Der Turm der Ketzerin

von Deana Zinßmeister 
4,4 Sterne bei26 Bewertungen
Der Turm der Ketzerin
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (22):
StephanieSchusters avatar

Auch der zweite Teil der Hugenotten-Reihe ist großartig, spannend und vielschichtig erzählt!

Kritisch (1):
Erdhaftigs avatar

Als ob Leser sich keine vor zwei Seiten noch gut erläuterten Details der Handlung merken könne.

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Inhaltsangabe zu "Der Turm der Ketzerin"

Frankreich 1588. Der junge Pierre wuchs im katholischen Glauben auf, bis er erfahren musste, dass er als Hugenotte geboren wurde. Aufgrund der verheerenden Glaubenskriege im Land war sein Vater jahrelang gezwungen, ihre Religion zu verheimlichen. Während seine Schwester Magali dem Katholizismus treu bleibt, möchte Pierre nun zu seiner ursprünglichen Konfession zurückkehren. In La Rochelle verliebt er sich in die Hugenottin Florence. Doch die strengen Sitten- und Lebensvorstellungen ihrer Familie stehen ihrer gemeinsamen Zukunft im Weg. Und dann wird der neue Glaube auch noch zur Gefahr für die beiden Liebenden ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442484102
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:560 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:15.01.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    AnjaArvor 2 Monaten
    Spannend

    Der Turm der Keterin ist ein sehr spannender historischer Roman,
    indem es vordergründig um die Konfessionskriege in Frankreich geht.
    Anschaulich und bildhaft hat die Autorin dies beschrieben. Für mich ein sehr spannendes Thema.
    Der Stil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, ich war schnell in der Geschichte drin.Die Charaktere fand ich im Großen und Ganzen überzeugend.Obwohl dies der zweite Band der Reihe ist, hatte ich keinerlei Probleme mit dem Verständnis der Geschichte. Die Bände kann man unanbhängig voneinander lesen.

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    Curins avatar
    Curinvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend, aber auch schockierend, wie feindselig sich die Konfessionen gegenüber stehen
    Spannender Roman über die Konfessionskriege in Frankreich

    1588: Während Glaubenskriege zwischen den Hugenotten und den Katholiken Frankreich erschüttern, ist der junge Mann Piere in der  protestantischen Stadt La Rochelle angekommen. Dort möchte er nicht nur das Mädchen Florence wiedersehen, sondern auch vom Katholizismus zum Glauben der Hugenotten wechseln. Dafür hat er seinen Vater und seine frisch verheiratete Schwester Magali zurückgelassen, die mit ihrem Mann eine Glaswerkstatt übernommen hat... .
    Dies ist bereits der zweite Teil einer Buchreihe, die sich um die Hugenotten und deren Konflikte mit den Katholiken in Frankreich dreht. Obwohl ich den ersten Band ,,Das Lied der Hugenotten" nicht gelesen habe, hatte ich nicht den Eindruck, dass mir bestimmte Teile der Geschichte fehlen. Außerdem wird während der Handlung auch manchmal erzählt, was vorher passiert ist.
    Mit der Hauptfigur Pierre bin ich sehr schnell warm geworden. Er ist ein sympatischer junger Mann, der viele Strapazen auf sich nimmt, um den Glauben zu wechseln und seine große Liebe Florence zu heiraten. An ihm wird sehr gut deutlich, wie schwer es ist, nach den Regeln von Calvin ein echter Hugenotte zu werden.
    Gefallen hat mir auch seine Schwester Magali, die mit ihrem Mann eine glückliche Ehe führt und ihm auch in der Werkstatt hilft. Obwohl sie es als Frau eigentlich nicht darf, bläst auch sie filigrane Kunstwerke aus Glas und unterstützt so die Familie. Sie wirkt genau wie die anderen Figuren glaubwürdig und tief in ihrem Glauben verwurzelt. Generell wird beim lesen sehr deutlich, dass es bei jedem eine weitgreifende Entscheidung bedarf, welcher Konfession man angehört. Je nach dem muss man nämlich den Wohnort wechseln, fliehen oder wird sogar eingesperrt.
    Besonders gut hat mir gefallen, dass es ihm Buch mehrere Handlungsstränge gibt. Das sind nicht nur Pierre und Florence, sondern auch Magali und ihre Familie, der Onkel Antoine mit seiner Frau, aber auch die eingesperrten Protestantinnen im Turm, die man aufgrund ihres Glaubens nicht frei lässt.
    Deanna Zinßmeister ist es gelungen, eine glaubhafte und auch spannende Geschichte zu entwerfen, in der die Konflikte zwischen den Konfessionen mehr als deutlich werden. Sie schreibt gut lesbar und auch detailliert, so dass man dem Text anmerkt, dass sie gut und gründlich recherchiert hat.
    Insgesamt hat mich ,,Der Turm der Ketzerin" gut unterhalten, aber mich auch oft schockiert, gerade wenn es um die Feindseligkeiten der Gläubigen untereinander geht. Gerne empfehle ich das Buch hier weiter.

