Deborah Harkness Wo die Nacht beginnt

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Inhaltsangabe zu „Wo die Nacht beginnt“ von Deborah Harkness

Die größte Liebesgeschichte seit Romeo und Julia Diana Bishop, Historikerin und Hexe, und Matthew Clairmont, Wissenschaftler und Vampir, haben es geschafft: Die Zeitreise in das historische London Elisabeths I. ist dank Dianas immer weiter erwachender Macht erfolgreich verlaufen. Doch kaum angekommen, wird die Liebe der beiden auf eine harte Probe gestellt, denn sie sind mitten in einer Welt der Intrigen, Spione und Geheimnisse gelandet. Geheimnisse, die auch Matthew betreffen und mit denen Diana lernen muss umzugehen. Ist ihre Verbindung stark genug, um dem standzuhalten? Und werden die beiden das Rätsel um das Manuskript Ashmole 782 nun endlich lösen?

Sehr gelungener zweiter Band - ich vermisse Philippe, Annie, Jack, Goody, Mary, Pierre usw....

— birdotheweirdo

Toll, ich liebe Zeitreisen! 😍 Leider war eine Phase mal dabei, wo es sich gezogen hat, aber zum Schluss wieder spannend!

— Dani_S

Gelungene Fortsetzung! Macht Lust auf mehr von Matthew und Diana!

— Plovesreading

Spannend. Faszinierender Schauplatz im England Elisabeth I.

— Mari08

Geniale Charaktere gepaart mit interessanter Geschichte*_*

— Buecherwaldsophie

2. Band der Trilogie. Magisch, spannend und humorvoll.

— Tamara_W

Historisch, Magisch, Paranormal – Ein Schmöker leider mit Längen, dennoch süchtig machend...

— Bücherfüllhorn-Blog

Besser als der erste Teil

— Kugeni

Toller zweiter Teil, wenn auch noch etwas "historisch orientierter" als Band 1

— Lilly_McLeod

Unterhaltsamer 2. Teil der Trilogie. Weniger Magie dafür umso mehr "Historienspannung"

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  • Historisch, Magisch, Paranormal – Ein Schmöker leider mit Längen, dennoch süchtig machend

    Wo die Nacht beginnt

    Bücherfüllhorn-Blog

    20. June 2017 um 11:47

    Dieser zweite Band war insgesamt schwächer als der Erste.  Das lag zum einen daran, dass ich mir gleich am Anfang die Personen der „Schule der Nacht“ nicht einprägen konnte. Die Namen kamen mir bekannt vor und ich habe sicherlich schon etwas gehört von diesen, aber ich könnte hier aus dem Stehgreif nicht den historischen Kontext dieser Personen herstellen. Im klassischen Sinne spannend war das Buch leider nicht, aber sehr interessant mit den Fallstricken die im Alltag des 16. Jahrhunderts auf unsere beiden Hauptprotagonisten lauern. Gerade als Frau ist man sehr benachteiligt, wie Diana zu spüren bekommt. Mal abgesehen davon, in Zeiten der Hexenverfolgung als Hexe bezichtigt zu werden. Ich als Leser habe die ganze darauf gewartet, dass Diana entweder als Hexe angeklagt wird oder dass endlich ihre Kräfte erwachten, die in der Vergangenheit leider nicht „funktionierten“. Matthew stellte sich allerdings in Bezug auf den ersten Band hier als vielschichtiger heraus, und gelangt so zu mehr Ecken und Kanten, die ich im ersten Teil vermisst habe. Zunächst landen sie im Mittelalter Londons, dann geht ihre Reise nach Frankreich auf dem Familiensitz von Sept Tours und von dort aus weiter nach Prag und dann wieder nach England zurück. Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass die beiden ihre Zeit eher vertrödelten anstatt sinnvoll nutzten. Mir war letztlich nicht einleuchtend, wie sie sieben Monate im Jahr 1590 bleiben konnten, und sich derartig „verzettelten“. Manches war auch offensichtlich, zum Beispiel das Treffen mit Elisabeth I. Als Historikerin ein Traum und daher für mich zu offensichtlich zu erwarten gewesen.   Insgesamt gesehen hat mich das Buch dann aber doch irgendwie überzeugt und war auf eine bestimmte Art spannend: Obwohl es viele Längen hatte, die Charaktere weiterhin nicht ganz ausgereift waren und das Love-Interest mich nicht überzeugt hat, habe ich mich doch jedes mal darauf gefreut, weiterzulesen und in die Welt von Diana und Matthew abzutauchen. Das Leben im Mittelalter mit seinen Intrigen und seinen Abläufen im sozialen Verhalten war interessant zu lesen.   Alles in allem: In der Gesamtkomposition ein Schmöker der ruhigen Art in den ich mich trotz seiner Schwächen fallen lassen konnte. Mit Hexen, Vampiren Dämonen und einer Brise Magie in einer mittelalterlichen Welt. Ich freue mich auf den dritten und letzten Band, den ich mir vor kurzen in der Stadtbücherei besorgt habe.

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  • Reise in die Vergangenheit...

