Debbie Pappyn Remote Hotels

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Inhaltsangabe zu „Remote Hotels“ von Debbie Pappyn

Jeder kennt die Sehnsucht nach einem Platz, an dem man seine Ruhe hat, fernab der Hektik des Alltags. Ein Ort, an dem das Smartphone nicht ständig klingelt und der Computer nicht eine E-Mail nach der anderen anzeigt. In diesem Buch versammeln die Autorin Debbie Pappyn und der Fotograf David De Vleeschauwer Hotels und Lodges an abgelegenen Orten auf der ganzen Welt, an denen Gäste komplett abschalten können. Die atemberaubenden Locations liegen mitten in einzigartiger Natur, hier kann der Besucher seinen Blick schweifen, die Sinne zur Ruhe kommen lassen, wieder durchatmen. Ob in einem 100 Jahre alten Bauernhaus in den Südtiroler Bergen, im norwegischen Lyngen, wo man mitten in einer märchenhaften Schneelandschaft im Jacuzzi das Polarlicht beobachten kann, oder in der namibischen Wüste umgeben von wilden Tieren: Die Bilder machen Lust, sofort die Koffer zu packen und auf eine unvergessliche Reise zu gehen. Die wunderschön und individuell eingerichteten Hotels geben jedem Gast sofort das Gefühl zu Hause zu sein – und nie wieder weg zu wollen.
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  • Ganz besondere Hotels an ganz besonderen Orten

    Remote Hotels
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    31. March 2015 um 12:35

    Ganz besondere Hotels an ganz besonderen Orten Nicht „Mitten drin“ in der Geschäftigkeit der Welt, der ständigen Erreichbarkeit, der Shoppingmeilen und des allgemeinen Trubels, aber „Mitten drin“ in der „analogen Welt“, der (je individuell ganz anderen) ganz besonderen, ausdrucksstarken Natur, dieses „Mitten drin“ kennzeichnet jene Refugien der Erholung, welche die beiden Autoren in diesem Bild- und Textband ausführlich vorstellen. Allerdings, zumindest in weiten Teilen der dargebotenen Orte, für den „einfachen Geldbeutel“ und „mal schnell“ ist diese Form des Ausspannens und der andersartigen Urlaubserfahrungen nicht zu gestalten. Allein schon die wunderbare und eindrucksvolle, doppelseitige Fotografie des Anflugs auf die „Ultima Thule Lounge“ in Alaska bedarf im Weiteren keiner erklärenden Worte, dass besondere Umstände wohl auch besondere Kosten erfordern (wobei dies nicht durchgängig der Fall ist, in den südtiroler Bergen geht das alles auch finanziell ein wenig „gemächlicher“ zu“, wie auch im Konvent in Apulien). Aber wer sich auch nur ein stückweit hineinversenkt in „Amangiri“, die Verbundenheit des Refugiums mit der Landschaft staunend zur Kenntnis nimmt, der ahnt durchaus, dass an diesen Orten je für sich Erlebnisse warten, die lange nachhallen werden. Als „Insel des Komforts und des Stils“ inmitten der Wüstenlandschaft Nordamerikas bietet Amangiri, wie die anderen besonderen Orte im Buch ebenso, einmalige Aussichten aus den Zimmern und Suiten und ebenso unmittelbare „Ausgänge“, denn jedes Zimmer hat einen ebensolchen umgehend in die Wüste hinein. Klar, dass die Preislage nur dezent in Form von vier Eurozeichen angeben wird (die Internetseite lässt die Preise bei 804 € pro Person beginnen). Absolute Ruhe, Einsamkeit, Raum, Leere, geheime Türen, sternenklarer Himmel, beeindruckende Landschaft, all diese Faktoren verbinden die 22 besonderen „Orte der Abgeschiedenheit“, die im Buch fotografisch ausführlich und textlich mit den Kerndaten und einigen kleinen Hinweisen für die Umgebung vorgestellt werden. Und schön, dass es nicht nur in Hochpreisregionen angesiedelt sein muss. Das Hotel Briol in Italien, preise ab 100 € für das DZ, zeigt, das Abgeschiedenheit weder mit karger Einfachheit noch mit reinem Luxus verbunden werden muss, sondern Lage und Ausblick, Luft und Abstand vom alltäglichen Geschehen auch näher und einfacher zu finden sind, als nach Afrika oder Alaska reisen zu müssen. Interessante Konzepte, der Blick für das Detail der verantwortlichen Hoteliers, immer wieder die ganz besondere, herausgehobene Lage (bin hin zu den Osterinseln), das Buch allein schon lässt einen Hauch jener Entspannung fühlbar werden und macht hohe Lust auf das tatsächliche Erlebnis, ein „sich gönnen“ einer echten Auszeit mit allen Sinnen. Ein ganz anderer, hervorragender, anregender Reiseführer, der, selbst wenn die konkreten Orte nicht erreichbar oder nicht leistbar sein sollen, den Leser motiviert, ähnliches irgendwo anders aktiv sich zu suchen. Anregung und Lust verschafft dieser Bildband mehr als genug

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