Dean Merrill , Wess Stafford Liebe, die ankommt

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Inhaltsangabe zu „Liebe, die ankommt“ von Dean Merrill

Kinder stehen oft abseits der Welt der Erwachsenen. Ihre Einzigartigkeit, aber auch ihre Verletzlichkeit und ihr Leid werden in der Gesellschaft nur selten wahrgenommen.

Wess Stafford wuchs selbst in einem Dorf im afrikanischen Urwald auf und erzählt eindrücklich, wie ihn diese Zeit geprägt hat. Heute ist er Direktor von Compassion International und setzt sich leidenschaftlich ein für die Kleinsten der Kleinen, die Ärmsten der Armen und diejenigen, die uns die Augen öffnen können für die Schönheit des Lebens - die Kinder! Nur indem wir ihre Grundbedürfnisse erfüllen, sie fördern und ihnen Ermutigung und Bestätigung schenken, verändern wir nachhaltig unsere Welt von morgen.

Ein sehr tolles Buch über die Rechte der Kinder - ein Muss für alle, die das Thema interessiert!

— AddictedToBooks

Der Autor setzt sich voller Leidenschaft für die Rechte der Kinder ein - unbedingt lesen!

— mabuerele

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  • Das Einzige, was man einem Menschen geben kann, ohne ihn zu verletzen, ist eine Chance

    Liebe, die ankommt

    LEXI

    „Das Einzige, was man einem Menschen geben kann, ohne ihn zu verletzen, ist eine Chance“ Dr. Wess Stafford, seit 1993 Präsident und geschäftsführender Direktor von „Compassion International“, weiß aus eigener Erfahrung, wovon er spricht, wenn er dafür plädiert, Kindern in den ärmsten Regionen der Welt eine Chance zu geben. Er beschreibt deren Verletzlichkeit und Hilflosigkeit und schildert, wie sie überall auf der Welt immer wieder zu Opfer werden. Der warmherzige, äußerst mitfühlende Mann wuchs als Sohn eines Missionarsehepaares in einem entlegenen und bettelarmen westafrikanischen Dorf auf. In seinem Buch „Liebe, die ankommt“ erzählt er von seiner glücklichen Kindheit an der Elfenbeinküste in Westafrika, stellt seinen Lesern seine afrikanischen Freunde vor, berichtet vom liebevollen und wertschätzenden Umgang in der Dorfgemeinschaft des kleinen afrikanischen Dorfes Nielle, wo er seiner Aussage nach „die schönste Zeit seiner Kindheit verbringen durfte, und wo sich seine einzige Heimat befindet“. Die lebhaften Schilderungen des Alltags in Nielle werden überschattet von seiner Internatszeit, die er neun Monate pro Jahr in einer Missionarsschule verbringen musste, und die von Gewalt und Grausamkeit geprägt war. Wess Stafford berichtet über die physischen und psychischen Misshandlungen in dieser Anstalt, einem Ort strenger Kontrollen und fürchterlicher Strafen, die ihn dennoch nicht an seiner Situation verzweifeln oder gar seinen Glauben an Gott verlieren ließen. Gerade sein tiefer Glaube machte ihn stark, und die schlimmen Erlebnisse seiner Schulzeit prägten den Autor, sodass er nach seiner Rückkehr nach Amerika begann, ein Anwalt der Kinder zu werden. Seine qualvollen Jahre im Internat formten Wess Stafford für einen lange anhaltenden Kampf im Namen missbrauchter und misshandelter Kinder. Er plädiert dafür, dass Erwachsene sich für die Verletzlichen und Schwachen einsetzen, den Kindern Sicherheit gewähren und Respekt zollen sollen. Durch seine Arbeit bei Compassion möchte er bewirken, dass Kinder erfahren dürfen, nicht alleine gelassen zu werden, dass sie geliebt und angenommen sind. Dies bezeichnet er als „Ein Stückchen Himmel auf Erden“. Seiner Meinung nach ist das wichtigste Element im Kampf gegen die Armut, jemandem eine Chance zu geben, an den Menschen zu glauben, ihn aufzumuntern, nicht aufzugeben. Wess Stafford hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, sich für die Bedürfnisse und Belange von Kindern einzusetzen, für deren Interessen einzutreten… „Kindheit – wir durchleben sie nur ein einziges Mal. Es gibt keine zweite Chance“. Ich habe dieses Buch mit großem Interesse und noch größerer Faszination gelesen. Der Autor beschreibt hier nicht nur seine eigenen Kindheitserlebnisse, sondern versteht es dabei exzellent, den Leser für ein Leben in einer der ärmsten Regionen der Welt zu interessieren. Durch seine detaillierten Schilderungen des Alltags und der Geborgenheit in der afrikanischen Dorfgemeinschaft lässt der Autor die glücklichsten Jahre seiner Kindheit Revue passieren und nimmt den Leser dabei mit auf eine emotionale Reise in die Vergangenheit, zur Elfenbeinküste, lässt ihn an den Aufgaben der Kinder teilhaben wie das Bewachen der Felder vor der Ernte, das Verjagen von diebischen Affen im Gebüsch oder der Jagd nach Vögeln als Beitrag zur Ernährung des Stammes. Er erzählt von Freundschaften, die geschlossen wurden, von glücklichen Zeiten und Augenblicken der Trauer, von dem unbändigen Willen, die Folter im Internat zu überstehen, von Abschied und Verlust. „Wir müssen die Kinder in der heutigen Welt einzeln betrachten. Wir müssen uns um sie bemühen- um ein Kind nach dem anderen. Wenn genügend von uns dies tun, kann Großes erreicht werden. Jeder von uns hat einen Einflussbereich, Menschen in unserer unmittelbaren Umgebung, die wir mit unseren Worten und Taten beeinflussen können. Manche dieser Menschen haben beträchtliche Fähigkeiten, eine sehr fruchtbare, segensreiche Kinderarbeit zu leisten. Sie müssen sich dessen nur bewusst werden. Wenn wir aus ihnen Advokaten – Anwälte der Kinder – machen könnten, wäre vielen Kindern geholfen, die wir auf andere Weise niemals erreichen könnten, und das auf eine Art, wie wir es niemals fertiggebracht hätte." „Liebe, die ankommt“ ist ein Buch, das ich jedem ans Herz legen möchte. Fünf Bewertungssterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung für dieses beeindruckende Plädoyer, jedem Kind auf dieser Erde eine Chance zu geben.

