Dean Koontz Todesregen

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Inhaltsangabe zu „Todesregen“ von Dean Koontz

Die Nacht, in der die Welt unterging.

Es beginnt mit endlosem Regen. Dann fällt der Fernseher aus, das Telefon, das Internet, schließlich der Strom. Und dann verschwinden Leute. Zu Tausenden und Abertausenden. Hat eine fremde Macht die Erde übernommen?

Als Molly und Neil vom dauernden Trommeln des Regens aufwachen, ist die Welt nicht mehr wie zuvor. Von überall werden mysteriöse Wetterphänomene gemeldet, dann brechen sämtliche Kommunikationsnetze zusammen. Als auch noch der Strom ausfällt, machen sich Molly und Neil auf den Weg in die Stadt, um ein klareres Bild von der Katastrophe zu bekommen. Geisterhafter Nebel erfüllt die Straßen, es flackern merkwürdige Lichtzeichen, und durch die Stille dringen grausige Schreckensrufe. Eine unendlich böse und den Menschen weit überlegene Macht bedrängt die Erde und beginnt einen grässlichen Vernichtungsfeldzug, dem alles Lebende zum Opfer fällt. Verzweifelt schließen Molly und Neil sich auf der Suche nach einem Ausweg mit anderen Flüchtigen zusammen. Doch wo kann Rettung zu finden sein, wenn das Böse überall lauert?

Sehr sympathische Protagonisten, die durch einen höllischen Albtraum geschickt werden, der mit einem mysteriösen Regen beginnt.

— Friedmann

Das Ende ist einfach zu langatmig

— Kim_Rylee

Das Ende ist sehr langatmig!

— Yvi

Eine düstere Geschichte, die mit sympathischen Charakteren und gruseligen Bildern überzeugt.

— chuma

Wer einen Thriller erwartet wird enttäuscht, denn die Geschichte läuft eher auf eine spannend-gruselige Sciene-Fiction Geschichte heraus.

— rainbowly

ich habe dieses Buch verschlungen, meiner Meinung nach eines der besten Werke von Koontz.

— AnnMey

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  • Wie naiv kann man sein?

    Rain – Das tödliche Element

    QueenDebby

    Dieses Buch hat mir echt viel Geduld abverlangt. Sehr viel Geduld mit der Protagonistin.   Die Autorin nimmt uns mit in eine Endzeit-Szenerie, in der diesmal der REGEN des Menschen größter Feind ist. In ihm schlummern tödliche Alien-Bakterien, die jeden Menschen (warum eigentlich nicht die Tiere?), bei Berührung, töten.   In diesem Chaos treffen wir auf die naive, arrogante, versnobte Highschool-Tussi Ruby. Ruby denkt nie weiter als bis zum nächsten Auftragen des Lippenstifts. Permanent beschäftigt sie sich, in all dem todbringenden Szenarium nur mit ihrem Make-up, ihren Klamotten usw. Ernsthaft, sie läuft auf Highheels in einem Kleidchen (hat sie sich in einer Nobelboutique geholt) mit zu viel Make-up durch die Toten und „ausgestorbenen“ Dörfer.   Ich wollte während des Lesens mehr als einmal, das Mädchen nehmen und ordentlich schütteln, ihr ins Gesicht schreien „Hallo, das ist das Ende! Scheiß auf dein Aussehen und such dir wirklich wichtige Dinge, wie Proviant und VERNÜNFTIGE Kleidung. Vergiss dein Handy, das wird nie wieder laufen!!“   Die Geschichte an sich ist ziemlich unspektatkulär. Es gibt nur wenige richtig spannende Momente. Ich weiß gar nicht, wem ich das Buch empfehlen könnte, da es überhaupt nicht herausragt, aus den Endzeit-Büchern.   ABER: Ich habe auch in das Hörbuch reingehört und das war, dank der tollen Sprecherin, unterhaltsamer als das Buch selbst.    

