Deborah Install

 4.5 Sterne bei 77 Bewertungen

Lebenslauf von Deborah Install

Schreiben von Kindesbeinen an: Bereits als Kind schrieb Deborah Install ihre eigenen Geschichten und im Alter von nur acht Jahren schickte sie ihr erstes Buch an einen Verlag. Auch ihre Berufswahl wurde von der Liebe zur Literatur inspiriert, denn sie arbeitete unter anderem als Web-Journalistin und zuletzt als Texterin in einer Design- und Werbeagentur. Die Geburt ihres ersten Sohnes inspirierte sie zu dem Debütroman "Der Roboter, der Herzen hören konnte" (Original: "A Robot In The Garden"), der 2016 erschien und sich rund um die Freundschaft zwischen großen und kleinen Menschen bzw. Robotern dreht. Momentan lebt die Autorin mit ihrer Familie in Birmingham.

Alle Bücher von Deborah Install

Deborah InstallDer Roboter, der Herzen hören konnte
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Der Roboter, der Herzen hören konnte
Der Roboter, der Herzen hören konnte
 (41)
Erschienen am 24.08.2017
Deborah InstallEin Roboter kommt selten allein
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Ein Roboter kommt selten allein
Ein Roboter kommt selten allein
 (4)
Erschienen am 23.05.2018
Deborah InstallDer Roboter, der Herzen hören konnte
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Der Roboter, der Herzen hören konnte
Der Roboter, der Herzen hören konnte
 (32)
Erschienen am 28.07.2016
Deborah InstallA Robot in the Garden
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A Robot in the Garden
A Robot in the Garden
 (0)
Erschienen am 09.04.2015

Neue Rezensionen zu Deborah Install

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Caydences avatar

Rezension zu "Ein Roboter kommt selten allein" von Deborah Install

Menschen und Roboter im Gefühlschaos
Caydencevor 4 Monaten

Dies ist die Fortsetzung der Geschichte des kleinen Roboters Tang, der eines Tages bei Amy und Ben im Garten lag. Man sollte den ersten Teil "Der Roboter der Herzen hören konnte" unbedingt vorher gelesen haben. Es gibt in diesem Buch so viele Bezüge zu den vorherigen Ereignissen, dass man sich einigen schönen Lesemomenten und Aha-Erlebnissen berauben würde, wenn man sie nicht kennen würde. Außerdem sind diese Vorkenntnisse wichtig, um die Handlung verfolgen zu können, die fast nahtlos an das erste Buch anschließt.

Tang ist mittlerweile fester Bestandteil der Familie und man hat sich aneinander und die jeweiligen Eigenarten mehr oder weniger gewöhnt. Doch der Friede wird jäh gestört, als eines Tages ein weiterer Roboter im Garten auftaucht. Es stellt sich heraus, dass "Jasmine" von Tangs Erfinder geschickt wurde, der sein Eigentum immer noch zurückhaben will. Und dazu ist ihm jedes Mittel recht!

Diese Bücher sind für mich eine angenehme Überraschung und gleichzeitig Highlight des Jahres. Die Autorin versteht es meisterhaft, den intelligenten und empfindsamen Robotern Leben einzuhauchen und ihnen eine sympathische und liebenswerte Ausstrahlung zu verleihen. Sie stehlen den menschlichen Protagonisten in fast jedem Kapitel die Schau, obwohl diese ebenfalls hervorragend charakterisiert sind. Dafür reichen minimale Beschreibungen der Personen aus, was sich sehr befreiend auf den Lesefluss auswirkt. Das Beste sind die oft herrlich skurrilen Dialoge, die Tang mit seiner Kleinkindlogik zu einem Vergnügen werden lässt und Ben an den Rand der Verzweiflung treibt. Charmant und einfallsreich wickelt Tang seine Familie um den Finger und bekommt am Ende fast immer, was er will.

Die Beziehung zwischen Amy und Ben hat sich durch die Geburt von Bonnie nicht wesentlich verändert. Sie sind zwar räumlich zusammen und verstehen sich gut, doch von einer wieder aufflammenden Liebe sind beide noch weit entfernt. Mir hat es sehr gut gefallen, dass die Autorin die Situation realistisch beleuchtet und nur an den passenden Stellen die richtige Dosis Romantik verwendet hat.

Am Ende wird es dann noch richtig spannend und man bangt mit Menschen und Robotern, ob die Geschichte einen guten Ausgang haben wird. Ich kann dieses Buch und auch seinen Vorgänger uneingeschränkt jedem empfehlen, der ungewöhnliche, witzige und herzerwärmende Liebesgeschichten mag.

