Deborah Crombie Wer im Dunkeln bleibt

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Inhaltsangabe zu „Wer im Dunkeln bleibt“ von Deborah Crombie

Der neue Fall aus der Bestseller-Serie um Duncan Kincaid und Gemma James.
Am Londoner St. Pancras Bahnhof wird ein Bombenanschlag verübt, bei dem mehrere Menschen sterben. Ryan March, Mitglied einer Protestgruppe, der eine verdächtige Tasche mit sich führte, gehört zu den Toten. War er der Täter? Superintendent Duncan Kincaid übernimmt die Ermittlungen, muss aber feststellen, dass die einzelnen Puzzleteile des Falls überhaupt nicht zueinanderpassen. Mit Hilfe seiner Frau, Inspector Gemma James, kommt er schließlich peu à peu den Hintergründen der Tat auf die Spur. Doch was er entdeckt, ist unfassbar grausam ...

Gut, aber ich habe schon bessere Krimis der Autorin gelesen. Der Fall wirkte manchmal ein wenig konstruiert.

— kaengu

Gut geschrieben von der Autorin, und dieses Rätsel wird hoffentlich im nächsten Roman seine Fortsetzung oder gar Auflösung finden.

— NicoleP

Super Krimi mit gutem Komissar.

— Fantasia08

Volltreffer!

— Elfenblume

Ein schönes Wiedersehen mit Gemma, Duncan und co. Wie immer,klassisch,englisch,spannend

— melli.die.zahnfee

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  • Gut, habe aber schon bessere von der Autorin gelesen

    Wer im Dunkeln bleibt

    kaengu

    28. June 2016 um 15:26

    Duncan kehrt nach dem Vaterschaftsurlaub in den Dienst zurück. Allerdings wurde er versetzt, obwohl es auf mich eher wie eine Degradierung wirkt (der Grund hierfür bleibt offen - kam er einem Band zur Sprache, den ich nicht gelesen habe?). Er wird auch sogleich gefordert, als an einem Bahnhof ein Bombenanschlag verübt wird. Die Spur führt zu einer Gruppe, die zum Zeitpunkt des Anschlages für den Erhalt des alten Londons protestiert hat. Duncan, der anscheinend seinem neuen Team nicht genug zutraut, bittet seine alten Kollegen um Hilfe. Gemeinsam machen sie sich an die Aufklärung der Hintergründe. Auch das Private kommt nicht zu kurz - für mich hätte es jedoch hin und wieder kürzer sein können, denn es wirkte langatmig und nahm der Geschichte ein wenig die Spannung. Von der Auflösung bin ich ein wenig enttäuscht. Es wirkt ein wenig konstruiert und ein wenig so, als ob die Autorin das Buch schnell zu Ende schreiben musste/sollte. Trotz der für mich enttäuschenden Auflösung und der hin und wieder langatmigen Szenen aus dem Privatbereich habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Der Krimi ist von der Sprache her angenehm zu lesen. Und es gibt am Ende einen Cliffhanger. Neugierde auf den nächsten Band ist also vorprogrammiert. Ich bewerte den Krimi mit 3.5 Sternen. Da ich keine halben Sterne vergeben kann, runde ich sie hier auf 4 auf.

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  • Auch für Einsteiger in die Reihe geeignet

    Wer im Dunkeln bleibt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. April 2016 um 17:39

