Dayton Ward

 4.1 Sterne bei 86 Bewertungen
Autor von Rufe den Donner, Star Trek – Vanguard 4 und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Dayton Ward

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Rufe den Donner

Rufe den Donner

 (13)
Erschienen am 18.04.2008
Star Trek – Vanguard 4

Star Trek – Vanguard 4

 (11)
Erschienen am 01.06.2009
Star Trek - Vanguard 6

Star Trek - Vanguard 6

 (10)
Erschienen am 06.07.2011
Star Trek - Vanguard 7

Star Trek - Vanguard 7

 (7)
Erschienen am 01.06.2012
Star Trek - The Next Generation

Star Trek - The Next Generation

 (3)
Erschienen am 06.06.2017

Neue Rezensionen zu Dayton Ward

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Rezension zu "Star Trek - Discovery 2: Drastische Maßnahmen" von Dayton Ward

Star Trek – Discovery 2: Drastische Maßnahmen
einz1975vor 5 Monaten

In Star Trek wurde schon immer mehr, als nur die weite Zukunft behandelt. Tarsus IV, eine Kolonie, weit außerhalb des Föderationsraumes, stand bis zu dieser Krise für eine Welt, in der alle willkommen sind, die einfach etwas Neues anfangen wollen, etwas aufbauen, was nur ihnen selbst gehört. Doch ein Pilz vernichtet aktuell die Essensvorräte und bei den 8000 Einwohnern wird es unweigerlich zu einer Hungersnot kommen, wenn man nicht Maßnahmen ergriffen werden. Zur selben Zeit befindet sich Gabriel Lorca mit einem kleinen Sicherheitsteam in einer Basis außerhalb der Stadt auf diesem Planeten. Er wollte eigentlich Ruhe und mal etwas anderes machen, als auf einem Schiff seinen Dienst zu verrichten.

Er fand sogar die Liebe seines Lebens hier und doch wird diese Krise in komplett verändern. Die Gouverneurin des Planeten richtet ihren Hilferuf Richtung Sternebasis 11. Commander Philippa Georgiou wird damit beauftragt, so schnell wie möglich sich um diese Angelegenheit zu kümmern. Indessen bricht auf dem Planeten, besonders unter den Regierenden Panik aus, denn keiner kann wirklich das Ruder in die Hand nehmen. Es kommt zu einer Abstimmung und ein neuer Gouverneur wird gewählt – Adrian Kodos. Wer sich ein wenig mit Star Trek auskennt, dem wird dieser Name sofort ein Begriff sein.

Er ging in die Geschichtsbücher ein als "Kodos, der Henker" und wahrlich, einer seiner Anordnungen ist wirklich schwer nachzuvollziehen. Eine Ausgangsspree und Rationierung der Lebensmittel sind mehr als logisch und dürften auch jedem anderen in den Sinn kommen. Doch er ging noch viel weiter. Ich gebe zu, dass man als Leser doch wirklich geschockt ist was hier passiert. Ungläubig muss man miterleben, wie so viele Leben genommen werden. Außerdem fragt man sich, warum es Helfer bei dieser Tat gab? Haben sie wirklich nicht einmal den Verstand eingesetzt? Es erinnert leider an eine, nicht nur in Deutschland, bekannte Vergangenheit.

Blind vor Eifer, werden Taten verübt, deren Schrecken noch viele Jahre später nachwirken. Georgiou und Lorca versuchen nun Kodos zur Rechenschafft zu ziehen, was allerdings nicht einfach ist. Er versteckt sich mit seinen Getreuen und sie sind auf keinen Fall Anfänger, was ein Ergreifen stark erschwert. Lorca wirkt in diesem Roman menschlicher als in der Serie und sein Hass ist absolut nachvollziehbar und eine Weisheit für das Leben wird ihn fortan begleiten: „Hass wird niemals durch Hass überwunden. Hass wird durch Liebe überwunden.“ Georgiou macht einen soliden Eindruck, kommt aber meiner Meinung nach ihrer Rolle nicht ganz nach.

Fazit:
Dayton Ward erzählt hier nicht einfach nur eine Geschichte, er beschreibt vielmehr den Untergang des Menschlichen Verstandenes. Taten wie diese, sind schwer zu begreifen. Mit viel Trauer, Wut und Zielstrebigkeit, lernt man Gabriel Lorca von einer völlig neuen Seite kennen und Star Trek zeigt sich in diesem Fall von einer sehr ernsten und tragischen Seite. Kein leichter Stoff, aber Fans wissen, dass am Ende Kodos doch noch zur Rechenschafft gezogen wird.

Autor: Dayton Ward
Verlag: Cross Cult
Taschenbuch: 469 Seiten
Erscheinungstermin: 14. März 2018
ISBN: 978-3-9598-1672-4

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Rezension zu "Star Trek - Seekers 2: Divergenzpunkt" von Dayton Ward

Star Trek – Seekers 2: Divergenzpunkt
einz1975vor 9 Monaten

Ich bin mir sicher, wer den ersten Teil gelesen hat, der wird auch wissen wollen wie es weitergeht. David Mack schuf mit Seekers ein wunderbaren Nachfolger zu den Ereignissen um Vanguard. Das die Taurus-Region viele Geheimnisse beherbergt, war sogar schon bei Krik und der Enterprise mitzuerleben und Captain Atish Khatami von der Endeavour steckt mit ihrer Crew mit in ihrem eigenen Abenteuer. Auf einem entfernten Planeten entdeckten sie die Tomol, eine primitive Zivilisation, welche ab einem bestimmten Alter eine ungewöhnliche Transformation erleben und sich zu wahren Göttern erheben. Im ersten Teil führte das zum Absturz eines Schiffes der Sternenflotte und zu der Vernichtung eines Klingonen-Kampfschiffes.

Aktuell gilt es nicht nur die Besatzungsmitglieder zu retten, sondern auch vor diesen mächtigen Wesen zu bewahren. Doch da haben die Klingonen noch ein Wörtchen mitzureden. Als erstes muss sich Khatami von dieser Plage befreien und nach einem kurzen, aber effektiven Kampf, ziehen die Klingonen sich zurück. Ab jetzt muss nur noch geklärt werden, was dort auf dem Planeten vor sich geht. Ich muss gestehen, dass der erste Teil eine ganz andere Raffinesse besessen hat, was Abwechslung und Spannung im Ablauf der Geschichte angeht. Langsam und nur Bruchstückhaft lassen Dayton Ward und Kevin Dilmore die Geheimnisse hervor.

Angefangen von dem eigentlichen Rätsel des Gen-Codes der Tomol, bis hin zum möglichen Stopp ihrer Verwandlung. Allein deswegen bleibt man als Leser am Ball, aber irgendwie zieht sich die Auflösung viel zu sehr in die Länge. Die ständigen Kämpfe lenken vom Geschehen ab und lassen den Erzählfluss stagnieren. Als dann auch noch der klingonischen Captain die Einsicht bekommt zwingend mit der Föderation Zusammenzuarbeiten und das er am Ende mit leeren Händen vor seinen Vorgesetzten stehen muss, hat mich endgültig verblüfft. Vielleicht lag es aber auch an der starken Vorstellung von David Mack. Die Tomol als Volk haben dennoch eine interessanten Lebenswandel, welcher ruhig später noch einmal auftreten kann.

Der zynische und zum Teil auch witzige Schlagabtausch zwischen den beiden Captains der Sternenflotte bringt einen zurück in die gute alte Zeit und da Kirk nicht all zu weit entfernt unterwegs ist, werden sich besonders Fans der Classic-Serie über diesen Roman freuen. Schaut man über manch trockene Strecke hinweg und verliert sich in den Passagen, in den fantastische Forschungsergebnisse geliefert werden, darf man wieder Star Trek erleben wie es sein sollte. Das Unbekannte wird entdeckt und die verlorenen Zivilisation werden wiedergefunden. Mit dem Ende hat man sogar offen gelassen, ob es nicht doch weitergeht und ob wir noch einige andere Abenteuer aus der Taurus-Region miterleben dürfen.

Fazit:
Dayton Ward & Kevin Dilmore haben nicht nur ein schweres Erbe zu tragen, sondern müssen einem ganzen Volk eine neue Zukunft und ihre Vergangenheit schenken. Dabei können sie ihrem Vorgänger David Mack leider nicht ganz das Wasser reichen. Der Roman hat seine Längen, seine Kämpfe, seine spannenden Aufdeckungen und trotz allem aber Star Trek Feeling, was dank starker Charaktere und einem fantastischen Volk zu verdanken ist. Vielleicht geht die Reise weiter und selbst wenn nicht, abgeholt als Sci-Fi-Fan wurde ich dennoch.

