Deborah Ellis Wenn der Mond am Himmel steht, denk ich an dich

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Inhaltsangabe zu „Wenn der Mond am Himmel steht, denk ich an dich“ von Deborah Ellis

Eine gefährliche Liebe ... Die 15-jährige Farrin hat eine Menge Geheimnisse. Denn obwohl sie auf eine Schule für Hochbegabte geht und aus einer angesehenen und wohlhabenden Familie stammt, ist es nach der islamischen Revolution besser, sich möglichst unauffällig zu verhalten. Zumal ihre Mutter eine Schah-Anhängerin war und ist. Aber dann begegnet sie Sadira und alles ändert sich mit der Freundschaft zu dem klugen, witzigen und beherzten Mädchen. Als aus ihrer Freundschaft allerdings mehr wird, wissen beide, dass sie einen gefährlichen Weg einschlagen: Homosexualität steht im Iran unter Todesstrafe. Doch ihre Beziehung wird publik und beide werden inhaftiert. Getrennt von Sadira kann Farrin nur hoffen, dass ihre Familie einen Weg findet, sie vor der Hinrichtung zu retten – sie beide.

Eine erschreckend realistische Geschichte, die mich trotz der ernsten Thematik kaum berühren konnte.

— EnnaM
EnnaM

Eine sehr bedrückende Geschichte, der mehr Gefühl gut getan hätte.

— corbie
corbie

Hätte einiges mehr an Emotionen vertragen können. - 2 Sterne

— AmiLee
AmiLee

Leider viel zu stark an der Oberfläche plätschernd, um gut oder berührend zu sein.

— milkshakee
milkshakee

Leider hat mich nur das letzte Drittel überzeugt

— Anni_im_Leseland
Anni_im_Leseland

Am Anfang irgendwie langweilig und ich habe viel quer gelesen. Aber am Schluss wird es sehr spannend und schockierend.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein lesenswerter Jugendroman, der sich von der Masse abhebt und mal nicht der Unterhaltung dient. Erschreckend tragisch, da so wahr.

— jess020
jess020

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  • Wenn der Mond am Himmel steht, denke ich an dich von Deborah Ellis

    Wenn der Mond am Himmel steht, denk ich an dich
    corbie

    corbie

    27. July 2017 um 10:45

    Es fällt mir gar nicht so leicht zu diesem Buch eine Rezension zu schreiben, zu solch einer Geschichte fällt es einem wohl nie ganz leicht, seine Gedanken so zu ordnen, dass etwas einigermaßen Vernünftiges dabei rauskommt, ich habe es aber trotzdem versucht. Inhalt: Nach der Revolution im Iran, ist es besser, sich so unauffällig wie möglich zu verhalten, es gibt viel Verbote und harte Strafen, für die die sie nicht einhalten. Die 15-jährige Farrin, versucht sich nach außen so unauffällig wie möglich zu verhalten, dies wird ihr auch immer wieder von ihrer Wohlhabenden Familie eingeredet. Als Farrin in der Schule Sadira kennenlernt, gibt die Freundschaft zu ihr ihr eine ganz neue Ansicht von der Welt. Farrin und Sadira kommen sich immer näher und verlieben sich schließlich ineinander. Doch im Iran, steht die Homosexualität unter der Todesstrafe. Die Geschichte Beruht auf einer wahren Begebenheit was das ganze gleich um einiges grauenvoller macht. Das Buch hat mich nachdem ich es gelesen habe mit einem sehr Bedrückenden Gefühl zurückgelassen und am Ende, hätte ich gern noch etwas mehr über die Protagonisten erfahren und wie sie heute leben. Ich verstehe natürlich, dass das unter den gegebenen Umständen nicht ganz möglich ist. Es ist eben so, dass man nach solchen Eindrücken mit den Protagonisten leidet und gerne noch gehört hätte, ob es ihnen heute bessergeht. Die Geschichte lässt mich einfach etwas zwiegespalten zurück. Das Buch an sich ist flüssig zu lesen, die Eindrücke, die über das Leben im Iran nach der Revolution in dem Buch gegeben werden, sind Interessant und Unfassbar. Teilweise kann ich einfach nicht verstehen, wie man auf so eine Regierung stolz sein kann… Aber das geht mir heute, wenn ich Nachrichten sehe teilweise nicht anders.Leider fehlt mir ein bisschen Gefühl an dem Punkt, bei dem sich zwischen Sadira und Farrin Gefühle entwickeln. Zwar ist das keine klassische Liebesgeschichte, aber trotzdem mag ich es, wenn die Gefühle nachvollziehbar sind und auch ein Stück weit auf mich übergehen. Also, dass ich wirklich spüren kann, was die Protagonisten fühlen. Das war hier leider nicht immer der Fall. Es wurde zwar gesagt, dass sich Sadira und Farrin ineinander verlieben, aber richtig rübergekommen ist das Gefühl bei mir nicht. Das letzte Drittel des Buches war dann wirklich schrecklich, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, auf der einen Seite, damit die Ereignisse schnell vorüber sind und ich auf ein gutes Ende gehofft habe, auf der anderen Seite, weil ich einfach Wissen musste, was jetzt mit Farrin und Sadira passiert. Das Buch bekommt von mir 3,5 Sterne. Ich empfehle das Buch trotzdem weiter, die Geschichte ist traurig und hat mich sehr nachdenklich zurückgelassen und auch wenn es einige Kritikpunkte gibt, hat mi das Buch gut gefallen.    

