Deborah C. Winter Cold Belt - Band 1 - Feuerblut

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Inhaltsangabe zu „Cold Belt - Band 1 - Feuerblut“ von Deborah C. Winter

Buchdetails: Seiten: 168 (Da die Schriftgröße 10 hat, hat das Buch weniger Seiten. Bei einer "normalen" 12er Schriftart, hätte das Buch 223 Seiten) Wörter: 73.602 Format: 17 x 22 cm Umschlag: glänzend (Softcover) Lilly ist 17 und zieht mit ihren Eltern und ihrem jüngeren Bruder aus New York weg, da ihr Vater in Harts wieder Arbeit gefunden hat. 2027 hat die Erde ihren Dritten Weltkrieg gut überstanden und baut sich wieder eine Wirtschaft auf. Der Krieg fand damals mit den Vampiren statt, die sich öffentlich zu ihrer Rasse bekannten. Da man sie aber jagte wie Tiere, wehrten sie sich und so kam es zu einer weltweiten Krise. Die Menschen schufen die Cold Belts, Sicherheitsreservate, getrennt von den Menschen, so dass beide Rassen in Frieden leben können. Jedoch halten sich nicht alle daran, viele brechen aus, mischen sich unter die Menschen. Und auch Menschen schleichen sich in die Cold Belts, da sie gebissen werden wollen, um ebenso ein Vampir zu werden. Lilly und Caleb freunden sich an, bis er ihr sein Geheimnis anvertraut... Rassenkonflikte, Diskriminierung und Widerstand der Vampire, die eine Revolution planen, da sie sich nicht länger einsperren lassen wollen! Weitere Infos unter: deborahcwinter@yahoo.de Oder über Facebook: Deborah C Winter (Quelle:'Flexibler Einband/18.07.2012')
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  • Rezension zu "Cold Belt - Band 1 - Feuerblut" von Deborah C. Winter

    Cold Belt - Band 1 - Feuerblut

    Buechersuechtig

    23. October 2012 um 22:27

    DIE GESCHICHTE... 2027: Seit dem Jahr 2012 leben Vampire nicht länger im Verborgenen, sondern in "Cold Belts" - das sind Lebensräume für die Untoten, die zur eigenen Sicherheit von Menschen nicht betreten werden können. Doch das Zusammenleben von Mensch & Vampir funktioniert nicht immer, da sich nicht alle an die Spielregeln halten und manche Vampire es satt haben, nur in den Sicherheitsreservaten leben zu müssen. Da Lillys Vater wegen der Wirtschaftskrise seinen Job verloren hat, übersiedelt die ganze Familie von New York nach Harts, wo er Arbeit gefunden hat. Die 17-jährige Lilly ist wegen des Umzugs in dieses Kaff alles andere als begeistert - bis sie dem charismatischen Caleb begegnet, der sie von Anfang an fasziniert... MEINE MEINUNG: Angezogen vom tollen Cover und dem vielversprechenden Klappentext wollte ich unbedingt wissen, was es mit dieser Geschichte auf sich hat. Der Prolog vom 21.12.2012 zeigt uns den Beginn eines neuen Zeitalters, wo nach dem Ende des 3. Weltkrieges Vampire und Menschen friedlich nebeneinander leben möchten. Die Story beginnt am 04.06.2027 mit dem Umzug der Familie Hawk und dauert ein paar Wochen. Als Schauplatz hat die Autorin die 5.700 Einwohner-Kleinstadt Harts in West Virginia gewählt, wo Lillys Vater einen Job in einem Cold Belt bekommt. Cold Belts sind Reservate für Vampire, von denen es allein in Harts 9 gibt. Außerdem gibt es in der Welt von "Cold Belt - Feuerblut" umweltfreundliche Elektroautos, vollektronische Klassenzimmer und kaum mehr Bücher in Papierform - was mir im Hinblick auf die eBooks-Entwicklung gar nicht so abwegig erscheint. Die 17-jährige Lilly Hawk liebt ihre Violine und ihre umfangreiche Büchersammlung. Über den Umzug in die Kleinstadt ist die kluge Schülerin nicht begeistert, denn hier hat sie keine Freunde und fühlt sich einsam. Und kurz darauf lernt sie Caleb, einen geheimnisvollen jungen Mann kennen, zu dem sie sich hingezogen fühlt. Doch ist Caleb der, für den ihn Lilly hält? Die Protagonisten, allen voran Hauptperson Lilly, sind facettenreiche Charaktere mit Macken, Ecken & Kanten. Die ebenso reizvoll gestalteten Nebenfiguren spielen hier leider keine große Rolle (was sich hoffentlich ändert), denn der Fokus liegt auf Lilly und Caleb, mit denen man sich schnell identifizieren kann. Sehr nervig finde ich dagegen das Verhalten von Maria, der Mutter von Lilly und ihrem kleinen Bruder Leonard. Denn Maria schnüffelt überall herum und mischt sich in Sachen ein, die sie nichts angehen... Kaum hat man "Feuerblut" aufgeschlagen, zieht einen die ungewöhnliche Vampir-Story in ihren Bann. Denn natürlich möchte man die etwas schüchterne Lilly besser kennen lernen und erfahren, wie sich ihre Familie in Harts einlebt, ob das Miteinander von Mensch & Vampir wirklich funktioniert und was genau sie mit dem attraktiven Caleb verbindet. Natürlich werden im Handlungsverlauf jede Menge Fragen aufgeworfen, wobei die Geschichte mit einem Cliffhanger endet und ein paar Fragen offen bleiben. Nun müssen wir auf eine Fortsetzung warten, die hoffentlich bald erscheint. Ausgestattet mit einer faszinierenden Romanidee samt gelungener Umsetzung, vielen verschlungen Wendungen und Überraschungen lässt sich der Cold Belt-Auftakt schnell lesen. Interessant sind auch die einzelnen Absätze, die dem jeweiligen Mondstand zugeordnet sind. Allerdings finde ich die geschichtlichen Hintergründe bzw. die ganzen Daten, mit denen der Leser hier konfrontiert wird, ein wenig langatmig bzw. zu detailliert geschildert, aber durchaus spannend gestaltet. Wer hier an "Twilight" denkt, liegt falsch, denn in "Cold Belt - Feuerblut" hat Deborah C. Winter eine Welt erschaffen, die nur wenig mit Stephanie Meyers glitzernden Vampiren gemeinsam hat. Denn bei "Feuerblut" handelt es sich um einen Vampirroman, der Fantasie und Realität mit dystopischen Elementen mischt, was der Geschichte eine besondere Note verleiht. Am Ende des Buches finden sich einige Extras, wie eine Weltkarte aus dem Jahre 2027 und ein Glossar mit den Begriffen, die im Roman vorkommen. Ich-Erzählerin Lilly schildert die unglaublichen Begebenheiten aus ihrer Perspektive und lässt uns an ihren Gedanken & Gefühlen teilhaben. Man fiebert schnell mit der sympathischen Protagonistin mit, denn Lilly denkt, fühlt und agiert wie ein wissbegieriges, mutiges Mädchen. Dank der mitreißenden, ausdrucksstarken Schreibweise sowie der unterhaltsamen Dialoge lässt sich "Feuerblut" durchwegs flüssig lesen, auch wenn die ausgeschmückten Beschreibungen manchmal ein klein wenig den Lesefluss bremsen. FAZIT: "Cold Belt - Feuerblut" ist für mich eine gelungene Mischung aus Urban-Fantasy, Romantik & Dystopie, die sich gut lesen lässt. Schade, dass "Feuerblut" nicht mehr beworben wird, denn die Geschichte rund um Lilly und Caleb hat Potential und unterhält -bis auf winzige Schwächen- dank des reizvollen Plots samt überraschender Wendungen, der interessanten Welt und der jugendlichen Protagonistin wunderbar. Deshalb erhält dieser Trilogie-Start von mir sehr gute & fantasievolle 4 STERNE!

