Deana Zinßmeister Das Auge von Licentia

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Inhaltsangabe zu „Das Auge von Licentia“ von Deana Zinßmeister

Jonata lebt mit ihrer Familie in der Mittelaltersiedlung Licentia. Smartphones, den Supermarkt um die Ecke, all das kennt sie nicht, ahnt noch nicht mal von deren Existenz. Und schon gar nicht weiß sie, dass „Licentia“ in Wahrheit eine Fernsehshow ist, und die ganze Welt ihr und den anderen Bewohnern Licentias zusieht - jeden Tag, schon seit Jahren. Erst, als sie auf Tristan trifft, einen Jungen aus dem verfeindeten Clan der Wolfsbanner, kommen die Lügen und Geheimnisse ihres Dorfs langsam ans Tageslicht, und Jonata wird für manche Dorfbewohner zu einer Bedrohung …

Ich fand das Buch sehr gut. ich könnte mir sogar noch einen Band 2 vorstellen davon.

— jacky0789

Normal lese ich 300 Seiten an einem Abend. Hierfür habe ich drei Wochen gebraucht. Enttäuschend :-(

— Ladyoftherings

Man merkt, es ist ein Jugendbuch. Das Ende lässt Platz für eine Fortsetzung.

— Corina_W

Leider ist der Schluß viel zu offen...

— Lieblingsleseplatz

Hat mir ganz gut gefallen. Ein paar kleine Abstriche gibt es, aber sonst hat es für schöne Lesestunden gesorgt.

— Wildpony

2,5 Sterne, da die Idee zwar interessant ist, die Umsetzung aber leider nicht so gut.

— MsChili

Leider konnte mich die Geschichte nicht überzeugen. Ich mochte die Charaktere und die Grundidee, aber nicht die Umsetzung

— Buechersalat_de

ein mittelalterliches Flair, das seinesgleichen sucht

— his_and_her_books

Ohje.. der Inhalt des Buches besteht aus dem Klappentext. Da hätt ich mir die Lesezeit sparen können. Und das Ende!! Fühle mich veräppelt.

— Haihappen_Uhaha

Eine wirklich gute Idee, nur leider bleibt die Umsetzung eher oberflächlich. Ich denke, das Buch ist eher für jüngere Leser geeignet.

— Lila-Buecherwelten

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  • Das Auge von Licentia

    Das Auge von Licentia

    Lovinbooks4ever

    11. December 2017 um 08:24

    Auf „Das Auge von Licentia“ bin ich durch Mella von Book Angel aufmerksam geworden. Sie hatte über das Buch in ihren Instagram Stories berichtet und ich fand, dass sich das Buch vielversprechend anhörte. Jonata ist 15 Jahre alt und lebt in Licentia. Sie ist die einzige Frau, die auf die Jagd geht und mit Pfeil und Bogen umgehen kann. Und das macht sie natürlich besonders. Sie ist stark und dennoch naiv und auch kindlich. Aber das passt in dieser Situation natürlich auch sehr gut. Immerhin ist sie erst 15 Jahre und sie ist ohne Smartphones, Tablets und den ganzen Kram aufgewachsen. Die Bewohner Licentia’s leben wie im Mittelalter und natürlich ist da der Respekt und die Erziehung der Kinder noch eine ganz andere. Tristan ist ein Wolfsbanner und mit seinen 16 Jahren der jüngste Wolfsbanner überhaupt. Er und Jonata dürften sich eigentlich nie begegnen und dennoch geschieht es. Und die beiden sind sofort voneinander fasziniert. Sie können nicht aufhören aneinander zu denken und Tristan wagt es sogar, sie in Licentia zu besuchen. Was beide allerdings nicht wissen ist, dass sie Teil einer Fernsehshow sind. Licentia ist eine Art „Big Brother“, nur das die jüngeren Bewohner davon nichts wissen. Noch nicht mal wissen, was TV überhaupt ist. Das ganze Setting und die Story fand ich wirklich gut und interessant. Der Schreibstil ist einfach und flüssig. Man kann das Buch sehr gut und schnell lesen. Man spürt aber deutlich, dass es ein Buch ab 12 Jahre ist. Die Charaktere sind kindlicher gestaltet als in anderen Jugendbüchern. Aber das passt hier einfach so gut, weil natürlich die Menschen im Mittelalter anders aufgewachsen sind und andere Wertvorstellungen hatten. Auch wenn das Buch in unserer Zeit spielt, Tristan und Jonata leben halt wie im Mittelalter und sind auch so erzogen. Den Teil mit der Fernsehshow erinnerte mich teilweise irgendwie etwas an „Die Tribute von Panem“. Ich weiß auch nicht wieso, denn eigentlich könnten die beiden Bücher nicht unterschiedlicher sein. Für meinen Geschmack fehlte es dem Buch ab und an etwas an Spannung. Aber durch den guten Schreibstil gehen diese Passagen sehr schnell vorbei. Das Buch ist angeblich ein Einzelband. Für meinen Geschmack sind da aber viel zu viele Fragen offen geblieben. Ich hoffe, dass da doch noch ein Teil kommen wird. „Das Auge von Licentia“ ist ein interessantes und unterhaltsames Buch. Ich fand es an manchen Stellen etwas langweilig und die Charaktere sind für mich persönlich etwas zu kindlich dargestellt. Dennoch konnte mich das Buch überzeugen.

