Deana Zinßmeister Das Pestzeichen

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Inhaltsangabe zu „Das Pestzeichen“ von Deana Zinßmeister

Eine mutige Frau und eine große Liebe in einer gefahrvollen Zeit Ende des Dreißigjährigen Krieges sind viele Landstriche im Reich menschenleer, so auch an der Saar. Wer den Krieg überlebt hat, fällt der Pest zum Opfer oder leidet Hunger. Die Familie der jungen Susanna hat all dies überstanden - doch dann überfallen marodierende Söldner den Bauernhof. Voller Panik versteckt sich Susanna im Wald und versucht von nun an, dort alleine zu überleben. Eines Tages trifft sie einen jungen Schweizer, der auf der Durchreise ist. Noch ahnen die beiden nicht, dass das Schicksal sie näher zusammenbringen wird, denn ein mysteriöser Mann macht Jagd auf Susanna ...

leider nicht gut geschriebener Historienroman über die Zeit während der Pest

— bookwalker

Interessantes Buchüber die Zeit nach dem 30jährigen Krieg. Aberglaube, Pest und Schatzsuche.

— makama

Eine interessante Handlung und Personen, die ich mir gut vorstellen konnte. Dieses Buch hat mich gut unterhalten.

— Lissy

Ein historischer Schmöker, der mich gut unterhalten hat.

— sommerlese

Wieder ein historischer Roman, der mich voll in seinen Bann gezogen hat.

— LionsAngel

Ein sehr gut gelungenes Buch voll gepackt mit unerwarteten und spannenden Handlungen.

— Blubbl

Fast in einem Rutsch gelesen. Das Thema Pest wurde spannend und authentisch aufs Papier gebracht. Freue mich auf mehr (Der Pestreiter).

— MarieKleinstadt

Großartiger regionaler historischer Roman, der den Leser diese dunkle Epoche hautnah erleben lässt. Spannend und berührend. Einfach gut!

— Cellissima

Leichte Kost für zwischendurch... schön zu lesen

— Pixibuch3

Hat mir gut gefallen, konnte man so in einem Schwung durchlesen.

— realsilverstar

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  • Rezension zu Das Pestzeichen

    Das Pestzeichen

    bookwalker

    28. November 2017 um 13:02

    Einleitend ist das Buch sehr gut geschrieben. Das Leben von Susanna wird von allen Seiten beleuchtet, und auch die Familienmitglieder werden ausreichend erwähnt.Nachdem jedoch Jeremias auftaucht, die ganze Familie von Susanna auslöscht und diese dann jagt, welche eine Schatzkarte gefunden hat, die ihr Vater versteckt hat, nimmt das Buch sehr an Spannung ab, da immer wieder dasselbe geschieht und kaum eine Änderung dabei eintritt. In dem Buch geht es, entgegen seines Titels, eher um den Schatz, welcher  gefunden werden muss als das es um die Pest geht. Es baut auch die folgenden Kapitel kaum mehr an Spannung auf, bis die Familie Blattler aus der Schweiz das erste Mal im Buch erwähnt wird. Ab da nimmt die Spannung in dem Buch wieder etwas zu, und auch die Pest wird erstmals zu einen kleinen Bedrohung für Susanna. Gemeinsam mit Urs Blattler und seinem Onkel findet Susanna dann den besagten Schatz, und Susanna zieht gemeinsam mit Familie Blattler nach Trier. Das Buch baut auch leider gegen Ende kaum mehr an Spannung auf und endet recht unspektakulär.Insgesamt ist das Buch nicht besonders spannend geschrieben und die Umgebung ist sehr farb- und lieblos beschrieben, was das lesen für manch einen wahrscheinlich eher schwierig ist.

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  • Rezension zu "Das Pestzeichen"

