Deb Perelman Eine kleine Küche in New York

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Inhaltsangabe zu „Eine kleine Küche in New York“ von Deb Perelman

Deb Perelman liebt das Kochen wie kaum etwas anderes. Doch in ihrer kleinen Küche in Manhattan zu kochen war für sie anfangs eine Zumutung. Kochen sollte Spaß machen, aber auch schnell und einfach gehen, günstig sein und trotzdem zu umwerfenden Ergebnissen führen. Zuviel verlangt? Offenbar nicht: Seit 2006 teilt sie ihre Rezepte auf dem Food-Blog "Smitten Kitchen", das heute mit fünf Millionen Besuchern und mehrfach ausgezeichnet zu den besten und erfolgreichsten im Netz gehört. Ihr Buch begeistert mit den besten Rezepten aus dem Big Apple. Mit prächtigen eigenen Fotos illustriert, stellt sie Gerichte für jeden Anlass vor, stets frisch, mit wenig Aufwand, größtem Lustfaktor und maximalem Erfolg zu kochen.

Kleine Küche ganz groß - wundervoll persönlich und und köstlich. Ein wirklich schönes Kochbuch.

— raven1711
raven1711

Mit diesem herzlichen Kochbuch fühlt es sich an, als würde man mit einer guten Freundin kochen und sich austauschen! Fantastisch & lecker!

— Floh
Floh

Deb Perelman verspricht Rezepte bis zur Perfektion zu verfeinern. Sie verspricht da meines Erachtens nicht zuviel!

— Esme--
Esme--

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    Eine kleine Küche in New York
    78sunny

    78sunny

    04. November 2016 um 15:45

    Das Buch habe ich sehr ausführlich getestet. Dies lag nicht daran, dass ich Zweifel hatte sondern daran, dass ich so viele Rezepte im Buch markiert hatte, die ich unbedingt ausprobieren wollte. Auch meine Mittester waren begeistert und forderten weitere Kostproben. Die Aufmachung des Buches gefällt mir sehr gut. Es ist ein sehr handliches Format und stabil. Einziges Manko ist, dass die Seiten nicht aufgeschlagen liegen bleiben und man immer etwas zum Beschweren drauf tun muss. Ein Kochbuchhalter ist hier angebracht. Vom Aufbau hat es mir ebenfalls richtig klasse gefallen. Alles ist so herrlich persönlich, da jedes Rezept mit Anekdoten, Geschichten und Gedanken der Autorin versehen sind. Man merkt, dass Deb Perelman eine Bloggerin ist und mir gefällt dieses persönliche Format unglaublich gut. Sie beschreibt zum Beispiel, wie sie auf oder zu diesem Gericht gekommen ist, zu welchen Gelegenheiten sie es gern macht, welche Varianten sie bereits ausprobiert hat, wie man es kombinieren oder ändern kann. Alles in einem Text der so aufgebaut ist, als ob sie es einem selbst ganz locker erzählt. Jedes Rezept wird mindestens durch ein Foto unterstützt, meist sind es aber sogar mehrere. Oft sind auch einzelne Teilschritte abfotografiert oder die Zutaten an sich. Die Fotos sind jetzt keine Kunstwerke, aber sehr aussagekräftig. Die Zutaten sind übersichtlich aufgelistet und es wird angegeben für wie viele Personen das Rezept gedacht ist. Wirklich hervorzuheben ist die Angabe zu den Mengen. Man muss sich nicht extra die Cups kaufen, die in Amerika zum abmessen benutzt werden. Hier wird wirklich bei allem noch zusätzlich die Grammzahl angegeben. (Selbst bei Tee- oder Esslöffeln) Nährwerte und Kalorien werden nicht angegeben, was allerdings bei diesem Buch auch nicht viel bringen würde. Das Buch ist etwas für Genießer, die keine Kalorien zählen. Veganer werden hier kaum etwas finde, aber für Vegetarier wird es schon recht interessant sein. Wirklich perfekt ist das Buch für den Otto-Normal-Verbraucher, der gern auch mal Fastfood ißt. Es gibt hier jede Menge Fingerfood, Nudelgerichte, Pizza, Tacos, Fleischgerichte und Puffergerichte. Aber auch einige ausgefallenere Dinge wie Schwarze-Bohnen-Ragout oder Poblanos gefüllt mit Mais-Risotto. Auch leckere Salate und Ofengemüse sind enthalten. Einen recht großen Teil nehmen auch die Backrezepte ein. Hier gibt es jede Menge Kekse, Muffins, Kuchen und Torten. Von diesen Rezepten konnten meine Mittester gar nicht genug bekommen. Der Schwierigkeitsgrad bzw. die Zubereitungsdauer/aufwendigkeit ist sehr, sehr unterschiedlich. Für manche Rezepte muss man bestimmte Komponenten bereits Stunden vorher zubereiten und sie kühlen. Dann gibt es aber auch Rezepte die schnell gehen. Highlights der Kinder waren vor allem die Schoko-Erdnussbutter-Kekse und die klebrigen Zimtwürfel. Bei den Erwachsenen kam besonders gut der Grapefruit-Sandkuchen, die "Alex' Schoko-Himbeer-Rugelach" und der Schokoladenkuchen an. Bei den herzhaften Sachen ist mir besonders das Emmentaler-Sandwich ("Emmntaler auf Roggenbrot mit süßsauren roten Zwiebeln"), die "Mini-Hackbraten mit Tomatenglasur" und die "Jungen Erbsen und Muschelnudeln Alfredo" im Gedächtnis geblieben. *Fazit:* 5 von 5 Sternen Ich kann das Buch jedem der gern amerikanisches Essen oder jedem der gern neue Pizza-, Fleisch-, Kuchen- und Keksvarianten ausprobieren möchte, empfehlen. Für mich und meine Mittester ist dieses Buch unersetzlich geworden.

