Dean Koontz

 3,8 Sterne bei 5.208 Bewertungen
Autor von Intensity, Irrsinn und weiteren Büchern.
Autorenbild von Dean Koontz (© Jerry Bauer)

Lebenslauf

Der am 9. Juli 1945 in Everett, Pennsylvania, geborene Horror-Spezialist Dean Koontz begann schon als Kind, Geschichten zu schreiben. Lesen und Schreiben bedeuteten für ihn die Flucht aus der Realität: Seine Familie lebte in Armut, der Vater, ein Alkoholiker ohne festen Job, schlug seinen Sohn. Noch während seiner Studentenzeit begann Koontz, seine Werke - damals Science-Fiction-Romane - zu verkaufen. Er verdiente sehr wenig damit und war deshalb gezwungen, große Mengen zu produzieren. 1966 schloss er sein Studium ab. Bis 1969 arbeitete Koontz als Englischlehrer. Danach schlug er sich als freier Schriftsteller durch - zunächst mit finanzieller Unterstützung seiner Frau, die er 1966 geheiratet hatte. Seine Romane erschienen zum Teil unter verschiedenen Pseudonymen (z.B. wie David Axton, Brian Coffey, Leonard Chris, Deanna Dwyer, K.R. Dwyer, John Hill, Leigh Nichols, Anthony North, Richard Paige, Owen West und Aaron Wolfe). . Der Erfolg kam 1972 mit dem Thriller "Chase", den endgültigen Durchbruch schaffte Koontz 1980 mit "Whispers" ("Flüstern in der Nacht"). Inzwischen wird der Autor längst in einem Atemzug mit Stephen King und anderen Horror-Größen genannt. Seine Bücher sind in 18 Sprachen erhältlich. Weltweit wurden über 70 Millionen Exemplare verkauft. Kritiker loben neben der atemberaubenden Spannung immer wieder auch die ausgezeichnete literarische Qualität seiner Werke. . Dean Koontz lebt heute zusammen mit seiner Frau in Orange, Kalifornien. Sein Haus enthält eine zirka 25.000 Bände umfassende Bibliothek, die ihm das Recherchieren erleichtert. Der produktive »Meister des Schreckens« ist ein Workaholic: Er arbeitet täglich 10 bis 15 Stunden.

Alle Bücher von Dean Koontz

Cover des Buches Intensity (ISBN: B006FT84L2)

Intensity

(186)
Erschienen am 19.12.2011
Cover des Buches Irrsinn (ISBN: 9783641078492)

Irrsinn

(177)
Erschienen am 19.12.2011
Cover des Buches Die Anbetung (ISBN: 9783641078454)

Die Anbetung

(165)
Erschienen am 19.12.2011
Cover des Buches Brandzeichen (ISBN: 9783548253398)

Brandzeichen

(131)
Erschienen am 01.01.2007
Cover des Buches Trauma (ISBN: 9783641078577)

Trauma

(140)
Erschienen am 19.12.2011
Cover des Buches Der Geblendete (ISBN: B003BWTGQI)

Der Geblendete

(124)
Erschienen am 01.01.2004
Cover des Buches Der Schutzengel (ISBN: B003Z4C6A0)

Der Schutzengel

(118)
Erschienen am 01.01.2000
Cover des Buches Tür ins Dunkel (ISBN: 9783453721234)

Tür ins Dunkel

(126)
Erschienen am 02.07.2007

Neue Rezensionen zu Dean Koontz

Cover des Buches Der Wächter (ISBN: 9783641078584)
lucatrkiss avatar

Rezension zu "Der Wächter" von Dean Koontz

lucatrkis
Rezension zu „Der Wächter“

Koontz startete spannend in „Der Wächter“ mit der Beschreibung eines über den Zaun zu dem Luxusanwesen des Hollywood-Schauspielers Chaning Manheim, genannt „Das Gesicht“, geworfenen schwarzen Pakets – darin ein zusammengenähter Apfel, dessen Inneres statt eines Kerngehäuses ein künstliches Auge barg.