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    Moorteufels avatar
    Moorteufelvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Fesselnd und sehr interessant,iwe es damals um die jeweiligen Glauben der Menschen stand
    Der Glaube gibt ihnen Kraft


    Es ist das Jahr 1588,und zu dem Zeitalter, war den Leuten sehr wichtig wer welchen Glauben hatte ,verkörperte und lebte.
    Pierre hat immer gedacht er wäre Katholik und ist auch so aufgewachsen.Nun erfährt er ,das er als Hugenotte geboren und getauft wurde.
    Wegen des Glaubenskrieg,war sein Vater Jahrelang dazu gezwungen seinen wahren Glauben zu verheimlichen,damit er und seine Kinder in Sicherheit sind .
    Pierres Schwester Magali,will weiter dem Katholizismus treu sein.Aber Pierre möchte gerne zu seiner ursprünglichen Konfession zurückkehren.Und reist nach La Rochelle um dort sein Vorhaben in die Tat umzusetzen.Und um die bezaubernde Florence ,in die er sich verliebt hat zu erobern.ER merkt schnell den unterschied zwischen den beiden Religionen,und den strengen Sitten .
    Doch für Florence ,die eine Hugenottin ist,nimmt er alles in Kauf.
    Aber die Geschichte erzählt nicht nur von Pierre und seinen Wechsel zum anderen Glauben.


    Es geht auch um Isabeau die mit vielen anderen Frauen im Ketzerturm gefangengehalten wird.Nur weil sie Hugenotten sind.Und die Katholiken Jagdt auf sie machen und Lösegeld von deren Familien fordern.Der lange Kampf der Frauen die in den dunklen Turm ,Jahre auf sie Freiheit warten müssen,hat mich sehr gefesselt.
    Denn so hart es für sie alle in der Dunkelheut war, so hat ihr Glaube sie immer darin bestärkt,das Hilfe kommen wird.


    Ich fand es traurig, wie doll die verschiedenen Religionen, gegeneinander waren.Schon anhand der Kleidung konnte man erkennen wer welchen Glauben hatte.Und manche Dörfer durfte man gar nicht betreten,wenn man nicht deren Glauben hatte.
    Auch wie verschieden die Sitten und Gebräuche waren, mache sehr streng manche etwas lockerer.
    Ein spannender und faszienerrender Zweiter Teil.
    Wo ich mir jetzt noch den 1 holen werden.
    Es ist auch nicht schlimm wenn man erst den zweiten liest, man kommt gut rein,und vieles wird vom ersten in der Geschichte wiedergegeben.

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    specialangs avatar
    specialangvor 7 Monaten
    Hugenotten versus Katholiken

    Klappentext:

    Frankreich 1588. Der junge Pierre wuchs im katholischen Glauben auf, bis er erfahren musste, dass er als Hugenotte geboren wurde. Aufgrund der verheerenden Glaubenskriege im Land war sein Vater jahrelang gezwungen, ihre Religion zu verheimlichen. Während seine Schwester Magali dem Katholizismus treu bleibt, möchte Pierre nun zu seiner ursprünglichen Konfession zurückkehren. In La Rochelle verliebt er sich in die Hugenottin Florence. Doch die strengen Sitten- und Lebensvorstellungen ihrer Familie stehen ihrer gemeinsamen Zukunft im Weg. Und dann wird der neue Glaube auch noch zur Gefahr für die beiden Liebenden.

