Deana Zinßmeister Der Hexenschwur

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Inhaltsangabe zu „Der Hexenschwur“ von Deana Zinßmeister

Im Jahr 1635 erreicht der Dreißigjährige Krieg das Land an der Saar. Der gebürtige Thüringer Johann will mit seiner Frau Franziska und den gemeinsamen Kindern Magdalena und Benjamin quer durchs Reich aufs Eichsfeld fliehen – in ihre alte Heimat, die sie vor siebzehn Jahren verlassen mussten, da Franziska der Hexerei bezichtigt wurde. Auf ihrer Reise müssen sie die Schrecken des Krieges am eigenen Leib erfahren, doch dann gewährt ein schwedischer Tross ihnen Schutz. Besonders ein junger Arzt setzt sich für die Familie ein, und die 17-jährige Magdalena fühlt sich bald zu ihm hingezogen. Arne gehört zwar feindlichen Truppen an – aber er ist auch der Einzige, der ihr helfen kann, ein dunkles Geheimnis ans Licht zu bringen …

Großartiges historisches Zeitkino

— MartinaM

Spannender, unterhaltsamer Histo-Schmöker. Nicht nur für Fans dieses Genres.

— Ikopiko

Obwohl über weite Strecken spannend geschrieben, war ich immer wieder mit der Glaubwürdigkeit der Geschichte beschäftigt, statt abzutauchen.

— anne_lay

Für historien Fans ein muss

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Absolut lesenswert! Ein tolles Buch, hervorragend recherchiert und geschrieben!

— DarkReader

Auch der 3. Band ist ein absoluter Highlight. Ich bin richtig süchtig danach. Bitte bitte mehr davon!

— ChattysBuecherblog

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  • Empfehlenswerte Fortsetzung

    Der Hexenschwur

    MartinaM

    11. June 2016 um 08:44

    Der Hexenschwur ist nach Das Hexenmal und der Hexenturm der dritte Band von Deana Zinßmeister um die Familie Bonner.Man muss nicht die Vorgängerbände gelesen haben, da es immer mal wieder Rückblenden gibt. Die Autorin hält den Leser gut auf dem Laufenden und der moderne Erzählstil von Deana Zinßmeister erlaubt ein schnelles und zügiges Lesen.Der Leser wird an die Hand genommen und praktisch Teil der Familie Bonner. Fiktive und reale Personen werden miteinander verwoben. Und das Ende ist schlüssig und in sich abgeschlossen.In 45 Kapiteln darf der Leser die Familie Bonner begleiten. Mit einem Epilog und einem Nachwort rundet die Autorin das Buch ab.Hexerei, Legenden und Krankheiten, der Glaube an Dämonen sowie Kriegsschauplätze und eingeflochtene, historische Fakten, komponierte die Autorin zu einem großartigen Roman, den ich nur empfehlen kann. Eine wunderbar geschriebene Geschichte, die mich als Leserin mitgerissen hat und genussvolle Lesestunden bescherte.

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  • Der Hexenschwur

    Der Hexenschwur

    Ikopiko

    28. April 2015 um 08:52

    Franziska und Johann leben gemeinsam mit ihren Kindern Magdalena und Benjamin zu Zeiten des 30jährigen Krieges. Johann hat Heimweh nach dem Eichsfeld, wo er aufgewachsen ist und wo er seine Familie vermutet. Auch hofft er, dass Franziska, die von einer Depression geplagt wird, dort neuen Lebensmut findet. So macht sich die Familie auf eine abenteuerliche, lebensgefährliche Reise ins Eichsfeld. Unterwegs sind es ausgerechnet Schweden –die Feinde-, die der Familie aus einer lebensbedrohlichen Situation helfen. Magdalena verliebt sich in ihren Retter. Eine hoffnungslose Liebe? „Der Hexenschwur“ ist bereits der dritte Teil aus der „Hexenserie“ von Deana ZInßmeister. Ich habe die ersten beiden Bände nicht gelesen und habe die Familie von Johann und Franziska erst jetzt kennengelernt. Auch ohne Vorwissen ist dieser Roman leicht verständlich und spannend. Bereut habe ich zwar, dass ich die beiden ersten Bände nicht gelesen habe, jedoch nur, weil mir dadurch hoher Lesegenuss entgangen ist. Der dritte Band ist eine in sich abgeschlossene Geschichte. Die Protagonisten sind mir –wie im wahren Leben- nicht alle ans Herz gewachsen. Insbesondere Johann konnte ich keinerlei Sympathie entgegen bringen. Aber eine Hass-Figur in einem Roman ist wie das Salz in der Suppe.