    Das Pestzeichen

    ElkeK

    27. April 2017 um 05:52

    Inhaltsangabe: Saarland 1652: Das Land ist vom 30jährigen Krieg und Seuchen erschüttert, ganze Landstriche sind verwaist. Doch die 17jährige Susanna Arnold und ihre Familie haben alles überstanden. Als Susanna eines Tages vom Besuch bei der Tante im Nachbarsdorf zurückkehrt, findet sie ihre Familie zum Teil bestialisch ermordet vor. Ihr Vater lebt noch und bevor auch ihn der Tod holt, erzählt er ihr von magischen Schriften in einem Versteck, die sie zu einem gewissen Jeremias bringen soll. Susanna flüchtet auf den Hof ihrer Tante, doch auch dort wird sie nicht glücklich. Außerdem ist ihr dieser Jeremias auf den Fersen. Er ist ein zwielichtiger Mann und sucht diese magische Schriften, die den Weg zu einem Schatz zeigen. Wegen diesem Schatz musste ihre Familie sterben. Susanna, allein und verzweifelt, versucht diesen Schatz nun auch zu finden, denn er verspricht Reichtum. Aber Jeremias und seine Schergen sind ihr dicht auf den Fersen und sie muss einige Male um ihr Leben bangen … Mein Fazit: Ich habe schon einige Romane von Deana Zinßmeister gelesen. Sie versteht es sehr gut, die damalige Atmosphäre gut aufzunehmen und sie in einer dichten Erzählung wieder zu geben. Erfreut stellte ich beim Lesen fest, dass es ihr noch besser gelingt als früher und ich recht schnell in der Geschichte drin war. Erzählt wird die tragische Geschichte von Susanna, die mit ihrer Familie auf einem Hof lebte. Sie waren nicht reich, aber sie kamen durchaus zurecht und konnten es sich sogar leisten, eine Ziege zu verleihen, um dem Baby der Tante Milch geben zu können. Als Susanna von der Tante zurückkehrt, ist ihre ganze Familie ermordet. Ihre Welt bricht von einem auf den anderen Moment zusammen. Sie kann sich nicht erklären, wer zu so einer Tat fähig ist. Schon sehr bald verdächtigt sie den zwielichtigen Mann mit dem langen schwarzen Mantel. Jeremias, der schon vor einiger Zeit auf dem Hof war und einen Handel mit ihrem Vater abgeschlossen hatte, taucht immer wieder auf und sucht die magischen Schriften, die den Weg zu einem unsagbaren Schatz weisen sollen. Obwohl ihr Vater im Angesicht des Todes sagte, sie solle die Schriften zu Jeremias bringen, traut sie dem Mann nicht und flieht. Ein weiterer Erzählstrang handelt von Urs Blatter. Er lebt mit seiner Familie in der Schweiz und träumt davon, wie sein Onkel ein Heiler zu werden. Die Familie Blatter will nach Trier übersiedeln, wo der Vater in einem Regiment eine Anstellung findet. Unterwegs zum neuen Domizil treffen sie auf Susanna, die schwer verletzt ist. Urs mit seinen Kenntnissen kann ihr helfen. Doch aus noch anderen Gründen bittet Susanna ihn, bei ihr zu bleiben und mit ihr den Schatz zu finden. Es geht schon bald ziemlich hoch her. Susanna bleibt kaum eine ruhige Minute. Ihr Misstrauen hält sie am Leben, nur wenigen Menschen erzählt sie von dem Schatz. Die Morde an ihrer Familie bleiben ungesühnt, denn es findet sich kaum jemand, der der Sache nachgehen kann. Die Autorin hat es geschafft, historische Begebenheiten mit Fiction gekonnt zu vermischen. Im Nachwort gibt es noch einige Erklärungen zur damaligen Zeit und wenn ich ehrlich bin, es schaudert einen, wie hart die Zeiten damals waren. Der 30jährige Krieg war nur eine Gefahr von vielen. Auch spielt Aberglaube eine große Rolle in dieser Geschichte, was auf mich als morderner Mensch schon befremdlich wirkt. Aber die Zeiten waren damals so. Die Figuren sind lebendig, die Landschaft entstand vor meinem inneren Auge und ich habe mit Susanna mitgefiebert, wollte ihr nur das Beste gönnen. Die Handlung ist spannend geschrieben und ich habe mich in den Lese-Pausen oft gedanklich mit der Geschichte beschäftigt, das eine oder andere nachgelesen. Soweit ich das beurteilen kann mit meinen mickrigen Geschichts-Kentnissen, hat die Autorin gut recherchiert. Ich bin schon gespannt auf den zweiten Teil der Trilogie und vergebe für diesen begeisterte fünf Sterne.

