Dean Koontz Blindwütig

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Inhaltsangabe zu „Blindwütig“ von Dean Koontz

Dein Urteil lautet: Verdammnis Der Bestsellerautor Cubby Greenwich erhält eine vernichtende Rezension für sein neuestes Werk. Entgegen allen Warnungen sucht er eine Begegnung mit Shearman Waxx, dem Kritiker. Was er nicht weiß: Waxx ist ein sadistischer Psychopath - und er wird von nun an alles daransetzen, Cubby und seine Familie auszulöschen.

Wehe Dir, Du schreibst nicht nach dem Geschmack Deines Rezensenten! Ratgeberbuch für angehende Autoren ;-). Lass Dich niemals mit ihm ein!

— Buecherspiegel
Buecherspiegel

Bis auf das sehr weit hergeholte und seltsame Ende ein tolles, spannendes Buch.

— monana88
monana88

Packend und spannend von der ersten Seite an, leider mit einem etwas zu abstrusem Ende.

— Stefan92
Stefan92

Habs aufgegeben, komm in dieses Buch einfach nicht rein.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Wettrennen der Wütenden: Autor versus Rezensent.

    Blindwütig
    Buecherspiegel

    Buecherspiegel

    06. July 2016 um 18:38

    Was passiert, wenn ein Rezensent so richtig vom Leder zieht und ein Buch mitsamt dem Autor regelrecht vernichtet? Aber erst einmal nur das Buch, der Autor samt Familie kommen dann an die Reihe. So soll es sein, bei Cubby Greenwich, Autor verheiratet, einen Sohn und Hund. Dabei ist ihm das nicht beim ersten Buch widerfahren, sondern bei seinem sechsten Roman. Dieser locker geschriebene Thriller, gewürzt mit einer Prise Stephen King, ist sicher schon von vielen Lesern in einem Rutsch verschlungen worden. Obwohl über 430 Seiten stark will man gar nicht mehr aufhören und ist schnell durch. Das liegt an einem am Schreibstil und der guten Übersetzung, aber auch an der Erfahrung des Schriftstellers. Doch was passiert nun eigentlich? Der Titel „Blindwütig“ passt, denn einerseits erscheint es dem Protagonisten Cubby nicht real, dass er selbst, wütend auf die Rezension, unbedingt mit dem Kritiker darüber sprechen will. Und das, obwohl ihm alle davon abraten. Seine Frau, sein Verlag und vor allem sein Agent. Gerade Letzterer sieht sein Schäfchen am Ziel: der wichtigste Literaturkritiker hat das Werk verrissen, das bedeutet viel Geld! Doch Cubby will sich nicht davon abbringen lassen und trifft den Kritiker, Waxx, „rein zufällig“ beim Mittagessen in seinem Lokal. Sein Sohn, ein überaus intelligentes Kind, dass bereits vor der Schulpflicht höhere Mathematik als Vorspeise zu sich nimmt, pinkelt Waxx beinahe versehentlich auf der Toilette an, als dieser, vom Vater gehalten, über dem Pissoir hängt. Denn Milo ist zwar schlau, aber kleinwüchsig. „Blindwütig“ reagiert nun auch Waxx: mit dem Wort Verdammnis zischend, verlässt er die Toilette. Das Verhängnis beginnt von diesem Moment an, so richtig in Fahrt zu kommen. Am gleich Tag noch beobachtet Cubby, wie Waxx sich durch sein Haus schleicht, und ahnt Böses. In der Nacht fällt der Strom aus, beide Eheleute werden mit dem Elektroschocker malträtiert. Koontz lässt nun die Familie durch die Hölle gehen. Gewarnt von einem weiteren Autor, erkennt Cubby, dass er einem Psychopathen in die Hände gefallen ist, der ihn und seine Familie liquidieren wird. Mit allen Tricks und Kniffen. Doch handelt Waxx alleine? Oder sind noch mehr Menschen involviert, denn an die Polizei kann er sich nicht wenden. Beweise gibt es nicht und auch der andere Autor warnt ihn dringend davor, die Behörden zu informieren. Bei Recherchen finden die Eheleute heraus, dass es schon mehrere Opfer gegeben hat, die mysteriös ums Leben gekommen sind. Es kommt zu einer rasanten Flucht, bei der ihnen Waxx immer einen Schritt voraus zu sein scheint, dabei geben sie sich reichlich Mühe, alle Spuren zu verwischen.Milo, der Sohn und das Gehirn der kleinen Familie, baut derweil an allerhand elektronischen Spielsachen herum, die ihnen helfen sollen, das Ganze zu überleben. Hier kommt nun die Prise Stephen King ins Spiel. Der Hund, der ständig an Stellen versteckt zu sein scheint, die für Hunde normalerweise schwer zu erreichen sind, pulsierende Lichter und ähnliche Phänomene. Diese aber nur wenig eingesetzt. Hätte der Autor auf diese übertriebenen Gesten verzichtet, wäre die Geschichte realistischer geworden. Und ein etwas anderes Ende gefunden.Natürlich hat auch diese Geschichte mehrere Nebenstränge, die sich sehr gut eingliedern, wie ein Familiendrama von Cubby, die verrückte Kindheit und Jugend von Penny, seiner Ehefrau, und manchem mehr.Nur das Ende will nicht so recht greifen, plötzlich gibt es neue Protagonisten, ein zu kurz gegriffener, eilig wirkender Handlungsstrang, wo doch die ganze Story schon temporeich genug ist. Trotzdem: eindeutig viel Lesespaß garantiert für Anhänger des Bösen, Niederträchtigen, kurioser Foltermethoden und Mystischen.