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  • Kleine Küche ganz groß

    Eine kleine Küche in New York
    raven1711

    raven1711

    27. September 2016 um 17:22

    Klappentext:Deb Perelman liebt das Kochen wie kaum etwas anderes. Doch in ihrer kleinen Küche in Manhattan zu kochen war für sie anfangs eine Zumutung. Kochen sollte Spaß machen, aber auch schnell und einfach gehen, günstig sein und trotzdem zu umwerfenden Ergebnissen führen. Zuviel verlangt? Offenbar nicht: Seit 2006 teilt sie ihre Rezepte auf dem Food-Blog "Smitten Kitchen", das heute mit fünf Millionen Besuchern und mehrfach ausgezeichnet zu den besten und erfolgreichsten im Netz gehört. Ihr Buch begeistert mit den besten Rezepten aus dem Big Apple. Mit prächtigen eigenen Fotos illustriert, stellt sie Gerichte für jeden Anlass vor, stets frisch, mit wenig Aufwand, größtem Lustfaktor und maximalem Erfolg zu kochen.Meinung:Deb Perelman hat eine winzig kleine Küche in New York und zeigt auf ihrem sehr erfolgreichen Blog Smitten Kitchen, dass man, um gut zu kochen, keine große Küche benötigt. In diesem schönen Kochbuch hat sie einige spannende Rezepte zusammengestellt, gespickt mit persönlichen Anekdoten zu den jeweiligen Rezepten. Dabei erzählt sie sehr charmant, wie sie zu ihren Rezeptideen gekommen ist und plaudert ein wenig aus dem Nähkästchen und über ihr Leben.Aufgeteilt ist das Buch in 11 Essenskategorien über Frühstück, Sandwiches, Hauptspeisen, Süßes und Gebäck, sowie Partyverpflegung. Neben den Rezepten gibt es aber auch noch allerhand Tipps, Tricks und Empfehlungen.Jedes Rezept wird, wie schon erwähnt, mit einer kurzen Geschichte dazu eingeleitet, die immer sehr locker leicht und unterhaltsam zu lesen sind und schön auf das Rezept einstimmen, ganz so, wie man es von einem Foodblogger gewohnt ist :) Am äußeren Rand finden sich immer die Zutatenliste, schön aufgegliedert auf die einzelnen Komponenten des Gerichts, so dass man direkt sieht, aus was z. B. das Dressing besteht oder die Sauce. Die Zutaten sind auch nicht allzu exotisch, so dass man das allermeiste im heimischen Supermarkt finden sollte.Die Rezepte sind einfach und Schritt für Schritt erklärt, so dass auch Kochneulinge einen guten Einstieg in die Kochkunst finden können. Die Bilder im Buch sind appetitlich und schön in Szene gesetzt, teilweise werden die einzelnen Arbeitsgänge in kleinen Bilderreihen erklärt. Das ist vor allem für Einsteiger hilfreich, aber auch um einen Eindruck um die Konsistenz zu bekommen.Natürlich merkt man den Rezepten an, dass sich um nordamerikanische handelt, sei es an der Zusammenstellung der Zutaten oder an den Mengenangabe in Löffel und Tassen. Die Übersetzer des Kochbuches haben aber die passende Mengenangabe umgerechnet, so dass man auch die Grammzahl hinter jeder Menge finden kann.Fazit:Eine kleine Küche in New York bietet nicht nur abwechslungsreiche Rezepte, sondern auch schöne Geschichten und Anekdoten aus Deb Perelmans Bloggerleben. Die Rezepte sind einfach nachzukochen, schmackhaft und auch für Anfänger geeignet. Und die ansprechenden Bilder machen direkt Lust aufs Nachkochen. Man muss sich aber bewusst werden, dass die Rezepte mitunter sehr "amerikanisch" sind ;)Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.Vielen Dank an den Berlin Verlag für das Rezensionsexemplar.