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  • Aberglaube, Krieg, Hunger und Pest

    Das Pestzeichen

    sommerlese

    02. December 2016 um 21:28

    Der historische Roman "*Das Pestzeichen*" ist der erste Teil einer Reihe von "*Deana Zinßmeister*". Das Buch erschien 2012 im "*Goldmann Verlag*". Der dreißigjährige Krieg hat für die Bevölkerung an der Saar für viele Tote, Hunger und Leid gesorgt. Als auch noch die Pest über diesen Landstrich fällt, haben die Menschen kaum noch Chancen. Auch die 17jährige Susanna verliert ihre Familie nach einem Überfall. Bevor ihr Vater jedoch an seinen Verletzungen verstirbt, händigt er ihr eine Schatzkarte aus. Um überleben zu können, muss sie den Schatz finden. Bei diesem Roman bekommt man einen guten Eindruck von der Welt der kleinen Leute. Auch die einfachen, ärmlichen Lebensbedingungen werden sehr lebensah geschildert. Wie damals Aberglaube und böse Geister in den Köpfen der Menschen spukten, kann man aus heutiger Sicht kaum noch nachvollziehen. Die schwierigen Lebensumstände waren so trostlos und für die Menschen nicht erklärbar, vielleicht flüchteten die Menschen deshalb in diese Geistererklärungen. Deana Zinßmeister kann wunderbar flüssig erzählen und bringt mit ihren unterschiedlichen Charakteren viel Unterhaltungspotential in die Geschichte. Ich bin nur über die verwendete Sprache gestolpert, die ich so mir für die damalige Zeit nicht vorstellen kann. Mit ihrer Protagonistin Susanna hat sie eine starke Persönlichkeit geschaffen, die mit ihrer selbstbewussten Art ihrer Zeit weit voraus ist. Ich finde ihren Mut manchmal etwas übertrieben. Als Frau vor gefährlichen Verfolgern zu fliehen, war sicherlich sehr ungewöhnlich und gewagt. Die Schilderung der ärmlichen Verhältnisse mit Hunger, Krankheit und die tödlichen Pesterkrankungen finde ich sehr überzeugend dargestellt. Aber die Schatzsuche kommt mir zu viel zur Sprache. Wer historische Romane mag, wird sich hier gut unterhalten fühlen. Auch die glaubhafte Darstellung der abergläubigen Menschen sorgt für eine interessante Lektüre.

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  • Nächster Flop

    Das Pestzeichen

    enii

    24. May 2016 um 12:54

    Zur Zeit hab ich wirklich kein Händchen bei der Wahl meiner Bücher. Der Schreibstil ist mehr als dürftig. Die Gespräche zwischen den Personen sind flach und nicht ausformuliert. Niemand würde so reden - heute nicht, und damals auch nicht. Man hat einerseits das Gefühl einen historischen Roman zu lesen, andererseits ist nur die Rede von Geistern, Dämonen und verzauberten Schätzen. Schon klar, dass die Menschen damals all das geglaubt haben - in diesem Buch wird es damit aber übertrieben. Wenn ich ständig von übernatürlichem Zeug lesen will, setz ich mich hinter einen Fantasy Roman. Ich weiß nicht mal, wofür ich den einen Stern vergeben habe.

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  • Gelungenes Buch

    Das Pestzeichen

    Blubbl

    03. January 2016 um 14:24

    Das Buch hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Ich konnte michs ehr gut in die Geschihcte und in Susanna's Lage hineinversetzten. Zudem war das Buch sehr spannend und beinhaltete Handlungen mit denen ich nicht geahnt habe. Insgesamt ist es ein sehr gut gelungenes Buch voll gepackt mit unerwarteten und spannenden Handlungen. . . !!!...........................Vorsicht Spoiler..........................!!! . . . . . . . . . . . Ich fand es zudem sehr interessant wie sehr Jeremias sich vor der Pest gefürchtet hatte... und fand es daher sehr amüsant das er an der Pest gestorben ist. Das war eine gerechte Strafe für ihn. :D. Insgesamt kann ich nicht's an den Buch aussetzten! :)

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  • Schatzsuche im Mittelalter

