Deana Zinßmeister Der Hexenturm

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Inhaltsangabe zu „Der Hexenturm“ von Deana Zinßmeister

Fünf junge Menschen auf einer gefahrvollen Odyssee in einer Zeit des Misstrauens und des Verrats Seit ihrer Flucht ins Hessenland sind die fünf jungen Thüringer Johann, Franziska, Katharina, Clemens und Burghard auf der Suche nach einer Bleibe. Sie kommen auf dem Gestüt des Pferdehändlers Rehmringer unter, doch nicht jeder im Dorf ist ihnen wohlgesinnt. Auch in den Nachbarorten herrscht Unfrieden, denn hier überführt der Magier Barnabas als vermeintlicher „Hexenerkenner“ Frauen der Zauberei. An seiner Seite befindet sich eine geheimnisvolle „Kinderhexe“, und gemeinsam hinterlassen sie eine Spur des Grauens. So kommt es, dass bald auch die jungen Thüringer nicht mehr sicher sind …
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  • Rezension zu "Der Hexenturm"

    Der Hexenturm

    Salima

    27. February 2015 um 09:48

    Da ich " Das Hexenmal" schon vor längerer Zeit gelesen habe war ich sehr gespannt auf den zweiten Teil. Problemlos fand ich dank den Rückblenden die geschickt in die neue Geschichte eingeflochten wurde wieder zurecht. Die 5 Jungen Menschen gehen auf eine Reise ins Unbekannte. jeder auf der Flucht und geplagt von ängsten. Mann erfährt im zweiten Teil noch mehr von den Charakteren und ihrer Vergangenheit.  Der Epilog war mir etwas zu abgeschlossen mit der Geschichte, hätte mir da etwas mehr Spannung gewünscht auf den dritten Teil.

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  • Der Hexenturm

    Der Hexenturm

    maxibiene

    20. August 2013 um 20:17

    Inzwischen haben sich die fünf jungen Leute Johann, Franziska, Clemens, Katharina und Burghard weiter ins Innere des Reichs aufgemacht, denn auch in Hessen drohte ihnen Gefahr. Immer wieder stießen die Fünf auf ihre Verfolger, die ihnen u.a. nach ihrem Leben trachteten. Burghard musste sich nach wie vor vor Servatius in Acht nehmen, denn seine Rache auf Burghard wegen des verschwundenen Geldes war noch nicht versiegt. Katharina hingegen suchte Schutz vor ihrem Schwager Otto, der sie nach dem Tod seiner Frau, ehelichen wollte. Clemens hingegen musste auf der Hut vor dem Meuchelmörder Adam Hastenteufel sein, den sein Schwager Wilhelm Münzbacher zum Morden von Clemens beauftragte. Casper Bonner war auf der Suche nach seinem Sohn Johann um ihn von der Hexe Franziska zu befreien und diese nach Hundeshagen und anschließend zum Bürgermeister bringen zu können, da sie angeblich Schadenszauber über ihn gebracht hatten. Wochenlang sind die 5 Freunde unterwegs ohne dass sie eine Bleibe finden konnten. Die Zeit wird immer enger, denn Franziska ist schwanger und der Winter naht. Schließlich führt Clemens sie alle zum Pferdegestüt Rehmringer nach Wellingen im Saarland. Dort dürfen sie vorerst bleiben. Nahtlos führt Deana Zinßmeister ihre Handlung von „Das Hexenmal“ fort und der Leser wird Zeuge von der Flucht der fünf Freunde. Ohne Probleme findet man in die Handlung ein, auch wenn man den ersten Band nicht gelesen haben sollte. Kurz und informativ schildert die Autorin, was den fünf Menschen in der Vergangenheit widerfahren ist. Doch der Weg nach Wellingen ist nicht ohne Steine. Immer wieder sind sie der Gefahr ausgesetzt ohne zu wissen, wie und wo ihre Flucht überhaupt enden soll. Doch im Gestüt Rehmringer sind die jungen Leute herzlich Willkommen, ganz zum Verdruss des Amtmanns von Baßy, der es auf das Gestüt abgesehen hat. Um es zu bekommen, ist ihm jedes Mittel recht, auch wenn er Menschen dafür opfern muss. Die Handlung ist spannend aufgebaut und mit vielen Ereignissen und historischen Begebenheiten durchsetzt. Auch hier arbeitet die Autorin wieder mit mehreren Handlungssträngen, sodass man nach jedem neuen Kapitel lechzt. Der ständige Wechsel der Perspektiven steigert die Spannung ins Unermessliche und treibt einen zum Weiterlesen voran. Ihre Protagonisten haben sich weiter entwickelt und sind einem alle ans Herz gewachsen. Mit ihren unterschiedlichen Charakteren wirken sie authentisch und lebensecht. Auch in diesem Buch spürt man wieder, wie umfangreich die Autorin recherchiert haben muss, denn die historischen Fakten sind zuhauf ohne dass es ermüdend wirkt.