    Wo die Nacht beginnt

    Buechergarten

    20. February 2017 um 12:20

    INHALT: Sie haben es geschafft! Diana Bishop, Historikerin und Hexe, und Matthew Clairmont, Wissenschaftler und Vampir, sind durch die Zeit gereist und im historischen London Elisabeths I. gelandet. Dort können sie das tun was in der Moderne für sie unmöglich ist: Sich lieben und zusammen leben. Doch Diana muss sich beeilen um in einer Welt der Hexenverfolgungen Hilfe für sich und ihre Magie zu finden. Matthew hingegen wird mit seiner Vergangenheit und diversen politischen Ränkespielen konfrontiert und auch die Liebe der beiden wird auf eine harte Probe gestellt, denn im Jahr 1590 ist Matthew nicht mehr der gleiche Mann den Diana erst vor kurzem kennen und lieben gelernt hat. Intrigen, Spione und Geheimnisse, die auch Matthew betreffen, kommen zu einem fremden Leben in dem sich Diana zu Recht finden muss. Und dann ist da noch die Suche nach Ashmole 782…   EIGENE MEINUNG: Die Blätter passen zwar nicht, aber für mich sieht die Blume auf dem Cover des 2. Bandes aus wie die „Königin einer Nacht“ und ich finde es wundervoll! Die Gestaltung orientiert sich an dem letzten Teil, ist im Hintergrund jedoch farblich nicht ganz so düster! Einfach ein Blickfang! Bevor ich meine Gedanken zu diesem Teil aufschreibe auf jeden Fall noch der Hinweis, dass es – meiner Meinung nach – keinen Sinn macht diesen Teil ohne Kenntnis des 1. Bandes zu lesen. Es ist eine extrem zusammenhängende Geschichte, bei der schon die Aufteilung in drei Teile ganz anders wirkt als in typischen Trilogien (Hauptteil – Mitte – Schluss). Dieser Teil der Reihe spielt fast ausschließlich in der Vergangenheit, genauer in den Jahren 1590/91. Historisch gesehen ist das Ganze extrem gut ausgearbeitet und birgt viele Informationen, gerade auch wieder zu historischen Gestalten. Was in diesem Band absolut von Vorteil, wenn nicht sogar unumgänglich, ist ist das Glossar am Ende des Buches. Dieses ist in die jeweiligen Kapitel (benannt nach den Orten der Handlung) unterteilt. Ohne dieses hätte ich mich zeitweise überhaupt nicht mehr zu Recht gefunden, da die Anzahl an Charakteren (u. A. tatsächliche historische Gestalten wie Königin Elisabeth I., Kaiser Rudolph II. oder Shakespeare) sehr schnell steigt und nicht alle eine lange Einführung finden. Da ich nicht der große Leser von rein historischen Romanen bin hat mich sehr gefreut, dass man durch einzelne Kapitel auch die Vorgänge in unserer Zeit im Auge behalten kann – diese sind dann unter anderem aus der Sicht von Marcus geschrieben. So verliert man auch diese Charaktere bzw. den Zugang zur Gegenwart nicht ganz, auch wenn sie in diesem Band weniger eine Rolle spielen. So bemerkt man auch trotzdem die Veränderungen die Dianas und Matthews Besuch in der Vergangenheit bewirken. Besonders gern mochte ich dort Dianas Suche nach einem magischen Lehrer. Ihre Fähigkeiten, die Möglichkeiten und deren Entwicklung spielen hier eine viel größere Rolle und haben mir durchwegs gut gefallen! Ansonsten wird in diesem Teil sehr viel Augenmerk auf das Zusammenleben, Dianas Einfinden in ihre Rolle und Matthews Charakter/Vergangenheit gelegt. Komischerweise sind mir viele Dinge die sich in diesem Band entwickeln erst im nächsten Teil aufgefallen, wenn die Veränderung/Entwicklung der Charaktere bewusst angesprochen wurde. Der Schreibstil war für mich wieder ernsthaft und detailreich, der Lesefluss sehr ruhig. Teilweise war es mir etwas viel „reines Zusammenleben“, aber im Nachhinein gesehen ist doch immer etwas geschehen oder hat sich etwas entwickelt, dass die Geschichte voran gebracht hat. Wer sich mit dem Schreibstil bzw. der ruhig wirkenden Handlung des ersten Teiles nicht anfreunden konnte, wird bei diesem Band wohl kaum mehr Freude daran haben. Allerdings ist mir in diesem Buch irgendwann aufgefallen, dass mich die Geschichte an irgendeinem Punkt so gepackt hat, dass ich – auch wenn es kein Feuerwerk an Ereignissen, Überraschungen und Action war – unbedingt wissen wollte wie alles zu Ende geht! Wie oben bereits erwähnt sind die Kapitel nach den Orten der Handlung eingeteilt und da kommen wir wirklich herum: London, Frankreich, Prag. Besonders gefallen hat mir dabei der Besuch in Sept Tours bei Matthews Vater! Die Erzählung war für mich dadurch (bis auf einige Abschnitte in Prag) sehr dynamisch und die Beschreibungen der Reisezeiten zwischen den Orten sind, zu meiner Freude, sehr kurz gehalten! Auch in diesem Buch gibt es wieder einige, sehr unauffällige, erotische Passagen. Ganz und gar nicht stören auch so einige neue Charaktere die vorgesellt werden, einer meiner liebsten ist dabei Gallowglass! Gefallen hat mir auch, dass trotz des Zeitwechsels die Wissenschaft weiter eine wichtige Rolle spielt! Hier geht es dann mehr in Richtung Alchemie, hat aber auch wirklich Spaß gemacht! Die Liebesgeschichte zwischen Diana und Matthew ist von dem her weiter etwas Besonderes für mich, weil keine aufgesetzten Dramen oder grausamer Kitsch eine Rolle spielen. Durch die Zeitreise ist mir dieser Teil ganz anders erschienen wie der vorherige und doch altbekannt!   FAZIT: Für den Leser erneut ein anspruchsvoller Roman, der vor allem in den Jahren 1590/91 spielt, den Anschluss an die Gegenwart jedoch nicht verliert. Es geht in ruhiger Sprache aber mit andauernd voranschreitender Handlung.

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  • Wunderschöne, magische Liebesgeschichte

    Wo die Nacht beginnt

    niknak

    08. February 2017 um 16:11

    Inhalt: Historikerin und Hexe Diana Bishop ist nun gemeinsam mit Matthew, ihrem Vampir Ehemann in der Vergangenheit. Dort versuchen sie das Manuskript Ashmole 782 zu finden und gleichzeit Dianas Kräfte als Hexe zu verstehen. Dabei laufen sie jedoch stets in der Gefahr entlarft zu werden und die Zukunft massiv zu beeinflussen. Werden sie ihre Ziele erreichen? Schaffen sie es zurück in die Gegenwart? Mein Kommentar: Dies ist der zweite Teil der All Souls Reihe von Deborah Harkness. Dieser Band hat mir genauso gut gefallen, wie der erste Band der Reihe. Das Buch ist aus verschiedenen Sichten geschrieben. Meist ist es die Sicht von Clara aus der Vergangenheit. Einzelne Szenen sind jedoch in der Gegenwart geschrieben, aus der Sicht von zum Beispiel Peter Knox, Ysabeau, und einigen mehr. Das Buch ist in 5 große Teile geteilt. Der nächste Teil beginnt, wenn Clara und Matthew woanders hinkommen. In diesem Band steht, im Gegensatz zum ersten, die Vergangenheit eine viel größere Rolle. (Ist ja auch klar, wenn das Buch in der Vergangenheit spielt. ;) ) Man trifft immer wieder auf bekannte Persönlichkeiten, wie zum Beispiel: William Shakespeare, Queen Elisabeth I, Sir Walter Raleigh, Nicholas Hilliard, Henry Percy, 9. Earl of Northumberland, und viele mehr. Matthew de Clairmont hat zu dieser Zeit (elisabethanisches Zeitalter) den Namen Matthew Royden inne. Matthew Royden existierte, wie einige andere auch, wirklich, allerding ist nicht sehr viel über ihn bekannt. Dies wird auch im Buch erwähnt. Dadurch passt die Person Matthew Royden perfekt zum Vampir Matthew de Clairmont. Auch andere Historische Fakten sind auf das genaueste recherchiert. Nach ein paar Nachforschungen meinerseits (ich wollte wissen, in wie weit die Fakten der Wahrheit entsprechen), fand ich sehr viele Zusammenhänge zwischen dem Buch und der Geschichte. Man merkt, dass die Autorin sehr viel Herzblut in dieses Buch gesteckt hat. Wenn man dieses Buch lest, muss man sich bewusst sein, dass es sehr komplex ist. Alleine dadurch, dass es in der Vergangenheit spielt und viele historische Personen, Zitate, Plätze, Begebenheiten, etc. darstellt. Man sollte sich auf das Buch konzentrieren, da man sonst möglicherweise den roten Faden verliert oder etwas überliest. Die Beschreibungen sind alle sehr detailreich, jedoch ohne dass es zu viel wird. Es kommt einen so vor, als würde sich das Buch als Film vor seinen Augen abspielen. Vorallem die Kleidung des 16. Jahrhunderts sind, meiner Meinung nach, sehr gut getroffen. Man bemerkt die Entwicklung der Protagonisten. Vorallem auch die Entwicklung der Beziehung von Matthew und Diana. Immer mehr Geheimnisse werden gelüftet, sodass die beiden sich immer näher kommen. Die Liebe zwischen den beiden ist förmlich spürbar. Das Thema Alchemie wird auch ganz stark im Buch aufgegriffen. Im 16. Jahrhundert lebten viele Alchemisten und da Diana Wissenschaftshistorikerin ist, kommt sie viel mit Alchemie in Berührung. Auch als Laie kann man den alchemistischen Teilen des Buches super folgen, auf Grund der ausführlichen Beschreibungen der Autorin. Mein Fazit: Eine wunderbare Fortsetzung einer super Reihe. Das Buch zeichnet sich durch seine historisch korrekten Fakten und der liebevollen Gestaltung aus. Man sollte sich jedoch vor dem Lesen bewusst sein, dass dieser Band in der Vergangenheit spielt. Man merkt, dass die Autorin selbst Historikerin ist. :) Ganz liebe Grüße, Niknak

