Deborah Feldman Überbitten

(14)

Lovelybooks Bewertung

  • 16 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 2 Leser
  • 2 Rezensionen
(5)
(6)
(2)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Überbitten“ von Deborah Feldman

Kurz nach ihrem 23. Geburtstag verlässt Deborah Feldman die ultraorthodoxe chassidische Gemeinde der Satmarer Juden in Williamsburg, New York, und damit das Leben, das sie in Unorthodox ebenso packend wie anschaulich beschrieben hat. Eine Möglichkeit zurückzukehren gibt es für sie nicht. Sie folgt allein ihrem Traum, gemeinsam mit ihrem Sohn ein freies selbstbestimmtes Leben zu führen.
Ihr Alltag wird aber zum Überlebenskampf, und trotz existentiell bedrohlicher Armut und andauernder Einsamkeit gelingt ihr das Unvorstellbare: Mit der Publikation ihres Bestsellers Unorthodox 2012 wird sie über Nacht zum Medien-Star.
Doch spätestens da wird ihr klar, dass es nicht diese Art von Erfolg ist, die sie sucht, dass es ihr vielmehr seit jeher um eine innere Klarheit, die Integrität ihrer Persönlichkeit geht, die in ihrer religiösen Gemeinschaft mit ihren strengen Regeln immer wieder verletzt wurde. Sie verlässt New York, um auf dem Land die Werke der europäischen Literatur zu lesen, und beginnt zu ahnen, dass ihre Wurzeln in Europa liegen. Instinktiv begibt sie sich auf die Spurensuche ihrer geliebten Großmutter, die den Holocaust überlebt hat und die für sie in Williamsburg die einzige Person war, bei der sie sich sicher und angenommen fühlte.
Als sie zum ersten Mal nach Europa reist, ist sie noch hin- und hergerissen zwischen Ängsten, Vorurteilen und Zweifeln und dem ersten Gefühl eines Ankommens, wird sie schließlich in Berlin in genau jenem Land Wurzeln schlagen, das sie bei den Satmarer Chassidim als das Übel schlechthin kennengelernt hatte.
Bildstark und eindringlich erzählt Deborah Feldman diese Geschichte, in der die äußeren Stationen zugleich eine innere Entwicklung spiegeln. Sie ist das Zeugnis einer Frau, der es nach langem, erkenntnisreichem Weg gelungen ist, ihren Traum zu verwirklichen. Mit Überbitten stellt sie sich in einer verblüffend aktuellen Weise in die Tradition der Aufklärung des europäischen jüdischen Humanismus.
Dieses Buch ist ein faszinierendes Dokument der Versöhnung. Deborah Feldman schreibt dazu: »Der Begriff Iberbetn war in unserer Gemeinschaft so geprägt, dass er zu einem allgemeinen Ausdruck für unwahrscheinliche Eintracht wurde.«

Entwicklungsgeschichte einer sich emanzipierenden Jüdin, spannend, aber auch anstrengend zu lesen

— GersBea

Einfach genial geschrieben, toll reflektiert und eines der spannendsten Leseerlebnisse der letzten Jahre.

— BluevanMeer

Sehr interessant, liest sich aber schwerer als Unorthodox, eher wie ein Sachbuch. Tolle Frau!

— TanyBee

Ein wichtiges und lesenswertes Buch, für das ich einiges an Leseausdauer & Beharrlichkeit benötigte.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Der Weg aus der jüdischen orthodoxen Gemeinde - kein leichter Weg!

— hexhex

mir fehlen die Worte für dieses Leseerlebnis

— Das_Leseleben

Stöbern in Biografie

Wir sind dann wohl die Angehörigen

Das geht unter die Haut.

blaues-herzblatt

Unorthodox

Erschreckend und zugleich faszinierend trifft dieses Buch wohl am ehesten.

