Wo die Nacht beginnt

von Deborah Harkness 
4,4 Sterne bei404 Bewertungen
Wo die Nacht beginnt
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (347):
wattwurm18s avatar

Wie auch beim ersten Teil bin ich in die Geschichte hineingesogen worden und hatte tolle LeseStunden. Freue mich auf den leider letzten Teil

Kritisch (13):
libreevets avatar

Nach 129 Seiten musste ich dann leider abbrechen, es ist einfach nur langweilig...

Alle 404 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Wo die Nacht beginnt"

Die größte Liebesgeschichte seit Romeo und Julia

Diana Bishop, Historikerin und Hexe, und Matthew Clairmont, Wissenschaftler und Vampir, haben es geschafft: Die Zeitreise in das historische London Elisabeths I. ist dank Dianas immer weiter erwachender Macht erfolgreich verlaufen. Doch kaum angekommen, wird die Liebe der beiden auf eine harte Probe gestellt, denn sie sind mitten in einer Welt der Intrigen, Spione und Geheimnisse gelandet. Geheimnisse, die auch Matthew betreffen und mit denen Diana lernen muss umzugehen. Ist ihre Verbindung stark genug, um dem standzuhalten? Und werden die beiden das Rätsel um das Manuskript Ashmole 782 nun endlich lösen?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442381388
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:796 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:19.05.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 14.03.2013 bei Random House Audio, Deutschland erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Blintschiks avatar
    Blintschikvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Leider nicht ganz so gut wie der erste Teil
    Ein Sprung in die Vergangenheit

    Um den anderen Hexen und Vampiren zu entkommen, fliehen Diana und Matthew in die Vergangenheit ins elisabethanische Zeitalter, wo Diana in Sicherheit lernen muss eine richtige Hexe zu sein.

    Da ich von dem ersten Teil der Reihe richtig begeistert war und Bücher über das Zeitteisen liebe, habe ich mich riesig auf die Geschichte gefreut. Doch leider war dieser Teil eine Enttäuschung, denn besonders viel Zeitreisen gibt es hier nicht. Natürlich fliehen die Beiden Protagonisten in die Vergangenheit, doch genau dort bleiben sie auch das ganze Buch über und besonders abenteuerlich wird es da nicht.
    Trotzdem lernt man viel über diese Zeit. Besonders was den Alltag einer Hausfrau angeht und wie die Leute damals dachte und sich benahmen. Hierin merkt man, dass die Autorin selbst Historikerin ist und sich für diese Zeit interessiert, denn man bekommt sehr viel detaillierte Infos. Für meinen Geschmack waren es sogar etwas zu viele, denn mich hätte eher die Geschichte um Matthew und Diana interessiert, anstatt das Alltagsleben. Durch die genauen Beschreibungen wurde die Geschichten nämlich so sehr in die Länge gezogen, dass ich mich etwas gelangweilt habe und zwischendurch sogar fast vergessen habe worum es eigentlich geht.

    Auch die Liebesgeschichte zwischen den beiden Protagonisten fällt hier etwas flach aus und mir kam es etwas so vor, als ob dir Beiden hier einfach nicht richtig zusammenpassen, weil sie ständig am streiten waren. Da sind die Zwei etwas zu sehr in ihre Rollen des Zeitalters geschlüpft.

    Was mich aus sehr verwundert hat war, dass der erste Teil sehr gut logisch durchdacht war und er mich deswegen sehr fasziniert hat. Hier kam es mir nicht immer ganz logisch vor, was man eigentlich nicht von der Autorin kennt. Aber da ich mich nicht mit der Zeit auskenne und es ein Fantasybuch ist, kann man darüber hinwegsehen.

    Trotz allem waren ein paar Stellen auch sehr intetessant und nach wie vor gefällt mir die Geschichte von Diana und Matthew sehr gut, weswegen ich immer noch wissen will wie es mit den Beiden weitergeht. Dennoch ist das Buch durch die vielen Längen und der unübersichtlichen  Menge an historischen Personen, von der ich keine kenne, einfach langweilig. Mit dem ersten Teil kann dieser Teil einfach nicht mithalten und ich hoffe sehr, dass der letzte Teil wieder besser wird.