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  • Wundervoller zweiter Teil der Trilogie

    Wo die Nacht beginnt

    Thommy28

    09. January 2017 um 17:01

    Einen knappen Einblick in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung: Dieser zweite Teil der Trilogie spielt fast ausschließlich in den Jahren 1590/91. Der Autorin gelingt es dabei hervorragend den Leser in das elisabethanische Zeitalter zurück zu versetzen. Geschickt hat sie in die Fantasy-Handlung eine ganze Reihe tatsächlicher historischer Personen eingebaut (z.B. Königin Elisabeth I, Kaiser Rudolph II oder auch William Shakespeare). Sie vermittelt damit sehr schöne historische Einblicke in diese Zeit und das damalige Leben; mit sehr viel Liebe und Sachverstand geschrieben. Kein Wunder, ist die Autorin doch selbst Historikerin! Spannung und eine fantastische Fantasy-Geschichte um Hexen, Dämonen und Vampire runden das Buch ab. Ein wenig mehr -oft subtile - erotische Passagen als in Band 1 haben dem Buch zusätzlichen Reiz verliehen, es aber nicht dominiert. In dieser Hinsicht ging es schwerpunktmässig um Liebe und Romantik. Der Schreibstil ist wie schon im ersten Buch sehr detailreich und wortstark, aber von sehr ruhigem Lesefluss. Das tut der Handlung sehr gut; mag aber den einen oder anderen auch stören. Mir hat es aber sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf den dritten Teil....!

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  • Die größte Liebesgeschichte seit Romeo und Julia...

    Wo die Nacht beginnt

    Leseratte2007

    25. December 2016 um 21:48

    Darum geht es (Klappentext):Die größte Liebesgeschichte seit Romeo und Julia Diana Bishop, Historikerin und Hexe, und Matthew Clairmont, Wissenschaftler und Vampir, haben es geschafft: Die Zeitreise in das historische London Elisabeths I. ist dank Dianas immer weiter erwachender Macht erfolgreich verlaufen. Doch kaum angekommen, wird die Liebe der beiden auf eine harte Probe gestellt, denn sie sind mitten in einer Welt der Intrigen, Spione und Geheimnisse gelandet. Geheimnisse, die auch Matthew betreffen und mit denen Diana lernen muss umzugehen. Ist ihre Verbindung stark genug, um dem standzuhalten? Und werden die beiden das Rätsel um das Manuskript Ashmole 782 nun endlich lösen? Meine Meinung:Nach dem ersten Band war ich schwer begeistert und musste mir unbedingt den zweiten Teil besorgen. Ich hatte schon Angst, dass er mich schwer enttäuschen würde, aber dieses Buch ist genauso toll und faszinierend wie der erste Teil! Wo die Nacht beginnt spielt in einer interessanten Zeit und das ganze Zeitalter wird so umschmückend und detailgetreu erläutert und beschrieben, dass man teils glaubte, selbst ein Teil des Geschehens zu sein.Diana und Matthew sind wundervolle Charaktere, sehr gut ausgearbeitet und immer noch wandelbar. Sie entwickeln sich weiter, aber sie bleiben sich gegenseitig treu. Die anderen Charaktere formen ein wunderschönes Beiwerk, was die Geschichte sehr lebendig macht und der Schreibstil ist einfach nur toll.Dann kommen noch die Atmosphäre und das Setting hinzu und aus diesen Zutaten zaubert die Autorin ein wundervolles Buch mit Intrigen, Geheimnissen, Komplikationen, romantischen Szenen, gefühlvollen Szenen und berühmten Personen, die damals lebten!Das Buch war insgesamt einfach nur toll und bei nächster Gelegenheit werde ich den dritten Band und das Finale lesen. Zum Glück habe ich es hier schon stehen...

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  • Werden Diana und Matthew in der Vergangenheit Antworten finden?

