Dawn Rae Miller Eistochter

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Inhaltsangabe zu „Eistochter“ von Dawn Rae Miller

Er ist ihre große Liebe – und zugleich ihr größter Feind … Nach dem Langen Winter, dem ein Großteil der Weltbevölkerung zum Opfer fiel, liegt der Staat im Kampf gegen die 'Empfindsamen', Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Die 17-jährige Lark weiß, was von ihr als Nachfahrin der großen Staatsgründer verlangt wird: eine gehorsame Bürgerin werden. Aber dann wird ihre große Liebe Beck beschuldigt, zu den Empfindsamen zu gehören, und verschwindet spurlos. Als sich Lark aufmacht, um seine Unschuld zu beweisen, wird alles, an das sie je glaubte, auf den Kopf gestellt: Denn auch sie selbst ist eine Empfindsame – und dazu bestimmt, Beck zu töten … Eine packende Dystopie voller Romantik und großartigen Charakteren.

Larks Geschichte brühr.t ein kaltes Herz und lässt es erwärmen

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Statt der erwarteten Dystopie entwickelte es sich immer mehr in Richtung Fantasy. Wenn ich das gesucht hätte, hätte es mir besser gefallen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Tolle Idee aber leider ofters langweilig. Und das Ende kam etwas zu überstürzt.

— kylie1

Gutes Buch. Freue mich schon auf eine Fortsetzung

— Kiki_Summers

Möchtes das Buch jemand tauschen? Pn ;)

— LeseeuleNatascha

Ganz gut. Die Geschichte hat Potential. Bin gespannt auf Teil 2, denn so richtig gepackt hat mich der erste Teil noch nicht.

— MandyUnbelievable

Ich hab mir das Buch gekauft und lese es schon ne Weile bin kurz vorm Ende und ich bin einfach so begeistert von der story. <3

— MichelleMkay

Schreit nach mehr !!!!!!

— julzz2102

Gewöhnungsbedürftige Schreibweise, Interessante Story, unerwartetes Ende. Schönes Jugendbuch.

— Yvetta

wundervolles Buch kann Teil2 nicht abwarten *.* Ich konnte nicht aufhöhren zu lesen

— anni2341

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  • So eine tolle Idee - so eine schlechte Umsetzung!

    Eistochter

    Ricas_Fantastische_Buecherwelt

    Inhalt Als Tochter der mächtigsten Frau im Land steht Lark nicht nur eine glorreiche Zukunft bevor, sondern ihr Partner steht auch schon fest. Von Geburt an verbringt sie jeden Tag mit Beck und freut sich schon auf den Tag, an dem sie endlich offiziell aneinander gebunden werden. Doch dann verschwindet Beck plötzlich und wird beschuldigt ein Empfindlicher zu sein. Jemand, der über Magie verfügt und den Staat bedroht. Lark weigert sich, das zu glauben und macht sich selbst auf die Suche nach der Wahrheit - nichtsahnend, was sie tatsächlich finden wird... Eigene Meinung "Eistochter" von Dawn Rae Miller ist ein interessanter, aber nicht hundertprozentig überzeugender Reihenauftakt. Der Schreibstil liest sich angenehm, wirkt aber stellenweise etwas stockend - bzw. abgehackt. Die Beschreibungen sind zwar detailliert, aber manchmal ziemlich widersprüchlich oder verwirrend. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive. Die Charaktere sind bestenfalls als schwach zu bezeichnen. Mal abgesehen davon, dass die Mehrzahl von ihnen nur Gastauftritte haben, handeln diese oft auch so widersprüchlich, dass man eigentlich nie weiß, wer auf welcher Seite steht oder was für einen Sinn ihre Handlungen haben. Lark war mir am Anfang so sympathisch, doch dann entpuppt sich sogar ihre Persönlichkeit als schwach. Leider macht es uns die Autorin auch noch zusätzlich schwer, sich in sie "hineinzufühlen". Den Großteil des Buches wird sie als geradezu empfindungsfrei dargestellt. Nebenbei wird auch noch behauptet, sie sein unfähig zu lieben, obwohl sie völlig entgegengesetzt handelt. Dementsprechend war ich mehr verwirrt als alles andere, was diese schwierige Protagonistin betrifft. Leider zog sich das durch die gesamte Geschichte und wirkte sich natürlich darauf aus. Dabei mutet der Anfang so vielversprechend an. Klar, es dauert eine Weile bis die Geschichte Fahrt aufnimmt, aber die Autorin hat einen tollen Weltentwurf kreiert, mit dem ich nicht gerechnet hatte. So hat man sogar eher den Eindruck eine reine Dystopie zu lesen - zumindest so lange bis man erfährt, was die Empfindsamen in Wirklichkeit sind. Plötzlich befindet man sich mitten in einem typischen schwarze- vs. weiße Hexen Dilemma, das unglaublich verwirrend ist. Diese Geschichte beinhaltet mehr Komplotte als die meisten Thriller und unsere armen Protagonisten stehen unbestreitbar auf verlorenem Posten. Die ganze Zeit arbeiten alle mit dem Prinzip, Erwartungen an Lark zu stellen, die sie ihr unmöglich zu erfüllen machen. Das Ganze war für mich ab einem gewissen Zeitpunkt nur noch ein Witz. Und trotzdem hat es die Autorin geschafft, mich insoweit zu fesseln, dass ich gewillt bin, weiterzulesen. Immer mit der Hoffnung, dass es nur besser werden kann - denn die Idee an sich ist wirklich nicht schlecht. Und da quasi das ganze wacklige Konstrukt, auf dem die Ereignisse in diesem Band stehen, zusammengebrochen ist, muss Frau Miller unweigerlich etwas ändern. Die Lovestory ist definitiv anders. Und kompliziert. Und absolut unmöglich! Es ist das reinste Chaos, aber leider nicht mitreißend, denn das Wichtigste fehlt: die Liebe. Wo sind die großen Gefühle? Oder zumindest die Kleinen? Es ist die eine Sache, davon zu reden, aber der Leser will auch etwas fühlen. Auch hier kann ich nur hoffen, dass es im Folgeband besser wird. Das Cover ist gewiss schön anzusehen und im Grunde auch ganz passend, aber es erweckt ganz falsche Erwartungen.  Fazit Dawn Rae Millers "Eistochter" ist ein sehr schwieriger Reihenauftakt. So eine tolle Idee, ein grandioser Weltentwurf und ein gelungener Mix aus Fantasy und Dystopie - und doch so eine miese Umsetzung. Ich bin immer für Verstrickungen, plötzliche Wendungen, falsche Fährten etc. zu haben, aber man kann es auch übertreiben. Ich war stellenweise so verwirrt, dass ich mich nur fragen konnte: was soll das alles? Hinzu kommen Charaktere, die so blass und undurchsichtig sind, dass man sich absolut nicht in sie hineinversetzen kann. Und dennoch will ich wissen, wie es weitergeht und habe tatsächlich die Hoffnung, dass die Fortsetzung besser wird. Ein gutes Mittelmaß sieht anders aus, aber ein Flop ist es nicht: 2,5/5 Bücher!