Kommentare: 2
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Jisbons avatar

Rezension zu "Der Roboter, der Herzen hören konnte" von Deborah Install

Hat mir sehr gefallen
Jisbonvor 8 Monaten

In "Der Roboter, der Herzen hören konnte" geht es um einen kleinen, nicht gerade modernen Roboter, den Menschen, in dessen Garten er gelandet ist und die abenteuerliche Reise der beiden, aber auch um Themen wie Freundschaft, Beziehungsprobleme und darum, Verantwortung zu übernehmen.

Ich muss zugeben, dass es ein wenig gedauert hat, bevor Ben mir richtig sympathisch war. Zu Beginn konnte ich sehr gut nachvollziehen, wieso seine Frau Probleme mit ihm hatte, doch im Laufe der Handlung ist er mehrfach über sich selbst hinausgewachsen und hat sich sehr weiter entwickelt. Vor allem im Umgang mit Tang war er toll und so ist er mir schließlich doch ans Herz gewachsen. Tang selbst mochte ich sofort. Irgendwie ist er sehr süß, in ihm steckt zugleich aber viel mehr, als man auf den ersten Blick vermutet hätte; er hat eine interessante Persönlichkeit, ganz zu schweigen davon, dass er ein echter 'Klassiker' ist. Die aufkeimende Freundschaft zwischen den beiden ist ebenfalls wirklich schön geschrieben und sie hat mir gut gefallen.

Obwohl die Charaktere meiner Meinung nach die große Stärke des Buches sind, konnte mich auch die Handlung selbst von Anfang an fesseln. Zwar hätte ich gerne noch mehr über die Welt, in der Roboter alltäglich zu sein scheinen, an sich erfahren, doch auch so war alles gut ausgearbeitet und es war interessant, Ben und Tang auf ihrer Reise zu begleiten und zu sehen, wie sie sich durch ihre Erlebnisse (und einander) verändert haben. Am Ende der Geschichte ging zwar alles ein bisschen zu glatt, doch zugleich sind noch ein paar Punkte offen geblieben und ich habe in der Inhaltsangabe des zweiten Bandes schon gesehen, dass dies thematisiert werden wird. Deshalb bin ich schon gespannt darauf, wie alles weiter geht, obwohl das Buch an sich recht geschlossen ist. 

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Buchperlenblogs avatar

Rezension zu "Der Roboter, der Herzen hören konnte" von Deborah Install

Kurzweilig und berührend
Buchperlenblogvor 10 Monaten

„Hey, was hast du zu ihm gesagt?“

„Geh weg.“

„Also das genaue Gegenteil von dem, was du sagen solltest.“

„Ja.“

„Wieso?“

„Ben braucht keinen An-droiden. Ben hat Tang.“ 

(S.98)

Inhalt

Ben und Amy wohnen in einem Häuschen in England, sind verheiratet und glücklich. Halt. Sind sie das wirklich? Denn als Amy eines Tages Tang, den kleinen Roboter, im Garten entdeckt, zeigt sich, dass beide Partner andere Dinge wollen. Amy will Kinder und Ben … Ben weiß lange nicht, was er will. Doch er hat Tang, und Tang hilft Ben.

Rezension

Der Roboter, der Herzen hören konnte ist ein unglaublich zauberhaftes Buch. Tang, ein „Klassiker“ unter den Robotern, schaut aus, wie in aller Eile zusammengeschustert. Eckiger Körper, kurze Beine, kein Vergleich mit den schicken, supermodernen Androiden, die in dieser Welt alltäglich sind. Doch Tang hat etwas besseres: Er hat einen Charakter. Der kleine Kerl gewinnt praktisch auf Seite 1 das Herz des Lesers und lässt es bis zum Ende nicht mehr los. Was Ben lange Zeit nicht klar ist, merkt man recht bald: Tang benimmt sich wie ein Kind, eines, das wissbegierig alles aufnimmt, was die Welt zu bieten hat, das aber ebenso gerne trotzig durch die Gegend scheppert und schmollt.

Da Tangs Innenleben kaputt zu sein scheint, begibt sich Ben, der in seinem Leben noch nichts wirklich zustande gebracht hat, auf eine Reise, um den Erbauer des Roboters zu finden. Auf dieser Reise einmal quer über den Erdball lernt er Menschen kennen, die ihn über sich hinaus wachsen lassen, Stück für Stück. Auch Tang hilft tatkräftig bei dieser Entwicklung mit, denn Ben lernt, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen.