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  • Trotz wirklich vielversprechender Idee leider sehr enttäuschend

    Das Auge von Licentia

    thebookishniffler

    26. November 2017 um 17:29

    Meine Meinung:Auf dieses Buch bin ich durch den Arena-Verlag aufmerksam geworden, der auf Instagram Werbung für den neuen Jugendbuchtitel gemacht hat. Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, wusste ich gleich, dass ich „Das Auge von Licentia“ unbedingt lesen wollte. Es klang, als wäre der Titel ganz nach meinem Geschmack - leider konnte er meine Erwartungen dann aber nicht erfüllen.Das finde ich sehr schade, denn die Grundidee hat mich auf ganzer Linie überzeugt. Ich persönlich musste mir jedenfalls sofort die Frage stellen: Was wäre, wenn es tatsächlich die Möglichkeit gäbe, abgeschottet von der restlichen Menschheit in einer Mittelaltersiedlung zu leben - und das, ohne zu wissen, dass die Welt außerhalb dieser Siedlung überhaupt existiert, obwohl diese alles mitverfolgt? Und würde ich selbst mir eine solche Fernsehshow anschauen?Ebenfalls positiv aufgefallen ist mir die Tatsache, dass die Autorin alles detailliert recherchiert hat und deshalb offensichtlich eine gute Grundlage zum Schreiben hatte. Besonders die Aspekte einer mittelalterlichen Gesellschaft wurden gekonnt in die Handlung eingeflochten.Dadurch, dass in diesem Buch aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird, fiel es mir leicht, mit ein Bild von der gesamten Situation zu machen und alles sowohl aus der Sicht der Produzenten der Fernsehsendung als auch aus der Perspektive der völlig ahnungslosen Jonata zu betrachten.Außerdem war ich stets sehr gespannt, wie es wohl weitergeht, da die von Deana Zinsmeister erschaffene Welt voller Potenzial steckt.Dieses Potenzial wurde meiner Meinung nach jedoch nicht genug ausgeschöpft. Mir fiel es zum Beispiel schwer, mich mit der Protagonistin Jonata oder auch mit Tristan, aus dessen Blickwinkel ebenfalls erzählt wird, zu identifizieren. Die meisten Charaktere machten einen eher blassen und nicht sonderlich gut ausgearbeiteten Eindruck auf mich. Während des Lesens konnte ich mich nie ganz in dem Buch verlieren und hatte stets das Gefühl, es herrsche eine gewisse Distanz zwischen Leser und Handlung, was zum Teil sicherlich auch daran liegt. Ich bin der Ansicht, eine gute Geschichte lebt von ihren Charakteren, und das war hier leider nicht immer der Fall. Desweiteren erschienen mir einige der Wendungen in diesem Buch ziemlich vorhersehbar - dabei hätte es an einigen Stellen durchaus die Möglichkeit gegeben, mehr Überraschungseffekte einzubauen.Mein größter Kritikpunkt ist jedoch die Tatsache, dass die Liebesgeschichte zwischen Jonata und Tristan die für mich viel interessantere Handlung komplett in den Hintergrund rückt. Heutzutage gibt es dieses Phänomen leider viel zu häufig, nur selten lese ich Jugendbücher, in denen es nicht um eine Liebesbeziehung geht. Natürlich richten sich Verlage, was das angeht, oft nach den Lesevorlieben der Zielgruppe - mir persönlich wurde es bei diesem Buch aber einfach viel zu viel. Direkt nach ihrer ersten Begegnung kann Jonata anscheinend an nichts anderes als an Tristan denken und umgekehrt. Immer und immer wieder lesen zu müssen, was für schöne waldhonigfarbene Augen letzterer doch habe, ging mir nach einiger Zeit einfach nur noch auf die Nerven. Trotz alldem habe ich auf das Ende hingefiebert, in der Erwartung einer großen Konfrontation von Licentia mit der realen Welt - leider Fehlanzeige. Statt einem fesselnden Showdown wird Jonata einfach nach Strich und Faden belogen, was ihre Identität angeht, sie nimmt schweigend alles hin und spielt weiterhin das ahnungslose Lämmchen. Ich muss gestehen, ich hätte sie gerne das eine oder andere Mal durchgeschüttelt und sie energisch dazu aufgefordert, ihr Gehirn einzuschalten und Dinge zu hinterfragen. Stattdessen steht man am Ende wieder am Anfang, wenn man mal von dem neuen Liebespärchen absieht, zudem bleiben viele Fragen offen. Auch wenn eine Fortsetzung geplant wäre (ich konnte im Internet leider keine Informationen diesbezüglich finden), konnte mich das Buch im Hinblick auf das Ende ebenfalls nicht überzeugen.Abschließend lässt sich sagen, dass hinter dem Buch eine geniale Idee steckt, deren Umsetzung meiner Meinung nach aber mehr als dürftig ist. Bedauerlicherweise kann ich es deshalb nicht uneingeschränkt weiterempfehlen.Fazit:Obwohl in „Das Auge von Licentia“ eine große Menge Potenzial steckt, konnte mich der Titel nicht für sich einnehmen. Nicht nur die meiner Meinung nach viel zu kitschige und eigentlich unnötige Liebesgeschichte, sondern auch die vielen unbeantworteten Fragen dämpften das Lesevergnügen bei mir extrem. Wirklich schade, es hätte so viel mehr aus der Idee, die dahinter steckt, gemacht werden können.