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  • Unausgegorener Genremix

    Eistochter

    Janus

    07. October 2014 um 18:08

    Inhalt: siehe Inhaltsangabe oben oder in den anderen Rezensionen Meine Meinung: "Eistochter" hinterlässt bei mir einen recht bitteren Nachgeschmack. Das liegt zum einem am Aufbau. Das Buch spielt in einer Dystopie in der alle Angst vor den sogenannten "Empfindsamen" haben, über die man jedoch recht wenig erfährt, abgesehen davon, dass sie irgendwie gefährlich sind und der Staat versucht die Bürger vor ihnen zu schützen. Das ganze blieb recht undurchsichtig, bis das Buch plötzlich abrupt das Genre wechselte. Die Handlung spielte fortan nur noch auf einem großen Landhaus mit magischem Schutzschild und anstelle von Empfindsamen oder Heiratsvorschriften ging es plötzlich um Licht- und Dunkelhexen. Von da an wurde es kompliziert. Ständig wurden neue Details enthüllt, die dafür sorgten, dass ich irgendwann nicht mehr richtig mitkam. Das war aber auch nicht weiter schlimm, denn es wurde (dank häufiger Wiederholung in den Monologen der Ich-Erzählerin) eindeutig, dass sich die beiden Protagonisten trotz ihrer ach so großen Liebe nicht lieben dürfen, was aber beide nicht können. Das unmögliche Dilemma wird sich am Ende der Reihe höchstwahrscheinlich auflösen, aber bis dahin hatte die Protagonisten schon im ersten Band reichlich Zeit ihr Leid zu klagen.  Es gab nur noch vereinzelt Bezüge zur Dystopie, allerdings waren damit für mich noch nicht alle Fragen geklärt und was ich erfuhr, wirkte sehr konstruiert und weit hergeholt. Leider versäumte es die Autorin auch viele offene Hintergrundfragen zu beantworten. Warum sind Dunkelhexen von Natur aus schlechte Menschen und warum trifft das nur begrenzt auf manche Dunkelhexen zu? Das Buch endet schließlich mit einem offenen Ende, das den Weg für Fortsetzungen ebnet. Auch die Charaktere fanden bei mir nicht besonders viel Zustimmung. Lark war für mich keine besonders sympathische Protagonistin. Ihr Charakter wandelt sich im Laufe des Buches von brav/regeltreu zu hormonbedingt verzweifelt/hysterisch zu bockig/zickig gespickt mit Wut- und Heulanfällen im Wechselspiel zu verliebt/schmachtend mit Herzschmerz. Der anfangs fröhliche/scherzende Beck spielt hauptsächlich die Rolle des strahlenden Helden mit muskulösem Oberkörper, der unglaublich verliebt in Lark ist (keine Ahnung wieso). Auf sein Herz hörend, ritterlich, gutaussehend; kurz gesagt ein langweiliger Stereotyp, der in unzähligen Jugendromanen vorkommt. Von den restlichen Charaktere war mir keiner besonders sympathisch, da sie oft recht undurchschaubar oder sehr einfach gestrickt waren. Einzig die Dunkelhexen versprachen spannend zu sein, doch leider spielten sie nur kleine Nebenrollen und waren dann sehr blass. Fazit: Ein heterogener Genremix mit unausgereiften Charakteren und verwirrender Handlung.

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  • Rezension zu Eistochter von Dawn Rae Miller

    Eistochter

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. August 2014 um 22:11

    Mehr Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele Dawn Rae Millers “Eistochter” ist ein ziemlich schräges Buch. Und eins, das mir überraschend gut gefallen hat, denn ein wenig hatte ich die Hoffnung nach dem ersten Drittel bereits aufgegeben. Denn anfangen tut “Eistochter” wie so ziemlich jede mehr oder minder gute YA-Dystopie. Es gibt eine Welt, die nach einer großen Katastrophe, die die Menschheit ordentlich dezimiert hat, mit eiserner Hand von einer Regierung geführt wird, die ein großes Faible für Regeln á la “kein Sex vor der Ehe” hat, und die im Krieg mit irgendwem liegt. Ziemlich Klischee, relativ langweilig und nur Protagonistin Lark, die doch ziemlich sympathisch ist und einen guten Humor hat, hat mich überhaupt dazu gebracht weiter zu lesen – zum Glück. Denn nach etwa dem ersten Drittel untergeht “Eistochter” plötzlich einem Genre-Wandel, der mir so auch noch nicht begegnet ist. Denn aus der Dystopie wird plötzlich ein Fantasy-Roman und auch wenn ich irgendwann, als ich zum ersten Mal über das englische Original gestolpert bin, etwas darüber gelesen habe, dass “Eistochter” Fantasy ist, ist es ja doch eindeutig der Dystopie-Aspekt, den der deutsche Verlag betont. Ich meine, hallo, hätte man eventuell auch ein Cover finden können, dass nicht ganz so sehr nach einem Abklatsch von “Die Auswahl” aussieht? Jedenfalls, wie Lark und der Leser plötzlich feststellen sind die “Empfindsamen”, mit denen Larks Staat im Krieg liegt, nichts anderes als Hexen – und natürlich ist Lark eine von ihnen. Und schwuppdiwupp landet sie auf ihrer Suche nach ihrer großen Liebe Beck in einer Zauberschule! Ich muss zugeben, das mittlere Drittel von “Eistochter” war faszinierend – aber auch etwas verwirrend. Plötzlich steht die ganze Geschichte Kopf und man braucht eine Weile um all die neuen Erkenntnisse und Charaktere einzuordnen. Aber wie es bei den ersten Bänden von Trilogien nunmal so ist – oft werfen sie mehr Fragen auf, als sie eigentlich klären, stellen die Ausgangssituation und -konflikte nur vor, um den Leser so in das Gesamtgeschehen einzuführen und auf die wirkliche “Action” in den Folgebänden vorzubereiten. So eben auch hier, auch wenn die Geschichte im letzten Drittel durchaus bereits anfängt an Fahrt zu gewinnen. Alles in allem ist Dawn Rae Millers “Eistochter” ein faszinierender Mix aus Dystopie und Paranormal Romance, der mir, bis auf einige kleinere Schwächen und Verwirrungen, wirklich gut gefallen hat, gerade auch, weil die Romanze hier, auch wenn sie definitiv zentrales Thema der gesamten Handlung ist, nicht so schrecklich gekünstelt und völlig übertrieben herkommt, wie in vielen YA-Romanen sondern richtig natürlich wirkt. Ich jedenfalls bin sehr gespannt auf die Folgebände und kann “Eistochter” nur empfehlen.

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  • Gemeinsamkeiten mit anderen Dystopien, ab der Hälfte dann gut!

    Eistochter

    Normal-ist-langweilig

    21. August 2014 um 12:23

    Reiheninfo: Band 1: Eistochter Band 2: ? (bereits auf Englisch erschienen) Meine Meinung: Wer viele Dystopien liest- wie ich- wird anfangs etwas verwirrt sein, da einem vieles sehr bekannt vorkommt (Parallelen z.B. zu Cassia & Ky + Mystic City). Das ist einerseits positiv, da man sich die Welt besser vorstellen kann, andererseits aber auch nervig und negativ, da man ja ein Buch mit einer NEUEN Geschichte lesen wollte. Des Weiteren verrät der Buchrücken wieder Details und Informationen, die die Protagonistin selbst erst im 16!!! Kapitel (S. 184/ 410) erkennt, begreift und registriert. Das empfinde ich persönlich als sehr lästig, da ich das Buch lese, um die Geschichte langsam zu erlesen und nicht, um auf die Stelle zu warten, an der die Protagonistin genauso weit vom Wissen her ist wie ich. Nichtsdestotrotz liest sich das Buch gut und flüssig und die eigentliche Geschichte ist so konstruiert, dass man am Ende des Buches tatsächlich nicht Gut von Böse trennen kann, die vorkommenden Personen nicht immer nur schwarz-weiß sind, sondern grau, da sie vielerlei Gründe für ihr Tun haben. Lark und Beck sind mir beide sehr sympathisch und auch die Nebencharaktere sind passend. Die zweite Hälfte der Geschichte ist spannend und dadurch sehr schnell zu lesen. Es passiert sehr viel und dadurch möchte man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Das Ende ist ein wirklich fieser Cliffhanger, der nach Band 2 regelrecht schreit. Dieser ist bisher auf Englisch erschienen. Ich bin zwar nicht völlig von diesem Buch überzeugt, jedoch neugierig und interessiert, was sich die Autorin für Lark und Beck hat weiterhin einfallen lassen. Band 2 werde ich somit definitiv lesen. Letzte Anmerkung: Weshalb wurde aus dem passenden englischen Titel “Larkstorm” der eher unpassende deutsche Titel “Eistochter”? Schade!