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  • Der Hexenturm

    Der Hexenturm

    Maerchenfee

    19. April 2013 um 19:30

    "Der Hexenturm" ist die Fortsetzung von "Das Hexenmal". Am Ende vom Hexenmal mußten unsere fünf Hauptprotagonisten Katharina, Franziska, Burghard, Clemens und Johann flüchten. Und genau hier beginnt der Hexenturm. Man muß nicht zwingend den ersten Teil gelesen haben, denn die Autorin erzählt immer kurze Rückblicke, sodaß man gleich wieder in die Geschichte hineinfindet. Aber ich finde dennoch, man muß unbedingt beide Bände lesen, denn sie sind für mich ein Muß. Die Fünf sind auf der Flucht und treffen aber zwischendurch Gott sei Dank immer wieder nette Menschen, bei denen sie Unterschlupf finden, sodaß sie ihre Verfolger zunächst abhängen können. Als sie nach langen Irrungen bei Frau Rehmringer auf ihrem Gestüt unterkommen, glauben sie hier endlich sicher zu sein. Doch auch hier sind sie vor der Hexenverfolgung nicht sicher..... Äußerst spannend erzählt die Autorin das Schicksal der fünf jungen Leute. Der Spannungsbogen steigt sogar bis zum Schluß stetig an. Der Schreibstil ist sehr flüssig und bildhaft sodaß man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen mag. Da ich unsere fünf ja schon beim Hexenmal sehr lieb gewonnen habe, bin ich jetzt natürlich etwas traurig, daß ich sie nicht mehr begleiten kann. Umso mehr freut es mich, daß es in Kürze schon einen weiteren Roman der Autorin geben wird. Das ist mittlerweile der dritte Roman von Deana Zinßmeister den ich gelesen habe und mir haben wirklich alle drei äußerst gut gefallen, deshalb wandern die Bücher jetzt ins Regal meiner Lieblingsautoren.

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  • Rezension zu "Der Hexenturm" von Deana Zinßmeister

