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von Deborah Ellis 
4,0 Sterne bei11 Bewertungen
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L

eines meiner Lieblingsbücher. Sehr spannend

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Perfekter Buch für jeden Fotoliebhaber und Hobbyfotografen. Ich habe es geliebt.

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Inhaltsangabe zu "Klick"

Der Fotograf Gee Keene vermachte seinem Enkel Jason Fotos berühmter Sportler und seiner Enkelin Maggie sieben Muscheln. Zehn Top-Autoren spüren diesem sonderbaren Erbe nach: Sie führen den Leser von Gees Heimat in den USA auf eine Weltreise über England, Russland und Frankreich nach Irland (wo Muhammad Ali ein Foto für Jason signiert), nach Japan (wo Gee eine der sieben Muscheln bekommt) und an visionäre Orte in Australien und in Amerika. Endlich kann Maggie den letzten Wunsch ihres Großvaters erfüllen und die Muscheln in alle sieben Meere zurückwerfen, aus denen sie stammen ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783446233089
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:224 Seiten
Verlag:Hanser, Carl
Erscheinungsdatum:04.02.2009

Rezensionen und Bewertungen

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    Lesemomentes avatar
    Lesemomentevor 8 Jahren
    Rezension zu "Klick" von Deborah Ellis

    Autoren dieses Buches: David Almond / Eoin Colfer / Roddy Doyle / Deborah Ellis / Nick Hornby / Margo Lanagan / Gregory Maguire / Ruth Ozeki / Linda Sue Park / Tim Wynne-Jones

    klick-zehn-autoren-schreiben-einen-roman-31558006Inhalt:

    Als ihr Großvater Gee stirbt erhalten seine Enkelin Maggie und sein Enkel Jason ganz persönliche Geschenke, die ihr Leben auf eine besondere Weise beeinflussen sollen.
    Maggie bekommt einen kleinen Holzkasten mit sieben einzelnen Fächern. In jedem Fach liegt eine Muschel, die von den verschiedenen Kontinenten der Erde stammt. Großvater Gee war ein Weltenbummler, immer interessiert an den Menschen. Er erteilt Maggie den Auftrag, jede einzelne Muschel zurückzuwerfen. Und so bereist auch Maggie die Welt.
    Für Jason hat Gee nicht nur eine Reihe signierter Fotos von großartigen Persönlichkeiten aufgehoben, sondern vermacht seinem Enkel auch eine alte Kamera und damit die Liebe zur Fotografie.
    In zehn einzelnen Geschichten wird das Leben von Maggie, von Jason und anderen Personen, die Gee auf seinen Fototouren rund um die Welt kennengelernt hat, näher beleuchtet. Vor allem lernt der Leser während des Buches Gee näher kennen, denn er ist derjenige, der die einzelnen Geschichten miteinander verbindet:
    „Er erzählte uns von seinen Reisen, von fernen Städten und Gebirgen und Meeren. Er liebe dieses Gefühl, sich in der Welt zu bewegen, leicht und frei, sich in den Geschichten anderer Menschen zu bewegen. Manchmal, sagte er, wenn er wieder zuhause sei, betrachtete er seine Fotos, und sie seien wie Bilder aus Träumen und alten Sagen.“ (S. 41)

    Meine Meinung:

    Als ich das erste Mal von diesem Buch gelesen habe, war ich sehr neugierig. Der Fakt, dass das Buch für den Jugendliteraturpreis vorgeschlagen ist und auch noch von zehn verschiedenen, sehr namenhaften Autoren verfasst wurde, brachte mich dazu, dass ich es unbedingt lesen wollte. Ich war sehr gespannt, wie die Autoren es schaffen würden, die einzelnen Geschichten so miteinander zu verknüpfen, dass sie trotz allem verbunden sind.
    Hier ist natürlich die Person Gee eine wirklich zentrale Figur. Er hält alle Fäden zusammen. Durch seine liebevolle, weise Art hat er mich schnell in seinen Bann gezogen. Seine Neugier und Offenheit für den Menschen per se wirkt ansteckend. Auch die Tatsache, dass Gee absolut nicht perfekt ist und einige Fehler hat, lässt meine Sympathie für ihn nicht weniger werden.
    Trotzdem muss ich sagen, dass ich ganz eindeutig Favoriten unter den einzelnen Geschichten habe und andere Geschichten, die mir zu losgelöst und zu isoliert dastehen. Besonders gerne habe ich das Kapitel von Eoin Colfer gelesen. Ob das nun daran liegt, dass ich sowieso ein Fan des Autors bin, oder daran, dass Colfer sich näher mit Jason beschäftigt, kann ich gar nicht sagen.
    In vielen Teilen des Buches ist es den Autoren gut gelungen den Bogen zur eigentlichen Geschichte zu spannen. Besonders mittendrin habe ich das Buch beinahe verschlungen. Doch leider flacht die Geschichte meiner Meinung nach zum Ende hin ziemlich ab. Zum einen verlieren sich die letzten beiden Autoren in Andeutungen, die nicht vollständig geklärt werden, zum anderen ist mir der Zeitsprung in der Geschichte einfach zu groß.

