Debbie Wyrich , Tanja Janz Nur ein halbes Herz

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Inhaltsangabe zu „Nur ein halbes Herz“ von Debbie Wyrich

Am 21. Februar 1997 bringt Debbie Wyrich ihren Sohn Daniel, einen scheinbar kerngesunden Jungen, zur Welt. Die junge Mutter ist überglücklich. Doch bereits einen Tag später stellen die Ärzte die schockierende Diagnose, dass Daniel nur ein halbes Herz hat. Die Mediziner geben ihm höchstens zwanzig Jahre zu leben. Die Krankheit ändert Debbies Leben
und das ihrer Familie radikal. Es ist der Anfang von ständigen Krankenhausaufenthalten und lebensgefährlichen Operationen. Ein Wettlauf mit dem Schicksal beginnt. Mit der außergewöhnlichen Kraft und der Liebe einer Mutter kämpft Debbie für ihren Sohn und wächst dabei immer wieder über sich hinaus: Daniels Lebenszeit soll so schön wie möglich sein und die Hoffnung auf das Leben ihres Kindes gibt sie nicht auf. Das Buch »Dieses bescheuerte Herz« berichtete über die Erfüllung der Wunschliste ihres schwer kranken Sohnes Daniel und berührte zehntausende Leser. Nun erzählt Debbie ihre Geschichte vom Kampf um das Leben ihres Sohnes.

Lesenswert

— ReaderButterfly

Bewegendes Buch über die Liebe einer Mutter zu ihrem herzkranken Sohn.

— Line88

Lesenswertes gutes Buch!

— bastiwl

ein tolles Buch

— Melhh

Ein wirklich emotionales Buch, dass zeigt wie die Realität für manche Familien leider aussieht. Es öffnet die Augen.

— Sabriiina_K

Ein Buch über die Gefühle der Mutter eines Herz kranken Kindes.

— Sahra-Anna

Teils berührende, teils etwas schnell erzählte Geschichte einer Mutter mit herzkrankem Kind.

— TiniSpeechless

Sehr emotionales Buch, welches einem sehr bewegt.

— vronika22

Gefühlvoll , Tragisch .. Das ganze Paket !

— EueuJackson

Dieses Buch gibt anderen Eltern Mut und Hoffnung

— Diana182

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  • Leserunde zu "Nur ein halbes Herz" von Debbie Wyrich

    Nur ein halbes Herz

    TanjaJanz

    Am 21. Februar 1997 bringt Debbie Wyrich ihren Sohn Daniel, einen scheinbar kerngesunden Jungen, zur Welt. Die junge Mutter ist überglücklich. Doch bereits einen Tag später stellen die Ärzte die schockierende Diagnose, dass Daniel nur ein halbes Herz hat. Die Mediziner geben ihm höchstens zwanzig Jahre zu leben. Die Krankheit ändert Debbies Leben und das ihrer Familie radikal. Es ist der Anfang von ständigen Krankenhausaufenthalten und lebensgefährlichen Operationen. Ein Wettlauf mit dem Schicksal beginnt. Mit der außergewöhnlichen Kraft und der Liebe einer Mutter kämpft Debbie für ihren Sohn und wächst dabei immer wieder über sich hinaus: Daniels Lebenszeit soll so schön wie möglich sein und die Hoffnung auf das Leben ihres Kindes gibt sie nicht auf. Das Buch 'Dieses bescheuerte Herz' berichtete über die Erfüllung der Wunschliste ihres schwer kranken Sohnes Daniel und berührte zehntausende Leser. Nun erzählt Debbie ihre Geschichte vom Kampf um das Leben ihres Sohnes.

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  • Bewegendes Buch über die Liebe einer Mutter zu ihrem herzkranken Sohn