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    • 5
  • Viel zu langatmig

    Todesregen

    Kim_Rylee

    17. November 2016 um 10:37

    Ich wusste, dass Dean Koontz bereits einige Werke veröffentlicht hat, dennoch bin ich erst jetzt dazu gekommen, mir eines seiner Bücher als Hörbuch zuzulegen.Todesregen ist somit mein erstes Buch von ihm.Ein Hörbuch lebt mit seinem Vorleser. Todesregen wurde von David Nathan gut vorgetragen. Er hat eine angenehme Stimme, der man gut lauschen kann. Ihm ist es auch zu verdanken, dass ich es bis zum bitteren Ende durchgehört habe.Der Anfang der Story faszinierte mich. Besonders die Spekulationen über eine außerirdische Invasion sorgte dafür, dass die Herzfrequenz eines Science Fiction Fans nach oben schießt.Das Cover hingegen, lässt auf gar nichts schließen. Es ist schön bunt, doch ansonsten spiegelt es nicht ansatzweise wider, was die Geschichte ausmacht.Sei's drum. Man kauft das Buch ja auch nicht nach dem Cover ...Die Idee mit dem gefühlt nie endenden Regen gefiel mir sehr gut. Fast hatte ich vermutet, dass die Erde zu einem Wasserplaneten mutiert. Wie dieser Regen zustande kommt, wird später erklärt und somit konnte ich meine Spekulationen einstellen. Doch die Idee ist klasse.Im Vergleich dazu ist das Ende enttäuschend. Es zieht sich unheimlich lange hin und hält auch keine weiteren Überraschungen mehr bereit.Die psychische Folter, wie man sie aus Psychothrillern kennt, war in diesem Falle eher mir selbst geschuldet, weil ich mir das Buch bis zum biblischen Ende angehört habe ...Da ich gern Psychothriller lese, habe ich keine Probleme damit, wenn eine Geschichte mit wenig Action auskommt. Doch hier findet mal gar nichts davon statt.Weder Action noch Psychothriller. Noch nicht einmal ein bisschen Horror ...Nun fragt man sich, weshalb ich durchgehalten habe.ACHTUNG!!! SPOILERALARM!!!  NICHT WEITERLESEN, WENN DU ES NICHT WISSEN WILLST!!!Einige Szenen erinnerten mich an "Body Snatchers" von Jack Finneys.Richtig, die Idee ist nicht neu.Leider wurde sie in diesem Fall auch nicht wirklich verfeinert, ausgeschlachtet oder gar ausgebaut. Es wird von Parasiten gesprochen, doch jegliche Hinweise oder Beschreibungen fehlen.Auch "Chucky - Die Mörderpuppe" hatte ihren Kurzauftritt. Allerdings blieb sie harmlos und fungierte nur als Überbringerin einer schlechten Nachricht.Alles bleibt der Fantasie des Lesers überlassen. Doch wo soll ich ansetzen, wenn mir der Autor noch nicht einmal einen Ansatz gibt?Die Raumschiffe werden als "unbeschreiblich/undefinierbar" beschrieben.Kaum irgendwelche Hinweise, die meiner Fantasie einen kleinen Schubs geben, um wenigstens den Hauch einer Idee zu bekommen, was im Kopf des Autors an Bildern herumspukte, während er das Buch schrieb.Ich denke nicht, dass ich fantasielos bin, doch ich hätte mir gern etwas mehr Input gewünscht. Wenigstens einen kleinen Leitfaden.Also hoffte ich auf das Ende.Dass ich dann eine Chance bekommen würde.Doch dem war nicht so.Schade.Eine schöne Idee, die jedoch im Meer versinkt.Ein Rettungsboot ist nirgends in Sichtweite.Daher leider nur 2 Sterne ...... für die Idee und für den Vorleser.