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  • Wundervoller historischer Roman

    Der Hexenschwur

    claude20

    Der Dreißigjährige Krieg wütet schon einige Zeit in Deutschland und erreicht auch im Jahre 1635 endgültig die Saar. Johann will endlich wieder zurück in seine Heimat Thüringen und beschließt mit seiner Familie nach Eichsfeld zurückzukehren. Vor 17 Jahren musste er aus dieser Gegend fliehen, weil seine Frau als Hexe verleumdet und angezeigt wurde. Seine Frau, seine Tochter und seine Freunde sind von der Idee der Heimkehr nicht begeistert, aber Johann lässt sich von seinem Vorhaben nicht abbringen. Bisher hatte die Familie an der Saar nicht viel vom Krieg miterlebt. Nun müssen sie sich auf ihrer Reise mit den Gefahren und dem Schrecken des Krieges auseinandersetzen. Doch sie haben Glück im Unglück. Ein schwedischer Tross gewährt ihnen Unterschlupf und Schutz. Arne der Arzt in diesem Tross setzt sich besonders für die Belange der Familie ein und die siebzehnjährige Tochter Magdalena fühlt sich sehr bald zu ihm hingezogen. Doch sie darf ihren Gefühlen nicht nachgeben. Schließlich gehört Arne zu den Schweden und somit eigentlich zu ihren Feinden. Diese Geschichte von Deana Zinßmeister ist der 3. Teil ihrer Hexentriologie. Leider habe ich bisher die ersten 2 Teile nicht gelesen, kann aber sagen, dass man diesen Teil trotz allem problemlos verstehen kann auch ohne die anderen beiden Teil gelesen zu haben. Die Autorin schafft es wunderbar den Leser mit ihrer Erzählweise anzulocken, abzuholen und auf ihre Reise an die Saar und schließlich auf den Weg nach Thüringen mitzunehmen. Bereits im Prolog baut sie eine Spannung auf, die mich als Leser dazu verleitet hat die Geschichte sofort weiterzuverfolgen. Aufkommende Fragen mussten beantwortet werden und Deana Zinßmeister schafft es auf beeindruckende Weise mich den Leser in die Geschichte einzuführen und nicht mehr loszulassen. Der Schreibstil hat mir sehr gefallen und mich mitgerissen. Dabei habe ich gar nicht gemerkt, wie schnell die Zeit vergangen ist. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Autorin am Ende des Buches noch einmal aufgezeigt und erklärt hat, welche Fakten in ihren Buch auf wahre Begebenheiten beruhen und wo sie sich künstlerisch frei entfaltet hat. So hat der Leser noch einmal einen guten Überblick über historische Geschehnisse und kann gegebenfalls bei Interesse noch ein bisschen weiter recherchieren. Ich bin so begeistert von diesem Buch, dass in jedem Fall noch weitere Geschichten der Autorin lesen werde. Ich möchte mich bei der Autorin für eine tolle Leserunde bedanken und hoffe, dass noch weitere Bücher aus ihrer Feder entspringen werden. Ich kann diesem Buch nur 10 von 10 Punkte geben, denn es hatte alles was ich mir von einer tollen Geschichte wünsche und ich fühlte mich wirklich sehr gut unterhalten. Reihenfolge der Hexentriologie: 1. Das Hexenmal 2. Der Hexenturm 3. Der Hexenschwur © claude