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    Anett_Gls avatar
    Anett_Glvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr viel "Geschichte"dabei.
    eine schöne Liebesgeschichte

    Der Zweite Teil ist sehr historisch. Wenig Action und auch die Beziehung von Diana und Matthew wird auf eine harte Probe gestellt. Ich fand das Buch teilweise echt schwer zu lesen bzw. ihm zu folgen. Es wird viel gesprungen von einem Moment zum nächsten und es gibt so viele neue Charaktere, dass man manchmal nicht mehr weiß, wo diese Figur eigentlich hingehört. 99% des Buches spielt im 16. Jahrhundert und auch wenn man viele historische Namen hört, darf man auch hier wieder nicht vergessen, dass es ein Roman ist. Auch wenn die Vorstellung ziemlich cool ist, dass Königin Victoria sich mit einem Vampir und einer Hexe einlässt. Es ist eine Interessante Fortsetzung und auch wenn die Story zwischenzeitlich "lahm" erscheint, möchte man am Ende gleich den dritten Teil anfangen zu lesen. 
    Wem der erste Teil gefallen hat, sollte sich auf jeden Fall auch den zweiten Teil reinziehen. Wer den ersten Teil nur so la la fand, der sollte sich besser einer neuen Serie aussuchen.

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    Taluzis avatar
    Taluzivor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Die Autorin hat es geschafft, dass ich das Buch beende und auch noch den letzten Band lesen will, weil ich wissen will wie es ausgeht.
    Sie erinnert mich an Oma, Seite 101

    Diana Bishop und Matthew Chlairmont wollen das Rätsel um das Manuskript Ashmole 782 lösen. Dafür müssen sie in das historische Londons reisen. Dort im Jahre 1590 erhofft sich die Historikerin und Hexe Diana ihr Wissen zu erweitern. Matthew der Wissenschaftler und Vampir hat in dieser Zeit schon gelebt. Ihr Dasein wird auf eine harte Probe gestellt. Das Leben damals ist geprägt von Intrigen zwischen Menschen, Hexen, Dämonen und Vampiren, überall lauert verrat.

    Die Liebe zwischen Diana und Matthew ist unerschütterlich, was auch Matthews Vater erkennen muss. Ihre Liebe ist so stark, dass das Unmögliche passiert: die Hexe wird vom Vampir schwanger.

    Wird das Liebespaar es schaffen heil aus den Intrigen und Machtspielen des Mittelalters zu entkommen? Werden sie wieder zurück ins 21. Jahrhundert kommen und was ist mit dem Manuskript und dem Baby?


    „Wo die Nacht beginnt“ ist der 2. Teil der fantasievollen Trilogie von Deborah Harkness. Der 1. Band sollte vorher gelesen werden.

    Der Schreibstil nimmt den Leser gleich gefangen. Allerdings muss man sich auf die fantasievollen Wesen wie Hexen, Dämonen und Vampiren einlassen.

    Die historischen Figuren und Geschehnisse in der Geschichte sind von der Autorin sehr gut recherchiert und man merkt beim Lesen, dass sie Geschichtsprofessorin und Spezialistin für das Zeitalter von 1400 und 1700 ist.

    Diese Kombination von Fantasy und historischen Fakten macht die Geschichte so besonders.

    Die Protagonisten Diana und Matthew sind sympathisch. Die anderen Charaktere sind sehr vielfältig. Man muss beim Lesen aufpassen, wer wem wie gesonnen ist und wer ist Dämon, Mensch, Hexe oder Vampir. Ein ganz schönes Gewusel, auch in der geheimnisvollen Schule der Nacht.

    Die Geschichte könnte an sich allerdings spannender sein. Sie entwickelt sich zu langsam und man weiß zeitweise nicht, ob der Schwerpunkt die Schwangerschaft, die Zeitveränderung oder die Suche nach dem Manuskript sein soll.

    Trotzdem hat die Autorin es geschafft, dass ich das Buch beende und auch noch den letzten Band lesen will, weil ich wissen will wie es ausgeht.

