigt sich schnell, dass sowohl Flo, als auch Renee, im Schatten ihrer 'Freundinnen' stehen. Ich bekam bereits früh Mitleid mit ihnen. Hauptfiguren: FLO ist zu Beginn noch die "beste Freundin" von Sally, diese wiederrum verkörpert im Buch die verwöhnte Zicke. MIt stellte sich schon bald die Frage, warum Sally wohl mit Flo befreundet ist, wenn sie doch nur an ihr rummeckert. Ich kam zu dem Schluss, dass Sally zum einen jemanden braucht, auf den sie herabsehen kann und dass Sally zum anderen auf Flos Bruder und Frauenheld Julian abfährt. Außer ihrem älteren Bruder hat Flo noch eine kleine Schwester. Ihr Vater hat Depressionen, was jedoch außer Flo keiner bemerken will oder auch kann. Ihre Mutter hat sich von ihm getrennt und kümmerst sich später äußerst mangelhaft um die Familie. Flo ist eingeschüchtert durch Sallys Dominanz. RENEEs Mutter ist am Krebs gestorben, was sie sehr traf. Sie und ihre durchsetzungsreiche jüngere Schwester leben seitdem bei ihren Großeltern, zu denen jedoch beide kein besonders gutes Verhältnis haben. Renee ist in der Klasse als Clown bekannt, doch in Wirklichkeit steckt hinter dieser Fassade ein eingeschüchertes Mädchen, dem seine Mutter fehlt. Dazu kommt, dass sie sich bei ihren 'besten Freundinnen' Carla und Gem wie das dritten Rad am Wagen fühlt. Schreibstil: Die Autorin erzeugt durch kurze, knappe Sätze Spannung. Ich muss jedoch zugeben, dass ich mich während des gesamten Buchs nicht so ganz mit dem Schreibstil anfreunden konnte. Eigene Meinung/ Kritik: Im Laufe des Buches musste ich an einige Stellen über die Naivität der beiden Protas den Kopf schütteln, besonders Renees Glaube an eine Beziehung mit Julian (Flos Bruder) ist so abwägig, dass man durch verzweifelt gucken kann. Das Buch hat mir ansonsten bis zu der Stelle, an der verkündet wird, dass Sally schwanger sei, gut gefallen. Diese Wendung jedoch lenkte vom eigentlichen Thema, nämlich der Freundschaft der beiden unnötig ab, wie ich fand. Mir hätte besser gefallen, wenn Renee ihre Schwester bei ihrem leiblichen Vater besucht hätte. Außerdem sind Schwangerschaften bei Jugendlichen ein inzwischen ziemlich oft gewähltes Thema in Romanen, weshalb ich das Ganze 0815-mäßig fand. Fazit: Eine tolle Verpackung, die jedoch nur eine mittelmäßige Umsetzung enthielt. Man kann dieses Buch lesen, muss es jedoch nicht, eine Leseempfehlung gibt es deshalb nicht. 3 STERNE (Cover, Titel, Idee)

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  • Empfehlenswert!!!

    Papierfliegerworte

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. July 2015 um 10:43

    Reneé und Flo leben auf einer Insel. Flo ist eine eher stille Person, die sich an Regeln hält, Reneé dagegen liebt es sie zu brechen. Nach dem Tod von Flos Vater beginnt eine Freundschaft die beide zuvor so noch nicht erlebt haben und gehen durch Höhen und Tiefen. Dabei findet diese Freundschaft heimlich statt. Beide wurden zuvor von ihren "besten" Freundinnen enttäuscht bzw. nicht in den wichtigen Momenten ernst genommen, weswegen beide diese Freundschaft sehr wichtig ist. In dem Buch geht es um Vertrauen und auch um Zusammenhalt in einer Freundschaft. Das Buch lässt sich sehr gut lesen und ist kurzweilig. Dieses Buch kann ich nur weiterempfehlen. Es ist nun einer meiner Lieblingsbücher.