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    • 2

    HappiestGirl

    07. November 2014 um 17:04
  • Rezension zu "Der Hexenschwur" von Deana Zinßmeister

    Der Hexenschwur

    tigerbea

    31. October 2014 um 20:55

    Familie Bonner, bestehend aus Vater Johann, Mutter Franziska und den Kindern Magdalena und Benjamin will trotz des 30jährigen Krieges von Wellingen zurück in die alte Heimat Eichsfeld ziehen. Vor 17 Jahren mußten Johann und Franziska von dort fliehen, da Franziska der Hexerei bezichtigt wurde. Doch die Reise verläuft nicht ohne Probleme. Zunächst erkranken Franziska und Benjamin schwer, dann werden sie von Soldaten überfallen. Gerettet werden sie von zwei Schweden, die sie sogar mit in ihr Lager nehmen und Franziska behandeln. Der schwedische Arzt und Magdalena verlieben sich ineinander. Doch aufgrund des Krieges sind sie eigentlich Feinde...." "Der Hexenschwur" ist wunderbar realistisch. man merkt hier deutlich, daß die Autorin akribisch recherchiert hat und sich gut an die Fakten hält. Sie hat einen wunderbaren Schreibstil, flüssig, den Leser gefangen nehmend und bildlich. So kann man sich alles sehr gut vor Augen führen, man erlebt alles hautnah mit. Auch vermittelt sie auf sehr gute Weise den damaligen Aberglaube, der einfach aus Unwissenheit entstand. Die Sprache ist hier klar und verständlich, so daß man dies Buch ohne Stockungen lesen kann. Es spielt hierbei auch keine Rolle, ob man die ersten beiden Bände der Serie kennt oder nicht. Man kommt hier auch ohne Vorwissen sehr gut zurecht, da die Geschichte hier eigenständig ist und man sehr gut in die Handlung eingeführt wird. Die Charaktere sind von Anfang an gut und klar beschrieben, so daß man keinerlei Probleme hat, ihre Handlungen und Denkweisen nachzuvollziehen. Klare Leseempfehlung! .

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  • Eine absolut spannende Geschichte mit vielen gut recherchierten historischen Aspekten

    Der Hexenschwur

    elenax

    Klappentext: Von Krieg und Hexenverfolgungen bedroht, begegnet eine junge Frau einer Liebe, die nicht sein darf ... Im Jahr 1635 erreicht der Dreißigjährige Krieg das Land an der Saar. Der gebürtige Thüringer Johann will mit seiner Frau Franziska und den gemeinsamen Kindern Magdalena und Benjamin quer durchs Reich aufs Eichsfeld fliehen – in ihre alte Heimat, die sie vor siebzehn Jahren verlassen mussten, da Franziska der Hexerei bezichtigt wurde. Auf ihrer Reise müssen sie die Schrecken des Krieges am eigenen Leib erfahren, doch dann gewährt ein schwedischer Tross ihnen Schutz. Besonders ein junger Arzt setzt sich für die Familie ein, und die 17-jährige Magdalena fühlt sich bald zu ihm hingezogen. Arne gehört zwar feindlichen Truppen an – aber er ist auch der Einzige, der ihr helfen kann, ein dunkles Geheimnis ans Licht zu bringen … Meine Meinung: Der Schreibstil der Autorin Deana Zinßmeister hat mir von Beginn an zugesagt. Er ist flüssig zu lesen, sodass man schnell ins Buch hinein findet. Die Sprache ist sehr einfach gehalten, überwiegend modern mit Ausnahmen in Form von einigen altertümlichen Begriffen. In dem Buch werden zwei verschiedene Plots beschrieben, die fast durch das gesamte Buch unabhängig voneinander verlaufen. Erst gegen Ende werden diese beiden zusammengeführt. Es ist relativ einfach sich von der einen Handlung auf die andere umzustellen. So bleibt vor allem die Neugier vorhanden, wie es in der jeweils anderen Handlung weitergehen mag. Das Buch ist von Anfang bis Ende sehr spannungsreich. Trotz mangelnder Action, bleiben die Geschehnisse interessant und fesselnd. Hinzu kommt, dass sehr viele historische Aspekte in die Geschichte hineingebracht werden, die hervorragend ins Geschehen eingeflochten sind. Man bekommt einen deutlichen Eindruck vom Leben der einfachen Leute während des Dreißigjährigen Kriegs. Fazit: Zwei spannungsreiche Geschichten, die schlussendlich in eine einzige zusammenlaufen, kombiniert mit einer Menge historischer Details. 