Der Sicherheitschef Ethan Truman sezierte das bösartige Geschenk, wobei er direkt meine Sympathie erlangte. Die riesige Villa bot ein fabelhaftes Setting, zumal es mehrere zum Schmunzeln anregende eigensinnige Charaktere unter den Angestellten gab, welche allerdings eher am Rande vorkamen.

Auch der Hauseigentümer trat zu keiner Zeit persönlich auf, denn wie im Klappentext angedeutet, richtete sich das geplante Verbrechen gegen seinen Sohn Aelfric, bevorzugt mit Fric angesprochen, welcher von einem unbekannten Anrufer vor dem bevorstehenden Eindringen eines Molochs gewarnt wurde, weshalb er sich ein sicheres Versteck suchen solle.

Unterdes jagte Ethan mit seinem ehemaligen Polizeikollegen Hazard den Absender der schwarzen Geschenkboxen und grübelte gleichzeitig über seinen kürzlich verstorbenen Freund Dunny nach, alle Anzeichen deuteten nämlich darauf hin, dass er von den Toten auferstanden war …

Als Antagonisten verfolgte man den Anarchisten Corky bei seinem Versuch, möglichst viel Chaos in der Gesellschaft zu stiften. Rasch erfuhr man von seinen Plänen in Bezug auf das Anwesen des Hollywood-Schauspielers und von der Übereinstimmung seiner Figur mit der diffusen Bedrohung des Molochs.

In diesen drei Perspektiven – Fric, Ethan, Corky – lag die größte Schwachstelle des Romans: Er war deutlich zu langatmig. Humoristische Vergleiche kennt man von Koontz zur Genüge; hier gab es zu viel davon, zu wenig Spannung. Mitunter verlor sich die Geschichte in Geschwafel – vor allem für Corky hätte ich mir weniger Sprechzeit gewünscht.

Ich meine, als Leser hatte man nach dem ersten Kapitel des Ober-Fieslings kapiert, was für ein Typ er war, man brauchte wirklich keine zwanzig weiteren Beispiele seiner Grausamkeiten inklusive endlosen Herumphilosophierens. Fairerweise muss ich mich gleichwohl als Anti-Fan von Psychopatenperspektiven im Allgemeinen zu erkennen geben.

Trotz der geringen Spannung fand ich mit der Zeit großen Gefallen an der Atmosphäre (abseits der Corky-Kapitel): Die Villa, in der man immer wieder neue Bereiche oder Technologien kennenlernte. Fric, der für sein Alter überaus intelligente Hollywood-Sohn – heute würde man wohl „Nepo-Baby“ sagen –, der über alle Eventualitäten nachdachte und unter der Absenz seiner Eltern litt, während er Pläne für eine Zukunft in einem weniger abgehobenen Umfeld schmiedete.

Grandios wurde auf den Showdown hingearbeitet, was selbstverständlich zu hohen Erwartungen führte. Corkys akribisch geplantes Eindringen per Zeppelin las sich unglaublich spannend, das Finale selbst wirkte hingegen fast überhastet: (SPOILER) Anstatt einer Verfolgungsjagd durch das zuvor in allen Einzelheiten beschriebene Anwesen, wurde Frics Versteck im Treibhaus über die in der Villa installierten Bewegungsmelder sowie die E-Mail eines Angestellten sofort gefunden. Es folgte ein wenig Herumgeballere sowie das Auftreten von Ethans totem Freund Dunny, der diesen – wie vorher enthüllt – als sein Schutzengel vor dem Tod bewahrte.

Anschließend wurde näher auf diese Thematik eingegangen: Schon früher hatte man erfahren, dass die Schutzengel gewissen Regeln unterlagen, so zum Beispiel den ihrer Zielpersonen Nahestehenden nur indirekt helfen durften. Nun begleitete man Dunny nach Verrichten seines Dienstes in einen Aufzug zu Himmel und Hölle, wo Hannah, sein und Ethans ehemaliger, an Krebs verstorbener Schwarm, ihn ins Paradies geleitete. Dies war gleichermaßen interessant wie ein wenig abgehoben. Ich frage mich, inwiefern es Parallelen zu Koontz' früherem Roman „Der Schutzengel“ gibt.

