Deborah Install Der Roboter, der Herzen hören konnte

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Inhaltsangabe zu „Der Roboter, der Herzen hören konnte“ von Deborah Install

Deborah Installs ›Der Roboter der Herzen hören konnte‹ ist ein herzerwärmender und höchst unterhaltsamer Roman über den Wert von Freundschaft und Familie. Kommen Sie mit auf eine Reise, die um die ganze Welt geht, und verlieben Sie sich in einen Roboter, der Öl verliert, wenn er nervös ist. Und in einen Mann, der nervös wird, wenn es um Gefühle geht. Der Engländer Ben Chambers hat eine Frau und ein Haus. Damit ist er zufrieden – eben so zufrieden, wie man sein kann, wenn man eine Frau und ein Haus hat und sonst nichts tut. Doch eines Morgens sitzt ein Roboter in seinem Garten, betrachtet die Pferde auf dem Feld hinter dem Haus und geht einfach nicht weg. Der kleine Roboter heißt Tang, ist von oben bis unten mit Schmutz und Öl verschmiert und entpuppt sich bei genauerer Inspektion als ein Uralt-Modell der ersten Generation. Ben weiß nicht, was er mit dem Schrotthaufen anstellen soll, doch der verfolgt ihn von nun an auf Schritt und Tritt und möchte sein Freund sein. Als Ben zufällig bemerkt, dass sein kleiner Roboter Flüssigkeit verliert, erkennt er, wie sehr ihm der Kleine ans Herz gewachsen ist. Und plötzlich will er, dass Tang repariert wird. Auch, wenn er dafür einmal kreuz und quer durch die ganze Welt reisen muss, um den Hersteller ausfindig zu machen. Ihre gemeinsame Reise wird zu einer lebensverändernden Erfahrung.

unglaublich süß und berührend geschrieben, so dass man es gar nicht aus der Hand legen mag

— Valabe
Valabe

Eine anrührende und kurzweilige Geschichte, der ich eine größere Bekanntheit wünschen würde.

— milkysilvermoon
milkysilvermoon

Die Geschichte einer wunderbaren Freundschaft voller Herz erzählt.....

— Bosni
Bosni

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  • Kleiner Roboter, aber großes Herz

    Der Roboter, der Herzen hören konnte
    Valabe

    Valabe

    16. August 2017 um 09:01

    „Er hatte nicht gemerkt, dass er mir verzieh, weil niemand ihm beigebracht hatte, was Verzeihung war. Doch von allen den komplexen menschlichen Gefühlen, für die er sich hätte entscheiden können, schien er ausgerechnet die Liebe zu verstehen.“ S. 201 Als eines Tages der kleine Roboter Tang unter einem Baum im Garten von Ben und Amy Chambers sitzt, weiß keiner so recht, wie er dort hingekommen ist. Roboter wie er sind Klassiker. Heute werden nur noch hochmoderne Androiden produziert, die kochen und Wäsche waschen können. Doch Tang ist anders. Das merkt vor allem Ben. Als er entdeckt, dass sein kleiner Freund kaputt ist, macht er sich auf die Suche nach seinem Besitzer um ihn reparieren zu lassen und geht mit Tang auf eine Reise, die alles verändert. „Der Roboter, der Herzen hören konnte“ ist eine unglaublich liebevoll geschriebene Geschichte über einen Mann und seinen Roboter, der in der hochmodernen Androidenwelt keinen Platz mehr hat. Das Cover in seinen warmen Gelb- und Rottönen ist mir sofort ins Auge gestochen. Die Schlichtheit passt perfekt zu der Geschichte. Tang werden in diesem Buch menschliche Eigenschaften wie Empathie, Sprache und die Fähigkeit zu Lernen verliehen. Er ist auf dem Wissenstand eines Kindes und nicht nur einmal vergisst man während des Lesens, dass es eigentlich ein Roboter ist. Im Laufe des Buches reifen Tang wie auch Ben durch die Geschehnisse, die sie gemeinsam erleben. Sie lernen, was es heißt Verantwortung zu übernehmen und für einen anderen zu Sorgen. Der Charakter von Ben wird anfangs als gleichgültig, melancholisch und antriebslos dargestellt, so dass dessen Beziehung mit seiner Frau in die Brüche geht. Durch die Reise wandelt er sich zu Positiven, was mir sehr gut gefallen hat. Die Technik des Roboters Tang wird eher als schnell zusammen geschustert beschrieben, was sich auch in seiner Sprache wiederspiegelt. Genaue Details erfährt der Leser nicht darüber, aber das empfand ich auch nicht als allzu wichtig beim Lesen. Viel mehr gefallen hat mir hier die Botschaft, dass es egal ist, wenn man anders ist. Man sollte immer zu sich selber stehen, denn wahre Stärke kommt aus dem Herzen, selbst wenn dieses nur ein kleiner Ölzylinder ist.