Es ist kein besonders tief schürfendes Buch, es hat seine kleinen Schwächen und es hat eine relativ seichte Handlung. Doch das macht Tang wett, indem er einfach da ist. Man fliegt durch die Seiten, man lacht und bangt mit Tang und Ben und das Ende ist überraschender Weise nicht ganz so abgedroschen, wie man es eigentlich erwartet hätte.

Warum der kleine Roboter Herzen hören kann, das erfährt man erst zum Schluss und verraten werde ich diesbezüglich auch nichts, lässt aber genügend Spielraum für den zweiten Teil der im Mai 2018 erscheinen soll.

Fazit

Ein kurzweiliges Leseerlebnis, das ein warmes Gefühl im Bauch zurücklässt. Ein Buch, in dem es um das Erwachsenwerden und um Freundschaft geht. Ein Buch, das berührt.

Bewertung im Detail

Idee ★★★★★ ( 5 / 5 )

Handlung ★★★★☆ ( 4 / 5 )

Charaktere ★★★★★ ( 5 / 5 )

Sprache ★★★★☆ ( 4 / 5 )

Emotionen ★★★★★ ( 5 / 5 )

= 4.6 ★★★★★

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Gespräche aus der Community

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Kleiner, liebenswerter Schrotthaufen sucht neue Freunde

Was wäre, wenn plötzlich ein kleiner, aufdringlicher Roboter in eurem Garten auf euch warten würde? Deborah Installs "Der Roboter, der Herzen hören konnte" ist ein herzerwärmender und höchst unterhaltsamer Roman über den Wert von Freundschaft und Familie. Kommt mit auf eine Reise, die um die ganze Welt geht, und verliebt euch in einen Roboter, der Öl verliert, wenn er nervös ist. Und in einen Mann, der nervös wird, wenn es um Gefühle geht. Gelesen wird diese ungewöhnliche Freundschaft von Hendrik Duryn, bekannt aus der Fernsehserie "Der Lehrer". In unserer Hörrunde zum Buch hören wir gemeinsam die Geschichte um Ben und Tang, den kleinen Roboter, und vergeben 25 Hörbücher!

Zum Inhalt
Ben Chambers hat eine Frau und ein Haus. Damit ist er zufrieden. Doch eines Morgens sitzt ein Roboter in seinem Garten und geht einfach nicht weg. Er heißt Tang und ist von oben bis unten mit Öl beschmiert. Ben weiß nicht, was er mit dem Schrotthaufen anstellen soll, doch der verfolgt ihn von nun an auf Schritt und Tritt und möchte sein Freund sein. Als Ben zufällig bemerkt, dass sein kleiner Roboter Flüssigkeit verliert, erkennt er, dass man Gefühle eben doch nicht einfach an- und abschalten kann. Und plötzlich will er, dass Tang repariert wird. Auch, wenn er dafür einmal kreuz und quer mit ihm durch die ganze Welt reisen muss.

Neugierig geworden? Hier geht es zur Hörprobe!

Über den Sprecher
Hendrik Duryn verleiht dieser ungewöhnlichen und ergreifende Freundschaft zwischen Ben und Tang einen ganz besonderen Charme. Als cooler Gesamtschullehrer begeistert er außerdem seit 2009 in der RTL-Comedy-Serie Der Lehrer.

Über die Autorin
Es scheint eine Fügung des Schicksals zu sein, wenn eine Frau erst einen Mann heiratet, der Install mit Nachnamen heißt – also „installieren“ –, und dann kurze Zeit später ein Buch über einen Roboter schreibt. Deborah Install wurde durch die Geburt ihres Sohnes zu einem Roman inspiriert, der von der Freundschaft zwischen großen und kleinen Menschen handelt. Dass aus dem kleinen Mensch dann ein Roboter wurde, ist vielleicht doch ihrem Nachnamen geschuldet. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Birmingham. "Der Roboter, der Herzen hören konnte" ist ihr Debüt.

Zusammen mit Argon vergeben wir im Rahmen dieser Hörrunde 25 Hörbuch-Exemplare von "Der Roboter, der Herzen hören konnte" von Deborah InstallBewerbt euch bis zum 03.08.2016 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und beantwortet folgende Frage:

Für wen würdet ihr bis ans Ende der Welt reisen und warum?

Wir wünschen euch viel Spaß und Erfolg!


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von 3 Lesern aktuell gelesen

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