Im letzten Kapitel erlebte man Fric und Ethan zusammen, Letzterer nun als eine Art Ersatzvater, vor der Ankunft des „Schattenpapas“. Sie wahrten über die übernatürlichen Hintergründe des Einbruchs in die Villa gemeinsam Schweigen, was sie näher zusammenschweißte. (SPOILER ENDE) Ein schöner Schluss, wie ich finde.

Fazit: „Der Wächter“ war zuweilen recht langatmig, dafür überzeugte mich der Roman mit seiner netten Atmosphäre und den Charakterdynamiken. Koontz-Fans werden ihn lieben.


Cover des Buches Drachentränen (ISBN: 9783453124318)
lucatrkiss avatar

Rezension zu "Drachentränen" von Dean Koontz

lucatrkis
Rezension zu „Drachentränen“

„Drachentränen“ folgte Detective Harry Lyon sowie seiner Partnerin Connie Gulliver im Polizeidienst, gewähnte aber auch Einblicke in die Perspektive mehrerer Obdachlosen und in die des Antagonisten Bryan. Die gesamte Handlung spielte sich innerhalb von einem Tag an, schließlich bekam Harry prophezeit, im Morgengrauen tot zu sein – leider tat dies dem Roman nicht gut, der so enorm unter Langatmigkeit und Spannungsarmut litt.

Der Plot interessierte mich eher geringfügig, dafür fand ich das Buch stilistisch in zwei Punkten interessant: Direkt während der Verfolgungsjagd am Anfang führte Connie einen Dialog mit dem Schützen, der das Feuer im Café eröffnet hatte, und zwar fast nur durch Zurufen von Elvis-Songtiteln. Hierfür sind zumindest mäßige Englischkenntnisse nötig, denn die Liedernamen wurden nachvollziehbarerweise nicht übersetzt. Da Koontz Jahre nach „Drachentränen“ in der „Odd Thomas“-Reihe sogar den Geist des verstorbenen Musikers auftreten ließ, nehme ich an, er zählt sich zu dessen Fans.

Später im Roman gab es Kapitel aus der Sicht des Hundes Woofer, was ich sehr interessant fand (wenn man das Buch gelesen hat, weiß man, dass er so immer wieder seine Eindrücke kommentierte). Koontz ist ein absoluter Hundenarr, das ist lange bekannt, und ihm gelang es ausgesprochen gut, die Perzeption der menschlichen Zivilisation durch ein anderes, mitunter naives Lebewesen darzustellen.

Am Ende wurden die einzelnen Handlungsstränge exzellent zusammengeführt, der übermächtige Bryan war dagegen zu rasch besiegt und selbst im Finale fehlte es mir wie zuvor an Spannung.

Fazit: „Drachentränen“ war kein schlechtes Buch, konnte mich aber genauso wenig in seinen Bann ziehen. Die Geschichte blieb mir zu langweilig, teilweise auch nichtssagend, sodass ich leider zugeben muss, das wirklich schöne (aus dem Original übernommene) Cover war für mich das Beste an dem ganzen Roman.

Noch eine kleine Anmerkung: Auf Seite 171 fehlt ein Komma bei „Er ging zu Connie Gulliver nicht nur, um sie zu warnen, sondern auch um ihren Rat zu suchen […]“.