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  • Das Auge von Licentia

    Das Auge von Licentia

    JennyChris

    15. November 2017 um 14:22

    Was erwartet euch? Jonata lebt mit ihrer Familie in der Mittelaltersiedlung Licentia. Smartphones, den Supermarkt um die Ecke, all das kennt sie nicht, ahnt noch nicht mal von deren Existenz. Und schon gar nicht weiß sie, dass „Licentia“ in Wahrheit eine Fernsehshow ist, und die ganze Welt ihr und den anderen Bewohnern Licentias zusieht – jeden Tag, schon seit Jahren. Erst, als sie auf Tristan trifft, einen Jungen aus dem verfeindeten Clan der Wolfsbanner, kommen die Lügen und Geheimnisse ihres Dorfs langsam ans Tageslicht, und Jonata wird für manche Dorfbewohner zu einer Bedrohung …Über die Autorin Deana Zinßmeister hat bereits elf historische Romane veröffentlicht – allesamt Bestseller. Dabei wollte sie eigentlich nie Autorin werden, sondern Archäologin, und schrieb Geschichten anfangs nur so zum Spaß. Ihre Arbeit als Schriftstellerin erlaubt es ihr aber genauso, in andere Zeiten einzutauchen. „Das Auge von Licentia“ ist ihr erster Jugendroman. Die Autorin lebt mit ihrer Familie im Saarland.Meine Meinung Das Cover gefällt mir wirklich wahnsinnig gut. Die Farben sind sehr kräftig und springen einem sofort ins Auge. Die Darstellung mit dem Auge und der Jägerin passen auch wirklich toll zur Geschichte. Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht, jedoch nicht ganz flüssig. Manchmal wirken die Sätze etwas abgehackt und kurzgehalten. Der Vorteil sind keine ewigen Bandwurmsätze. Die Geschichte wird aus der Erzählerperspektive geschrieben und begleitet mehrere Charaktere im Handlungsgeschehen. Jonata kennt nur das mittelalterliche Leben in Licentia, keine Technik oder anderen Fortschritt. Sie ist jung, mutig und wissbegierig. Sie nimmt nicht einfach nur hin, was man ihr sagt, sondern versucht sich mehrere Seiten zu verstehen und auf ihre Instinkte zu hören. Tristan lebt außerhalb von Licentia mit seiner Familie und dem Wolfsrudel. Seine Bindung zur Natur und Tieren ist sehr ausgeprägt. Auch er vertraut sehr auf seine Instinkte. Nachdem Klappentext habe ich mich auf ein wirklich spannendes, interessantes Jugendbuch gefreut bei der mich die Thematik voll anspricht. Jedoch wurde mir während des Buches klar, dass der Klappentext eigentlich schon viel vom Buch vorwegnimmt. Das Buch war total anders als ich es erwartet habe. Es lag viel mehr Fokus auf der aufkeimenden Liebesgeschichte, als die Geheimnisse oder auch der Umstand, dass es hier um eine Fernsehserie geht. Die Geschichte entwickelt sich rasend schnell und am Ende bleiben doch wahnsinnig viele Fragen offen, sodass es mir schwergefallen ist, richtig mit der Geschichte abzuschließen.Mein Fazit Das Auge von Licentia ist im Jugendbuchbereich wegen seinen eher einfacheren Charakteren etwas für die jüngere Generation. Mich konnte es leider nicht so richtig mitreißen. Aufgrund der vielen Fragen und des doch recht offenen Endes hoffe ich für alle die Gefallen am Lesen hatten, dass es noch einen weiteren Teil gibt.

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  • Zu viel des Guten gewollt

    Das Auge von Licentia

    MarionHue

    02. November 2017 um 09:54

    Nach der Buchvorstellung auf der Buchmesse in Frankfurt war ich sehr neugierig. Hier scheint die Autorin viel von dem zu bieten, was den Leser von Jugendfantasy für das Buch einnehmen könnte: ein mittelalterlich anmutendes Setting. zwei Protagonisten, die aus verfeindeten Dörfern stammen und sich verlieben, die Geschichte verpackt in eine Realityshow der heutigen Zeit, verfolgt von Millionen von Zuschauern an ihren Bildschirmen u.a. dank modernster Drohnentechnik, und gewissenlose Regisseure auf der Jagd nach möglichst vielen Likes der Fans. Licentia ist ein mittelalterliches Dorf, in das die ersten Bewohner per Casting eingezogen worden sind. Die älteren Bewohner sprechen davon, dass sie dem Wahnsinn draußen in der Welt entkommen wollten, dass sie sich von Konsum, Technik und der Schnelllebigkeit bewusst zurückgezogen haben. Die zweite Generation, deren Kinder, weiß nichts mehr von einer Welt draußen, lebt darum umso authentischer vor, was der Zuschauer gern sehen will. Die fünfzehnjährige Jonata, eine taffe Jägerin mit der Armbrust, trifft bei einer Wildschweinjagd auf Tristan, einen Wolfsbanner, der aus dem verfeindeten Dorf kommt. Beide fühlen sich überraschend zueinander hingezogen und werden sich trotz der eigenen Vorbehalte wiedersehen. Damit setzen sich beide über den elterlichen Gehormsam hinweg. Der Zuschauer hat Jonata, die nichts davon weiß, dass sie adoptiert wurde, schon lange  zu seinem Liebling erkoren, und darum soll die Liebesgeschichte auch auf die Bildschirme. Die Show gerät etwas aus dem Ruder, nachdem bei der zehnjährigen Jubiläumsfeier in Licentia der Name Jonata aus der Kiste derer gezogen wird, die den "Drachenmenschen" hinter den Bergen geopfert werden soll. In Wirklichkeit wird dieser Jugendliche lediglich die Show verlassen und ins Jahr 2017 zurückkehren. Tristan bringt Jonata in sein Dorf in Sicherheit, und die Showmaster müssen reagieren. Doch anders, als der Leser des Buches im ersten Moment erwartet.  Mir persönlich kommt die Geschichte alles in allem zu gewollt, zu konstruirt vor. Ich denke, dass sie als Serie angelegt ist,denn es werden viel zu viele Figuren und Erzählstränge eingeführt, die in der Luft hängen bleiben. Das Leben in Licentia fühlt sich allerdings sehr authentisch an, was sicher damit zu tun hat, dass die Autorin von historischen Büchern sich hier auf vertrautem Terrain bewegt.

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  • Tolles Cover, Tolles Setting! Aber die Details könnten stimmiger sein...