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    Bücherfüllhorn-Blogs avatar
    Bücherfüllhorn-Blogvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Historisch, Magisch, Paranormal – Ein Schmöker leider mit Längen, dennoch süchtig machend...
    Historisch, Magisch, Paranormal – Ein Schmöker leider mit Längen, dennoch süchtig machend

    Dieser zweite Band war insgesamt schwächer als der Erste.  Das lag zum einen daran, dass ich mir gleich am Anfang die Personen der „Schule der Nacht“ nicht einprägen konnte. Die Namen kamen mir bekannt vor und ich habe sicherlich schon etwas gehört von diesen, aber ich könnte hier aus dem Stehgreif nicht den historischen Kontext dieser Personen herstellen. Im klassischen Sinne spannend war das Buch leider nicht, aber sehr interessant mit den Fallstricken die im Alltag des 16. Jahrhunderts auf unsere beiden Hauptprotagonisten lauern. Gerade als Frau ist man sehr benachteiligt, wie Diana zu spüren bekommt. Mal abgesehen davon, in Zeiten der Hexenverfolgung als Hexe bezichtigt zu werden. Ich als Leser habe die ganze darauf gewartet, dass Diana entweder als Hexe angeklagt wird oder dass endlich ihre Kräfte erwachten, die in der Vergangenheit leider nicht „funktionierten“. Matthew stellte sich allerdings in Bezug auf den ersten Band hier als vielschichtiger heraus, und gelangt so zu mehr Ecken und Kanten, die ich im ersten Teil vermisst habe. Zunächst landen sie im Mittelalter Londons, dann geht ihre Reise nach Frankreich auf dem Familiensitz von Sept Tours und von dort aus weiter nach Prag und dann wieder nach England zurück. Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass die beiden ihre Zeit eher vertrödelten anstatt sinnvoll nutzten. Mir war letztlich nicht einleuchtend, wie sie sieben Monate im Jahr 1590 bleiben konnten, und sich derartig „verzettelten“. Manches war auch offensichtlich, zum Beispiel das Treffen mit Elisabeth I. Als Historikerin ein Traum und daher für mich zu offensichtlich zu erwarten gewesen.

     

    Insgesamt gesehen hat mich das Buch dann aber doch irgendwie überzeugt und war auf eine bestimmte Art spannend: Obwohl es viele Längen hatte, die Charaktere weiterhin nicht ganz ausgereift waren und das Love-Interest mich nicht überzeugt hat, habe ich mich doch jedes mal darauf gefreut, weiterzulesen und in die Welt von Diana und Matthew abzutauchen. Das Leben im Mittelalter mit seinen Intrigen und seinen Abläufen im sozialen Verhalten war interessant zu lesen.

     

    Alles in allem: In der Gesamtkomposition ein Schmöker der ruhigen Art in den ich mich trotz seiner Schwächen fallen lassen konnte. Mit Hexen, Vampiren Dämonen und einer Brise Magie in einer mittelalterlichen Welt. Ich freue mich auf den dritten und letzten Band, den ich mir vor kurzen in der Stadtbücherei besorgt habe.

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    Buechergartens avatar
    Buechergartenvor 2 Jahren
    Reise in die Vergangenheit...

    INHALT:

    Sie haben es geschafft! Diana Bishop, Historikerin und Hexe, und Matthew Clairmont, Wissenschaftler und Vampir, sind durch die Zeit gereist und im historischen London Elisabeths I. gelandet. Dort können sie das tun was in der Moderne für sie unmöglich ist: Sich lieben und zusammen leben. Doch Diana muss sich beeilen um in einer Welt der Hexenverfolgungen Hilfe für sich und ihre Magie zu finden. Matthew hingegen wird mit seiner Vergangenheit und diversen politischen Ränkespielen konfrontiert und auch die Liebe der beiden wird auf eine harte Probe gestellt, denn im Jahr 1590 ist Matthew nicht mehr der gleiche Mann den Diana erst vor kurzem kennen und lieben gelernt hat. Intrigen, Spione und Geheimnisse, die auch Matthew betreffen, kommen zu einem fremden Leben in dem sich Diana zu Recht finden muss. Und dann ist da noch die Suche nach Ashmole 782…

     

    EIGENE MEINUNG:

    Die Blätter passen zwar nicht, aber für mich sieht die Blume auf dem Cover des 2. Bandes aus wie die „Königin einer Nacht“ und ich finde es wundervoll! Die Gestaltung orientiert sich an dem letzten Teil, ist im Hintergrund jedoch farblich nicht ganz so düster! Einfach ein Blickfang! Bevor ich meine Gedanken zu diesem Teil aufschreibe auf jeden Fall noch der Hinweis, dass es – meiner Meinung nach – keinen Sinn macht diesen Teil ohne Kenntnis des 1. Bandes zu lesen. Es ist eine extrem zusammenhängende Geschichte, bei der schon die Aufteilung in drei Teile ganz anders wirkt als in typischen Trilogien (Hauptteil – Mitte – Schluss).