    Meinung:

    Der Einstieg war leicht und man fühlt sich sofort in diese Zeit zurückversetzt. Der Schreibstil ist flüssig und liest sich super. Die Handlungsorte werden alles sehr bildhaft wiedergegeben. Am Anfang im Buch findet man eine Frankreich-Karte und auch ein Personenverzeichnis. Pierre ist ein mutiger junger Mann und nimmt für die Liebe vieles in Kauf. Ich fand ihn sehr sympathisch. Auch Magali war mir sympathisch. Sie kann mit der Lebensart der Hugenotten nicht viel anfangen und bei den Feierlichkeiten der Hugenotten konnte ich mir ihr Fragezeichen im Gesicht richtig gut vorstellen. Alle Charaktere sind sehr facettenreich und authentisch dargestellt. Die Unterschiede zwischen den Hugenotten und den Katholiken waren sehr interessant und gut recherchiert. Vieles war mir neu und ich liebe es, wenn ich beim lesen was dazulernen kann. Spannung war von Anfang an vorhanden und die Seiten sind nur so dahin geflogen. Am Ende ist man etwas traurig, dass die Geschichte schon wieder vorbei ist.

    Dieses Buch hat mich wunderbar unterhalten. Es hat mir Spaß gemacht, Pierre und den Anderen auf ihren Lebensweg zu begleiten. Kann ich nur weiterempfehlen.

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    Katzenmichas avatar
    Katzenmichavor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Hatt mir sehr gut gefallen,war nur am lesen.
    Der Turm der Gefangenen

    Frankreich 1588. Der junge Pierre wuchs im katholischen Glauben auf, bis er erfahren musste, dass er als Hugenotte geboren wurde. Aufgrund der verheerenden Glaubenskriege im Land war sein Vater jahrelang gezwungen, ihre Religion zu verheimlichen. Während seine Schwester Magali dem Katholizismus treu bleibt, möchte Pierre nun zu seiner ursprünglichen Konfession zurückkehren. In La Rochelle verliebt er sich in die Hugenottin Florence. Doch die strengen Sitten- und Lebensvorstellungen ihrer Familie stehen ihrer gemeinsamen Zukunft im Weg. Und dann wird der neue Glaube auch noch zur Gefahr für die beiden Liebenden …

    Fazit zum Buch:

    Dieser Roman führt in die Zeit der Glaubenskämpfe zwischen den Hugenotten und Katholiken in Frankreich 1588.In dieser Zeit wurden die Hugenotten von den Katholiken unterdrückt und verfolgt.Und so manche Hugenotten verschwanden im Kerker.Die Autorin Deana Zinßmeister  berichtet von zwei Familien aus dieser Zeit.Da ist einmal  Pierre Kaufmann und Florence Tochter des Salzmeisters.Die sich verlieben,aber beide verschiedenen Glaubens Richtungen angehören.Pierre ein Hugenotte wurde aus Gründen der Sicherheit als Katholike erzogen.Er strebt danach ein richtiger-echter Hugenotte zu werden und nimmt sich der Schrift und des Studiums an.           Des anderen die Familie des Glasmachers von Jacon Degranges,dessen Tochter Magali und ihrem Mann Oliver-die die Werstatt führen.Magali  hat das Talent ihres Vaters geerbt,aber als Frau darf sie das Gewerbe nicht ausführen..Alle diese unschuldigen Menschen werden Opfer vonWiedersachern .                 Die Autorin Deana Zinßmeister  hat mich mit ihren mitreißenden Schreibstil begeistert,viel zu schnell war das Buch gelesen.Man hat viel aus der Zeit von damals erfahren ,hilfreich war auch die Karte zu Beginn des Buches,und das Personenregister.Ich gebe dem Buch volle 5 Sterne und freue mich wenn es weiter gehen sollte. Vielen Dank das ich das tolle Buch lesen durfte und bei der Leserunde mit dabei sein durfte.

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    winniehexs avatar
    winniehexvor 7 Monaten
    Gelungenes Buch

    Frankreich im 16. Jahrhundert der junge Pierre lernt und lebt den katholischen Glauben, aber eigentlich gehört er zu den Hugenotten. Aufgrund der Glaubenskriege mussten die Eltern ihren Glauben und ihre Religion verheimlichen. Nach den jahrelangen unterdrücken seines Glaubens möchte Pierre nun wieder zu den Hugenotten zurückkehren, wogegen seine Schwester sich wehrt. Sie hängt an der katholischen Kirche und möchte diesen Glauben auch nicht ablegen. Als Pierre sich dann auch noch an die Hugenottin Florence verliebt, glaubt er sich im siebten Himmel, aber die Eltern haben was dagegen. Denn er ist schließlich Katholik und wurde auch so groß gezogen….

