Ich habe erst einige Rezepte ausprobiert, aber die waren, wie zum Beispiel der Krautsalat, ein voller Erfolg und wurden sofort in mein Repertoire integriert. Selbst die Kinder haben sich darum gerissen. Hatte ich so nicht erwartet. Auch die Rinderrippen und das Huhn mit Trauben waren toll. schön, dass die Autorin so perfektionistisch ist. Ist ja so: wenn ich schon Geld ausgebe, dann will ich auch was erfahren dafür und was richtig Geiles kochen können. Um es kurz zu machen: so ist es! Guten Appetit!
Deb Perelman
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Deb Perelman
Eine kleine Küche in New York
The Smitten Kitchen Cookbook
Neue Rezensionen zu Deb Perelman
Das Buch habe ich sehr ausführlich getestet. Dies lag nicht daran, dass ich Zweifel hatte sondern daran, dass ich so viele Rezepte im Buch markiert hatte, die ich unbedingt ausprobieren wollte. Auch meine Mittester waren begeistert und forderten weitere Kostproben.
Die Aufmachung des Buches gefällt mir sehr gut. Es ist ein sehr handliches Format und stabil. Einziges Manko ist, dass die Seiten nicht aufgeschlagen liegen bleiben und man immer etwas zum Beschweren drauf tun muss. Ein Kochbuchhalter ist hier angebracht. Vom Aufbau hat es mir ebenfalls richtig klasse gefallen. Alles ist so herrlich persönlich, da jedes Rezept mit Anekdoten, Geschichten und Gedanken der Autorin versehen sind. Man merkt, dass Deb Perelman eine Bloggerin ist und mir gefällt dieses persönliche Format unglaublich gut. Sie beschreibt zum Beispiel, wie sie auf oder zu diesem Gericht gekommen ist, zu welchen Gelegenheiten sie es gern macht, welche Varianten sie bereits ausprobiert hat, wie man es kombinieren oder ändern kann. Alles in einem Text der so aufgebaut ist, als ob sie es einem selbst ganz locker erzählt.
Jedes Rezept wird mindestens durch ein Foto unterstützt, meist sind es aber sogar mehrere. Oft sind auch einzelne Teilschritte abfotografiert oder die Zutaten an sich. Die Fotos sind jetzt keine Kunstwerke, aber sehr aussagekräftig.
Die Zutaten sind übersichtlich aufgelistet und es wird angegeben für wie viele Personen das Rezept gedacht ist. Wirklich hervorzuheben ist die Angabe zu den Mengen. Man muss sich nicht extra die Cups kaufen, die in Amerika zum abmessen benutzt werden. Hier wird wirklich bei allem noch zusätzlich die Grammzahl angegeben. (Selbst bei Tee- oder Esslöffeln) Nährwerte und Kalorien werden nicht angegeben, was allerdings bei diesem Buch auch nicht viel bringen würde. Das Buch ist etwas für Genießer, die keine Kalorien zählen. Veganer werden hier kaum etwas finde, aber für Vegetarier wird es schon recht interessant sein. Wirklich perfekt ist das Buch für den Otto-Normal-Verbraucher, der gern auch mal Fastfood ißt. Es gibt hier jede Menge Fingerfood, Nudelgerichte, Pizza, Tacos, Fleischgerichte und Puffergerichte. Aber auch einige ausgefallenere Dinge wie Schwarze-Bohnen-Ragout oder Poblanos gefüllt mit Mais-Risotto. Auch leckere Salate und Ofengemüse sind enthalten. Einen recht großen Teil nehmen auch die Backrezepte ein. Hier gibt es jede Menge Kekse, Muffins, Kuchen und Torten. Von diesen Rezepten konnten meine Mittester gar nicht genug bekommen.
Der Schwierigkeitsgrad bzw. die Zubereitungsdauer/aufwendigkeit ist sehr, sehr unterschiedlich. Für manche Rezepte muss man bestimmte Komponenten bereits Stunden vorher zubereiten und sie kühlen. Dann gibt es aber auch Rezepte die schnell gehen.
Highlights der Kinder waren vor allem die Schoko-Erdnussbutter-Kekse und die klebrigen Zimtwürfel. Bei den Erwachsenen kam besonders gut der Grapefruit-Sandkuchen, die "Alex' Schoko-Himbeer-Rugelach" und der Schokoladenkuchen an. Bei den herzhaften Sachen ist mir besonders das Emmentaler-Sandwich ("Emmntaler auf Roggenbrot mit süßsauren roten Zwiebeln"), die "Mini-Hackbraten mit Tomatenglasur" und die "Jungen Erbsen und Muschelnudeln Alfredo" im Gedächtnis geblieben.