    Schade, ein besseres Ende hätte dem ansonsten interessanten Buch mit einer grandiosen Idee, sowohl was den Inhalt als auch die Ausführung betrifft, einiges an Pluspunkten verschafft. So gebe ich diesem Buch 3 bis 4 von 5 Punkten.

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    emaGinationss avatar
    emaGinationsvor 8 Jahren
    Rezension zu "Klick" von Deborah Ellis

    Als Gee Kean stirbt, vermisst ihn seine Familie sehr. Doch schnell wird klar: Gee hat viel hinterlassen: nicht nur materielle Dinge, sondern auch Eindrücke und Geschichten. So nimmt er auch noch nach seinem Tod Einfluss auf die Entwicklung seiner Enkel.
    Gee arbeitete als Fotograf und bereiste deswegen die ganze Welt.
    Klick! erzählt zum Teil die Entwicklung der hinterbliebenen Familie, aber auch die Schicksale einiger Menschen, die er im Laufe seines Lebens getroffen hat.
    Dabei werden auch ernste Themen, wie das Schicksal von Hiroshima und Nagasaki angesprochen, jedoch nur sehr "vorsichtig" , so dass möglicher weise gerade junge Menschen auf solche Themen aufmerksam werden und vielleicht das Interesse geweckt wird, sich selbst weiter darüber zu Informieren.

    Zu der Buchidee selbst: Ich habe mich schon lange gefragt, warum es nicht solche Bücher gibt. Ich finde die Idee super, dass jeder Autor ein Kapitel schreibt und das Buch dann an den nächsten Schriftsteller weiterreicht. Auch wenn ich mir von einigen Autoren ein zweites Kapitel gewünscht hätte.
    Ich denke, es wäre besonders toll, das Buch in Englisch zu lesen, da man so unmittelbar die verschiedenen Schreibstile sehen würde.
    Jedenfalls finde ich es auch eine gute Möglichkeit auf neue Autoren aufmerksam zu werden. Ich habe mich nach jedem Kapitel im Internet darüber informiert, welche Werke der jeweilige Schriftsteller noch verfasst hat.
    Einige Kapitel haben mir besser, andere schlechter gefallen. Aber bei solch einer Vielfalt wird jeder etwas finden, was ihm gefällt!
    Alles in allen kann ich es nur empfehlen.

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    gina_mayers avatar
    gina_mayervor 8 Jahren
    Rezension zu "Klick" von Deborah Ellis

    Die Tage werden kürzer, das Klima rauer und der Herbst rückt immer näher. Und dadurch auch die Buchmesse. Von meinem Ziel, alle nominierten Titel des Deutschen Jugendliteraturpreises zu lesen, bin ich meilenweit entfernt. Nach „Zweiunddieselbe“, „Die Karte meiner Träume“ und „Mutige Menschen“ hab ich gerade mal einen vierten Titel geschafft: „Klick. Zehn Autoren erzählen einen Roman.“
    Die Namen der Schriftsteller, die sich da zusammengetan haben, sind ja ziemlich beeindruckend: u. a. haben Eoin Colfer, David Almond und Nick Hornby bei dem Buchprojekt mitgemacht. Herausgekommen ist dabei allerdings weniger ein Roman als eine Sammlung zusammenhängender Kurzgeschichten. Und das ist gut so, denn der Schreibstil der einzelnen Autoren ist doch ziemlich unterschiedlich.
    In der ersten Geschichte, die Linda Sue Park geschrieben hat, erben die Geschwister Maggie und Jason von ihrem Großvater George Keane, der ein berühmter Fotojournalist war, eigenartige Geschenke: Jason bekommt einen Stapel signierter Fotos von berühmten Sportlern, Maggie ein kunstvoll geschreinertes Kästchen, in dem sich Muscheln aus aller Welt befinden – und eine Aufgabe ...
    Die einzelnen Geschichten bauen irgendwie aufeinander auf und dann auch wieder nicht. Vergangenheit und Gegenwart wechseln sich ab. Auf eine Episode aus dem Leben von Großvater „Gee“ George Keane folgt eine Geschichte, in der Maggie oder Jason im Mittelpunkt stehen. Die letzten beiden Geschichten spielen in der Zukunft, Maggie ist nun selbst eine alte Frau.
    Meine Favoriten waren die Beiträge von David Almond („Annie“), Deborah Ellis („Lev“) und Roddie Doyle („Vincent“). Alle drei Geschichten – das wird mir allerdings erst jetzt bewusst - spielen in der Vergangenheit. (Vielleicht schreibe ich nicht ohne Grund historische und zeitgeschichtliche Romane.)
    Aber natürlich wird das Projekt vor allem durch die Vielfalt der Ideen, Schreibstile und Zeitwechsel spannend. Jede einzelne Geschichte ist ein Mosaikstück und am Ende entsteht daraus ein faszinierendes, vielschichtiges Bild. Nicht alles ist klar zu erkennen, aber dadurch ist es umso spannender.
    Als Autorin habe ich mir natürlich vorgestellt, wie interessant die Zusammenarbeit der Schriftsteller untereinander gewesen sein muss. Ich weiß nichts über die Entstehung der Romans und die Vorgehensweise der Autoren, aber beim Lesen gewinnt man den Eindruck, dass es keinen festgelegten Plan gab. Sondern dass sich die Geschichten mehr oder weniger frei entwickelt haben und jede Erzählung aus den vorhergegangenen gewachsen ist.
    Nachdem ich das englische Original gelesen habe, wäre es nun interessant, einen Blick in die deutsche Übersetzung zu werfen. Ich hoffe, die Übersetzerin Birgitt Kollmann konnte der Versuchung widerstehen, die verschiedenen Erzählweisen allzusehr zu glätten und zu vereinheitlichen.