    Der Hexenturm

    nirak03

    12. May 2012 um 09:36

    „Der Hexenturm“ ist der Nachfolgeband von „Das Hexenmal“. Wieder geht es um das Leben der fünf jungen Leute vom Eichsfeld. Durch ihren leicht zu lesenden Stil fiel es mir auch nicht schwer wieder mit der Geschichte vertraut zu werden. Auf den ersten Seiten gibt es ein paar Rückblenden zu lesen, so dass mein Gedächtnis schnell aufgefrischt war und ich mich auf die nächsten Abenteuer der Fünf einlassen konnte. In mehren Erzählsträngen schildert Deana Zinßmeister zunächst die weitere Flucht und Suche nach einem neuen Zuhause für die jungen Menschen. Ein zweiter Erzählstrang schildert die Erlebnisse der jeweiligen Verfolger. Zum einen den Vater von Johannes, Casper Bonner und zum anderen die des Mönchs Servatius und seine Begleiter, sowie ein Auftragskiller. Fr. Zinßmeister ist es gut gelungen, die Protagonisten sehr lebhaft dazu stellen. Ein ums andere Mal musste ich doch grinsen, wenn es nicht so lief wie z.B Servatius es gern gehabt hätte. Auch das Thema der Hexenverfolgung ist der Autorin glaubwürdig gelungen. Allerdings hält sie sich nicht damit auf von den Grausamkeiten der Hexenverfolgung ausführlich zu schildern sondern belässt es dabei es eben zu erwähnen wie schwer es die Beschuldigten hatten um ihre Freiheit zu kämpfen, was leider nur in den seltensten Fällen gelang. Es gibt keine ausführlichen Schilderungen über diverse Foltermethoden oder ähnliches, was mir eben sehr gut gefallen hat. „Der Hexenturm“ ist ein glaubwürdiger Roman über das Leben bezw. Überleben im 17. Jahrhundert. Am Schluss erwähnen möchte ich noch, dass sich auf den ersten Seiten eine Karte des Saarlandes um 1618 befindet, und im hinteren Teil ein Glossar und ein Personenregister. Außerdem gibt es ein interessantes Nachwort der Autorin. In diesem schildert sie noch einmal kurz zwischen Wahrheit und Fiktion. Mir hat es sehr gut gefallen, ich mag es, wenn ich am Ende weiß was sich tatsächlich ereignet hat und was sich die Autorin ausgedacht hat. In diesem Fall hab ich wieder einiges dazugelernt.

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  • Rezension zu "Der Hexenturm" von Deana Zinßmeister

    Der Hexenturm

    Monika Jary

    24. July 2011 um 10:40

    Seit ihrer Flucht ins Hessenland sind die fünf jungen Thüringer Johann, Franziska, Katharina, Clemens und Burghard auf der Suche nach einer Bleibe. Sie kommen auf dem Gestüt des Pferdehändlers Rehmringer unter, doch nicht jeder im Dorf ist ihnen wohlgesinnt. Auch in den Nachbarorten herrscht Unfrieden, denn hier überführt der Magier Barnabas als vermeintlicher „Hexenerkenner“ Frauen der Zauberei. An seiner Seite befindet sich eine geheimnisvolle „Kinderhexe“, und gemeinsam hinterlassen sie eine Spur des Grauens. So kommt es, dass bald auch die jungen Thüringer nicht mehr sicher sind … Spannende Fortsetzung vom Hexenmal, Lesevergnügen von der ersten Seite an.

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  • Einfach nur HALLO sagen!

    Deana

    Hallo zusammen! Ich möchte mich heute kurz vorstellen. Mein Name lautet Deana Zinßmeister und ich schreibe historische Romane, die im Goldmann Verlag veröffentlicht werden. Aus Zeitgründen melde ich mich erst heute zu Wort und werde leider auch in Zukunft eher nur 'leise' mitlesen bzw. die Seiten durchstöbern. Wer mehr über mich wissen möchte, den lade ich auf meine Homepage ein: www.deanazinssmeister.de Herzlichst Deana

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  • Rezension zu "Der Hexenturm" von Deana Zinßmeister