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  • Wer mit dem Herzen kocht, hat immer genügend Platz: auch in der kleinen Küche in New York!

    Eine kleine Küche in New York
    Floh

    Floh

    31. August 2016 um 11:59

    Food-Bloggerin und leidenschaftliche Köchin und Buchautorin Deb Perelman wollte mit ihrem Kochbuch „Eine kleine Küche in New York“ mehreres bewegen und hatte bestimmte Vorstellungen und Träume, was ihr Buch bei den Lesern bewirken sollte. Eines ist ihr dabei spontan bei mir gelungen: Sie hat mich so neugierig gemacht, und so sympathisch angesprochen, dass ich wirklich gleich eines ihrer Rezepte noch am selben Nachmittag ausprobiert habe, nachdem ich mich mit ihrem Kochbuch vertraut gemacht habe. Normalerweise stöbere ich in Kochbüchern um mich zu entspannen und mir neue Anregungen zu holen. Mit diesem Buch musste ich jedoch sofort aktiv werden und mich mit einer Blitzpizza für Eilige an die Rührschüsseln und Knethaken begeben! Dieses voller Lebensenergie und Sympathie strömende Kochbuch „Eine kleine Küche in New York“ ist so gemütlich und mit einer gesunden Mischkost ohne komplizierte Trends oder Modeerscheinungen. Bodenständig, neuartig und von der Autorin selbst für lecker befunden! Erschienen im Berlin Verlag (http://www.berlinverlag.de/)Inhalt / Beschreibung:"Deb Perelman liebt das Kochen wie kaum etwas anderes. Doch in ihrer kleinen Küche in Manhattan zu kochen war für sie anfangs eine Zumutung. Kochen sollte Spaß machen, aber auch schnell und einfach gehen, günstig sein und trotzdem zu umwerfenden Ergebnissen führen. Zuviel verlangt? Offenbar nicht: Seit 2006 teilt sie ihre Rezepte auf dem Food-Blog "Smitten Kitchen", das heute mit fünf Millionen Besuchern und mehrfach ausgezeichnet zu den besten und erfolgreichsten im Netz gehört. Ihr Buch begeistert mit den besten Rezepten aus dem Big Apple. Mit prächtigen eigenen Fotos illustriert, stellt sie Gerichte für jeden Anlass vor, stets frisch, mit wenig Aufwand, größtem Lustfaktor und maximalem Erfolg zu kochen."Meinung:Hurra, endlich mal wieder ein sehr persönliches Kochbuch, was keinen besonderen Trend hinterherjagt oder bestimmte Dinge einfach verbietet. Ein Koch- und Backbuch mit einer gesunden Mischkost von Anspruchsvoll bis superleicht, vom kleinen Snack bis zum großen Menü, für Gäste, für sich, für die Familie, für unterwegs oder für ganz besondere Tage. Was mir besonders sympathisch aufgefallen ist, ist die herzliche Einleitung in Deb Perlemans Kochbuch. Ihre ehrlichen Worte und ihre Motivation und Leidenschaft. Deb Perelman ist selbst junge Mutter und versteht es daher von selbst frisch zu kochen und wenig bis gar keine Zusatzstoffe oder Fertigprodukte zu verwenden. Ich verfolge keine bestimmten Ernährungsweisen, ich bin weder vegetarisch noch vegan eingestellt, ich habe keine Allergien und auch keine Unverträglichkeiten, aber ich bin stets offen für neue Kochideen und Inspirationen. Und so geht es meiner ganzen Familie mit meinen beiden Kindern und meinem Mann. Dieses Kochbuch hat uns neu inspiriert und wir werden sicherlich ganz viele der Rezepte probieren. Besonders gut finde ich, dass sich die Autorin die Mühe macht, verschiedene Zubereitungsarten zu einzelnen Gerichten zu erwähnen und genau zu erläutern. So hat man die Möglichkeit zu entscheiden, welche Art der Zubereitung und des Kochens oder Backens die eigene Vorliebe ist oder mit der man am