Dawn O'Porter

 3.6 Sterne bei 64 Bewertungen
Autorin von Papierfliegerworte, Cows und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Dawn O'Porter

Auf der Suche nach den besten Worten: Dawn Porter, geboren am 23. Januar 1979 in Schottland, ist eine britische Fernsehjournalistin, Moderatorin, Schauspielerin und Autorin. Porter ist Alumna des Liverpool Institute for Performing Arts. Im deutschen Fernsehen ist sie regelmäßig in den Kanälen des ZDF in Reportagereihen wie „Auf der Suche nach der Liebe“ und „Dawn Porter sucht..“.

Alle Bücher von Dawn O'Porter

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Buchformat:
Cover des Buches Papierfliegerworte (ISBN: 9783551583215)

Papierfliegerworte

 (37)
Erschienen am 24.04.2015
Cover des Buches Cows (ISBN: 9783103973426)

Cows

 (23)
Erschienen am 27.02.2019
Cover des Buches Papierfliegerworte (ISBN: 9783646927122)

Papierfliegerworte

 (0)
Erschienen am 24.04.2015
Cover des Buches Zugvogelzeit (ISBN: 9783551583239)

Zugvogelzeit

 (0)
Erschienen am 01.09.2016
Cover des Buches Cows (ISBN: 9783839817124)

Cows

 (1)
Erschienen am 27.02.2019
Cover des Buches Cows - Folge nicht der Herde (ISBN: B07NG1D4Q2)

Cows - Folge nicht der Herde

 (0)
Erschienen am 27.02.2019
Cover des Buches Paper Aeroplanes (ISBN: 9781471400360)

Paper Aeroplanes

 (2)
Erschienen am 02.05.2013
Cover des Buches Goose (Paper Aeroplanes Book 2) (ISBN: 9781471400643)

Goose (Paper Aeroplanes Book 2)

 (1)
Erschienen am 27.03.2014

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Neue Rezensionen zu Dawn O'Porter

Neu

Rezension zu "Cows" von Dawn O'Porter

Ein starkes Buch für Akzeptanz und Solidarität
Ignovor einem Jahr

Tara, 42, Dokumentarfilmerin und alleinerziehende Mutter, hat ihr Leben abseits traditioneller Rollenbilder soweit im Griff. Nur ein Partner wäre noch nett. Als sie den Richtigen kennen lernt, wacht sie plötzlich als Spottfigur der Nation auf. Doch dann tritt die taffe Lifestylebloggerin Cam, die einen ganz anderen Lebensstil verkörpert, in ihr Leben.
Währenddessen wünscht sich Stella, der ihr Leben seit dem Krebstod ihrer Mutter und ihrer Zwillingsschwester rasant entgleitet, nichts sehnlicher als ein Kind und geht dabei verzweifelte Wege.

Cows erschien 2019 bei FISCHER. Dawn O’Porters Gesellschaftsroman umfasst 464 Seiten und wird als Taschenbuch mit Klappenbroschur geliefert.

Dawn O’Porter erzählt in Cows die Geschichten dreier ganz unterschiedlicher, teilweise scheinbar krass gegensätzlicher Frauen, die allesamt nicht das klassische Rollenbild verkörpern. Tara ist alleinerziehende Mutter und voll im Berufsleben. Ihre Tochter Annie hat sie durch einen One-Night-Stand bekommen, dem Vater hat sie nie von ihr erzählt, um ihn nicht unter Zugzwang zu setzen. Im Job ist sie von Sexisten umgeben, die Mütter von Annies Mitschülern vermitteln ihr, dass sie nichts Gutes von ihrer Doppelrolle halten. Auch wenn Tara Mutterschaft und Arbeit aufopferungsvoll meistert, erntet sie Ablehnung von allen Seiten. Als ihr Leben dann aus den Fugen gerät, halten im Prinzip nur noch ihre Mutter und Annie zu ihr.