    Das Auge von Licentia

    Lieblingsleseplatz

    01. November 2017 um 18:00

    Deana Zinßmeister hat schon 11 historische Romane geschrieben. „Das Auge von Licentia“ ist ihr erstes Jugendbuch. Ist das Cover nicht fantastisch? Es ist mir sofort ins Auge gesprungen – im wahrsten Sinne des Wortes… richtig richtig toll! Leider ist die Bindung nicht so toll. Das Buch lässt sich nur mit roher Gewalt ganz aufklappen, daher ist der Lesekomfort nicht so dolle. Das fällt mir natürlich umso mehr auf, da meine rechte Hand noch nicht richtig einsetzbar ist. Noch ein formales Detail ist mir aufgefallen: Die Seitenzahlen sind jeweils am Rand recht mittig auf die Seite gedruckt. Lustig – aber warum? Mich hat es eher irritiert. Die Idee hinter der Story ist jedoch genial: Schon 10 Jahre läuft die TV Show „Licentia“.  Was als Survival Show in der ersten Generation begann mutiert nun zur Trueman Show, da die Kinder der ersten Bewohner nicht wissen dürfen, dass sie unter ständiger Beobachtung der Kameras stehen. Moralisch höchst bedenklich, denn die Kinder leben quasi in Gefangenschaft und werden von Ihren Eltern von allem Fortschritt und der technologisierten Welt fern gehalten. Hier kommt es mir unlogisch vor, dass dieses Fernsehshow nicht schon längst per Gesetz abgesetzt wurde … was ist mit Schulpflicht und dem Recht auf Freiheit? Dinge vielleicht, die Leser ab 12 nicht sofort beschäftigt. In diesem von der Außenwelt abgeschotteneten Gebiet gibt es die Bürger von Licentia und die Gemeinschaft der Wolfbanner. Die 15jährige Jonata aus Licentia trifft durch Zufall auf den Wolfsbanner Tristan. Sofort sind die beiden einander zugetan – das klassische Romeo und Julia Dilemma … für mich war diese Lovestory zu sehr konstruiert. Kaum treffen sie aufeinander befürchten die Produzenten der Show dass Jonata mit Tristan abhauen wird – Hallo? Aber die Jugendlichen handeln wie vermutet und sind in seltsam kurzer Zeit voll inniger Liebe zueinander entbrannt. Und das, obwohl die Protagonisten ansonsten sehr kindlich für 15 wirken. Der Gedanke dass ihre Einfachheit zur einfachen Umgebung passt, ist meiner Meinung nach falsch. Gerade im Mittelalter, das ja hier simuliert werden soll, waren Kinder zwangsläufig viel früher erwachsen. Das ist der Hintergrund für die eigentliche Geschichte, in der eine Verlosung in bester Panem Manier, Drohnen, Drogen und ein wenig Gesellschaftskritik eine Rolle spielen. Das Setting ist sehr gut und innovativ gelungen. Die Spannung wird über das ganze Buch gehalten. Immer wieder tauchen neue Rätsel auf so das es nie langweilig wird. Hier ein großes Kompliment an die Autorin. Die Spannung wird leider jedoch auch über das Ende hinaus gehalten – denn die Geschichte endet da wo andere erst beginnen! Ich habe extra nochmal nachgesehen, weder im oder am Buch oder auf der Webseite von Arena gibt es einen Hinweis darauf, dass es sich nicht um einen Einzelband handelt! Schlecht. Ich war kurz wirklich sauer, denn zu viel bleibt bewusst ungelöst und ich finde das Buch ist in keinster Weise in sich abgeschlossen. Das wäre kein Problem, wenn ich wüsste das es sich um den Auftakt einer mehrteiligen Reihe handeln würde – aber dann wäre ich gerne darüber informiert, bevor ich anfange zu lesen! Ich vergebe für „Das Auge von Licentia“ daher nur 3 von 5 LieblingsLesesessel. Schade, denn die Idee hinter der Geschichte und das Setting allein hätten locker 5 Sessel verdient…

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  • Das Auge von Licentia

    Das Auge von Licentia

    Wildpony

    31. October 2017 um 15:27

    Das Auge von Licentia  -   Deana Zinßmeister Kurzbeschreibung Amazon: Jonata lebt mit ihrer Familie in der Mittelaltersiedlung Licentia. Smartphones, den Supermarkt um die Ecke, all das kennt sie nicht, ahnt noch nicht mal von deren Existenz. Und schon gar nicht weiß sie, dass „Licentia“ in Wahrheit eine Fernsehshow ist, und die ganze Welt ihr und den anderen Bewohnern Licentias zusieht - jeden Tag, schon seit Jahren. Erst, als sie auf Tristan trifft, einen Jungen aus dem verfeindeten Clan der Wolfsbanner, kommen die Lügen und Geheimnisse ihres Dorfs langsam ans Tageslicht, und Jonata wird für manche Dorfbewohner zu einer Bedrohung … Mein Leseeindruck: Ein Jugendbuch das in das Genre der virtuellen Welt greift und dasdie Protagonisten in einer Scheinwelt leben lässt. Sehr guter Grundgedanke, ist mir aber durch ein Medium irgendwie schon bekannt gewesen. Ich finde nur nicht mehr den Vergleich dazu. Die Protagonisten Jonata und Tristan gefallen mir sehr gut. Sie sind sympathisch und verhalten sich auch nachvollziehbar. Das Dorf erscheint im Buch realistisch, auch wenn man nicht viel darüber erfährt warum es so existiert und auch den Hintergrund dahinter erfährt man nicht. Hier wäre ein wenig mehr doch gut gewesen. Natürlich auch zu erfahren was die Menschen bewegt in dieser "Vergangenheit" ohne Komfort zu leben. Das sich eine zarte Liebesgeschichte anbandelt gehört wohl zu jedem Jugendbuch mit dazu. Der Schreibstil ist wunderbar und flüssig und man kann das Buch mit Vergnügen einfach weg lesen. Für mich ist dieses Buch ein historisches Eintauchen in die Vergangenheit - nur für Jugendliche eben. Die Autorin Deana Zinßmeister hat schon einige beeindruckende historische Romane geschrieben und daher ist sie mir auch bekannt. Ich hoffe das es evtl. noch eine Fortsetzung geben wird da mir das Ende nicht wirklich so gerecht werden konnte. Fazit: Ein recht gelungenes Jugendbuch aus dem Arena-Verlag Würzburg, das mir sehr gut gefallen hat. Denn außer ein paar kleinen Abstrichen kann man wirklich von einer gelungenen Geschichte sprechen. Vielleicht ein klein wenig mehr Spannung und es wäre perfekt. Daher vergebe ich gern 4 Sterne für Das Auge von Licentia und ein Lob an die Autorin. ****

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  • Potenzial nicht ausgeschöpft

