Deborah Harkness Das Buch der Nacht

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Inhaltsangabe zu „Das Buch der Nacht“ von Deborah Harkness

Wenn die größte Gefahr eine Liebe hervorbringt, die stärker ist als das Leben selbst ... Nach ihrer Zeitreise in das London Elisabeths der Ersten kehren Diana Bishop und Matthew Clairmont zurück in die Gegenwart, wo sie neue Herausforderungen, vor allem aber alte Feinde erwarten. In Sept-Tour, der Heimat von Matthews Ahnen, treffen sie aber auch endlich ihre Freunde und ihre Familien wieder. Außerdem werden sie mit einem tragischen Verlust konfrontiert, der besonders Diana sehr trifft. Die wahre Bedrohung für die Zukunft aber muss noch aufgedeckt werden, und dafür ist es von höchster Wichtigkeit, das Geheimnis um das verschollene Manuskript Ashmole 782 zu entschlüsseln und die fehlenden Seiten zu finden …

Ein sehr spannendes Ende einer traumhaften Trilogie. Das Buch schließt perfekt an die vorherige Story an, jedoch mit einigen Tippfehlern.

— Mandy20
Mandy20

Wunderbarer Abschluss der Trilogie!

— Tamara_W
Tamara_W

Ausgezeichnetes Finale! Ein Buch mit viel Liebe zum Detail.

— niknak
niknak

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  • Sehr gute Story, dennoch Tippfehler in der deutschen Übersetzung

    Das Buch der Nacht
    Mandy20

    Mandy20

    27. August 2017 um 18:07

    Es ist schade, dass ich an manchen Stellen der deutschen Übersetzung hier und dort einen Tippfehler entdeckt habe. Da ich die ersten beiden Bücher auf Englisch gelesen habe, kann ich nicht sagen, ob dieser Fehler dort ebenfalls vorkommt. Dennoch ist die Story sehr gut, eine perfekte Mischung aus Spannung und Humor.

  • Das Leseerlebnis schlecht hin

    Das Buch der Nacht
    Noemi_Boettcher

    Noemi_Boettcher

    24. July 2017 um 19:43

    Sehr geehrte Damen und Herren, ich präsentiere ihnen Das Buch der Nacht von Deborah Harkness. Dieses wundervolle Exemplar eines Romanes bildet den dritten Teil der All-Souls-Trilogie (oder auch Matthew und Diana Trilogie) und einen krönenden Abschluss. Die Trilogie erschien im Blanvalet-Verlag und ist mit seinem Cover ein richtiger Eyecatcher. Wie auch schon „Im Bann der Jägerin“, ist auch „Das Buch der Nacht“ ein mir zugesendetes Rezensionsexemplar des Randomhouse-Verlags und wartet darauf rezensiert zu werden. Dann wollen wir mal nicht länger um den heißen Brei herum reden! Cover: Wie schon erwähnt finde ich das Cover sehr schön und ansprechend. Tatsächlich habe ich den ersten Teil damals wahrscheinlich nur wegen seines Covers gekauft. Ich weiß, ich weiß. Man soll ein Buch nicht nach seinem Umschlag beurteilen. Aber mal ehrlich, wer tut es nicht? Das Design hat zwar nicht unbedingt etwas mit dem Buch zu tun, ist aber dennoch sehr stimmig. Auch das Spiel mit der Größe der Schrift hat etwas für sich. An dieser Stelle ein Kompliment an den Graphicdesigner! Inhalt: Nach ihrer Zeitreise in das London Elisabeths der Ersten kehren Diana Bishop und Matthew Clairmont zurück in die Gegenwart, wo sie neue Herausforderungen, vor allem aber alte Feinde erwarten. In Sept-Tour, der Heimat von Matthews Ahnen, treffen sie aber auch endlich ihre Freunde und ihre Familien wieder. Außerdem werden sie mit einem tragischen Verlust konfrontiert, der besonders Diana sehr trifft. Die wahre Bedrohung für die Zukunft aber muss noch aufgedeckt werden, und dafür ist es von höchster Wichtigkeit, das Geheimnis um das verschollene Manuskript Ashmole 782 zu entschlüsseln und die fehlenden Seiten zu finden … Das Buch schaft es auf stolze 768 Seiten. Manch einer würde allein bei dieser Anzahl von einem zähen, kaugummifädenziehenden Lesestoff ausgehen, doch nichts da. Jede einzelne Seite ist es wert gelesen zu werden. Es wird nie langweilig, oder gar absurd. Deborah Harkness schafft es historische Fakten gekonnt umzuspinnen, die Authentizität zu wahren und den anspruchsvollen Leser in eine Welt ohne Plot-Löcher und Ungereimtheiten zu entführen. Tatsächlich ist dieses Buch eines meiner Lieblinge, da ich noch nie einen Fantasyroman gefunden habe, der gleichzeitig solch einen wissenschaftlichen und historischen Plotstrang hat. Dabei wird auch der Zusammenhang zwischen der Autorin und der Hauptcharakterin offensichtlich: Beide sind Historiker. Charaktere: Ach, was soll ich sagen? Ich habe mich verliebt! Verliebt in die fast akribische Ausarbeitung und Individualisierung jedes noch so kleinen Charakteres. Selbst die Nebendarsteller bekommen ein,e von Deborah selbst geschriebene, Akte voll mit Eigenschaften. Natürlich sind jedoch die Hauptdarsteller Matthew und Diana am fasettenreichsten. Matthew ist stoisch, besitzergreifend, umsorgend, kämpferisch aber auch verletzlich, hilflos und manchmal ängstlich. Er ist nicht nur ein leuchtender Beschützer, sondern auch ein dunkler Räuber. Diana ist sanft und aufbrausend, stark wie eine Löwin und doch nur eine sterbliche Hexe, glühend wie eine Supernova und doch schwarz wie das Buch der Nacht. In diesen beiden Figuren vereinen sich die verschiedensten Gegensätze. Sie Bilden zusammen ein Ganzes, das auf verschieden Weisen wiederkehrt, nicht nur als Menschen, sondern auch als chemische Stoffe, Zeichnungen und Geheimnisse. Fazit: Für mich ist dies ein typischer Vertreter der anspruchsvollen Unterhaltungsmedien. Ein Buch, das einen lange fesselt und doch ein gewisses Maß an Wissen und, naja, Anspruch an den Leser enthält. Ich würde (und tue es hiermit) es jedem empfehlen, der Fantasy- und historische Romane liebt. Fünf von Fünf Buchpunkten! Mein Blog: phantastischebucherwelt.wordpress.com

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  • Vampire, Hexen, Dämonen für den gehobenen Lesegeschmack!