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    • 3

    Floh

    25. July 2014 um 09:39
  • Wechselbalg..

    Der Hexenschwur

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. April 2014 um 19:39

    Auf eine weitere Zusammenfassung der Geschichte verzichte ich...scheint der Hauptteil der Rezis hier davon zu handeln. Auf zum dritten Teil rund um Johann Bonner und seine Familie. Die beiden Vorgänger haben mir sehr gefallen, die Autorin schreibt lebendig und spannend. Deana Zinßmeister vermag mit ihrer Erzählweise die Geschichte bildlich darzustellen. Eine wunderschöne Gabe einer Schriftstellerin. In diesem Buch hat mich das aber sehr mitgenommen. Die Szenen mit dem Wechselbalg waren für mich schwer zu ertragen. Die Autorin selbst schreibt in ihrem Nachwort darüber, wie auch ihr dies nicht leicht gefallen ist, dem Wechselbalg Leben einzuhauchen. Zu Beginn war ich kurz davor das Buch abzubrechen, seit ich selber Mutter bin, mag ich da gar nichts mehr erleiden. Ich gebe zu, diese Szenen ein wenig überflogen zu haben und bin dankbar für den versöhnlichen Schluss. Ende gut alles gut. So auch mit der Familie Bonner, die endlich wieder zu Hause ist. Ein sehr stimmiger Abschluss der Trilogie.

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  • Eine Zeit, die sich heute keiner mehr vorstellen mag....

    Der Hexenschwur

    LovelyMami

    Erst einmal möchte ich mich für das Leseemeplar bedanken! Bei LB bin ich auf das Buch gestoßen und wäre vermutlich gar nicht darauf aufmerksam geworden. Die beiden Vorgänger, Das Hexenmal und der Hexenturm, waren mir ebenfalls unbekannt. Man kann den Hexenschwur aber ohne Probleme für sich alleine lesen. Klappentext: Im Jahr 1635 erreicht der Dreißigjährige Krieg das Land an der Saar. Der gebürtige Thüringer Johann will mit seiner Frau Franziska und den gemeinsamen Kindern Magdalena und Benjamin quer durchs Reich aufs Eichsfeld fliehen – in ihre alte Heimat, die sie vor siebzehn Jahren verlassen mussten, da Franziska der Hexerei bezichtigt wurde. Auf ihrer Reise müssen sie die Schrecken des Krieges am eigenen Leib erfahren, doch dann gewährt ein schwedischer Tross ihnen Schutz. Besonders ein junger Arzt setzt sich für die Familie ein, und die 17-jährige Magdalena fühlt sich bald zu ihm hingezogen. Arne gehört zwar feindlichen Truppen an – aber er ist auch der Einzige, der ihr helfen kann, ein dunkles Geheimnis ans Licht zu bringen … Eigene Meinung: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich lese sehr gerne historische Romane und bin nun froh, wieder eins mehr im Regal stehen zuhaben. Heutzutage kann man sich gar nicht mehr vorstellen, in welche Zeit Johann und Franziska gelebt haben. Welche Hindernisse und Qaulen es zu überwinden gab. Auch kann man nicht immer nachvollziehen, wieso ein Familienvater seine Familie quer durchs Land zehrt, nur um in seine alte Heimat zurück zukehren. Die Zeiten waren anders. Härter, rauer und unmenschlicher. Ein tolles Buch. Ich werde mir nun auch die Vorgänger zulegen :)

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    • 2

    Arun

    10. March 2014 um 19:55
  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 3 austauschen!

    • 71

    LadySamira091062

    12. January 2014 um 12:09
  • Leserunde zu "Der Hexenschwur" von Deana Zinßmeister

    Der Hexenschwur

    Deana

    Hallo zusammen!  Von Krieg und Hexenverfolgungen bedroht, begegnet eine junge Frau einer Liebe, die nicht sein darf ... Im Jahr 1635 erreicht der Dreißigjährige Krieg das Land an der Saar. Der gebürtige Thüringer Johann will mit seiner Frau Franziska und den gemeinsamen Kindern Magdalena und Benjamin quer durchs Reich aufs Eichsfeld fliehen – in ihre alte Heimat, die sie vor siebzehn Jahren verlassen mussten, da Franziska der Hexerei bezichtigt wurde. Auf ihrer Reise müssen sie die Schrecken des Krieges am eigenen Leib erfahren, doch dann gewährt ein schwedischer Tross ihnen Schutz. Besonders ein junger Arzt setzt sich für die Familie ein, und die 17-jährige Magdalena fühlt sich bald zu ihm hingezogen. Arne gehört zwar feindlichen Truppen an – aber er ist auch der Einzige, der ihr helfen kann, ein dunkles Geheimnis ans Licht zu bringen … So lautet der Buchrückentext meines neuen historischen Romans 'Der Hexenschwur', der gerade erschienen ist. Der Goldmann Verlag verlost unter allen, die sich zu dieser Leserunde anmelden, 25 Leseexemplare von 'Der Hexenschwur'  Ich würde mich freuen, wenn ich Dich zu der Leserunde begrüßen und Dir Deine Fragen beantworten dürfte. Herzlichst Deana Zinßmeister