    Wo die Nacht beginnt

    ban-aislingeach

    12. December 2016 um 18:02

    Die Trilogie „All Souls“ wurde von der amerikanischen Autorin Deborah Harkness geschrieben. Es ist unbedingt wichtig zuerst den ersten Roman der Serie zu lesen, welcher „die Seelen der Nacht“ heißt. Denn ansonsten kann man das zweite Buch „wo die Nacht beginnt“ nicht genießen und auch nicht verstehen. Der zweite Roman umfasst 796 Seiten und ist 2013 im Blanvalent Verlag erschienen. Ein Vampir und eine Hexe dürfen sich nicht lieben und schon gar nicht eine Beziehung führen. Wegen ihrer verbotenen Liebe fliehen Matthew und Diana in die Vergangenheit. Dort hoffen sie auch mehr über Dianas Magie zu erfahren und das sie dort lernt mit dieser umzugehen. Außerdem suchen sie das Manuskript Ashmole 782 bevor es zerstört wurde. Die Beiden landen jedoch in einer sehr gefährlichen Zeit und zwar in London zurzeit von Elisabeth I. Eine Zeit voller Geheimnisse, Intrigen und Spione, in der man nicht weiß wem man tatsächlich vertrauen kann und wem nicht. Zudem gibt es in Schottland eine Hexenverfolgung, welche vielleicht auch auf England zu schwappt. Diana ist eine moderne Frau, welche anfangs sehr große Schwierigkeiten hat sich in der Vergangenheit anzupassen. Denn immer wieder zeigt sich das sie nicht in die Zeit von Elisabeth I gehört. Zugleich findet die Historikerin es sehr spannend diese Zeit zu erleben, aus diesem Grund versucht sie diese anfangs auch objektiv zu sehen und zu lernen sich in diese Zeit anzupassen. Doch dann muss sie anfangen in dieser Zeit zu leben, also learning by doing. Sie macht im Buch eine sehr interessante Entwicklung durch, erfährt Geheimnisse und erlebt Tiefschläge wie auch glückliche Momente. Zusammen mit ihr konnte ich lachen wie auch weinen. Ich fand es wunderbar sie zu begleiten und mitzubekommen wie sie an den Aufgaben und Stolpersteinen in ihrem Leben in der Vergangenheit wächst. Auch wenn das Buch in der ersten Person Singular aus Dianas Sicht geschrieben ist, so ist auch Matthew ein Hauptcharakter. Vom ersten Moment hat es mir sehr gut gefallen, dass er kein Kuschelvampir wie Edward Cullen ist, sondern ein Vampir der manchmal mehr an ein wildes Tier als an einen Menschen erinnert. Für ihn ist die die Reise in der Vergangenheit noch schwieriger als für Diana. Zwar kennt er sich in dieser gut aus, kann sich an vieles erinnern, aber nun steht er wieder Freunden gegenüber welche in der Gegenwart aus welcher er kommt nicht mehr leben. Seine Freunde merken natürlich schnell, dass er nicht der Matthew ist, welchen sie kennen und kommen somit dem Geheimnis auf die Spur. Immer wieder ist Matthew anders, verwandelt sich in einen Zeitgenossen des historischen Londons und doch ist er in seinem Innersten doch weiter als seine Zeitgenossen zu Zeit Elisabeth I. Obwohl es immer wieder Momente gab in denen ich Angst vor ihm hatte, mochte ich ihn sehr. Denn er hat auch eine sehr liebevolle, sanfte, beschützerische Art an sich. Überraschend und faszinierend zugleich fand ich es, dass im Buch historische Personen auftauchen, welche tatsächlich gelebt haben. Im ersten Moment hatte ich meine Bedenken ob dies richtig ist, aber bald merkte ich das sie perfekt ins Bild passen und die Geschichte ohne sie wohl kaum so perfekt abgerundet wäre. In der Vergangenheit lernen wir auch faszinierende Hexen kennen, welche meiner Meinung nach mehr können als die Hexen der Gegenwart. Faszinierend fand ich, dass ich bei manchen Hexen gar nicht sicher war ob sie nun ein gutes oder ein böses Herz haben ob man ihnen nun trauen kann oder nicht. Die Vampire sind in der Vergangenheit auch anders. Mir persönlich kamen sie härter vor, man könnte fast schon sehr weniger zivilisiert. Obwohl sie ganz klar sich wie in der Gegenwart unter den Menschen bewegen können ohne das man ihnen zugleich die wahre Natur ansieht. Bei den Vampiren hat Gallowglass für mich Marcus vom Thron gestoßen und ich freue mich sehr, dass ich wohl im dritten Band der Trilogie auch von ihm lesen werde. Natürlich kommen auch Dämonen und Menschen vor. Schade fand ich bei den Dämonen das es nur einen einzigen gab den ich mochte, alle anderen hätte ich lieber dorthin geschickt wo der Pfeffer wächst. Wobei es ohne diese natürlich weniger spannend wäre. Auch im zweiten Band der „All Souls“ Reihe beweist Deborah Harkness das sie einen faszinierenden Schreibstil hat, welcher sich sehr flüssig lesen lässt. Bei diesem Buch fällt es einem jedoch deutlicher schwerer als beim ersten Band dieses aus den Händen zu legen. Es gibt zwar immer wieder ruhige Momenten zum Beispiel als Diana den Umgang mit der Währung zur Seiten Elisabeth I lernt, aber die rasanten und spannenden Momente haben doch die Waagschale auf ihrer Seite. Die Autorin hat eine wunderbare Welt der Intrigen gebastelt, wo ich manchmal auch in die Falle getappt bin und am Ende verblüfft feststellen musste, dass ich genau den falschen Leuten vertraut habe und auch mein Misstrauen den falschen Personen zugesprochen haben. Außerdem gibt es interessanterweise Charaktere welche weder böse noch gut erscheinen, so dass ich immer noch nicht weiß ob man ihnen nun trauen oder misstrauen sollte. Deborah Harkness ist nicht nur Autorin, sondern auch Historikerin. Vielleicht ist es ihr deswegen gelungen die historische Welt so plastisch, so bildhaft zu beschreiben. Ich konnte mir nicht nur die historischen Gebäude und Plätze vorstellen, sondern lernte auch viel über die Lebensgewohnheiten und das alltägliche Leben zur Zeit von Elisabeth I. Spannend fand ich auch die Magie von Diana wie auch das die Beziehung von ihr und Matthew auf eine harte Probe gestellt wurde. Als ich ihre Magie kennen lernte, war ich dankbar dafür, dass sie doch nicht perfekt war, denn bis zu diesem Augenblick hatte ich Angst davor, dass sich Diana als Mary Sue entpuppen würde. Durch den Besuch in der Vergangenheit, ändern sich natürlich die Gegenwart und auch dies bekommt man mit. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter. Es lohnt sich vor allem für Fantasieleser. Nur bitte denkt daran, dass ihr zuerst „die Seelen der Nacht“ lest und dann erst diesen Roman.