besten zurechtkommt, oder welche Hilfsmittel und / oder Küchenutensilien man besitzt. Man möchte ja nicht alles neu oder extra für ein neues Rezept anschaffen… Da hat die Mutter und Autorin sorgfältig mitgedacht und bei mir viele Pluspunkte gesammelt. Ganz besonders gern bin ich auch in die persönlichen Geschichten der Autorin eingetaucht. Zu jedem Rezept beginnt sie zu erzählen, was für Erinnerungen sie damit verbindet, woher sie die Inspiration nahm, was ihr beim Nachkochen und Kreieren aufgefallen ist, was es zu erzählen gibt, worauf zu achten ist und welche Besonderheiten jeweilige Gerichte und Mahlzeiten mit sich bringen. Wirklich spannend und verbunden. Deb Perleman kocht nicht einfach nur, sie lebt und liebt eine Passion. Dass sie so viele Abonnenten ihres Blogs hat, kann ich mir furchtbar gut vorstellen. Sie vereint wirklich alle Gewohnheiten der Menschen und bringt diese zusammen an den Tisch und in die allerkleinste Küche. Wer auf Seite 8 zeigt die Autorin einen kurzen Blick in ihre winzige New Yorker Küche, und einen Blick auf die Kochecke ihres Sohnes, die sie selbe Kinderküche zeigt, die meine beiden Kinder sich auch teilen. Schön! Deb Perelman hat ihre klare Linie beim Kochen, das vermittelt sie auch ihren interessierten Lesern. Sie nimmt Fragen vorweg, bietet Antworten und Hilfestellung. Sie ist loyal, tolerant und will niemandem etwas aufquatschen. Das Buch ist als Hardcover verfügbar und auch als eBook. Ich habe die Hardcoverausgabe und finde diese sehr praktisch, da sie griffbereit ist und auch auf der Arbeitsplatte problemlos geöffnet liegen bleibt ohne ständig zuzuklappen. Das eBook ließe sich mit einem Tablet sicherlich ebenso praktisch dabeihaben. Die Verarbeitung der meisten Gerichte ist mit wenigen Handgriffen getan. Einige wenige Rezepte sind jedoch auch etwas anspruchsvoller und bedürfen gewisser Zeit und Muße. Hier gibt es aber größtenteils keine ellenlangen Zutaten- und Vorbereitungslisten. Hier wird auf Ursprung und Natürlichkeit gesetzt. Mit wenigen Zutaten gelingt ein schmackhaftes, vielseitiges und abwechslungsreiches Gericht. Rein Pflanzlich, mit Fleisch, Fisch, Geflügel oder viel Gemüse, als Dessert, Kuchen, Vorspeise, Sandwich oder Snack… Einfach, unkompliziert und neu. Ohne einer Brise hiervon und ein Paar Körnchen davon, hier noch ein Spritzer dies und ein Schuss das. Nein hier geht es einfach und unkompliziert zu. Man braucht nicht viel oder hat schon alles daheim. Top, spart Geld und Platz im Vorratsraum (kein Wunder, dass dieses einfache Spiel bei diesem wenigen Platzangebot der Vorratshaltung bei dieser Autorin so problemlos gelingt!). eigene Erfahrung:In ihrer Einleitung zum Kochbuch erklärt die Autorin, dass es ihr großer Wunsch ist, ein Kochbuch zu schreiben, was den Leser so sehr inspiriert, dass er sogleich aufstehen und sich an den Herd stellen muss, um eines der Rezepte ausprobieren zu wollen! Ja, das ist der Autorin wirklich gelungen. Denn auch ich habe gleich am selben Nachmittag, nachdem ich meinen ersten Blick ins neu erworbene Buch geworfen habe, den Pizzateig für Eilige von Seite 116 für meine Familie und mich probiert. Das war praktisch, da alle Zutaten vorrätig waren und ich keinerlei Sondereinkäufe oder dergleichen tätigen musste. Eine Pizza zu backen ist ja keine große Herausforderung und keine Meisterleistung. Wenn man jedoch mal ein ganz neues Rezept probiert und eine andere Variante