Vefara

MUTIG

Ein lesenswertes Buch über die Welt des Scheins und ein Blick hinter die Kulissen.

dieschmitt

Die Magnolienfrau

Eine starke Frau auf einer unbeirrbaren Reise zu sich selbst. 4* und eine Leseempfehlung - nicht nur für Indienfans

SigiLovesBooks

Harte Tage, gute Jahre

Für mich keine Biografie sondern ein Roman mit fiktiven Gesprächen und Ereignissen. Schade, hatte mir mehr erhofft.

placeboduck

Weltmeister ohne Talent

Eine durchweg lesenswerte Biografie. Good job, Mr. Mertesacker ;-)

seschat

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Nachdenkliche Befreiungsgeschichte einer jüdischen Amerikanerin vom ultraorthodoxen Judentum

    Überbitten

    GersBea

    07. February 2018 um 12:10

    Inhalt (Klappentext) Kurz nach ihrem 23. Geburtstag verlässt Deborah Feldman die ultraorthodoxe chassidische Gemeinde der Satmarer Juden in Williamsburg, New York, und damit das Leben, das sie in Unorthodox ebenso packend wie anschaulich beschrieben hat. Eine Möglichkeit zurückzukehren gibt es für sie nicht. Sie folgt allein ihrem Traum, gemeinsam mit ihrem Sohn ein freies selbstbestimmtes Leben zu führen. Ihr Alltag wird aber zum Überlebenskampf, und trotz existentiell bedrohlicher Armut und andauernder Einsamkeit gelingt ihr das Unvorstellbare: Mit der Publikation ihres Bestsellers Unorthodox 2012 wird sie über Nacht zum Medien-Star. Doch spätestens da wird ihr klar, dass es nicht diese Art von Erfolg ist, die sie sucht, dass es ihr vielmehr seit jeher um eine innere Klarheit, die Integrität ihrer Persönlichkeit geht, die in ihrer religiösen Gemeinschaft mit ihren strengen Regeln immer wieder verletzt wurde. Sie verlässt New York, um auf dem Land die Werke der europäischen Literatur zu lesen, und beginnt zu ahnen, dass ihre Wurzeln in Europa liegen. Instinktiv begibt sie sich auf die Spurensuche ihrer geliebten Großmutter, die den Holocaust überlebt hat und die für sie in Williamsburg die einzige Person war, bei der sie sich sicher und angenommen fühlte. Als sie zum ersten Mal nach Europa reist, ist sie noch hin- und hergerissen zwischen Ängsten, Vorurteilen und Zweifeln und dem ersten Gefühl eines Ankommens, wird sie schließlich in Berlin in genau jenem Land Wurzeln schlagen, das sie bei den Satmarer Chassidim als das Übel schlechthin kennengelernt hatte. Bildstark und eindringlich erzählt Deborah Feldman diese Geschichte, in der die äußeren Stationen zugleich eine innere Entwicklung spiegeln. Sie ist das Zeugnis einer Frau, der es nach langem, erkenntnisreichem Weg gelungen ist, ihren Traum zu verwirklichen. Mit Überbitten stellt sie sich in einer verblüffend aktuellen Weise in die Tradition der Aufklärung des europäischen jüdischen Humanismus.Dieses Buch ist ein faszinierendes Dokument der Versöhnung. Deborah Feldman schreibt dazu: »Der Begriff Iberbetn war in unserer Gemeinschaft so geprägt, dass er zu einem allgemeinen Ausdruck für unwahrscheinliche Eintracht wurde.