    Nur ein halbes Herz

    Line88

    15. November 2015 um 13:48

    Nur ein halbes Herz von Debbie Wyrich beschreibt den harten Weg einer Mutter, die von heute auf morgen aus ihrem perfekten Leben gerissen wurde. 1997 bringt sie ihren scheinbar völlig gesunden Sohn Daniel in Südafrika zur Welt. Doch das große Glück währt nur kurz, denn schon am nächsten Tag wird die schreckliche Diagnose gestellt: Daniel hat nur ein halbes Herz. Auf die Diagnose folgen lange Krankenhausaufenthalte und komplizierte Operationen. Jeder Eingriff gleicht einem Lottospiel, denn die Chancen zu Überleben liegen meist bei ca. 50 Prozent. Das Buch ist gut geschrieben, denn als Leser fühlt man sich hautnah im Geschehen - was jedoch auch die eine oder andere Träne bedeuten kann. Den großen Aufwand durch die Krankheit und die starken Emotionen konnte Debbie sehr gut transportieren, sodass man sich also Leser auf sein großes Glück besinnt, ein gesundes Kind in den Händen zu halten. Trotz der Kraft der Eltern, ändert die Krankheit das Leben der gesamten Familie so radikal, dass die Ehe daran zerbricht. Neben all dem Leid, welches Daniel durch seine Krankheit erfahren muss, den finanziellen Schwierigkeiten durch die unvollständige Kostenübernahme der Operationen in Südafrika, kommt durch die Scheidung ein weiteres dunkles Kapitel in Debbies Leben hinzu. Das Verhalten ihres Ehemanns ist absolut inakzeptabel, aber auch Debbie selbst hat nicht alles richtig gemacht. Ich denke, jede Geschichte hat mehrere Perspektiven, sodass ich die arg negative Darstellung von Daniels Vater teilweise zu vordergründig empfand. Was mir an Debbie ebenfalls nicht gefallen hat, ist die mehrfache Betonung der Tatsache, dass sie ihren jüngeren, kranken Sohn mehr liebt als den älteren Sohn. Ich verstehe, dass durch das Umsorgen, eine ganz besondere Verbindung besteht, aber mir fehlt etwas die explizite Bemühung um den älteren Sohn, der aufgrund der Einschränkungen seines kleinen Bruders ja ebenfalls kein leichtes Schicksal hat. Insgesamt habe ich das Buch sehr gern gelesen, es war flüssig und emotional. Ich habe große Achtung vor Debbie. Ihre Liebe zu Daniel und ihre Bemühungen sind nicht zu bezweifeln, dennoch habe ich das Gefühl, dass das Buch Betroffene eher runterziehen als stärken könnte. Über den Austausch mit anderen Eltern und die glücklichen Momenten aus Daniels Kindheit hätte ich mir mehr Informationen gewünscht. Zudem haben wir den älteren Bruder von Daniel kaum kennenlernen dürfen. Die Autorin hat sich auf eine teilweise merkwürdige Weise im Buch in den Vordergrund gerückt. Ich verstehe zwar das große Leid einer Mutter und ich kann auch Debbies Wunsch nach einer neuen Partnerschaft sehr gut nachvollziehen, aber dennoch fehlen mir hier die positiven Momente ihrer ersten Ehe und mit ihrem anderen Kind, sowie die Gespräche mit anderen betroffenen Eltern. Das persönliche Leid wurde nach meinem Empfinden deutlich stärker transportiert als Erfolge und Glück. Trotzdem alles in allem ein sehr lesenswertes Buch, was einmal mehr in den Vordergrund stellt, dass Gesundheit unbezahlbar ist und viele kleine alltägliche Probleme gar keine sein müssten…

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  • Ein lesenswertes Buch eines ungewöhnlichen Schicksales

    Nur ein halbes Herz

    bastiwl

    05. November 2015 um 12:54

    Ich habe das Buch mit grossen Interesse gelesen!
    In meinen Augen ist es ein einzigartiges Werk. 
    Es erzählt die Geschichte einer, in meinen Augen starken Frau, die für sich und ihren Sohn für das Leben kämpft.

    Ich kann es nur empfehlen!!

  • Nur ein halbes Herz

    Nur ein halbes Herz

    Selina2606

    05. November 2015 um 11:05

    Inhalt: Am 21. Februar 1997 bringt Debbie Wyrich ihren Sohn Daniel, einen scheinbar kerngesunden Jungen, zur Welt. Die junge Mutter ist überglücklich. Doch bereits einen Tag später stellen die Ärzte die schockierende Diagnose, dass Daniel nur ein halbes Herz hat. Die Mediziner geben ihm höchstens zwanzig Jahre zu leben. Die Krankheit ändert Debbies Leben und das ihrer Familie radikal. Es ist der Anfang von ständigen Krankenhausaufenthalten und lebensgefährlichen Operationen. Ein Wettlauf mit dem Schicksal beginnt. Mit der außergewöhnlichen Kraft und der Liebe einer Mutter kämpft Debbie für ihren Sohn und wächst dabei immer wieder über sich hinaus: Daniels Lebenszeit soll so schön wie möglich sein und die Hoffnung auf das Leben ihres Kindes gibt sie nicht auf. Das Buch 'Dieses bescheuerte Herz' berichtete über die Erfüllung der Wunschliste ihres schwer kranken Sohnes Daniel und berührte zehntausende Leser. Nun erzählt Debbie ihre Geschichte vom Kampf um das Leben ihres Sohnes. Meinung: In diesem Buch erfährt man hautnah, was Daniel und seine Mutter alles durchgemacht haben. Ich kann mir vorstellen, dass es ein Schock ist, wenn man kurz nach der Geburt seines Kindes plötzlich gesagt bekommt, dass es nur ein halbes Herz besitzt. Es tut mir wirklich leid für Daniel, dass er soviele Operationen seit seiner Geburt durchstehen musste! Er hat alle überlebt, aber das weiß man ja vorher nie. Allerdings musste er auch eine Scheidung durchmachen. Allerdings finde ich das Verhalten von Paul absolut inakzeptal. Debbie ist zwar nach Hamburg geflogen bzw. gezogen zu ihrer 'alten Liebe', aber das Paul dann versucht die Kinder gegen sie aufzuhetzen, finde ich, geht gar nicht. Man kann doch nicht die Briefe, die die Mutter an die Kinder schreibt einfach abfangen, damit Daniel und Ryan denken, sie hätte nie welche geschrieben. So ein Verhalten finde ich für eine erwachsene Person schon recht kindisch. Aber kaum hat Paul dann eine Freundin, sind die Kinder Nebensache. Zumindest Daniel. Es war eine sehr gute Entscheidung, dass Daniel dann zu seiner Mutter nach Hamburg gekommen ist. Was ich allerdings auch ganz schön dreist finde von Paul ist, dass er Debbie nicht informiert hat, als Daniel operiert wurde und sie in Deutschland war. Daniel musste viel durchmachen von den Operationen bis zu der Absage der Schule, die ihn nicht unterrichten wollte. Das Buch, dass er zusammen mit Lars geschrieben hat und die Fanbriefe, die er danach bekommen hat, haben ihm neue Motivation fürs Leben gegeben. Das Buch ist wirklich so emotional geschrieben, dass man denkt, man ist mitten im Geschsehen, kann aber trotzdem alles nicht nachvollziehen, weil man es noch nie erlebt hat. Fazit: Ich finde das Buch genial. Ich habe noch nie so eine Art von Buch gelesen, aber ich finde es super. Es ist so gut und emotional geschrieben, dass man wirklich denkt, man erlebt alles mit und des öfteren greift man auch mal zu Taschentüchern.