    Ein recht ansehnliches Cover, wieder eine schöne Landschaft, etwas düster gehalten. Ich hatte vorher noch nie etwas von Crombie gelesen und war deswegen auch nicht unbedingt voreingenommen als ich das Buch zur Hand nahm. Ich habe das Buch geschenkt bekommen und dann sehr schnell gemerkt das es der 16. Teil einer Reihe um Duncan Kincaid und Gemma James ist, da war ich erstmal etwas skeptisch, meistens ist es so, das einem die Hintergründe fehlen.Der Schreibstil ist angenehm, flüssig, relativ spannend, die Spannungskurve verläuft langsam nach oben, mit einem Höhepunkt am Ende. Die Charaktere sind ausgiebig beschrieben, auch die Umgebung ist sehr detailreich beschrieben. Ich bin relativ gut in die Geschichte hinein gekommen. Am Anfang wurde mir sofort klar, das es besser gewesen wäre, die Reihe nach der Reihenfolge zu lesen aber ich hatte nur kleinere Startschwierigkeiten bei der Geschichte. Ich finde es sehr gut das es sich um zwei so unterschiedliche Charaktere handelt und auch beide sind sehr interessant gestaltet.Auch die Fälle, sind spannend gestaltet, verzwickte Situationen, Täter die nicht auf Anhieb greifbar sind. Auch diese langsame Annäherung an den Tathergang hat Spaß gemacht, die Seite sind nur so verflogen. Ich finde zwar es hätte hier und da etwas tiefer gehen können, bin aber am Ende doch sehr zufrieden gewesen. Ich bin gespannt wie es weiter geht und ich werde mal in die älteren Bücher der Reihe hineinschnuppern, ich bin auf den Geschmack gekommen und wenn Band 16 schon so gut ist wie gut sind dann die ersten Bände, schließlich ist es oft so, dass eine Reihe nach einiger Zeit langweilig wird, das ist hier anscheinend nicht der Fall.Fazit:Ein spannender, sehr interessanter Krimi aus einer anscheinend sehr guten Reihe, die Charakter haben mich überzeugt, mir den Rest der Reihe auch einmal anzuschauen. Ich bin gespannt wie es weiter geht!

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  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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    • 1702
  • Wieder alles gut!

    Wer im Dunkeln bleibt

    Corsicana

    04. January 2016 um 17:08

    Vorab: Ich liebe die Krimis von Deborah Crombie über das Ermittlerpaar Duncan Kincaid und Gemma James sehr. Ich habe irgendwann mal mit dem 5. Fall oder so angefangen - und dann alle vorherigen in einer Tour gelesen und danach alle folgenden.  Leider kommt es bei solchen Serien irgendwann dazu, dass die Bücher immer dicker werden, die Beschreibungen ausufern und trotzdem nicht mehr oder besser erzählt wird. Kurz: Die Qualität leidet ein wenig. Jetzt hat Deborah Crombie wieder die richtige Balance gefunden: Die Fälle sind weiterhin recht verzwickt und es werden sogar tendenziell inzwischen fast zwei Fälle erzählt (da Gemma und Duncan inzwischen in zwei verschiedenen Bereichen arbeiten) - aber alles hängt inzwischen besser verständlich zusammen und es gibt Anspielungen bzw. Zusammenhänge mit vorherigen Bänden, die man zwar nicht kennen muss, um den aktuellen Band zu verstehen - die für Leser der gesamten Reihe jedoch die Spannung erhöhen.  Und alles endet mit einer Art Cliffhanger - gut gemacht. Jetzt muss ich doch noch einmal in den vorletzten Band reinschauen - um eventuelle Zusammenhänge mit dem jetzigen Band zu finden - es bleibt also spannend und ich freue mich auf neue Fälle.

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  • Wer im Dunkeln bleibt

    Wer im Dunkeln bleibt

    NicoleP

    04. December 2015 um 16:06

    Ein neuer Fall für Superintendent Duncan Kincaid und gleichzeitig sein erster auf seinem neuen Posten. Mit den neuen Kollegen begibt er sich auf die Suche nach den Hintergründen eines Bombenanschlags am Londoner St. Pancras Bahnhof. Das Mitglied einer Protestgruppe, Ryan Marsh, soll eine Phosphor-Granate gezündet haben. Scheinbar ein einfacher Fall, aber nur scheinbar. Bei den Recherchen kommen immer mehr Details ans Licht, die scheinbar nicht zusammen passen. Die Mitglieder der Protestgruppe geraten ins Zentrum der Ermittlungen. Innerhalb dieser Gruppe kam es zu Spannungen, aber ob diese sich in dem Attentat eines Mitgliedes ausgedrückt haben oder ob es vielleicht ein Einzeltäter war, ist nicht leicht zu ermitteln. Zumal Ryan Marsh nicht existent zu sein scheint. Der Polizeicomputer hat nichts über ihn gespeichert,und kein bekannter Ryan Marsh passt auf die Beschreibung des mutmaßlichen Täters. Wenn der Leser das Buch beendet hat, zeigt sich, dass manche Menschen für ihre Ziele über Leichen gehen. Gut, das ist keine neue Erkenntnis und gehört zum Krimi dazu. Aber die Charakterzüge des Täters zeigen, diese Menschen können sich so gut verstellen und leben „gut getarnt“ unter uns. Zu der Täterfrage in diesem Fall gehört es auch, herauszufinden, wer Ryan Marsh ist, bzw. war. Auch hinterlässt er ein Rätsel, von dem Kincaid nichts ahnen kann, und auch am Schluss des Buches bleibt hier das Fragezeichen. Gut geschrieben von der Autorin, und dieses Rätsel wird hoffentlich im nächsten Roman seine Fortsetzung oder gar Auflösung finden. Am Anfang des Buches gab es den Ermittlersteckbrief. Er ist, meiner Meinung nach, perfekt, um die Leser kurz und bündig über die Hauptpersonen zu informieren. Denn auch wer die Romane über Kincaid nicht in der „richtigen“ Reihenfolge liest, ist so auf dem aktuellen familiären Stand der Hauptfigur.