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    • 2

    Floh

    14. August 2014 um 07:26
  • Leserunde zu "Liebe, die ankommt" von Wess Stafford

    Liebe, die ankommt

    Arwen10

    Heute möchte ich euch folgendes Buch vorstellen. Liebe, die ankommt von Wess Stafford Zum Inhalt: Kinder stehen oft abseits der Welt der Erwachsenen. Ihre Einzigartigkeit, aber auch ihre Verletzlichkeit und ihr Leid werden in der Gesellschaft nur selten wahrgenommen. Wess Stafford wuchs selbst in einem Dorf im afrikanischen Urwald auf und erzählt eindrücklich, wie ihn diese Zeit geprägt hat. Heute ist er Direktor von Compassion International und setzt sich leidenschaftlich ein für die Kleinsten der Kleinen, die Ärmsten der Armen und diejenigen, die uns die Augen öffnen können für die Schönheit des Lebens – die Kinder! Nur indem wir ihre Grundbedürfnisse erfüllen, sie fördern und ihnen Ermutigung und Bestätigung schenken, verändern wir nachhaltig unsere Welt von morgen. Zur Leseprobe: http://www.gerth.de/index.php?id=details&sku=816736 Infos zum Autor: Wess Stafford Wess Stafford ist seit 1977 Mitarbeiter und seit 1993 Leiter von Compassion International. Als Sohn von Missionaren wuchs er teils in einem afrikanischen Dorf, in einem international geführten Internat in der Elfenbeinküste und einem indianischen Reservat in den USA auf. Er studierte an mehreren amerikanischen Unis und promovierte im Fach Kommunikationswissenschaften. Voraussetzung für ein Freiexemplar ist wie immer, eine zeitnahe Beteiligung an der Leserunde, das Posten der Leseeindrücke in den einzelnen Abschnitten und das Schreiben einer Rezension. Für eine weite Verbreitung der Rezension sind Autor und Verlag sehr dankbar ! Ein großes Dankeschön an den Verlag Gerth Medien für die Unterstützung der Leserunde ! Hinweis: Dies ist eine christliche Leserunde Ich lese das Buch selbst und brauche daher 2 interessierte Mitleser, die Interesse haben, sich darüber auszutauschen, auch wenn ich aus zeitlichen Gründen hier nicht so posten kann. Bitte bewerbt euch bis zum 26.09.2013. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt am 27.09. im Laufe des Tages.

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    • 35
  • Ein Muss für alle, die sich für Kinder einsetzen möchten

    Liebe, die ankommt

    AddictedToBooks

    26. October 2013 um 15:17

    Wess Stafford erzählt in seinem Buch "Liebe, die ankommt" über Kinder und die (meist ignorierten) Kinderrechte.  Der Autor selbst wächst als Sohn von amerikanischen Missionaren in Afrika auf. Er erlebt seine schönsten Kindheitsjahre auf diesem Kontinent, macht viele Freunde und wünscht sich sogar manchmal, schwarz zu sein, wie seine afrikanischen Freunde. Doch sein Leben war nicht immer schön, denn er erlebte auch Missbrauch und Gewalt in einem Internat - weit entfernt von seinen Eltern und Freunden. Nach Jahren ziehen Wess Stafford und seine Eltern nach Amerika, wo er einen Kulturschock nach dem anderen erlebt. Neben seiner Geschichte lässt der Autor immer wieder seine Gedanken über Kinder in der heutigen Zeit einfließen. Dabei geht es nicht nur um die Kinder in den "ärmlicheren" Ländern und Kontinenten, wie z. B. Afrika, sondern auch um Kinder in Europa und den USA. Er erzählt alles sehr bildlich und gut verständlich. Das ganze Buch lässt sich sehr schön lesen, weshalb es mich auch sofort in seinen Bann gezogen hat.  Jetzt, nach Beendigung des Buches, kann ich sagen, dass mich das Buch so schnell nicht loslassen wird und mein Interesse in Bezug auf dieses Thema gewachsen ist.  Ich kann dieses wundervolle Buch allen Lesern empfehlen, die sich für dieses Thema interessieren. Denn es ist keine langweilige Biografie, es ist ein Buch, das das Potential hat, Leben zu verändern. Deshalb erhält dieses tolle Buch von mir 5 Sterne.