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  • Alles beginnt mit einem unheimlichen Regen

    Todesregen

    claude20

    20. June 2013 um 23:58

    Eines Abends fängt es an zu regnen. Dieser Regen leuchtet seltsam und riecht unangenehm. Irgendwas passiert als dieser Regen beginnt. Irgendetwas eigenartiges nimmt seinen Lauf. Molly und Neil bemerken diese Veränderung und machen sich auf den Weg von ihrer einsamen Hütte in den nächsten Ort, damit sie sich nicht allein gegen einen möglichen Feind wehren müssen. Als sie in dem Ort ankommen stellen sie fest, dass durch den Regen alles im Wandel ist. Und plötzlich verschwinden tausende Leute spurlos. Was genau geschieht mit der Erde und werden sie sich retten können? Ich habe das erste Mal ein Buch von Dean Koontz gelesen und musste leider feststellen, dass mir der Stil des Autors so gar nicht gefallen hat. Die Geschichte war zwar spannend, aber die Beschreibung der Kräueltaten und der Horrorszenen hat mich nicht wirklich bewegt bzw. erreicht. Ich denke nicht, dass ich mittlerweile zu abgestumpft bin, was solche Szenen betrifft. Sein Stil hat mich also so gar nicht angesprochen. Ich werde wohl erst mal kein weiteres Buch vom Schriftsteller Dean Koontz lesen. Vielleicht war es gerade nicht der richtige Zeitpunkt für diese Geschichte. © claude

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  • Koontz

    Todesregen

    blueberry7

    20. May 2013 um 11:57

    ..............ein Koontz halt...................

  • Rezension zu "Todesregen" von Dean Koontz

    Todesregen

    bettina_hofbauer

    27. January 2013 um 09:28

    Leider eins der schwächeren Bücher von Dean Koontz.

  • Rezension zu "Todesregen" von Dean R. Koontz

    Todesregen

    Neonsonne

    Eine Mischung aus Krieg der Welten, Independence-Day und die Nacht der wandelnden Leichen! Es fällt ununterbrochen silbriger Regen und seltsame Gestalten kreuzen die Wege der Menschen. Der Regen bringt Monster zum Vorschein die fast alles Leben vernichten, aber nur.. um die Menschheit zu retten.. Die Geschichte hörte sich vielversprechend an, aber das täuscht. Ich habe teilweise ganze Textpassagen übersprungen weil es einfach zu langatmig wurde. Manche Szenen ziehen sich unnötig wie Kaugummi in die Länge. Ich habe mich schwer getan dieses Buch zuende zu lesen, habe aber bis zum Schluss durchgehalten. Dies war mit Abstand das schlechteste Buch dass ich je gelesen habe..

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    • 3
  • Rezension zu "Todesregen" von Dean R. Koontz

    Todesregen

    matthias_dubach

    17. January 2011 um 19:15

    eine tolle lektüre und absoluter pageturner. nur die superintelligenten hunde nerven langsam beim koontz`schen gesamtwerk. (ähnlich wie die immer wiederkehrenden kinder in kings werk...) nichtsdestotrotz daumen hoch für dieses buch. nur sollten die deutschen übersetzer sich langsam bessere deutsche titel einfallen lassen. der original titel lautet THE TAKING und passt sehr viel besser zum szenario finde ich.

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  • Rezension zu "Todesregen" von Dean R. Koontz

    Todesregen

    ninimu

    14. January 2011 um 09:33

    Der Anfang des Buches ist sehr spannend. Das Ende ist überraschend aber deswegen
    nicht unbedingt gut.