    Das Buch der Nacht
    Buechergarten

    Buechergarten

    13. March 2017 um 11:54

    INHALT: Nach ihrer Zeitreise in das elisabethanische London kehren Diana und Matthew zurück in die Gegenwart. Doch dort warten nicht weniger große Herausforderungen auf sie: Es gilt Freunde und Familie wieder zu treffen und zu vereinen, Feinde zu bezwingen und einen tragischen Verlust zu verarbeiten. Die größte Bedrohung allerdings verbirgt sich noch im Dunkeln, kann jedoch die gesamte Zukunft ins Wanken bringen. Und schließlich ist da noch Ashmole 782 das dringend gefunden, mit den fehlenden Seiten verbunden und entschlüsselt werden muss um Diana und Matthews Familie und ihre Liebe zueinander zu retten…   EIGENE MEINUNG: Auch hier habe ich mit dem botanischen Zusammenspiel von Blättern und Blüten der Pflanze auf dem Cover wieder so meine Probleme ;) aber an sich passt es wieder wunderbar zu den Vorgängern! Der Hintergrund ist diesmal in Blau gehalten und auch dem inhaltlichen Abschluss dieser Trilogie entspricht es für mich sehr gut! Auch bei diesem 3. Teil auf jeden Fall noch der Hinweis, dass es – meiner Meinung nach – keinen Sinn macht diesen Teil ohne Kenntnis der ersten Bände zu lesen. Es ist eine extrem zusammenhängende Geschichte, bei der schon die Aufteilung in drei Teile ganz anders wirkt als in typischen Trilogien (Hauptteil – Mitte – Schluss). Es ist eher ein großes verwobenes Ganzes! Was für die Vorgängerbände gilt, gilt auch in diesem Teil: Wir haben weiterhin vor allem erwachsene Protagonisten, einen Touch Liebe, eine extrem komplexe Thematik, durchaus etwas an Gewalt und insgesamt ist das ganze keine leichte Kost bzw. nichts für Zwischendurch. Alles ist sehr detailreich und akkurat beschrieben, in sich aber stets stimmig! Ich war bei diesem Teil einfach nur noch gespannt wie die Geschichte endet, was es mit der mysteriösen Gefahr auf sich hat und welchen Schatz Ashmole 782 letztendlich birgt! Auch in diesem Band haben wir wieder einige Ortswechsel vor uns, was für mich sehr angenehm und abwechslungsreich zu lesen war! Allerdings ist es kein Vergleich zum 2. Band in dem wir ja in der Zeit gesprungen sind und vor allem historisches in den Mittelpunkt gerückt ist. Im Vergleich zum letzten Teil gibt es hier kein Glossar – geschadet hätte es auch nach 2 Bänden mit den Charakteren meiner Meinung nach trotzdem nicht. Die Suche nach den Buchseiten zu Ashmole 782 hat mir gut gefallen, auch wenn man sich fragen kann ob sie nicht zu leicht zu Diana und Matthew gefunden haben. Außerdem bietet dieser Teil wirklich schöne und ergreifende Momente. Vor allem Gallowglass habe ich unheimlich ins Herz geschlossen und hier ist auch einer meiner wenigen Kritikpunkte: Seine Zukunft ist mir zu offen gelassen und ich hätte mir da noch einen Funken HappyEnd gewünscht! Ein weiterer Kritikpunkt oder eine offene Frage ist für mich wie es nach dem Schluss mit Diana und Matthew in Bezug auf das „Altern“ weiter geht. Matthew wird als Vampir ja ewig jung bleiben… Abgesehen davon kann ich mit dem Ende sehr gut leben und auch die Entwicklung die die Charaktere hier noch einmal genommen haben war wirklich schön. Diana und ihre Magie, vor allem das Weben von Zaubersprüchen, haben mich in diesem Teil bezaubert, trotzdem ist sie irgendwie auch „nach Hause zurückgekehrt“. Den Hauptteil der Geschichte erleben wir erneut aus Matthews bzw. Dianas Sicht, allerdings wieder durchbrochen von anderen Charakteren, was mir sehr gut gefallen hat! Ich habe mittlerweile so viele von ihnen ins Herz geschlossen - Sarah, Em, Marthe, Phillipe, Ysabeau etc.! Die Nebencharaktere spielen hier wirklich eine große Rolle und über einen den wir schon in der Vergangenheit kennen gelernt haben und in diesem Teil wieder treffen habe ich mich besonders gefreut! :) Dieser Teil hat für mich alle Handlungsstränge und Personen zueinander geführt und besonders die Punkte Loyalität, Familie und Zusammenhalt hervorgehoben! Für den Bereich Alchemie aus dem 2. Band kam hier eine deutlich wissenschaftlichere Komponente hinzu, die mir wahnsinnig gut gefallen hat! Es war eine kleine Reise zu den Ursprüngen der Arten und mit Diana erneut in die Bibliothekswelten! Auch das Treffen mit anderen Hexen war wieder absolut super! In jedem Gebiet stellt dieses Buch für mich einen gewissen Anspruch an den Leser und braucht Interesse in vielen verschiedenen Bereichen. Es lebt von der Beschäftigung mit diesen Themen und klingt durchaus auch nach Beenden des Buches noch im Leser nach! Für mich ein schöner Abschluss der Trilogie, der gekonnt die Brücken über die Jahrhunderte, verschiedenste Charaktere und Handlungen schlägt! Die Auflösung der vielen Fragen war genauso toll wie der Showdown zum Schluss! Hut ab vor der Autorin, die hier alle Irrungen, Wirrungen, Verstrickungen und Geschehnisse so vorausgeplant hat, dass es am Ende ein stimmiges Ganzes ergibt! Ich bin auch sehr gespannt, ob wir doch noch irgendwann etwas Neues von dieser Reihe zu hören bekommen, das Ende würde dies durchaus hergeben und ich würde mich freuen! :) FAZIT: Eine tolle Trilogie, rund um Hexen, Dämonen und Vampire, allerdings mit äußerst komplexer Thematik, erwachsenen Charakteren und einem großen historischen Teil! Auf keinen Fall eine Reihe für Nebenbei oder Zwischendurch!

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  • Das Geheimnis der Geheimnisse

    Das Buch der Nacht
    niknak

    niknak

    11. February 2017 um 18:01

    Inhalt: Diana Bishop und Matthew Clermont sind wieder zurück in der Gegenwart. Ihre Reise in die Vergangenheit hat die beiden sehr verändert, vorallem auch ihre Beziehung zueinander gefestigt. Gemeinsam müssen sie für ihre Liebe zueinander und für ihre gesamte Familie kämpfen. Dabei zählt es neue Verbündete zu gewinnen und alten Feinden keine Chance zu lassen. Zusätzlich müssen sie auch noch das Manuskript Ashmole 782 wieder vervollständigen. Können sie alles unter einen Hut bringen oder ist die Verantwortung zu groß? Mein Kommentar: Die ist der letzte Band der All Souls Reihe. :( Die Reihe hat mir ausgesprochen gut gefallen. Jedes einzelne Buch davon hat mir gleich gut gefallen. Ich bin wirklich traurig, dass die Reihe beendet ist. Dieses Buch ist aus den verschiedensten Sichten geschrieben. Mal in der Ich - Pespektive von Diana, mal als auktorialer Erzähler, der alles überblickt. Jedoch auch Matthew kommt manchmal zu Wort. Die Wandlung, die die Charaktere im Laufe der Reihe hinlegten waren sehr schön zu beobachten. Jeder auf seine eigene Art und Weise. Dianas Veränderungen sind viel offensichtlicher als die meisten anderen. Matthews Wandlung ist nicht ganz so gut sichtbar. Dennoch merkt man sie, wenn man aufmerksam die Bücher lest. Diana wurde sehr viel Selbstbewusster und schaffte es ihre Angst zu überwinden. Sie nahm ihre Schicksal als Hexe an und kam immer besser mit ihren Kräften zu recht. Die Hexe weiß um ihre Macht und setzt sie, wenn nötig, auch ein. Diana würde alles für ihre Familie tun. Matthew sagte einmal sie seie das Herz der Familie. Damit hat er vollkommen recht. Diana wurde zum Dreh - und Angelpunkt der Familie Clairmont - Bishop. Matthew war am Anfang sehr von seinen Schuldgefühlen geplagt. Der Vampir gab sich die Schuld an allem was passiert. Er war überaus beschützend gegenüber der Seinen, versuchte jedoch seine Interessen durchzusetzten ohne Rücksicht auf Verluste. Diana zeigte Matthew wieder was Liebe ist. Matthew neigte dazu Diana sehr einzuschrenken, damit ihr ja nichts passiert. Er engte Diana sehr ein. Mit der Zeit besserte sich dies jedoch und Diana hatte sehr viel mehr Freiheiten. Im letzten Band wurde die Biologie wieder wichtiger. Marcus und Miriam sind wieder aufgetaucht und analysieren gemeinsam mit Chris, dem besten Freund von Diana, die Blut- und Speichelproben der Vampire, Dämonen und Hexen. Wieder ist jedoch alles sehr schön erklärt, ohne zu viel in die Materie einzudringen. Mein Fazit: Das Buch wurde, wie seine Vorgänger, mit sehr viel Hingabe und Liebe zum Detail geschrieben. Ich finde es wirklich schade, dass die Reihe hiermit beendet ist. Ich kann die Reihe All Souls wirklich jedem empfehlen. Ganz liebe Grüße, Niknak