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  • Rezension zu "Cold Belt - Band 1 - Feuerblut" von Deborah C. Winter

    Cold Belt - Band 1 - Feuerblut

    leselurch

    19. September 2012 um 16:02

    Worum geht's? Nachdem ihr Vater seine Arbeit verloren hat, muss Lilly zusammen mit ihrer Familie in die Kleinstadt Harts ziehen und alles aufgeben, was ihr wichtig war: ihr sicheres Leben, ihre Freunde und ihren Traum, ein professionelle Violistin zu werden. Ihr fällt der Umzug zwar schwer, aber Lilly weiß, dass das die einzige Chance ihrer Familie ist, um ein halbwegs normales Leben zu führen. Und eigentlich ist Harts gar nicht so übel, denn Lilly findet schnell neue Freunde. Darunter ist auch der mysteriöse Caleb, der ihr Herz seit der ersten Begegnung höher schlagen lässt. Doch das aufregendste an ihrem neuen Zuhause ist das "Cold Belt" hinter ihrem Haus, jener abgeschotteter Bereich, in dem Vampire leben. Was über die Grenze schreitet, ist Freiwild. Lilly weiß, dass es streng verboten ist, ein "Cold Belt" zu betreten, aber als eines Nachts das Sicherheitssystem ausfällt, siegt ihre Neugierde über ihre Vernunft: Sie betritt das gefährliche Areal der Vampire - und läuft einem von ihnen direkt in die Arme... . Kaufgrund: Auf den Auftakt der "Cold Belt"-Reihe wurde ich durch die Autorin selbst aufmerksam. Sowohl Cover als auch Klappentext haben mir so gut gefallen, dass ich das Buch schnell in meinem Regal stehen haben wollte. Besonders die innovative Mischung hat mich angesprochen. . Meine Meinung: Mit "Feuerblut" startet Deborah C. Winter eine neue Jugendbuchreihe namens "Cold Belt", in der sie eine gewagte Mischung ausprobiert. Es handelt sich um einen Vampirroman mit dystopischen Elementen! Im Jahr 2012 gaben sich die Vampire öffentlich zu erkennen und wollten Seite an Seite mit den Menschen leben, wie sie es seit Jahrhunderten im Verborgenen taten. Doch die Menschen fühlten sich bedroht und einige Vampire hielten sich nicht an die Regeln. Der dritte Weltkrieg begann, forderte viele Opfer und machte ein friedliches Zusammenleben unmöglich. Also erschufen die Menschen die so genannten "Cold Belts", abgetrennte Lebensräume für Vampire, die durch undurchdringliche Nebelwände völlig von der Welt der Menschen abgeschirmt werden. Doch nun im Jahre 2027 haben die Vampire genug. Sie wollen sich nicht länger einsperren lassen... . "Cold Belt? Wieder ein Vampirroman? Das kann doch nur wieder ein billiger 'Twilight'-Abklatsch sein!" - Wer solche Gedanken hegt, dem sei zu sagen: Falsch gedacht! Muss denn jeder Jugendroman, in dem Vampire auftauchen, gleich eine schlechte Nachahmung sein? Dass solche Gedanken bloß unfaire Vorurteile sind, beweist Deborah C. Winter in ihrem Serienauftakt eindeutig. Ja, es sind Vampire, ja, sie leben in Clans zusammen, und ja, sie haben unglaubliche Kräfte - aber sie funkeln weder in der Sonne noch kann man sie als kitschige Alltagsvampire bezeichnen. Sie sind Gefangene der Ewigkeit, die sich entweder aus Respekt vor dem schlagenden Herzen für ein ruhiges Leben oder aus Hass und Machtgier für eine blutrünstige Hetzjagd auf die Menschen entschieden haben. Sie sind authentische Wesen, die Vampirfans zweifelsohne gefallen werden. . Nach einem kurzen Prolog, der die Leser über die Gegebenheiten in der "Cold Belt"-Reihe aufklärt, springt die Handlung zu Lilly, der Protagonistin des Romans. Da ihr Vater seine Arbeitsstelle verloren hat, müssen sie und ihre Familie ihr komfortables und fortschrittliches Leben in New York aufgeben und in die Kleinstadt Harts ziehen. Dort kommt Lilly das erste Mal persönlich mit den "Cold Belts" in Berührung. Schon immer haben Vampire sie fasziniert, doch sie lösten ebenso ein ungutes Gefühl in ihr aus. Nun, da sie und die Vampire quasi Nachbarn sind, siegt Lillys Neugierde. Seltsame Ereignisse geschehen, die sie an ihre Vernunft erinnern sollten, doch ehe Lilly sich versieht, steckt sie bereits in Schwierigkeiten! . "Feuerblut" beginnt sehr ruhig, denn Deborah Winter nimmt sich viel Zeit dafür, ihren Lesern die fremdartige und merkwürdige Zukunft im Jahre 2027 näher zu bringen und sie mit den Charakteren warm werden zu lassen. Langatmig wird es in dieser Zeit jedoch nicht, denn man möchte um jeden Preis mehr erfahren und lässt sich dabei vollkommen von der Geschichte in den Bann ziehen. Eben hat man noch mit dem Lesen begonnen, schon ist die erste Hälfte des Buches verschlungen - und dann geht’s richtig rund! Die seltsamen Ereignisse überschlagen sich und werfen eine Menge Fragen auf, die beantwortet werden wollen. Zeitgleich erblüht eine romantische Liebesbeziehung, die Romantasy-Fans die Knie weich werden lässt. Mit jeder Seite entwickelt sich der Auftakt der "Cold Belt"-Reihe mehr und mehr zu einem mitreißenden Pageturner, den man nicht aus der Hand legen will. Viel zu schnell ist man schließlich im letzten Kapitel angekommen, das sich ärgerlicherweise als Cliffhanger entpuppt und die Leser mit vielen offenen Fragen alleine lässt. Bis die Fortsetzung mit den ersehnten Antworten erscheint, müssen wir uns leider noch ein wenig gedulden! . Besonders gut gefallen an "Cold Belt - Feuerblut" hat mir, dass die Autorin konkrete Bezüge zu unserer realen Gegenwart geschaffen hat. So ist die Angst einer jeden Leseratte, dass der eBook-Markt irgendwann die Überhand gewinnt und Bücher kaum noch gedruckt werden, in "Feuerblut" Wirklichkeit geworden. Sogar der Vampirhype der vergangenen Jahre wird thematisiert, als Auslöser für die Enthüllung ihrer Existenz angesehen und in Lillys neuer Schule als Referatsthema verliehen. Diese kleinen, aber feinen Verknüpfungen zwischen der fiktiven Zukunft und der echten heutigen Zeit verleihen dem Serienauftakt einen realistischen und authentischen Touch - wenn man einmal von den Vampiren absieht. Aber wer weiß, was uns am 21.12.2012, dem Tag der Enthüllung der Vampire und des Maya-Weltuntergangs, tatsächlich erwartet? . Lilly ist eine Hauptfigur, die sich allein durch ihre eigenen Interessen beliebt macht: Sie liest gern, hortet Bücher in einer eigenen Sammlung, lauscht am liebsten klassischer Musik und spielt selbst Violine. Sie ist kein naives, leichtsinniges Mädchen - auch wenn sie den Ärger anzuziehen scheint -, sondern eine kluge und mutige junge Frau, die das durchzieht, was sie sich in den Kopf gesetzt hat. Sie scheut vor keiner Gefahr zurück, um sich für diejenigen einzusetzen, die sie liebt, und versucht stets, ehrlich und fair zu handeln. Ich mochte sie auf Anhieb gern und kann mir kaum, dass es jemandem anders ergehen wird! . Es gibt unzählige Nebenfiguren in "Feuerblut", deren Namen man sich selbst mit dem besten Gedächtnis nicht alle merken kann. Besonders bei den Vampiren mit ihren exotischen Namen verliert man schnell den Überblick, was bedauerlicherweise zur Folge hat, dass man sie bis auf ein paar Ausnahmen alle über einen Kamm schert. Jeder von ihnen ist mit seiner individuellen Fähigkeit ein ausgesprochen interessanter Charakter, doch leider darf nur ein geringer Teil von ihnen wirklich beweisen, wie viel Persönlichkeit in ihnen steckt. Diejenigen nutzen ihre Chance und zeigen, dass sie sowohl ihre Stärken als auch ihre Schwächen haben.Nichtsdestotrotz bleiben sie mir ein wenig zu blass, was wohl allerdings mehr am eigenen Interesse als an den Figuren selbst liegen mag. . Die menschlichen Nebencharaktere hingegen zeigen deutlichere Konturen und bleiben fester im Gedächtnis als ihre übermenschlichen Kollegen. Besonders Lillys Familie und ihre Clique, denn jeder von ihnen ist auf seine eigene Weise sympathisch, egal, ob es nun Lillys energische und impulsive Mutter ist oder der unbeholfene Sebastian. Bloß mit Lillys bester Freundin Susan konnte ich nicht recht warm werden. Sie erschien mir trotz ihrer lieben Art zu distanziert und ich konnte nicht nachvollziehen, warum ausgerechnet sie bereits nach wenigen Treffen Lillys beste Freundin ist. Insgesamt haben die Charaktere allesamt ihr Potenzial, die Fundamente ihrer Persönlichkeiten sind gelegt und ich hoffe sehr, dass sie in den Folgebänden - oder sogar in den geplanten Zusatzbüchern - weiter ausgebaut werden. . Die Geschichte von "Feuerblut" wurde in 153 Seiten gequetscht - leider im wahrsten Sinne des Wortes, denn die Schrift ist sehr klein! Das ungewöhnliche Schriftbild ist anfangs noch sehr unangenehm zu lesen und sorgt für den ein oder anderen Zeilenausrutscher. Hat man sich aber erst einmal ein wenig eingelesen, ist auch die kleine Schrift kein Hindernis mehr, um das Buch vollkommen genießen zu können. . Auf den letzten Seiten des Buches finden sich einige tolle Extras, die "Cold Belt" noch interessanter machen. Eine Weltkarte zeigt, wie viele Vampire es auf der Welt gibt und wie sie sich auf den verschiedenen Kontinenten verteilen. Außerdem gibt es ein aufschlussreiches Glossar, das die wichtigsten Begriffe kurz und bündig erläutert. Wer also nicht genau verstanden hat, was ein "Cold Belt" oder "Warm Shelter" ist, dem ist mit einem kurzen Blick schnell geholfen! . Cover: Wow! Das ist mal ein Cover, das vor eigener Persönlichkeit strotzt! Lilly und ihre Violine, zusammen mit der wunderschönen Rose auf einem düsteren Hintergrund, ergeben ein wundervolles Gesamtbild, das man gerne im Regal stehen hat. . Fazit: "Cold Belt - Feuerblut" ist ein interessanter und aufregender Serienauftakt, der eine gelungene Mischung aus einem Vampirroman und einer Dystopie bietet. Wer sich von Vorurteilen lenken lässt und deshalb auf "Cold Belt" verzichtet, ist selbst Schuld und verpasst eine spannende Idee! In Vorfreude auf den nächsten Band vergebe ich 4 Sterne!

