Dayton Ward

 4.1 Sterne bei 92 Bewertungen

Lebenslauf von Dayton Ward

Von Fans für Fans: Dayton Ward wurde 1967 in Florida geboren und ist bereits seit seiner Kindheit ein eingefleischter Star Trek-Fan. Er arbeitete mehrere Jahre lang als Programmierer und Analyst, und diente über zehn Jahre lang bei der US Marine.

Nebenbei begann er zu schreiben und als er damit immer erfolgreicher wurde, kündigte er schließlich 2014 seinen Job, um sich vollkommen auf seine Bücher zu konzentrieren. Seine erste Star Trek-Geschichte, „Strange New World I - Reflections“, veröffentlichte er 1998. Bis heute hat er mehrere Romane, Kurzgeschichten und Artikel veröffentlicht, davon viele zu Star Trek und teils auch als Co-Autor gemeinsam mit Kevin Dilmore.

Dayton Ward lebt gemeinsam mit seiner Familie in Kansas City.   

Neue Bücher

Star Trek - The Next Generation

Erscheint am 07.09.2020 als Taschenbuch bei Cross Cult.

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Cover des Buches Star Trek - Vanguard 2: Rufe den Donner (ISBN: 9783942649964)

Star Trek - Vanguard 2: Rufe den Donner

 (13)
Erschienen am 28.11.2011
Cover des Buches Star Trek - Vanguard 4: Offene Geheimnisse (ISBN: 9783942649612)

Star Trek - Vanguard 4: Offene Geheimnisse

 (11)
Erschienen am 23.11.2011
Cover des Buches Star Trek - Vanguard 6 (ISBN: 9783941248106)

Star Trek - Vanguard 6

 (10)
Erschienen am 06.07.2011
Cover des Buches Star Trek - Vanguard: Spuren des Sturms (ISBN: 9783864253416)

Star Trek - Vanguard: Spuren des Sturms

 (9)
Erschienen am 27.01.2014

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Neue Rezensionen zu Dayton Ward

Neu

Rezension zu "Star Trek - The Next Generation" von Dayton Ward

Star Trek – Next Generation: Herz und Verstand
einz1975vor 5 Monaten

Schon wenn man den Namen Captain Jean-Luc Picard liest ist die Enterprise nicht weit. Die letzten Ereignisse sind noch gar nicht so lange her und während der Erforschung einer Passage wird ein bewohnter Planet entdeckt. Doch bevor Picard hier selbst sich ein Bild machen kann, wird er erst einmal vom Sternenflottenkommando hingehalten und mit viel zu wenig Informationen ans Ziel geschickt. Schön zu sehen, dass er immer noch den Oberen die Stirn bieten kann, denn genau das passiert hier mehr als deutlich. Im Orbit des Planeten angekommen muss die Crew feststellen, dass hier ein schrecklicher Nuklearkrieg gewütet hat. Viele Millionen Lebewesen sind wohl dabei ums Leben gekommen, die Frage ist jetzt, wie konnte das geschehen und warum hat die Sternenflotte so ein Geheimnis darum gemacht?

Dayton Ward geht dabei herrlich zurück auf Ereignisse, welche über dreihundert Jahre zurückliegen. Auf der Erde sind die ersten kleinen Schritte zur Raumfahrt zu spüren, doch noch steckt alles in den Anfängen fest. Als ein außerirdisches Raumschiff irgendwo in den Bergen abstürzt und das eine seltsame Geheimorganisation auf den Plan ruft, könnte man meinen, die Geschichte nimmt einen klaren Verlauf, aber weit gefehlt. Je weiter man kommt, desto mehr erfährt man was hier auf der Erde passiert ist und in wie weit hier Agenten unterschiedlicher Organisationen ihre Finger im Spiel hatten. Erinnert ihr euch noch an Gary Seven? Er selbst ist zwar nicht mehr aktiv, aber es gibt Nachfolger.

Star Trek spielt gern mit der Zeit und auch in diesem Fall gibt es Wissen welches einige haben, was sie eigentlich nicht haben sollten. Doch anwenden können sie es nur selten, dafür ist die Menschheit noch nicht bereit genug. Im Verlauf der Jahrhunderte mussten viele Brücken überwunden werden und auch der 3. Weltkrieg wird viel Leid und Elend bringen, aber die Zukunft schreibt eben Geschichte und wir wissen ja wie alles ausgegangen ist. Interessant fand ich auch, dass der Autor sich viel Mühe gegeben hat und geht auf die verschiedenen Bücher oder Serienelemente ein. Kleine Dinge wie etwa der Servo oder der Aufbruch der ersten Raumfahrer ins tiefe All sind spannend und geschichtsträchtig beschrieben.