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  • Am Anfang bin ich nicht in die Geschichte gekommen

    Wenn der Mond am Himmel steht, denk ich an dich
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. December 2015 um 23:05

    Am Anfang bin ich nicht in die Geschichte gekommen, weil es irgendwie langweilig war. Ich habe dann viel quer gelesen, was ich sonst nie tue. Wahrscheinlich lag das am einfachen Schreibstil, der mich nicht packen konnte. Zudem kennt man eigentlich schon 2/3 der Geschichte, wenn man den Klappentext liest und somit hat sich für mich keine Spannung aufgebaut. Am Schluss gibt es dann aber doch noch eine spannende Wendung, die mich schockiert und nachdenklich zurückgelassen hat. Trotzdem habe ich nur drei Sterne gegeben, obwohl die Geschichte auf einer wahren Begebenheit basiert. Man hätte die Geschichte mit einem spannenderen Schreibstil umsetzten können.

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  • Tragisch

    Wenn der Mond am Himmel steht, denk ich an dich
    thebookpassion

    thebookpassion

    23. November 2015 um 13:32

    Farrin ist 15 Jahre, lebt im Iran, stammt aus einer wohlhabenden Familie und besucht eine Schule für Hochbegabte. Nach der islamischen Revolution ist es besser nicht aufzufallen, da es strenge Gesetze und Regeln gibt. Zudem ist Farrins Mutter Schah- Anhängerin, die sich nach den alten Zeiten sehnt. Doch eines Tages begegnet Farrin durch puren Zufall Sadira und ihr Leben verändert sich schlagartig. Sadira ist aufgeschlossen, witzig und einfach das komplette Gegenteil von Farrin. Ehe sich die beiden versehen wird aus ihrer Freundschaft mehr und beide begreifen zu nächst nicht, dass diese Liebe ihr Untergang bedeutet, denn Homosexualität steht im Iran unter Todesstrafe. ,,Wenn der Mond am Himmel steht, denke ich an dich“ ist kein leichtes oder lustiges Buch, denn diese Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht, ist voller Tragik und Trauer. Der Roman hat mich schon nach wenigen Seiten mental runter gezogen, da einen die Geschichte so verdammt wütend macht. Schon nach der Widmung hatte ich Tränen in den Augen und war wirklich berührt: ,,Für alle, die vernichtet wurden, weil sie geliebt haben, und alle, die noch lieben und der Unterdrückung tanzend und lachend entgegentreten.“ (,,Wenn der Mond am Himmel steht, denke ich an dich“; Ellis, Deborah; cbj). Die tragische Geschichte der Mädchen hat mich noch lange, nachdem ich das Buch beendet habe, zum Nachdenken angeregt und hat einen schmerzlichen Nachklang bei mir hinterlassen. Sicherlich, auch in den Westlichen Ländern, haben es Homosexuelle sehr schwer und sie erfahren tagtäglich Diskriminierung und werden von der Gesellschaft ausgestoßen, doch vor Augen geführt zu bekommen, dass es in anderen Ländern einfach noch so viel schlimmer ist und auch noch im 21. Jahrhundert Menschen dafür zum Tode verurteilt werden, ist einfach schrecklich. Über den ganzen Roman hin konnte ich einfach nicht vergessen, dass diese Geschichte auf eine wahre Begebenheit beruht. Ich hatte zunächst bedenken, dass es der Autorin nicht gelingt die Geschichte der beiden wirklich authentisch rüber zubringen, da der Roman nur knapp 250 Seiten umfasst. Jedoch gelingt es der Autorin durch einen eindringlichen Schreibstil die Tragik der Geschichte perfekt zu vermitteln und die Geschichte wirkte auf mich auch nicht zu überladen für die geringe Seitenanzahl. Vor allem die wirklich poetischen Geschichten und Briefe, die Farrin und Sadira im Roman verfasst haben, haben mich zu tiefst berührt. Farrin ist zu Anfang sehr allein, zurückgezogen und verträumt. Sie bekommt des Öfteren ärger, weil sie sich lieber auf Geschichten schreiben fokussiert, als sich weiter mit Hausaufgaben etc. auseinanderzusetzen. Zudem steht sie sehr zwischen den Stühlen, da in der Schule einerseits gelehrt wird, dass die Revolution das einzig Wahre ist und zuhause ihre Eltern den Schah verehren und sich diese Zeit wieder zurückwünschen. Sadira ist einfach das komplette Gegenteil von Farrin, denn sie ist fröhlich aufgeschlossen und hilfsbereit, obwohl sie schon viel in ihrem Leben mitgemacht hat. Die beiden Mädchen geben sich gegenseitig Halt in dieser doch sehr unruhigen Zeit und holen die besten Seiten der anderen hervor. Beide verstehen einfach nicht, warum sie wegen ihrer Liebe zueinander bestraft werden sollen, denn sie verletzten damit doch niemanden. Alles in allem hat der Roman einen wirklich starken Eindruck bei mir hinterlassen und ich war sehr berührt und betrübt nachdem ich den Roman beendet habe. Wer also keine Angst vor sehr ernsten und traurigen Romanen hat sollte sich dieses Buch unbedingt ansehen. (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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  • Eine erschreckende, aber nicht minder berührende Geschichte

