Deana Zinßmeister Das Hexenmal

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Inhaltsangabe zu „Das Hexenmal“ von Deana Zinßmeister

Thüringen 1617: Kurz vor dem Dreißigjährigen Krieg vergiftet Missgunst die Herzen der Menschen, und Unschuldige werden der Hexerei bezichtigt. In dieser dunklen Zeit sind fünf junge Menschen vor ihrem Schicksal auf der Flucht: Katharina will der Ehe mit ihrem brutalen Schwager entgehen. Der reiche Erbe Johann flieht mit der Magd Franziska, die als Hexe angeklagt ist. Der Franziskanermönch Burghart will ein neues Leben beginnen. Und Clemens, beinahe Opfer eines Mordkomplotts, sucht Zuflucht im Wald. Doch die Häscher sind ihnen dicht auf den Fersen-…

Super packend und anschaulich geschrieben, man könnte denken man ist ein unsichtbarer Begleiter und mitten drin!

— Skorpion1988

...die wohl auch noch in diesem Frühjahr erscheint. Werde ich wohl auch wieder lesen, allein um zu schauen wie sie am Stil gearbeitet hat.

— Karin1970

Deana Zinßmeister plant eine Fortsetzung :-)

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Packende Geschichten um authentische Figuren und Orte

    Das Hexenmal

    Rabentochter

    17. August 2016 um 15:48

    Klappentext: Thüringen 1617. Kurz von dem Dreißigjährigen Krieg vergiftet Missgunst die Herzen der Menschen, und Unschuldige werden der Hexerei bezichtigt. In dieser dunklen Zeit sind fünf junge Menschen vor ihrem Schicksal auf der Flucht: Katharina will der Ehe mit ihrem Schwager entgehen. Der reiche Erbe Johann flieht mit der Magd Franziska, die als Hexe angeklagt ist. Der Franziskanermönch Burghard will ein neues Leben beginnen. Und Clemens, beinahe Opfer eines Mordkomplotts, sucht Zuflucht im Wald. Doch die Häscher sind ihnen dicht auf den Fersen... Rezension: Bei historischen Romanen bin ich immer etwas skeptisch, gerade wenn sie sich mit dme Thema der Hexenverfolgung befassen. Oft ist es dann der Fall, dass gerade die Frauenfiguren (aber auch teilweise die Männer) im Roman nicht handeln oder den Mund nicht aufbekommen. Dies ist hier jedoch nicht der Fall, weshalb mich das Buch durchaus überzeugt hat. Die Hexenverfolgung ist zwar Thema, aber nicht übermäßig dominant und spielt auch nicht in allen Geschichten eine Rolle. Die Figuren sind weder übertrieben schwach, noch überaus mächtig geschrieben. Stattdessen wirken sie in ihrem Handeln und Denken authentisch und menschlich. Ihre Wünsche, Gefühle und Gedanken sind anschaulich ohne dabei übertrieben emotional zu sein. Die einzelnen Handlungsstränge sind spannend, gut und logisch aufgebaut und hinterlassen jeweils so gemeine Cliffhanger, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen mag. Wie man sich sicherlich schon denken kann, werden die einzelnen Geschichten am Ende zusammen gewoben, was allerdings ebenso geschickt gelöst ist, wie der Spannungsaufbau. Das Buch ist Auftakt zu einer Trilogie, steht aber auch wunderbar als eigene Geschichte da. Da mir das Ende gut gefiel, bin ich noch unentschlossen, ob ich es mir kaputt machen will, indem ich weiterlese. Ich habe ein bisschen Angst, was den Figuren noch passieren könnte. Allerdings bin ich auch neugierig. Der Schreibstil ist sehr gut verständlich und schafft einen angenehmen Lesefluss, der erneut dazu beiträgt, dass man das Buch eigentlich gar nicht mehr weglegen kann. Alles in allem kann ich das Buch nur weiterempfehlen. Es hat alles, was man sich von einem historischen Roman erhoffen kann: Authentizität, Spannung und fesselnde Figuren.