    Das Auge von Licentia

    MsChili

    29. October 2017 um 09:59

    In "Das Auge von Licentia" von Deana Zinßmeister geht es um das Mittelalterdorf Licentia, das eigentlich eine Fernsehshow ist.Und kurz gesagt, das ist eigentlich auch schon fast die ganze Geschichte. Der Klappentext erzählt eigentlich schon das ganze Buch und nimmt somit viel vorweg. Geschrieben ist das ganze aber gut und lässt sich angenehm lesen, da merkt man das die Autorin schon Schreiberfahrung hat, wenn auch nicht in diesem Genre. Wir begleiten hauptsächlich Jonata (die für mich blass bleibt) und Tristan in wirklich sehr kurzen Kapiteln, was mich manchmal ein wenig gestört hat, da es ruckartig von einem zum anderen springt. Zudem erfahren wir auch noch etwas über die Leute hinter der Kamera und von den anderen Dorfbewohnern, was ein paar Hintergründe offenbart. Doch leider einfach zu wenig um richtig fesseln zu können.  Auch die Liebesgeschichte geht mir persönlich zu schnell, auch wenn es doch sehr süß gemacht ist. Am besten hat mir noch das mit den Wölfen gefallen, die Art gemeinsam mit ihnen zu leben und der Umgang.Alles in allem hat das Buch Potenzial, das nicht richtig ausgeschöpft wurde.

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  • Mittelalter, Truman-Show und eine zarte Liebe – und trotzdem sind wir nicht rundum begeistert…

    Das Auge von Licentia

    Normal-ist-langweilig

    28. October 2017 um 17:49

    Unsere Meinung: Das Buch zu bewerten, fällt mir schwer. Ich finde es immer schwierig, wenn es eine Geschichte als solches irgendwie schon gibt. Und es gibt sie. Fast jeder kennt den Film „Die Truman Show“ und weiß, was in dieser passiert. Nun befinden wir uns hier in einem Dorf im Wald, das von der Außenwelt abgeschnitten ist. Hier stellte sich uns (auch meiner Tochter) die Frage: Wie groß soll denn dieser Wald sein, dass die nichtsahnenden Insassen niemals dahinter kommen werden, dass sie Teil eines Experiments sind. Klar, die Kids werden durch Schauergeschichten daran gehindert, weite Streifzüge zu unternehmen, um das Umland zu erkundigen, aber dass wirklich niemand in 10 Jahren irgendetwas herausfindet, halten wir für unglaubwürdig. Die Liebesgeschichte ist gleichzeitig süß, aber auch unrealistisch. Ein wenig so: Oh, du bist ein Junge, den ich noch nicht kannte, da verliebe ich mich ich gleich in dich. Die Treffen der beiden sind sympathisch gestaltet und es dauert lange bis sie sich küssen oder Zuneigung zeigen, trotzdem wird hier Vertrauen ziemlich schnell „verschenkt“! Für uns bleiben sehr viele Fragen offen, ob nun über die Beweggründe des Pfarrers, der besten Freundin, der Bruch der beiden Dörfer und was uns am wichtigsten gewesen wäre: Wie geht es nun weiter? Das Ende ist für uns kein richtige Ende und wir waren wie vor den Kopf geschlagen! So soll die Geschichte enden? Meine Tochter fand es ganz gravierend traurig, dass die Kinder in einem Konstrukt aus Lügen aufwachsen und nicht selbst entscheiden dürfen, in welcher Welt sie leben möchten. Auch das schlechte Gewissen der Eltern muss ihnen sehr stark zusetzen. Ich persönlich könnte so nicht leben. So herrschte beim Lesen eine recht traurige und bedrückte Stimmung. Ihr seht, wir haben doch einiges auszusetzen. Was uns gefallen hat, waren die fundierten Beschreibungen über den Umgang mit Wölfen. Die Szenen mit den Wölfen fanden wir genial und natürlich fände meine Tochter ein eigenes Wolfsrudel phänomenal. Auch die Beschreibung des Dorfes und der Jagd konnte bei uns punkten. Das mittelalterliche Dorf wird hier wirklich zum Leben erweckt und wir konnten uns dieses sehr gut vorstellen. Das Cover ist übrigens der Hammer!  ****************** Fazit: Das Buch ließ sich gut und flüssig lesen, bot eine zwar schnelle, aber süße Liebesgeschichte und konnte vor allem mit dem mittelalterlichen Flair punkten. Auch die Szenen mit den Wölfen fanden wir klasse. Leider bleiben für uns viele Fragen offen, der Plot der Geschichte wird im Großen und Ganzen dem Leser bekannt sein und die vielen Lügen fand vor allem meine Tochter nicht schön. Wir vergeben (3 / 5) für ein lesenswertes Buch, das aber in unseren Augen auch einige Schwachstellen hat!

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  • Ich hatte mehr von diesem Buch erwartet