  • Rezension zu "Todesregen" von Dean R. Koontz

    Todesregen

    marion_gallus

    01. August 2010 um 18:22

    In einer September Nacht fällt urplötzlich ein sinnflutartiger Regen vom Himmel, der silbrig glänzt und einen besonderen Geruch hat. Molly, Schriftstellerin und ihr Mann Neil (derzeit Tischler) leben in einem Haus abseits der kleinen Stadt Blake Lake. Nachdem die Telefonverbindungen (ein Telefonat mit Neils Bruder war noch möglich), das Fernsehprogramm und der Strom ausfallen machen sich die beiden auf den Weg in den Ortskern um nach Ihren Freunden, Nachbarn und Bekannten zu sehen. Diejenigen, die diese unheimliche Veränderung ihrer Welt überlebt haben, halten sich in einer Kneipe auf und überlegen was sie tun sollen. Seltsame Pilze, Algen und Moose beginnen zu wachsen und die Bäume, Häuser zu besiedeln. Seltsame Kreaturen tauchen auf. Es muss sich um eine Übernahme der Welt durch Ausserirdische handeln.... darüber gab es doch bereits soviele Filme in allen Varianten....mutmassen die Überlebenden. Molly kommt mit Hilfe eines Schäferhundes darauf, dass es darum geht die Kinder zu retten. Die Kinder müssen der Schlüssel sein, sie muss sie finden und beschützen...aber von was? Vor wem? Molly macht sich gemeinsam mit ihrem Mann Neil und dem Schäferhund auf den Weg.... Die Geschichte ist sehr flott und kurzweilig geschrieben. Die Wortwahl und der Schreibstil sind aber für eine "einfache" Horror-/Science Fiction-Story recht gehoben. Es gibt schöne, gewählte Forumulierungen/Beschreibungen und die sehr kurzen Kapitel lassen nur so durch die Seiten fliegen. Vom Ende und der Auflösung des gesamten Szenarios war ich ein wenig enttäuscht, auch wenn der Grundgedanke sehr gut war. Mehr möchte ich nicht verraten, denn dieser Roman ist wiklich lesenswert!!! Und vieles ist bekanntlich Geschmackssache ;o). LG Marion

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  • Rezension zu "Todesregen" von Dean Koontz

    Todesregen

    crazysepp

    13. June 2010 um 19:00

    "Wie ein Gemälde von Hieronymus Bosch - absolut bestürzend." (B.Z. ) - "Meisterhaft apokalyptisch." (Frankfurter Stadtkurier ) "Es beginnt mit endlosem Regen. Dann fällt der Fernseher aus, das Telefon, das Internet, schließlich der Strom. Und dann verschwinden Leute ... " Es hört sich sehr spannend an, ist aber eher wie ein Sitten-Gemälde von einem künftigen Weltuntergang zu sehen. Eine Art religiös-philosophischer Abhandlung eines biblischen Armageddon: "Alle bösen, egoistischen, ... Menschen werden zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft von der Erde getilgt sein. Dann wird es nur mehr gottgefällige Menschen geben." Dieser Anspruch ist natürlich vielen (Lesern) wahrscheinlich zu hoch oder generell zuwider, sodass das Buch sicher nur auf geteilte Zustimmung treffen wird. Die Stimmung ist übrigens deutlich weniger gruselig als bei Stephen Kings Apokalyptik-Klassiker "The Stand" und kann auch nächtens problemlos gelesen werden ...

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  • Rezension zu "Todesregen" von Dean R. Koontz

