Debi Gliori

 3.8 Sterne bei 35 Bewertungen
Autor von Voll fies verzaubert, Wild wüst weitergezaubert und weiteren Büchern.

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Debi GlioriSo wie du bist
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So wie du bist
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 (4)
Erschienen am 19.01.2001
Debi GlioriLocker lässig losgezaubert
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Locker lässig losgezaubert
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 (3)
Erschienen am 01.06.2006
Debi GlioriEin Geschwisterchen für die kleine Eule
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Ein Geschwisterchen für die kleine Eule
Ein Geschwisterchen für die kleine Eule
 (3)
Erschienen am 19.06.2017
Debi GlioriUnd wenn es stürmt
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Und wenn es stürmt
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 (1)
Erschienen am 01.10.2009
Debi GlioriNoch ein Baby für Herrn Bär
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Noch ein Baby für Herrn Bär
Debi GlioriFloras Kuscheldecke
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Floras Kuscheldecke
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Erschienen am 01.01.2001
Debi GlioriGuten Morgen, kleiner Hase
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Guten Morgen, kleiner Hase
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Erschienen am 01.07.2004
Debi GlioriBuggy-Bücher mit Glitzer: Der schlaue Fuchs
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Buggy-Bücher mit Glitzer: Der schlaue Fuchs

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Kinderbuchkistes avatar

Rezension zu "Ein Geschwisterchen für die kleine Eule" von Debi Gliori

achtbeinige Schnief-Bohnen grün-schleimige Gurgel-Knollen
Kinderbuchkistevor einem Jahr

Ein wunderbares Coverbild lädt uns ein, diese Geschichte zu entdecken.
Eine äußerst phantasievolle Geschichte, die den Zwiespalt eines Kindes deutlich macht, das erfährt, das es bald noch eine Baby in der Familie gibt.
Ein entscheidender Einschnitt im Leben eines kleinen Kindes. Vom Einzelkind, dass alle Aufmerksamkeit für sich alleine hat. Vom kleinen Kind zum großen Geschwisterchen.
Positionswechsel, die jedes Kind  anders an sich ranlässt, anders verarbeitet.
Dieses Buch greift das Thema auf und setzt sich auf sehr originelle und witzige Weise damit aus einander ohne die Gefühlslage des kleinen Kindes ins Lächerliche zu ziehen. Sehr behutsam aber auch mit Ah Effekt und der Feststellung, dass ein Geschwisterchen ja etwas sehr Schönes sein kann.
Öffnet man das Buch sieht man ein kleines, sehr einladendes Nest mit bunten Blättern und mitten drin ein großes hellblaues, leicht gepunktetes Ei.
Etwas weiter dann die kleine Eule mit einemgroßen Schokoei.
Ob der kleinen Eule wohl ein Schokoei lieber ist wie das blaue Ei, das die Mama gelegt hat?
Die Nachricht, das sie bald eine neue kleine Baby-Eule bekommen werden kommt bei ihr zumindest nicht gut an.
Wütend stampft sie von einem Fuß auf den anderen und brüllt laut und deutlich immer und immer wieder "Nein!"
Was macht man als Elternteil wenn die eigentlich frohe Nachricht gar nicht so ankommt?
Die Eulen-Mama zumindest reagiert sehr einfallsreich.
Sie geht auf die kleine Eule ein indem sie mit ihr das Ei betrachtet und feststellt, dass das Ei für ein Eulenei eigentlich zu ruhig ist. Was könnte denn dann in dem Ei sein?
Ein Wurm ist ruhig.  Vielleicht ist ja ein kleiner süßer Wurm im Ei. Doch wieder kommt nur ein entschiedenes "Nein!" von der kleinen Eule. Ein Wurm wäre vielleicht keine richtige Konkurrenz aber Würmer sind ekelig und keine guten Spielkameraden.
Doch wenn kein Wurm in dem Ei ist und eine Eule auch nicht, was könnte es dann sein?
Vielleicht ein kleiner Pinguin, oder ein Krokodil?
Vielleicht ein Elefant oder ein Drache?
Mit keiner Vorstellung kann sich die kleine Eule anfreunden. Alles klingt fürchterlich und ist auf irgend eine Weise immer schlimm.
Als die kleine Eule zwei kleine Vogel- und Eichhörnchen-Geschwister munter und lustig miteinander spielen sieht wird ihr bewusst, dass es doch ganz schön sein kann mit einem Eulen-Geschwisterchen.
Viel besser als eine "wurmige, krokofantische Baby-Schoko-Pinguin-Dracheneulen-Prinzessin".
Und jetzt freut sie sich auf ein kleines Eulenbaby mit dem sie spielen kann.
 Noch besser ist jedoch, dass sie dann eine große Eule ist.
Aber das Allerwichtigste kommt noch.
Das Allerwichtigste für die kleine Eule ist, dass die Mama sie immer lieb hat, egal wie alt sie ist und wer noch in der Familie lebt.
Von da an kann die kleine Eule es kaum noch abwarten bis das kleine Eulen-Baby aus dem Ei schlüpft.
Sogar ihr Lieblingskuscheltier legt sie zum Ei.
*
Eine originelle, einfühlsame Geschichte mir sehr witzigen Bildern, in denen die Vorstellung der kleinen Eule zu einem Wurm-Geschwisterchen, einem Krokobaby etc. wunderbar illustriert wurden.
Ganz besonders originell und lustig fanden unsere Lesekinder das das Ei in einem Nest-Kinderwagen durch die Gegend kutschiert wird.
Warme Naturtöne schaffen eine ganz besondere Atmosphäre, die ruhig und behütend wirkt auch dann wenn eine  "wurmige, krokofantische Baby-Schoko-Dracheneulen-Prinzessin" " achtbeinige Schnief-Bohnen grün-schleimige  Gurgel-Knollen" frisst.
*
Kinder reagieren sehr unterschiedlich auf die Nachricht, das ein Baby unterwegs ist.
Ich weiß nicht was ich anders gemacht habe als andere Eltern aber keines meiner 7 ( 8) Kinder war jemals als Kleinkind eifersüchtig auf die Geschwister bzw. auf ein zu erwartendes Baby. Es haben sich immer alle gefreut. Einzig gab es Streit wer das Baby als erstes auf den Arm nehmen darf .

