Dean Bernal JoJo und ich

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Inhaltsangabe zu „JoJo und ich“ von Dean Bernal

Ein faszinierender Einblick in das Leben und die Gefühlswelt von Delfinen und die Kommunikation mit ihnen
Als der junge Tauchlehrer Dean Bernal in den stillen Buchten der karibischen Turks- und Caicosinseln auf einen wild lebenden Delfin trifft, ist dies der Beginn einer tiefen Freundschaft. Fasziniert von der Anmut und Verspieltheit des intelligenten Tieres gibt er ihm einen Namen: JoJo. Behutsam und mit großer Geduld gewinnt er das Vertrauen des Delfins. Zwischen ihnen entsteht ein ganz besonderes Band, und beide erleben atemberaubende Abenteuer miteinander. So, wie JoJo seinen menschlichen Freund vor Haiangriffen und in gefährlichen Tropenstürmen beschützt, so bewahrt ihn Dean Bernal vor der drohenden Vernichtung seines Lebensraums durch den Tourismus. In seinem berührenden Buch zeigt der Autor: Indem wir uns von der Kreativität, der Sensibilität und der heilenden Liebe der Delfine berühren lassen, kann unsere Beziehung zur Natur und zu uns selbst heilen.

Finde ich sehr schön. Für alle Delfinlieber ein muss

— dingueCassie

Die Geschichte einer tiefen Freundschaft - ein einzigartiges Erlebnis

— lunau-fantasy

Ergreifend und augenöffnend. Einfach toll, ein Must-Read.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Einzigartige Freundschaft

    JoJo und ich

    lunau-fantasy

    05. May 2017 um 07:32

     Auch dieses Buch hatte ich schon lange auf meiner Liste, denn Bücher über Beziehungen mit Tieren berühren mich stets auf besondere Weise. Da es hier um die Freundschaft mit einem wild lebenden Delphin geht, fand ich besonders interessant.Das Cover zeigt Dean und JoJo in ihrem bevorzugten Element und in gewisser Weise erinnerte es mich an "Ruf der Tiefe" - einen Roman den ich kurz zuvor gelesen habe.Auch hier geht es um einen Taucher, der am Liebsten ewig im Wasser verweilen würde, und ein Lebenwesen aus dem Wasser. Die Beziehung der Beiden ist nicht nur körperlich, sondern funktioniert auch auf gedanklicher Ebene. Ebenfalls geht es in beiden Geschichten um den Erhalt des Ökosystems Wasser und den Tierschutz. Das eine fiktiv, das andere aus der Wirklichkeit gegriffen. Denn JoJo und Dean Bernal gibt es wirklich und das macht diese Geschichte so besonders.Wirklich spannend wurde das Buch nicht, es hat charakterlich ein wenig was von "Bob der Streuner", denn es wird viel erzählt und das hauptsächlich von Momenten und Aktionen, die Dean mit JoJo erlebte. Tauchen mit Haien und Buckelwalen, Spielen mit Muscheln und gemeinsames Tauchen. Hin und wieder wurde es mir ein wenig langweilig, was aber einfach daran liegt, dass ich Dialoge brauche und spannende Momente. Die Geschichte an sich ist aber interessant und eben auch wahr. Man kann nicht erzählen, was nicht geschehen ist, wenn es auf der Wahrheit beruhen soll. Und den beiden sind durchaus einige heikle Situationen passiert!Dieses Buch setzt sich vor allem auch mit dem Schutz des Meeres und seinen Bewohnern auseinander. Dean Bernal hat verschiedene Aktionen gestartet, um JoJo und andere Waltiere zu schützen.Weitere Infos zu den beiden Freunden gibt es übrigens unter diesen Links hier:www.deanandjojostory.comwww.marinewildlife.orgBuchbesprechung auf der Webseite der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.Im Buch selbst befinden sich in der Mitte etwa 18 Seiten mit farblichen Abbildungen von Dean und Jojo. Die fand ich besonders interessant, da sie noch einmal unterstreichen, das alles in diesem Buch wahr ist. Davon hätte ich gerne mehr gehabt.

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  • JoJo und Ich von Dean Bernal