« Inhalt Die Autorin ist in einem ultraorthodoxen engen intoleranten Umfeld in einem jüdischen New Yorker Stadtteil aufgewachsen. Mit 23 Jahren verlässt sie dieses Milieu mit ihrem kleinen Sohn, wohlwissend, dass sie jetzt als Ausgestoßenen angesehen wird und ganz auf sich allein gestellt ist.Sie will sich ihrer jüdischen Identität entledigen, quasi häuten, um sich selbst neu erfinden. Die folgenden sieben Jahre werden geschildert (bis sie mit 30 Jahren dieses Buch schreibt).Ein langer komplizierter Prozess mit vielen Rückschlägen, manchen Fortschritten, vielen wichtigen Begegnungen. An dessen vorläufigem Ende begreift und akzeptiert sie, dass sie ihre jüdischen Wurzeln nicht abschneiden kann, aber ihr Bewusstsein, ihre Wahrnehmung und ihre Werte haben sich verändert. Endlich fühlt sie sich nicht mehr als unvollständig und zerrissen, sondern als „Einheit“.Jedem Jahr ist ein Kapitel gewidmet. Ihr Weg geht von New York über Frankreich, Spanien, Ungarn, Österreich und Skandinavien nach Berlin. Meine Meinung Dieses Buch ist kein einfaches Buch. Es ist ein sehr persönliches ehrliches Buch. Deborah Feldman schildert wie schwer es ist, sich von alten Verhaltensmustern zu befreien, die einem in Kindheit und Jugend aufoktroyiert wurden. Solche Bücher gibt es zuhauf. Das Besondere dieses Buches lag für mich darin, dass ich tief in die Welt des Judentums eintauchte.Gelernt habe ich viel über Bräuche und vor allem den Überbau dieser Religion. Etliches kannte ich bereits dem Begriff nach. Die nachdenklichen Schilderungen veranschaulichten mir deren Einfluss auf das tägliche Leben.Obwohl es kein politisches Buch ist, verstehe ich nun zum Beispiel viel besser warum sich der Konflikt Israel/Palästina seit Jahrzehnten nicht lösen lässt (obwohl das nicht das Thema des Buches ist).Der Holocaust ist überall im Buch spürbar und wird unter verschieden Gesichtspunkten thematisiert. Dessen Einfluss auf Deborah Feldmann als Enkelin einer Überlebenden ist groß. Zugleich ist er in ihrer Familie kein Thema, über das man spricht, was sie schon als Kind ratlos zurückließ.Gut gefallen haben mir die längeren Buchzitate, die auf dunkelgrauen Grund gesetzt, jedem neuen Abschnitt vorangestellt sind, beispielsweise von Epikur, Jean Baudrillard, Joseph Roth, Primo Levi. Titelbild Das gebundene Buch ist hochwertig aufgemacht: ein wie Leinen aussehender glatter Einband, rotes Lesebändchen. Der Buchtitel „Überbitten“ ist in goldfarbener Runenschrift gesetzt. Sicherlich ist diese Darstellung sehr bewusst vom Verlag ausgewählt worden, aber auf mich wirkt das – wegen des 3. Reiches – abstoßend. In einer Buchhandlung hätte ich das Buch nicht in die Hand genommen. Wie gut, dass ich eine ausführliche Besprechung im Radio gehört hatte, die mich neugierig auf das Buch gemacht hat. Fazit Das Buch war oft sehr spannend zu lesen. Wie geht Deborahs Leben weiter, wenn ihre aktuelle Lebenssituation gerade aussichtslos erscheint? Gelingt es ihr das Leben ihrer Großmutter zu entdecken[im ursprüngliche Sinne des Wortes], der einzigen Person, die ihr nahe stand? Wie entwickeln sich ihre persönlichen Beziehungen?Das Buch war mitunter sehr mühsam zu lesen. Die Passagen, wo Deborah Feldman ihr Leben und aktuellen Erkenntnisse in philosophische und religionstheoretische Zusammenhänge einordnet, empfand ich zwar als aufschlussreich, aber oft als sehr zäh. Da hätte ein strengeres Lektorat gut getan.Deshalb nur 4 Sterne, aber ansonsten eine klare Leseempfehlung.Irgendwann werde ich auch das erste Buch „Unorthodox“ von Deborah Feldmann lesen.