Cam ist 36 und feministische Lifestylebloggerin der ersten Stunde. Sie lebt ihr Leben, wie es sie glücklich macht, was bedeutet, kein Kinderwunsch, keine Liebesbeziehung und, abgesehen von ihrem Onlineleben, relativ alleine. Ihre Mutter versteht sie nicht, denn sie ist die einzige von vier Schwestern, die keine Familie gründen will. Mit ihrem Blog versucht sie, Frauen zu bestärken, aus klassischen Rollenbildern auszubrechen und sich zu nehmen, was sie wollen.

Stella, die Jüngste in der Runde, ist 23 und Persönliche Assistentin. Sie trägt das Brustkrebsgen, genau wie ihre Mutter und ihre Zwillingsschwester, die beide an Krebs verstorben sind. Seit dem Tod ihrer Schwester ist ihr Leben völlig aus der Bahn. Sie lebt in einer Beziehung, die sich im Auflösungsstadium befindet, kann ihre Schwester nicht los lassen und ist sozial relativ isoliert. Und sie ist fest davon überzeugt, dass ein Kind den Sinn ihres Lebens retten würde, allerdings kommt für sie nur eine natürliche Schwangerschaft in Frage. Durch das Brustkrebsgen rinnt ihr dafür die Zeit durch die Finger.

Die Handlungsstränge der drei Frauen erzählt Dawn O’Porter im Fall von Tara und Stella aus der Ego-Perspektive, in Cams als allwissende Erzählerin. In allen drei Fällen füllt sie die Figuren aber mit viel Tiefe. Taras und Cams Hinter- und Beweggründe kommen für mich absolut nachvollziehbar rüber, für Stella ist das in meinen Augen im Vergleich nicht ganz so gut gelungen. Ihre Geschichte entwickelt eine Eigendynamik, die sie meines Erachtens nicht hätte entwickeln müssen. Aber das ist ok, möglicherweise biegt sie einfach nur ein paar Mal falsch ab.

»Folge nicht der Herde« ist zweifellos die rote Linie des Buches. Neben den feministischen Positionen, die Dawn O’Porter am explizitesten durch Cam und ihr Blog propagiert und mit denen sie sich ›gegen die Herde‹ stellt, tritt sie auch deutlich im Durchspielen des sozialen und medialen Shitstorms gegen Tara zutage. Den spielt sie tatsächlich sehr realistisch durch, bis hin zu Taras Interview, von dem sie berufsbedingt eigentlich genau weiß, dass es das Schlimmste ist, worauf sie sich einlassen kann. Doch die Verzweiflung schlägt ihre Expertise und der Boulevard nimmt das freudig auf. Cows demonstriert auf eindrückliche Weise, wie tiefgreifend Gesellschaft und Medien einen Menschen aus Sensationsgier und Heuchelei zerstören kann. Das tut über weite Strecken auch beim Lesen sehr weh.

Cows demonstriert aber auch, wie sich Menschen (in dem Fall Frauen), so unterschiedlich und gegensätzlich sie auch sind, gemeinsam aus dem Abgrund ziehen können. Dass es lohnt, für sich und andere einzustehen. Dass Individuen eben Individuen sind und ihren eigenen Weg gehen dürfen. Und dass die Individualität akzeptiert werden muss, jedenfalls solange sie anderen nicht schadet. Lustigerweise bin ich, während ich die Rezension vorbereitet habe, auf einige negative Rezensionen gestoßen, die sich im Prinzip alle offen darauf stützen, dass die Verfasser*innen sich nicht mit den Hauptfiguren identifizieren konnten, weil sie ihr Verhalten abstoßend fanden. Besonders im Hinblick auf Cam wurde da quasi genau das vorgeworfen, dem sie sich auch im Buch entgegen stellt. Das hat für mich schon eine gewisse Ironie und zeigt, wie nötig Geschichten dieser Art immer noch sind.

Cows ist ein tolles, ein starkes Buch. Es kann sensibilisieren und es kann Mut machen. Und das weit über die offenbare Zielgruppe – dem habe ich ja schon einen eigenen Blogpost gewidmet – hinaus. Schade, dass es genderadvertised wird. Manch einem Mann könnte es durchaus auch den Horizont erweitern.