    Dies ist schon der zweite Teil, ich denke mir hat der erste Teil irgendwie gefehlt. Da man schon genauer in die Geschichte der Hugenotten und den Glaubenskriegen eintauchen sollte. Ansonsten ist ein wirklich schön ausgeschmücktes Buch, sehr gut beschrieben. Es gibt verschiedene Handlungsstränge so dass man auch Abwechselung hat und man kann so richtig in der Geschichte aufgehen.

    Deswegen würde ich hier 4 von 5 Sternen vergeben, da doch der erste Teil wichtig ist.

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    milkysilvermoons avatar
    milkysilvermoonvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Vor allem für Liebhaber historischer Romane eine empfehlenswerte Lektüre
    Ein Kampf um den Glauben

    Frankreich im Jahr 1588: Der junge Pierre Desgranges ist im katholischen Glauben erzogen worden. Dessen Vater Jacon, ein Hugenotte, hatte sich wegen der heftigen Glaubenskriege der vergangenen Jahrzehnte dazu gezwungen gesehen, seinem Sohn und seiner Tochter Magali seine wahre Religion zu verheimlich. Nachdem diese Lüge ans Licht gekommen ist, bleibt seine Schwester dem Katholizismus treu, während Pierre jedoch zu seiner eigentlichen Konfession zurückkehren will. In La Rochelle an der Atlantikküste verliebt er sich in die Hugenottin Florence Duchène. Allerdings haben die beiden mit einigen Widrigkeiten zu kämpfen. Nicht nur, dass Albert Duchène, ihr Vater, einen anderen Mann für seine Tochter vorgesehen hat. Auch wird der Glaube der Hugenotten bald zur Gefahr für die zwei Verliebten…

    Der historische Roman „Der Turm der Ketzerin" von Deana Zinßmeister ist die Fortsetzung von „Das Lied der Hugenotten“, die jedoch unabhängig davon gelesen werden kann.

    Meine Meinung:
    Der Roman besteht aus 60 relativ kurzen Kapiteln. Darüber hinaus gibt es einen Epi- und einen Prolog. Erzählt wird die Geschichte vorwiegend aus der Sicht von Pierre und Florence.

    Der Schreibstil ist anschaulich, flüssig und leicht verständlich. Trotz der eher hohen Seitenzahl bin ich schnell durch den Roman gekommen und konnte gut in die Geschichte eintauchen.

    Mir hat gut gefallen, dass sich das Buch mit den Menschen aus dem einfachen Volk beschäftigt und eben nicht –wie in etlichen anderen historischen Romanen – prominente Persönlichkeiten im Vordergrund stehen. Pierre, Florence und die anderen Charaktere werden authentisch und liebevoll gezeichnet.

    Auch die Wahl des Themas des Romans, die Verfolgung der Hugenotten, hat mich angesprochen. Es war für mich sehr interessant, mehr darüber zu erfahren. Dabei basiert die Geschichte auf wahren Begebenheiten: Die Autorin verarbeitet das Schicksal von Marie Durand, die nur wegen ihres Glaubens 38 Jahre lang im „Tour de Constance“ eingesperrt war. Dazu findet der Leser im Nachwort interessante Anmerkungen. Allerdings hätte ich mir insgesamt an einigen Stellen etwas mehr historische Hintergrundinformationen gewünscht. Das mag aber auch daran liegen, dass ich den ersten Band bisher nicht kenne.

    Die Handlung ist stimmig. Sie hält immer wieder spannende Passagen und Wendung bereit.

    Positiv hervorzuheben sind außerdem die Karte von Frankreich sowie ein Personenregister, die dem Roman beigefügt sind. Sie sind jeweils bei der Orientierung hilfreich.

    Der Titel des Buches ist treffend formuliert. Das Cover entspricht leider nicht ganz meinem Geschmack, passt inhaltlich aber recht gut.

    Mein Fazit:
    „Der Turm der Ketzerin" von Deana Zinßmeister ist vor allem für Liebhaber historischer Romane eine empfehlenswerte Lektüre.

