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Soeren

vor 3 Jahren

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Addison Goodheart hat es nicht leicht: Sein Gesicht ist so sehr entstellt, dass ihn die Hebamme nach der Geburt umbringen will und ihn die eigene Mutter als Achtjähriger buchstäblich vor die Tür setzt. Auf sich alleingestellt, beginnt er ein Leben in der Nacht, wo ihn niemand mehr bemerkt oder stört. Gleichzeitig versucht er, mehr über seine besonderen Fähigkeiten herauszufinden. Was ja schon mal interessant klingt (und sogar ein bisschen an den Romanhelden Odd Thomas erinnert). Allerdings lässt sich Koontz beim Erzählen der Geschichte unheimlich viel Zeit. Nach hundertzwanzig Seiten hat es Addison gerademal geschafft, in der Bibliothek eine Frau kennenzulernen und mit ihr zu flüchten. Was meiner Meinung nach ein bisschen arg wenig ist. Da keine Besserung in Sicht schien, musste ich das Buch irgendwann beiseite legen. Durchquälen wollte ich mich durch den 500-Seiten-Schinken nicht.

Autor: Dean Koontz
Buch: Innocence
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