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  • Hier merkt man, dass die Autorin Historikerin ist

    Wo die Nacht beginnt

    SchwarzeFee

    04. May 2016 um 11:28

    Lange habe ich dafür gebraucht, mich dazu durchzuringen, diesen Wälzer zu lesen, meine Lieblingsseitenzahl bei Büchern befindet sich eher bei etwa der Hälfte der Seiten. Aber dennoch freute ich mich auf ein Wiederlesen mit Matthew und Diana und war gespannt, wie es mit den Beiden weitergeht. Wie am Ende des ersten Teils angekündigt, reist das Paar in die Vergangenheit. Dann reist das Paar in dieser noch herum. Es spielen unheimlich viele Personen in diesem Roman mit, an den Roman angehangen befindet sich auch ein vierseitiges (!) Personenregister. Matthew und Diana erleben unglaublich viel, kennen viele bekannte Persönlichkeiten (z.B. Shakespeare) und irgendwann war es mir einfach zuviel wer-mit-wem-und-warum. Ich habe mich dennoch durchgebissen, auch wenn ich etliche Kapitel einfach zu langatmig empfand. Und natürlich möchte ich auch wissen, wie es mit den Beiden weitergeht und werde mir auch irgendwann Teil 3 zulegen. Ich muss dazu auch sagen, dass ich nicht gern Historisches lese und Deborah Harkness hier diesbezüglich aus dem Vollen geschöpft hat, dies ist natürlich auch sehr subjektiv, Historienromanliebhabern wird dieses Buch dagegen sicherlich sehr gut gefallen. Aufgrund der Langatmigkeit und der vielen verworrenen Handlungsstränge leider nur drei Sterne.

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  • Wo die Nacht beginnt

    Wo die Nacht beginnt

    Samtpfote

    22. April 2016 um 23:49

    VORSICHT SPOILER, DIES IST DER ZWEITE TEIL EINER RIEHE Wo die Nacht beginnt - Deborah Harkness Klappentext: Ihre Liebe ist stärker als jede Regel, stärker als die Zeit und das Leben selbst. Doch als Diana und Matthew im elisabethanischen London angekommen sind, werden sie auf eine harte Probe gestellt. In einer Welt der Spione und der Täuschung muss Diana einen Tutor finden, der sie in der fortgeschrittenen Hexenkunst unterweist, während Matthew unfreiwillig mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird. Und welche Rolle spielt der enge Kreis von Matthews Freunden, die einst die geheimnisvolle »Schule der Nacht« gründeten und ihre gemeinsame Zukunft bedrohen? Meine Meinung: Nachdem ich wusste, dass die Reise ins alte London gehen würde, war ich zuerst ein wenig verunsichert und wusste nicht so richtig, ob ich mich auf den zweiten Band wirklich freuen konnte. Ich hatte ein wenig Angst davor, mich in der Geschichte zu verlieren und auch, dass das Buch zu sehr in Richtung Kitsch tendieren und die wissenschaftliche Seite auslassen würde. Ich war aber sehr schnell mitten in der Geschichte drin und es hat mich vor allem fasziniert, wie die Autorin historische Personen mit Romanfiguren mischt und Wissenschaft, Magie und ganz viel Weltgeschichte in dieses Buch packt, ohne je langweilig zu werden. Alle meine Ängste waren also total unbegründet und ich hoffe sehr, dass ich bald wieder ein Roman dieser Art lesen kann. Ich freue mich auf jeden Fall auf den nächsten Band und lasse mich überraschen. Handlung: Diana und Matthew landen mitten im elisabethanischen London und Diana staunt nicht schlecht, als sie nach und nach allen von ihr verehrten historischen Persönlichkeiten begegnet. Sie erfährt bald, dass ihr "Gemahl" im goldenen Zeitalter ein nicht ganz unbeschriebenes Blatt gewesen zu sein scheint, sogar Kontakte zu Königin Elisabeth I und zu anderen wichtigen Personen dieser Zeit haben ganz selbstverständlich Spuren in seinem Leben hinterlassen. Doch es fällt Diana schwer, sich in dieser Zeit zurecht zu finden. Das vorherrschende Frauenbild, die Sprache, die Schrift und der Umgang mit den Hausangestellten sind ihr zwar aus ihren Studien bekannt, als sie dies alles aber am eigenen Leib erlebt, merkt sie, wie viel sie noch zu lernen hat. Erst nach vielen Stunden, die Diana mit dem Erlernen von alltäglichen Fertigkeiten verbracht hat, kann sie sich auf die Suche nach einer Hexe machen, die genug mächtig ist, um sie die Kunst der Zauberei zu lehren. Natürlich geht dies nicht ohne Komplikationen vonstatten und weil Matthew in der Vergangenheit auch noch einige Geschäfte zu erledigen hat, wird ihre Reise zu einem abenteuerlichen Ausflug. Schreibstil: Wie schon im ersten Band hatte ich es mit einem sehr ausgeklügelten und hochstehenden Schreibstil zu tun. Ich persönlich mag es, wenn Autoren einen hohen Anspruch an ihre Leser haben und wenn dann noch so viele schöne und detaillierte Beschreibungen dazu kommen, lese ich ein Buch besonders gerne. Den Ausflug ins alte London beschreibt Harkness wie eine sehr beschwerliche Reise, man erfährt, dass es sich dabei keinesfalls um ein Zuckerschlecken gehandelt hat und leidet, lacht und liebt mit den Protagonisten mit. Personen: Diana und Matthew kennen und lieben wir ja bereits. Sehr interessant finde ich vor allem die verschiedenen Facetten von Matthews Charakter gestaltet. Trotz seinen teilweise doch schon wunderlichen Ansichten und seinem besitzergreifenden Benehmen, habe ich ihn während der Lektüre noch mehr in mein Herz geschlossen. Neben den Protagonisten, ihren Freunden und ihrer Familie treten in diesem Band noch eine Vielzahl historischer Figuren und Romanfiguren auf. Zum Glück gibt es im Buch aber ein Personenverzeichnis, sonst hätte ich den Schinken wohl nach einigen hundert Seiten weggelegt. Meine Empfehlung: Wer hochstehende historische Romane, nicht zu ausgeprägte Fantasy, Naturwissenschaften und komplexe Familien- und Beziehungskisten mag, der wird auch diesen zweiten Band der Reihe lieben. Ich persönlich empfehle ihn allen weiter, die Geduld, Neugier und eine grosse Portion Humor mitbringen. Zusätzliche Infos: Autorin: Deborah Harkness Fester Einband: 797 Seiten Sprache: Deutsch Originalsprache: Amerikanisch Übersetzt von: Christoph Göhler Verlag: Blanvalet ISBN 978-3-7645-0467-0

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  • Es lief nicht alles perfekt