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  • ein tolles Buch

    Nur ein halbes Herz

    Melhh

    04. November 2015 um 22:13

    Ein bemerkenswerter Buch.
    Ich habe es innerhalb eines langen Abend gelesen.

    Ich kann mich in keinster Weise den negativen Äusserungen anschliessen!

  • Ein Buch, was den Leser emotional sehr berührt und die Augen für die Realität öffnet...

    Nur ein halbes Herz

    Sabriiina_K

    27. October 2015 um 11:54

    Ich war auf dieses Buch sehr neugierig und gespannt, da ich in meinem beruflichen Alltag mit Kindern mit Erkrankungen und Behinderungen zu tun habe.  Schon nach den ersten Seiten war ich sehr betroffen und mitgenommen, denn das Buch ist sehr emotional und treffend geschrieben. Es beschreibt die Situation und die Gefühlswelt von Eltern, die ein Kind mit einer Beeinträchtigung haben sehr gut. Man konnte richtig mitfühlen, da einfach alles wirklich sehr realistisch und authentisch beschrieben wurde. Mir tat Daniel, Debbies kranker Sohn sehr leid, doch ich fand es auch umso bewundernswerter, dass er im Endeffekt nie aufgehört hat zu kämpfen, auch wenn es an manchen Tagen echt düster für ihn aussah.  Ich denke, dass dieses Buch Leser sehr nachdenklich stimmen wird, die nicht aus dem Metier kommen und bisher wenig Kontakt zu Menschen mit Beeinträchtigungen gehabt haben. Man erfährt wie es Betroffenen geht, was sie denken und fühlen. Man muss mit Debbies Entscheidungen nicht immer daccord sein, denn jeder Mensch trifft eigene Entscheidungen, die nicht immer nachvollziehbar sind.  Beim Lesen empfindet man wirklich starke Emotionen und dass fand ich beim Lesen richtig gut. Es zeigt die Sichtweise einer Mutter, die neben ihrem Sohn, auch für sich selbst kämpfen muss und mit allem fertig werden muss.  Fazit:  Ein Buch, was man nicht mal eben so nebenbei lesen kann, sondern wofür man wirklich Zeit braucht. Wenn man sich drauf einlässt öffnet es einem die Augen und man sieht danach Menschen aus einem verständnisvollen Blickwinkel. 

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  • Gelungedes Buch

    Nur ein halbes Herz

    Ankerliebe

    25. October 2015 um 13:28

    Ein sehr bewegendes und ergreifendes Buch. Ich bin mit Debbie durch dick und dünn gegangen und hab bei jeder Op mit gefiebert. Ich persönlich konnte das Buch nicht neben bei lesen, weil es mich sehr beschäftig hat. Ich war immer wieder bei Debbie und Daniel in Gedanken und hab mich gefragt was würde ich tun. Ich weiß nicht ob wenn man in der gleichen Situtation wie Debbie ist das Buch einem Hilfe gibt. Ich denke eher weniger... Aber wer es liebt sich nach dem lesen noch weiter mit der Thematik zu beschäftigen macht mit dem Buch kein Fehlkauf.

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  • Nur ein halbes Herz - Der Kampf um meinen Sohn Daniel

    Nur ein halbes Herz

    Sahra-Anna

    21. October 2015 um 21:41

    Inhalt: Am 21. Februar 1997 bringt Debbie Wyrich ihren Sohn Daniel, einen scheinbar kerngesunden Jungen, zur Welt. Die junge Mutter ist überglücklich. Doch bereits einen Tag später stellen die Ärzte die schockierende Diagnose, dass Daniel nur ein halbes Herz hat. Die Mediziner geben Daniel höchsten 20 Lebensjahre. Die Krankheit ändert Debbies Leben und das ihrer Familie radikal. Es ist der Anfang von ständigen Krankenhausaufenthalten und lebensgefährlichen Operationen. Ein Wettlauf mit dem Schicksal beginnt. Mit der außergewöhnlichen Kraft und der Liebe einer Mutter kämpft Debbie für ihren Sohn und wächst dabei über sich hinaus. Daniels Lebenszeit soll so schön wie möglich sein und die Hoffnung auf das Leben ihres Kindes gibt sie nicht auf. Cover: Das Cover zeigt Daniel im Vordergrund und Debbie, seine Mutter, dahinter. Als ich noch nicht wusste, dass die Frau im Hintergrund Debbie ist, da dachte ich, es sei eine Krankenschwester. Umso überraschter war ich, als ich erfuhr, dass es die Mutter des schwer kranken Sohnes ist, um die es in diesem Buch geht. Es geht um ihren Kampf, den sie mit Daniel durchlebt, um ihre Gefühle, ihre Ängste und Sorgen. Deshalb hätte ich das Cover anders gestaltet, Debbie und Daniel vielleicht gemeinsam in den Vordergrund gestellt, schließlich kämpfen sie ja auch zusammen und nicht nur jeder für sich. Auch wirkt das Cover sehr "klinisch". Das passt zwar inhaltlich zu den vielen Krankenhausaufenthalten von Daniel, aber nicht in die Mutter-Sohn-Beziehung, die ebenfalls und vor allem ein großes Thema darstellt. 1/5 Sternen Schreibstil: Debbies Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Sie offenbart ihre Innensicht und kann das mit den dazugehörigen Worten gut ausdrücken. Es ist eine Erzählung der Mutter und das merkt man schnell. Es geht nicht primär darum, dass man sich gut in alle Situationen einfühlen kann, aber ich nehme an, dass das auch nicht der Anspruch war, sondern dass es darum geht, dass sie ihren Weg mit ihrem herzkranken Kind niederlegt.  4/5 Sternen Meinung: Debbie beschreibt ihre Gefühle, Ängste und Sorgen um ihren Sohn Daniel und zeigt auf, wie schwer es ist, Mutter eines schwer kranken Kindes zu sein und gleichzeitig, wie eng die Bindung zu ihrem Sohn ist. Jede Operation übersteht sie mit den immer gleichen Ängsten. Ihr Sohn hat jedes Mal eine 50 prozentige Chance zu überleben. Sie kämpft mit den Gefühlen, mit dem Schicksal, dass ihren Sohn und somit auch sie getroffen hat. Ich hätte mir gewünscht, dass Daniel etwas mehr im Fokus steht. Man erfährt weniger von seinen Gefühlen, als davon, wie seine Mutter die Gefühle von ihm aufnimmt, verkraftet und wie ihr eigenes Gefühlserleben aussieht. Auch das ist interessant, berührend und wichtig, jedoch fehlt mir der konkrete Bezug zu Daniel.  Dennoch war es bewegend, Einblicke in die Gefühlswelt von Debbie zu bekommen und ein wenig verstehen zu können, wie es ist, ein schwer krankes Kind zu haben. Ich habe vollsten Respekt vor Debbie und ihrer Aufgabe, dem Schicksal ihres Sohnes. Sie kämpft und dass nicht nur Daniel, sondern auch sie eine Kämpfernatur ist, das wird deutlich! Leider hat man wenig über ihren zweiten Sohn Ryan erfahren. Ich hätte mir gewünscht, dass auch er stärker mit eingebunden wird, denn er ist der Bruder von Daniel. Ich wünschte man hätte auch Einblicke in seine  Gefühle und Gedanken bekommen und auch dahingehend, wie es für Debbie ist, ein gesundes und ein krankes Kind zu haben.  3/5 Sternen

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  • sehr emotional geschrieben

    Nur ein halbes Herz

    Tricksi

    21. October 2015 um 11:21

    Inhalt: Am 21. Februar 1997 bringt Debbie ihren Sohn Daniel, einen scheinbar kerngesunden Jungen, zur Welt. Sie lebt mit ihrem ersten Sohn Ryan und ihrem Mann Paul in Südafrika und betreibt dort ein eigenes Kosmetikstudio. Alles scheint also perfekt zu sein. Doch noch am Tag von Daniels Geburt ändert sich alles. Die Ärze stellen fest, dass Daniel nur ein halbes Herz hat. Die Krankheit ändert Debbies Leben und das ihrer Familie radikal. Es ist der Anfang von ständigen Krankenhausaufenthalten und lebensgefährlichen Operationen. Und nicht nur das, es geht auch immer wieder darum, diese Operationen bezahlen zu können. Jedesmal von Neuem beginnt der Kampf auch um die finanziellen Mittel, da Debbie 30% der gesamten Kosten selber tragen muss. Es geht auch immer nur um Debbie. Paul ihr Mann und natürlich Daniels Vater spielt nie eine wirkliche Rolle. Hat ihn das alles nicht interessiert?? Es kommt vielleicht wie es kommen mussste, die Trennung von Debbie und Paul. Debbie hatte all die Jahre Kontakt zu ihrer Jugendliebe Martin. Als Paul anfängt die Briefe von Martin zu verstecken, ist es für Debbie zu viel zu sie reicht die Scheidung ein. Was sie nicht bedacht hat, dass sie in Südafrika ohne Job keinen Anspruch auf das Sorgerecht hat. Somit fliegt sie ohne ihre Söhne zu Martin nach Hamburg, während Paul das Sorgerecht bekommt. Da Daniel sich aber mit der neuen Freundin von seinem Vater nicht versteht, geht er zu Debbie nach Deutschland. Ryan bleibt bei seinem Vater. Daniel hat weiterhin viele OP´s über sich ergehen zu lassen und zu allem Übel muss er auch noch an der Wirbelsäule operiert werden. Aber er und seine Mutter kämpfen weiter. Daniel macht sogar seinen Schulabschluss, hat eine Freundin und bekommt einen Job. Meinung: Titel und Cover sind eigentlich ganz passend. Aber da es in dem Buch eigentlich nur um Debbie geht, hätte vielleicht sie in den Vordergrund gemusst und Daniel. Das Buch ist sehr sehr emotional geschrieben. Ein einigen Stellen musste ich wirklich schlucken. Dennoch fehlt mir einiges im Buch. Wie geht es Daniel mit der ganzen Situation? Was denkt er, was fühlt er? Es geht eigentlich immer nur um die Gefühle von Debbie. Oder was ist mit der Famiele? Was ist mit Ryan und Paul? Wie geht es ihnen und wie gehen sie mit der ganzen Situation um? Es ist mir persönlich einfach zu einseitig geschrieben. Ich denke auch, wenn Famielien das lesen, die vielleicht in der gleichen Situation sind und sich irgendwelche Hilfe erhoffen, werden sie wahrscheinlich auch enttäuscht. Der Schreibstil an sich gefällt mir gut. Es liest sich wirklich sehr gut. Insgesamt war es eine nette emotionale Geschichte.