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  • Rezension zu "Cold Belt - Band 1 - Feuerblut" von Deborah C. Winter

    Cold Belt - Band 1 - Feuerblut

    Malibu

    14. September 2012 um 22:38

    Vampirgeschichten sind noch lange nicht außer Mode, sie werden immer mehr zum Hype – auf dem Markt tauchen immer mehr auf und werden von vampirgierigen Lesern verschlungen. Obwohl sich alles um Vampire dreht, ist jede Geschichte doch ein eigener Teil mit seinen eigenen Charakteren und Blickwinkel. So auch Deborah C. Winters Geschichte um die Vampire in den Cold Belts… Wir schreiben das Jahr 2027 – in dem Menschen und Vampire bereits voneinander wissen und nebeneinander herleben, die Vampire abgesiedelt in Cold Belts. Bereits der dritte Weltkrieg ist schon überstanden und die Technoloige weit fortgeschritten. Die 17-jährige Lilly muss aus ihrem geliebten New York wegziehen, da ihr Vater seinen Job wegen der Wirtschaftskrise aufgeben musste. Sie ziehen nach Harts – direkt neben ein Warm Shelter, ein Cold Belt der Vampire. Von nun an leben sie Haus an Haus im Prinzip mit Vampiren, deren blaues Licht der Siedlung die Fenster erleuchtet nachts. Der Krieg fand natürlich mit Vampiren statt, die sich öffentlich zu ihrer Rasse bekannten. Diese wehrten sich als man sie jagt wie Tier, weshalb es zu einer weltweiten Krise kam. Ab da wurden die Sicherheitsreservate geschaffen, die Cold Belts. So sollten eigentlich beide Rassen in Frieden leben können, aber es halten sich nicht alle daran. Vampire brechen aus und mischen sich unter die Menschen und umgekehrt schleichen sich die Menschen in die Cold Belts, in der Hoffnung gebissen zu werden, um ewig zu leben. Lilly freundet sich mit Caleb an, bis er ihr ihr Geheimnis verrät…. Eins muss hier vorneweg klargestellt werden: In vielen Rezensionen war jetzt schon die Rede davon, dass sich die Autorin der Kollegin Stephenie Meyer bedient, was ich persönlich so rein gar nicht sagen kann. Geschichten um Vampire sind eben um eben diejenigen und meistens gibt es in diesen eben Menschen und Vampire, die sich aufeinander zu bewegen und sich anfreunden. Ein Abklatsch von Twilight ist dies meines Erachtens aber mit Sicherheit nicht. Die Autorin leitet den Leser langsam und mit vielen Informationen in die Geschichte ein, man weiß gleich was ein Cold Belt ist und nach und nach wird man aufgeklärt, wie es zu der ganzen Situation kam. Was auffällt, ist, dass die Autorin das Wörtchen „Jedoch“ sehr gerne mag, was aber der ganzen Geschichte keinen Abbruch tut. Die Charaktere an sich sind einem gleich sympathisch, es handelt sich im Prinzip um eine typische Städterfamilie, Eltern und zwei Kinder. Hier gibt es alltägliche Probleme und auch kleine Streitereien, was die Personen einem noch näher bringen, da sie human erscheinen. Die Protagonistin ist eine sympathische junge Dame, die gerne Violine spielt und eine starke Persönlichkeit hat. Sie kümmert sich um vieles in ihrem Elternhaus, was sie gleich reizender macht und dem Leser gleich eine treue Freundin über die Seiten. Etwas störend wirken sich jedoch die Emotionen gegenüber gleich ein paar Jungs, nicht nur einem. Es kann zwar nicht gleich von verliebt sein gesprochen werden, aber hier wird oftmals zu schnell jemand zu viel gemocht. Belustigend ist etwas der Geschichtsunterricht einer anderen Art – spricht man in unserer heutigen Zeit noch vom 1. und 2. Weltkrieg und der Entdeckung Amerikas, wird in dem Buch vom 3. Weltkrieg und den Vampiren gesprochen, was wirklich einen interessanten Geschichtsunterricht darstellt. Die Geschichte zieht sich durch Lillys Leben, bis sie auf Caleb trifft. Ab diesem Zeitraum wird es spannend für die beiden, die Gefühle werden richtig ersichtlich durch die gelesenen Zeilen. Man sitzt tief in der Geschichte drin, fühlt und fieber mit. Die Autorin hat hier eine tolle Fantasiewelt geschaffen, in denen sich Menschen und Vampire näher kommen, obwohl diese in dem Buch eigentlich „verfeindet“ sind und sich nicht über den Weg laufen sollten wegen der Abgeschottenheit. Das Ende lässt einen auf Teil 2 bangen, der neue Überraschungen parat hat, worauf man noch bis Winter 2012 warten muss. Für Fans von Vampiren und Lovestorys genau das Richtige, jedoch sollte man nicht darauf hören, dass es sich um einen Abklatsch von Twilight handelt – denn das ist es mit Sicherheit nicht!