*Fazit:*
5 von 5 Sternen
Ich kann das Buch jedem der gern amerikanisches Essen oder jedem der gern neue Pizza-, Fleisch-, Kuchen- und Keksvarianten ausprobieren möchte, empfehlen. Für mich und meine Mittester ist dieses Buch unersetzlich geworden.
Klappentext:
Deb Perelman liebt das Kochen wie kaum etwas anderes. Doch in ihrer kleinen Küche in Manhattan zu kochen war für sie anfangs eine Zumutung. Kochen sollte Spaß machen, aber auch schnell und einfach gehen, günstig sein und trotzdem zu umwerfenden Ergebnissen führen. Zuviel verlangt? Offenbar nicht: Seit 2006 teilt sie ihre Rezepte auf dem Food-Blog "Smitten Kitchen", das heute mit fünf Millionen Besuchern und mehrfach ausgezeichnet zu den besten und erfolgreichsten im Netz gehört. Ihr Buch begeistert mit den besten Rezepten aus dem Big Apple. Mit prächtigen eigenen Fotos illustriert, stellt sie Gerichte für jeden Anlass vor, stets frisch, mit wenig Aufwand, größtem Lustfaktor und maximalem Erfolg zu kochen.
Meinung:
Deb Perelman hat eine winzig kleine Küche in New York und zeigt auf ihrem sehr erfolgreichen Blog Smitten Kitchen, dass man, um gut zu kochen, keine große Küche benötigt. In diesem schönen Kochbuch hat sie einige spannende Rezepte zusammengestellt, gespickt mit persönlichen Anekdoten zu den jeweiligen Rezepten. Dabei erzählt sie sehr charmant, wie sie zu ihren Rezeptideen gekommen ist und plaudert ein wenig aus dem Nähkästchen und über ihr Leben.
Aufgeteilt ist das Buch in 11 Essenskategorien über Frühstück, Sandwiches, Hauptspeisen, Süßes und Gebäck, sowie Partyverpflegung. Neben den Rezepten gibt es aber auch noch allerhand Tipps, Tricks und Empfehlungen.
Jedes Rezept wird, wie schon erwähnt, mit einer kurzen Geschichte dazu eingeleitet, die immer sehr locker leicht und unterhaltsam zu lesen sind und schön auf das Rezept einstimmen, ganz so, wie man es von einem Foodblogger gewohnt ist :) Am äußeren Rand finden sich immer die Zutatenliste, schön aufgegliedert auf die einzelnen Komponenten des Gerichts, so dass man direkt sieht, aus was z. B. das Dressing besteht oder die Sauce. Die Zutaten sind auch nicht allzu exotisch, so dass man das allermeiste im heimischen Supermarkt finden sollte.
Die Rezepte sind einfach und Schritt für Schritt erklärt, so dass auch Kochneulinge einen guten Einstieg in die Kochkunst finden können. Die Bilder im Buch sind appetitlich und schön in Szene gesetzt, teilweise werden die einzelnen Arbeitsgänge in kleinen Bilderreihen erklärt. Das ist vor allem für Einsteiger hilfreich, aber auch um einen Eindruck um die Konsistenz zu bekommen.
Natürlich merkt man den Rezepten an, dass sich um nordamerikanische handelt, sei es an der Zusammenstellung der Zutaten oder an den Mengenangabe in Löffel und Tassen. Die Übersetzer des Kochbuches haben aber die passende Mengenangabe umgerechnet, so dass man auch die Grammzahl hinter jeder Menge finden kann.
Fazit:
Eine kleine Küche in New York bietet nicht nur abwechslungsreiche Rezepte, sondern auch schöne Geschichten und Anekdoten aus Deb Perelmans Bloggerleben. Die Rezepte sind einfach nachzukochen, schmackhaft und auch für Anfänger geeignet. Und die ansprechenden Bilder machen direkt Lust aufs Nachkochen. Man muss sich aber bewusst werden, dass die Rezepte mitunter sehr "amerikanisch" sind ;)
Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.
Vielen Dank an den Berlin Verlag für das Rezensionsexemplar.
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