Matthias Göbel

Autor:
Dayton Ward, Kevin Dilmore
Taschenbuch: 397 Seiten
Verlag: Cross Cult
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 04.12.2017
ISBN: 978-3-95981-439-3

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Rezension zu "Star Trek - The Next Generation" von Dayton Ward

Star Trek – Next Generation: Der Pfeil des Schicksals
einz1975vor einem Jahr

Ich habe mir schon vor einigen Roman-Ausgaben gewünscht, dass die Enterprise endlich wieder das macht wofür sie geschaffen wurde – Forschen und Abenteuer erleben und genau das bekommen wir hier. Captain Jean-Luc Picard erforscht einen Teil des Weltalls, welcher vor vielen Jahren nur mit einer Sonde untersucht wurde. Damals wurde festgestellt, dass es hier Anzeichen für intelligentes Leben gibt. Für Picard ein perfekter Start für seine aktuelle Forschungsreise. Doch schon auf dem Weg zu einen der beiden bewohnten Planeten, fällt der Crew ein riesiges Raumschiff ins Auge. Monströs und ohne ein Anzeichen das es aktiv im Raum seine Bahnen zieht, steht das erste Rätsel vor ihren Augen.

Schon jetzt habe ich mich gefreut und es sollte genauso weitergehen. Denn auf dem Schiff ist alles seltsam, die Materialien, die Steuerung und zu guter Letzt auch noch Zeitreisen. Richtig gehört, es geht mal wieder um die Manipulation der Zeit. Doch wie und warum, dass wird alles erst später geklärt. Als erstes geht es um die an Bord befindlichen Mitglieder der Crew, welche sich im Kälteschlaf befinden und geweckt werden müssen. Wobei nur noch zwei davon überlebt haben und das automatische System dazu ausgefallen ist. Nicht lange lässt dann auch Besuch auf sich warten und schon befindet sich Picard in einer prekären Lage. Das Schiff gehört den Gegnern der Rasse, welche als erste die Enterprise entdecken und keinen verwundert es, dass sie das Schiff als Kriegsbeute festhalten wollen.

Die „Pfeil des Schicksals“, so der Name des Schiffes, wird nach und nach erforscht und unfassbare Daten werden herausgefunden. Der Plan welcher dem Schiff zu Grunde liegt ist erschreckend und wenn er in die Tat umgesetzt würde, wird es Generationen von Leben verändern. Es muss am Ende nicht nur auf politischer Ebene gekämpft werden. Mehr als eine Schlacht steht auch der Enterprise selbst bevor. Vielleicht liegt es an der Crew, an Picard, Worf und alle anderen alten Charaktere, aber ich habe mich wirklich schnell in die Geschichte eingelesen. Dayton Ward benutzt auf seine ganz eigene Weise die typischen Eigenschaften der Figuren und mischt sie gekonnt mit allen aktuellen Gegebenheiten.

Sehr professionell bindet der Autor die Geschehnisse der letzten Jahre im Star Trek Universum mit ein, so dass auch Neueinsteiger noch einmal einen schönen Querschnitt bekommen. Die Wendungen am Ende und die immer wiederkehrenden Momente der Überraschungen heben den Schluss noch einmal besonders gut hervor. Sicherlich erfindet er die grundlegenden Ideen nicht neu und die Paradoxen einer Zeitreise sind immer Gesprächsstoff für Diskussionen, aber warum nicht auch die anderen mal reisen lassen, wenn man es selbst schon mehr als einmal getan hat?!

Fazit:
Ganz genau das was ich haben will!!! Spannung, Enterprise, fremde Welten und Fantasie. Nach all den Kriegen und Auseinandersetzungen wurde es wirklich Zeit, dass die Crew etwas Neues erlebt und Dayton Ward trifft meiner Meinung nach den Nagel voll auf den Kopf. Eine schöne Geschichte mit allem was man als Star Trek Fan haben möchte. Wenn es jetzt so weitergeht, dann werden kommende Roman der Next Generation wieder ein absolutes Pflichtprogramm.

Matthias

Autor: Dayton Ward
Taschenbuch: 426
Verlag: Cross Cult
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 06.06.2017
ISBN: 978-3-95981-184-2

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