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  • Wunderbares Finale dieser tollen Trilogie

    Das Buch der Nacht
    Thommy28

    Thommy28

    15. January 2017 um 16:11

    Einen knappen Ausblick auf das Geschehen gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:Nachdem der zweite Band der Trilogie praktisch ausschließlich in der Vergangenheit - im Jahr 1590/91 - gespielt hat, kehren wir im Abschlussband wieder in die Gegenwart zurück. Trotzdem gibt es immer wieder historische Rückblicke die die Handlung auflockern.Zum Schreibstil kann ich mich nur wiederholen: Sehr Detailreich, mit viel Liebe und Herz formuliert und von ruhigem Lesefluss. Zwar mündet die Geschichte in ein grandioses Finale, ohne dabei aber in Hektik zu verfallen. Fazit: Eine herrlich zu lesende Fantasy-Geschichte vor einem lebendigen historischen Hintergrund! TOP!

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  • Der krönende Abschluss der großen Saga...

    Das Buch der Nacht
    Leseratte2007

    Leseratte2007

    30. December 2016 um 12:41

    Darum geht es (Klappentext):Wenn die größte Gefahr eine Liebe hervorbringt, die stärker ist als das Leben selbst... Nach ihrer Zeitreise in das London Elisabeth I. kehren Diana Bishop und Matthew Clairmont zurück in die Gegenwart, wo neue Herausforderungen, vor allem aber alte Feinde sie erwarten. In Sept-Tour, der Heimat von Matthews Ahnen, treffen sie aber auch endlich ihre Freunde und ihre Familien wieder. Außerdem werden sie mit einem tragischen Verlust konfrontiert, der besonders Diana trifft. Die wahre Bedrohung für die Zukunft aber, muss noch aufgedeckt werden, und dafür ist es von höchster Wichtigkeit, das Geheimnis um das verschollene Manuskript Ashmole 782 zu entschlüsseln und die fehlenden Seiten zu finden. Der krönende Abschluss der großen Saga.Meine Meinung:Die Reihe hat mich schwer begeistert und ich finde es sehr schade, dass die Geschichte um Diana und Matthew schon vorbei ist.Die Beiden sind einfach nur wundervoll zusammen und man spürt praktisch die Funken zwischen den Beiden. Der Schreibstil ist einfach nur einzigartig und ich bin sehr froh, dass ich diese Reihe entdeckt habe und gelesen habe.Die ganzen historischen Informationen waren sehr gut in die Geschichte eingearbeitet und haben ein gefühl der Glaubwürdigkeit und ein Gefühl, das man dazugehört geschaffen.Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet und so lebendig. Die Handlung war am Anfang des ersten Bandes so verwirrend und verworren und jetzt ergibt alles einen Sinn. Es war die ganze Zeit über spannend. Intrigen, Rache und Ereignisse, die zwar schrecklich sind, aber so zur Geschichte gehören.Das Buch, die ganz Reihe war sehr faszinierend und einfach nur toll, dass ich es so schade finde, dass die Geschichte um die Beiden schon vorbei ist. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen.

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  • Einfach süchtig machend...

    Das Buch der Nacht
    Cyfedia

    Cyfedia

    21. November 2016 um 15:13

    Meinung:Wer eine fantastische Geschichte mit komplexer Thematik und erwachsenen Charakteren sucht, der ist hier genau an der richtigen Stelle.Nachdem ich von den ersten Teilen schon so sehr begeistert war, war es nur klar das der letzte auch endlich gelesen werden musste. Allerdings wirken die Bücher immer etwas abschreckend, denn leichte Kost sind sie auf keinen Fall und schnell durch schon gar nicht. Dies hat aber überhaupt nichts damit zu tun, dass sie zäh wären. Im Gegenteil sie sind einfach so wundervoll detailreich und akkurat, dass dies die Seiten sehr schnell füllt. Die Sprache ist wirklich super, die detailreiche Beschreibung, die historische Recherche und das ganze drum herum machen diese Buchreihe einfach nur super stimmig. Man möchte am liebsten darin versinken und nie wieder auftauchen.Da dies der letzte Teil einer Trilogie ist möchte ich zur Geschichte selbst sehr wenig sagen um nicht zu Spoilern. Im Finale der Serie haben wir auf jeden Fall einen sehr regen Ortswechsel, was aber auch überhaupt nicht schlimm ist. Im Gegenteil, es ist super abwechslungsreich, man befindet sich laufend wo anders. Des Weiteren passiert unglaublich viel, da sich die Suche nach den fehlenden Buchseiten des Buch des Lebens schwerer als angenommen gestaltet. Außerdem taucht ein alter Bekannter wieder auf, welcher auch hier als Antagonist dient. Es gibt also Ärger an allen Fronten, niemandem ist wirklich zu trauen und die Kongregation ist ziemlich eingerostet in ihren Regeln. Trotzdem all der Dramatik gibt es jedoch auch wirklich schöne und ergreifende Momente. Diana hat sich für mich wirklich unglaublich toll entwickelt. Am Anfang wollte sie mit der Magie überhaupt nichts zu tun haben und hat sich verschlossen. Ich finde es schön, dass sie im Verlauf immer Stärker wurde, auch persönlich, und die Magie als ein Teil von sich akzeptiert und sogar lieben gelernt hat.Mathew ist immer noch nicht mein totaler Favorit, denn das ist und bleibt Marcus, aber ich finde ihn langsam ganz angenehm. Ich komme mit seiner besitzergreifenden alles kontrollierenden Art nicht ganz zurecht, auch wenn er es ja meistens gut meint. Aber am Ende überrascht er dann doch noch.Die letzten Sätze in dem Buch lassen einen ja fast schon hoffen, dass wir erneut von Diana und Mathew hören könnten, denn einige Dinge fangen gerade erst an sich zu entwickeln. Ich bin gespannt ob hier noch etwas kommt.Fazit:Eine wirklich fantastische Geschichte mit spannenden historischen Hintergründen. Durch die liebevolle und detailreiche Erzählung möchte man am liebsten nur noch abtauchen und darin verweilen. Ein wirklich großartiger Abschluss einer großartigen Reihe.