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  • Rezension zu "Blindwütig" von Dean Koontz

    Blindwütig
    lesemauzi22

    lesemauzi22

    Aufgrund einer Rezension eines Kritikers müssen Cubby, Penny, Milo und ihr Hund Lassie eine schreckliche Zeit erleben. Cubby nahm Kontakt zum Kritiker auf und löste damit eine Hetztjagd aus. Er trifft auf Leute, die sich auch vor diesem Kritiker schützen mussten. Viele sind daran gestorben. Sie können nicht mehr so leben wie sie es gewohnt sind. Sie müssen haargenau überlegen, was sie tun können, ohne dass der Kritiker sie aufspüren kann. Milo birgt ein Geheimnis, was sie am Ende rettet. Und dieses Geheimnis finde ich sehr beneidenswert. Ich liebe diese Familie, doch wenn ich ein Kind hätte, was so ist wie Milo, würde ich riesengroße Angst haben. Ich finde die Familie richtig stark und ich habe richtig mitgefiebert. Schade finde ich es, dass der Kritiker garnicht so gruselig und psychopathisch für mich war. Das Ende gefällt mir sehr und finde ihre neue art und weise leben zu müssen schade, doch es freut mich, dass sie so gut damit klar kommen. Aus Milo und Lassie wird etwas ganz großes und tolles werden :D Ich hätte nichts gegen einen weiteren Teil :D Zudem möchte zu gerne wissen, wie es mit ihnen weitergeht und ob sie ihre Berufung wirklich nicht mehr wie zuvor ausleben können. Für mich, wenn ich Autorin wäre, würde es eine Horrorvorstellung sein. doch ich würde mich auch nicht unerkriegen lassen, nachdem ich so eine Horrorzeit mit dem Kritiker überlebt hätte. Die Geschichte lässt sich gut und flüssig lesen. Ich wurde immer auf Spannung gehalten :D