    Wenn der Mond am Himmel steht, denk ich an dich
    jess020

    jess020

    07. November 2015 um 11:17

    Deborah Ellis‘ Roman “Wenn der Mond am Himmel steht, denk ich an dich” beruht auf einer wahren Begebenheit, was die gesamte Geschichte umso erschreckender, trauriger, unfassbarer macht – aber deshalb nicht minder lesenswerter… Farrin ist 15 Jahre alt und eigentlich zwei Gesichter. Ihr privates Ich, welches ihre wahren und persönlichen Gedanken und Gefühle zeigt; sowie das Gesicht, welches sie der Öffentlichkeit präsentieren muss. “Bloß nicht auffallen”, bekommt sie jeden Tag von ihrer Mutter zu hören. Im Jahr 1988 in Teheran lebt es sich auch nach der islamischen Revolution gefährlich, überall kontrollieren Gardisten, ob man sich nicht gegen die Regierung auflehnt. Einen Hoffnungsschimmer gibt es für Farrin, als Sadira neu an die Schule kommt – in dem lebensfrohen und lustigen Mädchen findet sie sofort eine neue – und einzige – Freundin. Bis sich die gute Freundschaft gemächlich in Liebe entwickelt und sie diese verheimlichen müssen… Zunächst ein paar Worte zur Optik: das deutsche Cover des cbj-Verlags sieht doch einfach nur wunderschön aus, nicht? Und ich finde, es passt auch im Nachhinein in seiner Schlichtheit sehr gut zum Inhalt. Auch der Titel – im Original übrigens “Moon at Nine” – passt überraschenderweise gut. Die Darstellung der verschiedenen Mond-Phasen wird zudem auch im Inneren weiter geführt, was mir genauso gut gefallen hat. Den Inhalt dieser Geschichte zu beschreiben, fällt mir diesmal ziemlich schwer. Farrins Geschichte ist auf jeden Fall keine, die lediglich der Unterhaltung dienen soll. Vielmehr ist sie erschreckend tragisch, zumal sie auf einer wahren Begebenheit beruht. Natürlich weiß man, dass in anderen Ländern die Verhältnisse und gerade Rechte von Frauen gänzlich andere sind als hier in Europa. Man weiß es, aber es ist doch etwas anderes, wenn man dann eine recht persönliche Schicksalsgeschichte zu lesen bekommt. Umso wichtiger ist es, dass über solche Geschichten geschrieben wird. So gefällt mir der langsam wachsende Trend zu LGBT-Büchern sehr gut. In diesem Roman werden tatsächlich aber sehr viele schweren Themen angesprochen. Das ist gleichzeitig etwas, was mich ein wenig gestört hat. Auf nur 256 Seiten wird eine recht komplexe Geschichte, die viele komplizierte, aber wichtige Themen aufgreift, erzählt. Dies geschieht meiner Meinung nach mit vielen Lücken und zu schnellen Entwicklungen. Ich hätte mir durchaus mehr Details, mehr Langsamkeit, mehr Logik gewünscht. Auch dass den beiden Charakteren mehr Zeit miteinander gewidmet worden wäre, Zeit, ihre Freundschaft und Liebe mehr entdecken und entwickeln zu dürfen. Stellenweise hatte ich leider das Gefühl, dass die Autorin mit zu schnellem Tempo durch die Handlung gerast ist. Nichtsdestotrotz hat mich dieser Roman sehr sprachlos zurück gelassen und für mich hebt er sich äußerst positiv unter den vielen anderweitigen, unterhaltsamen Büchern ab. Wer sich nicht vor schwierigen Themen scheut, sollte unbedingt diese Geschichte kennen lernen.

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