    Dieser Teil der Reihe spielt fast ausschließlich in der Vergangenheit, genauer in den Jahren 1590/91. Historisch gesehen ist das Ganze extrem gut ausgearbeitet und birgt viele Informationen, gerade auch wieder zu historischen Gestalten. Was in diesem Band absolut von Vorteil, wenn nicht sogar unumgänglich, ist ist das Glossar am Ende des Buches. Dieses ist in die jeweiligen Kapitel (benannt nach den Orten der Handlung) unterteilt. Ohne dieses hätte ich mich zeitweise überhaupt nicht mehr zu Recht gefunden, da die Anzahl an Charakteren (u. A. tatsächliche historische Gestalten wie Königin Elisabeth I., Kaiser Rudolph II. oder Shakespeare) sehr schnell steigt und nicht alle eine lange Einführung finden. Da ich nicht der große Leser von rein historischen Romanen bin hat mich sehr gefreut, dass man durch einzelne Kapitel auch die Vorgänge in unserer Zeit im Auge behalten kann – diese sind dann unter anderem aus der Sicht von Marcus geschrieben. So verliert man auch diese Charaktere bzw. den Zugang zur Gegenwart nicht ganz, auch wenn sie in diesem Band weniger eine Rolle spielen. So bemerkt man auch trotzdem die Veränderungen die Dianas und Matthews Besuch in der Vergangenheit bewirken. Besonders gern mochte ich dort Dianas Suche nach einem magischen Lehrer. Ihre Fähigkeiten, die Möglichkeiten und deren Entwicklung spielen hier eine viel größere Rolle und haben mir durchwegs gut gefallen! Ansonsten wird in diesem Teil sehr viel Augenmerk auf das Zusammenleben, Dianas Einfinden in ihre Rolle und Matthews Charakter/Vergangenheit gelegt. Komischerweise sind mir viele Dinge die sich in diesem Band entwickeln erst im nächsten Teil aufgefallen, wenn die Veränderung/Entwicklung der Charaktere bewusst angesprochen wurde. Der Schreibstil war für mich wieder ernsthaft und detailreich, der Lesefluss sehr ruhig. Teilweise war es mir etwas viel „reines Zusammenleben“, aber im Nachhinein gesehen ist doch immer etwas geschehen oder hat sich etwas entwickelt, dass die Geschichte voran gebracht hat. Wer sich mit dem Schreibstil bzw. der ruhig wirkenden Handlung des ersten Teiles nicht anfreunden konnte, wird bei diesem Band wohl kaum mehr Freude daran haben. Allerdings ist mir in diesem Buch irgendwann aufgefallen, dass mich die Geschichte an irgendeinem Punkt so gepackt hat, dass ich – auch wenn es kein Feuerwerk an Ereignissen, Überraschungen und Action war – unbedingt wissen wollte wie alles zu Ende geht!

    Wie oben bereits erwähnt sind die Kapitel nach den Orten der Handlung eingeteilt und da kommen wir wirklich herum: London, Frankreich, Prag. Besonders gefallen hat mir dabei der Besuch in Sept Tours bei Matthews Vater! Die Erzählung war für mich dadurch (bis auf einige Abschnitte in Prag) sehr dynamisch und die Beschreibungen der Reisezeiten zwischen den Orten sind, zu meiner Freude, sehr kurz gehalten! Auch in diesem Buch gibt es wieder einige, sehr unauffällige, erotische Passagen. Ganz und gar nicht stören auch so einige neue Charaktere die vorgesellt werden, einer meiner liebsten ist dabei Gallowglass!

    Gefallen hat mir auch, dass trotz des Zeitwechsels die Wissenschaft weiter eine wichtige Rolle spielt! Hier geht es dann mehr in Richtung Alchemie, hat aber auch wirklich Spaß gemacht! Die Liebesgeschichte zwischen Diana und Matthew ist von dem her weiter etwas Besonderes für mich, weil keine aufgesetzten Dramen oder grausamer Kitsch eine Rolle spielen. Durch die Zeitreise ist mir dieser Teil ganz anders erschienen wie der vorherige und doch altbekannt!