    Wo die Nacht beginnt

    CocuriRuby

    08. March 2016 um 21:34

    Ich denke ich sage nicht zu viel, wenn ich sage, dass in dem Buch eine Zeitreise eine große Rolle spielt. Das Problem daran ist, dass das für mich ein schwieriges Thema ist bzw. mir SEHR viele Darstellungen nicht zusagen. Leider ist es auch hier so, dass alle wissenschaftlichen Aspekte komplett außer Acht gelassen wurden. Das macht mich wirklich fertig und ich musste das angestrengt verdrängen während des Lesens. Da waren nämlich auch so viele Mega großer Schnitzer drin, um da mal nur einen zu nennen: (was ich jetzt sage passiert auf den ersten 50 Seiten – ich finde also nicht, dass es gespoilert ist) Sie sind in der Vergangenheit und verhalten sich schrecklich – erst wird allen anwesenden in den Haus unter die Nase gerieben, dass sich die Protagonistin aus der Zukunft kommt – was an sich schon mal ein krasses Paradoxon ist. Da hat aber kein Charakter bedenken mit! Stattdessen überlegt sie sich was es wohl auslöst, weil sie dort ein Tagebuch führt und was ist, wenn das ein Historiker findet? Also muss sie ganz krass auspassen wie sie was schreibt. Nicht auszudenken was sonst wäre…. Hallo! Bei einem Notizbuch macht sie so einen Ausriss, aber allen anwesenden des Hauses zu sagen, man kommt aus der Zukunft geht klar?! Wieso läuft sie nicht gleich mit Minirock und einem iPod durchs Dorf?!!! So etwas passierte wirklich ständig, dass dort ein grober Schnitzer nach den anderen folgte und sich dann aber Kopf bei Kleinigkeiten gemacht wurde, ob das nicht Auswirkungen haben könnte. Es gab im Laufe des Buches zwar eine halbherzige Erklärung, warum das schon so alles Stimmt oder nicht so schlimm ist mit der Zeit. Das konnte mich zwar ein klein wenig besänftigen, aber es hat mich nicht überzeugt. Ich lese keine historischen Romane und mein Wissen an mittelalterliches Verhalten ist praktisch nicht vorhanden; aber mir erschien die Darstellung der damaligen Zeit recht bis halbwegs realistisch. Es wurden gewisse Unterschieder deutlich gemacht, auch was die Sprache und Verhalten betrifft. Aber es wurde nicht übertrieben – ich habe mich nicht gelangweilt, was sonst meine Reaktion auf Historie ist. Natürlich ist dieses Buch nach wie vor, alles andere als Spannungsgeladen. Es haftet ihm (wie dem ersten Band auch) eine gewisse Ruhe und auch Ernsthaftigkeit an. Ich fand auch, dass es in diesem Teil mehr Längen gab, als im ersten. Langweilig fand ich es trotzdem nicht, ich habe mich immer darauf gefreut es weiter lesen zu können (wenn man von dem Zeitparadoxon absieht). Ich fand es befremdlich, dass sich in dem Buch für viele Dinge ewig lange Zeit gelassen wird und andere Dinge geradezu überstürzt werden und aus heiterem Himmel plötzlich hereinbrechen. Ich konnte dementsprechend nicht allen Handlungsstrengen so ganz folgen bzw. fand sie eben ab und an nicht ganz nachvollziehbar oder passend. Viele dieser Dinge betreffen in der Tat die Liebesgeschichte – da gab es durchaus nicht zu wenig Dinge, die ich schon fast widersprüchlich fand. Auch wenn ich es insgesamt noch okay finde. Was mich aber wieder sehr gefreut hat ist, dass man in diesem Buch mehr über die Gattung „Hexe“ und dessen Eigenarten und Geschichte erfährt. Auch ein paar neue Dinge über die Vampire hat man erfahren. Ich liebe es nach wie vor, die diese Fantasiewesen dargestellt werden und vor allem mit welcher Bandbreite. Trotzdem gab es in dem Buch deutlich mehr Logikfehler und allgemein Unstimmigkeiten bzw. Widersprüche in diesem Band, als im ersten.   Fazit Das Buch bestickt nach wie vor durch die Darstellung der übernatürlichen Wesen und ich mag die gewisse Ernsthaftigkeit der Geschichte. Allerdings gab es dieses Mal zahlreiche Unstimmigkeiten und mit Logik und vor allem mit physikalischen Gesetzten geht dieses Buch leider so gar nicht konform.

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  • Langatmig, aber sonst gute Story

    Wo die Nacht beginnt

    sunflowrina

    Ich musste am Anfang wirklich oft überlegen, ob ich weiterlesen soll oder nicht, da es sehr langatmig war. Ich habs dann gemacht, weil ich eigentlich die meisten Bücher durchlesen möchte. Die Story wurde dann auch interessant, mir hat die Geschichte ansich gefallen. Nur da man sich oft durch langatmige Stellen kämpfen muss nur 3 Sterne.

    • 2
  • Eine interessante Zeitreise, die auch spannender möglich gewesen wäre!