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  • "Amüsant und sehr gefühlvoll"

    Der Roboter, der Herzen hören konnte
    milkysilvermoon

    milkysilvermoon

    04. August 2017 um 16:23

    Zum Inhalt:Der Engländer Ben Chambers findet eines Morgens einen altmodischen Roboter in seinem Garten. Dieser will einfach nicht weggehen. Er ist mit Schmutz und Öl verschmiert. Ben nimmt ihn zu sich ins Haus, obwohl er Roboter eigentlich nicht mag und er nicht weiß, was er ihm anstellen soll. Doch Tang ist anhänglich. Und dann stellt Ben fest, dass der Roboter eine Flüssigkeit verliert und dringend repariert werden muss. Es beginnt eine Reise rund um die Welt.Meine Meinung:Dieser Roman gehört eindeutig zu meinen Lieblingen des Jahres. Innerhalb von wenigen Tagen habe ich die Seiten verschlungen und war enttäuscht, als die mehr als 300 Seiten zu Ende waren.Die Geschichte ist amüsant und emotional.  Es gibt kaum Punkte, die mich gestört haben.  Das Ende war ein wenig vorhersehbar. Gerne habe ich die beiden bei ihrer Weltreise verfolgt. Zwischenzeitlich gab es einige Wendungen und Szenen, die ich nicht erwartet hatte. Fazit:Eine anrührende und kurzweilige Geschichte, die mehr Aufmerksamkeit verdient hätte.

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  • Die Geschichte einer wunderbaren Freundschaft voller Herz erzählt.....

    Der Roboter, der Herzen hören konnte
    Bosni

    Bosni

    03. August 2017 um 22:11

    Eines Tages sitzt ein kleiner Roboter vor Ben und Amy Chambers' Tür. Während Amy den kleinen Tang, wie er von Ben genannt wird, am liebsten auf dem Schrottplatz abliefern würde, findet Ben in dem Roboter einen Freund. Doch Tang ist an einigen Stellen defekt und Ben versucht sein bestes, um seinen Freund zu reparieren. Aber das klingt leichter gesagt, als getan, denn für Tang gibt es keine Ersatzteile und so begeben sich die beiden auf eine Reise quer durch die ganze Welt.... "Der Roboter, der Herzen hören konnte" ist Deborah Installs Debut und konnte mich absolut überzeugen. Cover und Titel haben mich bereits sofort in den Bann gezogen - sie passen unglaublich gut zum Thema und sehen noch dazu wunderschön aus. Mit unglaublich viel Herz erzählt die Autorin die Geschichte des kleinen Tang. Anfangs hatte ich kleinere Probleme, in die Geschichte hereinzukommen, weil für mich nicht wirklich klar war, wo die Geschichte hinführen soll. Das änderte sich aber schnell, als die Reise der beiden Protagonisten begann. Ab diesem Zeitpunkt ist das Buch einfach nur unglaublich niedlich und berührend geschrieben. Abgerundet wird die Geschichte der beiden Freunde durch eine eingeflochtene Romanze, die zwar recht vorhersehbar, aber absolut passend und schön ist. Besonders gut hat mir Tangs Entwicklung gefallen, seine Sprache und Gestiken hat die Autorin sehr ausdrucksstark beschrieben. Die Entwicklung seiner Sprache und seiner Gefühle war quasi von Seite zu Seite spürbar. "Dies war ein Roboter, der die Bedeutung des Wortes >>warum<< nicht verstand, dem es schwerfiel, Beweggründe zu durchschauen. [...] Doch von all den komplexen menschlichen Gefühlen, für die er sich hätte entscheiden können, schien er ausgerechnet die Liebe zu verstehen." (S. 201) Aber nicht nur Tang hat eine Entwicklung durchgemacht - auch die beiden anderen wichtigen Charaktere, Ben und Amy, sind während des Buches innerlich gewachsen. Alles in Allem bekommt "Der Roboter, der Herzen hören konnte" eine absolute Leseempfehlung, denn es ist eines meiner Lesehighlights bisher in 2017. Es ist ein Buch, welches man einfach mögen muss, weil es so unglaublich niedlich und liebevoll geschrieben ist. Bei der Geschichte geht einem einfach das Herz auf.