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    • 2
  • Fantasievoll und Detailreich

    Das Buch der Nacht
    CocuriRuby

    CocuriRuby

    11. October 2016 um 21:13

    Ich habe mich sehr auf den diesen letzten Teil der Trilogie gefreut. Wurde jedoch nicht so begrüßt, wie ich erhofft hatte. Denn der Einstieg war nicht unbedingt einfach. Ich musste feststellen, dass ich doch recht viel von den vorherigen Bänden vergessen hatte. Vor allem bei Namen hatte ich mal wieder so meine Probleme. Es gab da auch praktisch keine Hilfestellung. Bei so vielen Charakteren, die alle irgendwie miteinander verwoben sind, wäre ein Glossar durchaus angebracht gewesen. Das Buch ist hauptsächlich aus zwei Sichten geschrieben, nämlich aus der von Diana und Matthew. Allerdings wird das ab und an unterbrochen und das Kapitel wird dann von einer anderen Figur erzählt. Gerade zu Begann  ist es multiperspektiv geschrieben – das hilft auch nicht gerade dabei in die Geschichte gut reinzukommen. Auch dieses Buch ist wieder sehr ruhig. Viele könnten es auch langweilig finden. Ich empfand es weitestgehend angenehm, auch wenn ich dieses Mal sagen muss, dass in diesem Teil (mind. die erste Hälfte) nicht so viel passiert. Sehr lange geht es z.B. um das Weben von Zaubersprüchen – das ist nicht unbedingt uninteressant, aber nach einer Weile reicht es dann auch. Es ist schon recht gestreckt. Ab einen bestimmten Punkt aber, hatte ich dann endlich wieder das in diesem Band gefunden, was ich an den ersten beiden so mochte. Da wurde die Geschichte wieder interessanter, die Atmosphäre und Stimmung war wieder da und auch die Handlung nach deutlich an Fahrt auf. Die Geschichte bot auch ein paar gute Wendungen und in diesem letzten Band wurden auch alle Handlungsstrenge zusammen geführt, auch wenn nicht alles davon wirklich realistisch war. Eine bestimmte Kernwendung jedoch fand ich wirklich störend, bzw. das Prinzip dahinter. Das war im zweiten Band auch schon der Fall: Nämlich, dass im vorherigen Band ein großes Ereignis gab, was dann aber im folgeband auf einmal wieder ganz oder so halb nichtig ist. Als Begründung werden gerne die Geheimnisse er Vampire vorgeschoben. Das kann man schon so machen, aber irgendwann nutzt es sich dann doch einfach ab. Außerdem sind dieses Mal Dinge passiert, wo ich mir einfach nur dachte: „In welchem Universum“ – die waren so unsinnig, das war schon nicht mehr feierlich. Ich mag es aber nach wie vor, wie die übernatürlichen Wesen dargestellt sind und wie viel Geschichte und Details dort drinsteckt. Nun kam diesbezüglich sogar noch eine deutlich wissenschaftliche Komponente hinzu, was ich wirklich interessant fand. Die Beziehungen zwischen den Charakteren sind natürlich recht verwirren. Das sorgt aber auch dafür, dass es viel zu entdecken gibt. Dieses Mal gab es aber auch noch mehr schmalzige Stellen (zwischen Diana und Matthew) als sonst. Ich mein gut, diese Liebesgeschichte war von Anfang an etwas schwierig – man konnte durchaus fragen, ob das wirklich noch eine Liebesgeschichte oder eine Abhängigkeitsgeschichte ist. Aber das wird in dem Buch selbst thematisiert und angesprochen – das fand ich schon wieder gut. Auch wenn das nicht so reflektiert wurde, wie ich das gerne gehabt hätte. Aber in dieser Geschichte geht es auch viel um Loyalität, Familie und Zusammenhalt.   Fazit Ich mag die Ruhe und Atmosphäre in dem Buch und ich liebe die Darstellung der übernatürlichen Wesen. Aber es gab auch dieses Mal wieder ein paar Punkte, die mich doch stören.

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  • Zu viel Nebenschauplätze und Personen verderben den Brei

    Das Buch der Nacht
    TheUjulala

    TheUjulala

    17. July 2016 um 10:17

    Rezension für alle 3 Bände Ich weiß wirklich nicht, wie ich diese Trilogie rezensieren soll. Eigentlich ist die Story gut. Was mich wirklich stört, ist die abgehakte Stakkato-Sprache. Vielleicht liegt es aber auch an der Übersetzung. Oft musste ich Passagen 3x lesen, weil die Autorin wie eine Nähmaschine über Ereignisse hinwegfegt, so dass ich das Gefühl hatte, ich hätte aus Versehen ganze Zeilen übersprungen. Was mich in diesen drei Büchern aber wirklich wahnsinnig gemacht hat, sind die unheimlich vielen Personen. Dauernd tauchen neue Namen auf, die sich teilweise gleich anhören. Die Bühne wimmelt vor lauter Figuren und man hat überhaupt keinen Überblick mehr. Ständig muss man sich fragen: "wer war das denn schon wieder?" Und leider stimmt das Motto: Viele Köche verderben den Brei. Und keiner von den Personen hat wirklich Tiefe, ist greifbar. Für die Figuren kann ich mich irgendwie nicht erwärmen. Die Protagonisten sind mir durch den oberflächlichen Schreibstil nicht wirklich greifbar. Gefühle werden nicht ausformuliert. Die einzigen Personen, die für mich Tiefe erhalten haben, waren Gallowglass und Jack. Inzwischen kann ich diese Stories irgendwie nicht mehr lesen: das Liebespaar findet sich im ersten Drittel des ersten Buches und schwören sich gegenseitig blind durch alle Folgebände hindurch die ewige Treue und Liebe (schlonz). Nein, das ist einfach irgendwann zu blöde und langweilig. Das Leben ist nicht so, man kann sich seiner Liebe nie sicher sein. !!! Achtung Spoiler !!! Das 1. Buch fängt vielversprechend an. Man taucht langsam (aber zäh) in die Welt der Hexen, Vampire und Dämonen ein. Im 2. Buch stolpert Diana durch das elisabethanische Europa, aber wirklich was ereignen tut sich nichts, es war für mich das schwächste. Im 3. Buch beginnt die Geschichte erst durch das Auftauchen von Jack wieder Farbe zu gewinnen. Aber ein großes (Gefühls-)Finale bleibt aus. Es hat nicht "wusch" gemacht, geflasht hat mich gar nichts - wenn ich mal dagegen an Regniers Pan denke. Auch die erotischen Szenen passen überhaupt nicht, und wirken wie hineingepfriemelt, um der Leserin doch noch irgendeinen Genuss bescheren zu wollen. Aber ganz ehrlich: "er teilte das Fleisch" - hört sich eher an als würde die Weihnachtsgans fachmännisch tranchiert werden. Es ist viel zu viel: Die Geschichte um das Buch, die Alchemie, den Baum des Lebens, die ganzen Geheimbünde, die geheimen Existenzen von Matthew, die Kongregation, die verschiedenen Familienclans und dazu die ganzen Verwirrungen und Verzwickungen. Mir scheint, die Autorin wollte irgendwie Alles in ein Buch packen und konnte sich nicht entscheiden etwas weg zu lassen. Dabei wird dann einfach alles irgendwie erwähnt, aber so oberflächlich und angerissen, dass der ganzen Trilogie einfach die Tiefe, der rote Faden - der alles zusammen hält - fehlt. Das alles will nicht wirklich zusammenpassen. Hier wäre tatsächlich weniger mehr gewesen, auch wenn das dann weniger Seiten bedeutet hätte. Aber im Grunde quält man sich durch die elend langen Tatsachenberichte, mehr ist es nicht.