als gewöhnlich wählt, wird auch ein einfacher Pizzateig zu einem Gaumenschmaus. Doch auch beim „Nichtnachkochen“, wird man allein vom Gucken und Anschauen des Buches und der tollen Bilder gleich mit Euphorie und Vorfreude beglückt. Man kann gar nicht anders, man will einfach Kochen! Ohne Schwierigkeiten und großer Koch- oder Backerfahrung lässt sich aus diesem Kochbuch ein tolles Essen zaubern. Auch für Singles, für Schnellkocher und Berufstätige. Suppen, Soßen, Desserts, Getränke, Häppchen, Beilagen, Gebratenes, gedünstetes, Herzhaftes, Süßes, Flüssiges oder Festes, Basis oder Grundlage oder schon verfeinert und abgewandelt.....Hier gibt es alles, was der Gaumen liebt und die Natur hergibt.Ich bin ganz und gar zufrieden und begeistert und werde sicherlich hin und wieder oder auch ganz oft Rezepte von Deb Perelman nachzaubern. Illustrationen / Angaben:Hier gibt es zu jedem Gericht und zu jedem wichtigen Zubereitungsschritt eine bildhafte Anleitung. Hier sind die Speisen schmackhaft und einladend fotografiert und illustriert, die Zubereitung wird mit Worten und ebenfalls einigen Abbildungen erklärt. Die Aufnahmen sind von guter und anschaulicher Qualität, kräftige Farben und klare Bilder, die zum Schlemmen einladen. Deb Perelman erzählt zu jedem ihrer Rezepte eine kleine Anekdote. Sie scheint sehr viel auch von ihrer Mutter gelernt zu haben. Ihre Mutter erwähnt sie sehr oft und scheinbar wurde ihr die Liebe zum guten Essen und zum Kochen in die Wiege gelegt. Witzig ist, dass beinahe jedes ihrer Rezepte eine Geschichte erzählt und ein persönliches Highlight von ihr ist. So hat sie eine Mischung aus Alltag und Besonderheit geschaffen. Diese familiäre und selbstbewusste Food-Bloggerin ist überzeugt von ihren Kreationen und von ihrer Experimentierfreude. In der Regel sind die Rezepte für 4 Personen oder Portionen bemessen. Persönliche Kritikpunkte:Die Autorin gibt keine Angaben zu Nährwerten und Kalorien preis. Für Menschen, die darauf achten müssen oder möchten, stellt dies ein kleines Hindernis dar. Ich persönlich mache zwar keine Diäten, achte aber doch trotzdem sehr gern auf Fett- und Zuckergehalt. Zudem beinhaltet das Gesamtwerk bald weit mehr Dessert- oder Kuchenrezepte als vollwertige Mittags- oder Abendmenüs. Ich bin nicht so sehr auf Desserts und Naschereien aus, koche lieber, als dass ich backe und erfreue mich gern an besonderen Hauptmahlzeiten oder Frühstücksideen. Die Frühstücksrubrik erinnert eher an einen Brunch mit vielen warmen und deftigen Speisen. Auch das muss man mögen, scheint aber der New Yorker Style zu sein. Die Kategorien hätten etwas detaillierter und strukturierter ausfallen dürfen. Die Autorin:"Deb Perelman hat sich das Kochen selbst beigebracht und betreibt heute mit "Smitten Kitchen" das wohl erfolgreichste Food-Blog der Welt. Sie arbeitete als Schichtleiterin in einem Plattenladen, als Softeisverkäuferin, Kunsttherapeutin und IT-Journalistin. Heute widmet sie sich mit dem Kochen ihrer größten Leidenschaft und lebt mit Mann und zwei kleinen Kindern in New York City."Fazit:Die motivierende Art finde ich ganz klasse, das Buch verströmt Lebensfreude und Energie. Ich lebe nicht nach den Regeln einer bestimmten Ernährungsform, und freue mich hier besonders endlich mal wieder ein Kochbuch zu finden, was alle Lebensmittel in Betracht zieht und mit tierischen, sowie pflanzlichen Speisen glänzt! 4 begeisterte Sterne von mir!

