Deborah Feldman

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Lebenslauf von Deborah Feldman

Die US-amerikanisch-deutsche Autorin Deborah Feldman wird 1986 in New York geboren. Da ihre Eltern getrennt leben, wächst Feldman bei ihren Großeltern im stark jüdisch geprägten Stadtteil Williamsburg auf, die sie streng nach dem Glauben der Satmarer Chassiden erziehen. Als Muttersprache lernt Feldman Jiddisch, da Englisch als zu weltlich gilt. Feldmans Jugend ist von vielen Verboten geprägt, beispielsweise muss sie Körper und Haar vollständig bedecken und darf nichts Rotes tragen. Sie besucht eine private religiöse Mädchenschule und wird auf ein Leben als Mutter und Ehefrau vorbereitet. Heimlich liest sie englischsprachige Romane und geht mit einer Freundin ins Kino. Mit siebzehn Jahren heiratet Feldman einen Satmarer Chassiden, den ihre Familie für sie ausgesucht hat und mit neunzehn bekommt sie einen Sohn. Ohne dass ihr Mann es weiß, schreibt sich Feldman am Sarah Lawrence College ein und studiert englische Literatur. Heimlich plant sie, die Satmarer Chassiden zu verlassen, sobald ihr Sohn drei Jahre alt ist. Sie betreibt einen anonymen Blog über ihr Leben als chassidische Frau, laut ihrer Autobiographie ihr erster schriftstellerischer Erfolg. Nachdem sie schließlich mit ihrem Sohn wegzieht, erscheint 2012 ihr autobiographischer Roman „Unorthodox“, der von der Kritik hoch gelobt wird und es sofort auf die Bestsellerliste der New York Times schafft. Heute lebt Deborah Feldman mit ihrem Sohn in Berlin.

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    Unorthodox

    schokoloko29

    17. November 2017 um 07:22 Rezension zu "Unorthodox" von Deborah Feldman

    Deborah lebt in einer chassidischen Gemeinde in Brooklyn (NYC). Die Regeln sind streng. Sie umfassen das kulturelle (Bücher, Musik, Filme), Verhalten (sittsam, fromm, keusch), Aussehen (Vom Schlüsselbein bis zum Knie und auch die Handgelenke sollen bedeckt sein) bis hin wie zum Eheleben. Jeder beobachtet den anderen und kontrolliert ob dieser Verhaltenskodex eingehalten wird.Der Weg in die neue Welt hat sich Deborah erarbeitet, in dem sie heimlich in die Bibliothek geht und englische Bücher liest.In der Schule ist sie generell ...

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  • Eine Parallelgesellschaft. Als Frau ist man fassungslos.

    Unorthodox

    Bücherfüllhorn-Blog

    14. November 2017 um 12:35 Rezension zu "Unorthodox" von Deborah Feldman

    Ich habe das Buch abends angefangen zu lesen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Ich las bis vier Uhr morgens, bis zum Schluss! Das Buch ist nicht unbedingt ein Pageturner, aber das Leben von Deborah Feldman mitten in New York und dennoch so komplett abseits in der Welt, ist unvorstellbar. Groß geworden und aufgewachsen ist sie im strengen chassidischen jüdischen Glauben.   Jeder Bereich des Lebens ist reglementiert. Bücher in englischer Sprache oder generell alles, was dem Glauben widerspricht, sind natürlich nicht ...

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  • Emotionaler Einblick in die Welt der ultraorthodoxen Juden

    Unorthodox

    Silkchen2909

    30. August 2017 um 09:36 Rezension zu "Unorthodox" von Deborah Feldman

    Deborah Feldman ist in Brooklyn groß geworden, doch vom Big Apple und all seinen aufregenden Möglichkeiten hat sie als Kind nichts, denn sie lebt in der ultraorthodoxen chassidischen Satmar-Gemeinde.Sie wächst bei ihren Großeltern auf und der Großvater führt ein religiös-fundamentalistisches Regiment. Ein wahrer Graus für eine kleines Mädchen, das nicht lesen darf obwohl genau das ihre Leidenschaft ist. Was Deborah in ihrer Kindheit erlebt, ist erschreckend, lässt einen immer wieder den Kopf schütteln. Dass eine Anfang der ...

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  • Unorthodox

    Unorthodox

    thenight

    20. August 2017 um 14:09 Rezension zu "Unorthodox" von Deborah Feldman

    Inhalt:Die Autorin Deborah Feldman, erzählt in ihrem Buch von ihrer Kindheit und ersten Erwachsenenjahren als orthodoxe Jüdin in Williamsburg/New York. Einem Leben zwischen Tradition und dem Drang nach Freiheit. Als Chassidische Jüdin in der Satmar Gemeinde, ist sie den Regeln einer der strengsten Gemeinden innerhalb des Judentums unterworfen, jede Verfehlung wird bestraft, Bildung für Mädchen erfolgt nur insoweit das den Mindesanforderungen der staatlichen Schulbehörde Genüge getan wird. Das einzige Ziel im Leben eines Mädchens ...