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  • Das Buch der Nacht | Deborah Harkness

    Das Buch der Nacht
    AndreaKristina

    AndreaKristina

    Handlung Nach ihrer Zeitreise in das London Elisabeth‘ I. kehren Diana Bishop und Matthew Clairmont zurück in die Gegenwart, wo neue Herausforderungen, vor allem aber alte Feinde sie erwarten. In Sept-Tour, der Heimat von Matthews Ahnen, treffen sie aber auch endlich ihre Freunde und ihre Familien wieder. Außerdem werden sie mit einem tragischen Verlust konfrontiert, der besonders Diana trifft. Die wahre Bedrohung für die Zukunft aber, muss noch aufgedeckt werden, und dafür ist es von höchster Wichtigkeit, das Geheimnis um das verschollene Manuskript Ashmole 782 zu entschlüsseln und die fehlenden Seiten zu finden … Der krönende Abschluss der großen Saga. Was ich dazu sage... -Achtung Spoiler- Die All Souls Triologie von Deborah Harkness hat es mir angetan. Die Autorin hat mit Diana und Matthew ein Paar geschaffen, das durch ihre Herkunft unterschiedlicher nicht sein könnte. Diana, Professorin an der Oxford University und nebenbei Hexe und Matthew, Vampir und nebenbei in seinem eigenen Labor tätig. Ja, irgendwie haben beide ihre Prioritäten anders gesetzt. Trotzdem führten ihre Wege sie irgendwann zueinander. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mussten sich schliesslich beide eingestehen, dass sie ohne einander nicht sein wollen. Rückblick Im ersten Buch geht es primär um die Kennenlernphase von Diana und Matthew. Ihre Annäherungsversuche waren teilweise lustig zu lesen und manchmal hat man als Leser doch nur den Kopf geschüttelt und gedacht "macht doch endlich". Eigentlich haben beide ihr Leben völlig anders ausgerichtet. Während Matthew ein stolzer Vampir ist, hat sich Diana der Magie ganz abgewendet. Nach dem Tod ihrer Eltern wollte sie damit nichts mehr zu tun haben. Als Diana aber dann in der Bodleian Bibliothek plötzlich das Manuskript Ashmole 782 in die Finger bekommt, wird sie von einigen Hexen, Vampiren und Dämonen gejagt. Eine Entscheidung steht bevor. Im zweiten Buch reisen sie zusammen in die Vergangenheit, als sie entdeckten, das Diana eine Zeitwanderin ist. Sie sind im elisabethanischen England auf der Suche nach dem Manuskript Ashmole 782 um das Geheimnis dahinter zu lüften. Die Bedeutung des Manuskripts wird sehr unterschiedlich wahrgenommen, einige glauben, die Geschichte der verschiedenen Kreaturen darin zu finden, andere vermuten darin nur Böses. [!] Hier gefiel mir die Beschreibung des elisabethanischen Englands besonders gut. Verschiedene Eindrücke wurden vermittelt, dabei aber nicht nur von der bildlichen Umgebung, sondern auch von den Gerüchen und der Situation der Menschen damals.   Abschluss   Im dritten und letzten Buch geht es ins Finale, Diana und Matthew kehren in ihre Welt zurück und werden mit einigen Dingen konfrontiert, die für sie nicht angenehm sind. Für beide ist es schwer, sich wieder in der alten/neuen Welt einzufinden. Und die Probleme werden nicht weniger - im Gegenteil. Sie sehen sich einer neuen Herausforderung entgegen, welche sie alles kosten könnte. Deborah Harkness Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Die einzelnen Sätze sind perfekt gemessen, so erscheint die Geschichte nicht zu brüchig aber auch nicht zu langatmig. Ich finde es ausserdem interessant, dass den Lesern hier nicht nur fantastische sondern auch historische Elemente geboten werden, welche übrigens sehr gut recherchiert wurden (ich habe einige gegoogelt). Die Charaktere, speziell die Protagonisten Diana und Matthew haben mich immer gut unterhalten. In Diana konnte ich mich von Anfang an einfühlen, bei Matthew hatte ich manchmal Schwierigkeiten dabei. Das lag daran, dass er sich zeitweise sehr besitzergreifend zeigte, wobei das ja eigentlich eine Eigenschaft der Vampire und seines Blutrausches sein soll. Auch Diana's Freunde und Matthew's Familie haben mich mit ihrem Charm überzeugt. Jeder war so individuell gestaltet, dass die Geschichte durch die einzelnen Personen noch spannender wurde.   Fazit Eine wunderbar leicht erzählte Fantasygeschichte. Deborah Harkness verbindet historische Schauplätze und fantastische Wesen gekonnt. Ihre Beschreibungen der einzelnen Orte in der Gegenwart und Vergangenheit sind so detailliert, dass ich mir zum Beispiel das elisabethanische London gut vorstellen konnte. Mit Diana und Matthew hat sie ein Paar geschaffen, welches unterschiedlicher nicht sein könnte. Genau dieses Ying Yang gefällt mir und natürlich: keine weinerlichen Teenies. Bye bye Bella Swan! Hier vergebe ich 5+ von 5 Sternen.  für wen?  Wer mag Vampire und Hexen, Mythen und einen historischen Touch, aber bitte ohne weinerliche Teenies? Deborah Harkness liefert euch mit der All Souls Triologie die Lösung. Mit einem flüssigen Schreibstil und unverkennbaren Charakteren wird euch die Geschichte in ihren Bann ziehen - bis zur letzten Seite. Das Finale hätte übrigens nicht besser sein können. Vita Deborah Harkness ist Professorin für europäische Geschichte an der University of Southern California in Los Angeles. Für ihre wissenschaftlichen Arbeiten erhielt sie bereits mehrfach Stipendien und Auszeichnungen. Sie schreibt außerdem ein preisgekröntes Wein-Blog (goodwineunder20.blogspot.com).

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    • 2
  • Das Buch der Nacht

    Das Buch der Nacht
    Samtpfote

    Samtpfote

    23. April 2016 um 00:37

    Meine Meinung: Diesen dritten und letzten Teil der Saga habe ich sehnsüchtig erwartet und wurde beim Lesen nicht enttäuscht. Endlich fand ich Antworten auf so viele Fragen und die Lösung aller Rätsel, die im Buch gestellt wurden und aufgetaucht sind. Zusammen mit Diana und Matthew habe ich vieles über das Geheimnis des Lebens erfahren und eine spannende Reise zu den Wurzeln der Arten gemacht. Ich durfte mit meiner Lieblingswissenschaftlerin Diana noch einmal in Universitätsbibliotheken und Laboren schmökern, andere Hexen treffen, magische Stränge weben und Ränke schmieden und ich habe diese Lektüre und das Abenteuer sehr genossen. Nur gab es leider manchmal ein paar Längen und ich musste mich ein wenig durch das Buch hindurch kämpfen, da es sich nicht einfach so weglesen liess. Dies ist jedoch mein einziger Kritikpunkt. Einmal mehr hat mich aber eine tolle Sprache verzaubert und beim Konstruieren der Handlung hat sich die Autorin meiner Meinung nach selber übertroffen. Schreibstil und Handlung: Mit einer wunderschönen und sehr reichen Sprache fasziniert die Autorin Deborah Harkness auch mit dem dritten Band ihrer Nacht-Saga und zaubert Bilder und Filme aufs Papier. Weil die Sprache sehr ausführlich beschreibt und einen gewissen intellektuellen Anspruch an den Leser hat, liest sich das Buch nicht so schnell weg, sondern lebt von der intensiven Beschäftigung damit und klingt lange im Leser nach. Einzelne Längen im Text konnten aber dem Lesegenuss keinen Abbruch tun. Mit der Handlung dieses letzten Bandes hat die Autorin gekonnt die Brücke zu den ersten zwei Bänden und zwischen den Jahrhunderten geschlagen und eine im Jetzt stattfindende Auflösung ihrer Rätsel inklusive Showdown geschaffen, die keinen Vergleich scheuen muss. Spätestens bei der Lektüre dieses Buches wird klar, wie die Fäden in der Vergangenheit und der Zukunft zusammen laufen und dass die Autorin alle Verstrickungen, Irrungen und Wirrungen und Auflösungen minutiös vom ersten bis zum letzten Band durchgeplant hat. Hut ab vor dieser schriftstellerischen Meisterleistung. Meine Empfehlung: Ich empfehle diesen Band und die ganze Saga von Herzen weiter und zwar nicht nur an eingefleischte Fantasy-Fans, sondern an alle Leser, die sich für historische Romane, Liebesromane und/oder Fantasy interessieren. Da ist von allem und für jeden etwas dabei und da ich selber sonst wirklich nur ganz selten Fantasy lese und noch seltener einen Fantasyroman weiter epfehlen kann, weiss ich wirklich, von was ich spreche. Zusätzliche Infos: Titel: Das Buch der Nacht Originaltitel: The Book of Life Autorin: Deborah Harkness ist Professorin für europäische Geschichte an der University of Southern California in Los Angeles. Für ihre wissenschaftlichen Arbeiten erhielt sie bereits mehrfach Stipendien und Auszeichnungen. Sie schreibt ausserdem ein preisgekröntes Wein-Blog (goodwineunder20.blogspot.com). Nach Die Seelen der Nacht und Wo die Nacht beginnt ist Das Buch der Nacht der krönende Abschluss der grossen Saga der Erfolgsautorin. Sprache: Deutsch Originalsprache: Amerikanisch Übersetzt von: Christoph Göhler                                                               Gebundenes Buch mit Schutzumschlag: 768 Seiten Verlag: Blanvalet Erscheinungstermin: 2. März 2015 ISBN: 978-3-7645-0527-1