     

    FAZIT:

    Für den Leser erneut ein anspruchsvoller Roman, der vor allem in den Jahren 1590/91 spielt, den Anschluss an die Gegenwart jedoch nicht verliert. Es geht in ruhiger Sprache aber mit andauernd voranschreitender Handlung.

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    niknaks avatar
    niknakvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Großartige Fortsetzung, die in der Vergangenheit zur Zeit von Elisabeth I spielt. Absolute Leseempfehlung!
    Wunderschöne, magische Liebesgeschichte

    Inhalt:
    Historikerin und Hexe Diana Bishop ist nun gemeinsam mit Matthew, ihrem Vampir Ehemann in der Vergangenheit. Dort versuchen sie das Manuskript Ashmole 782 zu finden und gleichzeit Dianas Kräfte als Hexe zu verstehen. Dabei laufen sie jedoch stets in der Gefahr entlarft zu werden und die Zukunft massiv zu beeinflussen. Werden sie ihre Ziele erreichen? Schaffen sie es zurück in die Gegenwart?

    Mein Kommentar:
    Dies ist der zweite Teil der All Souls Reihe von Deborah Harkness. Dieser Band hat mir genauso gut gefallen, wie der erste Band der Reihe.

    Das Buch ist aus verschiedenen Sichten geschrieben. Meist ist es die Sicht von Clara aus der Vergangenheit. Einzelne Szenen sind jedoch in der Gegenwart geschrieben, aus der Sicht von zum Beispiel Peter Knox, Ysabeau, und einigen mehr. Das Buch ist in 5 große Teile geteilt. Der nächste Teil beginnt, wenn Clara und Matthew woanders hinkommen.

    In diesem Band steht, im Gegensatz zum ersten, die Vergangenheit eine viel größere Rolle. (Ist ja auch klar, wenn das Buch in der Vergangenheit spielt. ;) ) Man trifft immer wieder auf bekannte Persönlichkeiten, wie zum Beispiel: William Shakespeare, Queen Elisabeth I, Sir Walter Raleigh, Nicholas Hilliard, Henry Percy, 9. Earl of Northumberland, und viele mehr.

    Matthew de Clairmont hat zu dieser Zeit (elisabethanisches Zeitalter) den Namen Matthew Royden inne. Matthew Royden existierte, wie einige andere auch, wirklich, allerding ist nicht sehr viel über ihn bekannt. Dies wird auch im Buch erwähnt. Dadurch passt die Person Matthew Royden perfekt zum Vampir Matthew de Clairmont.

    Auch andere Historische Fakten sind auf das genaueste recherchiert. Nach ein paar Nachforschungen meinerseits (ich wollte wissen, in wie weit die Fakten der Wahrheit entsprechen), fand ich sehr viele Zusammenhänge zwischen dem Buch und der Geschichte. Man merkt, dass die Autorin sehr viel Herzblut in dieses Buch gesteckt hat.

    Wenn man dieses Buch lest, muss man sich bewusst sein, dass es sehr komplex ist. Alleine dadurch, dass es in der Vergangenheit spielt und viele historische Personen, Zitate, Plätze, Begebenheiten, etc. darstellt. Man sollte sich auf das Buch konzentrieren, da man sonst möglicherweise den roten Faden verliert oder etwas überliest.

    Die Beschreibungen sind alle sehr detailreich, jedoch ohne dass es zu viel wird. Es kommt einen so vor, als würde sich das Buch als Film vor seinen Augen abspielen. Vorallem die Kleidung des 16. Jahrhunderts sind, meiner Meinung nach, sehr gut getroffen.

    Man bemerkt die Entwicklung der Protagonisten. Vorallem auch die Entwicklung der Beziehung von Matthew und Diana. Immer mehr Geheimnisse werden gelüftet, sodass die beiden sich immer näher kommen. Die Liebe zwischen den beiden ist förmlich spürbar.

    Das Thema Alchemie wird auch ganz stark im Buch aufgegriffen. Im 16. Jahrhundert lebten viele Alchemisten und da Diana Wissenschaftshistorikerin ist, kommt sie viel mit Alchemie in Berührung. Auch als Laie kann man den alchemistischen Teilen des Buches super folgen, auf Grund der ausführlichen Beschreibungen der Autorin.