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  • Rezension zu "Cold Belt - Band 1 - Feuerblut" von Deborah C. Winter

    Cold Belt - Band 1 - Feuerblut

    World_of_tears91

    10. September 2012 um 14:54

    Lilly zieht mit ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder weg aus der pulsierenden Metropole New York, in eine verschlafene Kleinstadt namens Harts. Harts wird von mehreren Cold Belts - den Reservaten der Vampire - umschlossen, von denen sich Lilly wie magisch angezogen fühlt. Bald schon kommt sie den verbotenen Grenzen näher, wie ihr lieb ist. Der ein oder andere denkt bestimmt: Oh nein, nicht noch ein Vampirroman! Die gibt es tatsächlich wie Sand am Meer und alle müssen sie sich mit Twilight vergleichen lassen. Dabei wird leider meistens vergessen, dass es da draußen weitaus bessere Bücher gibt und Cold Belt darf sich dazu zählen. Die Geschichte scheint zwar auf den ersten Blick "genretypisch" zu sein, Mädchen verliebt sich in Vampir und so weiter, aber es sind die Kleinigkeiten, die das Buch doch von der grauen Masse abheben. Zum einen ist da Lilly, die ich als sympathische und für ihr Alter reife Persönlichkeit empfunden habe. Man kann verstehen, warum sie so fühlt, wie sie fühlt und warum sie so handelt, wie sie handelt. Sie ist weder die umwerfende, blonde Tussi, noch das mega schüchterne und naive kleine Mädchen. Sie hat Stärken und Schwächen, zeigt diese auch. Caleb bedient ein wenig das Klischee des geheimnisvollen, gutaussehenden Vampirs. Aber auch er kommt sehr sympathisch rüber und wenn die beiden zusammen sind, hat man nicht das Gefühl, sich vor Kitsch schütteln zu müssen. Was mir auch besonders gut gefallen hat, sind die Hintergründe mit denen der Leser versorgt wird. So gibt es zum Beispiel ausführliche, aber gut eingewebte, Informationen über die Geschichte der vorangegangenen Jahre, warum alles so gekommen ist und auch über die Besonderheiten der namensgebenden Cold Belts. Überhaupt wirkt das ganze Setting und die Umgebung sehr glaubhaft. Man bekommt es eben nicht nur mit einer Vampirromanze zu tun, sondern es wird auch die Geschichte um einen sich zuspitzenden Konflikt zwischen Vampiren und Menschen erzählt, mal ganz abgesehen von den gut platzierten Spannungseinlagen. Eigentlich wird einem das Buch zu keiner Zeit langweilig und man merkt schon jetzt im ersten Band, dass sich da noch einiges entwickeln wird. Der erste Band der Reihe dient vornehmlich zur Einführung der Charaktere, der Umstände und auch zum ersten Vorantreiben der Handlung. Für seine Länge ist er vollgepackt mit Handlung, einzig das Ende ist wirklich ein fieser Cliffhänger und die ein oder andere Frage brennt einem auch unter den Nägeln. Aber ich bin voller Zuversicht, dass die kommenden Teile da noch einiges klären werden, wenn sie wieder in der Liga des Erstlings spielen. Bewertung Für mich ein Vampirbuch, das ganz klar durch seine glaubhafte Umgebung und sympathische Protagonisten aus der grauen Masse heraus sticht. Wer dem Vampirgenre wieder mal eine Chance geben möchte, der sollte das hiermit tun.

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  • Rezension zu "Cold Belt - Band 1 - Feuerblut" von Deborah C. Winter