    Der Hexenturm

    Büchermona

    27. February 2011 um 17:28

    Kurzbeschreibung: Seit ihrer Flucht ins Hessenland sind die fünf jungen Thüringer Johann, Franziska, Katharina, Clemens und Burghard auf der Suche nach einer Bleibe. Sie kommen auf dem Gestüt des Pferdehändlers Rehmringer unter, doch nicht jeder im Dorf Wellingen ist ihnen wohlgesinnt. Auch in den Nachbarorten herrscht Unfrieden, denn hier überführt der Magier Barnabas als vermeintlicher „Hexenkenner“ Frauen der Zauberei. An seiner Seite befindet sich eine geheimnisvolle „Kinderhexe“, und gemeinsam hinterlassen sie eine Spur des Grauens. So kommt es, dass auch die jungen Thüringer nicht mehr sicher sind… Heiß ersehnte Fortsetzung… Nachdem ich vor einer Zeit „Das Hexenmal“ gelesen habe, konnte ich mich sofort für Deana Zinßmeister erwärmen. Mit großer Spannung habe ich auch den Folgeband „Der Hexenturm“ erwartet. Auch hier gelingt es der Autorin, die Geschichten der fünf Freunde unabhängig voneinander zu gestalten und sie doch irgendwie geschickt zu verbinden. Auch nach einer längeren Pause habe ich mich ganz schnell wieder in die Umgebung eingefunden und es war, als hätte ich mich nie von den Charakteren getrennt. Ohne mit ewigen Vorreden aufzuhalten, erklärt die Autorin kurz und bündig die Fakten, wenn sie denn nötig werden. So steht man nie allein und verlassen inmitten einer großen Geschichte. Die verschiedenen Personen gewannen gegenüber das Vorgängerbuches eindeutig an Tiefe. Man bekam einen großen Einblick in das Seelenleben der „Guten“ wie auch der „Bösen“. Dadurch, dass jedes Kapitel aus der Sicht eines anderen erzählte, wurde die Geschichte schnell lebendig und mitreißend. Zwar hat doch jede Person ihre ganz eigene Geschichte, doch Deana Zinßmeister gelingt die Verbindung untereinander meisterhaft gut! Anhand des Nachworts und der Bibliografie bekommt man einen kleinen Einblick in die umfangreiche Recherche der Autorin. Sie gestaltet die Geschichte mit geschickten Details sehr vielschichtig, lebendig und spannend. Ich bin ein großer Fan von Deana Zinßmeisters großartigen Geschichten!

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  • Rezension zu "Der Hexenturm" von Deana Zinßmeister

    Der Hexenturm

    esmerabelle

    17. February 2011 um 17:56

    1617. Hexenverfolgungen und die Intrigen und Machenschaften, die damit einher gehen, erschüttern das Land. Nach ihrer spektakulären Flucht und einer langen Wanderung voller Entbehrungen, scheinen die Freunde Franziska, Katharina, Burghard, Clemens und Johann auf einem Gestüt fern ihrer Heimat ein neues Zuhause gefunden zu haben. Aber der Frieden täuscht. Ihre Verfolger sind ihnen weiterhin auf der Spur und auch in ihrem Exil geraten die jungen Leute in Machenschaften, die ihr Leben mehr als einmal bedrohen. Obwohl „Der Hexenturm“ der zweite Teil zu Deana Zinßmeisters Roman „Das Hexenmal“ ist, kann er ohne Probleme auch von jenen gelesen werden, denen der Vorgänger bisher entgangen ist. Die Autorin lässt, besonders zu Beginn des Buches, die vorhergegangenen Ereignisse mit einer solchen Hartnäckigkeit Retour passieren, dass man sich am Ende nicht mehr sicher ist, ob man den ersten Teil tatsächlich nicht gelesen hat. Leider hinterlässt das Buch insgesamt den Eindruck, in erster Linie populistisch ausgerichtet zu sein. Obwohl Zinßmeister sehr wohl in der Lage ist, mit einem Auge für Details und Eigenheiten bildhaft zu erzählen und das Geschehen nah an ihre Leser heran rücken zu lassen, wirken manche Szenen grob und ungeschickt. Das gilt vor allem für jene, in denen Sex oder Gewalt eine Rolle spielen. Man gewinnt den Eindruck, dass sich die Autorin eher widerwillig mit diesen Themen auseinander gesetzt hat, sie aber wegen ihres hohen Marktwertes trotzdem einbauen musste. Dramatische Passagen wirken oft überspannt und lassen auch schon mal die Logik zu Gunsten des Effekts das Nachsehen haben. Und auch der literarische Stil ist bedauerlicher Weise sehr simpel gehalten und von jener pseudo-historischen Färbung durchzogen, die man häufig in Romanen dieses Genres findet. Trotz all dieser Mankos kann man aber nicht behaupten, das Buch wäre so gut wie unlesbar. Die Autorin hat sorgfältig und mit Begeisterung recherchiert und das merkt man der Geschichte an. Die Figuren, die teilweise auf historischen Persönlichkeiten aufbauen oder sich an diese anlehnen, sind lebensecht und charakterstark. An keiner Stelle kommt Langeweile auf, der Spannungsbogen hält sich bis zum Ende und für jene, die ein großes Interesse am 17. Jahrhundert im allgemeinen und den Hexenverfolgungen im einzelnen haben, ist dieser Roman sicherlich eine kurzweilige und lehrreiche Lektüre. Kurz: „Der Hexenturm“ ist ein Buch, das man sicher nicht gelesen haben muss, das aber zweifellos eine große Anzahl an Freunden und Anhängern finden wird. Und nicht gänzlich unverdient.