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    lesemauzi22

    lesemauzi22

    21. August 2014 um 20:00
  • Rezension zu "Blindwütig" von Dean R. Koontz

    Blindwütig
    Electric

    Electric

    25. April 2011 um 16:07

    In Dean Koontz Thriller "Blindwütig" geht es dem Schirftsteller und Bestseller-Autor Cubby ganz schön an den Kragen. Ich fand den neuesten Koontz ziemlich spannend, natürlich hat sich Koontz inzwischen ein bestimmtes Schema angeeignet: Hund, Flucht/Jagd, Überraschungsende. Aber warum nicht? Unter anderem geht es hier um die freie Meinungsäußerung. Dürfen Schriftsteller unsere Kultur und unser Denken beeinflussen, indem sie sagen, was sie sagen? An sich ein interessantes Thema, wenn man sich mal anschaut was an Musik schon alles indjiziert und verboten wurde. Mit der Zeit wächst Cubby einem richtig ans Herz, nur schade, dass es dann zu so einem abrupten Schluss kommt. Ich konnte bei Dean Koontz bis jetzt im allgemeinen schon nicht viel meckern, aber natürlich gibt's auch von ihm bessere Werke.

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  • Rezension zu "Blindwütig" von Dean R. Koontz

    Blindwütig
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    16. February 2011 um 16:07

    Vernichtung Das Verhältnis zwischen Kunstschaffenden und Kritikern ist nie ein ganz unbelastetes, selbst wenn die Kritik ein Kunstwerk, wie im neuesten Thriller von Dean Koontz ein Buch, überwiegend positiv aufnimmt. Verrisse schmerzen hundertfach, mehr, als es die restlichen, positiven Kritiken aufwiegen könnten. Der Bruch der Freundschaft zwischen Martin Walser und Marcel Reich-Ranicki ist im wahren Leben des deutschen Literaturgeschehens ja bereits ein wahres, legendäres Geschehen. Aus dieser Grundspannung zwischen Kritk und Autor heraus konzipiert Dean Koontz sein neuestes Werk. Lange Zeit (subjektiv zurecht) im ähnlichen Sujet deutlich hinter Stephen King angesiedelt, was Reputation und Verkaufszahlen anging, hat Koontz in den letzten Jahren zu einer deutlichen Reife in Sprache, Stil und Konzeption seiner Bücher gefunden. Eine Qualität, die auch „Blindwütig“ in sich birgt. Ein Bestsellerautor, Cuby Greenwich, freut sich über die vielen positiven Rückmeldungen und Kritiken seines neuen Buches. Wenn da nicht der eine, der einflussreichste, der wichtigste aller Kritiker, Shearman Waxx, in seiner Einlassung zum Buch vernichtend geurteilt hätte. So vernichtend, dass Greenwich keine innere Ruhe mehr findet und die Begegnung mit dem Kritiker sucht. Eine Begegnung, die für Greenwich unbefriedigend verläuft. Nicht nur, weil eine Herrentoilette ein eher unpassender Rahmen für ein Gespräch unter Männern ist, auch, weil er außer Schweigen und einem Fluchwort keine Reaktion von Waxx erntet. Zumindest nicht im Gespräch. Denn nach dem Gespräch ändert sich vieles in seinem Leben. Eine zunächst ungreifbare, den Raum füllende Bedrohung, tritt in sein Leben. Kleine Anzeichen zunächst. Ein verbranntes Familienfoto, weitere Anzeichen, dass jemand im Haus war, um das Haus herum sich aufhält bis hin zu einem nächtlichen Angriff mit einem Elektroschocker. Doch nun ahnt, weiß Greenwich, dass hinter all den Bedrohungen Waxx steckt. Der nicht aufhören wird, bis Greenwich und seine Familie genauso vernichtet sind, wie er deren Haus im Buch vernichtet. Ein Flucht- und Versteckspiel beginnt, in dem Greenwich und die Seinen auf sich alleine gestellt sind. Waxx unterhält beste Beziehungen die den öffentlichen Stellen, Unterstützung von der Polizei ist für die gejagte Familie nicht zu erhalten. So wird Cubby Greenwich zum finalen Showdon gegen Sherman Waxx alleine antreten müssen. Das Buch lebt lange Zeit von der Spannung des sich aufbauenden Konfliktes und des kreativen Katz- und Mausspiels der Kontrahenten, bevor Koontz zum Ende hin zum finalen Showdown ausholt. In klaren, knappen und präzisen Sätzen, subtilen Andeutungen, aber auch direkter und bildreicher Sprache, gelingt es Dean Koontz durchaus, eine Spannungskurve aufzubauen und (weitgehend) zu halten. Sicherlich nicht im allzu realistischen Szenario, dennoch aber nah genug am Möglichen, um den vielen Wendungen des Buches Plausibilität einzuhauchen. So bietet er das Buch auf 430 anregende und ausnehmend gut erzählte Unterhaltung.