    Cold Belt - Band 1 - Feuerblut

    Rosenmaedchen

    09. September 2012 um 22:51

    Lilly ist 17 und zieht mit ihren Eltern und ihrem jüngeren Bruder aus New York weh, da ihr Vater in Harts wieder Arbeit gefunden hat. 2027 hat die Erde ihren Dritten Weltkrieg gut überstanden und baut sich wieder eine Wirtschaft auf. Der Krieg fand damals mit den Vampiren statt, die sich öffentlich zu ihrer Rasse bekannten. Da man sie aber jagte wie Tiere, wehrten sie sich und so kam es zu einer weltweiten Krise. Die Menschen schufen die Cold Belts, Sicherheitsreservate, getrennt von den Menschen, so dass beide Rassen in Frieden leben können. Jedoch halten sich nicht alle daran, viele brechen aus, mischen sich unter die Menschen. Und auch Menschen schleichen sich in die Cold Belts, da sie gebissen werden wollen, um ebenso ein Vampir zu werden. Lilly und Caleb freunden sich an, bis er ihr sein Geheimnis anvertraut… •●• Von allein wäre ich wahrscheinlich nicht so leicht auf dieses Buch bekommen – jedoch bekam ich eine E-Mail von der Autorin, die mir anbot, dass ich das Buch rezensieren könne. Ich habe mich darüber gefreut, wie ein Honigkuchenpferd, immerhin war das das erste Mal, dass ich gefragt wurde! Der Inhalt des Buches klang auch nicht schlecht, und so habe ich schließlich zugesagt, war gespannt, was kommen würde und habe mich überraschen lassen. - Was zu Beginn unbedingt angesprochen werden sollte: Das Glossar und die Weltkarte sind echt nette Zusätze, die das Buch super abrunden. Informativ und hilfreich für die weitere Geschichte, die kommen wird. Dann kam der Prolog, der vor der eigentlichen Handlung spielt, nämlich zu dem Zeitpunkt, an dem das Dasein der Vampire verkündet wird. Fand ich gut gewählt als Einstieg – vor allem, da sofort die Frage aufkam, ob so wohl ein friedliches Zusammenleben gesichert ist? Schließlich wird zur eigentlichen Geschichte geswitched. Die spielt 2027 und man lernt Lilly und ihre Familie kennen. Und damit auch das erste Problem: sie müssen aus New York wegziehen. Ihr Vater hatte vor Monaten durch eine Weltwirtschaftskrise seinen Job verloren und nun in dem Örtchen Harts einen neuen als Vampire Officer gefunden. Dort gibt es einige Cold Belts, wodurch die Vampire anschließend ins Spiel kommen. Für mich waren das alles sehr tolle Ideen der Autorinnen. Es hat Spaß gemacht, immer mehr darüber zu erfahren. Lilly lernt man als ein ganz normales Mädchen kennen. Sie liest gern Bücher, spielt leidenschaftlich gern Violine und ihr Traum ist es, auf die ganz große Bühne zu kommen und dort zu spielen vor einem riesigen Publikum. Mir war sie auf Anhieb sympathisch, und das ist das A und O bei einer Geschichte. Ohne sympathische Hauptfiguren macht das Buch meistens überhaupt keinen Spaß. - Lilly scheint jedoch auch sehr begeistert von den Vampiren zu sein, wie praktisch, dass sich ein Cold Belt genau neben ihrem neuen Haus in Harts befindet. Mir stellte sich allerdings die Frage, warum ist sie plötzlich, als sie erfährt, dass sie umziehen, so verdammt neugierig auf die Vampire? Das habe ich leider nicht herausfinden können, es war einfach so. Dazu kann man sagen, Anfangs passiert wirklich nicht sehr viel. Lilly und ihre Familie leben sich in Harts ein, das war es schon fast. Nett waren die ganzen Informationen über Vampire und das Zusammenleben mit ihnen, ab und an jedoch waren diese mir zu viel und traten zu geballt auf. Schön waren diese Ideen trotzdem. Nach einiger Eingewöhnungszeit lernte Lilly dann schließlich ihren männlichen Gegenpart kennen: Caleb. Den trifft sie auf einer Party, wo er sie ohne weitere Umschweife zum Tanzen auffordert. Er ist sehr mysteriös und geheimnisvoll und insgesamt war es eine sehr schöne erste Szene, die die beiden miteinander teilten. Wenn ich zu Caleb ein passendes Substantiv finden müsste, dann würde ich sagen: Schlitzohr – denn das ist er für mich. Er weiß genau, was er wie machen muss, ist von sich überzeugt und man kann sagen, er hat so gut wie alles selbst in der Hand. Aber er kann genauso gut romantisch sein. Er ist außerdem sehr selbstsicher und weiß, wie er auf Frauen wirkt. Seine grobe Art, die er Lilly gegenüber bringt ist mir von Anfang an verständlich, man muss nur mal überlegen, was für ihn alles auf dem Spiel steht. - Die Geschichte nimmt so ihren Lauf. Lilly und Caleb treffen öfters aufeinander, wo mir jedoch eines auffiel: Lilly ist und handelt in vielen Situationen einfach zu perfekt. Das störte mich, ich meine, sie kann super gut mit allen möglichen Kerlen, ihrer Mutter und dann auch noch hochzickigen Mädchen umgehen. Woher hat sie diese Lebenserfahrung und Menschenkenntnis mit ihren 17 Jahren? Sie hatte immer einen guten Rat auf Lager, doch auch hier die Frage: Woher? Außerdem waren, meiner Meinung nach, viel zu viele Kerle in sie verliebt. Das war mir einfach too much. Weiterhin schmücken viele kleine Rätsel die Handlung, allerdings fand ich es nicht wirklich spannend und an manchen Stellen etwas öde. Später jedoch dachte ich anders darüber. Die Handlung und die Story haben einfach sanfte Töne, die für mich zu sanft waren. Keinesfalls schlecht, nur ich bin aufregenderes gewohnt. Das Buch fing leise an und steigerte sich zum Ende auch etwas. Jedoch blieben die sanften Töne und ich kann mir vorstellen, dass sehr viele das richtig gut finden. Meins war es allerdings nicht wirklich, da hätte ruhig mehr passieren können. Ein Highlight gab es für mich allerdings doch. Das war die Szene, als Lilly Caleb regelrecht träumen ließ. Für mich absolut herzzerreißend und unglaublich schön! - Gegen Ende merkt man, worauf die Rahmenhandlung hinaus laufen wird. Die Vampire brechen aus den Cold Belts aus und sind mehr als unzufrieden mit ihrer Situation. Es scheint, als bahne sich ein zweiter Krieg zwischen den Menschen und den Vampiren an. Man lernt andere Clans kennen, die nicht so friedlich sind, wie der von Caleb. Genauso interessant und eine nette Abwechslung war für mich das Liebesgeflecht rund um Lilly und ihre Clique, außer eben Lillys perfekten Ratschläge. Das Ende kam schnell, ich hatte es fast übersehen und war überrascht, dass das Buch schon zu Ende war. Ich hatte auf den großen Knall gewartet, aber da das Buch so sanfte Töne anschlägt, hab ich ihn irgendwie übersehen, aber nicht weiter schlimm. •●• Alles in allem ein sehr zartes und sanftes Buch, was bei vielen Lesern sicherlich großen Anklang findet. Vor allem die originellen Ideen überzeugten mich und mit etwas mehr Action, auf die ich im zweiten Band hoffe, wäre es für mich noch besser gewesen. Jedoch hoffe ich, dass Lilly dann nicht mehr so perfekt rüberkommt und alles etwas spannender wird – jedenfalls für mich. Insgesamt ein sehr tolles Debüt einer jungen Autorin, was sich sehen lassen kann!

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  • Rezension zu "Cold Belt - Band 1 - Feuerblut" von Deborah C. Winter