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    Eistochter

    NenyaLuanaNebula

    12. June 2014 um 12:15

    Vorwort: "Eistochter" ist ein Roman von Dawn Rae Miller, welcher von der 17-jährigen Lark und ihrem von Geburt an versprochenen Partner Beck handelt.Die beiden führen ein ruhiges Leben, bis sich alles ändert und Lark um ihre große Liebe kämpfen muss. Inhaltsangabe: Er ist ihre große Liebe - und zugleich ihr größter Feind! Nach dem langen Winter, dem ein Großteil der Weltbevölkerung zum Opfer fiel, liegt der Staat im Kampf gegen die "Empfindsamen", Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Die 17-jährige Lark weiß, was von ihr als Nachfahrin der großen Staatsgründer verlangt wird: eine gehorsame Bürgerin zu werden.Aber dann wird ihre große Liebe Beck beschuldigt, zu den Empfindsamen zu gehören und verschwindet spurlos.Als sich Lark aufmacht, um seine Unschuld zu beweisen, wird alles, an das sie je glaubte, auf den Kopf gestellt: Denn auch sie selbst ist eine Empfindsame - und dazu bestimmt, Beck zu töten ...(Klapptext) Cover: Das Cover passt gut zur Geschichte und könnte die Kuppel in Summer Hill, als auch die Ummantelung von Lark darstellen - Gefangen in ihrem eigenen Körper. Ich finde das Cover sehr schön und war gleich hin und weg davon. Charaktere: Lark ist die Tochter der Staatsfrau Malin,welche sehr mächtig ist. Jedoch kennt sie ihre Mutter kaum.Dagegen ist Beck bei ihr seit ihrer Kindheit.  Sie sind für einander bestimmt und sollen an ihrem gemeinsamen Geburtstag gebunden werden.Lark ist eigentlich ein toller Charakter mit Kanten und Tiefen.  Sie kann zwar nicht zugeben, dass sie Beck liebt,weis aber das sie sich kein Leben ohne ihn vorstellen kann. Nachdem sich die Beiden endlich näher kommen, stellt sich heraus das Beck ein Empfindsamer ist. Für Lark scheint eine Welt zusammen zu brechen.  Doch sie zweifelt nicht an ihrer Liebe zu Neck und Beck selbst. Schließlich findet sie ihm und erfährt dadurch die Wahrheit über ihr Leben. Lark ist die mächtigste Dunkelhexe und Beck ein Lichthexer.Ein Leben an ihrer Seite würde jedoch für Beck den Tod bedeuten. Die Beiden sind stark kämpfen um ihre Liebe und gemeinsame Zukunft.  Doch können sie wirklich zusammen bleiben ? Beck ist toll. Jedes Mädchen wünscht sich so einen Freund, der sie auf Händen trägt und besser kennt als man selbst. Liebevoll nennt et Lark "Vögelchen" und beweist sllen wie wichtig sie ihm ist, denn Lark gehört zu ihm. Dafür würde er sogar sterben.  Außerdem ist da noch Bethina,welche Beck und Lark groß gezogen hat. Sie steht stets hinter den Beiden und versucht ihnen zu helfen.  Denn sie weis auch ,dass Lark lieben kann und Beck schon länger liebt als sie selbst weis.  Meine Meinung: "Eistochter" hat mich positiv überrascht!Ich habe das Buch von der ersten bis zur letzten Seite verschlungen und das ein oder andere Tränchen viel mal.Ich habe so mit Lark und Beck mitgefiebert, dass ich am liebsten gleich den nächsten Band lesen möchte. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich gut lesen, weswegen das Lesen noch mehr Spaß gemacht hat. Endlich habe ich ein Buch gefunden, dass mich mitreißt und nicht mehr los lässt. Die Charaktere besitzen an Tiefe und haben es geschafft, dass ich mir Tage nach dem Lesen des Buches weiterhin Gedanken mache."Eistochter" ist voller Spannung, Gefühle und Hin und wieder bleibt einem der Atem weg.Die größte Überraschung ist die Wahrheit über Lars Familie. Und noch schöner zu Lesen ist, wie sie um ihre Liebe und Beck kämpft - bis zum Schluss. Ein guter Auftakt einer neuen Roman Reihe, die Lust auf mehr macht!Danke an den Verlag für dieses tolle Rezensionsexemplar! Fazit: "Eistochter" ist ein wundervoller Roman und hat mich gefesselt, wie schon lange kein Buch mehr! Ein toller Auftakt einer großartigen Reihe *.* Punkte: Über die Autorin: Dawn Rae Miller lebte lange Zeit in San Francisco und Paris, bis sie schließlich mit ihrer Familie nach Virginia zog. Neben ihren eigenen Romanen schreibt sie zusätzlich als Ghostwriter für eine erfolgreiche Young-Adult Reihe. Sie verbringt viel zu viel Zeit mit twittern und liebt schöne Kleider und Teeblatt-Salat. (Klapptext)

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  • An sich ein solider Auftakt zur Reihe, aber ...

    Eistochter

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. April 2014 um 18:38

    Eistochter ist ein Buch von Dawn Rae Miller. Es ist am 17. Februar 2014 im Blanvalet Verlag als Taschenbuch erschienen. Das Buch umfasst 416 Seiten. Das englische Original Larkstorm erschien am 06. Dezember 2011 bei Finnstar Publishing. Reihe The Sensitives / Die Empfindsamen01. Eistochter 02. Nightingale 03. ??? Inhalt ACHTUNG! Ich persönlich finde den Klappentext sehr detailliert und wer nicht gespoilert werden möchte, sollte diesen vielleicht lieber nicht lesen! Er ist ihre große Liebe – und zugleich ihr größter Feind Nach dem Langen Winter, dem ein Großteil der Weltbevölkerung zum Opfer fiel, liegt der Staat im Kampf gegen die „Empfindsamen“, Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Die 17-jährige Lark weiß, was von ihr als Nachfahrin der großen Staatsgründer verlangt wird: eine gehorsame Bürgerin zu werden. Aber dann wird ihre große Liebe Beck beschuldigt, zu den Empfindsamen zu gehören, und verschwindet spurlos. Als sich Lark aufmacht, um seine Unschuld zu beweisen, wird alles, an das sie je glaubte, auf den Kopf gestellt: Denn auch sie selbst ist eine Empfindsame – und dazu bestimmt, Beck zu töten … (Klappentext) Erster Satz „Komm schon, Beck.“ Meinung Das Cover hat mich angesprochen und allein deshalb wollte ich es gerne lesen. Aber zeitgleich hat es mich auch ziemlich an ein anderes Buch bzw. eine andere Trilogie erinnert, was ich etwas komisch finde und ich bin gespannt, wie das Cover vom zweiten Teil gestaltet wird. Der Schreibstil der Autorin war recht angenehm zu lesen. Leider sind mir auch nach dem Lesen noch so viele Fragen offen geblieben, wo ich gerne mehr Informationen bekommen hätte. Ich hoffe sehr, dass diese im zweiten Teil erklärt werden, denn es fiel mir dadurch schon recht schwer, die gesamte Geschichte nachvollziehen zu können. Teilweise konnte ich mir Szenen ziemlich gut vorstellen, dann gab es aber auch wieder welche, wo meiner Meinung nach zu viel auf einmal auf mich als Leser zugekommen ist und ich der Handlung einfach nicht mehr gut genug folgen konnte. Insgesamt ist es aber ein ganz solider Auftakt für die Reihe, die zu Beginn besser war als am Ende des Buches. Denn hier ging es mir ähnlich wie eben schon beschrieben. Es kam zu viel auf einmal und ich wusste gar nicht mehr, was wie zusammengehören soll. Teilweise haben die Charaktere auch auf einmal komplett anders gehandelt als sie es vorher getan hätte und als ich es erwartet hätte. Was zwar für den Überraschungseffekt sorgt, aber zur Verständnis der Handlung nicht gut beigetragen hat. Zumindest bei mir. Durch den Titel wusste ich auch von Beginn der Geschichte ungefähr, was passieren könnte und das hat mir dann die Spannung genommen. Ich bin leider nicht wirklich gefesselt gewesen und kam auch nicht richtig in die Handlung rein. Die Charaktere haben es mir auch nicht viel leichter gemacht, denn sie haben nach meinem Empfinden ständig ihre Handlungs- und Denkweise gewechselt, sodass ich eher verwirrt wurde. Ich habe mir etwas mehr von diesem Buch erhofft und wurde dadurch leider etwas enttäuscht. Auch habe ich sehr lange gebraucht, um mich auf eine Bewertung festlegen zu können. Aber leider ist auch nach einiger Zeit nach dem Beenden des Buches meine Meinung nicht positiver geworden. Ich hoffe dennoch, dass mich der zweite Teil mehr überzeugen kann und einiges wieder aufholt. Fazit An sich ein solider Auftakt zur Reihe, aber mir sind zu viele Fragen offen geblieben und ich wurde insgesamt beim Lesen zu sehr verwirrt. Leider nicht so gut wie erhofft.

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  • Eine schrecklich naive Protagonistin vermiest de gesamte Geschichte

    Eistochter

    Kittyzer

    01. April 2014 um 22:44

    Ich verliere die Kontrolle über meinen schwankenden Körper. Alles verblasst, und ich spüre, wie ich ins Leere trrudele. Ein brennender Schmerz zerreißt mir das Herz und zermalmt es. Er nagt an jedem Teil meines Körpers. Wieder und wieder kehrt der Schmerz zurück. Ich kann ihn nicht länger ertragen: Die Welt um mich herum wird schwarz, und ich versinke in Bewusstlosigkeit. INHALT: Vor einiger Zeit hat der "Lange Wintert" große Teile der Weltbevölkerung ausgelöscht - und ausgelöst haben diesen laut der Regierung die "Empfindsamen", die magische Kräfte besitzen und die Menschen auslöschen wollen. Daher hat die Regierung ein Gesetz erlassen, um sie zu kontrollieren und möglichst zu vernichten. Die junge Lark fühlt sich sicher, weil ihre Mutter eines der Staatsoberhäupter ist und sie daher ganz bestimmt beschützen wird. Doch ihr Gefühl der Zuversichtlichkeit löst sich auf, als ihr Freund Beck als Empfindsamer erkannt und fortgeschickt wird. Sie macht sich auf die Suche nach ihm - und entdeckt bald, dass auch sie nicht so normal ist wie sie immer dachte... MEINE MEINUNG: Dawn Rae Millers "Eistochter" ist eine Dystopie mit vielen phantastischen Aspekten. Die Grundgeschichte unterscheidet sich nicht allzu stark von anderen des Genres: Aus einem bestimmten Grund wurde eine neue Regierung eingeführt, die eine einzelne Gruppe von Menschen unterdrückt. Hier sind dies die Personen mit magischen Kräften. Wirklich originell ist das erst einmal nicht, dafür können die verschiedenen Fähigkeiten überzeugen. Der Schreibstil ist allerdings an vielen Stellen sehr holprig und insbesondere in den Dialogen wirkt das Ganze manchmal etwas überzogen. Störend ist jedoch vor allem, dass sich die Gedankengänge von Protagonistin Lark immer und immer wieder wiederholen, was auf die Dauer ermüdend wirkt. Außerdem erscheint Lark einem nicht unbedingt als die intelligenteste Person jemals. Anfang ist sie noch verantwortungsbewusst, gerecht und durchaus ein Charakter, mit dem man sich identifizieren kann. Nach 100 Seiten wird sie jedoch zu einem immerzu aggressiven, impulsiven und schrecklich zickigen Gör, das kaum zu ertragen ist. Die einfachsten Zusammenhänge versteht sie nicht, sie rastet bei Kleinigkeiten aus und rennt dauernd schmollend vor Leuten weg. Da gefiel mir ihr Freund Beck weitaus besser. Auch wenn er an einigen Stellen ein wenig zu perfekt ist, so heitern seine fröhliche und optimistische Art einen doch immer wieder auf. Bei den Nebencharakteren ist es vor allem interessant, dass man nie weiß, woran man ist, da alle etwas verbergen. Ihre Geheimnisse kann man jedoch nachvollziehen, weswegen sie allesamt strukturierter wirken als die Hauptfigur, was sehr schade ist. Immerhin gelingt es der Autorin, einen die meiste Zeit zu fesseln, weil sie des Öfteren neue Fragen aufwirft und sowohl Protagonistin als auch Leser für lange Zeit im Dunklen lässt. Da Lark zwischen den Fronten steht, kommt es immer wieder zu Angriffen von beiden Seiten, die gut und spannend umgesetzt wurden, auch wenn Lark selbst keinen großen Teil dazu beitragen kann. Da dies jedoch einen nachvollziehbaren Grund hat, konnte ich darüber hinwegsehen. Was mich allerdings besonders störte, war, dass Larks einziger Antrieb Beck zu sein scheint. Alles dreht sich um den Jungen, sie kann keinen Gedanken fassen, ohne dass er darin vorkommt und er ist auch oft der einzige Grund, weshalb sie etwas tut. Die beiden verbindet eine schon glatt unnormale Abhängigkeit voneinander, die ich als eher gruselig als romantisch empfunden habe. Auf diese Weise war ich 100 Seiten vor dem Ende schon nah dran, das Ganze aufzugeben - doch dann scheint sich die Autorin zu fangen. Es kommt zwar zu einigen eher unglaubwürdigen Entwicklungen, danach jedoch wird die Story noch einmal richtig spannend und sehr mitreißend. Lark trifft endlich einmal vernünftige Entscheidungen und ein anders als gedacht ablaufender Kampf weiß durchaus zu überzeugen. Bis zum Schluss bleibt man so gefesselt, und kann über diesen letztendlich doch zufrieden sein, weil er konsequent durchgezogen wurde. Ob das dann allerdings in den Folgebänden - zwei weitere sind geplant - so weitergeht, bleibt abzuwarten. FAZIT: "Eistochter" von Dawn Rae Miller hat eine gute Basis mit einer oft gelesenen Grundgeschichte, aber vielen neuen und interessanten Details. Leider gelingt es der Autorin nicht, das auch wirklich überzeugend umzusetzen, denn ihr holpriger Schreibstil und die schrecklich naive Protagonistin Lark konnten mich nur wenig begeistern. Nur der Schluss reißt da in seiner Intensität einiges wieder raus. Leser, die mit den oben genannten Kritikpunkten kein Problem haben, könnten hier zufrieden sein. 3 Punkte von mir.

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  • Ein toller Auftakt, ich freu mich auf die Fortsetzung

    Eistochter

    monika_schulze

    29. March 2014 um 11:33

    Inhalt: „Nach dem Langen Winter, dem ein Großteil der Weltbevölkerung zum Opfer fiel, liegt der Staat im Kampf gegen die »Empfindsamen«, Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Die 17-jährige Lark weiß, was von ihr als Nachfahrin der großen Staatsgründer verlangt wird: eine gehorsame Bürgerin werden. Aber dann wird ihre große Liebe Beck beschuldigt, zu den Empfindsamen zu gehören, und verschwindet spurlos. Als sich Lark aufmacht, um seine Unschuld zu beweisen, wird alles, an das sie je glaubte, auf den Kopf gestellt: Denn auch sie selbst ist eine Empfindsame – und dazu bestimmt, Beck zu töten …“ (Quelle: http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Eistochter-Roman/Dawn-Rae-Miller/e436001.rhd) Lark ist die Nachfahrin der großen Staatsgründerin und versucht deshalb ein gutes Vorbild zu sein. Doch genau wie alle anderen hat sie Angst vor den Empfindsamen. Sie sind für den Langen Winter verantwortlich und ihre magischen Fähigkeiten sind unberechenbar. Umso verzweifelter ist das Mädchen, als sie erfährt, dass Beck, der seit ihrer Kindheit als ihr Partner feststeht, ein Empfindsamer sein soll. Doch bevor sie ihn danach fragen kann, ist er spurlos verschwunden. Lark macht sich sofort auf die Suche nach ihm, denn ohne ihn fühlt sie sich so verloren. Doch auf ihrem Weg findet sie nicht nur Beck und einige Antworten, sondern sie findet auch die Wahrheit über sich selbst heraus. Eine Wahrheit, die sie besser nie erfahren hätte … . Meine Meinung: Die Geschichte beginnt sehr ruhig, indem man in Larks und Becks Leben einsteigt. Man erfährt, wie die beiden leben und mit wem. Ich war sofort begeistert von diesem süßen Paar, dessen Liebe geradezu greifbar ist, die aber gleichzeitig versuchen ein Vorbild zu sein und das Richtige zu tun: In diesem Fall zu warten, bis ihre Verbindung offiziell ist. Beide sind sehr unterschiedliche Charaktere und doch mochte ich beide auf Anhieb und wollte unbedingt mehr über ihr Leben erfahren. Immer wieder fließen Informationen über die Gesellschaft und das Leben im Staat ein. Doch anfangs sind diese noch sehr spärlich, ergeben im Laufe des Buches jedoch ein genaues Bild der Entstehungsgeschichte und der Regeln, ohne dass die Geschichte dadurch langweilig werden würde. Im Gegenteil, ich fand es spannend, mehr über die Gesellschaft, die Staatsoberhäupter und die Empfindsamen zu erfahren. Anfangs sind die Empfindsamen wie eine dunkle Bedrohung, die über allen schwebt, doch als Lark erfährt, dass sie und Beck auch empfindsam sind, ändert sich die Geschichte. Es wird erklärt, was es mit den Empfindsamen wirklich auch sich hat, worin ihre Fähigkeiten bestehen und welche Rolle sie tatsächlich in der Gesellschaft spielen. Obwohl die Empfindsamen am Ende keine neue Spezies sind, fand ich die Idee doch ganz nett und mir gefiel vor allem der Zusammenhang, den sich die Autorin Dawn Rae Miller ausgedacht hat. Leider muss ich zugeben, dass die Geschichte manchmal sehr verwirrend war. Lark erhält sehr viele widersprüchliche Informationen über ihre und Becks Geschichte und teilweise wusste ich selbst nicht mehr, wer jetzt die Wahrheit sagt und wer nicht und wie jetzt die Fakten wirklich liegen. Hier hätte ich mir etwas mehr Struktur gewünscht, damit man sich nicht irgendwann in dem ganzen Wirrwarr verliert. Sehr schön dagegen fand ich die Liebesgeschichte: Endlich, endlich gibt es einmal keine Dreiecksgeschichte, was ich im Moment sehr erfrischend finde. Natürlich geht es hier auch um eine verbotene Liebe, aber die Protagonisten sind sich ausnahmsweise mal ihrer Gefühle sicher, was mir wirklich gut gefiel. Das Ende war zwar irgendwie vorhersehbar, aber dennoch hat es mir den Atem geraubt und ich bin jetzt schon total gespannt, was sich die Autorin Dawn Rae Miller für die Fortsetzung einfallen lässt. Fazit: Auch, wenn es auf den ersten Blick so scheint, als wären die Empfindsamen eine ganz neue Idee, so verbirgt sich dahinter doch eine altbekannte Spezies, die trotzdem in einem neuen Licht erscheint. Die Liebesgeschichte ist ebenfalls nicht außergewöhnlich und doch erfrischend und voller ehrlicher, tiefer Gefühle. Es hat einfach richtig Spaß gemacht, mit Lark und Beck ihre gemeinsame Geschichte zu entdecken und hinter die Geheimnisse der Empfindsamen zu kommen. Von mir bekommt das Buch 4,5 Punkte von 5.

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  • Kann trotz einiger Defizite überzeugen und unterhalten

    Eistochter

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    27. March 2014 um 06:31

    Kurzbeschreibung: Er ist ihre große Liebe – und zugleich ihr größter Feind … Nach dem Langen Winter, dem ein Großteil der Weltbevölkerung zum Opfer fiel, liegt der Staat im Kampf gegen die »Empfindsamen«, Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Die 17-jährige Lark weiß, was von ihr als Nachfahrin der großen Staatsgründer verlangt wird: eine gehorsame Bürgerin werden. Aber dann wird ihre große Liebe Beck beschuldigt, zu den Empfindsamen zu gehören, und verschwindet spurlos. Als sich Lark aufmacht, um seine Unschuld zu beweisen, wird alles, an das sie je glaubte, auf den Kopf gestellt: Denn auch sie selbst ist eine Empfindsame – und dazu bestimmt, Beck zu töten … Meinung: „Eistochter„ ist mal wieder ein Buch, so ganz anders, als ich es erwartet hatte. Der Klappentext klingt extrem spannend nun nervenaufreibend und außerdem wird das Buch groß als Dystopie beworben. Doch wenn man es mal nüchtern betrachtet, passiert in Eistochter eigentlich nicht viel – nur das Larks Weltbild komplett auf den Kopf gestellt wird und immer mehr in sich Zusammenbricht. Alles von dem sie dachte, dass es der Wahrheit entspricht, entpuppt sich als Lüge und sie ist mittendrin und kann es nicht verstehen. Dabei entwickelt sich die dargestellte Szene aus dem Klappentext nicht ganz wie erwartet und auch der dystopische Teil lässt sich eher als hintergründig einordnen. Es geht hierbei eher um Magie und darum, dass Lark einmal eine mächtige, böse Hexe sein soll, dies aber überhaupt nicht will. Natürlich spielt dazwischen auch noch die Liebe zu Beck eine entscheidende Rolle. Dabei ist der Roman, trotz der etwas knappen Handlung, bestimmt nicht langweilig und vor allem sehr emotional. Denn Larks Erschütterungen und ihre Ungläubigkeit, als sie wieder etwas Neues erfährt, sind ständig greifbar und auch die permanente Feindschaft die ihr entgegenschlägt. Und ganz ehrlich, wenn man bei so einer Behandlung nicht böse wird, dann weiß ich auch nicht. Lark ist eigentlich eine sympathische Protagonistin, die alles versucht um Beck zu beschützen. Sie wirkt zwar manchmal etwas naiv, aber wenn ich mich in ihre Lage versetze, wäre ich wohl auch oft überfordert gewesen und an manchen Stellen hat Lark die Zusammenhänge noch viel eher kapiert, als ich. Denn der Erklärungen der ganzen Hintergründe waren mir manchmal doch noch etwas zu verwirrend und ich hatte auch oft genug nur Fragezeichen im Kopf. Für mich ist leider im Verlauf des Romans auch nicht ganz deutlich geworden, wieso gerade Lark die Einzige war, die nicht in die ganzen Geheimnisse eingeweiht wurde. Und diese Frage hat mich eigentlich bereits von Anfang an stark beschäftigt. Generell hatte ich mit Lark wirklich viel Mitleid und konnte mich gut in sie hineinversetzen , da sie eigentlich gar nicht böse sein will, aber irgendwie doch nichts dagegen tun kann. Die anderen Charaktere, allen voran Beck, kommen in Eistochter fast ein bisschen zu kurz. Aber dennoch reichen die manchmal etwas dürftigen Beschreibungen aus, um greifbare Charaktere zu erschaffen, die dem Buch zu mehr und Leben und Spannung verhelfen und dem Leser ans Herz zu wachsen. Und dank des flüssigen und doch sehr fesselnden Schreibstils, lässt sich das Buch sehr schnell lesen. Fazit: Ein Roman, der ganz anders ist, als ich es erwartet hatte. Vor allem die Grundidee konnte mich wirklich fesseln und überzeugen, auch wenn die Umsetzung einige Schwächen aufweist. Doch trotzdem hätte ich mir manchmal etwas mehr Antworten auf meine Fragen gewünscht und hoffe, dass die Fortsetzung einige der zurückgebliebenen Fragezeichen wegwischen kann. Am Ende erhält der Leser mit Eistochter irgendwie etwas Neues und Überzeugendes, weshalb es trotz der ganzen Kritikpunkte knappe 4 Sterne und eine Leseempfehlung gibt.

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  • Lark und Beck eine atemberaubende Liebe

    Eistochter

    Line1984

    26. March 2014 um 21:00

    Er ist ihre große Liebe - und zugleich ihr größter Feind ... Nach dem Langen Winter, dem ein Großteil der Weltbevölkerung zum Opfer fiel, liegt der Staat im Kampf gegen die »Empfindsamen«, Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Die 17-jährige Lark weiß, was von ihr als Nachfahrin der großen Staatsgründer verlangt wird: eine gehorsame Bürgerin werden. Aber dann wird ihre große Liebe Beck beschuldigt, zu den Empfindsamen zu gehören, und verschwindet spurlos. Als sich Lark aufmacht, um seine Unschuld zu beweisen, wird alles, an das sie je glaubte, auf den Kopf gestellt: Denn auch sie selbst ist eine Empfindsame - und dazu bestimmt, Beck zu töten ... Meine Meinung: Lark und Beck teilen seit ihrer Geburt alles, sie sind füreinander bestimmt, beide sind der festen Überzeugung das sie an ihren 18 Geburtstag als Partner ewig aneinander gebunden werden und den Rest ihres Lebens gemeinsam verbringen werden. Kurz vor ihren großem Tag wird Beck beschuldigt ein Empfindsamer zu sein, als Lark davon erfährt was Beck vorgeworfen wird, bricht für sie eine Welt zusammen. Als sie realisiert das Beck nicht mehr zurück kommen wird begibt sie sich auf die abenteuerliche und gefährliche Suche nach ihrer großen Liebe. Zu diesem Zeitpunkt weiß Lark noch nicht was auf sie zu kommen wird, ihr ganzes bisheriges Leben wird in Frage gestellt, damit beginnt für Lark der Wettlauf gegen die Zeit um ihre einzige große Liebe zu retten. Ich bin durch Zufall auf dieses Buch aufmerksam geworden, zum einen des Covers wegen, dieses hat mich sofort fasziniert, der Titel hat mich neugierig gemacht und da ich vor kurzen meine Liebe zu Dystopie entdeckt habe musste ich dieses Buch einfach lesen. Eins kann ich jetzt schon sagen ich wurde nicht enttäuscht, von der ersten Seite an fühlt man mit Lark, sie ist eine sehr sympatisch Protagonistin die ich in mein Herz geschlossen habe. Ich habe mit ihr gezittert, gefühlt und gelitten. Wer jetzt neugierig geworden ist hier geht es zur Leseprobe :-) Das einzige was mir nicht gefiel war das Ende, selbst wenn es sich bei "Eistochter" um einen Reihen - Auftakt handelt hatte ich mir das Ende anders vorgestellt, denn nun ist es so das ich es kaum erwarten kann bis der zweite Teil veröffentlicht wird. Im Englischen ist der zweite Teil schon erschienen unter dem Titel "Nightingale", leider steht die deutsche Veröffentlichung noch nicht fest. Aber dennoch ein atemberaubendes Buch, welches ich jedem empfehlen kann der gerne dystopische Bücher liest. Ein riesen Dankeschön geht an den Blanvalet Verlag für dieses atemberaubende Buch!!!

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  • Eiseskälte im ganzen Buch

    Eistochter

    ConnyZ.

    25. March 2014 um 15:29

    Im Blanvalet-Verlag erschien am 17.Februar 2014 Dawn Rae Millers Buch „Eistochter“. Auf 416 Seiten wird die Geschichte von Lark erzählt, die als künftiges Oberhaupt immer in Augenschein genommen wird. Lark ist die Tochter der obersten Führerin ihrer Gemeinschaft und seit ihrer Geburt mit Beck zusammen. Selbst im Wohnheim ihrer Schule sind die beiden die Einzigen die sich, als Junge und Mädchen, ein Zimmer teilen dürfen. Jeder weiß, dass bei der Bekanntgabe ihrer Partner, diese beiden offiziell zusammengeführt werden und eines Tages als Anführer gelten. Doch alles ändert sich, als die „Empfindsamen“ Lark angreifen und Beck sich ihnen in den Weg stellt. Er verschwindet, zusammen mit anderen Freunden, aus der Schule und Lark macht sich auf ihren Freund zu finden, doch dabei muss sie feststellen, wie ihre heile Welt zusammenbricht … Larks Geschichte ist immer bedeckt von Eis und Schnee, so stellt es auch das Cover dieses Taschenbuches dar. Aber nicht nur das, auch die Gemeinschaft in der Lark lebt hat diese Eiseskälte im Herzen. Man beginnt sie kennenzulernen, wenn Lark über ihre eigene Mutter nachsinnt, die sie immer nur über das Fernsehen betrachten kann, persönliche und zärtliche Zusammenkünfte sind untersagt und werden bestraft. Gerade unter den Schülern herrschen diese strengen Regeln. Aber alle sind Teenager und in Larks eigenen Gefühlen beginnen immer wieder die Hormone hochzukochen, die sie vor Beck doch verbergen will. Merkwürdig war es, dass ein Junge und ein Mädchen in einem Raum schlafen müssen, sich manchmal sogar das Bett teilen, aber keinerlei Zärtlichkeiten austauschen dürfen - will so da vermieden werden, dass sie Gefühle aufbauen oder auch Grenzen überschritten werden. Das System bemerkt alles über ein spezielles Armband, dass jeder trägt, aber es gibt keinen Alarm, wenn es vom Handgelenk entfernt wird, nur damit der Träger einen privaten Moment für dich hat - ein Zwiespalt, den ich nicht ganz nachvollziehen konnte. In dieser Gemeinschaft herrscht die totale Überwachung und diese zeigt die Protagonistin dem Leser immer wieder auf, oder setzt sich darüber hinweg. Vor einer großen Bedrohung müssen alle fürchten – die Empfindsamen. Was es genau mit diesen auf sich hat, wird leider zu wenig erklärt, um es selbst auch nachvollziehen zu können, warum alle solche Angst vor ihnen haben. Lark ist zu Beginn der Geschichte eine eingeschüchterte Protagonistin, die sich eigentlich gern gegen das System stellen möchte, um Beck zu zeigen, was sie für ihn empfindet. Doch auf ihrer Suche nach Beck empfand ich die innere Stärke von ihr sehr mitreißend und positiv für die Geschichte. Von Beck bekommt man leider nicht sehr viel mit, aber er ist der typische Frauenschwarm, der weiß, wie er auf das weibliche Geschlecht wirkt und vor allem wie er Lark triezen kann, dass ihr Puls nach oben schießt. Hinter der ganzen Gemeinschaft erkennt man nach und nach ein riesiges Geheimnis, dass Lark im Laufe der Handlung aufzeigt, aber leider zu vorhersehbar wird. Es nahm mir persönlich einfach die Lust am Lesen. Auch ist die Balance zwischen den ruhigen Szenen und denen voller Action und geheimnisvollen Andeutungen zu unausgeglichen. Immer wieder wurde ich in Situationen geschmissen, die zu wenig beschrieben waren und sich nur auf einen Punkt fixierten, ohne das drum herum und den Grund zu erläutern. In Dawn Rae Millers Erzählstil fehlte mir die Lebendigkeit, viel zu oft waren die Szenen eiskalt, wie die Umgebung in der Lark lebt und auch die Figuren untereinander fanden kein gutes Haar aneinander und machten sich oft das Leben zu schwer. „Eistochter“ von Dawn Rae Miller, erzählt eine Geschichte des Ausbruchs und der Selbstfindung der jungen Protagonistin Lark. Aber die Eislandschaft um sie herum sitzt auch in den Figuren und ihren Handlungsweisen zu tief fest.

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  • Starke Gefühle, mit einem Mix aus Dystopie und Fantasy

    Eistochter

    Kanya

    24. March 2014 um 19:14

    Inhalt Seit ihrer Geburt ist klar, dass Lark und Beck zueinander gehören. Denn anders als ihre Freunde wissen die beiden schon immer, dass sie eine Bindung eingehen werden. Ihre Freunde erfahren erst mit 18 Jahren zu wem sie gehören, denn das darf niemand allein entscheiden. Der ideale Partner wird vom Staat bestimmt. Dieser ist nach dem Langen Winter entstanden, bei dem ein Großteil der Weltbevölkerung ausgerrottet wurde. Schuld an allem sind angeblich die "Empfindsamen", Menschen die Magie wirken können. In Larks Leben scheint alles perfekt, doch dann wird Beck angeklagt ein "Empfindsamer" zu sein und verschwindet. Sie kann das nicht einfach hinnehmen und macht sich auf die Suche nach ihm. Was sie dabei erfährt stellt ihr ganzes Leben auf den Kopf, denn Lark und Beck dürfen nicht zusammen sein, obwohl sie schon immer unzertrennlich waren. Meine Meinung Ich bin immer noch ein großer Fan von Dystopien und diese klang direkt nach meinem Geschmack. Das Cover ist ebenfalls sehr ansprechend und hatte mich auf das Buch aufmerksam gemacht. Der Einstieg ist mir allerdings nicht so ganz leicht gefallen, weil relativ wenig passiert. Man lernt Lark, Beck und ihre Freunde kennen, die nicht von ihren Eltern aufgezogen werden, sondern diese nur hin und wieder besuchen. Alle, außer Lark und Beck, fiebern der Bekanntgabe der Partner der Bindung entgegen, damit sie endlich wissen mit wem sie ihr Leben verbringen werden. Allerdings haben sich auch schon einige Paare gebildet und nicht jeder hält sich an das Verbot sich nicht vor der Bindung zu küssen, was ernsthafte Konsequenzen haben kann. So dreht sich der Beginn der Handlung hauptsächlich um das Thema Liebe und Jungs und man erfährt etwas über die Hintergründe des Ganzen. Erst nachdem Beck als "Empfindsamer" beschuldigt wird, nimmt die Handlung mehr an Fahrt auf und konnte mich durch starke Emotionen fesseln. Lark hat ihre Beziehung zu Beck immer für selbstverständlich gehalten und erst nachdem er weg ist, merkt sie, was sie wirklich für ihn empfindet. Die Idee der Empfindsamen, die auch als Hexen bezeichnet werden, gefällt mir gut, allerdings fehlten mir da ein bisschen die Erklärungen, warum es sie gibt, weil der ganze Hintergrund des Buches eher dystopisch ist und nicht unbedingt was mit Magie zu tun hat. Dennoch gefällt mir der Magieaspekt, da er gut zu allem passt und nur so der weitere Verlauf des Plots Sinn ergibt. Das Buch dreht sich viel um Larks und Becks Gefühle und über das, was Lark erfährt. Dabei gibt es die eine oder andere Überraschung, mit der ich nicht gerechnet hätte. Lark ist eine sehr sympathische, wenn auch teils naive Protagonistin, die sich immer an Regeln hält und versucht alles richtig zu machen. Was sie im Laufe des Buches erfährt, verändert sie, macht sie stärker, aber auch gleichzeitig verletzlicher. Denn sie möchte auf jeden Fall, dass es Beck gut geht und sie ihm nicht schaden kann. Beck dagegen liebt sie aufrichtig und ehrlich, dass mir der Verlauf des Buches richtig zu schaffen machte. Er ist etwas blass beschrieben, aber dennoch ein toller Protagonist, der einige Überraschungen bietet. Alle anderen Protagonisten sind gut ausgearbeitet und sorgen dafür, dass das Buch ein stimmiges Ganzes ergibt. Der Schreibstil von Dawn Rae Miller ist leicht und locker zu lesen und lebt durch seine starken Emotionen und die prickelnde Atmosphäre, die mich trotz der anfänglichen Probleme ans Buch fesseln konnte. Die Handlung wird komplett aus der Ich-Perspektive von Lark geschildert, sodass man als Leser immer nur so viel erfährt, wie Lark, was die Spannung im weiteren Verlauf deutlich anhebt. Das Ende ist ganz anders, als ich es erwartet hätte, bietet aber einige Möglichkeiten für den zweiten Band auf den ich mich sehr freue, denn alles in allem konnte mich das Abenteuer von Lark und ihre dramatische Liebesgeschichte sehr gut unterhalten und ließ mich permanent mir ihr fiebern. Fazit "Eistochter" bietet große Gefühle einer unmöglichen Liebe mit Magie und einem dystopischen Hintergrund. Wer dieser Mischung nicht abgeneigt ist, sollte sich das Abenteuer von Lark nicht entgehen lassen, denn ich fieberte durchgehend mit ihr mit und konnte das Buch nach anfänglichen Schwierigkeiten kaum aus der Hand legen.