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    • 10
  • Ein Gedicht für den Gaumen

    Eine kleine Küche in New York
    Esme--

    Esme--

    29. August 2016 um 09:51

    Zur Autorin: Deb Perelman lebt in New York, der Stadt der kleinen Küchen. Generell gilt schließlich: Je höher der Quadratmeterpreis auf dem Wohnungsmarkt, desto kleiner die Küche. Deb ist eine leidenschaftliche Köchin. Auch wenn in ihrem Viertel viele Restaurants köstliche Speisen servieren und ihr lediglich eine Küchenarbeitsfläche von sechzig mal neunzig Zentimetern zur Verfügung steht, lässt sie sich nicht davon abbringen, für die Familie zu kochen. Deb ist sehr kritisch, was das Essen angeht. Wenn ihr in einem Restaurant ein Menü serviert wird, so kommt es nicht selten vor, dass sie etwas zu bemängeln hat. Ihr Mann ist es, der ihr dann gelegentlich sagt: Dann mach es doch besser. Diese Aufforderung nimmt Deb oft wörtlich. Sie ist bestrebt, jedes Gericht zu perfektionieren. Herauskommt das für sie beste Aprikosen-Frühstücks-Crumble oder eine Calzone, die auch Verächtern dieser Pizzakategorie schmeckt. Debs Blog hat mittlerweile so viele Fans für sich gewonnen, dass sie ihren Job kündigen musste, da dieser sehr viel Zeit absorbiert. Inhalt: Deb Perelman beginnt ihr Kochbuch mit einer Einleitung, in der sie von ihrer kleinen Küche in New York und von ihrer Leidenschaft, dem Kochen, berichtet. Sie erzählt, dass es nie ihr Ziel war ihren Job an den Nagel zu hängen und sich voll und ganz ihrem großen Hobby und ihren Followern zu witmen. Auf die Einleitung folgen ein paar hilfreiche Anmerkungen und Tipps zu Debs Rezepten. Hier erfährt man zum Beispiel, wie man braunen Zucker selbst herstellen kann, wenn man denn keinen kaufen möchte, wie man Salat am besten säubert und den Unterschied zwischen Sahne und Creme double. Es folgen Rezepte aus den Sparten Frühstück, Salate, Sandwichs/Tartes/Pizzen, vegetarische Hauptspeisen, Hauptspeisen mit Fisch und Fleisch, Kleingebäck, Pies und Kuchen, Desserts und Süßigkeiten, Partysnacks und Getränke. Im Anschluss daran erfährt der Leser, welche Küchengeräte in einer gut sortierten Küche nicht fehlen dürfen und warum man sie dringend benötigt. Schreibstil und Aufmachung: Das Vorwort dient in erster Linie dazu, die Autorin und ihr Buch ein wenig kennenzulernen. Schnell hat man hier das Gefühl der Bloggerin näher zu kommen. Man wird neugierig darauf, ob Deb ihre Gerichte auch für den Leser so perfektioniert hat, dass er nie wieder eine andere Frühstücksschnecke oder ein anderes Ahornsirup-Müsli kosten mag, weil es scheint, dass keiner in der Lage sein kann, ein besseres Rezept zu kreieren. Der erste Blick über die Seiten verrät, dass hier viel Text verwandt wurde. Doch der erste Eindruck, dass die Rezepte vielleicht sehr kompliziert sein könnten, weil eben viel geschrieben wurde, täuscht. Die Autorin beginnt jeden Artikel mit einer kleinen Vorgeschichte zum Gericht. Man erfährt darin, warum sie gerade diese Speise auserkoren hat, um sie zu Hause zu perfektionieren. Danach folgt im Fließtext die Zubereitung