    Todesregen

    jansdarling2002

    21. February 2010 um 18:53

    °°° Story °°° Neil und Molly Sloan meinen, dass es nun langsam an der Zeit sei, das ihr Leben in geordneten Bahnen verläuft. Das Massaker welches Mollys Vater an Ihrer Schule angerichtet hat, ist langsam verarbeitet. Mollys Schreibe bringt ein erträgliches Einkommen. Herz was willst du mehr? . Vielleicht Regen? Silbrig glänzenden Regen? In endlos trommelnder Monotonie? . Es ist Nacht, Molly und Neil wachen vom trommelnden Regen auf. Irgendwie sieht der regen anders aus als sonst....so silbrig, so anders. Als sich auch noch Kojoten auf der Terrasse sammeln, ist es für beide mal an der Zeit den Fernseher einzuschalten. Sie erfahren, das von überall merkwürdige Regenschauer gemeldet werden,und auch, das ein merkwürdiger Geruch in der Luft liegt. Dann bricht die mediale Welt zusammen, kein Fernsehen, Kein Radio, kein Telefon.... Molly und Neil sind nervös und wappnen sich für den Aufbruch mit Broten und den für sie wichtigen Gegenständen. Das Stromnetz bricht zusammen. Neil und Molly machen sich auf den Weg in die Stadt und sehen beinah unglaubliches: Nebel wabert über die Straßen, hier und da flackert ein silbriges Licht, laute Rufe ertönen... eine scheinbar böse Macht scheint alles an sich reißen zu wollen um es dann zu vernichten. Die beiden schließen sich anderen Flüchtlingen an , aber was soll man tun? Warum sind so viele Dorfbewohner tot oder gar auf brutale Weise entstellt, wenn sie nicht am Leben sind? Als beide in einer Bar auf weitere Dorfbewohner treffen un dder Blick zufällig den Spiegel streift, entdecken sie, dass alle anderen im Spiegel zu sehen sind, nur sie beide nicht. Einer der Anwesenden meint, das sei eine Vorstufe für ein mögliches Eintreffen von Außerirdischen. Ist das wirklich so? . °°° Meinung – Kritik °°° Tjaaa, bisher habe ich Dean Koontz immer als ansprechenden Autor von Sci-Fi und Horror geschätzt, aber mit Todesregen hat er mich doch mehr als arg enttäuscht. So beginnt dieses 400 Seiten Werk eingangs recht ansprechend und nach typischer Koontz-Manier in einem klaren Schreibstil und guter Einführung in die Charaktere. Auch ein Heranführen an die Thematik kann hier noch den Leser erfreuen, ja man wird anfangs schon beinah richtigh mitgerissen und in den Bann gezogen. . Denn so ein merkwürdiger Regen ist ja mal etwas neues am eingefahrenen Status des Sci-Fi und Horror-Genres. Insoweit spricht ja dann auch nichts dagegen, dass auch mal neue Ideen geboren werden sprich der Regen sei die Vorstufe von übersinnlichen Wesen und reinige bzw. regeneriere die einstig menschliche Welt in einen Dschungel aus Schlingpflanzen und Schreckensrufen. Tja, und da setzt es dann aus, der Leser stolpert nun zwischen Regenphasen und holperigen Passagen aus unfertigen Dialogen zwischen Neil und Molly hin und her. . Der bis dahin einigermaßen spannende und bündige Schreibstil in klarer Form bricht abrupt ab und liest sich wie eine Gedankensammlung, welche wiederum aus Stichpunkten zu anderen Büchern ähnlichen Genres entstanden ist. Spontan fallen mir S.Kings Puls und M.Chrichtons Beute ein, sicherlich gibt es noch weitere Werke die durchaus Stoff für diese bescheidene Story gebracht haben könnte. Allerdings haben die eben genannten Werke einen ganz klaren Vorteil, sie sind konsequent klar geschrieben, haben ein großes Spannungspotential und noch eine einigermaßen ansprechende und nachvollziehbare Logik. Logik und klare Linien bzw. Formen sucht man vergebens, im Nachhinein fragt man sich wirklich, ob dieses Buch aus Versehen in den Druck gegangen ist, und noch nicht endgültig fertiggestellt und Korrektur gelesen wurde. . Was der Regen das Thema in der Handlung ist, so wässerig wird die Story ab dem 2. Drittel. Abrupte unpassende Sprünge, begleitet von einer unklaren und verwischten Gedankenführung. Die Charaktere -eingangs zum identifizieren geeignet- entwickeln sich nicht wirklich weiter, nein, eher im Gegenteil: sie verblassen, ebenso wie der einst klare und brillante, Spannungsfördernde Schreibstil.. sie wirken schlicht weg und ergreifend schwammig. Spannung? Sarkastisch ausgedrückt ist diese wohl durch den silbrigen Regen im Buch weg gespült worden, denn es fehlt mit einem Mal an Schreibkunst sowie Aufbau zur Spannungserhaltung. Auch wenn man im Verlauf der Handlung immer und immer wieder einen Funken an Gefühl hat, das gleich der ultimative Showdown kommt. . Schade, Schade, der Klappentext versprach einiges an Spannung und Unterhaltung, aber letztendlich wurde man als Leser wirklich mehr als enttäuscht. Dieses Werk ist noch nicht mal das Papier wert, auf welchem es Gedruckt ist. . Wie ein Gemälde an Hieronymus Bosch – absolut bestürzend so die Pressestimme der B.Z., das kann man sehen wie man wie man möchte, ich bin bestürzt, das hier so ein Grottenschlechtes und im Nachhinein auch Spannungsarmes Werk den Fans von Dean Koontz präsentiert wurde. The Times meint: Dean Koontz ist der Meister unserer finstersten Träume aha, das lasse ich mal so unkommentiert stehen. . °°° Fazit °°° Oh weia, lieber die alten Werke des Autors lesen, die hatten Spannung, Biss und auch Unterhaltungswert. Todesregen ist wie schon erwähnt, das Papier nicht wert, auf dem es gedruckt wurde. . Von mir gibt es hier nur den einsamen Pflichtstern und keine Empfehlung.