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  • Rezension zu "Der Hexenturm" von Deana Zinßmeister

    Der Hexenturm

    wollsoeckchen88

    14. February 2011 um 09:11

    Eine schöne Fortsetzung von "Das Hexenmal" ist Deana Zinßmeister hier gelungen. Wie schon zuvor haben mir wieder die vielen Überschneidungen mit tatsächlich lebenden Menschen und geschichtlichen Ereignissen sehr gefallen. Auch hat die Autorin erneut gute Recherchearbeit geleistet. Die Wege, die die fünf, mir mittlerweile recht ans Herz gewachsenen Protagonisten, im Hesse- und Saarland einschlugen, waren wieder überaus spannend, nicht zuletzt weil der Leser zeitgleich über den Verbleib ihrer schlimmsten Widersacher erfuhr. Das machte den Roman zum echten Pageturner. Bei Deana Zinßmeister wird es eben nie langweilig :) . Mini-SPOILER: Die obligatorische Liebesgeschichte hat sich in die von mir gewünschte Richtung entwickelt. Das hat mir natürlich sehr zugesagt. Ein bisschen schade fand ich, dass sich alles zu wirklich vorhersehbarem Friede-Freude-Eierkuchen-Ende entwickelt. Da hätte ich mir schon den ein oder anderen unerwarteten Knaller gewünscht. Aber man kann ja nicht alles haben. . Trotzdem ist das Buch sehr gut geschrieben. Ich persönlich fand den ersten Teil etwas besser. Aber als Doppelpack ist die Lektüre auf jeden Fall zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Der Hexenturm" von Deana Zinßmeister

    Der Hexenturm

    zonk

    23. January 2011 um 10:46

    Schade, dass ich nicht ausversehen den zweiten Teil vor dem ersten gelesen haben. Mal wirklich nicht aufgepasst. Macht aber nichts denn ich bin wahrhaft begeistert. Eine klasse Story, ein super Schreibstil runden ein wunderbares Buch ab. Das Schicksal der fünf flüchtigen Frauen wird auf eine einfache und vielleicht auch deswegen interessante und schöne Art und Weise erzählt. Nie zu komplex oder aufdringlich ist das Buch eines der Besten in meinem Bücherregal. Auch die Vielschichtigkeit der Charaktere hat mich begeistert. Ein Historischer Schmaus bei der es um mehr als nur um Hexen, Verfolgung und Freundschaft geht.