    Mehr
  • Seitenzähler 2018

    LovelyBooks Spezial

    Nynaeve04

    Hallo zusammen! Es ist wieder soweit - ab sofort könnt ihr euch für den Seitenzähler 2018 anmelden.   Worum geht es?Im Allgemeinen geht es um die Auflistung der gelesenen Seiten pro Monat/Jahr. Ihr könnt euch dazu ein Ziel setzen wie viele Bücher und Seiten ihr im Jahr lesen möchtet. Ihr könnt aber auch einfach so ohne Ziel mitmachen. Wie funktioniert es?1. Erstellt einen Kommentar, dann kann ich euch hier verlinken. In diesem Kommentar zählt ihr eure Seiten und Bücher. Bitte zählt in jedem Monat selbst eure Gesamtzahl an gelesenen Büchern und Seiten zusammen. Dies könnt ihr bspw. nach folgendem Muster tun: Januar x Bücher - x gelesene Seiten Februar x Bücher - x gelesene Seiten usw. Gesamt: x Bücher - x gelesene Seiten 2. Wer zwei Monate lang seinen Beitrag nicht aktualisiert hat, scheidet aus. Über diesen Startbeitrag erfahrt ihr, wenn ihr gefährdet sein solltet. 3. Bitte tragt eure Aktualisierung immer bis zum 05. des neuen Monats ein. Ich werde dann in den Tagen danach die Aktualisierung im Startbeitrag vornehmen - allerdings nur einmal im Monat. Wenn ihr also erst nach dem 05. des neuen Monats euren Sammelbeitrag aktualisiert und ich bin schon fertig mit der Aktualisierung des Startbeitrags, dann werde ich euch erst bei der nächsten Aktualisierung einen Monat später berücksichtigen. Es gibt keine Rezensionspflicht! Listet bitte nicht in euren Sammelbeiträgen die Bücher auf, das wird sonst für mich zu unübersichtlich - ich will in euren Sammelbeiträgen im Prinzip nur die Zahlen pro Monat sehen. Wenn ihr euch an eure gelesenen Bücher erinnern wollt, dann könnt ihr gerne die Bücher über die Büroklammer anhängen und ihr dürft gerne, wenn ihr es wollt die Rezensionen einfach so posten - ist aber keine Pflicht! Ein Einsteigen nach dem 01.01.2018 ist jederzeit möglich. Falls ihr später einsteigt, schickt mir bitte den Link zu eurem Sammelbeitrag per PN zu, damit er hier nicht untergeht. Danke! :) Falls ihr Fragen habt, dürft ihr euch gerne an mich wenden. Ich wünsche euch viel Spaß dabei! Teilnehmer: -favbooks-, Ziel 50 Bücher/20.000 Seiten --> 3 Bücher/ 1.367 Seiten 0Soraya0, Ziel 100 Bücher/25.000 Seiten  --> 51 Bücher/12.068 Seiten AberRush, Ziel 90 Bücher/35.000 Seiten --> 19Bücher/8.437 Seiten adventurously, Ziel 40 Bücher/16.000 Seiten --> 14 Bücher/4.579 Seiten Aleetaya, Ziel 24 Bücher/12.000 Seiten --> 7 Bücher/3.278 Seiten Aleida, Ziel 70 Bücher --> 20 Bücher/9.065 Seiten AmberStClaire --> 29 Bücher/8.361 Seiten ANATAL, Ziel 55 Bücher/20.000 Seiten --> 18 Bücher/9.434 Seiten andreina, Ziel 100 Bücher/25.000 Seiten --> 34 Bücher/6.337 Seiten AnneMayaJannika, Ziel 80 Bücher/16.000 Seiten --> 26 Bücher/6.713 Seiten Annika_70, Ziel 60 Bücher --> 18 Bücher/7.482 Seiten Buchgespenst, Ziel 250 Bücher/100.000 Seiten  --> 106 Bücher/30.680 Seiten ChattysBuecherblog, Ziel 60 Bücher  --> 35 Bücher/12.943 Seiten Chrisi3006, Ziel 52 Bücher/15.600 Seiten  --> 37 Bücher/14.464 Seiten Constanze_K, Ziel 10.000 Seiten  --> 11 Bücher/3.573 Seiten Daniliesing  --> 5 Bücher/1.805 Seiten Darcy, Ziel 25 Bücher/10.000 Seiten  --> 3 Bücher/2.368 Seiten Darkmoon81, Ziel 75 Bücher  --> 24 Bücher/9.827 