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  • Rezension zu "Todesregen" von Dean Koontz

    Todesregen

    Nicole_Rensmann

    15. February 2010 um 21:18

    Seit mehr als vierzig Jahren unterhält Dean Koontz seine Leser mit regelmäßig erscheinenden Romanen. Wie viele andere Autoren hat auch er zunächst mit Kurzgeschichten begonnen, es folgten Novellen und umfassendere Werke. Zahlreiche seiner Erzählungen wurden mit Preisen gekürt. Weniger positiv kamen allerdings die Verfilmungen seiner Bücher an – vor allem beim Autor selbst. Dean Koontz lebt in Kalifornien mit seiner Frau Gerda Ann, mit der er sich zusammen in verschiedenen sozialen Projekten engagiert. Neben einer weit über 100.000 Bücher beinhaltenden Bibliothek, die seine Liebe zu Büchern und dem Schreiben zusätzlich unterstreicht, hat er ein Faible für Hunde, was sich auch in seinem aktuellen Roman »Todesregen« zeigt. Das Buch Die Handlung Molly Sloan ist 28 Jahre alt, verheiratet und hat bereits vier Bücher veröffentlicht. Mit acht Jahren musste sie dramatische Ereignisse durchleben, die sie bis zuletzt traumatisierten. Nur wenige Jahre später starb ihre Mutter, die ebenfalls Schriftstellerin war, im Alter von dreißig Jahren. Von Schlaflosigkeit geplagt, arbeitet sie oft dann, wenn ihr Mann Neil seinen tiefen, ruhigen Schlaf genießt. Doch in dieser Nacht wird sie von dem heftigen Regen, der in einer Zeit fällt, in der sonst Dürre und Trockenheit herrschen, ans Fenster gelockt. Auf der Veranda haben gut zwanzig Kojoten Schutz vor den sintflutartigen Güssen gesucht. Doch ihre Angst, davon ist Molly überzeugt, muss mit mehr als dem Regen zusammenhängen. Molly folgt immer wieder gern ihrer Intuition und auch diesmal handelt sie nur nach Gefühl, als sie das Haus verlässt und sich zu den Kojoten stellt. Beinahe dankbar über ihre Anwesenheit drücken sie sich näher an sie. Die Wasserfälle, die der Himmel hinabschickt, glitzern auf unheimliche und unnatürliche Weise. Und schlimmer: Der Regen fühlt sich schmutzig an und riecht nach Sperma. Als die Kojoten fluchtartig die Veranda verlassen, kehrt Molly ins Haus zurück. Angeekelt schrubbt sie sich so lange die Hände, bis die panischen Schreie ihres Mannes sie alarmieren. Mit einem Schlachtermesser bewaffnet eilt sie ins Schlafzimmer. Doch Neil ist allein, er sitzt aufrecht im Bett und redet wirres Zeug, dessen Zusammenhang sich erst im Laufe der Handlung klärt. Dann drehen sich die Zeiger auf dem Wecker und der Armbanduhr rasant schnell, das Spiegelbild des Schlafzimmers gleicht einem verlassenen und vollkommen zerstörten Raum. Das Dach wirkt schwerer, so als wolle es sie zerdrücken, als befände sich darüber eine Macht, die eine unnatürliche Kraft auf alles auszuüben scheint. An Schlafen ist nicht mehr zu denken, und so schalten sie zunächst den Fernseher an. Der Untergang der Welt scheint kurz bevorzustehen: Seltsame Wetterphänomene zerstören die gesamte Erde: silbriger Regen, Schnee, der nach Vanille schmeckt, Wasserhosen, die es in solcher Form noch nie gegeben hat … Und eines ist allen klar, diese Katastrophe hängt nicht mit einem Klimawandel zusammen. Eine höhere Macht ist dabei, die Zeit neu zu stellen und die Menschheit auszurotten. Doch Molly