    Margo Lanagan, Linda Sue Park, Roddy Doyle, Deborah Ellis, Nick Hornby, Gregory Maquire, Ruth Ozeki, Eoin Colfer, David Almond, Tim Wynne-Jones: „Klick: Zehn Autoren erzählen einen Roman"
    Hanser Belletristik, 2009
    224 Seiten
    ISBN: 978-3-3446233089
    14,90 EUR

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    Xirxes avatar
    Xirxevor 9 Jahren
    Rezension zu "Klick" von Deborah Ellis

    Ein ungewöhnliches Jugendbuch: Zehn Autorinnen und Autoren haben sich zusammengefunden, um dieses Buch zu schreiben. Jede/r hat einen Abschnitt dazu beigetragen, immer in Kenntnis der bereits geschriebenen Teile.
    Herausgekommen ist nicht ein Roman mit zehn Kapiteln, sondern eher ein Buch mit zehn eigenständigen Erzählungen, in denen einige Personen immer oder immer wieder auftauchen.
    Die Hauptfigur ist Gee, ein bekannter Fotograf, der eine große Lücke hinterläßt als er stirbt, insbesondere bei seiner Enkelin Maggie. Ihr vermacht er ein Kästchen mit sieben Muscheln mit dem Auftrag, sie alle zurückzuwerfen - in das Meer, an dessen Küste Gee sie erhalten hat. Jason, sein Enkel, erhält seine Fotoausrüstung, die sein Leben nachhaltig verändert.
    Ein Teil der Kapitel beschreibt Maggie und ihre Familie, wie sie mit dem Tod des Großvaters umgehen, ein anderer Teil welche Geschichten hinter den Muscheln und dem Kästchen stecken. Zudem gibt es drastische Sprünge in die Zukunft, doch alle verbindet die Person Gee. Durch die sehr unterschiedlichen Schreibstile und die verschiedene Herangehensweise an dieses 'Projekt' fehlt jedoch das Verbindende, was einen Roman ausmacht. Die Figuren Gee und Maggie sind dafür nicht ausreichend.
    Dennoch - es ist interessant zu lesen, welch unterschiedliche Ideen entstanden sind und wie sie dann umgesetzt wurden. Gute Idee auch, im Nachwort die AutorInnen zu Wort kommen zu lassen, was sie zu ihrem Einfall inspiriert hat.
    Zu empfehlen ab 12, 13 Jahren, wobei Mädchen wohl eher von diesem Buch angetan sein werden.

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    L
    lucia169vor einem Jahr
    Kurzmeinung: eines meiner Lieblingsbücher. Sehr spannend
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    Runners avatar
    Runnervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Perfekter Buch für jeden Fotoliebhaber und Hobbyfotografen. Ich habe es geliebt.
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    M
    musicofautumnvor 11 Tagen
    blancanievess avatar
    blancanievesvor einem Monat
    MissPaulchens avatar
    MissPaulchenvor 5 Jahren
    I
    isterinavor 7 Jahren

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