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    Vampir989s avatar
    Vampir989vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: wunderschöner und interessanter historischer Roman
    wunderschöner und interessanter historischer Roman

    Klapptext:


    Frankreich 1588. Der junge Pierre wuchs im katholischen Glauben auf, bis er erfahren musste, dass er als Hugenotte geboren wurde. Aufgrund der verheerenden Glaubenskriege im Land war sein Vater jahrelang gezwungen, ihre Religion zu verheimlichen. Während seine
     Schwester Magali dem Katholizismus treu bleibt, möchte Pierre nun zu seiner ursprünglichen Konfession zurückkehren. In La Rochelle verliebt er sich in die Hugenottin Florence. Doch die strengen Sitten- und Lebensvorstellungen ihrer Familie stehen ihrer gemeinsamen Zukunft im Weg. Und dann wird der neue Glaube auch noch zur Gefahr für die beiden Liebenden ...



    Ich hatte große Erwartungen an dieses Buch und wurde nicht enttäuscht.
    Dies ist die Fortsetzung zu dem Roman" Das Lied der Hugenotten".
    Man kann das Buch auch ohne Vorkenntnisse des Vorgängers lesen.


    Mich hat das Buch sofort in den Bann gezogen.Ich wurde in eine vergangene Zeit in das Jahr um 1572 entführt.
    Ich lernte die Familie des Glasbläsers Jacon Desgranges kennen und verfolgte Ihren Lebensweg.
    Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere welche hervorragend ausgearbeitet wurden.Besonders sympatisch fand ich Pierre,Magali und Florence.Aber auch die anderen Personen waren sehr interessant.
    Ich habe mit erlebt wie die Familie die schweren Zeiten gemeistert und überstanden hat.
    Zu dieser Zeit gab es die Hugenottenverfolgung.Dieses Thema baut die Autorin auch sehr geschickt in die Geschichte ein.Durch die guten Recherchen habe ich viele interessante Informationen darüber erhalten.Auch über das Glasblasen habe ich sehr viel Wissenswertes erfahren.Das hat mir sehr gut gefallen.
    Viele Szenen wurden sehr gut dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Ich habe mit gelitten,mit gebangt und mit gefühlt.Durch die sehr packende und spannende Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.
    Die sehr ansprechenden und bildhaften Beschreibungen der einzelnen Schauplätze haben mich sehr beeindruckt und begeistert.Ich hatte das Gefühl selbst an diesen Orten zu sein und alles mit zuerleben.
    Die Handlung blieb von Anfang bis zum Ende sehr interessant und fesselnd.Deshalb wurde mir zu keinem Zeitpunkt langweilig.
    Auch das Ende fand ich sehr gelungen und hat mir sehr gut gefallen.
    Erwähnenswert ist auch eine Karte von der Region und ein Personenregister.


    Das Cover finde ich auch sehr gut gewählt und passend zu dieser Geschichte.Es rundet das brilliante Werk ab.


    Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt mit diesem Roman.Für Leseliebhaber von historischen Roman ist diese Lektüre sehr empfehlenswert.

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    tinstamps avatar
    tinstampvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein interessanter, gut recherchierter historischer Roman. Ich fühlte mich gut unterhalten, hätte mir aber gerne noch einige Infos gewünscht
    Die Hugenottenkriege

    "Der Turm der Ketzerin" ist der Nachfolgeband zu "Das Lied der Hugenotten" von Deana Zinßmeister. Ich habe den ersten Band nicht gelesen, konnte der Handlung aber mühelos folgen.
    In zwei Handlungssträngen wird die Familiengeschichte des Glasbläsers Jacon Desgranges erzählt. Der Hugenotte musste während der Bartholomäusnacht 1572 mit seinen Kindern Pierre und Magali aus Paris fliehen. Im kleinen Dorf Vernou-sur-Brenne findet er Zuflucht - gibt sich allerdings als Katholik aus und bleibt im Untergrund seinem Glauben treu. Die Kinder werden katholisch erzogen. Magali ist überzeugte Katholikin, doch Pierre denkt daran zu seiner ursprünglichen Konfession zurückzukehren. Während Magali und ihr Ehemann Olivier die florierende Glasbläserei übernommen haben, reist Pierre nach La Rochelle, wo er sich in die Hugenottin Florence verliebt hat. Er möchte aus Liebe zu ihr den Glauben seines Vaters annehmen. In La Rochelle beginnt er die Schriften der Calvinisten zu studieren und setzt alles daran in die Gemeinschaf der Hugenotten aufgenommen zu werden.
    Währendessen haben Magali und Olivier Probleme mit der Produktion, derer sie kaum nachkommen. Magali liebt die Glasbläserei, als Frau ist es ihr allerdings verboten den Beruf auszuüben. Doch auch ein Widersacher im Ort bereitet der Familie Probleme...
    Sowohl Pierre, als auch Magali und ihr Mann, werden hineingezogen in den Glaubenskampf der Katholiken gegen die Hugenotten...