    Mein Fazit:
    Eine wunderbare Fortsetzung einer super Reihe. Das Buch zeichnet sich durch seine historisch korrekten Fakten und der liebevollen Gestaltung aus. Man sollte sich jedoch vor dem Lesen bewusst sein, dass dieser Band in der Vergangenheit spielt. Man merkt, dass die Autorin selbst Historikerin ist. :)

    Ganz liebe Grüße,
    Niknak

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    Thommy28s avatar
    Thommy28vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wundervoller zweiter Teil der Trilogie
    Wundervoller zweiter Teil der Trilogie

    Einen knappen Einblick in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Dieser  zweite Teil der Trilogie spielt fast ausschließlich in den Jahren 1590/91. Der Autorin gelingt es dabei hervorragend den Leser in das elisabethanische Zeitalter zurück zu versetzen. Geschickt hat sie in die Fantasy-Handlung eine ganze Reihe tatsächlicher historischer Personen eingebaut (z.B. Königin Elisabeth I, Kaiser Rudolph II oder auch William Shakespeare). Sie vermittelt damit sehr schöne historische Einblicke in diese Zeit und das damalige Leben; mit sehr viel Liebe und Sachverstand geschrieben. Kein Wunder, ist die Autorin doch selbst Historikerin!


    Spannung und eine fantastische Fantasy-Geschichte um Hexen, Dämonen und Vampire runden das Buch ab. Ein wenig mehr -oft subtile - erotische Passagen als in Band 1 haben dem Buch zusätzlichen Reiz verliehen, es aber nicht dominiert. In dieser Hinsicht ging es schwerpunktmässig um Liebe und Romantik. Der Schreibstil ist wie schon im ersten Buch sehr detailreich und wortstark, aber von sehr ruhigem Lesefluss. Das tut der Handlung sehr gut; mag aber den einen oder anderen auch stören. Mir hat es aber sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf den dritten Teil....!

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    Leseratte2007s avatar
    Leseratte2007vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine tolle Fortsetzung mit Spannung, Intrigen und alles umfassender Liebe und Dramatik. Einfach nur empfehlenswert!!!
    Die größte Liebesgeschichte seit Romeo und Julia...

    Darum geht es (Klappentext):

    Die größte Liebesgeschichte seit Romeo und Julia Diana Bishop, Historikerin und Hexe, und Matthew Clairmont, Wissenschaftler und Vampir, haben es geschafft: Die Zeitreise in das historische London Elisabeths I. ist dank Dianas immer weiter erwachender Macht erfolgreich verlaufen. Doch kaum angekommen, wird die Liebe der beiden auf eine harte Probe gestellt, denn sie sind mitten in einer Welt der Intrigen, Spione und Geheimnisse gelandet. Geheimnisse, die auch Matthew betreffen und mit denen Diana lernen muss umzugehen. Ist ihre Verbindung stark genug, um dem standzuhalten? Und werden die beiden das Rätsel um das Manuskript Ashmole 782 nun endlich lösen?

    Meine Meinung:

    Nach dem ersten Band war ich schwer begeistert und musste mir unbedingt den zweiten Teil besorgen. Ich hatte schon Angst, dass er mich schwer enttäuschen würde, aber dieses Buch ist genauso toll und faszinierend wie der erste Teil!
    Wo die Nacht beginnt spielt in einer interessanten Zeit und das ganze Zeitalter wird so umschmückend und detailgetreu erläutert und beschrieben, dass man teils glaubte, selbst ein Teil des Geschehens zu sein.
    Diana und Matthew sind wundervolle Charaktere, sehr gut ausgearbeitet und immer noch wandelbar. Sie entwickeln sich weiter, aber sie bleiben sich gegenseitig treu.
    Die anderen Charaktere formen ein wunderschönes Beiwerk, was die Geschichte sehr lebendig macht und der Schreibstil ist einfach nur toll.
    Dann kommen noch die Atmosphäre und das Setting hinzu und aus diesen Zutaten zaubert die Autorin ein wundervolles Buch mit Intrigen, Geheimnissen, Komplikationen, romantischen Szenen, gefühlvollen Szenen und berühmten Personen, die damals lebten!
    Das Buch war insgesamt einfach nur toll und bei nächster Gelegenheit werde ich den dritten Band und das Finale lesen. Zum Glück habe ich es hier schon stehen...

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    ban-aislingeachs avatar
    ban-aislingeachvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Faszierende Reise in die Zeit von Elisabeth I und eine wunderbare Fantasygeschichte.
    Werden Diana und Matthew in der Vergangenheit Antworten finden?