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  • Überraschend anders...

    Eistochter

    InaVainohullu

    18. March 2014 um 07:30

    Lark und Beck. Beck und Lark. Seit Kindesbeinen an sind die beiden unzertrennlich und fest davon überzeugt, das sie an ihrem 18. Geburtstag für den Rest ihres Lebens als Partner aneinander gebunden werden. Doch kurz vor dem großen Tag beschuldigt man Beck zu den "Empfindsamen" zu gehören. Als Lark aus der Schule kommt ist Beck spurlos verschwunden und für sie bricht eine Welt zusammen. Doch dann hat sie einen Verdacht wo man ihn hat hinbringen lassen und so macht sie sich auf die Suche, die für sie eine Menge Gefahren birgt und die ihr ganzes Leben verändern wird. Denn auch Lark ist eine Empfindsame und dazu bestimmt, den Menschen den sie am meisten liebt, zu töten.... Meinung: Das Cover finde ich auf den ersten Blick sehr düster, auf den zweiten Blick schon etwas weniger dunkel und auf den dritten und bewusstesten Blick, den ich mir nach dem Lesen des Buches gönne, finde ich das Cover sehr passend gewählt, denn auch wenn ich mir Lark optisch anders vorstelle, so verkörpert das Cover ihre Emotionen sehr deutlich. Die Geschichte spielt irgendwo in der Zukunft, weshalb ich zu Beginn ganz fest davon ausgegangen bin das ich hier eine Dystopie lese und sehr überrascht war, als die Handlung plötzlich fantastische Züge annahm. Im Nachhinein weiß ich gar nicht, ob es sich hier um eine fantastische Dystopie oder um dystopische Fantasy handelt. Ist wahrscheinlich beides das Gleiche. Bisher hab ich erst ein Buch dieser Art gelesen und das hat mich schwer überzeugt. Bei "Eistochter" bin ich mir meiner Meinung nicht ganz sicher. Einerseits fand ich die Mischung und die Züge, die die Geschichte im Verlauf annimmt wirklich sehr gelungen, andererseits, und das könnte an der Tatsache liegen, das es sich hier um einen Reihen-Auftakt handelt, bin ich auch verwirrt, denn Dawn Rae Miller baut eine Menge Informationen in die Geschichte ein, denen man an manchen Stellen nur schwer folgen kann. Nichtsdestotrotz ließ sich das Buch phänomenal gut lesen und auch wenn ich zu Beginn am Überlegen war, das Buch abzubrechen, weil der Start ein bisschen zäh war, so bin ich jetzt froh, das ich genau dies nicht gemacht habe, denn "Eistochter" hat sich dann doch noch als ganzheitliche Überraschung entpuppt, auch wenn es Dinge gab die mich störten. Über die Handlung gäbe es vieles zu sagen und doch werde ich mir das verkneifen. Warum ? Weil ich einfach nichts vorweg nehmen möchte, denn es gibt in diesem Buch Wendungen die mich wirklich total gefesselt haben und die man so in keinem Fall kommen sieht. Ich hätte nicht damit gerechnet, das sich da etwas derartig Fantastisches entspinnt und bin noch immer ganz überrascht. Die Protagonisten erscheinen mir bis auf Lark noch ein wenig blass. Ich kann sie noch nicht richtig greifen und auch bei Lark fiel mir das manchmal etwas schwer. Sie wirkt oft sehr naiv, was vor allem daran liegt, das sie so erzogen wurde. Sie war stets eine gelehrige Schülerin, die ihr Leben nach den Wünschen des Staates ausgerichtet hat. Als sie schließlich entdeckt, welche Mächte sich in ihr vereinen, wirkt sie hilflos und verletzt, weil ihre Macht scheinbar so groß und böse ist, das die anderen "Empfindsamen" einen weiten Bogen um sie machen, viele sie sogar am liebsten tot sehen möchten. Sie fühlt sich verraten und in die Enge getrieben und handelt deshalb manchmal etwas unwirsch. Auch die Tatsache, das man sie von Beck, ihrer großen Liebe, ihrem Fels, dem Menschen dem sie stets blind vertraut hat, trennt und fernhält, sorgt bei Lark nicht gerade für ein Stimmungshoch. Obwohl Beck hier ebenfalls eine große Rolle spielt, blieb er für mich eine eher schattenhafte Gestalt. Er war zwar stets präsent, aber noch nicht so ausgeprägt, wie ich es mir gewünscht hätte. Ausgeprägt ist auch das passende Wort um auf Lark's Mächte zu sprechen zu kommen, denn die sind leider nur ansatzweise beschrieben und somit nicht sehr ausgeprägt. Man hat Angst vor ihr, versucht sie auszubilden, legt ihr aber quasi eine Schlinge ums Herz die dafür sorgt, das nicht die ganze Macht zum Ausbruch kommt. Aber irgendwie hab ich gerade nicht das Gefühl zu wissen, was genau sie denn nun alles kann, außer das sie einen Hang dazu hat, ganz unbewusst, das Wetter zu beeinflussen. Auch das wird hoffentlich im nächsten Teil näher erläutert. Bevor ich hier zum Ende komme, möchte ich mich noch kurz über die Kulisse auslassen, die wieder sehr an eine Dystopie erinnert, denn Summer Hill, der Ort an dem sich Lark und Beck die meiste Zeit der Geschichte aufhalten, liegt unter einer Kuppel, die ich mir wie eine überdimensionale Käseglocke vorstelle. In dieser Kuppel herrschen die Mächte der "Empfindsamen", es ist warm, es ist grün, es gibt Seen, all das was es außerhalb der Kuppel nicht gibt, denn wenn ich meinen Blick auf das Umland der Kuppel richte, dann sehe ich eine graue, kalte Welt, in der es nur Eis und Schnee und auch eine Menge Grausamkeit gibt. Denn hier ist die Menschheit nicht vereint, sondern in zwei Teile gespalten. Auf der einen Seite, abgeschirmt, stehen die Menschen und auf der anderen Seite der Mauer leben die "Empfindsamen" die der Staat quasi vor die Tore setzt und als sehr gefährlich einstuft. Es ist eine Zwei-Klassen-Gesellschaft, die typisch dystopische Züge aufweist. Die Mischung aus beiden Kulissen finde ich ein wenig skurril, aber nicht negativ, sondern eher interessant und ausbaufähig. Ich bin gespannt, welche Bilder uns in der Zukunft noch erwarten. Fazit: "Eistochter" ist ein Roman, der mich, trotz anfänglicher Schwierigkeiten wirklich positiv überrascht hat und auf dessen Fortsetzung ich mich schon heute freue. Dawn Rae Miller verbindet Dystopie und Fantasy und schafft nicht nur mit ihren Kulissen eine völlig neue Welt, sondern punktet auch durch unvorhersehbare Wendungen.