    Cold Belt - Band 1 - Feuerblut

    Tialda

    09. September 2012 um 19:05

    x Autorin: Deborah C. Winter x Titel: Cold Belt – Feuerblut x Reihe: Cold Belt, Band 1 x Genre: Fantasy/Vampire x Erscheinungsdatum: 18. Juli 2012 x 168 Seiten x tredition Verlag x ISBN: 3849116883 x Erste Sätze: Prolog. 21.12.2012, 20:02 Uhr, Washington DC, Weißes Haus. Mit ernster Mine starrten die Vertreter der Weltregierung in die Kameras, die auf sie gerichtet waren. Zeitgleich wurde diese Liveübertragung weltweit gesendet. Gebannt und ängstlich zugleich verfolgten die Menschen die Worte und Eindrücke, die ihnen entgegengebracht wurden. Klappentext: Lilly ist 17 und zieht mit ihren Eltern und ihrem jüngeren Bruder aus New York weg, da ihr Vater in Harts wieder Arbeit gefunden hat. 2027 hat die Erde ihren Dritten Weltkrieg gut überstanden und baut sich wieder eine Wirtschaft auf. Der Krieg fand damals mit den Vampiren statt, die sich öffentlich zu ihrer Rasse bekannten. da man sie aber jagte wie Tiere, wehrten sie sich und so kam es zu einer weltweiten Krise. Die Menschen schufen die Cold Belts, Sicherheitsreservate, getrennt von den Menschen, so dass beide Rassen in Frieden leben können. Jedoch halten sich nicht alle daran, viele brechen aus, mischen sich unter die Menschen. Und auch Menschen schleichen sich in die Cold Belts, da sie gebissen werden wollen, um ebenso ein Vampir zu werden. Lilly und Caleb freunden sich an, bis er ihr sein Geheimnis anvertraut… Rassenkonflikte, Diskriminierung und Widerstand der Vampire, die eine Revolution planen, da sie sich nicht länger einsperren lassen wollen! Rezension: Von Deborah C. Winters “Cold Belt: Feuerblut” hatte ich mir eigentlich nicht mehr als eine weitere nette Vampirgeschichte erwartet. Was ich aber zu lesen bekam, war weit mehr als nur das – ich bin absolut hingerissen und kann den nächsten Band kaum erwarten. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und sehr angenehm zu lesen. Ich hatte die ganze Zeit die Stimme eines jungen Mädchens im Ohr, die die Geschichte erzählt, obwohl das Buch in der dritten Person geschrieben ist – so, als würde mir eine Freundin von Lilly und ihrem Leben berichten. Anfangs wurde der Lesefluss etwas gebremst, weil ich immer wieder in der Zeile verrutschte, da das Buch breiter ist als das normale Taschenbücher, aber ich konnte mich dann doch recht schnell dran gewöhnen und somit in der Story versinken. Ich bin fasziniert von der Welt, die Deborah C. Winter sich ausgedacht hat. Wir schreiben das Jahr 2027 und die Existenz von Vampiren ist mittlerweile offiziell. Um es für Menschen und Vampire sicherer zu machen, leben zweitere in Clans in sogenannten “Cold Belts”, in die Menschen nicht hinein dürfen. Wenn Vampire hingegen außerhalb der Reservate sein wollen, müssen sie Kennzeichnungen tragen, was mich ein bisschen an die Judensterne der NS-Zeit erinnerte, ebenso im übrigen der Hass, den viele Menschen auf Vampire haben – das zeigt auf, dass sich Geschichte immer wiederholen kann. Die Autorin hat die Gesetze und Regeln und das Leben mit diesen glaubwürdig dargestellt und es gibt absolut keine Logiklücken oder offenen Fragen – im Gegenteil: Am Ende des Buches gibt es sogar noch ein Glossar, in dem die wichtigsten Begriffe erläutert werden und ein Schaubild über die Vampirbestände auf der Welt. Somit bekommt man also einiges über Politik und Lebensumstände mit und die 17-jährige Protagonistin Lilly stellt einen guten Kontrast dazu dar. Sie ist gerade erst umgezogen und eigentlich ein typisches junges Mädchen zwischen Schule, Freunden und Gedanken, die sich um Jungs drehen mit denen sie sich eine Beziehung vorstellen könnte. Die unschuldige Liebesgeschichte, die sich zwischen ihr und Caleb entwickelt, hat mir sehr gut gefallen und mich immer wieder dahinschmachten lassen – und als ich am Ende des Buches angelangt war dachte ich mir “Was? Schon vorbei!? Bitte nicht…” Ich weiß, ich lehne mich damit weit aus dem Fenster, aber ich finde Cold Belt um einiges besser als z.B. die Biss-Reihe, weil die Charaktere viel sympathischer sind und die ganzen Umstände glaubwürdiger wirken. Es ist hier nicht so, dass das Liebespaar im Mittelpunkt steht und alles außen herum blass erscheint – sondern auch die Lebensumstände sind hier ganz deutlich ausgearbeitet. Fazit: Ein toller Auftakt, der viel verspricht – eine komplizierte Liebe in einer Welt, in der Menschen und Vampire nebeneinander existieren, doch Unheil fast greifbar in der Luft liegt.

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  • Rezension zu "Cold Belt - Band 1 - Feuerblut" von Deborah C. Winter

    Cold Belt - Band 1 - Feuerblut

    ALISIA

    28. August 2012 um 11:36

    Meine Meinung: Als ich das Buch in der Hand hatte, dachte ich als erstes, wie komisch ist das denn gebunden. Es ist viel länger als ein normales Buch und etwas gewöhnungsbedürftig. Das Cover ist recht gut gezeichnet. Allerdings finde ich, dass es etwas nicht zur Geschichte passt, da es die Geschichte zu Comichaft macht. Es sieht eher aus wie ein Novel als ein normales Buch und das ist es nicht. Die Geschichte beginnt recht einfach. Die Hauptperson wird vorgestellt und auch die anderen neben Charaktere. Es wird gezeigt, wie Lilly aus New York nach Harts zieht. Nicht nur, dass sie ins Harts zieht, nein auch gleich neben einen Cold Belt. Wie sie darüber denkt und wie sie sich fühlt wird auch shr gut dargestellt. Auch ihr Schulleben ist etwas anders als sonst. Sie geht mit ihren neuen Freunden auch raus in die Disco und dort trifft sie Caleb. Sie fühlt sich von ihm angezogen und er von ihr. Als sie erfährt, dass er ein Vampir ist, will sie trotz allem mit ihm zusammen sein. Einige Schwierigkeiten kommen ihnen doch in den Weg, doch eins steht fest. Sie will kein Vampir werden… Anfangs kamen mir die ersten zwanzig Seiten sehr viel vor. Ich dachte, ich bekomme es nie durch. Doch ich hab mich weiter vorgewagt und es hat sich gelohnt. Die Geschichte wird spannender und interessanter. Sie erinnert mich allerdings auch etwas an Twilight. Vor allem ein paar Szenen in diesem Buch. Es ist allerdings nicht so kompiliert dargestellt. Der Schreibstil ist spannend und flüssig geschrieben. Die Seiten fliegen wären dem lesen einfach davon. Deborah schreibt diese Geschichte mir einer Überzeugung, die einem einfach mit in die Geschichte zieht. Alles kann man sich recht gut vorstellen und gleich ist man mit drinnen. Die Umgebung, die Charaktere, die Cold Belts. Alles einfach sehr gut beschrieben. Der Charakter Lilly, oder auch Elisabetha, ist ein eher ruhigerer Typ. Sie liest gerne und liebt die klassische Musik. Zuhause fühlt sie sich am wohlsten. In der Schule die sie davor war, hatte sie keine richtigen Freunde die sie beste Freunde nennen könnte. In der neuen Schule fühlt sie aber, dass ihre neuen Freunde ihr sehr wichtig werden. So versucht sie ihnen nicht negativ aufzufallen. Sie ist eine Person, die man nichts anmerken kann und eine die sich den anderen leicht anpassen kann. Sie mochte ich auf eine Art, weil sie mich an eine Person erinnert, die genau diese Probleme auch hat (Naja… fast. Vieles außer das mit den Vampiren). Caleb ist gut aussehend und hat was Geheimnisvolles an sich, dass andere fasziniert. Wenn man ihn näher kennenlernt, merkt man, dass er ein ganz normaler junger Mann ist wie jeder andere in seinem alter auch. Er will sein Leben leben. Auch er hört gerne klassische Musik und spielt Klavier. Caleb erschien mir recht nett und ich mochte ihn eigentlich. Vorgestellt hatte ich ihn mir aber nicht so wirklich braun. Eher so leicht gebräunt. So, als wäre es die natürliche Sommerbräune. Fazit: Ein sehr gutes Buch das man nach den ersten zwanzig Seiten nicht aus der Hand legen kann. Es ist spannend geschrieben und man kann sich alles leicht vorstellen. Man findet sich in der Geschichte schnell zurecht und vor allem nachdem man den ersten Band gelesen hat, will man den zweiten sofort haben. Allerdings finde ich, dass das Cover nicht dazu passt.

