Debbie Wyrich

 3.9 Sterne bei 22 Bewertungen

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Debbie WyrichNur ein halbes Herz
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Nur ein halbes Herz
Nur ein halbes Herz
 (22)
Erschienen am 12.10.2015

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L

Rezension zu "Nur ein halbes Herz" von Debbie Wyrich

Bewegendes Buch über die Liebe einer Mutter zu ihrem herzkranken Sohn
Line88vor 3 Jahren

Nur ein halbes Herz von Debbie Wyrich beschreibt den harten Weg einer Mutter, die von heute auf morgen aus ihrem perfekten Leben gerissen wurde. 1997 bringt sie ihren scheinbar völlig gesunden Sohn Daniel in Südafrika zur Welt. Doch das große Glück währt nur kurz, denn schon am nächsten Tag wird die schreckliche Diagnose gestellt: Daniel hat nur ein halbes Herz. Auf die Diagnose folgen lange Krankenhausaufenthalte und komplizierte Operationen. Jeder Eingriff gleicht einem Lottospiel, denn die Chancen zu Überleben liegen meist bei ca. 50 Prozent.

Das Buch ist gut geschrieben, denn als Leser fühlt man sich hautnah im Geschehen - was jedoch auch die eine oder andere Träne bedeuten kann. Den großen Aufwand durch die Krankheit und die starken Emotionen konnte Debbie sehr gut transportieren, sodass man sich also Leser auf sein großes Glück besinnt, ein gesundes Kind in den Händen zu halten.

Trotz der Kraft der Eltern, ändert die Krankheit das Leben der gesamten Familie so radikal, dass die Ehe daran zerbricht. Neben all dem Leid, welches Daniel durch seine Krankheit erfahren muss, den finanziellen Schwierigkeiten durch die unvollständige Kostenübernahme der Operationen in Südafrika, kommt durch die Scheidung ein weiteres dunkles Kapitel in Debbies Leben hinzu. Das Verhalten ihres Ehemanns ist absolut inakzeptabel, aber auch Debbie selbst hat nicht alles richtig gemacht. Ich denke, jede Geschichte hat mehrere Perspektiven, sodass ich die arg negative Darstellung von Daniels Vater teilweise zu vordergründig empfand. Was mir an Debbie ebenfalls nicht gefallen hat, ist die mehrfache Betonung der Tatsache, dass sie ihren jüngeren, kranken Sohn mehr liebt als den älteren Sohn. Ich verstehe, dass durch das Umsorgen, eine ganz besondere Verbindung besteht, aber mir fehlt etwas die explizite Bemühung um den älteren Sohn, der aufgrund der Einschränkungen seines kleinen Bruders ja ebenfalls kein leichtes Schicksal hat.

Insgesamt habe ich das Buch sehr gern gelesen, es war flüssig und emotional. Ich habe große Achtung vor Debbie. Ihre Liebe zu Daniel und ihre Bemühungen sind nicht zu bezweifeln, dennoch habe ich das Gefühl, dass das Buch Betroffene eher runterziehen als stärken könnte. Über den Austausch mit anderen Eltern und die glücklichen Momenten aus Daniels Kindheit hätte ich mir mehr Informationen gewünscht. Zudem haben wir den älteren Bruder von Daniel kaum kennenlernen dürfen. Die Autorin hat sich auf eine teilweise merkwürdige Weise im Buch in den Vordergrund gerückt. Ich verstehe zwar das große Leid einer Mutter und ich kann auch Debbies Wunsch nach einer neuen Partnerschaft sehr gut nachvollziehen, aber dennoch fehlen mir hier die positiven Momente ihrer ersten Ehe und mit ihrem anderen Kind, sowie die Gespräche mit anderen betroffenen Eltern. Das persönliche Leid wurde nach meinem Empfinden deutlich stärker transportiert als Erfolge und Glück.

Trotzdem alles in allem ein sehr lesenswertes Buch, was einmal mehr in den Vordergrund stellt, dass Gesundheit unbezahlbar ist und viele kleine alltägliche Probleme gar keine sein müssten…

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B

Rezension zu "Nur ein halbes Herz" von Debbie Wyrich

Ein lesenswertes Buch eines ungewöhnlichen Schicksales
bastiwlvor 3 Jahren

Ich habe das Buch mit grossen Interesse gelesen!
In meinen Augen ist es ein einzigartiges Werk. 
Es erzählt die Geschichte einer, in meinen Augen starken Frau, die für sich und ihren Sohn für das Leben kämpft.

Ich kann es nur empfehlen!!