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  • Großartiges Finale für Diana und Matthew

    Das Buch der Nacht
    woll-garten

    woll-garten

    13. January 2016 um 08:27

    Nach ihrer Zeitreise in das London Elisabeth‘ I. kehren Diana Bishop und Matthew Clairmont zurück in die Gegenwart, wo neue Herausforderungen, vor allem aber alte Feinde sie erwarten. In Sept-Tour, der Heimat von Matthews Ahnen, treffen sie aber auch endlich ihre Freunde und ihre Familien wieder. Außerdem werden sie mit einem tragischen Verlust konfrontiert, der besonders Diana trifft. Die wahre Bedrohung für die Zukunft aber, muss noch aufgedeckt werden, und dafür ist es von höchster Wichtigkeit, das Geheimnis um das verschollene Manuskript Ashmole 782 zu entschlüsseln und die fehlenden Seiten zu finden … Mit diesem Buch ist der Autorin ein grandioser und stimmiger Abschluss der „All Souls“-Trilogie gelungen. Wie auch bei den anderen Büchern muss die Geschichte erstmal in Schwung kommen, aber es dauert nicht lange, und sie nimmt schnell an Fahrt auf, bis dass man das Buch am Ende vor Spannung nicht mehr weglegen mag. Wichtige Ereignisse stehen an, zB die Geburt der Zwillinge, und viele offene Fragen werden aufgelöst, ein paar meiner Vermutungen bestätigt, doch vorher werden Diana und Matthew noch vor viele Herausforderungen gestellt und müssen durch Höhen und Tiefen gehen. Aber es bleiben ebenso einige Dinge offen – vielleicht gibt es da demnächst andere Bücher? Selbst in diesem Band haben die beiden Protagonisten nichts von ihrer Vielschichtigkeit und Tiefe verloren, und sie sind mir über die drei Bücher so sehr ans Herz gewachsen, dass ich das Buch am Ende mit großem Bedauern und einem tiefen Seufzer zugeschlagen habe. Schön ist außerdem, dass man viele Mitwirkende aus den ersten Bänden wiedertrifft, sich neue Verknüpfungen ergeben. Am Schreibstil der Autorin gefällt mir, dass der Leser die Geschichte überwiegend aus Dianas Sicht erlebt, und nur einen kleinen Teil als allwissender Leser. Das ergibt ab und zu kleine, schöne Überraschungseffekte. Mein Fazit: Ein Muss für jeden, der die ersten beiden Bände gelesen hat, und die Trilogie ist absolut empfehlenswert. Eines meiner Favoriten!

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  • Der Abschluss-Band der All-Souls-Trilogie hält nicht ganz, was er verspricht!

    Das Buch der Nacht
    Insider2199

    Insider2199

    08. January 2016 um 21:10

    Der Abschluss-Band der All-Souls-Trilogie hält nicht ganz, was er verspricht! Die in Philadelphia geborene Autorin, Geschichtsprofessorin an der University of Southern California in Los Angeles (arbeitete früher in Oxford und London) gilt als Spezialistin für die Periode von 1400 bis 1700 und gibt Vorlesungen über die Kultur- und Geistesgeschichte der frühen Neuzeit. Dies ist der Abschluss-Band der All-Souls-Trilogie (siehe Band 1 und Band 2): Zum Inhalt (Klappentext): Nach ihrer Zeitreise in das London Elisabeth I. kehren Diana Bishop und Matthew Clairmont zurück in die Gegenwart, wo neue Herausforderungen, vor allem aber alte Feinde sie erwarten. In Sept-Tour, der Heimat von Matthews Ahnen, treffen sie aber auch endlich ihre Freunde und ihre Familien wieder. Außerdem werden sie mit einem tragischen Verlust konfrontiert, der besonders Diana trifft. Die wahre Bedrohung für die Zukunft aber, muss noch aufgedeckt werden, und dafür ist es von höchster Wichtigkeit, das Geheimnis um das verschollene Manuskript Ashmole 782 zu entschlüsseln und die fehlenden Seiten zu finden. Der krönende Abschluss der großen Saga. Meine Meinung: Nachdem es, wie von mir erwähnt, bei den vorigen beiden Bänden keinen Schluss gab, da diese leider NUR Teile einer Story sind, war ich natürlich umso gespannter auf den „krönenden Abschluss“ der Trilogie, um es mit den spannungserzeugenden Worten des Klappentextes auszudrücken. Es beginnt in gewohnter Manier mit vielen Gesprächen und erneuten Wiederholungen des vorigen Bandes, worüber ich mich schon beim vorigen Band wunderte, denn selbst wenn ein Leser ein Jahr Pause zwischen den Bänden macht, vergisst er doch solche Basics nicht, oder? Aber gut, ich drückte ein Auge zu und las weiter. Ich musste sehr lange weiter lesen, denn erst nach 250 Seiten scheint sich endlich etwas anzubahnen. Eine kleine Wende durch das Auftauchen einer altbekannten Figur, die etwas Schwung rein bringt, aber insgesamt einfach nicht genug, um wirklich Spannung zu erzeugen. Die Suche nach den fehlenden Seiten des verschollenen Dokuments Ashmole 782 wird wieder aufgenommen, aber das Tempo ist einfach zu langsam, um mich wirklich zu fesseln. Das hpts. aus Dialogen bestehende Werk plätschert so dahin, reiht eine Alltagssituation an die andere (manche auch sehr banal) und die Handlung wird unnötig in die Länge gezogen und ist stellenweise sehr zäh! Irgendwie auch verständlich: wenn ein ganzes Buch NUR den Schlussteil einer gesamten Story umfasst, dann muss ein Autor eben alles in die Länge strecken, um auf die geforderten Seiten eines Romans zu kommen. Da lese ich aber lieber ein 1000-seitiges Buch, das ALLE Teile (Anfang, Mitte, Schluss) enthält! In der Mitte wird für mehrere Kapitel die Ich-Perspektive von Diana aufgegeben, das passte meines Erachtens gar nicht und gefiel mir nicht. Ich finde das ganze Buch hätte problemlos aus Dianas Sicht erzählt werden können, und die anderen Ereignisse, die sie selbst nicht erlebt, hätten ihr später andere Figuren erzählen können – wie gesagt das Buch besteht sowieso hpts. aus Dialogen, das wäre nicht weiter aufgefallen. Insgesamt also nach wie vor zu wenig Konflikte (auch wieder zu viele Figuren) und die finale Auflösung – übrigens die zwei Kapitel vor dem Ende für mich die einzigen spannenden Kapitel des Buches! – fand ich fast ein wenig enttäuschend, weil die Antagonisten zu leicht und schnell besiegt werden (v.a. wenn man bedenkt wie viele Fähigkeiten sich die Hexe Diana im zweiten Band aneignen musste!). Wenn man also in Betracht zieht, dass dieser ganze Band ein krönender Abschluss sein soll, hätte die Spannung bereits nach 100 Seiten beginnen und sich langsam steigern müssen. So gibt es gar keine Steigerung, sondern nur ein „kleiner Showdown“ am Schluss, der im Vergleich zu insg. 2400 Seiten der Trilogie viel zu klein ist. Fazit: Die All-Souls-Trilogie fällt leider für mich insgesamt spannungsmäßig stark ab. Während mir beim ersten Teil noch sehr gut gefiel, wie die Autorin die beiden Helden (Hexe und Vampir) in einer Liebesbeziehung zusammenfügt und die Welt der beiden anschaulich beschrieben wird (4 Sterne), fiel der zweite Band schon etwas ab, weil er mit zu vielen Figuren den Fokus verlor, historisch aber immer noch interessant war (3,5 Sterne). Der Abschlussband kann in meinen Augen jedoch nicht mehr ganz mithalten: zu wenig Konflikte, immer noch zu viele Figuren und Dialoge und ein eher enttäuschender Schluss machen das ganze Lesevergnügen eher durchschnittlich, also nur noch 3 Sterne.

