Deborah Crombie

 4 Sterne bei 1.311 Bewertungen
Autorin von Das Hotel im Moor, Nur wenn du mir vertraust und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Deborah Crombie ist das zweite Kind von Charlie and Mary Darden. Deborahs Kindheit war sehr einsam, da ihr älterer Bruder 10 Jahre älter ist als sie selbst. Ihre Großmutter erzog sie und brachte ihr schon sehr früh Lesen und Schreiben bei. Nach der Highschool studierte sie Biologie am Austin College in Sherman, Texas. Anschließend arbeitete sie in der Werbe und Zeitungsbranche und besuchte nebenbei Veröffentlichungsprogramme an der Rice University. Nach der Universität unternahm sie eine Reise nach England und verliebte sich in das Land. Ihr erster Mann Scott Crombie ist Schotte. Mit ihm immigrierte sie später auch nach England. Als sie zurück nach Texas kam, kümmert sie sich um die Erziehung ihrer Tochter Kayti und arbeitet in der Familienmanufaktur. 
Durch ihre Aufenthalte in England und Schottland entstand die Idee zur ihrer Serie englischer Kriminalromane um das Scotland Yard-Duo Duncan Kincaid und Gemma James. In ihrer freizeit schrieb sie ihren ersten Roman, der vor allem in Deutschland sehr erfolgreich wurde. 

Jährliche Reisen nach England für die Suche nach neuen Ideen und Schauplätzen ihrer Romane.

Die Autorin lebt mit ihrem zweiten Mann, drei Katzen und zwei Schäferhunden wieder in Richardson (Texas), USA.

Alle Bücher von Deborah Crombie

Cover des Buches Das Hotel im Moor (ISBN: 9783442470266)

Das Hotel im Moor

 (111)
Erschienen am 10.08.2009
Cover des Buches Der Rache kaltes Schwert (ISBN: 9783442478637)

Der Rache kaltes Schwert

 (76)
Erschienen am 16.10.2012
Cover des Buches Nur wenn du mir vertraust (ISBN: 9783442479368)

Nur wenn du mir vertraust

 (78)
Erschienen am 16.09.2013
Cover des Buches Denn nie bist du allein (ISBN: 9783442458707)

Denn nie bist du allein

 (74)
Erschienen am 11.07.2005
Cover des Buches Böses Erwachen (ISBN: 9783442471966)

Böses Erwachen

 (73)
Erschienen am 21.08.2009
Cover des Buches Das verlorene Gedicht (ISBN: 9783442480005)

Das verlorene Gedicht

 (68)
Erschienen am 17.02.2014
Cover des Buches Alles wird gut (ISBN: 9783641107475)

Alles wird gut

 (71)
Erschienen am 31.01.2013
Cover des Buches So will ich schweigen (ISBN: 9783442458714)

So will ich schweigen

 (69)
Erschienen am 12.03.2007

Neue Rezensionen zu Deborah Crombie

Cover des Buches Kein Grund zur Trauer (ISBN: 9783442432295)
phantastische_fluchtens avatar

Rezension zu "Kein Grund zur Trauer" von Deborah Crombie

Niemand betrauert den Tod eines unbeliebten Menschen, nur, wer tötete ihn?
phantastische_fluchtenvor 4 Monaten

Alastair Gilbert, ein hochrangiger Polizeibeamter, wird ermordet in seinem Haus aufgefunden. Seine Frau und Tochter waren einkaufen und keiner der Nachbarn oder Gäste im nahliegenden Pub haben etwas gesehen. Der Fall ist sehr heikel und Gemma und Kincaid merken schnell, dass sich Alastair weder im Dorf noch auf seiner Dienststelle großer Beliebtheit erfreute. Er war korrekt, spießig und humorlos.

Die beiden Ermittler müssen alle ihre Kraft für diesen Fall aufwenden und ihre privaten Differenzen beiseiteschieben.  

Je tiefer sie bohren, desto mehr Geheimnissen kommen sie auf die Spur. 