    In einem weiteren Handlungsstrang erfährt der Leser mehr über den titelgebenden Turm der Ketzerin, in dem die Katholiken willkürlich hugenottische Frauen gefangen gehalten haben, um Lösegeld zu erpressen. Die Aussicht frei zu kommen war gering, da die Summen immer wieder erhöht wurden. Hier hat sich die Autorin von der wahren Geschichte der Marie Durand inspirieren lassen, die 38 Jahre (!) wegen ihres Glaubens im Turm "Tour de Constance" gefangen gehalten wurde. Unbeschreiblich, wie die Inhaftierten leiden mussten....

    Deana Zinßmeister legte in ihrem zweiten Buch über die Verfolgung der Hugenotten das Hauptaugenmerk auf das alltägliche und sehr einfache Leben der Menschen. Man begleitet die Protagonisten bei ihrer Arbeit und beim beten, beim studieren und man erfährt auch mehr über die Glasbläserei.
    Die Verfolgung der Hugenotten wird sehr anschaulich erzählt. Hintergrundinformationen gibt es allerdings nicht wirklich. Hier hätte ich mir mehr Erklärungen zu den Ursachen ders Glaubenskrieges gewünscht. Ich kann allerdings nicht sagen, ob die Autorin hierzu bereits im 1. Band mehr Infos gegeben hat. Die Schauplätze, wie La Rochelle an der Atlantikküste und lange Zufluchtsort der Hugenotten, sowie Aigues-Mortes am Mittelmeer gelegen, sind sehr bildhaft beschrieben.
    Bei den Charakteren empfand ich nicht ganz so. Hier fühlte ich etwas Distanz, die mir manche Personen nicht so nahe brachten wie andere.

    Am Buchanfang befindet sich eine Karte von Frankreich, sowie ein Personenregister.

    Schreibstil:
    Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft und lebendig. Abwechselnd wird aus der Sicht von Pierre oder der von Jacon, Magali und Olivier erzählt. Deana Zinßmeister hat hervorragend recherchiert und historisch belegte Ereignisse mit einer fiktiven Geschichte wunderbar vereint.

    Fazit:
    Ein interessanter und gut recherchierter historischer Roman, der sich auch alleinstehend gut lesen lässt. Ich fühlte mich gut unterhalten, hätte mir aber gerne noch ein paar mehr Informationen zu den Glaubenskriegen gewünscht. Vielleicht wäre die vorherige Lektüre des ersten Bandes doch zu empfehlen....

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    Testsphaeres avatar
    Testsphaerevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Gut und lebendig geschrieben, schöne Liebesgeschichte in Zeiten der Reformation. Eine Fortsetzung fände ich schön.
    Schöner Liebesroman in Zeiten der Reformation

    Bei dem Roman - Der Turm der Ketzerin - handelt es sich um die unabhängige Fortsetzung von Das Lied der Hugenotten. Ich selber habe den Vorläufer nicht gelesen, aber kam in jedem Fall schnell in die Geschehnisse in diesem Buch hinein und auch die "Auffrischung" der Vergangenheit wurde in Form von Retrospektiven gut in den Erzählfluss eingearbeitet.

    In erster Linie ist es eine Familiengeschichte, die Lebensläufe der beiden Geschwister Magali und Pierre wird abschnittsweise erzählt. Jacon Desgranges, ihr Vater, verlor in der Bartholomäusnacht seine Frau und flüchtete mit beiden Kindern aus Paris. In der Folge erzieht er seine Kinder im katholischen Glauben, bleibt aber im Untergrund dem hugenottischen Glauben treu.

    An diesem Punkt entwickeln sich die Lebensläufe der Geschwister auseinander, Pierre nimmt den hugenottischen Glauben an und findet in der Gemeinde von La Rochelle Aufnahme, sowie die Liebe seines Lebens. Magali fühlt sich im katholischen Glauben, dem auch ihr Mann Olivier angehört wohl, hat ein Talent als Glasbläserin, das sie aber nur versteckt ausüben darf. Nur einmal treffen die Geschwister in diesem Buch direkt aufeinander ansonsten bewegen sie sich räumlich und auch sonst von einander Weg, finden aber am Schluß des Romans wieder die Annäherung zueinander.