    Das Pestzeichen

    joleta

    Klappentext: Die Flamme des Krieges ist erloschen – doch die Gefahr ist lange nicht vorbei … Ende des Dreißigjährigen Krieges sind viele Landstriche im Reich menschenleer – so auch das Land an der Saar. Wer den Krieg überlebt hat, leidet Hunger oder fällt der Pest zum Opfer. Die Familie der jungen Susanna hat all dies überstanden – doch dann überfallen Fremde den Hof. Nur Susannas Vater überlebt schwer verletzt und vertraut seiner Tochter bevor er stirbt geheimnisvolle Schriften an, die zu einem Schatz führen sollen. Doch Susanna ist nicht die Einzige, die davon weiß: Ein Mann namens Jeremias ist versessen auf den Schatz und macht Jagd auf das Mädchen. Auf ihrer Flucht begegnet Susanna einem jungen Schweizer, der auf der Durchreise ist. Noch ahnt sie nicht, dass er der Einzige ist, der ihr helfen kann, den Schatz zu finden. Und die Zeit drängt, denn nicht nur die Pest kommt näher, auch Jeremias ist ihr auf der Spur … Ich meine dazu: Äußerst mutig für diese Zeit... Nach dem Tod ihrer Familie und von Tante und Onkel nicht gewollt macht sich Susanna also alleine auf die Suche nach dem Schatz, an den sie erst mal nicht so recht hatte glauben wollen. Doch die Beharrlichkeit, mit der Jeremias versucht, an die geheimnisvollen Schriften zu gelangen, überzeugten sie, daß an der ganzen Sache auch etwas dran sein muß und sehr schnell findet sich auch jemand, der von solchen Schatzsuchen schon gehört hat und sich damit auskennt und ihr zunächst beratend zur Seite steht. Der junge Schweizer Urs ist, wie es aussieht, bei der Schatzsuche unverzichtbar und auch schnell davon überzeugt. Er bleibt länger bei Susanna, als er eigentlich vor hatte... Die Autorin hat hier ein Buch geschaffen, das mir wirklich viel Spaß gemacht hat. In ihren Beschreibungen zeichnet sie Landschaften und Leute, denen ich nie begegnet bin, die ich aber genauestens in meinem Kopf sehen konnte. So war ich von Anfang an quasi life dabei. Ihre Sprache ist sehr flüssig und einfach nur gut weglesbar, was das Buch zu einem wahren Pageturner machte. Auch die ärmlichen Verhältnisse der Nachkriegszeit, die Hunger und Krankheit, Neid und Verbrechen mit sich brachten, sind hier sehr gut beschrieben. Auch der so für´s Mittelalter typische Aberglaube kommt anhand der Schatzsuche mehr als deutlich zur Sprache. Einzig Susanna habe ich als etwas unglaubwürdig empfunden. Sie war mir als junge Frau, die von jetzt auf gleich ihre ganze Familie verliert und vorher niemals alleine für längere Zeit den Hof ihrer Eltern alleine verlassen hat und der plötzlich gefährliche Verfolger auf der Spur sind, die sie auch töten würden eine Spur zu wenig verzweifelt und eine Spur zu sehr mutig. Auch finde ich den Titel des Buches im Nachhinein ein wenig irreführend. Die Pest nimmt in meinen Augen hier eigentlich gar nicht einen so großen Stellenwert ein, wie man zunächst meinen könnte, viel mehr spielt diese Schatzsuche die viel größere Rolle. Alles in allem habe ich das Buch aber sehr gerne gelesen und Susannas Abenteuer hat mir trotzdem Spaß gemacht. Ich bin schon gespannt, was Susanna als nächstes erwartet.

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    • 4
  • Ein Muss für Historienfans

    Das Pestzeichen

    claude20

    Der dreißigjährige Krieg hat das Land stark ausgebrannt und auch die Bevölkerung an der Saar muss um ihr Überleben kämpfen. Kriegsnachwirkungen und die Pest haben die Bevölkerung in diesem Landstrich stark minimiert. Die Familie von Susanna hat den unbarmherzigen Krieg überlebt, aber das Ende des Krieges zieht nicht immer friedvolle Tage nach sich. Das muss auch Susanna erfahren, als ihre Familie von Söldner überfallen und ausgelöscht wird. Susanna findet ihre Familie grausam getötet auf dem Familienhof. Nur ihr Vater ist schwerverletzt, aber gerade noch am Leben. Mit seinen letzten Atemzügen verrät er Susanna was die Söldner suchten und wo sie dies finden kann. Nach dem Tod ihres Vaters ergreift Susanna voller Panik die Flucht und versteckt sich im Wald. Aber die Söldner sind Susanna schon dicht auf den Fersen. Zu allererst sei gesagt, dass es sich bei diesem Buch um der Auftakt eines Mehrteilers handelt. Dieser erste Teil hat mich aber sofort in seinen Bann gezogen. Hier besteht aus meiner Sicht absolutes Suchtpotential. Dieses Buch ist der gelungene Beginn einer spannenden sowie historischen Reise an die Saar. Diese eingängig erzählte und zudem sorgfältig recherchierte Geschichte zeigt beeindruckend auf welche Auswirkungen Aberglauben, Kriegswirren, Pestillenz und natürlich auch Habgier haben können bzw. hatten. Deana Zinßmeister beweist mit dieser Geschichte ein weiteres Mal, dass sie eine hervorragende Erzählerin ist. Sie schafft es auf unkomplizierte sowie unschnörkelige Art und Weise die abergläubische Gedankenwelt des 17. Jahrhunderts zum Leben zu erwecken. Die hier beschriebenen absonderlich anmutenen Situationen und Begebenheiten haben mich staunend und manchmal auch ungläubig den Kopf schütteln lassen. Stirnrunzelnd, aber auch mit einem Lächeln auf den Lippen bin ich den abergläubischen Gedankengängen der Protagonisten gefolgt. Für heutige Verhältnisse ist es einfach undenkbar und geradezu grotesk an was die Menschen zu der damaligen Zeit alles geglaubt haben. Zusammenfassend kann ich nur sagen: Ein großartiger historischer Roman, der niemals langweilig geworden ist. Es war alles da, was ein mitreißendes Buch meiner Ansicht nach haben muss. Dieses Buch bekommt von mir natürlich die volle Punktzahl. Wer diese Geschichte nicht liest hat etwas verpasst.Bisher erschienene Teile der Reihe: Teil 1 Das Pestzeichen Teil 2 Der Pestreiter © claude