Seiten Denise7xy, Ziel 50 Bücher/20.000 Seiten  --> 19 Bücher/7.603 Seiten DianaE, Ziel 120 Bücher/50.000 Seiten  --> 80 Bücher/28.621 Seiten diebuchrezension, Ziel 50 Bücher/15.000 Seiten  --> 26 Bücher/7.815 Seiten dieschmitt, Ziel 52 Bücher  --> 47 Bücher/10.084 Seiten Elfeliya, Ziel 24 Bücher/3650 Seiten  --> 9 Bücher/3.077 Seiten evan, Ziel 40 Bücher  --> 23 Bücher/8.410 Seiten faanie, Ziel 80 Bücher  --> 40 Bücher/18.173 Seiten FantasyBookFreak, Ziel 60 Bücher/20.000 Seiten  --> 15 Bücher/4.737 Seiten FrauAragon, Ziel 150 Bücher/50.000 Seiten  --> 3 Bücher/1.153 Seiten Frenx51, Ziel 50 Bücher  --> 11 Bücher/3.482 Seiten glanzente, Ziel 70 Bücher/14.000 Seiten  --> 13 Bücher/4.430 Seiten Hortensia13, Ziel 100 Bücher/30.000 Seiten --> 25 Bücher/10.013 Seiten ioreth, Ziel 50 Bücher/30.000 Seiten  --> 12 Bücher/5.247 Seiten janaka, Ziel 130 Bücher/42.000 Seiten  --> 22 Bücher/6.895 Seiten Jassi1993, Ziel 80 Bücher  --> 29 Bücher/7.959 Seiten jenvo82, Ziel 80 Bücher  --> 25 Bücher9.718 Seiten Julchen77, Ziel 45 Bücher/15.000 Seiten --> 17 Bücher/5.492 Seiten Katinka17  --> 7 Bücher/2.924Seiten kattii  --> 8 Bücher/2.222 Seiten Keksisbaby, Ziel 100 Bücher   --> 37 Bücher/12.869 Seiten Kirschbluetensommer, Ziel 50 Bücher  --> 16 Bücher/8.398 Seiten kleinechaotin, Ziel 60 Bücher/15.000 Seiten  --> 19 Bücher/5.949 Seiten kleine_welle, Ziel 70 Bücher/25.000 Seiten  --> 27 Bücher/11.076 Seiten Kuhni77, Ziel 100 Bücher  --> 14 Bücher/3.836 Seiten LadySamira091062, Ziel 210 Bücher/156.000 Seiten  --> 58 Bücher/21.158 Seiten Larii-Mausi, Ziel 100 Bücher/20.000 Seiten  --> 15 Bücher/4.535 Seiten lieblingsleben, Ziel 30 Bücher  --> 12 Bücher/3.962 Seiten LindyBooks  --> 9 Bücher/3.968 Seiten littlesparrow  --> 9 Bücher/2.532 Seiten mabuerele, Ziel 300 Bücher/90.000 Seiten  --> 113 Bücher/31.012 Seiten Maddinliest, Ziel 120 Bücher/45.000 Seiten  --> 49 Bücher/16.786 Seiten Marvey, Ziel 45 Bücher  --> 19 Bücher/8.456 Seiten Meeko81, Ziel 52 Bücher/18.200 Seiten  --> 9 Bücher/3.884 Seiten MiniMixi,   --> 11 Bücher/4.521 Seiten Monice, Ziel 60 Bücher/20.000 Seiten  --> 16 Bücher/6.619 Seiten Musikpferd, Ziel 50 Bücher/10.000 Seiten --> 43 Bücher/6.308 Seiten Nannidel, Ziel 50 Bücher/10.000 Seiten --> 8 Bücher/2.314 Seiten niknak  --> 36 Bücher/11.831 Seiten Nynaeve04, Ziel 80 Bücher/35.000 Seiten  --> 35 Bücher/12.813 Seiten pinucchia, Ziel 57 Bücher/24.000 Seiten  --> 13 Bücher/4.734 Seiten QueenSize, Ziel 80 Bücher  --> 25 Bücher/8.886 Seiten Ro_Ke, Ziel 250 Bücher/80.000 Seiten   --> 148 Bücher/67.964 Seiten sansol, Ziel 150 Bücher  --> 33 Bücher/10.219 Seiten ScheckTina, Ziel 100 Bücher/16.000 Seiten  --> 61 Bücher/19.841 Seiten Steph86, Ziel 120 Bücher, 30.000 Seiten  --> 45 Bücher/9.116 Seiten SomeBody  --> 23 Bücher/8.193 Seiten Sportloewe, Ziel 50 Bücher/4.500 Seiten --> 17 Bücher/1.222 Seiten suggar, Ziel 110 Bücher/36.000 Seiten  --> 42 Bücher/13.458 Seiten sunlight, Ziel 150 Bücher/40.000 Seiten  --> 42 Bücher/11.215 Seiten Sutchy, Ziel 100 Bücher  --> 72 Bücher/21.945 Seiten Wuschel  --> 39 Bücher/13.033 Seiten Yolande, Ziel 90 Bücher/40.000 Seiten  --> 23 Bücher/11.814 Seiten zessi79  --> 14 Bücher/3.745 Seiten Gesamt: 2.012 Bücher/676.515 Seiten