    Das Auge von Licentia

    thebeautyofthebooks

    26. October 2017 um 14:59

    Ich hatte etwas mehr Erwartungen an das Buch, deshalb kann ich leider nur 6/10 Punkten geben. Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich das Cover wirklich toll gestaltet finde, da es mit dem Inhalt zusammenhängt und mir die farbliche Gestaltung sehr gut gefällt. Die Inhaltsangabe führt einen aber leider etwas in die irre. Ich hatte durch die Inhaltsangabe den Eindruck bekommen, dass Jonata und Tristan im Verlauf des Buches herausfinden würden, dass sie von Kameras beobachtet werden und nur Teil einer Show sind, das passiert jedoch gar nicht. Der Schreistil der Autorin ist sehr fesselnd, weshalb man das Buch gut und flüssig lesen kann obwohl die ersten 200 Seiten etwas langweilig sind. Man wird auf diesen Seiten in die Welt von Licentia eingeführt und wird den einzelnen Charakteren vorgestellt. Ich fand jedoch, dass dafür zu viel zeit im Buch hergenommen wurde und der rote Faden der Geschichte dadurch sehr in den Hintergrund rückt. Es wird schön erzählt wie sich Jonata und Tristan kennenlernen und ihre Beziehung zu mehr wird, auch wenn mir das aufgrund des Alters der beiden etwas zu schnell geht. Die Welt die die Autorin in Licentia erschafft hat mir sehr gut gefallen, da es gar nicht so abwegig ist so eine „Technikfreie- Stadt“ zu gründen. Und auch dass die Stadt sich geteilt hat und es die Wolfsbanner gibt fand ich toll, da man zu Beginn nicht wusste was mit den Wolfsbannern auf einen zukommt. Allerdings fand ich es sehr schade, dass die Entstehung Licentias und die darauffolgende Abspaltung der Wolfsbanner von Licentia nur sehr wenig angesprochen wird, und man fast nichts über die Hintergründe erfährt. Fast alles was man näher über Licentia erfährt, kommt in den Sequenzen aus der Modernen Welt vor. Diese haben mir besonders gut gefallen, da sie immer mal unterschiedlich geschrieben waren. Mal waren es Mails, mal Gespräche und manchmal auch nur die Gedanken von Josh. Trotz diesen Bemängelungen finde ich, dass das Buch durchaus lesenswert ist, da die Geschichte sehr spannend ist und ich hoffe, falls es einen zweiten Band geben sollte, dass Tristan und Jonata dann etwas mehr über die Welt um sie herum erfahren werden. Im Großen und Ganzen lässt sich also sagen, dass das Buch trotz irreführender Inhaltsangabe und fehlenden Hintergrundinformationen ein gutes Buch ist und ich kann es an alle empfehlen, die mal ein Buch mit einer etwas anderen Thematik lesen wollen.

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  • Abgebrochen ! War leider nicht mein Fall !

    Das Auge von Licentia

    InaVainohullu

    26. October 2017 um 11:42

    Mit DAS AUGE VON LICENTIA konnte mich Deana Zinßmeister leider überhaupt nicht für sich gewonnen, dabei war ich von diesem sensationellen Cover und dem wirklich überaus spannend klingenden Klappentext total angetan und freute mich auf die Leserunde bei Lovelybooks. Allerdings wurde mir schon nach wenigen Kapiteln klar, das das Buch und ich nicht zueinander finden würden. Da der Klappentext meiner Meinung nach schon ziemlich spoilert, spare ich mir hier eine weitere Zusammenfassung und konzentriere mich lieber auf die Dinge, die mich hier störten. Zum einen empfand ich die Charaktere als sehr oberflächlich, sympathisch ja, aber sie besaßen keinerlei Tiefe, was ich echt schade fand. Dann wirft Deana Zinßmeister dem Leser immer wieder verschiedene Häppchen zu, lässt uns auf die Vergangenheit einzelner Figuren blicken und wir erhaschen den ein oder anderen Blick auf die Geheimnisse derer, doch das große Ganze, den roten Faden wie man so schön sagt, den hab ich vergeblich gesucht und nicht gefunden.  Zudem empfand ich die Handlung als Ganzes irgendwie zu langweilig, um mich faszinieren oder wenigstens am Weiterlesen Halten zu können und so hab ich das Buch schließlich abgebrochen. Leider muss ich für das Buch hier eine Wertung vergeben obwohl ich es gerne nicht tun würde, einfach deshalb, weil ich es ja nun nicht zu Ende gelesen habe. Und deshalb vergebe ich wirklich sehr neutrale 2 Punkte.

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  • Leider gab es für meinen Geschmack einfach zu viele Lügen

    Das Auge von Licentia

    Buechersalat_de

    25. October 2017 um 10:34

    Das Cover ist der Wahnsinn und auch der Klappentext klang vielversprechend.Jonata lebt in Licentia. In einem Dorf mitten im Wald. Das Einzige, vor dem sie sich fürchten muss sind die Wolfsbanner, am Rande von Licentia. Doch warum muss sie sich eigentlich fürchten? Jonata weiß nur wenig über die Geschichte von Licentia, doch als sie durch einen Zufall auf Tristan trifft, einen Wolfsbanner, beginnen die beiden alles zu hinterfragen...Ich fand den Stil und die nicht so langen Kapitel wirklich angenehm. Auch das erzählen aus den verschiedenen Perspektiven war gelungen. Ich mochte die Grundidee, aber die Umsetzung war für mich nicht immer so gelungen. Die Grundidee erinnert ja ein wenig an die Trueman Show, auch in diesem Fall ist es so, dass Jonata nichts von der Wahrheit ahnt. Doch leider hält die "reale Welt" und ihre Probleme Einzug in Licentia, vor allem durch den Pfarrer. Ich mochte Jonata und Tristan. Auch die zarte Liebesgeschichte der beiden war wirklich süß. Leider muss ich sagen, war die Geschichte manchmal etwas "lahm". Und so richtig dürftig fand ich das Ende. Es ist abgeschlossen, da aber noch einige Fragen offen sind, könnte es eine Fortsetzung geben. Was mich vor allem gestört hat, waren die vielen Lügen, die auch zum Ende hin einfach nicht weniger werden. Ich kann die Beweggründe jedes einzelnen verstehen, aber das hat mir dennoch einfach nicht zugesagt. Keine Konsequenzen, kein Fünkchen Wahrheit, nur noch mehr Lügen. Leider konnte mich die Geschichte nicht überzeugen. Ich mochte die Charaktere und die Grundidee, aber die Umsetzung war für mich nicht überzeugend. 

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  • Licentia

    Das Auge von Licentia

    zessi79

    23. October 2017 um 09:30

    Inhaltsangabe: Jonata lebt mit ihrer Familie in der Mittelaltersiedlung Licentia. Smartphones, den Supermarkt um die Ecke, all das kennt sie nicht, ahnt noch nicht mal von deren Existenz. Und schon gar nicht weiß sie, dass „Licentia“ in Wahrheit eine Fernsehshow ist, und die ganze Welt ihr und den anderen Bewohnern Licentias zusieht - jeden Tag, schon seit Jahren. Erst, als sie auf Tristan trifft, einen Jungen aus dem verfeindeten Clan der Wolfsbanner, kommen die Lügen und Geheimnisse ihres Dorfs langsam ans Tageslicht, und Jonata wird für manche Dorfbewohner zu einer Bedrohung…   Meinung: Der Schreibstil hat mir gut gefallen und ich bin gut ins Buch gekommen. Das Buch lässt sich flüssig und schnell lesen. Die Protagonisten Jonata und Tristan sind gut ausgearbeitet und bildlich vorstellbar. Beide waren mir gleich sehr sympathisch. Jonata ist nicht das typische Mädchen, denn Sie wurde auch in Jungs-Dingen wie Bogenschützen und der Jagd ausgebildet. Sie ist ein starkes, neugieriges Mädchen. Tristan ist ein Wolfsbanner, der sich nicht vorstellen kann, dass auch Mädchen jagen gehen und sehr neugierig auf Jonata ist. Auch die anderen Charaktere sind gut ausgearbeitet und bildlich vorstellbar. Gerade der Pfarrer wirkt sehr mysteriös und er kommt sehr unsympathisch rüber. Aber das ist so gewollt und klärt sich auch am Ende auf, warum er so ist. Zum Inhalt kann ich sagen, dass mir die Geschichte eigentlich sehr gut gefallen hat. Leider hat der Klappentext schon viel von der Geschichte verraten, das fand ich sehr schade.. Mir persönlich waren es auch zu viele Handlungsstränge, die am Ende des Buches offen geblieben sind bzw. nicht weiter verfolgt wurden. Trotzdem hat es mir sehr viel Spass gemacht, das Buch zu lesen. Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung der Reihe, da ich gerne die vielen offenen Fragen geklärt hätte.   Fazit: Tolles Buch, das leider am Ende viele Fragen offen lässt. Ich hoffe wirklich auf einen zweiten Teil, Potential ist auf jeden Fall da.

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  • ein mittelalterliches Flair, das seinesgleichen sucht

    Das Auge von Licentia

    his_and_her_books

    22. October 2017 um 08:44

    Zitat:„Bruchstückhaft kamen die Erinnerungen zurück. Sie öffnete die Augen, doch gleißendes Lichtzwang sie, die Lider sofort wieder zu schließen.Die Drachen sind da! Es war kein Traum, dachte sie panisch.“(S.27)Inhalt:In Licentia, einem mittelalterlichen Dorf, rückt das Jubiläum immer näher. Bei diesem Jubiläum wird der Name einer oder eines Jugendlichen gezogen, der das Dorf verlassen muss, um zu den Drachenmenschen zu gehen. Jonata fiebert, auch wenn ihr Name nicht im Lostopf sein wird, der Feierlichkeit entgegen. Doch vorher darf sie noch an einer Wildschweinjagd teilnehmen. Hier begegnet sie dem Wolfsbanner Tristan mit seinem Rudel. Eine gefährliche Situation, die jedoch glimpflich ausgeht. Von nun an denkt Jonata ständig an Tristan, vernachlässigt sogar ihre beste Freundin. Doch sie darf Tristan nicht treffen, denn das Dorf der Wolfsbanner gehört zu den Feinden Licentias. Und doch passiert es! Tristan und Jonata treffen sich wieder. Das alles wird von diversen Fernsehkameras festgehalten – denn Licentia wurde künstlich geschaffen, zur Unterhaltung von Millionen Zuschauern. Und Jonata ist ohne es zu wissen der Star der Show!Meinung:Vor einer Weile habe ich von „Das Auge von Licentia“ gehört und wurde durch die Inhaltsangabe ziemlich neugierig auf die Geschichte. Nun, da das Buch zu mir gefunden hatte, konnte ich gleich mit dem Lesen loslegen.Zu Beginn traf ich dann auf eine Jonata, die sich auf die bevorstehende Wildschweinjagd freute. Sie lebt im Mittelalterdorf Licentia und wurde von ihrem Vater auch in Dingen wie Jagen und Bogenschießen unterrichtet. Als einziges Mädchen darf sie nun mit auf die Jagd. Doch bei der Jagd passiert etwas Unvorhergesehenes. Jonata trifft auf Tristan, einem Wolfsbanner. Die Wolfsbanner wurden vor Jahren aus Licentia verstoßen, nach diesem Vorfall. Sie gelten als wild und gefährlich, genau wie ihre Wölfe. Das Aufeinandertreffen verläuft glimpflich, doch nun verfestigt sich der Gedanke an Tristan in Jonata. Es wird zum Spiel mit dem Feuer, als sich Jonata und Tristan kurz darauf wiedersehen. Deana Zinßmeister erzählt ihre Geschichte in dritter Person in Vergangenheitsform, nutzt dabei den Perspektivwechsel verschiedener Sichten. Hierdurch hatte ich mitunter gegenüber den jeweiligen handelnden Personen einen unwillkürlichen Wissensvorsprung. Die Charaktere werden vorstellbar behandelt, bleiben für meinen Geschmack weitläufig eher blass, so dass sich ein Gefühl von Charaktertiefe nur im Ansatz einstellen konnte. Auch wenn von der ersten bis zur letzten Seite eine Gefahr immer wieder angedeutet wurde, war mir diese im Endeffekt doch zu wenig präsent. So kam es, dass der Spannungspegel an einigen Stellen für mich nur stückweise anstieg oder ganz ausblieb. Den zeitweiligen Eindruck berichtsmäßiger Beschreibungen konnten die immer wieder eingebauten Dialoge nicht vollständig auflösen, lockerten den Handlungsfaden aber auch immer wieder auf. Nun gehöre ich nicht unbedingt zur angegebenen Zielgruppe, dennoch kann ich mir durch das Lesen so einiger Bücher des Genres vorstellen, dass genau das dem einen oder anderen womöglich für einen vollendeten Lesegenuss im Weg stehen könnte. Dennoch entwickelt die Idee einer gestellten Szenerie als Teil einer Fernsehshow, von der nur wenige der Bewohner Licentias überhaupt wissen, einen durchgehenden Reiz und weckt damit den exhibitionistischen Teil, der definitiv in jedem von uns steckt.Besonders positiv hervorzuheben ist definitiv, dass die Autorin eindeutig weiß, wovon sie schreibt. Deana Zinßmann hat für ihre Geschichte und den dort enthaltenen Handlungen gründliche Recherchen durchgeführt. Hier wurde nichts dem Zufall überlassen, jedes Detail ist nachprüfbar und kann auf Glaubwürdigkeit untersucht werden. Auch das geschaffene mittelalterliche Flair weiß zu überzeugen. Hervorragende Arbeit.Nachdem ein für die Dorfbewohner nicht vorhersehbares Ereignis eingetreten war, führte Deana Zinßmeister ihre Geschichte nach einigen Entwicklungen, Klärungen und Zusammentreffen zu einem alles in allem nachvollziehbaren und zufriedenstellenden Ende. Nun, da ich die Entwicklungen in „Das Auge von Licentia“ kenne, kann ich das optisch wirklich sehr gelungene Buch meinen gelesenen Exemplaren hinzufügen.Urteil:„Das Auge von Licentia“ punktet vor allem mit einem mittelalterlichen Flair, das seinesgleichen sucht und lebt von den guten Recherchen der Autorin. Meine Lesestunden im mittelalterlichen Licentia belohne ich deshalb mit guten 3 Büchern.Für alle, die dem Reiz des Verbotenen versuchen zu widerstehen, dabei Regeln zumindest im Ansatz beachten und dennoch an das Gute in Gänze glauben.© hisandherbooks.de