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  • Rezension zu "Der Hexenturm" von Deana Zinßmeister

    Der Hexenturm

    ginnykatze

    19. January 2011 um 00:14

    Welche Hindernisse stellen sich den fünf jungen Thüringern noch entgegen???? Zum Inhalt: Johann, Franziska, Katharina, Clemens und Burghard, die fünf jungen Thüringer, die wir aus dem 1. Teil "Hexenmal" kennen, sind hier wieder die Hauptprotagonisten. Wir begleiten sie weiter auf ihrer Suche nach einer neuen Heimat. Nach vielen vergebnislosen Versuchen, eine neue Heimat zu finden, landen sie in Wellingen. Das Gestüt Rehmringer ist Clemens bekannt. Die Rehmringers waren Kunden auf dem Arnoldschen Gestüt und haben dort ihre Pferde gekauft. Hier nun muss es klappen !!! Clemens macht sich allein auf den Weg um mit Frau Rehmringer und ihrem Sohn zu sprechen, aber durch einen tragischen Unfall, ist der Sohn ums Leben gekommen. Die alte Frau ist gebrochen und liegt nur noch im Bett. Nach ihrem Gespräch mit Clemens willigt sie ein, dass die fünf Thüringer auf ihrem Hof arbeiten können. Franziska ist voller Freude, da ja ihre Niederkunft bevorsteht. Katharina pflegt Regina Rehmringer aufopferungsvoll und hilft ihr wieder auf die Beine. Nur Einer der Fünf ist nicht glücklich mit seinem Los, Burghard der Franziskanermönch wird zum Schweinehüten verdonnert. Auch wird weiter von Barnabas und Servatius berichtet, die sich von Dorf zu Dorf schleppen, um Hexen ausfindig zu machen. Dann ist da noch Casper Bonner, der geschworen hat, die Hexe Katharina auf den Scheiterhaufen zu bringen. Wie diese Stränge sich dann zusammenfügen und wie es ausgeht, werde ich jetzt nicht verraten, sonst braucht ihr dieses tolle historische Buch nicht zu lesen. Fazit: Da ich von dem 1. Teil schon sehr angetan war, musste ich den 2. natürlich auch lesen. Die Geschichte fügt sich nahtlos an das Vorgängerbuch an. Die Protagonisten waren mir ja schon in Hexenmal ans Herz gewachsen und auch hier ging es mir so. Frau Zinßmeister erzählt wieder spannend, wie es mit den jungen Leuten weitergeht. Auch der historische Hintergrund ist wieder sehr ordentlich herausgearbeitet. Ich konnte das Buch nur sehr schwer aus der Hand legen, weil doch schon einige Szenen sehr spannend waren. Vor allem die neue Figur der Kinderhexe Maria fand ich sehr gelungen. Alles in allem ein wirklich rundes Leseerlebnis. Ich kann das Buch wirklich empfehlen. Mir hat es sehr gut gefallen.

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  • Rezension zu "Der Hexenturm" von Deana Zinßmeister

    Der Hexenturm

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. January 2011 um 21:24

    Das zweite Buch der fünf Flüchtigen steht dem ersten in nichts nach. Sehr anschaulich wird das weitere Leben und Schicksal der fünf Freunde beschrieben, keine einzige Seite ist langweilig oder überflüssig. Sehr vielfältig sind auch hier wieder die Charakteren, eine wahre Freude so ein Buch zu lesen. Gerade die Einfachheit der Leute macht dieses Buch aus, für einmal ein historischer Roman in dem nicht Könige die Hauptrolle spielen.

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  • Rezension zu "Der Hexenturm" von Deana Zinßmeister