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  • Ein literarischer Bauchplatscher...

    Das Buch der Nacht
    Dunkelkuss

    Dunkelkuss

    04. January 2016 um 22:06

    Inhalt: Nach ihrer Zeitreise in das London Elisabeth‘ I. kehren Diana Bishop und Matthew Clairmont zurück in die Gegenwart, wo neue Herausforderungen, vor allem aber alte Feinde sie erwarten. In Sept-Tour, der Heimat von Matthews Ahnen, treffen sie aber auch endlich ihre Freunde und ihre Familien wieder. Außerdem werden sie mit einem tragischen Verlust konfrontiert, der besonders Diana trifft. Die wahre Bedrohung für die Zukunft aber, muss noch aufgedeckt werden, und dafür ist es von höchster Wichtigkeit, das Geheimnis um das verschollene Manuskript Ashmole 782 zu entschlüsseln und die fehlenden Seiten zu finden.. Meinung: Nachdem ich Band 1 und 2 trotz etlicher inhaltlicher Längen regelrecht eingesaugt habe, war natürlich die Erwartungshaltung an den Abschluss der "All Souls"-Trilogie riesengroß. Ich bin auch nun ängstlich ein halbes Jahr um das Buch herumgeschlichen, weil ich nicht wollte, dass diese wunderbare Trilogie endet. Aber leider muss ich sagen, dass sie sich als echter Rohrkrepierer entpuppt hat. Nachdem Matthew und Diana in der Vergangenheit waren, ist es natürlich auch erst mal schwierig wieder 'rein zu kommen' in die Geschichte der Gegenwart. Deborah Harkness macht es dem Leser durch ständige Sicht-, Zeit- und Erzählstilwechsel auch nicht unbedingt einfacher. So gibt es einfach mittlerweile zu viele Leute, aus deren Sicht erzählt wird. Manchmal sind die Zeitsprünge so immens, dass ich mehrere Seiten nochmals lesen musste. Es führt zudem zu Logiklücken und zudem löst der finale Band bei Weitem nicht alle Mysterien auf, sondern schafft noch neue dazu! Zudem werden viele Konflikte unnötig aufgebläht und neue Problematiken hineingestopft. Ich habe bereits nach einigen Kapiteln begonnen, querzulesen, weil es mich einfach nur genervt hat! Es gibt nur negative Charakterentwicklungen und obwohl ich immer dachte, dies sei eine erwachsene Twilight-Version, und zudem eine literarisch anspruchsvolle, hat es sich jetzt herausgestellt, dass Harkness aufs Stephenie Meyer-Niveau herunter gesackt ist. An sich gibt es kein wirklich 'gutes' Finale, es geht eigentlich 90% des Buches um alles andere als dieses dumme Manuskript, das seit Band 1 Dreh- und Angelpunkt der Geschichte war. Ich bin von diesem Buch äußerst enttäuscht; es hat für mich die All Souls-Trilogie nicht würdig abgeschlossen. Band 1 ist immer noch der Beste... 2017 soll "The Serpent's Mirror" erscheinen, aber das Buch werde ich wohl nicht mehr lesen...

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  • ein glorreicher und krönender Abschluss dieser sagenhaften Trilogie um Hexen, Vampire und Dämonen.