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  • Sitten- Zwänge und Verbote !!

    Unorthodox

    Die-Rezensentin

    04. August 2017 um 09:02 Rezension zu "Unorthodox" von Deborah Feldman

    Deborah Feldman wächst in einer strengen jüdischen Familie auf, die der chassidischen Gemeinde angehört. Das Leben besteht allezeit aus Sitten, Ritualen, Zwängen und Gebräuchen. Als junges Mädchen darf Deborah nichts von dem, was andere Jugendliche in ihrem Alter so tun, noch nicht einmal lesen.Sie muss sich züchtig anziehen, die Kleidung ist immer lang und unmodern. Die Frauen rasieren sich die Köpfe, damit kein Fremder ihre Haare sieht, tragen stattdessen Perücken. Kontakt zu Andersgläubigen geht gar nicht.Deborah möchte sich ...

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  • Beindruckende Erzählung über eine Befreiung aus einer strenggläubigen Gemeinde

    Unorthodox

    Regenblumen

    23. July 2017 um 17:28 Rezension zu "Unorthodox" von Deborah Feldman

    Ich lese gerne Geschichten, egal ob rein fiktiv oder aus der Realität geboren, die mir von Menschen erzählen, die tiefgreifende Transformationsprozesse erleben oder irgendetwas erleben und dieses Erleben reflektieren, und darauf aufbauend weiter gehen, lernen und sich immer (noch) auf das Leben einlassen. Geschichten von Menschen, die das Leben von innen, von außen, von oben und von unten betrachten und die gleichzeitig, etwas in mir selbst zum Klingen bringen. Deborah Feldman hat mit Unorthodox ein Buch geschrieben, das in diese ...

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  • Blick auf eine jüdische Sekte in Amerika

    Unorthodox

    UteSeiberth

    16. July 2017 um 11:32 Rezension zu "Unorthodox" von Deborah Feldman

    Die noch recht junge Autorin scheint in diesem Roman eine autobiographische Situation zu verarbeiten.In dieser Satmar-Gemeinde herrschen wohl offenbar die strengsten Regeln einer ultraorthodoxen Gemeinde weltweit.Sie schildert ganz unaufgeregtvon der Unterdrückung der Frauen,von der Zwangsheirat und der Angst,bei verbotenen Dingen erwischt zu werden.Als  das erste Kind,ein Junge,geboren wird findet sie die Kraft,dieseGemeinschaft mit ihrem Kind zu verlassen,um dem Sohn eine Leben in Freiheit zu ermöglichen.Die vielen ...

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  • Autobiographischer Roman über ein Leben voller Einschränkungen - die Befreiung dagegen unspektakulär

    Unorthodox

    schnaeppchenjaegerin

    14. July 2017 um 18:23 Rezension zu "Unorthodox" von Deborah Feldman

    "Unorthodox" ist ein autobiographischer Roman, der aus Sicht des Mädchens Devoiri das Leben innerhalb der chassidischen Satmar-Gemeinde, einer ultraorthodoxen jüdischen Sekte, in Williamsburg/ New York erzählt. Devoiri lebt bei ihren streng religiösen Großeltern Bubby und Zeidi, die auch von ihrer Enkelin erwarten, dass diese sich an die Regeln der Gemeinde hält. Das Leben ist für die Teenagerin, die schon früh im Kleinen gegen die scheinbar absurden Regel aufbegehrt, voller Einschränkungen. Bücher lesen und Fernsehen sind ...

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  • Ein sehr intensiver, autobiographischer Roman

    Unorthodox

    jasimaus123

    13. July 2017 um 09:05 Rezension zu "Unorthodox" von Deborah Feldman

    Unorthodox ist ein autobiographischer Roman von Deborah Feldman, die in eine streng orthodoxe Gemeinde in Williamsburg hineingeboren ist. Sie erzählt in ihrem Buch von ihrer Kindheit, der Glaubensgemeinschaft in der sie aufwächst, ihr Älterwerden und schließlich das Loslösen von diesem streng religiösem Umfeld, dass den Holocaust als Strafe Gottes sah und den Gemeindemitgliedern welchtliche Freuden versagt. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass es mir nicht einfach gefallen ist in die Geschichte hineinzufinden. Obwohl Deborah Feldman ...

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  • Unorthodox

    Unorthodox

    ichundelaine

    09. July 2017 um 11:40 Rezension zu "Unorthodox" von Deborah Feldman

    Wie Sie sehen, wissen Sie nicht die Hälfte... Dieses Buch beschreibt sehr eindringlich die Emanzipation einer mutigen Frau von der ultraorthodoxen Satmaar Gemeinde.Normalerweise verbinden wir eher eine andere monotheistische Religion mit der systematischen Unterdrückung der Frau, Zwangsverheiratung und familiärer und sozialer Kontrolle, doch solche Szenen sind auch im Judentum möglich. Ich hatte bis dato nur entfernt von den ultraorthodoxen Chassidim gehört und sie aufgrund ihrer Uniformierung gesehen, mir war allerdings nicht ...

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