    Der Hexenturm

    Henriette

    04. January 2011 um 18:14

    „Der Hexenturm“ ist die Fortsetzung von „Das Hexenmal“. Der Leser begleitet in diesem Band die fünf jungen Personen weiter auf ihrem Weg. Da sind Johann und Franziska, inzwischen verheirat. Sie flüchten vor Johanns Vater, der Franziska als Hexe denunziert hat. Katharina flüchtet vor ihrer Familie. Sie soll ihren Schwager heiraten. Dies war der Wunsch ihrer verstorbenen Schwester. Clemens flüchtet vor seinem Mörder. Der wurde von seinem Schwager angeheuert. Und Burghard, Mönch, wird von seinem Glaubensbruder des Stehlens bezichtigt. Sie alle finden gemeinsam eine Zuflucht auf einem Gestüt. Was ihnen allerdings nicht bekannt ist, sind die ganzen Geschehnisse, die ihren Widersachern widerfahren. Wendet sich doch noch alles zum Guten?? Deana Zinßmeister hat mich von Beginn an mit der Geschichte „Der Hexenturm“ in ihren Bann gezogen. Sie hat einen Roman geschrieben, wo die Personen im Vordergrund stehen. Natürlich hat sie auch geschichtliche Hintergründe mit einfließen lassen, aber sie haben die Geschichte nicht erdrückt. Gut gefallen hat mir, dass die Autorin die Schicksale der einzelnen Charaktere als Rückblende angerissen hat. So hatte ich immer nochmals vor Augen, warum und weshalb etwas passierte. Der Schreibstil war hervorragend, leicht zu lesen. Das Nachwort und das Personenregister empfand ich als hilfreich. So erhielt ich Infos, die mir zwischen „Das Hexenmal“ und „Der Hexenturm“ verloren gegangen waren. Fazit: Für diese wunderbare Unterhaltung und herrliches Kopfkino vergebe ich fünf von fünf Sternen.

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  • Rezension zu "Der Hexenturm" von Deana Zinßmeister

    Der Hexenturm

    vormi

    31. December 2010 um 19:25

    Wieder ein spannendes Buch, der Nachfolger von "Hexenmal", in dem es darum geht, wie es den 5 jungen Menschen auf ihrer Flucht weiterhin ergeht. Wieder geht es um mehrere Handlungsstränge, von denen zum Schluß einige aufeinander treffen. Im Mittelteil fand ich es etwas langatmig geschrieben, aber als Fazit: Ein durchaus würdiger Nachfolger. Etwas schwächer als der 1. Teil, aber auch nicht so schlimm, daß man einen Stern hätte abziehen müßen.

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  • Rezension zu "Der Hexenturm" von Deana Zinßmeister

    Der Hexenturm

    sueorange

    29. December 2010 um 13:22

    Gemeinsam sind die fünf jungen Thüringer Johann, Franziska, Katharina, Clemens und Burghard auf der Flucht. Jeder einzelne von ihnen hat seinen eigenen Grund dafür. Nun hat es sie ins Saarland verschlagen und nach langem beschwerlichem Weg kommen sie auf dem Gestüt des Pferdehändlers Rehmringer unter, jedoch nicht jeder im Dorf Wellingen ist mit den neuen Zugewanderten einverstanden. Auch in der näheren Umgebung brennen die Scheiterhaufen und ein vermeintlicher "Hexenkenner" überführt gemeinsam mit einer sogenannten "Kinderhexe" immer mehr Frauen der Hexerei. Bald wird den fünf Thüringern bewusst, dass hinter dem geheimnisvollen Mann ihr alter Bekannter, der Magier Barnabas, steckt, der bereits auf ihrer Flucht durchs Hessenland ihren Weg gekreuzt hat. Auch Franziska ist dadurch wieder in Gefahr, da sie als vermeintliche Hexe gesucht wird. "Der Hexenturm" ist die Fortsetzung von "Das Hexenmal", kann aber auch ohne Vorwissen gelesen werden. Die einzelnen Charaktere wachsen einem schnell ans Herz. Die Geschichte ist äußerst spannend und entführt den Leser in die Zeit der Hexenprozesse. Diese Beschreibungen lassen die Haare zu Berge stehen und den ein oder anderen Schauer jagt es einem beim Lesen auch den Rücken herunter. Heftig, wie schnell die Frauen damals als Hexen angeklagt wurden, oft auch einfach aus wirtschaftlichen Gründen, um an ihr Hab und Gut und das ihrer Familie zu kommen. "Der Hexenturm" ist ein gut recherchierter historischer Roman, mit einem sehr interessanten Thema, einnehmenden Charakteren, packend bis zur letzten Seite!

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