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  • Nur ein halbes Herz

    Nur ein halbes Herz

    Schokokekz

    19. October 2015 um 22:16

    Ein wunderbares Buch über einen bemerkenswerten Jungen, der in seinen jungen Jahren schon so viel durchmachen musste. Ich habe das Buch von Anfang bis Ende genossen und, es war absolut nicht langweilig oder träge. Im Gegenteil - es hätte sogar länger sein können !

  • Bewegendes Thema - nicht nur für Mütter

    Nur ein halbes Herz

    TiniSpeechless

    19. October 2015 um 18:21

    Inhalt: Debbie gebärt nach Ryan ihren zweiten Sohn: Daniel. Kurz nach der Geburt wird bei dem jüngsten Familienmitglied eine helfende Herzhälfte diagnostiziert. Leider ist das nicht das einzige Leiden, das den Jungen im Laufe seines Lebens ereilt und immer wieder muss er sich schweren Operationen unterziehen. Für einen Menschen mit halbem Herz sind diese natürlich viel gefährlicher als für gesunde Menschen. Zudem müssen Familien in Südafrika 30 Prozent der Behandlungskosten selbst übernehmen - ein harter Brocken und für Debbie und Ehemann Paul. Zum Glück findet Debbie Sponsoren und bekommt mit Spendengalas immer wieder die Behandlungskosten zusammen. Das Buch, geschrieben aus der Sicht von Debbie, begleitet Daniel auf seinem mitunter schweren Lebenswerg, gibt aber auch Einblicke in Debbies Gefühlswelt. So werden wir Zeuge eines Ehepaares, das sich auseinander lebt und scheiden lässt, und einer zweiten Chance in Deutschland. Persönliche Meinung: Das Buch ist sehr gut geschrieben und es ist ein Leichtes der Geschichte und den Erzählungen zu folgen. Leider geht für mich vieles zu schnell vorbei und mir fehlen kleine Anekdoten oder kurze Erläuterungen der Zeit in Debbies Leben. Bsp. (S. 172): "Danach folgte ein längerer Krankenhausaufenthalt. Daniel musste dieses Mal vom 23. März bis zum 1. Juni 2012 stationär behandelt werden und war während dieser Zeit zu schwach, um von einem Krankenhauslehrer unterrichtet zu werden. ... Nach den Sommerferien durfte Daniel das erste Mal mit auf eine Klassenreise an die Ostsee, ..." Gut und schön, aber hier geht es doch um Debbie? Was hat sie in dieser Zeit erlebt? Auch habe ich mich lange gefragt, warum Daniel nicht für ein Spenderherz in Frage kommt. Das wird leider erst im Epilog aufgeklärt. Die Sponsoren aus Daniels Jugendzeit werden zudem etwas zu oft erwähnt. Sicher ist Debbie dem deutschen Autounternehmen sehr dankbar, aber einmal mehr als Wort BMW und ich hätte ins Buch gebissen. Fazit: Thematisch ist das Buch sehr interessant und ich werde es sicher auch weiterempfehlen. Für mich gibt es aber aufgrund der genannten Minuspunkte "nur" 3 Sterne - wobei das ja auch im positiven Bereich liegt. :-) Für die Zukunft wünsche ich Debbie und Daniel alles Gute.

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  • Kampf um das Leben eines Kindes

    Nur ein halbes Herz

    vronika22

    18. October 2015 um 21:18

    Debbie lebt mit ihrem Mann Paul und Sohn Ryan in Südafrika. Sie hat ein eigenes Kosmetikstudio und ist wieder schwanger. Am 21. Februar 1997 ändert sich ihr Leben schlagartig für immer. Ihr Sohn Daniel muss 4 Wochen zu früh auf die Welt geholt werden. Unmittelbar nach der Geburt sieht alles gut aus. Doch am nächsten Tag stellen die Ärzte fest, dass Daniel nur ein halbes Herz hat. Sie geben ihm eine maximale Lebenserwartung von 20 Jahren. Man erlebt mit, wieviele Operationen Daniel über sich ergehen lassen muss. Man kriegt auch die Trennung von Debbie von ihrem Mann mit. Sie zieht nach Deutschland und lebt längere Zeit von ihren Kindern getrennt, bis dann Daniel nachkommen darf. Man kriegt die Einschulung von Daniel mit...seine erste Freundin und einiges andere. Leider hat er noch andere Krankheiten als "nur" das halbe Herz. Er muss an der Wirbelsäule operiert werden. Außerdem hat er 2 Blutgerinnsel im Kopf. Das Buch hat mich emotional sehr mitgenommen. Ich habe wirklich mit Daniel und Debbie ganz stark mitgelitten. Genaugenommen werden 2 Geschichten erzählt: Zum ersten natürlich aus der Sicht von Daniel. Unglaublich welches Leid ihm passiert..die vielen Operationen, die vielen Medikamente. Trotzdem kriegt man als Leser seinen ersten Geburtstag, seine Einschulung, seine erste Freundin usw. mit. Ich finde es unglaublich, wie stark er ist und was für ein Kämpfer er ist. Er gibt nie auf und wirklich einen tollen Lebenswillen. Trotz der vielen Fehlzeiten wegen Krankheit schafft er die Schule und findet sogar einen Arbeitsplatz der ihm Spaß macht. Das finde ich unglaublich toll und kann meiner Meinung nach auch anderen kranken Kindern Mut und Hoffnung geben. Dann ist es aber auch die Geschichte von Daniels Mutter Debbie. Sie wird von einem Tag auf den anderen, von jetzt auf nachher von der grausamen Wirklichkeit eingeholt. Ihr Kind ist schwer krank und sie muss ihr Leben total umkrempeln. Sie gibt ihren Job und ihre Selbständigkeit auf und ist nur noch für ihren Sohn da. Sie leidet mit ihm und ist immer bei ihm. Als Mutter weiß ich wie schlimm es ist, wenn man mit den Kindern leiden muss, ihnen zusehen muss und nicht wirklich helfen kann. Das macht eine Mutter wirklich sehr traurig. Hinzu kommt dann in diesem Fall noch die mangelnde Unterstützung des Ehepartners mit anschließender Trennung und Scheidung. Sie geht nach Deutschland zu ihrem Freund aus Jugendtagen. Ich hätte es nicht fertig gebracht meine Kinder in Südafrika zurück zu lassen und hätte mich sicher anders verhalten. Aber zumindest Daniel kommt ja nach einiger Zeit nach. Im Nachhinein ist ihre Entscheidung wahrscheinlich richtig. Das Buch macht wirklich sehr nachdenklich. Es hat mir wieder gezeigt, dass Gesundheit das allerwichtigste im Leben ist. Schön, dass Daniel inzwischen 18 Jahre ist. Obwohl er immer noch sehr krank ist, hat er sehr viel Kraft und Stärke bewiesen und sein Leben sehr gut gemeistert und unheimlich viel erreicht. Es tut mir unendlich leid, wieviel er leiden muss. Aber trotzdem macht das Buch auch Mut und Hoffnung. Ich wünsche Daniel alles alles Gute und dass er noch lang so weiterleben kann.