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S

Rezension zu "Nur ein halbes Herz" von Debbie Wyrich

Nur ein halbes Herz
Selina2606vor 3 Jahren

Inhalt: Am 21. Februar 1997 bringt Debbie Wyrich ihren Sohn Daniel, einen scheinbar kerngesunden Jungen, zur Welt. Die junge Mutter ist überglücklich. Doch bereits einen Tag später stellen die Ärzte die schockierende Diagnose, dass Daniel nur ein halbes Herz hat. Die Mediziner geben ihm höchstens zwanzig Jahre zu leben. Die Krankheit ändert Debbies Leben und das ihrer Familie radikal. Es ist der Anfang von ständigen Krankenhausaufenthalten und lebensgefährlichen Operationen. Ein Wettlauf mit dem Schicksal beginnt. Mit der außergewöhnlichen Kraft und der Liebe einer Mutter kämpft Debbie für ihren Sohn und wächst dabei immer wieder über sich hinaus: Daniels Lebenszeit soll so schön wie möglich sein und die Hoffnung auf das Leben ihres Kindes gibt sie nicht auf. Das Buch 'Dieses bescheuerte Herz' berichtete über die Erfüllung der Wunschliste ihres schwer kranken Sohnes Daniel und berührte zehntausende Leser. Nun erzählt Debbie ihre Geschichte vom Kampf um das Leben ihres Sohnes.

Meinung: In diesem Buch erfährt man hautnah, was Daniel und seine Mutter alles durchgemacht haben. Ich kann mir vorstellen, dass es ein Schock ist, wenn man kurz nach der Geburt seines Kindes plötzlich gesagt bekommt, dass es nur ein halbes Herz besitzt. Es tut mir wirklich leid für Daniel, dass er soviele Operationen seit seiner Geburt durchstehen musste! Er hat alle überlebt, aber das weiß man ja vorher nie.
Allerdings musste er auch eine Scheidung durchmachen. Allerdings finde ich das Verhalten von Paul absolut inakzeptal. Debbie ist zwar nach Hamburg geflogen bzw. gezogen zu ihrer 'alten Liebe', aber das Paul dann versucht die Kinder gegen sie aufzuhetzen, finde ich, geht gar nicht. Man kann doch nicht die Briefe, die die Mutter an die Kinder schreibt einfach abfangen, damit Daniel und Ryan denken, sie hätte nie welche geschrieben. So ein Verhalten finde ich für eine erwachsene Person schon recht kindisch. Aber kaum hat Paul dann eine Freundin, sind die Kinder Nebensache. Zumindest Daniel. Es war eine sehr gute Entscheidung, dass Daniel dann zu seiner Mutter nach Hamburg gekommen ist. Was ich allerdings auch ganz schön dreist finde von Paul ist, dass er Debbie nicht informiert hat, als Daniel operiert wurde und sie in Deutschland war.
Daniel musste viel durchmachen von den Operationen bis zu der Absage der Schule, die ihn nicht unterrichten wollte. Das Buch, dass er zusammen mit Lars geschrieben hat und die Fanbriefe, die er danach bekommen hat, haben ihm neue Motivation fürs Leben gegeben.
Das Buch ist wirklich so emotional geschrieben, dass man denkt, man ist mitten im Geschsehen, kann aber trotzdem alles nicht nachvollziehen, weil man es noch nie erlebt hat.

Fazit: Ich finde das Buch genial. Ich habe noch nie so eine Art von Buch gelesen, aber ich finde es super. Es ist so gut und emotional geschrieben, dass man wirklich denkt, man erlebt alles mit und des öfteren greift man auch mal zu Taschentüchern.

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Gespräche aus der Community

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TanjaJanzs avatar
Am 21. Februar 1997 bringt Debbie Wyrich ihren Sohn Daniel, einen scheinbar kerngesunden Jungen, zur Welt. Die junge Mutter ist überglücklich. Doch bereits einen Tag später stellen die Ärzte die schockierende Diagnose, dass Daniel nur ein halbes Herz hat. Die Mediziner geben ihm höchstens zwanzig Jahre zu leben. Die Krankheit ändert Debbies Leben und das ihrer Familie radikal. Es ist der Anfang von ständigen Krankenhausaufenthalten und lebensgefährlichen Operationen. Ein Wettlauf mit dem Schicksal beginnt. Mit der außergewöhnlichen Kraft und der Liebe einer Mutter kämpft Debbie für ihren Sohn und wächst dabei immer wieder über sich hinaus: Daniels Lebenszeit soll so schön wie möglich sein und die Hoffnung auf das Leben ihres Kindes gibt sie nicht auf. Das Buch 'Dieses bescheuerte Herz' berichtete über die Erfüllung der Wunschliste ihres schwer kranken Sohnes Daniel und berührte zehntausende Leser. Nun erzählt Debbie ihre Geschichte vom Kampf um das Leben ihres Sohnes.
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