der Gerichte. Die Zutaten werden übersichtlich in der linken Seitenhälfte aufgeführt. Bei einigen Gerichten findet sich zusätzlich eine kleine Anmerkung oder Aufbewahrungstipps am Rand. Hier erfährt man unter anderem kleine Zubereitungstipps oder Alternativen. In einigen Gerichten werden saisonales Gemüse und Obst verwandt. Pastinaken, frische Erdbeeren oder Blaubeeren kann man leider nicht das ganze Jahr über beziehen. Nicht immer wird eine Alternative präsentiert. Hier muss man ggf. selbst kreativ werden. Als sehr schöne Alternative bietet Deb Perelman neben den Zutaten zusätzlich zur Grammangabe auch eine Tassen-Alternative. Anstatt 155 g Weißmehl kann z.B. auch einfach eine Abmessung mit 1 ¼ Tassen Mehl verwendet werden. Eigene Meinung: Während die Einleitung nett zu lesen war, boten mir Tipps und Tricks sowie die Rubrik „wichtige Utensilien für den Küchengebrauch“ nur wenige neue Anregungen. Die Bilder zu den Rezepten sahen für mich sehr ansprechend aus. Der Umfang des Textes zu den Rezepten wirkte für mich auf den ersten Blick besorgniserregend. Nach dem ersten Überfliegen der Seiten war ich mir nicht sicher, ob die Zubereitung immer so schnell und einfach sein würde. Die Praxis zeigte dann jedoch, dass der erste Blick trügen kann. Ich habe mit dem Aprikosen-Frühstücks-Crumble begonnen und wurde gleich positiv überrascht. Die Umsetzung der Rezepte erfolgte relativ einfach. Ich habe jedoch festgestellt, dass es sehr hilfreich ist, zuvor einmal das Rezept durchzulesen und die Zutaten schon abgewogen und vorbereitet an den Rand zu legen. Gerade beim Aprikosen-Frühstücks-Crumble musste es dann doch etwas schneller gehen, damit das Crumble im Topf nicht anbrennt. Wir haben die Rezepte zu zweit verkostet. Die Zutaten sind oft so ausgelegt, dass vier Personen davon satt werden. Auf den ersten Blick war ich mir nicht sicher, ob zwei (sehr gute Esser) bei der Hälfte der Zutaten noch satt werden würden. Das Crumble hat für uns beide gereicht, bei der Pizza haben wir wohlweislich die Mengenangabe für vier Personen genommen. Ich bezweifele sehr, dass vier Personen davon satt geworden wären. Auch die Zutatenbeschaffung war nicht immer so einfach. Viele Zutaten erhält man wohl in jedem gängigen Supermarkt. Die Beschaffung beispielsweise von gerösteten Weizenkeimen oder Perlzwiebeln gestaltete sich da schon sehr viel schwieriger. Ausprobiert habe ich (bislang) folgende Gerichte: Aprikosen-Frühstücks-Crumble Pizza Calzone mit Aubergine und drei Sorten Käse Weiche Brötchen mit Ahornsirup und Schinkenspeck Spritzige Ingwerlimonade Ahornsirup-Müsli in Brocken Zitronenschnitten Frühstücksschnecken mit herzhaften Cheddar Champignons Bourguignon Erdbeer-Fool á la Käsekuchen Wie hat's denn nun geschmeckt? Hinweis: Wir haben die Gerichte zu Zweit verkostet. Eine Auswahl der Rezepte erfolgte von uns vorab nach Zutaten und persönlichem Geschmack. Das Aprikosen-Frühstücks-Crumble hat uns beiden sehr gut geschmeckt. Das Gericht hat uns zwar schon auf dem Bild sehr angesprochen, das Resultat war noch besser als erwartet. Nicht zu süß und mit