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  • Rezension zu "Cold Belt - Band 1 - Feuerblut" von Deborah C. Winter

    Cold Belt - Band 1 - Feuerblut

    Liss

    20. August 2012 um 19:15

    Ich bin sehr stolz darauf von Deborah angefragt worden zu sein ihr Buch lesen & rezensieren zu dürfen. :) Das Format hat mich überrascht. Ich hatte glaube noch nie solch ein Buch in der Hand. So breit und die Schrift ist viel kleiner als in normalen Büchern. Aber daran gewöhnt man sich schnell. :) Ich muss zugeben, dass ich noch gar nicht soooo viele Vampir-Bücher gelesen hab und deswegen auch nicht genug davon habe.^^ Mir haben die Vampire in Cold Belt echt gut gefallen. Sie waren sehr durchwachsen. Ein paar sehr offene, liebenswürdige Vampire und auch ein paar richtig fiese und blutrünstige. Caleb war einer von der ersten Sorte und das war auch gut so. Ich steh auf diese blöd grinsenden Typen, die genau wissen, dass das Mädel auf sie steht und dann lustige Sprüche reißen, damit das Mädchen in Verlegenheit kommt. XDD Wohingegen ich Lilly etwas zu eifrig fand. Sie lässt nicht mehr von ihm ab und sagt ihm, dass sie immer wieder zu ihm ins Cold Belt rüberkommt. Ich mein was erwartet sie? Er benimmt sich nach den Regeln. Und das war nicht durchdacht von ihr, denn damit kommt Caleb ja in Gefahr. Ansonsten war es unheimlich süß wie die beiden sich annäherten. Lillys neu gefundene 4 Freunde sind mir ebenfalls sehr ans Herz gewachsen, wobei es etwas zu viele Kerle waren, die um Lilly herumwuselten.^^ Von Lillys Eltern bekam der Leser ebenfalls viel mit. Keine heile Welt Familie, aber trotzdem ein wohliges Zuhause auf das man sich freut. Verwirrend fand ich öfters mal die Zwischensequenzen, als es um die anderen Vampirclans ging. Das kam so aus dem Nichts und ohne Zusammenhang. Fand ich etwas komisch. Einen allwissenden Erzähler (ich hoffe den nennt man so^^) hab ich auch schon lange nicht mehr in Büchern gefunden und hat mir echt gut gefallen. So hat man immer mitbekommen, was die entsprechende Person gerade gedacht hat. Der Schreibstil der Autorin ist recht einfach und liest sich flüssig, wobei ich das Gefühl hatte, dass sie alles was sie schreiben wollte so genau wie möglich machen wollte, damit keine Missverständnisse auftreten. So auch mit den Geschichtsstunden. Es wurde sehr, sehr viel über die Geschichte erzählt, manchmal über 1 oder 2 Seiten am Stück. So viel kann ich nicht auf einmal aufnehmen und verstehen, aber ich fand es trotzdem intressant zu wissen, wie genau es dazu kam, dass Vampire hier so offen zwischen den Menschen leben und wie der 3. Weltkrieg ausgelöst wurde. Wohingegen am Anfang etwas gespart wurde, kam am Ende nochmal richtig Spannung auf. Allerdings bekam man vom großen Kampf nicht wirklich was mit, da die Erzählungen meist da sind, wo auch Lilly sich befindet. Das fand ich etwas schade. Aber wie ich immer so schön sage, ist das der 1. Teil einer Serie und es folgen noch weitere. Den 2. hole ich mir auf jeden Fall. :)) Ich möchte wissen, wie die Liebesgeschichte und der Kampf mit Menschen und Vampiren weiter geht. Mit einigen Mängeln ist der 1. Band Feuerblut ein gutes Debüt der Autorin. Von mir 3,5/5 Punkte. :)

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  • Rezension zu "Cold Belt - Band 1 - Feuerblut" von Deborah C. Winter