Kommentar:

Kein Grund zur Trauer ist der vierte Band der Serie um Gemma und Kincaid und hier werden viele Weichen für die Zukunft gestellt. Ich lese die Reihe schon ein zweites Mal und kenne daher die folgenden Bände. Es ist sinnvoll, die Serie ab Band eins zu verfolgen, denn die Zusammenarbeit der sehr unterschiedlichen Ermittler entwickelt sich von Band zu Band. Sie sind nicht von Anfang an das perfekte Paar, sondern müssen sich zusammenraufen. Gemma hat als Frau einen schweren Stand bei ihren chauvinistischen Kollegen. Kincaid ist ein Überflieger, dem viele Misstrauen aber mit seiner charmanten Art schafft er es immer wieder, Differenzen zu überwinden und die Menschen für sich einzunehmen. Er und Gemma arbeiten Hand in Hand, sie verstehen einander und sind das perfekte Ermittlerteam. Bis zu diesem Fall.

Wie in den meisten Romanen der Autorin spielt die Handlung in einem kleinen, beschaulichen Ort. Ich bekomme regelmäßig Lust England zu besuchen und eine kleine Rundriese zu diesen pittoresken Orten zu machen. Das ging mir bei den Inspektor Jury Romanen von Martha Grimes schon so.

Die Zahl der Verdächtigen ist überschaubar und jeder scheint ein Motiv gehabt zu haben, Alastair Gilbert zu töten.

Gemma reist zurück nach London, um an der Dienstelle des Divison Commanders mehr über ihn zu erfahren. Gemma hat in Notting Hill ihre Ausbildung absolviert und sie trifft dort auf eine ehemalige Freundin, die sie in ihren Ermittlungen unterstützt. Gerade hier erkennt Gemma, wie perfekt  ihre Zusammenarbeit mit Duncan Kincaid ist, denn auch ihre Freundin Jackie Temple ist oft den sexuellen Anspielungen ihrer männlichen Kollegen ausgesetzt. Doch die junge Frau, die nie etwas anderes sein wollte als Streifenpolizistin in ihrem Viertel, nimmt es mit Humor.

Nach und nach engt sich der Kreis der Verdächtigen ein. In Will Darling, einem Polizisten vor Ort, findet das Ermittlerteam eine große Hilfe. Gemma ist fasziniert von der ruhigen und ausgeglichenen Art des Beamten, der jeden Menschen vor Ort kennt und eine beruhigende Wirkung auf alle Beteiligten ausübt.

Wie auch in den anderen Romanen, nimmt sich Deborah Crombie viel Zeit um ihre Figuren zu charakterisieren. Erst nach und nach lüftet sie das Geheimnis ihres Zusammenwirkens und ihrer Beziehungen, eine Erzählweise, die ich als äußerst spannend empfinde. Ich möchte nicht nur wissen, wer die Tat begangen hat, sondern auch, wie die Personen zueinanderstehen, welche Geheimnisse sie verbindet.

Dazu kommen die Landschaftsbeschreibungen, die einige Lesende für überflüssig halten, die meines Erachtens das Szenario aber perfekt abrunden. So klein, beschaulich und ruhig sie die Ortschaften, an denen die Morde stattfinden, in einer ruhigen Umgebung, die zu Ausflügen und Spaziergängen einlädt. Gerade der Kontrast dieser Umgebung zu dem jeweiligen Mord macht die Handlung der Krimis so spannend. Hier gibt es keine Effekthascherei, keine blutrünstigen Einzelheiten oder Knalleffekte. Deborah Crombie erzählt ruhig und anschaulich wie es zu dem Verbrechen kommt und oft genug spürt man Sympathie mit dem Täter. So auch hier.

Der Titel passt hervorragend, denn niemand trauert um den Ermordeten und warum das so ist, wird nach und nach langsam aufgerollt.

Fazit:

Eine Serie, die mich durch die ruhige unspektakuläre Art und ihren Figuren immer wieder begeistern kann. Keine Krimireihe für Fans von Mord und Totschlag, hier geht es alles etwas ruhiger und beschaulicher zu. Neben Martha Grimes und Elizabeth George eine der drei großen Crime Ladies.

Cover des Buches Nur wenn du mir vertraust (ISBN: 9783894808815)
StMoonlights avatar

Rezension zu "Nur wenn du mir vertraust" von Deborah Crombie

Zwischen enttäuschendem Anfang und aufkeimender Spannung
StMoonlightvor 5 Monaten

Das Buch versprach zunächst eine Mischung aus Spannung und Einblicken in das Privatleben der Hauptfiguren. Doch schnell mussten Leserinnen und Leser feststellen, dass der Schreibstil des Autors kaum zu ertragen war. Anstatt sich auf einen fesselnden Krimi oder die Weiterentwicklung der Protagonisten zu konzentrieren, wirkten beide Aspekte des Buches eher wie nebeneinander laufende Handlungsstränge, die einander überlagerten.

Der eigentliche Kriminalfall entfaltete sich erst nach einer langen Einleitung von etwa 150 Seiten, in denen mühsam die Beziehungen der Charaktere zueinander erklärt wurden. Doch selbst nach diesem langen Vorspiel kam die Geschichte nicht richtig in Fahrt. Die Figuren blieben oberflächlich und die Verdachtsmomente wirkten vage und wenig überzeugend ausgearbeitet. Die fehlende Tiefe der Charaktere und die mangelnde Komplexität der Handlung ließen die Spannung zu keinem Zeitpunkt richtig aufkommen. Das Ergebnis erinnerte eher an einen enttäuschenden Agatha Christie-Krimi.

Die Rückblende erwies sich als überflüssig und trug wenig zur eigentlichen Handlung bei. Die Verbindung zwischen den verschiedenen Erzählsträngen wirkte erzwungen und klischeehaft.

Letztlich habe ich, aufgrund des Schreibstils, die Lektüre abgebrochen.


Cover des Buches Wer Blut vergießt (ISBN: 9783442474660)
Blackfairy71s avatar

Rezension zu "Wer Blut vergießt" von Deborah Crombie

Fall 15 für Gemma & Kincaid
Blackfairy71vor 5 Monaten

London an einem eiskalten Tag im Januar: Detective Inspector Gemma James und ihre Assistentin Detective Sergeant Melody Talbot werden zu einem Tatort gerufen: Rechtsanwalt Vincent Arnott liegt tot in einem Hotelbett - nackt und mit gefesselten Händen und Füßen. Ein Sexspiel mit tödlichem Ausgang oder ein Verbrechen? Als kurz darauf ein weiterer Anwalt auf dieselbe Weise zu Tode kommt, ist klar, dass es sich um einen Mord handelt. Haben es Gemma und Melody mit einem Serienmörder zu tun?


"Wer Blut vergießt" ist der 15. Teil der englischen Krimireihe um das Ehepaar Superintendent Duncan Kincaid und Inspector Gemma James. Dieses Mal ermittelt Duncan allerdings nicht offiziell, denn er ist in Elternzeit. Die beiden haben die kleine Charlotte nach dem Tod ihrer Eltern als Pflegekind zu sich genommen. Ganz zufrieden ist er mit der Situation nicht, denn er vermisst seine Arbeit schon sehr. Mit drei Kindern, eins davon ein Teenager, zwei Hunden und einem Kater geht es selten ruhig zu. Deswegen versucht er auch, eine Lösung zur Unterbringung des dreijährigen Mädchens zu finden. Aber als sich Kontakte, die er hat, bei den Ermittlungen in den Mordfällen als nützlich erweisen, unterstützt er seine Frau inoffiziell. Ebenso wie sein Kollege Doug Cullen, den ein Unfall außer Gefecht setzt. 


Spannend und routiniert führt uns die Autorin durch die Geschichte. Parallel zu den Ermittlungen gibt es einen Handlungsstrang mit Rückblenden in die Vergangenheit einer Hauptfigur. Dieser unterbricht immer mal wieder die Gegenwart, was die Spannung zusätzlich aufrecht erhält. Nach und nach werden die losen Enden dann zusammengeführt zu einem nachvollziehbaren Abschluss. 

Auch die anschaulichen Beschreibungen von London haben die winterlichen und vereisten Straßen rund um Chrystal Palace und Notting Hill vor meinem geistigen Auge lebendig werden lassen. 


Wie immer findet man im Buch eine gute Mischung aus dem beruflichen Fall und dem Privatleben der Hauptfiguren. Es gibt große und kleine Probleme, was die Geschichten immer wieder authentisch macht. Das Familienleben von Gemma und Duncan entwickelt sich im Laufe der Teile immer weiter, es kommen auch Charaktere vor, die früher schon mal dabei waren. Sicher kann man die Bücher auch unabhängig voneinander lesen, aber ich empfehle trotzdem die chronologische Reihenfolge.  

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Zusätzliche Informationen

Deborah Crombie wurde am 06. Juni 1952 in Dallas (Texas) (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

Deborah Crombie im Netz:

Community-Statistik

in 700 Bibliotheken

auf 41 Merkzettel

von 13 Leser*innen aktuell gelesen

von 24 Leser*innen gefolgt

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