Cover des Buches Schwarzer Mond (ISBN: 9783453097827)
Lulias avatar

Rezension zu "Schwarzer Mond" von Dean Koontz

Lulia
Atmosphärisch, temporeich und emotional

Im Zentrum der Handlung stehen sechs fremde Menschen, die sich auf mysteriöse Weise miteinander verbunden fühlen. Während die Welt im Chaos versinkt, müssen sie herausfinden, was sich hinter dem „schwarzen Mond“ verbirgt und welche Rolle sie in diesem kosmischen Spiel einnehmen. Die Handlung besticht vor allem durch ihre Atmosphäre und dynamische Spannung, die vor allem zum Ende hin ein wenig überzeichnet wirkt.
Die unterschiedlichen Hauptprotagonisten mit ihren jeweiligen inneren Konflikten sorgen für eine angenehme psychologische Tiefe innerhalb der Handlung und wirken realitätsnah. Nebenprotagonisten sorgen für ein angenehmes Facettenreichtum innerhalb der Handlung.
Wer düstere, atmosphärische Thriller mit übernatürlichem Einschlag und emotionaler Tiefe mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist bildhaft, auf den Punkt und unterstützt den Lesefluss sehr gut.
Einziger Minuspunkt: Besonders zum Ende hin wirkt die Handlung ein wenig überzeichnet, was den Lesespaß mindert.
Insgesamt kann ich das Buch empfehlen.

Gespräche aus der Community

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Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzer

Tja, was soll ich sagen... auch ich bin durch. Die Zukunft wird also durch die Amis zerstört, wenn ich das richtig verstanden habe?! In den anderen Ländern sind die Menschen also nicht so bedrohlich, weil da müssen die Attentäter niemanden töten... Koontz hat den Plottwist ja erwähnt, aber so ein Durcheinander am Ende. Bei aller Liebe... das war harte Hörerarbeit.

Eine fantastische Reise in parallele Welten beginnt, als versehentlich ein "Universalschlüssel" aktiviert wird, der den Weg in ein Multiversum voller Möglichkeiten öffnet. Ein billianter Science-Fiction-Thriller.

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93 BeiträgeVerlosung beendet
ineszappens avatar
Letzter Beitrag von  ineszappen

Ich habe eben meine Rezensionen hier auf Lovelybooks , Amazon, Thalia, Weltbild, Hugendubel und Bücher.de gestellt. Vielen Dank, dass ich dabei sein durfte.

FBI-Agentin Jane Hawk ist zurück!

Wir von HarperCollins Germany laden euch herzlich zur Leserunde des neuen Romans

»Gehetzt« von Dean Koontz

ein. Bitte bewerbt euch bis zum 17.01.2019 für eines von 30 Leseexemplaren (Taschenbuch) und zur gemeinsamen Diskussion sowie Rezension des Thrillers.

Über den Inhalt:

Die allseits beliebte Lehrerin Cora Gundersun setzt ihrem Leben ein plötzliches Ende und reißt viele unschuldige Menschen mit in den Tod. Als später nach Hinweisen für ihre Tat gesucht wird, findet man ein Tagebuch, aus dem der Eindruck hervorgeht, dass die Täterin geisteskrank war.

Die FBI-Agentin Jane Hawk weiß es besser – denn ihr Mann hat sich ebenfalls aus heiterem Himmel das Leben genommen. Auf ihrer Suche nach Antworten entdeckt sie eine Verschwörung, die bis in die höchsten Regierungskreise reicht. Nun jagt sie deren Hintermänner und ist mittlerweile die meistgesuchte Person der USA. Doch ihre mächtigen Gegner haben nicht damit gerechnet, dass Jane bereit ist, alles zu riskieren, um die Wahrheit ans Licht zu bringen.

Dies ist die Fortsetzung von »Suizid«.

»So gut Suizid war, dieses Buch ist noch besser.« Booklist

Du möchtest »Gehetzt« von Dean Koontz lesen?

Dann bewerbe dich jetzt um eines der 30 Leseexemplare. Wir sind gespannt auf dich, deine Fragen und Leseeindrücke und würden uns freuen, wenn du deine Rezension dann auch auf Amazon & Co und auf harpercollins.de teilst.


Viel Glück und ein tolles Leseerlebnis wünscht dir

Das Team von HarperCollins Germany

454 BeiträgeVerlosung beendet
S
Letzter Beitrag von  Sunni14
Nach einer gefühlten Ewigkeit endlich meine Rezension :-) https://www.lovelybooks.de/autor/Dean-Koontz/Gehetzt-1541542950-w/rezension/2028488404/ Vielen Dank nochmal für die Leserunde und für das Buch.

Zusätzliche Informationen

Dean Koontz wurde am 08. Juli 1945 in Everett (Pennsylvania) (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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