    Mehr
    • 234
  • Mir fehlen die Worte.

    Überbitten

    Das_Leseleben

    16. June 2017 um 11:53

    Wenn ich am Anfang einer jeden Buchsaison die Kataloge durchschmöckere gibt es für mich immer nur sehr wenige Ankündigungen deren Erscheinung mich und mein Herz jubeln lassen. ‚Überbitten‘ von Deborah Feldman ist eines dieser Bücher. Umso mehr freue ich mich darüber, das es mir der Secession Verlag für Literatur zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank an dieser Stelle.Das zweite Buch der Autorin, das in Deutschland im Mai 2017 erschienen ist. Es hat in der wundervollen Hardcover-Ausgabe 704 Seiten.   Inhalt:Mit 23 Jahren und einem kleinen Sohn verlässt Deborah Feldman die ultraorthodoxe chassidische Gemeinschaft der Satmarer Juden in New York.Ihre Suche nach dem Selbst führt Deborah Feldman durch viele Höhen und Tiefen, oft geprägt von Ängsten, aber auch von Glück. Ihre Reise führt sie dabei von New York über viele Umwege nach Berlin.    Meine Meinung:Seit fast drei Jahren betreibe ich meinen Blog. Aber noch nie ist es mir so unglaublich schwer gefallen eine Rezension zu verfassen. Denn kein Wort was hier geschrieben steht, wird ‚Überbitten‘ gerecht. Die Lesung am 14.06.17 hat mir diese Aufgabe nicht grade einfacher gemacht. Ich bin noch immer geflasht von meinen Eindrücken, dieser wundervollen Lesung - Danke Deborah Feldman.Wer ‚Überbitten‘ zum ersten mal aufschlägt und zu lesen beginnt, der wird vom ersten bis zum letzten Wort feststellen, das es Deborah Feldman´s eigene Sprache ist, welche aus diesem Schreibstil spricht. Sie wirkt wesentlich freier in ihrem Ausdruck, irgendwie glücklich und angekommen.Sehr behutsam bringt sie den Leser dazu ihre Reise mitzufühlen und zu verstehen. Eine Reise die sie von ihren Wurzeln wegbringt und zu viel tieferen Wurzeln hinführt. Wie Geist an ihrer Seite, ihre Großmutter. Trotz das Deborah Feldman mit aller Macht aus der Gemeinschaft der Satmarer Juden ausgestoßen wurde und sie keinen Kontakt mehr zu dieser Dame hat, trägt sie die Großmutter immer im Herzen. In dem sie ihre Spuren verfolgt findet sie über Umwege ihren eigenen Weg. Ihr Blickwinkel ist dabei der eines kleinen Kindes, welches total wissbegierig und neugierig seine Umgebung zu entdeckt, gleichzeitig ist sie eine Löwenmutter. Ohne Vorurteile zieht sie ihre Schlüsse. Vielmehr versucht sie immer zu verstehen warum die Begebenheit so sind wie sie sind. Vergebung und sich selbst anzuerkennen spielt dabei eine prägende Rolle. Dies wird schon durch den Titel ‚Überbitten‘ (im jüdischen Überbeten, heißt soviel wie sich von seinen Schuldgefühlen rein waschen).Wir als Leser verfolgen eben diesen Weg mit. Ein Weg der oft sehr steinig ist und so manches mal an einem ganz anderen Punkt endet als ich es vermutet habe. Dabei spielen die Themen Glauben, Religion, Feminismus eine zentrale Rolle. Gleichzeitig ist es ein Buch voll von Liebe zur Literatur und ihrer Bedeutung für die Autorin. Des Weiteren hat sie mich mit ihrer Leidenschaft fürs Reisen abholen können. Bildgewaltig werden diese Reisen beschrieben. Ich selber hatte immer das Gefühl mit der Autorin zusammen diese Orte zu bereisen.Deborah Feldman ist eine starke Frau. Eine großartige Schriftstellerin. Ein Mensch der für das einsteht, was er fühlt. Ich hoffe darauf noch Einiges von ihr hören und lesen zu dürfen.Es gibt Bücher die prägen einen fürs ganze Leben ‚Überbitten‘ und auch ’Unorthodox’ sind zwei dieser Bücher.Mehr Infos: http://das-leseleben.webnode.com/news/uberbitten-von-deborah-feldman/

    Mehr
    • 2
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks