Wenn die Wahrheit stirbt

von Deborah Crombie 
3,9 Sterne bei64 Bewertungen
Wenn die Wahrheit stirbt
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Inhaltsangabe zu "Wenn die Wahrheit stirbt"

Ein raffinierter, typisch englischer Krimi über Verrat und Betrug

London: Der Psychotherapeut Tim Cavendish ist besorgt, da sein Patient, der Rechtsanwalt Nazir Malik, nicht zur vereinbarten Sitzung erschienen ist. Vor einigen Wochen war Nazirs Frau spurlos verschwunden, und der Rechtsanwalt stand längere Zeit unter Verdacht, ihr etwas angetan zu haben. Als kurz darauf seine Leiche gefunden wird, übernimmt Superintendent Duncan Kincaid den Fall. Handelt es sich um Selbstmord? Oder wurde Nazir ermordet? Gemeinsam mit seiner Frau Inspector Gemma James kommt Duncan einem grausamen Geheimnis auf die Spur.

Ein neuer Fall für Superintendent Duncan Kincaid und Inspector Gemma James.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442466221
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:477 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:08.03.2010

Rezensionen und Bewertungen

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Wenn die Wahrheit stirbt" von Deborah Crombie

    "Wenn die Wahrheit stirbt" von Deborah Crombie ist ein spannender Krimi um das Londoner Ermittler-Paar Duncan Kincaid und Gemma James.

    Inhalt vom Klappentext:
    London: Der Psychotherapeut Tim Cavendish ist besorgt, da sein Klient, der Rechtsanwalt Nasir Malik, nicht zur vereinbarten Sitzung erschienen ist. Seit einigen Monaten ist Nasirs Frau spurlos verschwunden, und der Rechtsanwalt stand längere Zeit unter Verdacht, ihr etwas angetan zu haben. Als kurz darauf seine Leiche gefunden wird, übernimmt Superintendent Duncan Kincaid den Fall. Handelt es sich um Selbstmord? Oder wurde Nasir ermordet? Gemeinsam mit seiner Frau Inspector Gemma James kommt Duncan einem grausamen Geheimnis auf die Spur.

    Mir hat dieser britische Krimi sehr gut gefallen. Anfangs hatte ich Startschwierigkeiten, kam nicht so recht in die Handlung rein, aber das legte sich bald. Sobald man im Lesefluss ist, liest sich das Buch sehr angenehm. Es ist gut geschrieben und interessant aufgebaut. Zwischendrin hatte ich immer wieder mal das Gefühl, dass die Handlung ein wenig ins Stocken käme, oder ich nicht so genau wüsste, wohin mich die Autorin führen möchte.
    Die Erzählstränge sind jedoch abwechslungsreich und gut verwoben, so dass nie wirklich Langeweile aufkam und ich das Buch immer häufiger und immer länger in den Händen hatte und auslesen musste.
    Sehr detailliert werden die Hauptakteure des Buches geschildert, genauso wie Atmosphäre und Schauplätze der Handlung.
    Die Handlung spielt in London, dessen Geschichte und Geschichten intensiv in die Handlung integriert sind. Insbesondere Londonfans kommen hier sicherlich auf ihre Kosten.

    Insgesamt ein spannender, unterhaltsamer Krimi, den ich vor allem Freunden britischer Kriminalromane empfehlen kann. Meine Bewertung: vier Sterne.

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    R
    R-E-Rvor 8 Jahren
    Rezension zu "Wenn die Wahrheit stirbt" von Deborah Crombie

    Britische Kriminalkost vom Feinsten

    Mit Krimiserien ist das so eine Sache. Entweder man mag die immer gleichen Helden der Saga. Oder eben nicht. Schickte Agatha Christie in den 1950er Jahren noch Einzelkämpfer wie Miss Marple oder Hercule Poirot auf die Suche nach der Wahrheit, sind es heute in der Regel Ermittlerduos die dem Bösen nachspüren. Deborah Crombie lässt seit gut zehn Jahren Superintendent Duncan Kincaid und Inspector Gemma James auf den Straßen von London für Ordnung sorgen. Ein Duett das zahlreiche Leser ins Herz geschlossen haben, wie die steigenden Verkaufszahlen der letzten Dekade unschwer belegen