    Die Trilogie „All Souls“ wurde von der amerikanischen Autorin Deborah Harkness geschrieben. Es ist unbedingt wichtig zuerst den ersten Roman der Serie zu lesen, welcher „die Seelen der Nacht“ heißt. Denn ansonsten kann man das zweite Buch „wo die Nacht beginnt“ nicht genießen und auch nicht verstehen. Der zweite Roman umfasst 796 Seiten und ist 2013 im Blanvalent Verlag erschienen.

    Ein Vampir und eine Hexe dürfen sich nicht lieben und schon gar nicht eine Beziehung führen. Wegen ihrer verbotenen Liebe fliehen Matthew und Diana in die Vergangenheit. Dort hoffen sie auch mehr über Dianas Magie zu erfahren und das sie dort lernt mit dieser umzugehen. Außerdem suchen sie das Manuskript Ashmole 782 bevor es zerstört wurde. Die Beiden landen jedoch in einer sehr gefährlichen Zeit und zwar in London zurzeit von Elisabeth I. Eine Zeit voller Geheimnisse, Intrigen und Spione, in der man nicht weiß wem man tatsächlich vertrauen kann und wem nicht. Zudem gibt es in Schottland eine Hexenverfolgung, welche vielleicht auch auf England zu schwappt.

    Diana ist eine moderne Frau, welche anfangs sehr große Schwierigkeiten hat sich in der Vergangenheit anzupassen. Denn immer wieder zeigt sich das sie nicht in die Zeit von Elisabeth I gehört. Zugleich findet die Historikerin es sehr spannend diese Zeit zu erleben, aus diesem Grund versucht sie diese anfangs auch objektiv zu sehen und zu lernen sich in diese Zeit anzupassen. Doch dann muss sie anfangen in dieser Zeit zu leben, also learning by doing. Sie macht im Buch eine sehr interessante Entwicklung durch, erfährt Geheimnisse und erlebt Tiefschläge wie auch glückliche Momente. Zusammen mit ihr konnte ich lachen wie auch weinen. Ich fand es wunderbar sie zu begleiten und mitzubekommen wie sie an den Aufgaben und Stolpersteinen in ihrem Leben in der Vergangenheit wächst.

    Auch wenn das Buch in der ersten Person Singular aus Dianas Sicht geschrieben ist, so ist auch Matthew ein Hauptcharakter. Vom ersten Moment hat es mir sehr gut gefallen, dass er kein Kuschelvampir wie Edward Cullen ist, sondern ein Vampir der manchmal mehr an ein wildes Tier als an einen Menschen erinnert. Für ihn ist die die Reise in der Vergangenheit noch schwieriger als für Diana. Zwar kennt er sich in dieser gut aus, kann sich an vieles erinnern, aber nun steht er wieder Freunden gegenüber welche in der Gegenwart aus welcher er kommt nicht mehr leben. Seine Freunde merken natürlich schnell, dass er nicht der Matthew ist, welchen sie kennen und kommen somit dem Geheimnis auf die Spur. Immer wieder ist Matthew anders, verwandelt sich in einen Zeitgenossen des historischen Londons und doch ist er in seinem Innersten doch weiter als seine Zeitgenossen zu Zeit Elisabeth I. Obwohl es immer wieder Momente gab in denen ich Angst vor ihm hatte, mochte ich ihn sehr. Denn er hat auch eine sehr liebevolle, sanfte, beschützerische Art an sich.

    Überraschend und faszinierend zugleich fand ich es, dass im Buch historische Personen auftauchen, welche tatsächlich gelebt haben. Im ersten Moment hatte ich meine Bedenken ob dies richtig ist, aber bald merkte ich das sie perfekt ins Bild passen und die Geschichte ohne sie wohl kaum so perfekt abgerundet wäre. In der Vergangenheit lernen wir auch faszinierende Hexen kennen, welche meiner Meinung nach mehr können als die Hexen der Gegenwart. Faszinierend fand ich, dass ich bei manchen Hexen gar nicht sicher war ob sie nun ein gutes oder ein böses Herz haben ob man ihnen nun trauen kann oder nicht. Die Vampire sind in der Vergangenheit auch anders. Mir persönlich kamen sie härter vor, man könnte fast schon sehr weniger zivilisiert. Obwohl sie ganz klar sich wie in der Gegenwart unter den Menschen bewegen können ohne das man ihnen zugleich die wahre Natur ansieht. Bei den Vampiren hat Gallowglass für mich Marcus vom Thron gestoßen und ich freue mich sehr, dass ich wohl im dritten Band der Trilogie auch von ihm lesen werde. Natürlich kommen auch Dämonen und Menschen vor. Schade fand ich bei den Dämonen das es nur einen einzigen gab den ich mochte, alle anderen hätte ich lieber dorthin geschickt wo der Pfeffer wächst. Wobei es ohne diese natürlich weniger spannend wäre.