    Wo die Nacht beginnt

    Insider2199

    Eine interessante Zeitreise, die auch spannender möglich gewesen wäre! Die in Philadelphia geborene Autorin, Geschichtsprofessorin an der University of Southern California in Los Angeles (arbeitete früher in Oxford und London) gilt als Spezialistin für die Periode von 1400 bis 1700 und gibt Vorlesungen über die Kultur- und Geistesgeschichte der frühen Neuzeit. Dies ist der Fortsetzungs-Roman zu ihrem Debüt „Die Seelen der Nacht“ (siehe meine Rezi). Zum Inhalt (Klappentext): Diana Bishop, Historikerin und Hexe, und Matthew Clairmont, Wissenschaftler und Vampir, haben es geschafft: Die Zeitreise in das historische London Elisabeths I. ist dank Dianas immer weiter erwachender Macht erfolgreich verlaufen. Doch kaum angekommen, wird die Liebe der beiden auf eine harte Probe gestellt, denn sie sind mitten in einer Welt der Intrigen, Spione und Geheimnisse gelandet. Geheimnisse, die auch Matthew betreffen und mit denen Diana lernen muss umzugehen. Ist ihre Verbindung stark genug, um dem standzuhalten? Und werden die beiden das Rätsel um das Manuskript Ashmole 782 nun endlich lösen? Meine Meinung: Wie ich schon beim ersten Band erwähnte, handelt es sich hier nicht um einen in sich abgeschlossenen Roman (was ich in meiner Rezi SEHR bemängelte!), sondern die drei Bände sind jeweils Teile eines Romans. Somit sei gleich als Warnung vorneweg gestellt, dass man den ersten Band kennen muss/sollte, um Gefallen an diesem zu finden. Und man sollte auch darauf gefasst sein, dass es keinen Schluss (Auflösung) geben wird, der ja erst im dritten und letzten Band hoffentlich folgen wird. Wenn man diese Faktoren erst einmal alle so akzeptiert, dann ist dieser Roman für sich genommen nicht der Schlechteste, aber leider auch nicht gleich gut oder besser wie der Erste. Die beiden Helden haben eine Zeitreise unternommen und befinden sich im elisabethanischen England des Jahres 1591. Das bedeutet, dass die Autorin hier mit all ihrer historischen Kompetenz auftrumpfen und bestechen kann. Und obwohl ich nicht unbedingt ein absoluter Fan von historischen Romanen bin, muss ich sagen, dass sich das Buch streckenweise sehr interessant liest, dennoch bin ich froh, nicht in dieser Zeit leben zu müssen. Aber die Autorin macht meines Erachtens auch leider den Fehler, zu viele Figuren (fiktive, aber auch sehr viele historische) auftreten zu lassen, was die Story etwas zu sehr überfrachtet und in die Länge zieht – hilfreich ist jedoch, dass alle Figuren in einem Anhang zur besseren Übersicht aufgelistet werden. Genau wie auch im ersten Teil macht die Autorin leider den Fehler, dass die Figuren zu lange in Passivität verharren (d.h. der Roman besteht hpts. aus tw. gut geschriebenen Dialogen) und der Leser ständig darauf wartet, dass doch endlich etwas passieren möge. Ein wenig Bewegung gibt es ja, die Helden reisen nach Frankreich, um Matthews Vater zu besuchen (dieser Teil hat mir SEHR gut gefallen und beim Abschied musste ich sogar ein paar Tränen verdrücken) oder nach Prag auf der Suche nach dem verschollenen Manuskript Ashmole 782, aber insgesamt passiert einfach zu wenig, und was ich konkret damit meine ist, dass es zu wenig Konflikte gibt und folglich zu wenig Spannung. Meist reiht sich ein harmonisches Ereignis an das andere und die Story plätschert dahin. Das liest sich zwar nett, aber Aufregung kommt dabei leider keine auf. Manchmal merkt man eben doch, dass es NUR ein Mittelteil ist, der durch den Mangel an Auflösung in die Länge gestreckt werden muss. Sprachlich ist der Roman leicht und flüssig zu lesen und die beiden Helden sind mir nach wie vor SEHR sympathisch. Obwohl für mich hier die Spannungskurve im Gegensatz zu Band 1 deutlich abfällt, werde ich dennoch den letzten Band lesen, weil ich natürlich wissen will, wie die Story ausgeht. Als Leser fühle ich mich da ein klein wenig manipuliert, daher ziehe ich wie schon gesagt in sich abgeschlossene Romane vor, weil man hier frei entscheiden kann, ob man die Buch-Serie fortsetzen will oder nicht. Fazit: Ein nicht mehr ganz so spannender Fantasy-History-Mix wie Teil 1 (daher ziehe ich einen halben Stern ab) mit leider zu vielen (zu passiven) Figuren in die Länge gezogen, d.h. (zwar gut geschriebenen), aber zu vielen Dialogen und fehlendem Schluss (was zu erwarten war), ABER dennoch so unterhaltsam, dass ich den letzten Band lesen will, um zu erfahren, wie die Story ausgeht. Von mir gibt es 3,5 Sterne und eine Leseempfehlung an hpts. History-Fans. Hier geht es zum letzten Band.

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    • 2

    wandablue

    14. December 2015 um 10:29
  • Schöne Fortsetzung

    Wo die Nacht beginnt

    _Sahara_

    Diana und Matthew reisen ins Jahr 1590, ins elisabethanische London. Dort soll eine erfahrene Hexe Diana die grundlegenden Fähigkeiten einer Hexe vermitteln. Doch die Suche erweist sich als schwierig. Diana macht Bekanntschaft mit Matthew's alten Freunden, der Schule der Nacht. Diese stehen Matthew und Diana mit Rat und Tat zur Seite um ihnen bei ihrem Vorhaben zu helfen. Zudem kommt es zu einer Begegnung mit Philippe, Matthew's Vater, der in der Gegenwart schon lange Tod ist. Ein schwieriger Besuch, der den beiden bevorsteht. Also reisen sie schließlich nach Frankreich und dort kommt es zu dem Zusammentreffen. Hier erfährt Diana noch mehr über Matthew's Vergangenheit und über die Beziehung zu seinem Vater. Es bleibt jedoch bei einem recht kurzem Besuch und die beiden müssen wieder zurück nach England. Das Leben in der Vergangenheit ist gefährlich. Natürlich steht auch noch die Suche nach Ashmole 782 auf dem Plan. Die Suche führt sie schließlich nach Prag, wo sich das Manuskript befinden soll... Es fällt mir nicht leicht eine Zusammenfassung zu schreiben. Es passiert einfach so viel in diesem Buch. Ich habe es, so gut es geht zusammengefasst, ohne zu viel zu verraten (hoffe ich). Das Cover ist wieder wunderschön. Auch die Geschichte ist schön, auch wenn ich wieder Probleme hatte in diese zu finden. Das Buch ist in 6 Abschnitte unterteilt, in die Ortschaften, in denen sie sich befinden. Zu Beginn landen Matthew und Diana in der Old Lodge (Woodstock), wo sie auf die Schule der Nacht treffen. Es prasseln wieder viele neue Namen auf einen ein. Zum Glück hat Deborah Harkness am Ende des Buches alle Personen aufgelistet. So konnte ich immer nachschlagen und schauen wer wer ist. Mir hat es in manchen Kapiteln etwas an Spannung gefehlt. Da hatte ich mir mehr Action gewünscht. Auch die Magie kam mir ein bisschen zu kurz. Aber ansonsten hat mich das Buch, wie auch schon der erste Teil, wieder sehr gut unterhalten. Es ist ein Buch, für welches man sich sehr viel Zeit nehmen sollte. Ich habe für die 800 Seiten 2 Wochen gebraucht und das war auch gut so. So konnte ich es richtig genießen. Ich finde, diese komplexe Geschichte hat es verdient, dass man sich eingehend mit ihr beschäftigt! Ein gelungener zweiter Teil mit kleinen Schwächen. Es lohnt sich diese Reihe zu lesen! Sie ist ein Muss für alle Fantasy Fans! ©_ Sahara_ (Rezi aus 2013)

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    • 4
  • Jedem Anfang wohnt ein Ende inne

    Wo die Nacht beginnt

    Nespavanje

    05. November 2015 um 12:13

    Diana und Matthew sind erfolgreich im elisabethanischen England angekommen und suchen nun eine Hexe und das legendäre Ashmole 782. Dabei müssen sie sich an mehreren Fronten beweisen, denn in der Vergangenheit war es genauso wie es in der Gegenwart nicht alltäglich, dass eine Hexe und ein Vampir eine Bindung eingehen. Matthews Freunde und Familie sind nicht die einzigen die sprichwörtlichen Braten riechen: Auch unter den königlichen Gefolgsleuten munkelt man über den seltsamen Matthew, war er doch zu dieser Zeit obendrein ein königlicher Spion. Ich war ja ungemein neugierig auf den zweiten Band der All-Soul-Trilogie von Deborah Harkness, denn ihr Debütroman hat mich von dieser Reihe schon vollkommen überzeugt. Dabei war ich auch ein klein bisschen skeptisch. Oft genug passiert es, dass die weiteren Romane einer Reihe, von der Qualität her abnehmen, oder mir dann nicht so gut gefallen aber mit "Wo die Nacht beginnt" wurde ich eines besseren belehrt. Die Protagonisten waren durchwegs überzeugt (=ein paar historische Charaktere hätte ich selbst gerne mal getroffen), die Leidenschaft der Autorin zum Wein schimmert deutlich durch(=aber nicht so überpräsent wie im ersten Teil) und die Beschreibung des Alltags in der elisabethanischem Zeitalter sind so plastisch, fast meinte ich selbst dort zu sein. Jetzt kann ich es kaum erwarten, auch den letzten Teil zu lesen.