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  • Nur ein halbes Herz

    Nur ein halbes Herz

    RebekkaT

    17. October 2015 um 19:19

    Es geht um Daniel, Pauls und Debbies zweiten Sohn. Nach der Geburt sieht alles ganz normal aus - nur stellt sich dann heraus, das Daniel mit nur einem halben Herzen geboren wurde. Es folgen schwere Jahre in Südafrika, Debbie kümmert sich hauptsächlich um Daniel, gibt ihren Laden auf und sammelt Geld für die ganzen Operationen. Dann kippt für mich das ganze Buch: Debbie reist, um sich zu erholen, für drei Wochen zu ihrem Jungendfreund Martin nach Deutschland! Ich verstehe jede Mutter, wenn sie eine Auszeit braucht, aber muss es so weit weg sein, wenn ich weiß, dass sich der Gesundheitszustand meines Sohnes jeden Tag rapide verschlechtern kann? Sie hätte auch in Südafrika bleiben können. Ich denke, dass es nur darum ging, die Liebe zu Martin aufblühen zu lassen, um mit ihm ein neues Leben zu planen. Paul hat Martins Briefe versteckt! Ich kann es verstehen - stell Dir, vor Dein/e Frau/Mann bekommt jeden Tag Briefe vom anderen Geschlecht? Er hat sie nicht gelesen, was sehr für Paul spricht, nur nimmt Debbie das zum Anlass, Paul zu verlassen. Da sie ohne Arbeit und Sozialversicherung ist, bekommt Paul das Sogerecht zugesprochen und was macht Debbie? Sie geht zu Martin nach Hamburg und lässt ihre Söhne bei ihrem Vater! Ich hätte mich bei Freunden eingenistet, mir einen Job gesucht, regelmäßig meine Kinder gesehen und Martin hätte sich auch nach Südafrika bewegen können. Dann ihr Kampf um das Sorgerecht - Paul verschweigt OPs und, wie schrecklich, als die Jungs sie über Weihnachten besuchen kommen (was ich als Großzügigkeit von Pauls Seite sehe) sind diese nur in Sommerkleidung angezogen. Ja, ist mir auch schon passiert, bei Winter in den Flieger und bei 30 Grad raus. Männer sind so, er hat bestimmt an alles andere für die Jungs gedacht, nur eben nicht daran, dass Winter in Deutschland etwas anderes bedeutet als in Südafrika ... und wieder wettert Debbie über Paul - den Mann, der nach der Diagnose sagte, dass er immer für sie da sei und sie das zusammen schaffen würden. Klar gehen Ehen zu Ende, auch mit gesunden Kindern, aber wie Debbie Paul abserviert hat, ist schon ein starkes Stück. Zurück zu Daniel, um den es ja eigentlich gehen sollte, geht es aber nun nur noch am Rande. Cover: Im Hintergrund, nicht zu erkennen, die Mutter - da dachte ich wirklich, dass es um Daniel geht und nicht, dass Debbie sich hervorhebt. Andersherum wäre mir der Gedanke nicht gekommen. Schreibstil: Es lässt sich definitiv an einem Abend schnell weglesen, die ersten und letzten Kapitel waren auch okay, nur war ich den Rest des Buches sauer und wütend. Das Buch zeigt keinerlei Hilfsangebote, erzählt nicht vom Inhalt der Selbsthilfegruppen und ich glaube, dass Frau Wyrich einfach nur gesehen hat, dass sich das Buch ihres Sohnes verkauft, warum sollte sie dann nicht auch eins schreiben oder schreiben lassen? Warum war die Schulsuche so schwer? Das sind alles Themen, die man hätte vertiefen können, dann wäre das Buch für andere hilfreich gewesen. Ärger mit Ämtern, mit Behörden, ein Leitfaden, wie man da durch kommen kann. Ich werde jetzt lieber Daniels Buch "Dieses bescheuerte Herz" lesen, denn Daniel ist ein Kämpfer, dem ich von Herzen nur das Beste wünsche, viele, glückliche Jahre und erst im hohen Alter den Tod.