    Gemma James wird von dem befreundeten Psychologen Tim Cavendish um Rat gebeten. Sein Freund Malik ist zu einer Verabredung nicht erschienen und hat sich auch nicht beim Kindermädchen seiner dreijährigen Tochter gemeldet. Das ist umso unverständlicher da seine Frau Sandra vor wenigen Monaten spurlos verschwunden ist und die kleine Charlotte seit dem sehr an ihrem Vater hängt. Kurz nachdem Gemma den Rechtsanwalt als vermisst meldet wird seine Leiche gefunden. Schon bald sind Duncan Kincaid und Gemma tief in die Angelegenheit verstrickt. Denn es gilt nicht nur einen Mörder zu finden, sondern auch Maliks liebenswerte Tochter vor den eigenen Verwandten zu schützen.

    Crombie hat ein Paar erschaffen das nicht nur in kriminalistischer Hinsicht überzeugt. Der Erfolg kommt nicht von ungefähr. So konnte man über die Jahre verfolgen wie die beiden zunächst nur zusammen arbeiteten, sich dann verliebten, eine Patchwork Familie gründeten und sich nun mit dem Gedanken tragen ihre Partnerschaft durch eine Hochzeit offiziell zu machen. Im Fall “Wenn die Wahrheit stirbt” haben die beiden es also nicht nur mir Mord, sondern auch mit äußerst komplizierten Hochzeitsvorbereitungen zu tun.

    So wird die Lektüre eher zu einem familiären Wiedersehen, bei dem man mit Neugier verfolgt, was es Neues bei den vertrauten Figuren gibt. Das heimische Gefühl wird durch ein düsteres Verbrechen, über das man lange im Unklaren ist, ergänzt und mit viel Londoner Lokalkolorit gewürzt.

    Ort der Handlung ist das berühmt, berüchtigte Londoner East End in dem einst Jack the Ripper sein Unwesen trieb. Viel hat sich verändert seit jenen Tagen. Durch die Lektüre erfährt man einiges über dieses traditionsreiche Viertel. London Liebhaber sollten sich das Buch auf keinen Fall entgehen lassen und auch den einen oder anderen Hinweis für die nächste Stippvisite der Stadt notieren. Zum Beispiel einen Besuch bei Dennis Severs in seinem Haus in der Folgate Street. Auszüge aus dessen gleichnamigen Buch stellt die Autorin vielen ihrer Kapitel voran.

    Crombie Kennern muss man dieses Buch nicht empfehlen. Sie werden es ohnehin kaufen und mit Vergnügen lesen. Allen anderen kann ich das Gesamtwerk nur ans Herz legen. Britische Kriminalkost vom Feinsten. Allerdings sollte, wer kann, mit dem ersten Band der Reihe (“Das Hotel im Moor”) beginnen und sich dann genüsslich vorarbeiten.

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    Gruenentevor 8 Jahren
    Rezension zu "Wenn die Wahrheit stirbt" von Deborah Crombie

    Gemma stolpert per Zufall in einen Fall mit zwei Vermissten und bald einem Toten.
    Tragisch ist, das das vermisste Paar eine kleine Tochter hat, für die Gemma sich verantwortlich fühlt.
    Ausserdem will sie eigentlich heiraten, hat aber keine Lust auf eine grosse Feier. Diese will aber ihre totkranke Mutter...
    Typischer Crombie, durchschnittlicher Krimi mit viel persönlichen Akzenten der Protagonisten.

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    Smös avatar
    Smövor 8 Jahren
    Rezension zu "Wenn die Wahrheit stirbt" von Deborah Crombie