    Der Roman ist gut erzählt, die Erzählstränge zu den Geschwistern wechseln sich zumeist ab, so dass das Lesen immer lebhaft gehalten ist und man immer mittendrin im Leben von Magali und Pierre ist.

    Besonders gut gefällt mir die Erzählung da, wo die zwischenmenschlichen Töne überwiegen, z.B. die Annäherungsphase zwischen Pierre und Florence oder den Verlust der Ziehmutter, den Magali direkt miterlebt. Auch das Ausmaß der Verfolgung wird eindrücklich geschildert durch einen dritten, nebenher laufenden Erzählstrang von einer Gruppe gefangener hugenottischer Frauen, die in einem Turm ausharren müssen. Das alles ist bildlich einprägsam und sehr ansprechend geschrieben.

    Leider fehlt mir ein bißchen das, was sonst einen historischen Roman ausmacht, mehr Hintergrundinfos zu den tatsächlichen historischen Ereignissen. Das natürlich nicht in Form eines wissenschaftlichen Exkurses, sondern in den Roman eingearbeitet. Die Zeit der großen Reformatoren und die anschließende Zeit der Glaubenskriege ist von vielen Zäsuren geprägt, das hätte hier gerne etwas mehr Raum finden können.

    Insgesamt aber ein schöner Familien-/Liebesroman in einer interessanten historischen Epoche, der nach meinem Empfinden auch einen dritten Teil vertragen könnte.



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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Goldmann_Verlags avatar
    Liebe Fans von Historischen Romanen,

    heute haben wir eine ganz besondere Leserunde für euch: Taucht mit dem druckfrischen Roman von Deana Zinßmeister, DER TURM DER KETZERIN ins Frankreich des 16. Jahrhunderts ein! Begebt euch auf eine abenteuerliche Reise in die düstere Zeit der Glaubenskriege und erlebt eine leidenschaftliche Liebe, die nicht sein darf... 

    Plaudert mit der Autorin höchstpersönlich über ihre Inspiration, ihren Schreibprozess und ihre Recherchen. Deana Zinßmeister freut sich darauf euch alle Fragen zu beantworten, die euch auf dem Herzen liegen.

    Wenn ihr Lust bekommen habt, an der Leserunde teilzunehmen, bewerbt euch hier für eines von 20 Exemplaren des Romans, indem ihr die Frage beantwortet in welcher Zeit ihr am liebsten leben würdet, wenn ihr euch in eine vergangene Epoche zurück beamen könntet. 


    Die Bewerbung endet am Sonntag, 21.1.2018 um 24 Uhr. 

    Zum Inhalt:
    Frankreich 1588. Der junge Pierre wuchs im katholischen Glauben auf, bis er erfahren musste, dass er als Hugenotte geboren wurde. Aufgrund der verheerenden Glaubenskriege im Land war sein Vater jahrelang gezwungen, ihre Religion zu verheimlichen. Während seine Schwester Magali dem Katholizismus treu bleibt, möchte Pierre nun zu seiner ursprünglichen Konfession zurückkehren. In La Rochelle verliebt er sich in die Hugenottin Florence. Doch die strengen Sitten- und Lebensvorstellungen ihrer Familie stehen ihrer gemeinsamen Zukunft im Weg. Und dann wird der neue Glaube auch noch zur Gefahr für die beiden Liebenden ...

    „Deana Zinßmeisters Geschichten haben Erflogsgarantie“, schrieb die BILD Zeitung begeistert. DER TURM DER KETZERIN ist die Fortsetzung ihres Romans „Das Lied der Hugenotten“, die man aber komplett unabhängig vom ersten Buch lesen kann. 

    Deana Zinßmeister widmet sich bereits seit einigen Jahren dem Genre des Historischen Romans. Den Impuls für einen neuen Roman erhält sie häufig aus Gesprächen mit namhaften Historikern: „Wie bei allen meinen Romanen lege ich viel Wert auf eine erstklassige Recherche: Ich habe mit Nachfahren der Hugenotten zusammengearbeitet, mit der deutschen Hugenottengesellschaft und einigen angesagten Historikern und Fachleuten“, so die Autorin über ihre Recherche. 

    Weitere interessante Informationen über Deana Zinßmeister und ihre Bücher findet ihr unter www.deana-zinssmeister.de.
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