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  • Nur ein halbes Herz

    Nur ein halbes Herz

    EueuJackson

    17. October 2015 um 00:13

    Inhalt : 21. Februar 1997 ist der Tag , an dem Debbie Wyrich ihrem zweiten Sohn Daniel das Leben schenkt . Jetzt ist das Glück vollkommen : Debbie ist selbstständig , hat einen Mann und eine Famile und wohnt in Südafrika . Ihr Leben ist nicht zu beklagen - Bis sie erfährt , dass Daniel todkrank ist und nur mit einem halben Herz zur Welt gekommen ist .Jetzt beginnt eine völlig andere Zeit für die Mutter : Krankenhausaufenthalte , lebensgefährliche Operationen und eine Prognose von 20 Jahren für den kleinen Daniel . Dennoch gibt sie ihren Sohn nicht auf und mit viel Geduld , Aufopferung und Liebe begleitet sie Daniel durch sein Leben . Wird Daniel überleben ? Meinung : Ich habe mich für dieses Buch beworben , weil mich das Cover und der Klappentext so gefangen genommen haben . Ich habe erlich gesagt noch nie ein Buch gelesen , in dem es um ein echtes , fremdes Leben geht . Daher finde ich die Geschichte umso dramatischer und tragischer . Das erste was einem wohl auffällt ist die flüssige Formulierung und die Sicht des Ich-Erzählers , die es einem ermöglichen mit dem Protagonisten - in diesem Fall Debbie - mitzuleben und mitzufiebern . Sie redet nicht um den heißen Brei herum , schildert alles Wichtige und lässt in kleinen Momenten das Herz schneller schlagen , bis man total mittendrin ist und sich fragt : Warum dieser kleine , unschuldige Junge ? Was hat er so schreckliches getan , dass er so etwas verdient hätte ? Doch es erzählt nicht nur von Daniel . Es erzählt gleichzeitig zwei Lebensgeschichten . Erstmal ist da Daniel , zunächst ein Baby , als es seine erste Operation bereits hinter sich hat und dann erneut unters Messer muss . In seinen jungen Jahren hat er bestimmt schon mehr Opeartionen gehabt , als ein Erwachsener , wenn überhaupt . Er scheint aber trotzdem einen Schutzengel bei sich zu haben , denn die vielen 50/50-Chance OPs , versprechen nicht gänzlch , dass er überlebt und die Augen aufmacht . Und als ob das noch nicht genug wäre - Dann kommen noch ständig Krankheiten wie Lungen-Entzündung ins Spiel . Als ob der Kleine nicht schon genug zu kämpfen hätte . Und Apropos Kämpfen : Trotz seines " bescheuerten Herzens " ist Daniel - als er schon ein wenig älter ist - immer wieder bereit das Gute zu sehen . Anstatt sich vom allgegenwärtigen Tod mitziehen zu lassen , lernt er das Leben jeden Tag zu leben und ich finde es unglaublich mutig , dass er mit so jungen Jahren bereits weiß - Ja , es könnte jeden Moment vorbei sein , aber ich mache weiter . Die zweite Lebensgeschichte handelt von Debbie selber . Es zeigt , dass auch sie ihr komplettes Leben umkrempeln muss , um für ihren Sohn da zu sein , in Guten wie auch in schlechten Zeiten . Und das meine ich wirklich so : Sie gibt ihren Kosmetik-Salon auf , scheidet sich von ihrem Ehemann , zieht nach Hamburg , verlässt ihre Familie - Also das nenne ich wirklich " Neues Leben " . Ich bin auch sehr gerührt von ihr , dass sie das alles überhaupt auf sich nimmt . Natürlich , man kann ja auch sagen - " Nein , will ich nicht . Soll sich doch ein Anderer darum kümmern . " Aber die Mutter ist stets für Daniel da . Ich weiß wovon ich rede , wenn ich auch sicher bin , dass meine Krankenhausbesuche nicht an Daniels rankommen . Ich fühle mich schon schlecht , wenn ich nur eine Stunde da rumsitze . Debbie tut es manchmal sogar 24 Stunden , manchmal ein paar Wochen oder Monate . Ihr versteht also , wenn ich sage , dass ihr Leben nicht gerade einfach ist , beziehungsweise war . Und als wäre das nicht genug , muss sie sich auch noch ein neues Leben in einem anderen Land aufbauen . Aber das hat sich ja glücklicherweise geschafft . Außerdem finde ich , dass Debbie eine nette und symphatische Person ist , auch ohne das ganze "Krankheits-Ding" . Was mich in diesem Buch außerdem sehr bewegt hat , ist der Umgang mit Kindern , die so sind wie Daniel . Ich kann es einfach nicht nachvollziehen , wenn ich als Elternteil die Mutter eines todkranken Jungen " anrufe " - beziehungsweise anonym anrufe - und ihr ins Ohr schreie : " Nehmen sie ihr behindertes Kind von der Schule ! " Also bitte , was soll das ?! Und dann noch so ein doofer Kommentar von der Direktorin , dass sie nicht auf " solche " Kinder spezialisiert wäre . Ich kann solche Menschen nicht verstehen und ich will es auch nicht . Mich hat aber vor allem auch die Unzertrennlichkeit von Debbie und Daniel bewegt . Wie Debbie einfach gespürt hat , als es im OP Komplikationen gab oder als Daniel um Debbie geweint hat , als sie ihren Herzinfakt hatte . Es ist zwar schade , dass die Familie auseinandergegangen ist - Ryan bei seinem Vater , Daniel bei Debbie - Aber trotzdem denke ich , dass die Beiden in Deutschland auch sehr glücklich sind . Im Großen und Ganzem hat mir die Geschichte doch gezeigt , dass man stets Hoffnung haben sollte , egal wie " herzzerreißend " die Sache auch ist oder wie undurchschaubar und neblig die Zukunft auch sein mag . Liebe scheint immer gut zu funktionieren und für einen Menschen da zu sein ebenfalls . Es ist doch ein eindeutiger Beweis . Daniel lebt , trotz seiner Erkrankung und das hat er alles seiner Mama zu verdanken , an die ich noch ein großes Lob gebe :) Fazit : Bewegende und tragische Lebensgeschichte über einen Kampf um Leben und Tod .