    JoJo und ich

    antjeroggemann

    20. April 2015 um 10:22

    “JoJo und Ich” ist die tief bewegende Geschichte einer seltenen Freundschaft zwischen einem wild lebenden Großen Tümmler namens JoJo und Dean Bernal, einem Tauchlehrer, die in den Gewässern der Turks- und Caicosinseln spielt. Diese Freundschaft begann Mitte der 1980er Jahre und dauert bis heute an. Initiiert wurde sie von JoJo. Dean erzählt von ihren ersten Begegnungen und vielen gemeinsamen Ausflügen und Abenteuern im Meer, ebenso wie von den Zeiten, die JoJo für sich verbringt als wilder Delfin. Wenn er Nahrung jagen geht oder schläft. JoJo bringt Abwechslung in den Tauchunterricht, die nicht immer willkommen ist und macht Späße mit Touristen. Er zeigt Dean das Meer um die Turks- und Caicosinseln, Unterwasserhöhlen, Riffs und was er gerne spielt. Die Verbindung, die sich im Laufe der Zeit entwickelt, ist so intensiv, dass Dean auf Tausende Kilometer Entfernung spürt, wenn es JoJo schlecht geht und er seine Hilfe braucht. Als der Tourismus in dem kleinen Inselstaat ausgebaut wird, fahren zunehmend mehr Motorboote und Wasserskifahrer in den Gewässern, in denen JoJo schwimmt. Und so kommt es immer wieder zu Zusammenstößen, bei denen er durch Schiffsschrauben z.T. große Verletzungen erleidet. Dean beginnt die örtliche Bevölkerung, Kinder in Schulen und auch Hotels und Touristen gezielt über JoJo zu informieren und bittet um dessen Schutz. Auch bei der Regierung der Turks und Caicos. Es dauert Jahre, braucht viel Kraft, viele Freunde und zusätzliche ausländische Hilfe bis letztendlich sowohl JoJo als auch die Gewässer, in denen er lebt, unter Schutz gestellt werden. Der Einsatz, den Dean Bernal für JoJo gezeigt hat und heute noch zeigt, finde ich bewundernswert. Im Prinzip ist JoJo sein Lebensgefährte und er ist immer für ihn da und hat ihm wahrscheinlich mehr als einmal das Leben gerettet. Bemerkenswert ist für mich auch, wie Dean JoJos Grenzen und Wildheit respektiert und sich zurückzieht, wenn JoJo seine Zeit für sich braucht. Dean legt sehr viel Wert darauf, dass JoJo ein wilder Delfin bleibt und lehnt es ab, ihn zu trainieren. Damit stößt er nicht überall auf Zustimmung. Die Berichte über JoJos Verletzungen waren für mich schwierig zu lesen, taten mir geradezu weh und ich bin froh, dass JoJo heute nationales Kulturgut ist und sicher leben kann. Mehr auf www.antjeroggemann.de

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  • Rezension zu "JoJo und ich" von Dean Bernal

    JoJo und ich

    michael_lehmann-pape

    08. May 2012 um 14:50

    Freundschaft mit einem Delfin 1989 wurde JoJo, ein freilebender Tümmler, offiziell zum nationalen Kulturgut des Inselstaates der Turks- und Caicosinseln erklärt. Ein Akt, der eine intensive Vorgeschichte hatte, die natürlich einerseits eng mit dem Tümmler selbst, vor allem aber auch mit Dean Bernal, dem Autor des Buches, zu tun hatte. Als Tauchlehrer in der Karibik traf Bernal in den 80er Jahren auf den freilebenden Tümmler, der sich regelmäßig nahe bei ihm hielt. Ein einzigartiges Ereignis, im Übrigen, von dem Bernal im Buch erzählt. Die Geschichte einer Freundschaft zwischen Mensch und Delfin, die durch „dick und dünn“ miteinander gehen. Sei es das Eingreifen des Delfins bei einem Haiangriff, sei es die Rettung des Menschen durch den Delfin aus der ein oder anderen brenzligen, teils lebensbedrohlichen Situation. „Ich nahm diese Beziehung sehr ernst, ernster vielleicht sogar als den Umgang mit vielen meiner Mitmenschen“. Ein „sich kümmern “, das auf Gegenseitigkeit beruht, denn auch für den Delfin drohen Gefahren. Vor allem durch das Verhalten von Fischern und Touristen. Gefahren, in denen dann Dean Bernal dem Delfin zur Seite steht. Bernal, der späterhin die Marine Wildlife Foundation ins Leben ruft und seitdem unablässig darum bemüht ist, die einzigartige Kraft der Delfine bekannt zu machen und vor den Gefahren eines überbordenden Tourismus für die Lebenswelt des Meeres zu warnen. Mit Folgen übrigens für ihn selbst, denn späterhin wurde er zur „persona non grata“ auf den Inseln, die zu großen Schaden für den Tourismus durch seine Arbeit befürchteten, Aber diese Abenteuergeschichten sind nicht der Kern des Buches. Vor allem nämlich erzählt Bernal die Geschichte dessen, was er an Zuwendung, Achtsamkeit, Einfühlungsvermögen und tatsächlich psychisch heilenden Kräften am und vom Delfin lernen durfte. Die Geschichte einer echten Freundschaft auf Augenhöhe und Gegenseitigkeit. Eine „innere“ Kraft, die durchaus ja in den letzten Jahren immer wieder dokumentiert wurde, unter anderem in der therapeutischen Arbeit mit Delfinen, was das Krankheitsbild des Autismus angeht, aber auch in Bezug auf andere psychische Störungen. So, wie es das Zitat von Plutarch im Buch schon zu Beginn auf den Punkt bringt: „Dem Delfin hat die Natur als Einzigem die Gabe verlieben, nach der die besten Philosophen streben – uneigennützige Freundschaft“. Mit übrigens aller Zeit der Welt, denn „Delfinzeit ist eine andere Zeit“, eine Zeit im Rhythmus des Lebens, nicht im Rhythmus festgelegter Abläufe. Auch davon erzählt Bernal und macht in seinen Worten deutlich, wie viel auch er selbst durch den Umgang mit JoJo gelernt hat. Von jener wohltuenden, durchaus auch „heilende“ Kraft, die den Delfinen von Natur aus innewohnt. Eine Freundschaft, ein Miteinander, von dem auch die zwar wenigen, qualitativ aber hochwertigen Bilder im Buch eine deutliche Sprache sprechen. Ein daneben flüssig und gut geschriebenes Buch, dessen Lektüre durchaus einen Gewinn darstellt.