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    • 481
  • Schwierig

    Der Hexenschwur

    anne_lay

    16. September 2013 um 22:38

    Im Hexenschwur macht sich Johann mit seiner Familie auf, seine alte Heimat wiederzusehen. Obwohl im Land Krieg herrscht, genau genommen in dem Teil des Landes, den er bereisen will, verlässt er seine sichere neue Heimat und nimmt Frau und Kinder gegen deren Willen und gegen jede Empfehlung mit. Hier begann mein Problem beim Lesen: Warum macht sich jemand in diesen Zeiten, als Reisen beschwerlich und hochgefährlich war, auf den weiten Weg? Noch dazu, wo er aus seiner alten Heimat vertrieben ist?  Ich werde hier nicht weiter auf den Inhalt eingehen, um jedem Leser ein ungetrübtes Lesevergnügen zu gönnen. Das, so erfahre ich aus anderen Rezensionen, hatten andere Leser. Meine Kritik an diesem Buch beginnt, wie oben geschildert, mit der Grundhandlung, dem Auszug. Weitergehend habe ich dann alles, was mir unbekannt vorkam, auf seine historische Glaubwürdigkeit hinterfragt. Dieses Verhalten liegt zum großen Teil in meiner kritischen Haltung begründet und kann nur zum Teil der Autorin oder dem Werk angekreidet werden. Andererseits hat es das Werk nicht geschafft, mich zu fesseln. Ich konnte nicht in die Geschichte, die Zeit abtauchen.  Einzelne Passagen wirkten mühsam eingeflochten, um recherchierte Fakten in die Geschichte einzubringen. Ich habe großen Respekt vor der Leistung, sich in eine vergangene Zeit hineinzuversetzen und die nötigen Umstände zu recherchieren. In diesem Buch steckt viel Hintergrundwissen, Ideen und eine Menge Arbeit. All das honoriere ich und komme daher zu einer mittleren Wertung. Leider konnte mich das Werk nicht mitnehmen.

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  • Historich, spannend. lehrreich

    Der Hexenschwur

    diebecca

    16. September 2013 um 08:13

    In dem Buch Der Hexenschwur von Deana Zinßmeister geht es um den Dreißigjährigen Krieg. Johann will mit Frau und Kindern mitten im Krieg zurück in seine Heimat, aus der er 16 Jahre zuvor fliehen musste, weil seine Frau der Hexerei bezichtigt wurde. Auf der Reise erfahren sie die Leiden des Krieges am eigenen Leib, doch dann finden sie Schutz bei einem schwedischen Tross. Besonders ein junger Arzt kümmert sich um sie und die 17-jährige Tochter fühlt sich bald zu ihm hingezogen. Titel und Cover passen hervorragend zu der Geschichte. Man erfährt in dem Buch vieles über den 30-jährigen Krieg, das Leben damals, die Kämpfe, die Plündereien, das Elen, den Hunger, die Not. Das Buch ist toll geschrieben und verbindet hervorragend die Zeit über die es erzählt, in einer Sprache, die zugleich modern ist, aber doch auch was von früher hat. Man kann sich gut die Lebens- und Denkweisen von damals vorstellen. Was ich sehr gut fand, war dass am Anfang des Buches eine Karte abgedruckt war, sodass man sich immer orientieren konnte, wo sich die Familie gerade befindet auf ihrer Reise. Außerdem konnte man sich die Entfernungen so ganz gut vorstellen. Im Buch wurde von Anfang an sehr gut die Spannung aufgebaut und bis zum Schluss gehalten, wirklich fabelhaft umgesetzt. Was ich sehr schön fand, war, dass auch die Liebe eine nicht ganz unwichtige Rolle gespielt hat. Was mich sehr beeindruckt aber auch schockiert hat, waren die letzten Seiten, auf denen man erfährt, welche Teile des Buches auf wahren Begebenheiten beruhen. Alles in allem war das für mich ein sehr lehrreiches, spannendes und beeindruckendes Buch.