Wenn ich allerdings vor dem Problem gestanden hätte das eines der Kinder so reagiert hätte wie die kleine Eule, dann hätte ich mir so ein Buch wie dieses gewünscht, denn es zeigt den Kindern sehr anschaulich, dass es sehr schön sein kann ein Geschwisterchen zu bekommen.
Auf amüsante Art und Weise werden die Kleinen auf diesen neuen Lebensabschnitt, der sicherlich auch mit Ängsten belastet ist vorbereitet.
*

Wir haben die Geschichte mit 3-5 jährigen Kindern gelesen, die sehr in der Geschichte mit gegangen sind. Es war eine lustige  Leserunde. Immer war mindestens eins der Kinder am lachen über die Vorstellungen was in dem Ei sein könnte.
***

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Claudias-Buecherregals avatar

Rezension zu "Ein Geschwisterchen für die kleine Eule" von Debi Gliori

Ein Geschwisterchen für die kleine Eule
Claudias-Buecherregalvor einem Jahr

Die kleine Baby-Eule erfährt, dass Mama ein Ei gelegt hat und es somit bald ein neues Eulenbaby geben wird. Das passt ihm gar nicht, schließlich hatte es bisher die komplette Aufmerksamkeit für sich allein. Doch als Mama Eule die Alternativen aufzählt, die in diesem Ei sein könnten (z.B. Baby-Krokodil, Baby-Elefant oder Baby-Wurm) stellt die kleine Eule schnell fest, dass ihr eine Baby-Eule eigentlich doch am liebsten wäre und es durchaus seinen Reiz hat ein Geschwisterchen zu haben und plötzlich die oder der Große zu sein.

Manche Kinder freuen sich uneingeschränkt auf ihr Geschwisterchen, andere wiederum haben damit Probleme, weil sie befürchten, die Eltern könnten dann weniger Zeit haben oder würden das älteste Kind weniger lieben. Ein guter Weg, um dem Kind zu vermitteln, dass dieses nicht der Fall ist, ist dieses Kleinkinderbuch, welches für Kinder ab 3 Jahren geeignet ist.

Einfühlsam wird auf die Sorgen der jetzigen Baby-Eule eingegangen. Die Ängste werden ernst genommen, aber lösen sich nach und nach in Luft auf, denn ein Geschwisterchen zu bekommen ist toll. Das Buch zeigt auf, dass das älteste Kind keine Sorge haben muss, weniger geliebt zu werden. Die Erkenntnis, dass ein Geschwisterchen, dass genau wie man selbst ist, perfekt in die Familie passt, wird spielerisch und humorvoll vermittelt, in dem Mutter und Baby Eule gemeinsam überlegen, was passieren würde, wenn ihr neues Familienmitglied zum Beispiel ein Pinguin oder ein Drache wäre.

Fazit: Das Buch geht behutsam mit der Angst des erstgeborenen Kindes um, wie sich die Welt verändern würde, wenn die Familie um ein weiteres Mitglied wächst. Die Illustrationen von Alison Brown sind dabei sehr farbenfroh, süß und kindgerecht gewählt. Somit ist das Bilderbuch eine tolle Möglichkeit für Kinder zu entdecken, dass man sich auf einen Bruder oder eine Schwester freuen kann, daher bekommt das Buch von mir 4,5 Sterne.


Gebundene Ausgabe: 32 Seiten
Verlag: Loewe; Auflage: 1 (19. Juni 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3785588380
ISBN-13: 978-3785588383
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 36 Monate - 6 Jahre

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Irmi_Bennets avatar

Rezension zu "Voll fies verzaubert" von Debi Gliori

Einfach nur wirr
Irmi_Bennetvor 5 Jahren

Man nehme ein paar Elemente aus "Harry Potter" oder "eine lausige Hexe" und mixe sie mit Krimi und Drachengeschichten ... ? Ich konnte der Geschichte beim Vorlesen irgendwann nicht mehr folgen bzw. vermisste irgendeinen Handlungsstrang. Plötzlich kamen neben Ehekrach, der Mafia ( musste ich meinem 8jährigen Sohn erstmal erklären, was das ist ) Gestalten aus dem Internet oder aus dem Computer. Selbst mit etwas Goodwill kann ich das aber nicht als surrealistisch bezeichnen, was ja evtl. wieder interessant wäre.  Ich habe beim Vorlesen immer wieder zensieren müssen, weil ich viele absolut nicht kindgerechte Dinge einfach weglassen musste, das fiel aber nicht weiter auf, war eh alles wirr. Meinung meines Sohnes: Daumen runter, obschon er von dem Plot mehr verstanden hat als ich selbst.

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