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  • Fesselnd

    Wer im Dunkeln bleibt

    Fantasia08

    23. August 2015 um 22:24

    Ich habe vor diesem Roman, noch nie etwas von Deborah Crombie gelesen. Und obwohl ich den privaten Hintergrund des Kommissares nicht kannte, kam ich schnell in die Geschichte und fand sie super. Ich empfehle diesen Krimi solchen, die nicht gerne zu harte Krimis lesen und auch noch etwas über die Ermittler erfahren möchten. Ich lese bestimmt noch mehr von Deborah Crombie.

  • Offnes Ende?

    Wer im Dunkeln bleibt

    kellermaeuse

    07. August 2015 um 08:03

    Eigentlich wollte Melody Talbot nur zu einem Konzert ihres Freundes Andy. Doch als sie dort ankommt gibt es eine Explosion.  Schnell ist klar das es sich um einen Anschlag handelt und auch die Schuldigen sind schnell gefunden. Das Opfer hat die Bombe selbst gezündet. Doch wer war der Tote wirklich? In diesem Band geht es mal endlich wieder nur um den Fall und nicht um das Privatleben der Ermittler.  Allerdings gab es eine gravierende Veränderung. Eines der beiden Ermittlerteam wurde auseinander gerissen. Und doch schaffen es Duncan, Gemma, Melody  und Doug zusammen zuarbeiten.  Die Geschichte selbst fand ich, endlich wieder mal, spannend bis zum Schluss. Allerdings hat  das Buch für meinen Geschmack ein offenes Ende. Und für mich stellt sich die Frage: Endet das Buch hier oder gibt es eine Fortsetzung? Mein Fazit:  Endlich wieder ein richtig gutes Buch von Deborah Crombie. 5 von 5 Sternen. 

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  • Süchtig nach der Krimiserie

    Wer im Dunkeln bleibt

    ulla_leuwer

    19. April 2015 um 21:46

    Meine Meinung: Als Fan der Serie, in denen Gemma James und Duncan Kincaid ermitteln, war es klar, dass ich auch die 16. Folge lesen wollte. Schließlich habe ich die beiden, ihre Kinder und Freunde im Laufe der Jahre sehr gut kennen gelernt und wollte natürlich wissen, wie es in ihrem Leben weitergeht. Hier wurde ich schon mal nicht enttäuscht, denn die Autorin hat es auch diesmal wieder verstanden das private mit dem dienstlichen zu vermischen. Jeder der beiden arbeitet an der Lösung eines schwierigen Falles, wobei der von Duncan im Vordergrund steht. Duncan, der nach der Elternzeit wieder ins Berufsleben zurück kehrt, muss sich allerdings in einem anderen Revier und mit neuen Mitarbeiterin zurecht finden. Wie er das meistert hat die Autorin sehr fesselnd beschrieben. Ich habe ja den Vorteil, dass ich alle Bücher und somit die Beteiligten kenne, Neueinsteiger könnte die Vielzahl allerdings verwirren. Ab und zu wird Bezug auf vergangene Geschehnisse genommen, aber trotzdem erschließt es sich dem neuen Leser nicht unbedingt, deshalb empfehle ich schon, auch die anderen Bücher zu lesen. Es gefällt mir immer wieder, wenn ich lese, wo sich die Beteiligten in London aufhalten, weil ich die Schauplätze meistens kenne, kann ich mir alles viel besser vorstellen. Außerdem mag ich es nicht immer, wenn es von Toten und Grausamkeiten nur so wimmelt in einem Krimi. Hier kann ich viel mehr die Ermittlungsarbeiten verfolgen. Allerdings blieben so einige Fragen offen, was mir gar nicht gefällt, so weiß ich nicht, warum Duncan versetzt wurde und mit dem Ende bin ich auch nicht zufrieden. Ich finde, das hätte die Autorin sich sparen können, zumal ich mit Sicherheit sehr lange warten muss, bis ich die nächste Folge lesen kann. Mehr verrate ich dazu aber nicht, denn die Auflösung wird natürlich nicht verraten. Fazit: Fans der Krimiserie sollten sich dieses Buch nicht entgehen lassen. Trotz des Endes ist es doch lesenswert. Vor allem verblüfft es mit überraschenden Wendungen.

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  • Auch Autoren dürfen ausgetretene Pfade verlassen!

    Wer im Dunkeln bleibt

    Havers

    08. April 2015 um 13:54

    Eine Bombenexplosion in einem der größten Londoner Bahnhöfe St Pancras ist der Ausgangspunkt für „Wer im Dunkeln bleibt“, dem sechzehnten Band der Gemma James/Duncan Kincaid-Reihe der amerikanischen Autorin Deborah Crombie, die wie Elizabeth George die Handlungsorte ihrer Krimis in England angesiedelt hat. Und wie diese beschränkt sie sich nicht nur auf die Schilderung des Kriminalfalls und dessen Aufklärung, sondern legt ebenso großes Augenmerk auf die Beschreibung der persönlichen Situation ihrer Protagonisten.  Etliche Leser bemängeln dies gerade bei Deborah Crombie, nehmen doch die Schilderungen des Familienlebens mittlerweile großen Raum in ihren Romanen ein. Allerdings steht auf dem Cover unter dem Titel auch nicht Kriminalroman, sondern Roman, weshalb ich davon ausgehe, dass man als Fan der Reihe eigentlich wissen sollte, was einem erwartet, wenn man ein Buch von ihr in die Hand nimmt. Und ja, auch Autoren dürfen ausgetretene Pfade verlassen und Neues ausprobieren.  Nach seiner Versetzung nach Camden muss sich DS Duncan Kincaid mit einem Bombenanschlag auf einem der größten Londoner Bahnhöfe St Pancras beschäftigen. Und es geht hierbei nicht nur um Sachschaden, denn bei der Explosion gibt es mehrere Opfer. Es gilt zu untersuchen, ob die Gruppe um Ryan March, der sich unter den Toten befindet, für den Anschlag verantwortlich ist, oder ob das Attentat einen terroristischen Hintergrund hat. Aber vielleicht war es ja auch ein Mordanschlag aus persönlichen Gründen?  Gemma James kümmert sich derweil um den Fall eines zwölfjährigen Mädchens, das entführt, missbraucht und schließlich ermordet aufgefunden wurde. Es gibt einen dringend der Tat Verdächtigen, und Gemma ist auf der Suche nach Motiven, um diesen festzunageln und den Fall wasserdicht zu machen… Daneben nehmen sich die häuslichen Probleme ihrer Kinder, die verzweifelt versuchen, ein Heim für eine heimatlose Katze samt deren Jungen zu finden, doch äußerst banal aus.  Wie bereits eingangs erwähnt, schafft es Deborah Crombie einmal mehr, die perfekte Balance zwischen Verbrechen und Familiengeschichte zu finden und dadurch ihre Protagonisten menschlich zu zeichnen. Deren Leben definiert sich eben nicht nur durch ihr berufliches Engagement, sondern auch durch die Verantwortungen, die sie in ihrem persönlichen Bereich übernommen haben.  Eine Leseempfehlung für diejenigen, die es lieber unblutig mögen und auf Serienkiller-Gemetzel verzichten können. Dafür erhalten sie detaillierte und atmosphärische Schilderungen und ausgefeilte Personenbeschreibungen.

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