    Auch im zweiten Band der „All Souls“ Reihe beweist Deborah Harkness das sie einen faszinierenden Schreibstil hat, welcher sich sehr flüssig lesen lässt. Bei diesem Buch fällt es einem jedoch deutlicher schwerer als beim ersten Band dieses aus den Händen zu legen. Es gibt zwar immer wieder ruhige Momenten zum Beispiel als Diana den Umgang mit der Währung zur Seiten Elisabeth I lernt, aber die rasanten und spannenden Momente haben doch die Waagschale auf ihrer Seite. Die Autorin hat eine wunderbare Welt der Intrigen gebastelt, wo ich manchmal auch in die Falle getappt bin und am Ende verblüfft feststellen musste, dass ich genau den falschen Leuten vertraut habe und auch mein Misstrauen den falschen Personen zugesprochen haben. Außerdem gibt es interessanterweise Charaktere welche weder böse noch gut erscheinen, so dass ich immer noch nicht weiß ob man ihnen nun trauen oder misstrauen sollte. Deborah Harkness ist nicht nur Autorin, sondern auch Historikerin. Vielleicht ist es ihr deswegen gelungen die historische Welt so plastisch, so bildhaft zu beschreiben. Ich konnte mir nicht nur die historischen Gebäude und Plätze vorstellen, sondern lernte auch viel über die Lebensgewohnheiten und das alltägliche Leben zur Zeit von Elisabeth I. Spannend fand ich auch die Magie von Diana wie auch das die Beziehung von ihr und Matthew auf eine harte Probe gestellt wurde. Als ich ihre Magie kennen lernte, war ich dankbar dafür, dass sie doch nicht perfekt war, denn bis zu diesem Augenblick hatte ich Angst davor, dass sich Diana als Mary Sue entpuppen würde. Durch den Besuch in der Vergangenheit, ändern sich natürlich die Gegenwart und auch dies bekommt man mit.

    Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter. Es lohnt sich vor allem für Fantasieleser. Nur bitte denkt daran, dass ihr zuerst „die Seelen der Nacht“ lest und dann erst diesen Roman.

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    SchwarzeFees avatar
    SchwarzeFeevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: für mich leider viel weniger mitreißend als der erste Teil der Trilogie
    Hier merkt man, dass die Autorin Historikerin ist

    Lange habe ich dafür gebraucht, mich dazu durchzuringen, diesen Wälzer zu lesen, meine Lieblingsseitenzahl bei Büchern befindet sich eher bei etwa der Hälfte der Seiten. Aber dennoch freute ich mich auf ein Wiederlesen mit Matthew und Diana und war gespannt, wie es mit den Beiden weitergeht. 

    Wie am Ende des ersten Teils angekündigt, reist das Paar in die Vergangenheit. Dann reist das Paar in dieser noch herum. Es spielen unheimlich viele Personen in diesem Roman mit, an den Roman angehangen befindet sich auch ein vierseitiges (!) Personenregister. Matthew und Diana erleben unglaublich viel, kennen viele bekannte Persönlichkeiten (z.B. Shakespeare) und irgendwann war es mir einfach zuviel wer-mit-wem-und-warum. Ich habe mich dennoch durchgebissen, auch wenn ich etliche Kapitel einfach zu langatmig empfand. Und natürlich möchte ich auch wissen, wie es mit den Beiden weitergeht und werde mir auch irgendwann Teil 3 zulegen. 

    Ich muss dazu auch sagen, dass ich nicht gern Historisches lese und Deborah Harkness hier diesbezüglich aus dem Vollen geschöpft hat, dies ist natürlich auch sehr subjektiv, Historienromanliebhabern wird dieses Buch dagegen sicherlich sehr gut gefallen. 

    Aufgrund der Langatmigkeit und der vielen verworrenen Handlungsstränge leider nur drei Sterne.

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