    Das Buch der Nacht
    Floh

    Floh

    Romance-Fantasy-Autorin Deborah Harkness schuf mit "Die Seelen der Nacht" ihren Auftakt zu einer sehr außergewöhnlichen Saga um Hexen, Vampire und Dämonen. Eine Liebe, die es so gar nicht geben darf und die gegen alle Regeln des herrschenden Kodex verstößt. Eine Liebe, die sich nicht unterbinden lässt... Nach den erfolgreichen Auftakt "Die Seelen der Nacht" ebnete die Autorin den weiteren Weg nach dem zweiten Band "Wo die Nacht beginnt" für den nahtlosen und spannungsaufgreifenden Abschluss der genialen Saga „Das Buch der Nacht“. Mit einem weinenden Auge ist diese wunderbare und absolut fantasiegeladene Trilogie zum Abschluss gekommen und wird unvergessen bleiben. Erschienen im blanvalet Verlag (http://www.randomhouse.de/blanvalet/) Zum Inhalt: "Wenn die größte Gefahr eine Liebe hervorbringt, die stärker ist als das Leben selbst ... Nach ihrer Zeitreise in das London Elisabeth‘ I. kehren Diana Bishop und Matthew Clairmont zurück in die Gegenwart, wo neue Herausforderungen, vor allem aber alte Feinde sie erwarten. In Sept-Tour, der Heimat von Matthews Ahnen, treffen sie aber auch endlich ihre Freunde und ihre Familien wieder. Außerdem werden sie mit einem tragischen Verlust konfrontiert, der besonders Diana trifft. Die wahre Bedrohung für die Zukunft aber, muss noch aufgedeckt werden, und dafür ist es von höchster Wichtigkeit, das Geheimnis um das verschollene Manuskript Ashmole 782 zu entschlüsseln und die fehlenden Seiten zu finden … Der krönende Abschluss der großen Saga." Handlung: Eine ehrgeizige und erfolgsverliebte Doktorandin, die Hexe Diana Bishop, die sich ihrer Magie abgeschworen hat ist nach ihrem Ausflug in das Alte England mit ihrem geheimnisvollen Begleiter Matthew Clairmont zurück in der Gegenwart. Nahtlos wird der spannungsgeladene Cliffhanger aus Band 2 aufgegriffen und die sagenhafte Story fortgesetzt. Noch immer gilt es, dass verschollene und mysteriöse Manuskript Ashmole 782 zu finden und die Zeilen und Niederschriften zu deuten. Ein Code, der über Leben und Tod entscheiden soll. In diesem Abschluss erleben wir ein Wiedersehen mit alten Bekannten, mit den Freunden, Familien und Figuren aus den anderen beiden Bänden. Neben all der Wiedersehensfreude gibt es einen derben Schicksalsschlag. Im Vordergrund des nunmehr letzten Teiles steht wieder die Liebe von Diana und Matthews. Gemeinsam kämpfen sie gegen das Böse und versuchen parallel hinter das Geheimnis des Blutrausches zu kommen und ein Heilmittel zu finden. Die Forschung und auch die Suche nach dem Skript gestaltet sich wieder einmal schwierig, obwohl sie jeweils professionelle Hilfe haben. Aber auch das Böse schläft nicht und versucht, seine eigenen Interessen durchzusetzen und ergreift drastische Mittel. Ein Zusammentreffen aller Parteien aus Sympathieträgern und Widersachern. Eine Welt, die alles beherbergt. Es geht um Liebe, Schmerz, Verbindung, Blutrausch, Schwangerschaft, Fortbestand, Familie, Adel und Ehre. Um nur einige Schlagworte zu nennen. Ein Spiel aus Feuer und Eis, aus Heiß und Kalt, aus Leben und Tod... Schreibstil: Die Autorin besitzt einen sagenhaft bildhaften, nahen und gefühlvollen Schreibstil. Noch nie habe ich in einem Buch, gar in einer ganzen Trilogie, eine solche Fülle an Wissen, Spezialwissen, Details und Lebendigkeit gelesen. Wirklich faszinierend. Sie informiert den Leser gleich zu Beginn indirekt über die Vorgeschichten und Vergangenheiten der Protagonisten, greift wieder einmal gekonnt Dinge und Passagen aus den beiden vorherigen Bänden auf und frischt somit verblasstes Wissen um die Charaktere wieder neu auf. Schon bald steckt man wieder mittendrin, ist Feuer und Flamme und kann mit jeder Faser des Leserherzens die Geschichten und Abenteuer und Hindernisse dieser ganz speziellen Liebe begleiten und intensiv miterleben. Die Autorin Deborah Harkness spielt hier mit gekonnten Perspektivenwechsel um einzelne Handlungsstränge zu erschaffen und auch mal einen Blick zurück zu wagen. Schon in den ersten Seiten schafft Deborah Harkness eine Umgebung, die lebendiger und detailreicher scheint, als jeder Film, sie knüpft an Band 2 an und bringt in diesem Abschluss eine wirklich prägende und bleibende Saga zum krönenden Abschluss. Sie erzeugt Kopfkino der Extraklasse. Wir erleben hier die alte Gassen, ein altertümliches England, dann die Herrenhäuser, Labore, Bibliotheken, die Universitäten, das Familienleben der Gestalten, die Unterkunft des Bösen… Ein geschickter Schachzug der Autorin Harkness das Buch zum Leben zu erwecken und den Leser mit auf eine Reise zu nehmen. WOW. Der übliche Fantasy-Romance-Mystery Roman ist es nicht, denn neben der großen Liebe zwischen Diana und Matth dominieren noch ganz andere Facetten, die sich in den Vordergrund schreiben. Eine Suche, die Macht der Magie, der Schmerz des Verlustes, das Wiedersehen, Familie und Zusammenleben, Sitten, Ehre und Riten… Vampir Matthew und Hexe Diana. Eine unmögliche und von Gefahr geprägte Liebe... Autorin Deborah Harkness bedient sich einer ganz anderen Art des Fantasy, denn sie würzt ihre Story mit viel Spezialwissen der Alchemie, der Sagen und Mythen, der Literatur und Kultur. Die Autorin schreibt unheimlich nah, erweckt lebhafte Bilder, konzentriert sich aufs Detail, formt wunderbare Dialoge und spielt mit der Phantasie der Leser. Sie trifft den Nerv der Zeit. Charaktere: Die Auswahl der Charaktere, bzw. der Hauptprotagonisten sollte das Herzstück des Romans sein und ganz besonders gelungen ist es ihr hier in dem gebührenden Abschluss, wo wir viele liebgewonnene aber auch verrufene Charaktere und Persönlichkeiten wiedertreffen. Aber auch neue Akteure treten ans Licht. Wie gewohnt treffen wir viele Persönlichkeiten und gerade die fantastischen Wesen aus Dämonen, Hexen und Vampiren vereint zaubern eine berauschende Welt aus Haupt- und Nebenrollen, die ein Spiel mit dem Feuer garantieren. Neben all dem Übersinnlichen, hat mir der Part der wissenschaftlichen Fakten und der Forschungen sehr gefallen. Hier wurden genau die stimmigen Charaktere mit Spezialwissen bereichert, sodass ein rundes und authentisches Bild entsteht. Autorin Deborah Harkness hat einen Pool aus Figuren erschaffen, die mit viel Sympathie bewegen, aber auch mit Antipathie aufwarten können. Einige Protagonisten nehmen im Laufe der Handlung einen ganz neuen Part ein und werden den Leser überraschen. Und die Liebesgeschichte des ungleichen Paares hat sich mit Band drei zu einem unvergesslichen Leseerlebnis gesteigert und sich zum Perfekten geschrieben. Ich bin immer noch ganz berührt und ganz bewegt. Meinung: Die Autorin hat mit mir bereits mit ihrem Auftakt eine Achterbahn ans Laufen gebracht. Ständig wankte ich noch bei Buch 1 zwischen vorzeitigen Beenden des Buches und gebannten Weiterlesen bis hin zu nicht mehr aus der Hand legen, als mich Buch 2 schon völlig mitgerissen und zur treuen Leserin hat werden lassen und nun Buch 3 der krönende und glorreiche Abschluss der Trilogie darstellt. Ich bin wirklich traurig, dass diese schöne und abwechslungsreiche und andersartige Liebesgeschichte nun beendet sein soll. Ich bin wirklich sehr froh, dass ich dem Buch und der ganzen sagenhaften Reihe treu geblieben bin, denn nur so kann ich zufrieden und beseelt auf ein berauschendes Leseerlebnis zurück blicken und genießen. Die grandiose und unbeschreibliche Landschaft hat mich vollends begeistert, mit ihrer Story, mit den sagenhaften bildhaften Schreibstil, mit den detaillierten Kulissen, den fein ausgearbeiteten Charakteren und die unterschiedlichen Epochen und Besonderheiten der Zeit. Ein Buch, nein eine gesamte Trilogie, die man sicherlich immer wieder lesen mag. Die Autorin: "Deborah Harkness ist Professorin für europäische Geschichte an der University of Southern California in Los Angeles. Für ihre wissenschaftlichen Arbeiten erhielt sie bereits mehrfach Stipendien und Auszeichnungen. Sie schreibt außerdem ein preisgekröntes Wein-Blog (goodwineunder20.blogspot.com)." Cover / Buch: Das Cover ist wie immer wunderschön und passt ideal zur gesamten Trilogie. Blumig, lebendig, alchemistisch und verzaubernd. Die Reihe aneinandergereiht ergibt ein schönes Bild im Bücherregal. Die Verarbeitung ist hochwertig und das Buch liegt trotz knapp 800 Seiten angenehm in der Hand. Fazit: Dieser Fantasy hat mich glücklich gemacht, eine Trilogie, die die Sinne beansprucht und den Leser mitreißt. Absolute Empfehlung aller drei Bände!

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