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  • Schöner, temporeicher, historischer Roman

    Das Hexenmal

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Hexenmal von Deana Zinßmeister erzählt die Geschichte fünf junger Leute im Jahre 1617, die aufgrund verschiedener widriger Umstände gezwungen sind ihr bisheriges Leben aufzugeben und ihre Heimat zu verlassen. Gekonnt erzählt die Autorin die Schicksale der fünf Hauptprotagonisten, vor dem historischen Hintergrund des frühen 17ten Jahrhunderts. Alle fünf Handlungsstränge sind spannend und ergreifend erzählt und in sich schlüssig. Die Charaktere wirken authentisch und sympathisch, was durch den flüssigen, umgangssprachlichen Schreibstil noch unterstrichen wird. Aufgrund der ständigen Perspektivenwechsel liest sich das Buch sehr temporeich. Gelungen finde ich, wie die Autorin es geschafft hat, alle 5 Handlungsstränge zum Ende des Buches nach und nach zusammenlaufen zu lassen. Die Geschichte der fünf jungen Leute ist am Ende des Buches jedoch noch nicht zu ende erzählt. Man darf gespannt sein wie es im zweiten Teil Hexenturm weitergeht. Insgesamt ein sehr temporeicher und spannender historischer Roman, der sich zum Teil an wahre historische Ereignisse und Personen anlehnt.

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    • 4
  • Das Hexenmal

    Das Hexenmal

    maxibiene

    18. August 2013 um 18:54

    Deana Zinßmeister hat in ihrem Buch „Das Hexenmal“ mehrere Handlungsstränge miteinander meisterlich verknüpft. Man lernt die verschiedenen Protagonisten und ihre Schicksale kennen, die einen emotional sehr bewegen. Als Katharina´s Schwester Silvia im Sterben liegt, will Silvia von ihr das Versprechen abringen, ihren Gatten Otto zu heiraten, damit sie ihre drei Söhne versorgt sieht. Doch Katharina hat andere Pläne mit ihrem Leben und ist entsetzt über Silvias letzten Wunsch, da Silvia ja eigentlichen ihren Lebenstraum kennt, der Ehemann, Familie und Kinder nicht darin vorsieht. Anna Arnold hingegen, die nach dem Tod ihrer Eltern den Notar Wilhelm Münzbacher geheiratet hat, ist unglücklich. Nur Clemens ihr Bruder kann sie noch etwas erheitern, wobei Clemens sich ständig vor Münzbacher in Acht nehmen muss, da er Böses im Schilde führt. Merkwürdige Dinge, die auf dem reichen Gestüt von Dingelstedt vorgehen, lassen Clemens immer vorsichtiger werden, bis er eines Tages unachtsam ist und Schreckliches geschieht. Auch Johann hat es nicht einfach mit seinem Vater, der ihn grün und blau geschlagen hat, weil er seinen Wunsch, die Magd Franziska heiraten zu wollen, geäußert hat. Wutentbrannt sieht der reiche Großbauer Bonner in Franziska eine böse Frau und bezichtigt sie der Hexerei. Burghard, der junge Mönch muss inzwischen sein Leben mit dem weniger frommen Bruder Servatius teilen, der ihn, nachdem sie auf den Magier Barnabas gestoßen sind, verachtet. Während Servatius sich der Geldgier hingibt, versucht der Franziskanermönch Burghard mit Gebeten, Servatius auf den rechten Weg zurück zu bringen. Nachdem Servatius Geld gestohlen worden ist, wird Burghard von Servatius des Diebstahls bezichtigt und von ihm verfolgt. All diese Schicksale führen sie nach der Wallfahrt auf den Eichsfelder Hülfensberg zusammen und gemeinsam versuchen sie ihren Schicksalen, dem Meuchelmörder, der Heirat, der Hexenverfolgung und der Diebstahlsbezichtigung zu entfliehen. Spannend und mit viel historischem Hintergrund wird die Geschichte der 5 Protagonisten erzählt, wobei kleine Nebenhandlungen das Ganze abrunden. Man spürt, dass für diesen Roman umfangreich recherchiert worden ist. Viele Zusammenhänge, insbesondere mit der Heiligen Elisabeth, die mir schon aus anderen Büchern bekannt sind, habe ich wie einen Schwamm in mich aufgesogen. Ihre Charaktere hat sie alle hervorragend beschrieben. Ich bekam eine klare Vorstellung von ihnen. Immer wieder geht Deana Zinßmeister auf die Schicksale der 5 jungen Menschen ein, die alle sehr liebenswert sind. Selbst die Schauplätze wurden mir sehr vertraut, die sich ja in meiner unmittelbaren Heimat befinden. Mit ihrem mitreißenden Schreibstil und die Neugier, wie es mit den 5 jungen Leuten weiter gehen wird, hat mich die Autorin in ihren Bann gezogen und somit wird das nächste Buch „Der Hexenturm“ nicht lange auf sich warten müssen.

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  • Rezension zu "Das Hexenmal" von Deana Zinßmeister

    Das Hexenmal

    AngelikaLauriel

    13. August 2012 um 09:32

    Der dritte Roman von Deana Zinßmeister führt uns ins frühe 17. Jahrhundert. Kurz vor dem Dreißigjährigen Krieg sind die Zeiten düster, das Leben schwer. Fünf junge Menschen begeben sich auf die Flucht, jeder aus einem anderen Schicksal heraus. Ihre Geschichte wird packend und einfühlsam erzählt. Deana Zinßmeister lässt die damalige Zeit in lebendigen Bildern auferstehen und räumt mit dem einen oder anderen Vorurteil oder Cliché auf, das wir mit der Hexenverfolgung in Verbindung bringen. Diesen spannenden Roman konnte ich erst wieder aus der Hand legen, nachdem ich ihn in einem Rutsch gelesen hatte. Kommentar Kommentar | Kommentar als Link

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  • Einfach nur HALLO sagen!

    Deana

    Hallo zusammen! Ich möchte mich heute kurz vorstellen. Mein Name lautet Deana Zinßmeister und ich schreibe historische Romane, die im Goldmann Verlag veröffentlicht werden. Aus Zeitgründen melde ich mich erst heute zu Wort und werde leider auch in Zukunft eher nur 'leise' mitlesen bzw. die Seiten durchstöbern. Wer mehr über mich wissen möchte, den lade ich auf meine Homepage ein: www.deanazinssmeister.de Herzlichst Deana

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  • Rezension zu "Das Hexenmal" von Deana Zinßmeister

    Das Hexenmal

    JED

    24. February 2011 um 14:41

    Kurzinhalt: Wieder mal ein Buch, dessen Klappentext man nicht lesen wollte, denn es wird fast alles vorweggenommen, was in dem Buch passiert. Keine Sorge, ich verrate nichts: Tatsächlich beginnt das Buch mit mehreren, scheinbar nebeneinander laufenden Handlungssträngen. Hierbei lernt man folgende Figuren kennen: - Katharina, deren Schwester im Kindbett stirbt und dessen Mann sie nun heiraten soll. Dabei wollte sie nie etwas anderes, als der Heiligen Elisabeth nacheifern. - Burghard, ein junger Franziskanermönch, der mit seinem Mit-Bruder Servatius unterwegs ist. Leider lebt Servatius nichts von dem, was die Lehre des Heiligen Franz von Assisi beinhaltet. - Johann, Sohn eines reichen Bauern, der sich in die Magd Franziska verliebt - obwohl er genau weiß, dass niemand in seiner Familie diese Liebe billigen würde. - Anna, die einst einen Mann heiratete, der sie über den Tod ihrer Eltern hinwegtröstete, sich nun aber als Tyrann und Erbschleicher herausstellt. Die Figuren leben in unterschiedlichen Orten in Thüringen 1617, kurz vor Beginn des Dreißigjährigen Krieges. Mal verfolgt der Leser die Entwicklungen bei dem einen, mal bei dem anderen - erst zum Ende des Buches hin laufen alle Handlungsstränge zusammen. Meine Meinung: Wer ein Buch über Hexenverbrennungen erwartet, lässt sich vom Titel täuschen. Keine Ahnung, wer den wieder verkaufswirksam auf das Buch gepappt hat. Tatsächlich ist die Geschichte um die Verfolgung von Hexen nur ein Handlungsstrang von vielen. Zinßmeister reißt mit ihren unterschiedlichen Figueren ganz verschiedene Probleme der Zeit an: Reformation, Rolle der Frau, Standesunterschiede, Aberglaube und beginnende Aufklärung. Gerade letzteres ist mir sehr possitiv aufgefallen: Mal nicht ein Buch, auf dem sich sofort alle auf eine vermeintliche Hexe stürzen, sondern es auch Menschen gibt, die nachdenken, hinterfragen, Einhalt gebieten. Das macht das Buch für mich sehr glaubwürdig und komplex. Auch wenn mal wieder auf den paradoxen Umstand hingewiesen wird, dass jeder, der eine Hexe verteidigte, nur von ihr verhext sein konnte. Eine scheinbar auswegslose Situation in dieser Zeit, die automatisch die Frage impliziert: Wie hätte ich gehandelt? Interessant fand ich auch, wie sich die Geschichten von einem zum anderen bewegen, in einem regelrechten Kreis, der sich buchstäblich immer enger zieht, bis alle aufeinandertreffen. Zinßmeister geht manchmal in ihren Beschreibungen auch nochmal eine Minute zurück, um das Geschehen aus einer anderen Perspektive zu beleuchten, was ich so noch nicht gelesen habe, aber eine interessante Variante fand. Einen Punkt Abzug musste ich allerdings für die z.T. hölzerne Sprache geben, die manchmal seltsam emotionslos gewirkt hat. Hier werden Dialoge geführt, die manchmal sehr aufgesetzt schienen. Oder kommt mir das nur so vor? Inzwischen ist auch ein Nachfolgeband erschienen: Der Hexenturm, den ich mir auf jeden Fall auch noch holen werde. Fazit: Komplexes, gut recherchiertes Bild vom Vorabend des Dreißigjährigen Krieges. Hat mir wieder Lust auf mehr Historisches gemacht.

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  • Rezension zu "Das Hexenmal" von Deana Zinßmeister

    Das Hexenmal

    ginnykatze

    29. December 2010 um 00:25

    Wie leicht man der Hexerei beschuldigt werden kann, wird hier aufgedeckt. Zum Inhalt: Das Buch handelt von fünf jungen Leuten, deren Geschichten hier ganz langsam zueinander geführt werden. Da ist zum Einen die Magd Franziska, die den wohlbetuchten Sohn Johann mag. Er möchte sie ehelichen, aber der Standesunterschied ist ihnen im Weg. Der Vater schlägt den Sohn, weil er eine solche Heirat nicht billigen will und beschuldigt Franziska der Hexerei . Dann ist da zum Anderen Katharina, die auf dem Sterbebett ihrer Schwester dazu gezwungen werden soll, deren Mann zu heiraten, denn es gibt da drei kleine Kinder die versorgt werden müssen. Sie aber möchte lieber den Armen helfen, wie ihr Vorbild die Heilige Elisabeth. Dann ist da der junge Franziskanermönch Burghard, der mit Bruder Servatius durch die Lande zieht. Als die Beiden auf Barnabas den Magier treffen, der sich ihnen bei der Reise anschließt, kommt Servatius vom rechten Weg ab. Er verändert sich, wird geldgierig und als sein Geld gestohlen wird, beschuldigt er Burghard des Diebstahls. Zu guter Letzt ist da der schwer verletzte Clemens Arnold. Der nur knapp dem Flammentod durch seinen Schwager entgangen ist. Dieser geht über Leichen, um an den Besitz der Familie Arnold zu kommen. Diese Fünf sind dadurch gezwungen ihre Heimat und die Menschen, die sie lieben zu verlassen um ein neues Leben weit weg von Zuhause zu beginnen. Mehr verrate ich nicht, sonst braucht ihr diesen historischen Roman nicht zu lesen. Fazit: Also ich kann sagen, dass sich das Buch sehr leicht und flüssig lesen lässt. Einmal angefangen, kann man es sehr schwer wieder aus der Hand legen. Die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet und beschrieben, so dass man sie sehr schnell in sein Herz schließen kann. Die einzelnen Handlungsstränge sind sehr gut zu lesen und man findet schnell den Zusammenhang und zum Schluss werden sie alle zusammengeführt. Außerdem ist auch eine hohe Spannung aufgebaut, die bis zum Schluss gehalten wird. Mir hat das Buch sehr gut gefallen ein gut recherchierter historischer Roman den ich guten Gewissens empfehlen kann. Ich werde auf jeden Fall auch die Fortsetzung lesen; denn ich muss doch wissen, wie es mit Franziska und Johann, Katharina, Burghard und Clemens weitergeht und welche Abenteuer sie noch bestehen müssen.

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  • Rezension zu "Das Hexenmal" von Deana Zinßmeister

    Das Hexenmal

    wollsoeckchen88

    24. December 2010 um 08:41

    Ich bin ja eigentlich kein Fan vom historischen Genre. Ja, viele historische Bücher verlitten mir die Lektüre, indem sie unsagbar fad und langatmig waren. Nicht so "Das Hexenmal". Deana Zinßmeister baute geschickt vier verschiedene Handlungsstränge auf, die alle so spannend waren, dass ich bei jedem darauf brannte zu erfahren, wie es nun weitergeht. Und das muss man als Autor erst einmal hinbekommen. Auch hat es geholfen, dass die Handlung in meiner Heimat Thüringen spielt. So kam für mich das Schmankerl hinzu, dass ich alle Handlungsorte kannte, war ich doch selbst schon einmal dort gewesen. Auch die historischen Anspielungen auf die Heilige Elisabeth, Martin Luther und den Heiligen Bonifatius waren für mich sehr interessant, wenn auch nichts Neues, hatte ich solch Thüring'sche Landesgeschichte doch mehr als ausführlich im Schulunterricht gehabt. In den Schreibstil von Frau Zinßmeister gewöhnte ich mich recht schnell ein und dann wurde der Roman zum echten Pageturner. Die Figuren haben mir alle ausnehmend gut gefallen und ich fand sie sehr authentisch. Hoch interessant auch zu sehen, wie einfach sich Menschen verblenden und manipulieren lassen und wie bereitwillig jemand ein Menschenleben opfert, nur um einen Sündenbock zu haben. Auch das konnte die Autorin gekonnt und meines Erachtens realistisch aufzeigen. Einen weiteren Pluspunkt bekommt sie außerdem für die überwältigende Recherchearbeit - mich hat das Ergebnis vollkommen überzeugt. Gut gemacht! Ich freue mich auf die Fortsetzung.

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  • Rezension zu "Das Hexenmal" von Deana Zinßmeister

    Das Hexenmal

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. December 2010 um 11:12

    Hexenmal von Deana Zinßmeister erzählt die Geschichte fünf junger Leute im Jahre 1617, die aufgrund verschiedener widriger Umstände gezwungen sind ihr bisheriges Leben aufzugeben und ihre Heimat zu verlassen. Gekonnt erzählt die Autorin die Schicksale der fünf Hauptprotagonisten, vor dem historischen Hintergrund des frühen 17ten Jahrhunderts. Alle fünf Handlungsstränge sind spannend und ergreifend erzählt und in sich schlüssig. Die Charaktere wirken authentisch und sympathisch, was durch den flüssigen, umgangssprachlichen Schreibstil noch unterstrichen wird. Aufgrund der ständigen Perspektivenwechsel liest sich das Buch sehr temporeich. Gelungen finde ich, wie die Autorin es geschafft hat, alle 5 Handlungsstränge zum Ende des Buches pö a pö zusammenlaufen zu lassen. Die Geschichte der fünf jungen Leute ist am Ende des Buches jedoch noch nicht zu ende erzählt. Man darf gespannt sein wie es im zweiten Teil Hexenturm weitergeht. Insgesamt ein sehr temporeicher und spannender historischer Roman, der sich zum Teil an wahre historische Ereignisse und Personen anlehnt.

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  • Rezension zu "Das Hexenmal" von Deana Zinßmeister

    Das Hexenmal

    abuelita

    12. December 2010 um 10:07

    Leider konnte ich mich mit diesem Buch so rein gar nicht anfreunden…. und ich kann auch keine Sternchen vergeben; das wäre unfair, weil ich es nicht zu Ende gelesen habe. Aber zwingen wollte ich mich nicht und nachdem ich dann doch wirklich beim lesen eingeschlafen bin, zeigt das schon: es war mir zu langweilig. Es gibt fünf Handlungsstränge, die wohl irgendwann- nur wann ? Am Schluss vielleicht? - zusammengeführt werden. Was mich ebenfalls vom weiteren Lesen abhielt, war, dass die Autorin selber jeden Funken von Spannung herausnimmt - so wie sie die jeweiligen Kapitel enden lässt…. Den Schreibstil empfand ich als sehr einfach und zum Teil, vor allem am Anfang, auch als schwülstig; alles Dinge die mir nicht so sehr liegen. Mit den Figuren wurde ich auch nicht warm, und die Geschichten an sich empfand ich als recht flach. Zudem mag ich es nicht, wenn alles so in „schwarz oder weiss“ , in gut oder böse, eingeteilt ist - so ist das Leben nicht, so wird es nie sein und so war es auch damals nicht. Sehr unrealistisch kommt doch manches dadurch daher. Das Buch, soweit ich es las, erinnerte mich sehr stark an die in den 50-Jahren so beliebten „Lore-Romane“: Herz-Schmerz vom Feinsten…. und Kitsch pur…. Schade….

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  • Rezension zu "Das Hexenmal" von Deana Zinßmeister

    Das Hexenmal

    Chrissie007

    04. December 2010 um 13:54

    Ein etwas anderer historischer Roman wie ich finde. Das Buch liest sich sehr schnell und flüssig. Beim Lesen bekommt man gar nicht so mit, dass man eigentlich einen historischen Roman liest, denn es ist in einer relativ modernen Sprache verfasst. Die Figuren werden von der Autorin sehr ausführlich beschrieben und die Abenteuer der 5 Protagonisten sind abwechselungsreich. Beim Lesen wäre ich den "Fieslingen" gerne an die Gurgel gesprungen, weil ich es einfach gemein fand wie sie ihre Mitmenschen behandeln. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und ich bin mir ziemlich sicher, dass sich das Buch sehr gut für Leser eignet, die in die Welt der historischen Romane einsteigen wollen.

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  • Rezension zu "Das Hexenmal" von Deana Zinßmeister

    Das Hexenmal

    vormi

    03. December 2010 um 18:48

    Ein sehr spannender historischer Roman. Hat mir sehr gut gefallen, viele überraschende Wendungen, auch für den historischen Bereich kann man da sagen: mal was anderes. Verschiedene handlungsstränge werden so verknüpft, daß man immer, wenn es sher spannend ist, unterbrochen wird. Sehr gut gemacht. Leider fand ich den Schluß nicht so gelungen, aber da mich das Buch 500 Seiten lang sehr gut unterhalten hat, wollte ich deshalb keinen Punkt abziehen

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  • Rezension zu "Das Hexenmal" von Deana Zinßmeister

    Das Hexenmal

    Natalie77

    23. November 2010 um 21:53

    Zum Inhalt möchte ich eigentlich gar nicht mehr sagen als oben in der offiziellen Fassung schon geschrieben steht. Fünf Leute sind vom Leben in verschiedene Art und Weise gebeutelt und versuchen innerhalb der knapp 500 Seiten das Beste daraus zu machen. Der Leser sieht die Situation immer in den verschiedenen Blickrichtungen des Buches. So kann man sich richtig in die Person rein versetzten. Der Schreibstil ist flüssig und rund und es macht echt Spaß diese Geschichte zu lesen. Am Anfang lernt man erstmal die verschiedenen Personen und ihr Umfeld kennen und obwohl es so viel ist und die Schauplätze stetig wechseln kommt man nicht durcheinander. Ein zwei Schicksale werden sehr deutlich beschrieben und sind eigentlich der Hauptteil dieses Buches, andere kommen finde ich teilweise etwas zu kurz, aber vielleicht hätte man mehr dazu auch einfach nicht schreiben können, denn Fragen bleiben keine offen. Ich habe dieses Buch gelesen weil ich bei Lies&Lausch den zweiten Teil für die Leserunde mit der Autorin gewonnen habe und freue mich morgen damit loszulegen, denn ich hab in keinster Weise bereut es angefordert zu haben.

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  • Rezension zu "Das Hexenmal" von Deana Zinßmeister

    Das Hexenmal

    Bokmask

    07. August 2009 um 23:07

    Autor: Zinßmeister, Deana Titel: Das Hexenmal Originaltitel: Verlag: Goldmann Original Verlag: Erschienen: 2008 / 07 Original: Seiten: 510 ISBN-10: 3442467055 ISBN-13: 978-3442467051 Preis: 8,95 € Serie: keine [b]Inhaltsangabe:[/b] [quote] Thüringen 1617: Kurz vor dem Dreißigjährigen Krieg vergiftet Missgunst die Herzen der Menschen, und Unschuldige werden der Hexerei bezichtigt. In dieser dunklen Zeit sind fünf junge Menschen vor ihrem Schicksal auf der Flucht: Katharina will der Ehe mit ihrem brutalen Schwager entgehen. Der reiche Erbe Johann flieht mit der Magd Franziska, die als Hexe angeklagt ist. Der Franziskanermönch Burghart will ein neues Leben beginnen. Und Clemens, beinahe Opfer eines Mordkomplotts, sucht Zuflucht im Wald. Doch die Häscher sind ihnen dicht auf den Fersen ... [/quote]Quelle: Amazon.de [b]Meine Meinung[/b] Das Hexenmal war für mich das dritte Buch von Deana Zinßmeister. Da ich von den ersten beiden Büchern begeistert war, war meine Erwartungshaltung recht hoch. Und ich wurde nicht enttäuscht. Hat sich Deana Zinßmeister doch eine schwierige ja fast schon grausame Zeit ausgesucht für ihre Geschichte um das Hexenmal. Die Menschen waren unzufrieden und voller Aberglaube, Hexenprozesse an der Tagesordnung, keiner war mehr sicher vor einer Anklage wegen Hexerei, aber zumeist waren dies Frauen. Sehr oft spielte wohl Neid oder Eifersucht eine tragende Rolle. In dieser Geschichte war es purer Hass. Die Selbstsucht eines Großbauern sollte einer jungen Frau das Leben kosten. Aber da spielten die Frau und auch der Sohn des Großbauern nicht mit. Der Leser bekommt zu Anfang Einblick in fünf Schicksale, die allein für sich schon recht tragisch sind. Und je weiter die Geschichte voran schreitet, desto weiter nähern sich diese Schicksale aneinander an. Ebenso bekommt der Leser einen sehr schön ausgearbeiteten Einblick in die Zeit, Detailtreue ist hier das Stichwort, der Landstrich des Eichsfeldes wird einem im laufe der Geschichte immer vertrauter. Eine schöne Landkarte zu Beginn des Buches erläutert einem sehr schön wo man sich gerade aufhält in der Geschichte. Diese fesselnde und flüssig zu lesende Geschichte ist mit viel Liebe geschrieben worden, dass es sich schon fast plastisch anfühlte. Das Kopfkino war auf vollen Touren bei mir. Der berühmte Rote Faden fand keine Ecken um hängen zu bleiben. Immer mehr lernte ich die Protagonisten kennen im laufe der Geschichte, das es mir leid tat nach 510 Seiten Abschied nehmen zu müssen. Hätte mich Deana Zinßmeister nicht schon mit den ersten beiden Büchern überzeugt, so hätte sie es mit diesem Buch ganz bestimmt geschafft. Eine klare Empfehlung von mir! Dieses Buch bekommt von mir gerade eben noch 5 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Das Hexenmal" von Deana Zinßmeister

    Das Hexenmal

    Henriette

    15. June 2009 um 16:38

    „Das Hexenmal“ spielt Anfang des 17. Jahrhunderts. Es berichtet über verschieden junge Menschen, mit denen das Schicksal hadert. Fünf junge Menschen werden begleitet in ihrem Alltag bis sich alle treffen. Was ich persönlich sehr bewundernswert finde, ist die ausführliche Recherche in dem Landstrich in dem Jahrhundert. Gut gefallen hat mir die Geschichte, weil ich mir die Personen sehr gut vorstellen konnte. Ich konnte ebenso in die Geschichte eintauchen. Sie war gut unterhalten wie auch mit etwas Spannung gespickt. Das Ende war mir allerdings etwas zu früh. Ich hätte gern die Protagonisten noch länger begleitet. So sind mir noch einige Fragen offen. Der Schreibstil war leicht verständlich, ohne Fremdwörter. Alles in allem ein gutes Buch mit etwas höherem Unterhaltungswert.

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