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  • Eine sehr bewegende und mitfühlende Schilderung einer starken Mutter

    Nur ein halbes Herz

    Stern007

    13. October 2015 um 21:38

    Zum Inhalt : Debbie und Ihr Ehemann Paul mit Sohn Ryan aus Südafrika freuen sich über Ihren scheinbar kerngesundem Nachwuchs Daniel. Nur ein Tag später aber erfolgt die niederschmetternde Diagnose, dass Daniel nur ein halbes Herz hat. Es beginnt eine Zeit mit vielen OPs und Schwierigkeiten die zu bewältigen sind. Debbie gibt ihren Laden auf und kämpft an der Seite von Daniel auch darum, die notwendigen Zusatzkosten für die Behandlungen zusammen zu bekommen. Sie gründet sogar eine Selbsthilfegruppe. Ihre Ehe jedoch leidet und es folgt die Scheidung, sowie Ihre Auswanderung nach Deutschland zu Ihrer Jugendliebe. Alles jedoch mit dem Ziel Ihre Kinder, deren Sorgerecht in Südafrika dem Vater zugesprochen wurde, nachzuholen. Dieses gelingt zumindest bei Daniel, wohingegen Ryan bei seinem Vater leben möchte. Der Kampf um Daniels Überleben geht weiter gepaart mit Problemen wie z.B. die richtige Schule zu finden und sogar den eigenen Lebenskampf durch Erleidung eines Herzinfarktes. Daniel meistert seine OPs, die Schule und findet sowohl Arbeit als auch seine Liebe. Meine Meinung: Diese wahre Geschichte ist geschrieben aus der Sicht der Mutter des schwerst kranken Sohnes Daniel. Sie lässt den Leser teilhaben an Ihrem Leben, ihren Sorgen, Ihrer Hoffnung, ihrem Kampf und Ihren Entscheidungen, welche sicherlich nicht von jedem immer nachvollziehbar sind, jedoch ihr Leben widerspiegeln. Und das gelingt Debbie wirklich einmalig. Durch ihre Augen durfte ich alles miterleben, und das bescherte mir Gefühle wie Sorgen, Kummer, Freude, Wut und vor allem Zuversicht beim Lesen. Mein einziger Kritikpunkt richtet sich an zum Teil für den Leser interessanten aber fehlenden Informationen, wie z.B. der Werdegang Selbsthilfegruppe nach Weggang der Gründerin. Ich war begeistert von diesen beiden starken Persönlichkeiten von Mutter und Sohn. Diesbezüglich ist auch das Buchcover gut gewählt. Der Sohn im Vordergrund, die Mutter verschwommen im Hintergrund. Es macht für mich gleich den Eindruck, als Stärke sie ihm den Rücken und als sei der Sohn für sie der Fokus. Oftmals wurde ich beim Lesen zum Nachdenken angeregt, da Themengebiete wie Schicksal, Schuld, Religion in Verbindung mit Medizin sowie Gesundheitssysteme förmlich dazu auffordern. Über allem natürlich die fortwährende Frage, wie ich selbst mit solchen Schicksalsschlägen umgehen würde. Immer wieder ertappte ich mich dabei, dankbar zu sein, dass ich im Verhältnis gesehen nur mit sehr kleinen Problemen zu kämpfen habe und zugleich eine Tiefe Bewunderung für eine Mutter zu empfinden, die im Kampf um ihren Sohn eigene Grenzen überschreitet. Aus meiner Sicht sind sowohl Debbie, als auch Daniel, Personen, vor denen viele den Hut ziehen können. Sie vermitteln das ganze Buch über ein überdurchschnittliches Maß an Stärke und Durchhaltevermögen. Besonders das Ende des Buches macht Mut auch für andere betroffenen Familien. Daniel lebt, trotz sehr großer gesundheitlicher Probleme, ein weitestgehend normales und vor allem lebenswertes Leben und hat es so, allen für ihn abgegebenen schlechten Prognosen gezeigt! Fazit: Wer teilhaben möchte an einer wahren Geschichte einer Mutter und ihrem schwer kranken Sohn, welche neben vielen Schicksalsschlägen vor allem aber Hoffnung und Kampfgeist vermittelt ist hier bestens aufgehoben. Der Leser darf teilhaben an ihrem Leben und durchlebt auch selbst ein Wechselbad der Gefühle.

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