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  • Eine ungewöhnliche Geschichte über eine starke Mädchenfreundschaft - ein Buch fernab des Mainstreams

    Papierfliegerworte

    Milaromantics

    22. June 2015 um 14:01

    Inhalt: Flo und Renée leben auf der kleinen Insel Guernsy und haben auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam. Doch durch Zufälle nähern sie sich einander an und beginnen miteinander über alles zu reden. Sie finden ineinander Vertrauen, Verständnis und endlich jemand, der ihnen zuhört. Aus einer zarten Annäherung entwickelt sich rasch eine unzertrennliche Mädchenfreundschaft. Die beiden gehen gemeinsam durch dick und dünn und sind immer füreinander da. Sie versprechen sich einander pure Ehrlichkeit, doch Renée verschweigt Flo etwas und setzt damit ihre besondere Freundschaft aufs Spiel... Meine Meinung: Aufgrund des Covers erwartete ich eine fröhliche Sommergeschichte über eine Mädchenfreundschaft. Besondere Titel wie dieser wecken immer meine Neugier, besonders weil man mit Papierfliegern soviele Dinge assoziieren kann - Freiheit, heimliche Nachrichten in der Schule, zarte Gebilde aus Papier, die leicht zerreißen können... Das einleitende Wort der Autorin hat mich noch neugieriger auf die Geschichte macht. Sie hat sich von ihren Tagebüchern zu diesem Buch inspirieren lassen und das Buch hat leichte autobiografische Bezüge zu ihrer eigenen Jugend. Besonders gut gefällt mir, dass die Geschichte von Flo und Renée auf der kleinen britischen Insel Guernsy erzählt wird und in den 90-er Jahren spielt. Es tut der Geschichte gut, dass weder Smartphones, Internet noch soziale Netzwerke eine Rolle spielen, sondern z.B. Papierflieger als analoge Kommunikationsmittel in langweiligen Schulstunden dienen. Die Protagonistinnen Flo und Renée sind sehr interessante ungewöhnliche Charaktere, die mir unglaublich gut gefallen haben. Flo hat kein Selbstbewusstsein und ist eher schüchtern. Ihr einziger Halt im Leben ist ihr Vater, der jedoch Alkoholiker geworden ist. Sie will ihre Abschlussprüfungen gut bestehen, um endlich weg von Guernsy zu kommen. Renée gibt sich stark und spielt den Klassenclown, doch in ihr steckt die Sehnsucht nach Liebe. Ihre Mutter ist an Krebs gestorben und sie hat ebenfalls große familiäre Probleme. Nach einer geteilten Portion Pommes nähern sich die beiden einander durch Papierflieger im Unterricht an. Als Renée für sie da ist, als Flo ihren Beistand am meisten braucht, ist endgültig der Damm zwischen den beiden gebrochen. Ihre Freundschaft wird allerdings unter anderem erschwert durch Sally, Flos "beste Freundin", die sie unglaublich schlecht behandelt. Im Laufe des Buches bekam ich immer mehr Wut auf diese Figur und teilweise auch auf Flos Schwäche sich nicht durchsetzen zu können. Die Autorin schreibt immer abwechselnd in der Ich-Perspektive aus Flos und Renées Sicht. Diese Sichtwechsel bauen als Leser zu beiden Figuren eine Beziehung auf, so dass man sich in beide Mädchen gut hineinversetzen kann. Der Schreibstil ist flüssig und sehr jugendlich. Dieser Jugendroman hat mich des öfteren schockiert und berührt durch die Tragik und die Schwere der Leben der beiden 15-jährigen Mädchen. Wellen der Wut, der Trauer und des Mitgefühls brachen beim Lesen über mich herein. Die Autorin beschreibt die Geschichte ungeschönt und real - diese Erzählweise gefällt mir unglaublich gut und macht das Buch zu keiner leichten Kost und zugleich zu etwas Besonderem. Meiner Meinung nach werden die Charaktere, die familiären Probleme, die Pubertätsprobleme und die Geschichte sehr authentisch erzählt. Besonders Renée ist mir ans Herz gewachsen mit ihrer rebellischen Art, ihrer Fassade aus Coolness hinter der sich so viel mehr versteckt. Sehr oft konnte ich sie beim Lesen nicht nachvollziehen aufgrund ihrer Fehler und Schwächen, aber gerade das macht sie authentisch und zu einem sehr vielschichtigen, starken Charakter. Interessant ist ebenfalls die Umgebung, in der die Freundschaft der beiden Mädchen entsteht. Sie gehen auf die Mädchenschule Tudor Falls, die meiner Meinung nach ziemlich strenge Regeln hat, die Renée alle bricht. Als Leser bekommt man hierbei einen interessanten Einblick in eine englische Mädchenschule. Dawn O´Porter baut gekonnt Humor und Traurigkeit ein, so dass man gleichzeitig Weinen und Lachen möchte. Mein Fazit: Eine ungewöhnliche Geschichte über eine starke Mädchenfreundschaft. Vielschichtige Charaktere und die vielen familiären Probleme verleihen der Geschichte Tiefe. Ein Jugendroman für all diejenigen, die eine berührende und lustige Geschichte zugleich lesen wollen fernab des Mainstreams.

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  • ,,... und dann war Renée da..."

    Papierfliegerworte

    NinaBook

    01. May 2015 um 21:26

    Das Cover des Buches zeigt schon die Leichtigkeit mit der das Buch spielt und den Leser begeistert. Es ist eine zarte Geschichte über wahre Freundschaft, Vertrauen und Füreinander da sein. Dabei sind die beiden Mädchen, um die es geht, auf den ersten Blick wie Tag und Nacht. Doch Renée und Flo fehlt im Leben etwas unglaublich wichtiges: Geborgenheit. Diese können sie weder bei ihren zerrütteten Familien zu Hause, noch bei ihren angeblichen Freunden finden. Aber nachdem Renée Flo von einer Party rettet fangen die Mädchen an einander zu verstehen. Allerdings werden ihnen immer wieder Steine in den Weg gelegt, denn ihre Freundschaft muss im Geheimen stattfinden. Wie lange kann das gut gehen? Ich konnte das Buch wirklich kaum aus der Hand legen. ,,Papierfliegerwort" hat seinen ganz eigenen Sog, der einen bis zu letzten Seite nicht mehr loslässt. Es geht um mehr als nur ums Erwachsenwerden, sondern auch darum wie eine Freundschaft das Leben verändern kann und wie wichtig es ist jemanden zu haben, der einen voll und ganz versteht.

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  • Ein schönes Buch über den Wert der Freundschaft

    Papierfliegerworte

    Moep

    01. May 2015 um 16:12

    Wir werden in diesem Buch in das Jahr 1994 katapultiert und lernen die 15-jährige Renée und sowie ihre Mitschülerin Flo kennen. Renée wächst mit ihrer kleinen Schwester bei ihrer Oma und ihrem cholerischen Großvater auf seit ihre Mutter vor acht Jahren gestorben ist. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich von niemandem unterkriegen lässt, sich jedoch sehr danach sehnt, endlich mal eine beste Freundin zu haben. Flo dagegen lebt mit ihrer Mutter in einem großen Haus, ihr großer Bruder wird von allen Mädchen der Stadt begehrt und ihre Mutter arbeitet den ganzen Tag. Doch seit ihr Vater aus dem Haus ausgezogen ist, steht Flos Welt Kopf. Sie fühlt sich innerlich zerrissen, muss sich um ihre vierjährige Schwester kümmern und findet bei ihrer vermeintlich besten Freundin Sally keinen Halt. Wir erleben in diesem Roman, wie Renée und Flo zueinander finden und die Probleme des Erwachsenwerdens bewältigen. Ich muss ganz offen sagen, dass ich zunächst nur geringe Erwartungen an „Papierfliegerworte“ hatte und mir dachte: „Das wird bestimmt ein schönes und nettes Buch, aber wahrscheinlich ist so wie viele andere auch.“ Und wie ich mich geirrt habe! Ich kann mich nicht daran erinnern, in den letzten sechs Monaten ein Buch von über 300 Seiten in 24 Stunden ausgelesen zu haben und das, obwohl ich zwei Tage vor einer schriftlichen Abi-Prüfung stand. Kurz: Dieses Buch hat mich gefesselt und zwar so richtig. Natürlich kann man diesem Buch vorwerfen, dass es einen 08/15-Plot bietet von zwei besten Freundinnen, die immer zusammen halten und aus schwierigen Verhältnissen stammen und das ganze pubertäre BlaBla durchmachen, das wir alle schon kennen. In vielen Rezensionen habe ich diese Kritik gelesen und ich möchte sie widerlegen. Denn ein richtig gutes Buch braucht mehr als einfach nur eine außergewöhnliche Handlung. In „Papierfliegerworte“ finden wir sehr viel Spannung, für mich war der Konflikt noch angemessen vorhersehbar und nahm viele Wendungen, die ich einfach nicht erwartet hatte. Ich musste jedenfalls einfach immer weiterlesen, da in diesem einen Jahr doch so viel passiert ist und sich alle beteiligten Personen sehr viel weiter entwickelt haben. Es ist jedoch etwas ganz anderes, das mich bei diesem Buch so ins Schwärmen geraten lässt: Das hier ist endlich mal ein Roman, der jungen Leserinnen auch Werte vermittelt. Es geht hier nicht einfach nur um ein schnödes Beste-Freundinnen-Drama oder eine platte Liebesgeschichte, es geht darum, wie sich zwei junge Mädchen selbst finden und wie sie feststellen, was im Leben wirklich zählt. Hier steht wahre Freundschaft im Vordergrund, die Protagonistinnen setzen sich kritisch mit ihren falschen und oberflächlichen Freunden auseinander und bemerken, dass Menschen einfach so oft andere Leute ausnutzen. Insgesamt ist dieses Buch voller Erkenntnisse und Werte, die meiner Meinung nach wichtig sind für die junge Leserin von heute. Der Carlsen-Verlag empfiehlt dieses Buch ab 14 Jahren und dem kann ich mich soweit nur anschlie-ßen. Ich empfehle dieses Buch an junge Leserinnen, die gern Romane lesen, die sie auch mal zum Nachdenken anregen, dabei aber auch nicht gelangweilt werden wollen. Aber auch eine ältere Zielgruppe wird hier dazu eingeladen, sich zu erinnern, wie das „früher“ eigentlich alles so war.

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  • Erzeugt Lachen und geht ans Herz

    Papierfliegerworte

    Becky_loves_books

    29. April 2015 um 12:43

    Cover: Das Cover gefällt mir sehr gut. Auf einem aufgefalteten Papierflieger sieht man zwei Mädchen an einem Strand in Richtung Meer laufen. Farblich ist das Cover eher hell und zart gestaltet, was sehr gut zum Roman passt. Meinung: Schon der Titel gefällt mir sehr sehr gut! Dieser Roman bringt den Leser in Jahr 1994 zurück. Die Protagonistinnen Flo und Renée sind 15 Jahre alt, nur unwesentlich jünger als ich selbst zu dieser Zeit. Daher war das Buch in gewisser Weise eine Art Zeitreise für mich. Die beiden Mädchen sind sehr authentisch beschrieben. Auch die ganze Story klingt, als könnte sie sich genau so zugetragen haben mit alltäglichen Problemen in der Schule, mit Jungs und in der Familie. Flo und Renée erzählen abwechselnd. Die Autorin hat mit ihrem flüssigen Schreibstil ein emotionales und bewegendes Buch über Freundschaft und Familie geschrieben, über eine Zeit, in der es noch keine Handys und Social Networks gab. Dieser Roman erinnert an die wichtigen Aspekte von Freundschaften, egal ob man Teenager oder Erwachsener ist. Fazit: Amüsant und einfühlsam - eine Geschichte für jung und alt. "Papierfliegerworte" erzeugt Lachen und geht ans Herz. Dieses Buch empfehle ich sehr gern weiter!