    Ich habe schon länger keinen Krimi von Deborah Crombie mehr gelesen und nach der Lektüre von "Wenn die Wahrheit stirbt" frage ich mich, warum eigentlich nicht?? Ihre Krimis sind immer sehr gut geschrieben, lassen sich wunderbar lesen, haben eine gute Balance zwischen Kriminalfall und Privatleben der Haupt- (oder auch Neben-) Charaktere und sind sehr spannend und abwechslungsreich.
    Sandra Gilles, Ehefrau, Künstlerin und Mutter einer süßen kleinen Tochter, verschwindet spurlos. Einige Monate später wird Gemma James von einem Bekannten um Hilfe gefragt, als auch noch Sandras Mann, Naz Malik, verschwindet. Gemma kümmert sich um die Tochter und Duncan führt, nachdem die Leiche von Naz gefunden wird, die Mordermittlung. Beide haben von Anfang an das Gefühl, dass der Mord und das Verschwinden zusammen hängen müssen. Im Rahmen der Emrittlungen in "Wenn die Wahrheit stirbt" bietet Crombie dem Leser einen Einblick in den Londoner Stadteil East End genauer Bethnal Green und die dort existierende Subkultur von eingewanderten Indern, Bengalen und Pakistanis. Die Lösung des Falles ist natürlich nicht soeinfach wie erwartet und es ergeben sich einige Überraschungen. Auch das Privatleben von Gemma und Duncan kommt nicht zu kurz. Im Buch finden sich sehr schöne zwischen den beiden und natürlich auch von ihrer Patchwork-Familie. Das Buch bietet eine gute Kombination aus spannenden Krimifall, Gesellschaftsstudie und auch ein bißchen was fürs Herz.
    Ich werde auf jeden Fall wieder öfter Krimis von Deborah Crombie lesen!

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    :Boxter:s avatar
    :Boxter:vor 8 Jahren
    Rezension zu "Wenn die Wahrheit stirbt" von Deborah Crombie

    Mein erster Roman von Deborah Crombie und der Kauf hat sich auf jeden Fall gelohnt. Vor allem die Mischung macht es hier aus. Mich hat überrascht wie gut es der Autorin gelungen ist zwischen Krimi und Roman zu jonglieren.

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    Schnurris avatar
    Schnurrivor 8 Jahren
    Rezension zu "Wenn die Wahrheit stirbt" von Deborah Crombie

    Deborah Crombie ist in diesem Krimi (wieder mal) die perfekte Mischung zwischen einer interessanten Story rund um die Ermittlungen einerseits und dem Privatleben der Protagonisten andererseits gelungen. Gerade weil die Bücher um die Ermittler Duncan Kincaid und Gemma James ohne Actionpassagen und blutige Schießereien auskommen, sondern die feinsinnige Ermittlungsarbeit im Vordergrund steht, halte ich die Romane für so gelungen.
    Aber bevor zur Story um die verschwundene Mutter und den ermordeten Vater der kleinen Charlotte und natürlich zur Entwicklung der Beziehung zwischen Duncan und Gemma zu viel verraten wird, würde ich empfehlen: einfach lesen!

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    Aerynvor 9 Jahren
    Rezension zu "Wenn die Wahrheit stirbt" von Deborah Crombie

    Sandra Gilles, eine erfolgreiche Künstlerin und glückliche Mutter einer knapp dreijährigen Tochter, verschwindet plötzlich und scheinbar völlig grundlos. Monate später erscheint ihr Mann, der pakistanischstämmige Anwalt Nazir Malik, nicht wie verabredet zu einem Treffen mit seinem Freund, dem Psychotherapeuten Tim Cavendish. Cavendish weiß sich keinen Rat und bittet Inspector Gemma James, ehemalige Untermieterin und gute Freundin, um Hilfe, doch schon einen Tag später wird die Leiche des Anwalts entdeckt. Da eine Verbindung zwischen den beiden Fällen offensichtlich scheint, übernimmt Superintendent Duncan Kincaid – der Lebensgefährte von Gemma – den Fall, während Gemma sich um das Schicksal der kleinen Tochter von Sandras und Naz sorgt. Gemeinsam kommen sie schließlich den schrecklichen Hintergründen auf die Spur.

    Ein neuer Fall für Duncan Kincaid und Gemma James und ein spannender dazu. Das große Plus dieses Krimis ist, dass man die Zusammenhänge wirklich erst ganz am Schluss erkennt, allerdings hat man so als Leser auch nicht wirklich die Chance, mitzuknobbeln, dafür sind die Andeutungen zu wage. Ein bißchen übertreibt Deborah Crombie es auch mit dem Lokalkolorit, denn wenn ich einen Reiseführer lesen will, kaufe ich mir einen. Abseits dieser kleinen Mankos ist das Buch wirklich klasse, spannend und macht Lust auf mehr der typisch britischen Krimis um das sympathische Duo Kincaid & James.

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    verdiacs avatar
    verdiacvor einem Monat
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    une_fleurvor 2 Monaten
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    KaraMellivor 9 Monaten

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