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    • 9

    _Sahara_

    11. January 2015 um 15:12
    parden schreibt Historische Romane sprechen mich einfach nicht so sehr an...

    Geht mir auch so.

  • Zu wenig Thema

    Das Pestzeichen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. December 2014 um 20:39

    Wie gewohnt von der Autorin lässt sich das Buch sehr gut lesen und man wird gut unterhalten. Nach Beendigung des Buches denke ich aber: Ist das alles? Eine Schatzsuche? Irgendwie ungewohnt, das Thema Pest wird nur angeschnitten, ich denke aber, dass im Fortsetzungsroman, die Geschichte erst richtig weitergeht, sehe dieses Buch ein wenig als Vorgeschichte an. Auch irritiert hat mich Susanna, eine Hauptprotagonistin welche mir ziemlich unsympathisch ist...mal was anderes.

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  • Mystische Schatzsuche...

    Das Pestzeichen

    Pixibuch3

    30. November 2014 um 21:36

    Als die siebzehnjährige Susanna nach einer kurzen Reise zum Hof ihrer Familie zurückkehrt, findet sie diesen verwüstet und die Familie ermordet vor. Kurz bevor auch ihr Vater an seinen Verletzungen verstirbt, vertraut er ihr eine Schatzkarte mit Anweisungen zum Auffinden des Schatzes an. Doch sie ist nicht die einzige, die auf der Suche nach dem Schatz ist. Und so muss sie sich vor den Mördern ihrer Familie in Sicherheit bringen und gleichzeitig den Schatz heben, um ihren Unterhalt bestreiten zu können. Obwohl der Titel des Romans auf die Pest hindeutet, ist doch das dominierende Thema dieses Buches die Schatzsuche. Diese verbinden wir heute mit einer Karte, die angibt wo der Schatz zu finden ist. Doch in früheren Zeiten glaubte man Magie dafür zu brauchen, um Dämonen und böse Geister von den Schätzen zu verscheuchen. Hier wurde sicher gut und ausführlich recherchiert, ich muss aber leider zugeben, dass ich vieles nicht wirklich nachvollziehen konnte. Die Pest ist ehr das Thema der zweiten Hauptperson Urs, der gerne Heiler werden würde und dessen Onkel versucht herauszufinden, woher die Pest kommt. Man trifft im Buch auf recht unterschiedliche Charaktere mit ihren verschiedenen Vorgeschichten. Leider konnte ich mit keiner der Personen so richtig warm werden. Gerade Susanna wirkt auf mich oft sehr zickig und daher etwas nervig. Und spätestens an der Stelle, wo Susanna hofft, dass der Mörder ihrer Familie, der auch ihr immer wieder ans Leder will und völlig skrupellos agiert, vielleicht den Schatz aus Güte mit ihr teilt wird sie für mich unglaubwürdig. Insgesamt ein netter Schmöker für zwischendurch, leider aber mit einigen Schwächen.