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Rezension zu "Cows" von Dawn O'Porter

Cows - ohne Herde
Kellerbandewordpresscomvor einem Jahr

Ein tolles Buch über drei gestandene und erfolgreiche Frauen, die durch ein Fehler von Tara irgendwie eine Verbindung finden.

Zwischendurch kommt mir die Geschichte etwas langatmig vor, aber dann wiederum ist es durch die Perspektivenwechsel wieder interessant, wie es weiter geht.

Jede Frau erzählt ihre Geschichte und gibt der Leserin auf den Weg, dass man immer was aus seinem Leben machen kann und es nicht eine bestimmte Frauenrolle gilt zu entsprechen.

Da ich mich im gleichen Alter der Personen im Buch befinde und Mutter zweier Kidner bin, konnte ich den Frauen eher nachfühlen.

Sich für die Kinderlosigkeit zu entscheiden und dann noch öffentlich so emenz dazu zu stehen ist beachtlich.

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Rezension zu "Cows" von Dawn O'Porter

Fü Frauen die in keine Schublade passen
spozal89vor einem Jahr

Klappentext:

Ein Roman für Frauen, die in keine Schublade passen

Tara muss sich als berufstätige Single-Mum Anfang 40 und einzige Frau in ihrem Job einiges anhören. Auch die Feministin Cam, die aus Überzeugung Single und kinderlos ist, wird von ihrem Umfeld nicht gerade gefeiert. Die Mittzwanzigerin Stella wünscht sich sehnlichst ein Kind, doch um an einen Erzeuger zu kommen, muss sie tief in die Trickkiste greifen.

Als ein haarsträubender Fehltritt von Tara die selbstbewusste Single-Mum zum Gespött der Nation macht, knüpfen sich unsichtbare Bande der Freundschaft zwischen den drei Londonerinnen.

Ein Roman über Frauen, die ihren eigenen Weg gehen, und sich nicht dafür entschuldigen.

Kühe müssen nicht der Herde folgen!

Smarte Frauenunterhaltung, die kein Blatt vor den Mund nimmt.

Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich das Cover recht unspektakulär finde, trotzdem sticht es einem irgendwie ins Auge. Das hat mich auch dazu veranlasst den Klappentext zu lesen. Ich fand ihn recht interessant, weil ja stellenweise das Thema Frau in der Gesellschaft immer noch sehr aktuell ist.

Obwohl die Botschaft hinter der Geschichte richtig, richtig gut ist, kam ich mit der Umsetzung nicht ganz klar. Der Schreibstil war sehr speziell, wobei ich die Ironie an sich gut fand, aber stellenweise hat sich vieles extrem in die Länge gezogen und wurde immer wieder widerholt und durchgekaut.  Ich verstehe, dass die Autorin uns Frauen Mut machen will mit diesem Buch, auch mal aus allem auszubrechen und die Ziele zu verwirklichen, die man wirklich will, bzw. sein Leben genau so zu leben wie man möchte. Aber irgendwie sprang bei mir der Funke nicht über. Das mag vorallem auch daran liegen, dass ich mich mit keiner der drei Damen identifizieren konnte und sie mir auch weit über die Hälfte des Buches nicht sympatisch waren. Ich war kurz davor, das Buch abzubrechen, habe mich dann aber doch noch überwunden und habe es zu Ende gelesen - wobei ich es mir auch Sparen hätte können, weil der Schluss das Ruder auch nicht mehr so ganz rumreißen konnte.

Wie gesagt - die Botschaft hinter dem Buch finde ich klasse - aber meinen persönlichen Geschmack hat die Geschichte nicht getroffen. Ich bin mir aber sicher, das es Leser gibt, die mit dieser Art von provokanten, ironischen Geschichten etwas anfangen können. Jeder hat da ja seine eigene Meinung. Von mir gibt es daher nur zwei Sterne.

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Zusätzliche Informationen

Dawn O'Porter wurde am 23. Januar 1979 geboren.

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auf 27 Wunschzettel

von 2 Lesern aktuell gelesen

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