Deborah E. Harkness

 4.1 Sterne bei 15 Bewertungen

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A Discovery of Witches

A Discovery of Witches

 (19)
Erschienen am 29.09.2011

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Rezension zu "A Discovery of Witches" von Deborah E. Harkness

Romantasy mit einem Schuß Wissenschaft
JuliaOvor 4 Jahren

Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil es angeblich so viel besser sein soll, als die übliche Mystery/Romantasy Bücher.
Jedoch muss ich sagen, der einzige Unterschied, der mir zu Twilight und Co aufgefallen ist, ist das ab und an eine Portion Wissenschaft und Fremdwörter mit einfließen. Diese sind gut verständlich und wenn man sich in dem Bereich nicht auskennt, kann man wohl auch das ein oder andere dazu lernen.

Jedoch fand ich den Rest der Geschichte aber genauso gut/schlecht (wie auch immer man das sehen mag) wie den Rest des Genres. Sehr fokussiert auf die in meinen Augen wie so oft etwas unrealistische Liebesgeschichte (Anfängliche Schwierigkeiten, dann doch mehr oder weniger Instant Liebe und dann kann es eben NUR noch DER/DIE sein ;)), fand ich vieles recht vorhersehbar. Besonders die beschützende Ader und das Verhalten des hübschen/klugen/reichen Vampirs ist nicht wirklich von anderen Romanen dieser Art zu unterscheiden.

Wer genau das mag - sprich erstens die absolut schicksalhafte Liebe und den edlen Ritter, der sein Fräulein zu beschützen sucht, das aber natürlich für sich selbst sorgen kann - der mag hier sein neues Lieblingsbuch gefunden haben. (Und das ist keineswegs abwertend gemeint - ich lese zum Beispiel sehr gerne einfache Chic Lit Bücher)

Wer etwas anderes erwartet als eben Romantasy kann sich zumindest an den sachlichen Bezügen zu Büchern, Bibliotheken und Genetik erfreuen, wird aber sonst wohl eher nicht wirklich begeistert sein.

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Rezension zu "A Discovery of Witches" von Deborah E. Harkness

Spannend, romantisch, manchmal verwirrend und sehr originell!
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

Diana ist Wissenschaftlerin, Historikerin. Sie forscht zu Medizingeschichte, genauer gesagt zu Alchemisten und das in den ehrwürdigen Hallen der Universität Oxford. So weit, so normal. Was wir langsam, dann aber um so sicherer erfahren ist, dass Diana auch eine Hexe ist. Eine Hexe, die keine sein will, die sich aber ihrer überragenden magischen Begabung stellen muss.

Es gibt also Hexen in Oxford und weltweit. Außerdem noch Dämonen und Vampire. Die sind unter uns und wir Menschen merken es nicht, weil es unter diesen Wesen einen uralten Pakt gibt, dass wir es auch nicht merken sollen.

Ein Teil des Paktes der 3 halbmenschlichen Rassen ist, dass keine Hexe sich mit einem Vampir einlassen darf. Doch dann tritt Matthew in Dianas Leben und der ist Vampir!

Außerdem geht es noch um ein geheimnisvolles Manuskript, das so geheimnisvoll ist, dass man nicht recht begreift, warum es allen so wichtig ist. Aber das ist auch nicht so wichtig, denn eigentlich geht es darum, dass Diana ihrem eigenen Geheimnis auf die Spur kommt.

Das Buch nimmt langsam Fahrt auf. Über zwei Drittel des Buches weiß man nicht recht, worum es geht, folgt nur Diana und Matthew gerne durch ihre Abenteuer. Doch dann kommen die Puzzleteile zusammen und es wird so richtig spannend.

Es ist ein für ein Fantasybuch sehr philosophisches Buch. Darwin wird zitiert, die alten Alchemisten. Man muss ein bisschen mehr mitdenken als sonst in dem Genre. Aber es ist gut und flüssig geschrieben.

Einen Stern Abzug dafür, dass Diana, eine berühmte, gestandene Wissenschaftlerin sich von Matthew so sehr dominieren lässt, so sehr in weibliche Rollenbilder verfällt (sie kocht, er liest Zeitung usw.). Das fand ich unwahrscheinlich und es hat mich genervt. Da diese Dominanz Matthews aber auch durchaus als kritisch thematisiert wird, bin ich gespannt, wie es in den Folgebänden weitergeht.

Auf deutsch erschienen unter: Die Seelen der Nacht

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walli007s avatar

Rezension zu "A Discovery of Witches" von Deborah E. Harkness

Rezension zu "A Discovery of Witches (All Souls Trilogy 1)" von Deborah Harkness
walli007vor 6 Jahren

Hexendreierlei
Diana Bishop ist Historikerin und als solche verbringt sie eine Studienzeit in England. In der Bodleian Bibliothek in Oxford stößt sie bei ihren Recherchen auf ein geheimnisvolles Manuskript, das verwunschen scheint. Gerade in dem Moment lernt sie den ebenso geheimnisvollen Matthew Clairmont kennen und Dianas Welt ist nicht mehr die, die sie war. Nun muss sich Diana mit dem auseinandersetzen, was sie eigentlich ist und am liebsten vor der Welt und auch vor sich selbst verbergen möchte, Diana entstammt zwei alten und mächtigen Hexengeschlechtern. Nebenbei sei erwähnt - Matthew ist ein Vampir. Und obwohl es Vereinbarungen gibt, dass Hexen und Vampire am besten keinen Kontakt aufnehmen sollen, fühlen sich Matthew und Diana unwiderstehlich voneinander angezogen. Eine Anziehung, die nicht sein darf und die zu einem Umsturz führen kann.

Eine ganze Weile habe ich gezögert bevor ich damit begonnen habe, das Buch zu lesen. Zu klein gedruckt die Buchstaben, zu dick, vielleicht eine Geschichte, die sich nun wiederwillig entwickelt.

Doch ich kann gerne gestehen, ich wurde sehr positiv überrascht. Zwar gab es schon ein paar kleine Längen, was bei fast 690 Seiten vielleicht auch nicht überrascht. Doch diese wurden von weiten Passagen fesselnder und emotionaler Lektüre bei weitem überwogen. Vampire, Hexen, Dämonen - eine alte Geschichte und doch irgendwie anders, da sich die Protagonisten gegen die scheinbar vorgegebenen Rollen stemmen und so dabei sind die hergebrachte Ordnung, die in den Abgrund zu führen scheint, auf den Kopf stellen. Neben den mystischen Teilen hat mir besonders Dianas Wissbegier gefallen, mit der sie geschichtliche Vorgänge erforschen will und Matthew dabei Löcher in den Bauch fragt. Und auch Matthews Werben um Diana hat etwas zum Dahinschmelzen. Garniert ist das Ganze noch mit einigen witzigen Nebenhandlungen (das Haus zum Beispiel), was die Lektüre bei aller Dramatik doch auch wieder amüsant gestaltet und kurzweilig ist die Handlung je weiter sie voranschreitet sowieso. Ein Buch, das so richtig in kein Genre passen will, wodurch es wohl für verschiedenste Lesergruppen interessant sein dürfte. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

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