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  • Fühle mich veräppelt

    Das Auge von Licentia

    Haihappen_Uhaha

    20. October 2017 um 19:04

    Das Cover gefällt mir wirklich gut. Das Auge, welches auch die Kamera der Drohne darstellen soll, einfach klasse. Mir gefällt auch, wie alles in sich zusammenläuft.Inhalt: Jonata wohnt in Licentia und darf das erste Mal allein auf die Wildschweinjagd, als sie in Gefahr gerät, kommt ihr der Junge Tristan zur Hilfe. Ab da kriegt Jonata den Jungen nicht mehr aus dem Kopf. Doch Tristan gehört zu den ausgeschlossenen Wolfsmenschen, die die normalen Dorfbewohner fürchten. Beide beginnen sich heimlich zu treffen, doch sie wissen nicht das sie damit Dinge ins Rollen bringen, das ihr Leben betrifft. Denn Licentia ist eine Fernsehsow.Meinung: Das Buch lässt sich wirklich sehr einfach und schnell lesen, das kann man schon mal sagen. Ich kam gut in die Geschichte rein. Auch das Cover ist wirklich ein wahrer Blickfang. Auch die Idee, welche dem Film "Trueman- Show" ähnelt, ist genial. Leider wars das auch schon an Positivem. Am meisten Schwierigkeiten hatte ich mit dem Plotaufbau oder eher der ganzen Handlung. Diese kennt man, wenn man den Klappentext gelesen hat. Leider wahr! Denn wir sind am ende des Buches nicht wirklich weiter als zu Beginn. Ich habe mir einfach erhofft, dass das mit der Fernsehshow rauskommt und das Volk rebelliert oder Jonata zumindest irgendwas macht, denn ihr Leben ist doch eine Lüge! Aber nichts passiert. Die Handlung plätschert so vor sich hin. Der Fokus liegt eher auf der Lovestory und die ist auch zu naiv, zu schnell und nicht authentisch. Die beiden sehen sich grade mal 2 mal und sind gleich am Küssen, und Anschmachten. Tristan redet gleich von "Vertrauen" usw. wo ich mich gefragt habe, "Wieso sollte sie dir bitte vertrauen? Du bist ein Fremder" aber natürlich vertraut Jonata ihm sofort. Auch das Verhalten der anderen Charaktere war fragwürdig. Der Pfarrer war am mysteriösesten. Hat sich total feindselig gegenüber Jonata verhalten und man erfährt bis zum Schluss nicht wieso. Jonatas beste Freundin ist auch total widersprüchlich.Am Ende bleiben noch sehr viele Fragen offen, das erhoffte spannende Finale oder Auflösung traf nicht ein. Zusammenfassend kann ich sagen, dass die Handlung vor sich hingeplätschert ist und nichts spektakuläres passiert ist.

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  • Leserunde zu "Das Auge von Licentia" von Deana Zinßmeister

    Das Auge von Licentia

    Arena_Verlag

    Ein kurzes "hallo" von Deana ZinßmeisterHallo zusammen! Da ich mich mit DAS AUGE VON LICENTIA auf einem neuen Schreibterrain bewege, bin ich schon mega gespannt, wie Euch mein erster Jugendroman gefallen wird. Ich freue mich auf einen regen Austausch - Eure Deana ZinßmeisterUnd darum geht's:Jonata lebt mit ihrer Familie in der Mittelaltersiedlung Licentia. Smartphones, den Supermarkt um die Ecke, all das kennt sie nicht, ahnt noch nicht mal von deren Existenz. Und schon gar nicht weiß sie, dass "Licentia" in Wahrheit eine Fernsehshow ist und die ganze Welt ihr und den anderen Bewohnern Licentias zusieht - jeden Tag, schon seit Jahren. Erst, als sie auf Tristan trifft, einen Jungen aus dem verfeindeten Clan der Wolfsbanner, kommen die Lügen und Geheimnisse ihres Dorfs langsam ans Tageslicht, und Jonata wird für manche Dorfbewohner zu einer Bedrohung... Bitte bewerbt euch bis Sonntag, 01. Oktober, für diese Runde mit der Antwort auf die Frage:Könnt ihr euch vorstellen, ohne Handy und Internet zu leben?Wir losen am Montag, 02. Oktober die 10 Gewinner eines Leserunden-Exemplars aus und bitten um etwas Geduld, falls es Nachmittag wird, bis der Gewinnerpost erscheint. Deana Zinßmeister wird die Leserunde mit begleiten.Liebe Grüße!Deana Zinßmeister & Arena

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