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  • Würdige Fortsetzung - Voraussetzung Durchhaltevermögen

    Wo die Nacht beginnt

    sw91

    26. October 2015 um 08:12

    Mir hat die Fortsetzung von Matthew und Diana gut gefallen. Ich mag die Hauptprotagonisten und die Idee hinter der Handlung. Das Zeitreisen war spannend und neu für mich. Ich ging also mit voller Vorfreude an diesen Band ran. Schnell habe ich gemerkt, dass dieses Buch Durchhaltevermögen vorraussetzt... Viele langatmige Stellen und die vielen Personen, welche während der Handlung dazu kamen, haben mir einiges abverlangt. Mühsam fand ich die vielen verschiedene Namen/Ausdrücke für ein und die selbe Person/Kreatur. Ich hoffe wirklich dass beim letzten (oder ist noch ein 4. Band geplant??) Band diese Punkte bessern... Nun brauche ich erst mal was leichtes zu lesen.

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  • Und die grandiose Geschichte von Diana und Matthew geht weiter...

    Wo die Nacht beginnt

    Maelle

    03. September 2015 um 04:38

    INHALT Matthew und Diana haben es geschafft! Sie sind im Jahr 1591 angekommen. Und hier haben die beiden allerhand zu tun: Nicht nur, dass sie die geheimnisvolle Handschrift Ms. Ashmole 782 aufzuspüren versuchen… Diana muss jemanden finden, der sie in die Mysterien der Hexenkunst und der höheren Magie einführt. Und Mathew? Matthew wird wider Erwarten nahezu vollkommen von den politischen Ereignissen und seinen alten Freunden vereinnahmt. Zwangsläufig muss er sich nicht nur seiner Vergangenheit stellen, sondern auch schmerzhaft erkennen, dass ihm in vielerlei Hinsicht die Hände gebunden sind. Diana lernt dabei eine ganz neue Seite an Matthew kennen. Ende des 16. Jahrhunderts vertieft sich die Liebe der beiden weiter. Dies birgt nicht nur Gefahren, sondern bringt für die beiden auch eine ungeahnte Überraschung mit sich… WAS ICH DENKE... Vom Zeitreisen Ich mag Zeitreise-Geschichten sehr. Denn ich liebe es grundsätzlich, in vergangene alte Zeiten einzutauchen. Und ich finde, Deborah Harkness hat diesen Zeitwechsel im zweiten Band der All-Souls-Trilogie wunderbar hinbekommen. Das Feeling der Zeit um 1600 hat sie hervorragend in ihren Zeilen eingefangen. Dazu beigetragen haben sicherlich auch die zahlreichen historischen Figuren, mit denen sie ihre Geschichte ausgiebig bevölkert hat. Und gewisse historische Persönlichkeiten kommen dabei nicht gerade vorteilhaft weg. So auch Kaiser Rudolf II.  Köstlich auch, wie Harkness die sagenumwobene Legende rund um Rabbi Löw und seinen Golem in die Geschichte eingeflochten hat. Ob es diesen furchterregenden Golem tatsächlich mal gegeben hat… ;) Wer Geschichte liebt, der erhält in “Wo die Nacht beginnt” nebst der intensiven Liebensgeschichte zwischen Matthew und Diana einen lebendigen Eindruck der Kultur, Wissenschaft und des Lebens jener Zeit. Dass Harkness eine Historikerin von Kopf bis Fuss ist, wird spätestens in diesem Band deutlich. Nicht selten scheint sich die Autorin in detailverliebter Schwelgerei zu verlieren. Ob man dies manchmal too much findet, hängt von der individuellen Begeisterung für Geschichtliches ab…, denke ich. Schauplätze  Super fand ich auch die Wahl der Schauplätze! Dieser dosierte Wechsel (London – Sept-Tours (F) – London – Prag – London) verleiht dem Geschehen zusätzliche Dynamik. Mit den Schauplätzen hat Harkness meinen Geschmack getroffen. Dass ihre Suche nach der geheimnisvollen Handschrift Diana und Matthew nach Prag führt, hat mich ganz speziell gefreut. Denn Prag ist wunderwunderschön und eine meiner absoluten Lieblingsstädte. Figuren Diana entdeckt neue Seiten an sich und – wie bereits erwähnt – auch ihr bislang fremde Aspekte an Matthew. Beide Hauptfiguren sind mir nach wie vor extrem sympathisch. Gerade weil die Autorin sich entschieden hat, zwei Figuren mit allen Ecken und Kanten zu erschaffen. Und Matthew hat ja wirklich eine sehr düstere Vergangenheit hinter sich… Diana lernt in diesem Buch ein paar (wenige) seiner unendlich vielen Geheimnisse kennen… Sehr lieb gewonnen hab’ ich auch Gallowglass. Ein ruppiger lieber Kerl, ein Bär und Fels im Leben von Diana und Matthew. Andere Figuren hingegen liessen mich frösteln. So auch dieser Vater Hubbard… Auch diesmal ist es Harkness gelungen, den vielen Figuren einen je unverkennbaren Charakter zu verpassen und ihnen gekonnt mit Worten Leben einzuhauchen. Sprache   Der Schreibstil? Zu dem lässt sich eigentlich nicht viel anderes sagen als bei Band 1. Nach wie vor schlägt Harkness mit ihrem Schreibstil  zugegebenermassen ein etwas gehobeneres Niveau ein. Die Erzählweise besticht durch ein abwechslungsreiches und interessantes Vokabular. Kurz: Eine Sprache mit Klasse, die sich aber dennoch leicht und flüssig lesen lässt. FAZIT Wo die Nacht beginnt ist  eine spannende, romantische und an einigen Stellen (überraschend ;)) überraschende Geschichte. Für mich ist es Unterhaltung vom Feinsten. – Wobei mich das Ende dieses zweiten Bandes nicht unbedingt vom Hocker gehauen hat. Wer den ersten Teil der Trilogie liebt, der wird mit grosser Wahrscheinlichkeit auch diese Geschichte mögen. Für mich ist es ein würdiger Nachfolger von Die Seelen der Nacht. Wobei… der erste Teil finde ich dann doch ein klitzeklitzekleines bisschen besser.    

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