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  • Rezension zu "Blindwütig" von Dean R. Koontz

    Blindwütig
    Eka

    Eka

    16. January 2011 um 14:38

    Der Bestsellerautor Cubby Greenwich, der mit seiner Frau Penny, seinem Sohn Milo und dem Mischlingshund Lassie zusammenlebt, hat gerade ein neues Buch herausgebracht, das von allen Seiten mit Begeisterung aufgenommen wird und das verspricht, wieder ein Bestseller zu werden. Aber ausgrechnet der einflussreichste Kritiker Shearman Waxx bewertet das Buch mit einer vernichtenden Kritik. Cubby will ihn zur Rede stellen, doch alle raten ihm davon dringend ab. Trotzdem macht er sich mit seinem Sohn Milo auf den Weg zu dem Lokal, in dem Waxx zu Mittag ißt. Obwohl es im Internet nur ein einziges verschwommenes Bild von ihm gibt, erkennt er ihn sofort, ist aber sicher, daß dieser ihn nicht erkannt hat. Später auf der Toilette kommt es zu einem Treffen zwischen den beiden und nach einem kleinen Zwischenfall starrt Waxx ihn an und sagt nur ein Wort: "Verdammnis". Am selben Tag dringt Waxx in Cubbys Haus ein, verbrennt das schönste Familienfoto im Ofen und als Cubby nachts wach wird, stellt er fest, daß der Strom abgeschaltet ist und die Alarmanlage nicht funktioniert. Als ihn dann noch ein Elektroschocker trifft und er wieder das Wort "Verdammnis" hört, ist ihm klar, daß er es hier mit einem Psychopathen zu tun hat, der ihn und seine Familie vernichten will. Es bleibt ihm keine andere Möglichkeit, das Haus zu verlassen und mit seiner Familie zu flüchten. Aber auch dann muß er feststellen, daß er von Waxx verfolgt wird. Die Flucht und das Versteckspiel war mit ein wenig zu langatmig und vieles wiederholte sich. Man wartete förmlich darauf, daß nun nach mehrmaligem Davonkommen und neuem Versteckspiel etwas passiert. Aber es passiert dann erst am Ende und da wird es dann auch wieder interessant und spannend. Alles in allem aber ein sehr guter neuer Roman von Dean Koontz!

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  • Rezension zu "Blindwütig" von Dean R. Koontz

    Blindwütig
    LEXI

    LEXI

    31. December 2010 um 11:05

    Mit seinem Thriller “Blindwütig” ist Dean Koontz wieder einmal ein Meisterwerk gelungen. Hochgradige Spannung und ausgezeichneter Plot zeichnen diesen Roman aus. Koontz schafft es auf brillante Weise, den Leser bereits auf der ersten Seite in seinen Bann zu ziehen und diese bis zur letzten Seite sukzessive aufzubauen. Auch wenn ich auf meinen Schlaf verzichten musste - ich schaffte es nicht, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Erstklassig. Die Handlung an sich ist nichts Neues - psychopathischer Killer heftet sich an die Fersen eines friedlichen US-Bürgers, den er samt seiner Familie terrorisiert und umzubringen versucht. Die Umsetzung jedoch ist außergewöhnlich. Als bekennender Koontz-Fan, der die meisten seiner Bücher gelesen hat, kann ich guten Gewissens behaupten, dass dies zu seinen bisher besten Werken zählt. Zwar haben mich die meines Erachtens mangelhafte Begründung für die Obsession des Killers und der widersprüchliche Charakter einer Nebenfigur ein wenig irritiert, können mich aber trotz allem nicht davon abhalten, diesem Werk fünf Sterne zu geben. Erstklassiger Koontz in seiner Höchstform! Ein Garant für spannende und aufreibende Lesestunden

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