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  • Erwachsenwerden ist nie leicht und das macht das Buch klar. Begeistern konnte es mich trotzdem nicht

    Papierfliegerworte

    Johannisbeerchen

    27. April 2015 um 19:40

    Meinung: Dank buchbotschafter durfte ich dieses Buch lesen. Ganz mein Geschmack war es allerdings nicht. Flo steht unter der Fuchtel von Florence, lässt sich von ihr schlecht machen und würde wohl alles für sie tun. Renèe dagegen bleibt lieber für sich, teilt ungern ihre Gefühle und wirkt immer als die Starke. Beide haben große Probleme daheim und ihnen fehlt ganz dringend eine beste Freundin, die wirklich für sie da ist. Als Flos Vater stirbt ist es Renée, die für sie da ist und es beginnt eine Freundschaft, die nicht von allen gern gesehen wird. Ein Bücher über Freundschaft und das Erwachsenwerden ist immer eine schöne Lektüre und auch hier gab es tolle Aspekte und interessante Ansichten. Aber die Handlung bleibt irgendwie auf der Strecke. Es gibt zwar einen roten Faden und man leidet mit Flo und Renée mit, aber es fehlte das gewisse Etwas. Das, was den Leser bei der Sache hält und ihn zum Nachdenken anregt. Entweder liebt dich jemand, oder er liebt dich nicht. Das kann man nicht erzwingen. S. 240 Beide Mädchen sind noch sehr jung und manchmal kann man vor Naivität nur den Kopf schütten und verstehen, warum sie das machen, aber als junge Frau möchte ich nur die Hand vor den Kopf schlagen. Meine Teeniezeit ist noch nicht so lange her, daher kann ich es teilweise nachvollziehen. Sie entwickeln sich auch weiter, aber am Ende ist dann doch irgendwie alles zu Friede.Freude.Eierkuchen. Die Freundschaft ist schön und nachvollziehbar und auch die Einzelgeschichten sind stark erzählt. Trotzdem war es einfach nicht meins. Ich war gelangweilt von der Geschichte, weil sie nur vor sich her plätschert und auch der Schreibstil ist leicht einschläfernd. Fazit: Erwachsenwerden ist nie leicht und das macht das Buch klar. Begeistern konnte es mich trotzdem nicht.

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  • Flo & Renée

    Papierfliegerworte

    esposa1969

    27. April 2015 um 19:16

    == Buchrückentext: == Auf einer winzigen Insel aufzuwachsen, ist nicht immer einfach - besonders, wenn man wie Flo und Renée keine beste Freundin an seiner Seite hat. Die beiden Mädchen haben auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam. Renée ist wild und impulsiv, Flo hingegen behält ihre Gefühle für sich. Doch als Flo einen schrecklichen Verlust erlebt, ist es Renée, die ihr Halt gibt. Es ist der Beginn einer Freundschaft, die in aller Heimlichkeit stattfindet - und die ihr Leben verändern wird. == Leseeindrücke: == Dieser Jugendroman "Papierfliegerworte" handelt vom zarten Band einer jungen Freundschaft, von Vertrauen, Zusammenhalt und Füreinanderdasein. Beide Mädchen scheinen sehr unterschiedlich, doch einiges verbindet sie auch, eben das nicht leichte Leben, das sie führen…. Zuerst einmal möchte ich das Cover loben, welches ein haptisches Erlebnis ist: Man meint wirklich einen gefalteten Papierflieger als Cover zu haben, auf dem die beiden Mädchen Flo und Renée zu sehen sind, deren Namen auch gut als Jungennamen hätten durchgehen können. Flo und Renée sind die beiden Hauptfiguren in diesem Jugendbuch, aus deren Sichtweise abwechselnd im Roman berichtet wird. Sie schreiben jeweils aus der Ego-Perspektive und die Kapitel sind mit dem jeweiligen Namen des Mädchens, die gerade berichtet, versehen. Die Lesealterempfehlung liegt hier bei ab 14 Jahren, dem ich so zustimmen würde. Die 285 Seiten lasen sich angenehm kurzweilig und haben mich ebenso angenehm gefesselt, so dass ich diese Geschichte gerne weiterempfehlen möchte. © esposa1969

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