    Cold Belt - Band 1 - Feuerblut

    Tinalini

    17. August 2012 um 18:46

    Lilly ist 17 und zieht mit ihren Eltern und ihrem jüngeren Bruder aus New York weg, da ihr Vater in Harts wieder Arbeit gefunden hat. 2027 hat die Erde ihren Dritten Weltkrieg gut überstanden und baut sich wieder eine Wirtschaft auf. Der Krieg fand damals mit den Vampiren statt, die sich öffentlich zu ihrer Rasse bekannten. Da man sie aber jagte wie Tiere, wehrten sie sich und so kam es zu einer weltweiten Krise. Die Menschen schufen die Cold Belts, Sicherheitsreservate, getrennt von den Menschen, so dass beide Rassen in Frieden leben können. Jedoch halten sich nicht alle daran, viele brechen aus, mischen sich unter die Menschen. Und auch Menschen schleichen sich in die Cold Belts, da sie gebissen werden wollen, um ebenso ein Vampir zu werden. Lilly und Caleb freunden sich an, bis er ihr sein Geheimnis anvertraut... Rassenkonflikte, Diskriminierung und Widerstand der Vampire, die eine Revolution planen, da sie sich nicht länger einsperren lassen wollen! Wie liest man ein Buch, von dem man bisher nur hört „es ist ein Abklatsch von Twilight“ (Anm. d. Autorin: Das war Ironie!)? Das hat übrigens die Autorin selbst gesagt. Sie selbst ist wohl nicht der Meinung, aber viele andere. Es gibt sicherlich Parallelen, aber so extrem ist es wirklich nicht. Die Ähnlichkeit zwischen den Namen Carlisle (Twilight) und Carsey (Cold Belt) ist nicht zu übersehen. Und auch hier gibt es das neue Mädchen, das dem Vampir verfällt. Der Vampirjunge, der versucht – wenn auch nur kurz – seine Gefühle zum Menschenmädchen zu verbergen. Die bösen Vampire. Aber ganz ehrlich? Jedes Buch ist so aufgebaut. Nicht nur Twilight. Den Inhalt fasse ich hier nicht weiter zusammen, der Klappentext ist da ja sehr korrekt. Jedoch gab es auch Sachen, die mich störten. Deborah benutzt etwa dreimal pro Doppelseite das Wort „jedoch“. Der normale Mensch (also ich) benutzt das Wort nicht so oft. Ich finde, solche Sätze klingen sehr gestelzt. Und erst Recht aus dem Mund eines siebzehnjährigen Jungen. Es hat mich auch verwirrt, dass die siebzehnjährige Lilly gestelzter und förmlicher redet als ihre vierzigjährige Mutter. Lilly ist – oh je Parallele zu Twilight – perfekt. Alles, was sie anpackt, macht sie super. Sie kann super Geige spielen. Nein, Lilly spielt Violine. Geige ist wohl nicht hochgestochen genug. Und wie peinlich ist diese Vorstellung recht weit am Anfang?! „Diese Schönheit ist Elisabetta. Aber wir nennen sie alle Lilly. Sie spielt hervorragend Violine […]“ (S. 27) Da, schon wieder die Violine. Keine Geige. Aber mir wäre so eine Vorstellung peinlich. Reicht nicht „das ist meine Tochter Lilly“? Lilly ist hübsch, schlank. Sie besitzt nur Chucks, kann aber ohne Üben einen ganzen Abend inklusive Tanzen auf hohen Schuhen überstehen. Sie ist ein Kind reicher Eltern, die aber trotzdem nicht verwöhnt ist. Sie ist ihrem Bruder gegenüber eher wie eine Mutter als wie eine Schwester. Sie hat keinen Fehler. Bella war zumindest tollpatschig. Aber Lilly ist einfach nur fehlerfrei. Das macht sie sehr unsympathisch. Und sie ist so toll, dass gleich DREI Jungs auf sie stehen. Naja, ich als nicht perfekte Frau finde das sehr deprimierend. Auf mich steht niemand, aber auf die doofe, perfekte Lilly gleich drei Jungs. Und natürlich sind sie alle hübsch und toll. Nein, eine Lilly bekommt keine Loser ab. Eine weitere Parallele zu Twilight sind die Vampire. Auch Deborahs Vampire können ins Tageslicht gehen, sie müssen nicht schlafen, sie haben besondere Fähigkeiten. Wo Meyers Vampire nur ganz selten (aber im Cullen Clan zuhauf) mit Fähigkeiten bestückt werden, haben Deborahs Vampire alle irgendwelche tollen Kunststücke drauf. Es ist erschreckend, dass die Vampire keine Schwachstelle haben. In „normalen“ Vampirromanen können die Vampire tagsüber zumindest nicht in die Sonne und schlafen tief und fest. Da wundert es mich, dass die Vampire sich so ohne Probleme einsperren lassen. Womit ich persönlich nicht so gut klar kam, war der ständig wechselnde allwissende Erzähler. Lilly ist unbestreitbar unsere Protagonistin. Zum großen Teil folgen wir ihren Gedanken, Gefühlen und Empfindungen. Dann ist es so, dass wir in einem Absatz noch Lilly folgen und im nächsten Absatz sind wir auf einmal bei ihrer Mutter oder dem Klassenkameraden oder sonst wem. Das ist sooo verwirrend! Die Kapitel sind sehr lang, aber durch kurze Abschnitte aufgelockert. Vor jedem Abschnitt wird anhand eines Mondes gezeigt, welche Tageszeit ist. Das fand ich sehr nett. Rückblickend habe ich viel zu meckern, dabei fand ich das Buch gar nicht mal so schlecht. Wenn ihr also bis hierhin durchgehalten habt, kommt hier meine Bewertung:

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  • Rezension zu "Cold Belt - Band 1 - Feuerblut" von Deborah C. Winter

    Cold Belt - Band 1 - Feuerblut

    Wonder_

    14. August 2012 um 12:24

    "Cold Belt" ist eine Vampir-Story der etwas anderen Art. Der Plot hat mir super gefallen, die Umsetzung konnte mich nicht komplett überzeugen. Das Buch ist trotzdem sehr interessant und ich hatte viel Spaß beim Lesen. Das Cover passt gut zum Inhalt und ist sehr ansprechend. Außergewöhnlich ist vorallem das Format des Buches, das sehr breit ist. Trotz der geringen Seitenzahl steckt also eine Menge Story in dem Buch. Die Protagonistin Lilly hat mir großteils gut gefallen, nur manchmal konnte ich ihre Handlungen nicht nachvollziehen. Lilly ist ein eher durchschnittliches Mädchen, das noch nicht erkannt hat, was alles in ihr steckt. Sie muss New York und all ihre Freunde verlassen, da ihr Vater seinen Job verloren hat. In Harts angekommen findet sie überraschend schnell Anschluss. Was mich zum ersten Kritikpunkt führt: Vom ersten Moment an ist Lilly mit Cathy, Sam und Susan befreundet und unternimmt ständig etwas mit ihnen. Es fehlt das Kennenlernen, der langsame Aufbau einer Freundschaft. Es wirkt, als würden die Mädchen sich schon ewig kennen. Schnell bezeichnet Lilly Susan als ihre beste Freundin, obwohl im Buch nicht deutlich wird, dass die beiden sonderlich viel miteinander zu tun haben. Ebenso negativ aufgefallen ist mir, dass Lilly sich zu jedem potenziellen Verehrer hingezogen fühlt und sich offensichtlich nicht entscheiden kann. Teilweise macht sie auf mich sogar den Eindruck, als würde sie verzweifelt nach einem Freund suchen und einfach den Nächstbesten nehmen, der kommt. Ihre "Liebe" zu Caleb würde ich doch eher als Faszination bezeichnen. Hin und wieder stürzt Lilly sich vollkommen kopflos in gefährliche Situationen, was ich nicht nachvollziehen konnte. Ansonsten ist Lilly eine sehr sympathische Protagonistin und überzeugt durch ihre ruhige, erwachsene und verständnisvolle Art. Die Nebenfiguren sind gut ausgearbeitet, großteils überzeugend und nicht zu blass. Die Idee, dass die Existenz von Vampiren anerkannt wird und es zu einem Krieg kommt finde ich grandios! Man erfährt im Buch sehr viel darüber, wie es dazu kam, denn Lilly nimmt dieses Thema im Geschichtsunterricht durch. Der Einstieg in die Geschichte fällt einem sehr leicht und auch dem Verlauf der Handlung kann man gut folgen. Einige Abschnitte sind zunächst unverständlich, denn es werden immer wieder Szenen eingeschoben, die völlig aus dem Zusammenhang gerissen sind. Nach und nach erfährt man, was vor sich geht. Dadurch wird ein sehr guter Spannungsbogen aufgebaut! Das Ende hat mir gut gefallen, es war spannend, aber trotzdem in sich abgeschlossen. Weniger gefallen hat mir die Umsetzung im Mittelteil und einige andere Aspekte. Zum Beispiel wird der Geschichtsunterricht von Lilly immer sehr ausführlich erzählt, die anderen Fächer bleiben vollkommen auf der Strecke. Ebenso die Freundschaft mit Cathy, Sam und Susan. Man hätte die Entwicklung der Beziehung viel deutlicher darstellen können, wodurch es glaubhafter geworden wäre. Dadurch, dass nur sehr wenige Dinge ausführlich erzählt werden und diese immer die gleichen sind, wird es etwas eintönig. Ausführlich sind nur der Geschichtsunterricht, Lillys Treffen mit Caleb und was Lilly abends so treibt. Meiner Meinung nach hätte die Geschichte viel mehr ausgeschmückt werden können. Den Schreibstil der Autorin finde ich sehr ansprechend. Sie schreibt flüssig und direkt, ohne viele Schnörkel. Besonders gefallen hat mir die Sprache der Personen, die sich bei den verschiedenen Altersgruppen deutlich unterscheidet

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