ein wenig Rahmjoghurt auch perfekt für einen kleinen Abendsnack auf dem Sofa. Wir haben für das Crumble, wie in der Anmerkung empfohlen, statt Aprikosen, eine Mischung aus Pflaumen und Aprikosen verwandt. Bei dem Rezept Pizza Calzone mit Aubergine und drei Sorten Käse musste ich leider eine kleine Änderung vornehmen. Ich habe den Parmesan weggelassen und anstatt pürierter Tomaten Tomaten in Stücke verwandt. Mit Sicherheit hätte der Parmesan dafür gesorgt, dass das Rezept noch besser gelungen wäre. Wobei ich mir da nicht ganz so sicher bin. Es war einfach köstlich. Den Pizzateig habe ich hier zur Hälfte mit Vollkornmehl, wie in der Anmerkung empfohlen, zubereitet. Außerdem habe ich den Teig für „Köche mit Zeit“ verwandt, den man über Nacht zubereiten musste. Heraus kam eine Calzone mit sehr knusprigem Teig. Die Menge für vier Personen und einer „großen“ Pizza entsprach wohl er der Angabe für zwei Personen. Wir sind gut satt geworden. Die Soße war mir ein wenig zu scharf. Ich würde im Nachhinein kein Chili hinzugeben. Die weichen Brötchen mit Ahornsirup und Schinkenspeck waren ein Gedicht. Der Teig war absolut locker und der leicht salzige Geschmack vom Speck hat sich perfekt mit der kaum auffallenden Süße des Ahornsirups gemischt. Die Brötchen waren leicht und schnell zuzubereiten. Auch die Spritzige Ingwerlimonade, Erdbeer-Fool á la Käsekuchen sowie das Ahornsirup-Müsli in Brocken haben uns sehr gut geschmeckt. Die Limonade war weder zu süß noch zu sauer. Das Müsli war schön knusprig und auch von der Süße her absolut perfekt abgestimmt. Bei dem Rezept „Zitronenschnitten“ gab es im Rezept ein kleines Problem bzgl. der Creme. Bei den Zutaten wurde Zucker angegeben, doch wurde in der Anleitung der Zucker nicht mehr erwähnt. Ich habe ihn dann natürlich der Mischung beigefügt. Vom Geschmack her waren die Zitronenschnitten gut. Für die Frühstücksschnecken mit herzhaften Cheddar haben wir eine andere Käsesorte verwandt. Dies wurde auch in der Anmerkung so empfohlen, wenn man keinen Cheddar mag. Die Schnecken waren sehr lecker. Als Frühstückssnack vielleicht etwas zu deftig. Als Fernsehsnack dafür perfekt geeignet. Champignons Bourguignon hat zwar eine ordentliche nachträgliche Putzaktion des Topfes gefordert, war aber sehr lecker. Wie von Deb Perelman angepriesen: Auch ohne Fleisch kann man ein sehr gutes Mittagsgericht servieren, was Vegetariern sowie Fleischessern gleichermaßen munden wird. Fazit: Deb Perelman wirbt damit, dass sie Rezepte zu ihren Lieblingsgerichten bis zur Perfektion verfeinert. Jedes der Gerichte war traumhaft lecker. Lediglich die Zitronenschnitten waren nur „okay“. Die Aussage kann also von mir unterschrieben werden. Die Zutatenbeschaffung gestaltete sich nicht immer so leicht. Bei den meisten Rezepten gab es aber kein Problem. Ein Kochbuch, welches geniale Frühstückssnacks, Mittagsgerichte, Nachtisch, Kuchen, Partysnacks und Drinks in sich vereint. Mit einer guten Mischung an Rezepten für Vegetarier und Fleischesser. Absolute Fünf-Sterne-Empfehlung.

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