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  • Geschichte unterhaltsam verpackt

    Das Pestzeichen

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    30. June 2014 um 08:54

    Als Susanna nach einem Besuch bei ihrer Tante wieder nach Hause kommt, gibt es ihre Familie nicht mehr. Mutter und Geschwister sowie Magd und Knecht wurden brutal ermordet. Das Haus ist so gut wie abgebrannt. Nur ihren Vater findet sie schwer verletzt vor. Aber auch er stirbt kurz darauf an den Folgen seiner Verletzungen. Vorher vertraut er ihr noch geheimnisvolle Schriften an, die sie zu einem Schatz führen sollen und den Namen Jeremias. An ihn soll sie sich mit den Schriften wenden. Aber als sie diesem begegnet, traut sie ihm nicht über den Weg, denn sie vermutet, dass er hinter dem Attentat auf ihre Familie steckt. Die Familie Blatter aus der Schweiz wird diese verlassen, da der Vater sich als Soldat in Trier verdingen wird. Er hat sich und seinen Sohn Urs einschreiben lassen. Dieser jedoch möchte nichts lieber tun, als Menschen zu heilen wie sein Onkel. Aber sein Vater lässt nicht mit sich reden, Urs hat den Weg wie er zu begehen und Soldat zu werden. Susanna und Urs begegnen sich und Urs hilft ihr bei ihrer Verletzung, die sie sich auf der Flucht zugezogen hat. Später bittet sie ihn, sich mit ihr auf die Suche nach dem Schatz zu machen ... Die Zeit nach dem Dreizigjährigen Krieg war nicht leicht. Auch wenn jetzt Frieden herrscht, ist die Zeit des Leidens noch nicht vorbei. Viele Gebiete sind fast ausgestorben, denn die Männer waren im Krieg geblieben. Hinzu kommt die Pest, die ebenfalls viele Menschen auf dem Gewissen hat. In dieser Zeit nach dem Krieg ist der historische Roman von Deana Zinßmeister angesiedelt. Hervorragend recherchiert, lässt sie die Vergangenheit für den Leser wieder aufleben. Sehr glaubhaft vermittelt sie den vorherrschenden Aberglauben und die immer gegenwärtige Angst vor der Pest. Bis dato gab es nur Vermutungen über die Herkunft der Pest, so dass sie immer und überall ausbrechen konnte. Geschickt verbindet die Autorin Geschichte und örtliche Begebenheiten zu einem Ganzen. Die Pestkirche in Aschbach findet hier ihren Platz wie auch die Saline in Sulzbach sowie das Bachmichel-Haus. Neben einer spannenden und abenteuerlichen Suche nach einem Schatz erfährt der Leser ebenso Informationen über die Salzgewinnung. Die Protagonistin Susanna ist eine sympathische junge Frau, die sich zwar anfangs ziemlich hilflos und allein fühlt, die aber ihren Weg unbeirrt geht. Sie ist hilfsbereit und auch bereit, für andere einzustehen.  Interessant fand ich persönlich, dass Susanna Urs für nicht ganz richtig im Kopf hält, als sie ihn zum ersten Mal sprechen hörte. Auf die Idee, dass er eine andere Sprache spricht, kam sie gar nicht. Er sprach das der deutschen Sprache ähnliche Schwizerdütsch, welches sie nicht verstanden hatte. Der Roman ist von Beginn an fesselnd. Ich wurde in ihn hineingezogen und erst mit der letzten Seite wieder entlassen. Ich habe Susanna auf all ihren Wegen, auch den schweren, begleitet, mit ihr gebangt, gehofft, gelebt und geliebt. Ihre Angst um Urs habe ich genauso gespürt wie die vor ihrem Verfolger und der Pest.  Der Autorin ist es hervorragend gelungen, die Geschichte dieser Zeit lebendig und glaubwürdig auferstehen zu lassen. Die historische Geschichte mit einer Schatzsuche, der Angst vor der Pest und dem Aberglauben zu verbinden macht diesen spannenden Roman aus, den man nicht mehr aus der Hand legen kann. Ich empfehle ihn sehr gern weiter und bin selbst schon gespannt auf die Fortsetzung.