und Neil wollen nicht kampflos aufgeben. Mit Waffen und ausreichend Proviant verlassen sie ihr Haus, um im nahe gelegenen Ort mit anderen Menschen gegen den bevorstehenden Untergang gemeinsam vorzugehen. Doch die wenigsten Menschen sind auf Mollys und Neils Seite. Und als Molly klar wird, dass sie – bedingt durch ihr traumatisches Kindheits-Erlebnis – die Kinder retten muss, beginnt ein Wettlauf gegen das ultimative Böse. Zum Thema Schreiben Dean Koontz schreibt einen Bestseller nach dem anderen. Bisher gab es von ihm noch kein Buch über das Schreiben. Nach seinem aktuellen Roman »Todesregen« ist das auch gar nicht nötig. Denn die junge Autorin Molly Sloan erzählt uns, wie sie sich beim Schreiben fühlt und welche Ängste als Schriftstellerin an ihr nagen. In »Todesregen« geht es somit nicht allein um ein spannendes Endzeitszenario; dieses Buch ist Balsam für Autoren, die das Schreiben nicht als Hobby sehen, sondern ihre Berufung zum Beruf machen möchten. Ich fand mich in den nachfolgenden zitierten Textstellen wieder. Es sind keine Schreibtipps, aber sie geben Hoffnung und ein bisschen Mut, sie vermitteln, mit seinen Ängsten nicht völlig allein zu sein – und allein das treibt an. »Molly lebte mit der nagenden Angst, sie könne in Vergessenheit geraten wie ihre Mutter. Sie fürchtete den Tod nicht besonders; es war die Vorstellung zu sterben, bevor sie eine bleibende Leistung vollbracht hatte, die ihr Sorgen machte.« (S. 10, 3. Absatz) »Die Bücherregale im Arbeitszimmer waren mit der Lyrik und Prosa von Mollys Lieblingsautoren gefüllt – Louise Glück, Donald Justice, T.S. Eliot, Carson McCullers, Flannery O´Connor, Charles Dickens. Gelegentlich schöpfte sie aus einem demütigen Gefühl der Verwandtschaft mit diesen Schriftstellern Trost und Inspiration. Meistens fühlte sie sich allerdings wie eine Hochstaplerin oder sogar wie eine Schwindlerin. Ihre Mutter Thalia hatte gesagt, jede gute Autorin müsse gleichzeitig ihre schärfste Kritikerin sein.« (S. 14, Absatz 4) »Molly wusste, dass sie in einer aus dem Gleichgewicht geratenen Kultur lebte, in der sich oft die Sahne am Boden absetzte, während die dünnste Milch an die Oberfläche stieg. Angesichts dessen war es eher Aberglaube als Logik, wenn sie glaubte, ihre Hoffnung auf Erfolg beruhe auf dem Aufwand an Leidenschaft, Schmerz und Feinarbeit, den sie ihren Texten widmete. Dennoch blieb sie, was ihr Werk anging, eine echte Puritanerin und hielt es für eine Tugend, sich selbst zu geißeln.« (S. 14 letzter Absatz, S. 15 erster Absatz) »Beim Schreiben eines Romans hingegen vergaß sie oft jede Besonnenheit und vertraute ihrem Instinkt und ihrem Herzen mehr als ihrem Intellekt. Ohne Risiko brachte sie nichts Lesenswertes zustande. « (S. 22, Absatz 2) »Wenn sie beim Schreiben eines Romans den Punkt erreichte, an dem sie das Gefühl hatte, ihre Figuren seien lebendig, dann fingen diese an, aus eigenem Antrieb zu handeln, und taten Dinge, die Molly entzückten, faszinierten und entsetzen. Sie ließ ihnen freien Willen und freute sich über ihre klugen Entscheidungen und Triumphe, war traurig über ihre Dummheit und Gemeinheit und trauerte oft, wenn sie litten oder starben. Im Interesse der Selbstbestimmung ihrer Geschöpfe zeichnete sie die Ereignisse in deren Leben eher auf, als sie zu bestimmen. Nur selten zog sie an den Fäden, im Allgemeinen bot sie nur eine sanfte Führung, durch Zeichen und Hinweise, die die Figuren entweder begriffen und beachteten, oder die sie, zu ihrem Unglück, nicht begreifen wollten.