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  • Leidenschaftliche Plädoyer für die Kinder dieser Welt

    Liebe, die ankommt

    mabuerele

    20. October 2013 um 20:54

    „...Am größten ist derjenige, der sich hinunterbeugt, um einem Kind zu helfen...“ Der Autor ist Direktor von Compassion International, einer Organisation, die sich weltweit für das wohl von Kindern einsetzt. Er wuchs als Sohn von Missionaren in Afrika auf. Sein Buch lässt sich keinem Genre zuordnen, aber eines ist es auf jeden Fall: ein leidenschaftliches Plädoyer für die Rechte der Kinder. Das Buch ist einerseits ein christliches Sachbuch, andererseits eine Biografie. Letztendlich gehören beide Aspekte zusammen. Sein eigenes Erleben ermöglicht dem Autor, eine fundierte Analyse der Missstände unserer Zeit. Der Autor beschreibt die zwei Seiten seiner Kindheit. Drei Monate des Jahres lebte er in Nielle, einem Dorf an der Elfenbeinküste. Den Rest des Jahres verbrachte er zwar im gleichen Land, aber in einem Hunderte von Kilometern weit entfernten Internat. Das bedeutete eine lange Zeit der Trennung von Eltern und Kindern. Die Zeit in Nielle gab ihm die innerer Stärke und vermittelte ihm wichtige Werte. Das Leben war, nach unserer Ansicht, sicher hart und ärmlich. Kinder empfinden anders. Für den Autor war es eine Zeit der Geborgenheit. Die wesentlichen Schlussfolgerung für den heutigen Umgang mit Kindern stammen aus dieser Zeit. Die Beschreibung seiner Kindheit ist sehr bildhaft und emotional berührend. Das Dorf, die Natur und die Freunde werden so anschaulich dargestellt, dass ich sie vor Augen hatte. Ich konnte Freude und Trauer nachfühlen. Die Geborgenheit im Dorf war der Schutz, der ihm half, stark im Glauben zu bleiben und an der zweiten Säule seiner Kindheit, dem Aufenthalt im Internat, nicht zu zerbrechen. Einer der beeindruckendsten Kapitel des Buches war für mich die Rede des Dorfoberhaupts zu dem Problem der Zeit. Obwohl mehr als ein Jahrzehnt vergangen sind, haben seine Sätze nichts an Aktualität verloren. Eingebettet in die Geschichte einer Kindheit sind Betrachtungen des Autors zu den heutigen Umgang mit Kindern. Sachlich und überzeugend analysiert er die gegenwärtige Situation. Dabei geht es ihm nicht in erster Linie um politische Fragen, sondern er sucht und findet Bezüge in der Bibel. Sein in jeder Zeile spürbarer Appell lautet: Nehmt die Kinder ernst. Mehrmals weist er darauf hin, dass Jesu sich der Kinder besonders angenommen hat. Es ist richtig, wenn er sagt, dass Kinder so zeitig wie möglich in die Liebe Jesu eingebunden werden müssen. Doch er untersucht nicht nur die Armut in der Dritten Welt, sondern ebenso in den hochentwickelten Ländern. Wenn er von geistiger Armut spricht, legt er den Finger punktgenau in die Wunden unserer Zeit. Seine Analysen und Schlussfolgerungen sollte man mit Bedacht lesen. Am Ende des Buches stellt er Fragen, was wäre, wenn die Rechte der Kinder und ihre Bedürfnisse bei allen Entscheidungen im Mittelpunkt ständen. Er gibt konkrete Ratschläge, zeigt aber auch, dass selbst guter Wille zu Fehlern führen kann. Dabei ist er in allen seinen Ausführungen voller Leidenschaft, aber nie belehrend. Das Buch lässt sich leicht lesen. Der Autor legt seine Ansichten verständlich dar und belegt sie durch Bibelstellen oder persönliche Erfahrungen. Sachliche Darlegung und Lebensbeschreibung sind geschickt miteinander verwoben. Das Buch hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Der Autor versteht es, zu berühren, zum Nachdenken anzuregen. Ich habe mein eigens Leben und Verhalten im Spiegel seines Wortes beleuchtet. Und plötzlich habe ich mich gefragt, was ich wo wie ändern möchte. Fast würde ich mir wünschen, dass jeder Erwachsene das Buch liest. Das lächelnde Mädchen auf den Cover zaubert einen selbst ein Lächeln auf die Lippen. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Meine Rezension habe ich mit einem Zitat begonnen. Ich möchte auch mit einem enden: „...Wir können nicht da weiter machen, wo wir vorher waren...“

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