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  • Pest und Aberglaube

    Das Pestzeichen

    kira35

    23. May 2014 um 19:58

    Nach einem Besuch bei ihrer Tante findet die 17jährige Susanna ihre Familie ermordet vor und das Gehöft fiel den Flammen zum Opfer. Ihr Vater, der schwer verletzt im Sterben liegt, bittet sie, sich an Jeremias zu wenden. Von diesem hatte der Vater vor einiger Zeit geheimnisvolle Schriften, die Hinweise auf einen versteckten Schatz geben, gekauft. Doch Susanna erkennt, Jeremias war an der Tat gegen ihre Familie beteiligt und flieht mit den Schriften. Auf ihrer Flucht wird sie von Markus, einem Verbündeten Jeremias, angeschossen und versteckt sich verletzt im Wald. Dort findet sie der junge Schweizer Urs, der mit seiner Familie auf dem Weg nach Trier ist und nimmt sich ihrer an. Susanna erkennt, dass Urs ihr helfen könnte den Schatz zu finden. Sie müssen sich eilen, denn Jeremias ist ihnen auf den Fersen.... Meinung / Fazit: Ich erhielt dieses Buch durch die Lesefreunde zum Welttag des Buches 23/04/2014. Bislang hatte ich noch kein Buch von Deana Zinßmeister gelesen, obwohl ich gerne historische Romane lese. Die historischen Hintergründe sind sehr gut recherchiert und bilden zusammen mit der fiktiven Geschichte einen wunderbaren Roman. Die Autorin schuf interessante Charaktere und beschrieb die Handlungsorte sehr bildhaft, dass ich gleich in die Geschichte eintauchen konnte. Susanna, mutig aber auch eigenwillig, nahm ihr Leben selbst in die Hand und ließ sich nicht von ihrem Ziel abbringen, den Schatz zu bergen. Urs, der Schweizer, der lieber Heiler werden will und nicht, wie sein Vater es von ihm verlangt, Soldat. Jeremias und Markus, die über Leichen gehen um an ihr Ziel - den Schatz - zu kommen und dann doch ihr Ziel, den Schatz zu bergen, nicht erleben. Die Autorin zeichnet auch auf, wie groß der Aberglaube zur handelnden Zeit unter den Menschen war. Sie beschreibt das Elend der Menschen am Ende des 30jährigen Krieg, das geprägt war von Hunger und Seuchen. Die schlimmste aller Seuchen war die Pest, denn zu dem Zeitpunkt war nicht bekannt wie, woher und wodurch sie sich so schnell verbreiten konnte. Einmal mit dem Lesen begonnen, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Gespannt bin ich nun auf die Fortsetzung der Geschichte um Susanna, die im Oktober unter dem Titel " Der Pestreiter" erscheint.

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  • So mag ich historische Romane

    Das Pestzeichen

    Blackfairy71

    Susanna ist gerade siebzehn, als ihre gesamte Familie brutal ermordet wird. Und das alles nur wegen eines Buches, sogenannter magischer Schriften, mit denen man einen Schatz finden soll. Allein auf sich gestellt und immer mit ihren Verfolgern im Nacken macht sie sich auf die Suche nach diesem Schatz. Damit will sie sich und ihrem Vetter Arthur ein besseres Leben ermöglichen, auch damit ihre Familie nicht umsonst sterben musste. Als Jeremias sie schließlich doch noch aufstöbert und sein Kumpane Markus auf Susanna schießt, trifft sie auf den jungen Schweizer Urs, der mit seiner Familie unterwegs ist nach Trier. Sein Vater will dort in den Dienst des Kurfürsten treten und auch Urs soll Soldat werden. Allerdings möchte der junge Mann lieber Heiler werden und hat auch schon einige medizinische Dinge von seinem Onkel gelernt. Er versorgt Susannas Wunde und geht schließlich mit ihr nach Gersweiler. In der Nähe, an einer alten Kirche, soll laut der Karte der Schatz vergraben sein. Urs erzählt sie zunächst allerdings nur, dass sie zu ihrer Familie will. Aber auch Jeremias und Markus sind auf dem Weg nach Gerweiler und es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit...und gegen die Pest. Ein wirklich spannender, historischer Roman. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte gut erzählt. Mal aus der Sicht von Susanna, mal aus der von Jeremias und dann aus der von Urs und seiner Familie. Die Figuren sind gut dargestellt und lebendig. Ich konnte mir Susanna gut vorstellen und es tat mir sehr leid, was sie alles erleben musste. Auch Urs konnte ich gut verstehen. Auf der einen Seite will er seinen Vater nicht enttäuschen, auf der anderen Seite möchte er sein Leben lieber dem Heilen und Erforschen von Krankheiten widmen. Auch konnte ich die ganze Handlung vor mir sehen, die Landschaft, die Dörfer und die Pestkirche, alles ist sehr anschaulich geschrieben. Deana Zinßmeister schreibt im Nachwort, dass man als Leser eines historischen Romans sein heutiges Wissen "ausschalten" muss, um die Handlung der Figuren nachvollziehen zu können, gerade in Bezug auf Magie, Zauber und übernatürliche Dinge allgemein. Denn früher empfanden die Menschen solche Dinge als normal und real. Das ist ein wichtiger Punkt, finde ich. Jeremias z. B. zahlt der Kirche eine Menge Geld, damit man für ihn betet und er glaubt, dadurch von der Pest verschont zu bleiben. Oder nehmen wir den Schatz: Heute würde doch niemand mehr magische Schriften zu Hilfe nehmen, aus Angst vor einem Dämon oder vor Geistern, die den Schatz bewachen. Aber nur wenn man sich klar macht, dass die Menschen früher ganz anders gedacht haben, können wir einen Roman wie diesen hier auch wirklich genießen. Ich war jedenfalls begeistert und freue mich schon auf die angekündigte Fortsetzung "Der Pestreiter", die im Oktober kommen soll.

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    • 8

    Blackfairy71

    20. May 2014 um 09:14
  • Kritikpunkte

    Das Pestzeichen

    Deana

    15. May 2014 um 14:26

    Hallo zusammen! Ich möchte gern auf den Kritikpunkt bezüglich meiner Recherche der Schweiz eingehen, die ich nicht aus Wikipedia sondern von führenden Historikern erhalte. Man hat auch 1652 von der Schweiz gesprochen und die Menschen die - einerlei in welchem Kanton sie gelebt haben - als Schweizer betitelt. Genauso hat man zu dieser Zeit von Deutschland und den Deutschen gesprochen...  Die falsche Begrüßung nehme ich auf meine Kappe, obwohl ich sicher bin, sie so gelesen zu haben...werde sie im zweiten Teil sofort abändern lassen ;-) Viele Grüße Deana 

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  • Historische Schatzsuche!

    Das Pestzeichen

    Igela

    07. May 2014 um 08:09

    1650 im Saarland: Während die 17 jährige Susanna ein paar Tage bei ihrer Tante ist, wird ihre ganze Familie ermordet und das Bauerngut abgebrannt. Nur der Vater lebt noch ein paar Tage und sagt ihr was die Mörder und Plünderer gesucht haben... eine Schatzkarte. Kurz vor seinem Tod verrät er ihr das Versteck. Susanna holt sich das wertvolle Papier und macht sich quer durch Deutschland auf den Weg zum Schatz. Auf diesem beschwerlichen Weg helfen ihr viele Fremde. Doch die Mörder Jeremias und Markus heften sich auf ihre Fersen und wollen sich die Karte holen. In dem Schweizer Urs findet sie einen Verbündeten. Doch die zwei müssen aufpassen, denn sie werden nicht nur verfolgt, sondern die ansteckende Krankheit Pest wütet im Land und fordert seine Opfer. Da die Geschichte um 1650 spielt, nehme ich an , es handelt sich um einen historischen Roman. Doch in dem Satzaufbau und der Sprache ist davon nichts zu merken. Nichtsdestotrotz ist die Geschichte spannend, schnell und gut erzählt. Die Protagonistin Susanna ist eine starke Persönlichkeit mit einem wachen Verstand und jemand der sich zu wehren weiss. Die Figur Urs ist weniger gut gelungen. Vor allem die eingestreuten Schweizer Ausdrücke sind der Fantasie der Autorin entsprungen." Grüezi di "sagt und kennt kein Mensch in der Schweiz. Hier wurde wohl das übliche "Grüessech" stark abgewandelt . Auch möchte ich anmerken, dass man um 1650  den Ausdruck Schweiz nicht kannte, sondern von der Eidgenossenschaft sprach. Hier wurde eher schlecht recherchiert.... Geschätzt habe ich die erzählten Gegebenheiten rund um die Pest, die Gebräuche, die Symptome und Verlauf der Krankheit. Diese habe ich vorher  nicht gekannt . Ein gutes Buch mit einer spannenden Geschichte. 1 Stern Abzug für eine nicht wirklich der damaligen Zeit angepassten Sprache und 1 Stern für eher schlechte Recherchen.

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  • Null Stimmung

    Das Pestzeichen

    Zuellig

    03. May 2014 um 11:44

    "Das Pestzeichen" abgebrochen nach 69 Seiten, v.a. wegen des undifferenzierten und anachronistischen Stils, der so gar nicht in die historische Zeit passt. Susanna, die Protagonistin, könnte genau so gut eine moderne junge Frau sein. Ich spüre nicht, dass sie ein Kind ihrer Zeit ist.  Die "Schweiz" gibt es erst seit 1848 als Bundesstaat. Vorher ist diese Bezeichnung nicht angebracht. Viel eher sollte von den einzelnen Kantonen oder, wenn auf den lockeren politischen Verbund hingewiesen werden will, von der "Eidgenossenschaft" geschrieben werden.  Alles in allem zu viele Unstimmigkeiten, die mir die angedeutete Schatzsuche verleideten.

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