« (S. 304/305) Fazit: Dean Koontz scheint sich zunächst einem schon oft beschriebenen und verfilmten Thema zu widmen: dem Klimawandel. Doch er verwendet nicht den Treibhauseffekt als Grund für das sich verändernde Wetter, sondern sieht die Schuld in einer viel höheren, außerirdischen Macht. Der Eine mag darin eine Ausrede sehen. Dean Koontz aber beschert uns so ein beängstigendes Endzeitszenario mit allen Elementen, die die Fantastik zu bieten hat: Horror, Science Fiction, Mystery, Religion. Es gelingt ihm schon nach nur wenigen Zeilen die Protagonisten dem Leser nahe zu bringen. Bis zum Schluss spekuliert man, wie die Geschichte nur enden mag und ist auf der letzten Seite beinahe traurig, dass sie nun zu Ende ist. Tatsächlich hätte Dean Koontz dem Roman durchaus noch hundert Seiten mehr widmen können, um manche Erklärungen oder Ereignisse nicht mit einem Satz abhandeln zu müssen. Und so erscheinen manche Lösungen zu einfach oder zu magisch. Auch scheinen die von Molly und Neil geretteten Kinder ausschließlich aus zerrütteten Familien zu stammen, was als leicht erhobener Zeigefinger gedeutet werden könnte und ein bisschen zu schwermütig wirkt. Immer wieder zitiert Dean Koontz aus Literatur und Film. So fallen Autorennamen wie T.S. Eliot, Henry James, Edgar Allen Poe, H.P. Lovecraft und andere. »Todesregen« könnte beinahe als kleine Hommage an die Science Fiction- und Horrorliteratur zu verstehen sein. Trotz kleiner Mängel ist »Todesregen« ein spannender und gelungener Roman, dessen Horrorszenarien noch lange in Erinnerung bleiben. Der nächste Regen, neue Vegetation oder ein missgestalteter Champignon werden nach dieser Lektüre sicherlich mit Skepsis und ein bisschen Angst betrachtet! 4,5 Sterne —– Dean Koontz »Todesregen« Originaltitel: »The Taking« Übersetzung: Bernhard Kleinschmidt Gebundene Ausgabe Deutsche Erstausgabe, 21.03.2007 Heyne-Verlag 400 Seiten ISBN 978-3-453-01678-0 19,95 Euro (c) Nicole Rensmann http://www.blog.nicole-rensmann.de/?p=1638

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  • Rezension zu "Todesregen" von Dean Koontz

    Todesregen

    lookalike

    09. October 2009 um 11:10

    So eine Art von Weltuntergang bzw. eine Weltbeherrschung andersartiger Wesen aus einer fremden Galaxie möchte man sich eigentlich gar nicht vorstellen. Der beklemmende Eindruck, der bei der Veränderung der Erde entsteht, ist so extrem nachzuempfinden, dass nur zu hoffen bleibt, dass dieses klasse Buch eine Koontz- Fiktion bleibt...

  • Rezension zu "Todesregen" von Dean Koontz

    Todesregen

    Odiug

    06. March 2009 um 15:11

    Ich wünsche allen ein reines Herz! Schlimmer als 40 Tage Regen. Aber das Ende lässt hoffen.

  • Rezension zu "Todesregen" von Dean Koontz

    Todesregen

    andreadressler

    05. November 2008 um 11:30

    Ein gutgemachter ,spannender
    Thriller, den man in einem Rutsch zu Ende liest !

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