Es gibt auch allerhand Gefechte, die wiederum kurzgehalten sind, nicht zu ausufernd und auch wenn Leben verloren geht, wird wenigstens eine Wahrheit ans Tageslicht gefördert, welche wohl sonst für immer verloren gegangen wäre. Schrecklich, dass die Angst oft die Früchte des Todes trägt und wir können alle froh sein, dass der Kalte Krieg nicht zu unserem Ende geführt hat. Erwachsen werden ist für das einzelne Lebewesen schon eine Herausforderung, für eine ganze Zivilisation jedoch mehr als eine schier überwindbare Hürde. Ich habe Star Trek immer als die positive Variante für die Menschen gesehen, auch wenn wir hier geschichtlich noch viele Fehler machen, wurde viel Hass und Angst überwunden und entstanden ist eine Gemeinschaft, die hoffentlich auch unsere Nachkommen erschaffen werden.

Fazit:
Star Trek wie man es liebt! Dayton Ward nimmt einen klassischen Anfang, einen der beliebtesten Captains und schickt ihn in ein überraschendes Abenteuer. Die Menschheit hat in ihrer Vergangenheit schon wirklich viele Dummheiten begangen und auch hier glaubt man kaum, was geheime Organisationen alles umsetzten wollen. Jean-Luc Picard glänzt endlich wieder als Diplomat, auch wenn es kurzweilige Action gibt. Autorität und Führung sind diesmal ein zweiseitiges Schwert und wenn man aus der Vergangenheit lernen kann, dann dass was diese Geschichte lehrt.

Matthias Göbel

Autor: Dayton Ward
Übersetzung: Aimée de Bruyn Ouboter
Taschenbuch: 405 Seiten
Verlag: Cross Cult Verlag
Erscheinungsdatum: 18.12.2019
ISBN: 9783864258749

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Rezension zu "Star Trek - The Next Generation: Absturz" von Dayton Ward

Star Trek – Next Generation: Absturz
einz1975vor einem Jahr

Captain Jean-Luc Picard ist mit der Enterprise-E unterwegs, um einen seltsamen Nebel zu untersuchen. Interessant ist auch ein Planet, welcher sich mitten in diesem Nebel befindet, denn eigentlich ist es völlig unmöglich, dass er sich hier befindet. Es werden Lebenszeichen und Energiewerte gemessen und Spuren von Quantenfelder werden entdeckt. Dann kommen wir zu Captain Riker, ja richtig gelesen, in einer der anderen Quantenebenen treffen wir auf die Enterprise-D. Neben der zeitlichen Trennung hat sich auch die Reise der Enterprise hier etwas anders entwickelt. Einige Personen die nicht mehr sind gibt es wieder und andere gibt es eben nicht mehr. Bis hier hin hätte es Dayton Ward belassen sollen, aber es kommt noch eine dritte Partei dazu.

Unterdessen schickt Captain Picard Commander Worf auf den Planeten, denn das Geheimnis ist zu groß, um nicht gelüftet zu werden. Jetzt kommt auch der Name des Buches zum Tragen, denn wie es kommen musste, stürzt Worf mit seiner Crew ab. Der Roman benötigt schon etwas Zeit, um die Ereignisse auch in Gang zu bringen. Vielmehr konzentriert sich der Autor auf die unterschiedlichen vergangenen Ereignisse. Wie etwa Riker seinen Posten als Captain der Enterprise bekam oder wie dieser reisende Planet entstand. Damit hat er versucht die Nähe zu den Charakteren aufzubauen, was allerdings nicht an jeder Stelle funktioniert. Der neue Geschichtsverlauf der Enterprise-D klingt auf jeden Fall interessant, den viele der Ereignisse kennt man und ihren Ausgang auch.

Egal ob der Kampf gegen die Borg, Klingonen oder Romulaner, alles wird in Zukunft für diese Dimension anders verlaufen, als wir es aus den Geschichten kennen. Ward verlässt sich nicht darauf, dass hier nur alte Hasen das Buch in die Hand nehmen, der versucht die letzten Jahrzehnte zusammenzufassen und bindet dabei den Absturz und die Quantenreise des Planeten mit ein. Vielleicht ist das eine nicht zwingend gute Entscheidung gewesen, denn so klassisch sich das Abenteuer liest, so verläuft es auch. Der ganz große Sprung in der Handlung fehlt leider. Zum Ende hin ein wenig Action und der Ausblick, dass alles doch noch anders kommen kann, aber das war es dann auch schon.

Was die temporale Direktive angeht, nun ich bin mir sicher, dass sie in diesem Fall wohl etwas anders greift, da ein Paralleluniversum ganz anders auf die Entwicklungen reagiert, als das eigene. Die außerirdische Technik des Volkes ist zumindest von der Idee her wirklich beeindruckend und dürfte so ziemlich jedes machthungrige Volk, egal aus welchem Quadranten, interessieren. Die beiden Geordi La Forge haben zumindest alle Hände voll zu tun, um die jeweilige Enterprise zusammenzuhalten. Da man sich nicht wirklich viel von der Stelle bewegt, sondern „nur“ zwischen Dimensionen, bleiben die Schauplätze auch recht übersichtlich. Das hilft den schnellen Überblick über das Geschehen zu behalten. Für mich gab es etwas zu wenig von dem neuen Volk und zu viel von bereits bekannten Geschichten, da hätte der Autor ruhig mehr ausholen können.

Fazit:
Zwei mal Enterprise und zurück! Dayton Ward erzählt euch eine sehr klassische Geschichte aus dem Star Trek – Next Generation Universum. Er verhilft einigen alten Figuren erneut zusammen zu agieren und kreiert sogar ein eigenes Paralleluniversum. Dennoch fehlen die wirklich echten Überraschungen im Verlauf und hinter der Idee selbst. Technisch dennoch sehr interessant, hindert nur der der übliche Gegner am Vorankommen einer wirklich neuen Geschichte. Wer es dennoch klassisch mag, findet hier schöne alt geschmückte Bilder.

Matthias Göbel

Autor: Dayton Ward
Übersetzer: Stephanie Pannen
Seiten: 350
Verlag: Cross Cult
Erscheinungsdatum: 06.05.2019
ISBN: 9783743897496

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Rezension zu "Star Trek - Discovery 2: Drastische Maßnahmen" von Dayton Ward

Star Trek – Discovery 2: Drastische Maßnahmen
einz1975vor 2 Jahren

In Star Trek wurde schon immer mehr, als nur die weite Zukunft behandelt. Tarsus IV, eine Kolonie, weit außerhalb des Föderationsraumes, stand bis zu dieser Krise für eine Welt, in der alle willkommen sind, die einfach etwas Neues anfangen wollen, etwas aufbauen, was nur ihnen selbst gehört. Doch ein Pilz vernichtet aktuell die Essensvorräte und bei den 8000 Einwohnern wird es unweigerlich zu einer Hungersnot kommen, wenn man nicht Maßnahmen ergriffen werden. Zur selben Zeit befindet sich Gabriel Lorca mit einem kleinen Sicherheitsteam in einer Basis außerhalb der Stadt auf diesem Planeten. Er wollte eigentlich Ruhe und mal etwas anderes machen, als auf einem Schiff seinen Dienst zu verrichten.

Er fand sogar die Liebe seines Lebens hier und doch wird diese Krise in komplett verändern. Die Gouverneurin des Planeten richtet ihren Hilferuf Richtung Sternebasis 11. Commander Philippa Georgiou wird damit beauftragt, so schnell wie möglich sich um diese Angelegenheit zu kümmern. Indessen bricht auf dem Planeten, besonders unter den Regierenden Panik aus, denn keiner kann wirklich das Ruder in die Hand nehmen. Es kommt zu einer Abstimmung und ein neuer Gouverneur wird gewählt – Adrian Kodos. Wer sich ein wenig mit Star Trek auskennt, dem wird dieser Name sofort ein Begriff sein.

Er ging in die Geschichtsbücher ein als "Kodos, der Henker" und wahrlich, einer seiner Anordnungen ist wirklich schwer nachzuvollziehen. Eine Ausgangsspree und Rationierung der Lebensmittel sind mehr als logisch und dürften auch jedem anderen in den Sinn kommen. Doch er ging noch viel weiter. Ich gebe zu, dass man als Leser doch wirklich geschockt ist was hier passiert. Ungläubig muss man miterleben, wie so viele Leben genommen werden. Außerdem fragt man sich, warum es Helfer bei dieser Tat gab? Haben sie wirklich nicht einmal den Verstand eingesetzt? Es erinnert leider an eine, nicht nur in Deutschland, bekannte Vergangenheit.

Blind vor Eifer, werden Taten verübt, deren Schrecken noch viele Jahre später nachwirken. Georgiou und Lorca versuchen nun Kodos zur Rechenschafft zu ziehen, was allerdings nicht einfach ist. Er versteckt sich mit seinen Getreuen und sie sind auf keinen Fall Anfänger, was ein Ergreifen stark erschwert. Lorca wirkt in diesem Roman menschlicher als in der Serie und sein Hass ist absolut nachvollziehbar und eine Weisheit für das Leben wird ihn fortan begleiten: „Hass wird niemals durch Hass überwunden. Hass wird durch Liebe überwunden.“ Georgiou macht einen soliden Eindruck, kommt aber meiner Meinung nach ihrer Rolle nicht ganz nach.

Fazit:
Dayton Ward erzählt hier nicht einfach nur eine Geschichte, er beschreibt vielmehr den Untergang des Menschlichen Verstandenes. Taten wie diese, sind schwer zu begreifen. Mit viel Trauer, Wut und Zielstrebigkeit, lernt man Gabriel Lorca von einer völlig neuen Seite kennen und Star Trek zeigt sich in diesem Fall von einer sehr ernsten und tragischen Seite. Kein leichter Stoff, aber Fans wissen, dass am Ende Kodos doch noch zur Rechenschafft gezogen wird.

Autor: Dayton Ward
Verlag: Cross Cult
Taschenbuch: 469 Seiten
Erscheinungstermin: 14. März 2018
ISBN: 978-3-9598-1672-4

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