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  • Rezension zu "JoJo und ich" von Dean Bernal

    JoJo und ich

    Sophia!

    23. April 2012 um 22:25

    _"Wenn ich dann meinen letzten Schüler verabschiedet hatte, war es Zeit für mein tägliches Ritual: Ich schwamm die Küste bis zu einem Punkt knapp zwei Kilometer westlich des Hotels ab und suchte meine drei Delfinfreunde."_ _ Auf eindrucksvolle Weise schildert der in Kalifornien geborene Tauchlehrer Dean Bernal in einer autobiographisch gefärbten Erzählung seine Erfahrungen mit Delfinen. Dabei spielt vor allem Jojo, wie er seinen Delfinfreund liebevoll nennt, eine herausragende Rolle. Beim Durchforsten der karibischen Turks- und Caicosinseln trifft er zum ersten Mal auf den wilden Delfin. Von der enormen Anziehungskraft des Tieres motiviert, werden die Besuche in dieser Gegend immer häufiger, bis er schließlich durch besondere Achtsamkeit und Geduld das Vertrauen des Delfins gewinnt, obwohl sich wild lebende Tiere bisher noch nie einem Menschen angeschlossen haben. Doch Jojo ist anders. Bei ihm glückt dieser außergewöhnliche Versuch erstaunlicherweise sofort und es entsteht eine Freundschaft, wie sie im Bereich des menschlichen Miteinanders nie möglich wäre. Dean und der Delfin scheinen sich auch ohne gemeinsame Sprache zu verstehen, vielmehr noch: Sie kommunizieren regelrecht miteinander. Nur so war es für Jojo etwa möglich, die Angst seines menschlichen Freundes während eines Tauchgangs zu erkennen, ihn an die Oberfläche zu ziehen und ihm somit das Leben zu retten. Die Schilderungen dieser und weiterer Erfahrungen sind beeindruckend. Dabei zeigt sich, dass sowohl Mensch als auch Tier voneinander lernen und gemeinsam in einer Art Symbiose leben. _ Nicht nur die Faszination der Unterwasserwelt und das Zusammensein mit Jojo zeichnen die Besonderheit dieses Buches aus. In erster Linie geht es um eine klare Botschaft: Eine außergewöhnliche Freundschaft verdeutlicht die enorme Kraft der Liebe, die zu einem Zustand tiefer seelischer Ruhe und Zufriedenheit führen kann. Genau dies konnte der Delfin Jojo bei seinem menschlichen Kameraden bewirken. Durch das Beispiel des Tauchlehrers inspiriert der Text dazu, das Wunder des Lebens neu zu entdecken und die Schöpfung zu wahren. Er leitet dazu an, Respekt vor verschiedenen Lebensformen zu bewahren und ihnen mit Interesse zu begegnen. Auf fast schon spirituelle Weise wird man sich der heilenden Kraft der Freundschaft und des enormen Potenzials verschiedener Lebewesen bewusst. Obwohl manche Erfahrungen des Autors auf den ersten Blick befremdlich wirken können, wie etwa diese Freundschaft zu einem Delfin, sind seine Schilderungen immer nachvollziehbar. Im Mittelteil des Buches enthaltene Fotos lassen seine Erlebnisse über und unter Wasser für den Leser lebendig werden. Mittlerweile zählt Dean Bernal zu den bekannten Größen in diesem Bereich. Sogar Robin Williams drehte bereits einen Dokumentarfilm zu seiner Geschichte. Als Gründer der Marine Wildlife Foundation hat er es sich nun zur Aufgabe gemacht, das Meer als Lebensraum zu bewahren und für den Erhalt zu kämpfen. _ Deans Geschichte weitet den persönlichen Horizont und läd dazu ein, die Welt mit all ihren Wundern als Geschenk zu betrachten. Aufrichtige Freundschaft ist dazu in der Lage, Ozeane zu bewegen, wie es im Buch symbolisch heißt. _ Fazit: Ein emotionales, ergreifendes Buch, welches die These von Plutarch eindrucksvoll unter Beweis stellt: "Dem Delfin hat die Natur als Einzigem die Gabe verliehen, nach der die besten Philosophen streben, uneigennützige Freundschaft."

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