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  • Der Hexenschwur

    Der Hexenschwur

    Mine_B

    05. September 2013 um 11:25

    Der historische Roman von Deana Zinßmeister namens „Der Hexenschwur“ spielt in den Jahren des Dreißigjährigen Krieges und ist der dritte Teil einer Reihe, zu der auch „Das Hexenmal“ und „Der Hexenturm“ gehören. Der dritte Teil lässt sich jedoch auch gut ohne Vorkenntnisse aus den ersten beiden Büchern lesen.   In „Der Hexenschwur“ wird von der Familie Bonner berichtet, welche in Wellingen sesshaft geworden sind. Ursprünglich kommen aber die Eltern Johann und Franziska aus Thüringen, dem Eichsfeld. Sie mussten damals aus der Region fliehen, da Franziska der Hexerei angeklagt wurden ist. Da die Familie Bonner in Wellingen lebt, eine Region an der Saar, welche noch recht unbeschadet vom Dreißigjährigen Krieg ist, kann keiner verstehen, dass Johann mit seiner Familie wieder in seine alte Heimat will. Thüringen musste stärker unter den Folgen des Krieges leiden – dort herrscht Hunger und Armut. Doch das kann Johann nicht abhalten. Zusammen mit seiner Familie, welche notgedrungen mitreisen, begeben sie sich in Richtung alte Heimat. Während der Reise muss auch Johann erkennen, welche Folgen der Krieg in andere Regionen mit sich gebracht hat. Auch lernen sie Schweden kennen, welche auf dem Schlachtfeld eigentlich ihre Gegner wären, ihnen aber wohlgesinnt sind. In einem anderen Erzählstrang wird von Johanns Schwester berichtet. Auch sie musste einen Schicksalsschlag erleiden.   „Der Hexenschwur“ ist der drittel Teil einer Reihe. Ich habe das Buch ohne Vorkenntnisse aus den ersten beiden Büchern gelesen und hatte keine Probleme, den Inhalt zu verfolgen. Der Schreibstil von Deana Zinßmeister ist bildhaft und lässt sich flüssig lesen. Zinßmeister schafft es, einen mit einfachen Worten in ihren Bann zu ziehen. Bereits auf den ersten Seiten wird Spannung aufgebaut und man ist sofort in der Geschichte mittendrin. Innerhalb des Buches gibt es zwei Erzählstränge – die der Familie Bonner und einen über Karoline Schildknecht, Johanns Schwester. Der Erzählstrang über Johann Bonner und dessen Familie überwiegt. Ich persönlich hätte gerne mehr über Karoline und ihren Wechselbalg gelesen. Auch die Erklärungen zu dem Wechselbalg im Anhang fand ich sehr informativ und hat mir gut gefallen. Diese beiden Erzählstränge verlaufen über den Großteil des Buches unabhängig voneinander und werden erst am Ende zusammengefügt. Im Anhang wird nochmal auf die Kombination von Fiktion und Realität eingegangen, das hat mir gefallen. Auch die Karte, welche auf den ersten Seiten des Buches beigefügt wurde, fand ich sehr hilfreich. Die Reise der Familie Bonner wurde ausführlich beschrieben und hilft einem, die damaligen Zustände besser zu verstehen. Umso mehr habe ich mich gewundert, dass Johann trotzdem auf diese Reise bestanden hat. Er hat seine Familie bewusst in Gefahr gebracht. Leider bin ich mit dem Charakter Johann Bonner nicht richtig warm geworden. Dafür haben mir aber andere Charaktere recht gut gefallen, zum Beispiel seine Frau Franziska oder auch seine Schwester wirkte recht real. Deana Zinßmeister ist es gelungen, dass ihre Charaktere dreidimensional und keinesfalls flach wirken. Die Darstellung der Schweden fand ich auch gelungen. Während der Beschreibungen von der Reise flacht die Spannungskurve etwas ab. Aber wenn man keinen actionreichen Roman erwartet, ist dieses Buch durchaus zu empfehlen. Auch eine kleine Liebesgeschichte wird in die Geschichte eingeflochten. Auch der Einblick in die damalige Denkweise wird gewährleistet.   Mein Fazit: ein gelungener historischer Roman. Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass der Erzählstrang in Thüringen etwas ausführlicher wäre und auch am Ende mehr darauf eingegangen wird. Das Buch lässt sich aber trotzdem flüssig lesen und bereitet ein paar Stunden tollen Lesespaß.

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  • Der Hexenschwur

    Der Hexenschwur

    CarmenM

    03. September 2013 um 19:34

    Wir befinden uns mitten im 30-jährigen Krieg. Johann Bonner lebt mit seiner Frau Franziska und den beiden Kindern in Wellingen an der Saar. Vor vielen Jahren ist er aus seiner Heimat in Thüringen geflohen, da seine Frau der Hexerei beschuldigt wurde. Nun möchte er gegen den Willen seiner Familie wieder zurück aufs Eichsfeld, da er seine Mutter und seine Schwester wiedersehen möchte. Auf ihrer beschwerlichen Reise quer durchs Reich werden sie mit Krankheit und den Schrecken des Krieges konfrontiert. Nur durch die Hilfe eines schwedischen Trosses kommen sie mit dem Leben davon. Als sich die Tochter der Familie in den Arzt der feindlichen Truppen verliebt, scheint sich eine ausweglose Situation anzubahnen. Hexenverfolgungen, Kriegsgräuel, Aberglaube, aber auch eine Liebesgeschichte machen das Buch zu einem interessanten und spannenden historischen Roman. Ebenso wahre Begebenheiten sind mit eingeflochten und einige der Personen haben tatsächlich gelebt.  Die Geschichte hat eine gut recherchierte Handlung in einem schönen, flüssigen Schreibstil und vermittelt ergreifende  Eindrücke der damaligen Zeit. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann es nur weiterempfehlen.

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  • Der Hexenschwur- eine grandiose Fortsetzung

    Der Hexenschwur

    Lese_gerne

    24. August 2013 um 11:16

    Der historische Roman "Der Hexenschwur" ist nach den Büchern "Das Hexenmal" und "Der Hexenturm" das dritte Buch dieser Reihe. ******************************************** Ich selber kannte ich ersten beiden Teile nicht, konnte aber super ohne diese Vorkenntnisse im Buch einsteigen. ******************************************* Zu Zeit des 30jährigen Krieges im Deutschen Reich: 1635 möchte Johann Bohner, der aus Thüringen stammt zusammen mit seiner Frau Franziska und den Kindern Magdalena und Benjamin von Wellingen zurück in seine alte Heimat nach Hundeshagen ziehen. Vor siebzehn Jahren mussten er und Franziska von dort fliehen, da Franziska der Hexerei bezichtigt wurde. Auf ihrer Reise werden sie auf einige Hindernisse und Gefahren stossen. Zum Glück begegnen sie einem schwedischen Tross, der ihnen Schutz gewährt. Arne, ein junger Arzt setzt sich besonders für diese Familie ein und verliebt sich sehr in Magdalena. Doch Arne ist eigentlich der Feind.... In der Heimat erwartet die Familie Bohner auch noch ein Geheimnis. ****************************************** Dieser historische Roman ist sehr informativ und lässt sich flüssig lesen. Im vorderen Teil ist eine Landkarte vom Deutschen Reich zu damaligen Zeit zu sehen. So kann man die Reise der Familie Bohner immer mitverfolgen. Was mir sehr gut gefallen hat, sind die Anmerkungen am Schluss wo erzählt wird, was wahre Begebenheit ist und was nicht. Wie ich immer wieder feststellen muss, war diese Zeit des 30jährigen Krieges eine harte Zeit für die Menschheit. Im Nachwort wird auch erwähnt, dass damals die kleine Eiszeit herrschte und den Menschen Hunger und Krankheit bescherte. Da die Menschen von dieser Zeit sehr gebeutelt waren lebten die Hexenverfolgungen auch wieder auf, von denen dieses Buch handelt. **************************************** Deana Zinßmeister lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern im Saarland. Von ihr sind auch noch folgende Bücher erschienen: "Fliegen wie ein Vogel", "Der Duft der Erinnerung", "Die Gabe der Jungfrau", "Der Schwur der Sünderin" und "Das Pestzeichen".

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  • liebevoll geschriebenes Buch - der hexenschwur

    Der Hexenschwur

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. August 2013 um 20:44

    Der hexenschwur ist der dritte Teil um die Familie Bonner im 30-jährigen Krieg. Geschrieben wurde der wunderbar recherchierte Roman von deana zinßmeister. Ich möchte nix weiter zur Handlung sagen, denn leider steht die komplette Handlung im klappentext und es gibt kaum Überraschungen. (Vielleicht sollte der der klappernden nochmal überarbeitet werden) denn das was passiert passiert auf den letzten 120 Seiten. FAZIT: trotzdem ist der Roman spannend und sehr gut geschrieben und lässt ein gut ins Mittelalter eintauchen. Für Fans von historischen Romanen ein muss mit leichten abstrichen.

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