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  • Ein guter Start mit einigen Schwächen...

    Eistochter

    SharonsBuecherparadies

    17. March 2014 um 14:31

    Wegen des tollen Covers entschied ich mich dafür das Buch zu lesen und bereue es keinesfalls. Ich danke nochmal blanvalet für das Rezensionsexemplar! Worum gehts? Lark und Beck sind füreinander versprochen. An Larks 18. Geburtstag soll es nun losgehen doch alles kommt anders denn sie werden von sogenannten Empfindsamen angegriffen. Dies sind Wesen mit magischen Fähigkeiten und kurz darauf ist Beck verschwunden und die Suche nach diesem beginnt...wird Lark ihn wiedersehen oder gehört auch er zu den Empfindsamen? Meinung: Der Einstieg in das Buch gestaltete sich für mich leider etwas schwierig, was wohl am Ganzen Drum Herum lag. Zu Beginn wurde nämlich nur über Beck und Lark erzählt, wie sie zueinander fanden, wer ihre Freunde sind und es gab wilde Diskussionen über ein sogenanntes Kussverbot unter den Jugendlichen. Zum Glück besserte sich die Lage dann nach mehreren Seiten, die Geschichte kam ins Rollen und schon bald gab es für mich kein Halten mehr. Ich sog das Buch nur so in mich hinein. Die Autorin schaffte es die Charaktere und auch die Situationen, die diese durchlebten sehr bildlich und vorallem detailliert darzustellen. Teilweise fühlte man sich, als wäre man selbst vor Ort und mit dabei. Das fand ich sehr positiv! Beim Lesen kamen sehr viele Rätsel auf, die die Geschichte für mich interessant machten, jedoch bis zum Ende nicht geklärt wurden. Aber es soll ja eine Trilogie werden und somit bin ich guter Dinge, dass in den nächsten Bänden mehr darüber erzählt wird. Der Schreibstil der Autorin war zwar recht jugendlich, da aus der Sicht von Lark erzählt wurde,  doch gab es die ein oder andere Textpassage, welche mir zu kompliziert geschrieben war. So musste ich einige Sätze nochmal neu lesen, um den Sinn zu verstehen. Ich denke, der Schreibstil ist somit nicht Jedermanns Sache. Das Cover des Buches ist wunderschön! Ich mag es total! Es zeigt vermutlich Lark in ihrer Kugel und passt sehr gut zum Inhalt! Die Charaktere fand ich sehr gelungen, jedoch hatte ich anfangs kleine Probleme mit ihnen zurecht zu kommen. Lark verhielt sich impulsiv, hörte eigentlich nur auf ihre Gefühle und handelte somit nicht mit Köpfchen. Auch ihre Mutter verhielt sich sehr merkwürdig und verschwieg ihrer Tochter alles. Ich denke das hat alles seinen Grund und wird in den nächsten Teilen (hoffentlich) aufgeklärt. Auch die Empfindsamen fand ich gelungen. Sie wirkten sehr mysteriös und hielten sich versteckt, was das Lesen so umso interessanter machte. Man fragte sich ständig, was diese Gruppe nur vor hatte. Fazit: Für mich hatte das Buch zwar einige Schwächen, jedoch war es interessant, unterhaltsam und wirkte zugleich auch mysteriös. Ich denke es ist ein guter Start in eine neue Trilogie und hoffe, dass alle offenen Fragen in den weiteren Bänden beantwortet werden. - Cover: 5/5 - Story: 4/5 - Charaktere: 4/5 - Schreibstil: 3/5 - Emotionen: 2/5 Gesamt: 4/5 Palmen © Sharons Bücherparadies

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  • Rezension zu "Eistochter" von Dawn Rae Miller

    Eistochter

    Ines_Mueller

    10. March 2014 um 13:06

    "Etwas stimmt nicht, aber ich kann mich nicht erinnern, was. Mein Gedächtnis ist voller Leerstellen, und je mehr ich in ihnen herumzustochern versuche , desto größer werden die Löcher." Bei Dawn Rae Millers Debütroman "Eistochter" handelt es sich um eine Dystopie mit magischen Elementen, was mir dieses Buch so schmackhaft machte, dass ich es mir kurz nach Erscheinen kaufte. Cover und Titel verwiesen darauf, dass hierbei das Element Eis vorallem zum tragen kommt; ein weiterer Grund für den Kauf, da dies mein liebstes Element ist. Doch letztendlich erwartete mich ein langweiliges und ödes Buch, nach dessen Beendigung vorallem ein Gefühl der Erleichterung vorherrscht. Warum erfahrt ihr nun. Als ich "Eistochter" aufschlug und anfing, zu lesen, war ich zuerst etwas verwirrt, was am Schreibstil lag. Denn dieser mutet anfangs auf irgendeine Art und Weise seltsam an, was sich nach einigen Seiten allerdings legt. Da ich das Genre Dystopie liebe, war ich sehr gespannt, auf die Welt, die die Autorin uns präsentiert. Diese erwies sich als durchaus interessant und hatte großes Potenzial, allerdings gab es deutlich zu wenige Erklärungen und Erläuterungen. So erfährt man so wenig über die neue Welt, die sich dem Leser präsentiert, dass man stellenweise glaubt, sich in der heutigen Welt zu befinden. Ein extrem großes Manko, wie ich finde. Auch die Charaktere bereiteten mir Kopfzerbrechen, denn ausnahmslos jeder Nebencharakter blieb flach und undetailliert. Die einzige Ausnahme bildete Lark, allerdings war mir diese zu keinem Zeitpunkt des Lesens sympathisch und weckte zudem regelmäßig Aggressionen in mir. Dies lag daran, dass die Protagonistin abwechselnd von einem Wutanfall in den nächsten stolpert, wenn sie nicht gerade in Tränen ausbricht und einen Schwächeanfall erleidet. Außerdem gestaltete sich ihr Charakter als extrem unglaubwürdig. Ein Beispiel: Obwohl Lark angeblich sehr auf die Regeln achtet, nach denen körperlicher Kontakt zu dem anderen Geschlecht vor der Bindung untersagt ist, hängt sie wie eine Katze, die Streicheleinheiten verlangt, an Beck, dem männlichen Hauptcharakter. Die Bindung zwischen den beiden hätte eigentlich süß und schön sein können, doch anstatt mein Herz zu erweichen, verdrehte ich nur regelmäßig die Augen, wenn beide aufeinander trafen. Während ich anfangs noch dachte, dass es nicht schlimmer kommen könnte, erwies sich diese Annahme schon bald als falsch. Grund war die Story, welche ich nur als unterirdisch bezeichnen kann. Denn während der knapp vierhundert Seiten, die "Eistochter" fasst, geschah nichts, absolut nichts. Die Geschichte plätschert vor sich hin, kommt nicht vom Fleck und wird nur von Larks Gefühlausbrüchen weitergeführt. Die Erklärungen und Auslösungen wirken nur unglaubwürdig und oftmals zusammengewürfelt. Vorallem die Thematik mit den Dunkel- und Lichthexen passte meiner Meinung nach nicht in das Gesamtbild. Tatsächlich wirkte dieses Buch, das ja der Auftakt zu einer Triologie ist, eher wie eine Aneinandereihung von Erklärungen, damit Dawn Rae Miller im folgenden Band nichts mehr tun muss als zu erzählen und zu erzählen. Dass der Geschichte etwas weniger nicht geschadet hätte, hat sie wohl nicht bedacht. Fazit: Eine nervige Protagonistin, die zwischen Wutanfällen und Tränenausbrüchen schwankt und eine Story, die sich nicht vom Fleck rührt, haben mir Dawn Rae Millers "Eistochter" in keinerlei Weise schmackhaft machen können. Einzig der Weltenentwurf weckt Interesse, wird allerdings nur sporadisch erklärt.

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