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  • Niedlich aber ein bisschen zu flach

    Der Roboter, der Herzen hören konnte
    Henny176

    Henny176

    31. December 2016 um 16:14

    Klappentext: Ben Chambers will einfach nur seine Ruhe und mit seiner Frau den schönen Blick in den Garten genießen. Doch da sitzt plötzlich Tang: ein kleiner Roboter, ölverschmiert und rostig. Er will bleiben. Ben will den Roboter nicht, der ihn von nun an auf Schritt und Tritt verfolgt. Tang aber möchte Jens Freund sein. Als Ben überraschend von seiner Frau verlassen wird, trifft er eine ungewöhnliche Entscheidung, und eine Reise zu seinem eigenen Herzen beginnt. Meinung: Da ich vorher schon so viel Gutes über dieses Buch gehört/gelesen habe muss ich sagen, dass ich vielleicht ein bisschen zu hohe Erwartungen an die Geschichte hatte. Ja, der Roboter ist irgendwie total süß und die Geschichte an sich wirklich total niedlich und stellenweise auch extrem witzig, aber bei dem Klappentext und den vielen positiven Stimmen zu diesem Buch hatte ich doch mit einer etwas rührigeren Geschichte gerechnet. Anfangs hatte ich überhaupt keine Ahnung wo die Geschichte denn überhaupt hin will und am Schluss war mir das Ende dann doch zu vorhersehbar. Den Schreibstil fand ich sehr angenehm zu lesen, die Geschichte hat mich insgesamt auch wirklich gut unterhalten und für einen Debütroman war das wirklich schonmal sehr ordentlich. Ich werde mir die Autorin auf jeden Fall merken.

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  • eBook Kommentar zu Der Roboter, der Herzen hören konnte von Deborah Install

    Der Roboter, der Herzen hören konnte
    eberhard hoffmann

    eberhard hoffmann

    25. December 2016 um 23:52 via eBook 'Der Roboter, der Herzen hören konnte'

    der roboter tang wächst einem während des lesens mehr und mehr ans herz, so dass man dem held immer mehr nachfühlen kann. ein leichtes aber schönes buch.

  • Eure Lieblingsbücher der S. FISCHER Verlage

    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Beglückt uns mit euren Lieblingsbüchern der S. FISCHER Verlage Buchliebhaber, Leseratten, Schmökerkönige - Wir lieben Bücher und das kann man auch sehen - volle Bücherregale wohin man sieht.  Das weckt natürlich unsere Neugierde! Macht ein Foto von euren Lieblingsbüchern aus den S. FISCHER Verlagen und postet es hier in diesem Thema. Dafür erhaltet ihr das "Lieblingsbuch"-Abzeichen im FISCHER Leseclub.  Es ist egal, ob es sich bei den Büchern um alte oder neue Titel handelt, ob ihr nur einen Lieblingstitel aus den S. FISCHER Verlagen habt oder ob ihr gleich ein ganzes Regalbrett dafür reserviert habt. Hauptsache ihr macht ein tolles Foto und lasst uns an euren Lieblingsbüchern teilhaben!  Ihr seid noch nicht Mitglied im FISCHER Leseclub? Das muss sich schnell ändern! Mehr Infos findet ihr hier.  Bitte beachtet, dass das Foto maximal 1 MB groß sein darf, damit der Upload klappt und wir einen Teil der Bilder in einem Facebook-Album vorstellen werden. Euer Abzeichen wird nach dem Hochladen nicht automatisch vergeben, sondern wir werden dies regelmäßig händisch tun.

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    • 458
    Bambisusuu

    Bambisusuu

    26. October 2016 um 14:37
  • Metallkasten mit Herz

    Der Roboter, der Herzen hören konnte
    susiuni

    susiuni

    25. October 2016 um 09:51

    Tang schlittert eines Tages in das Leben von Ben und Amy. Er sitzt einfach im Garten und betrachtet die Pferde. Ben, der vor langer Zeit sein Tiermedizinstudium unterbrochen  hat und noch immer unter dem Tod seiner Eltern leidet, findet in Tang einen treuen Kumpel. Doch Tang scheint defekt und benötigt dringend eine Reparatur. Doch wer kennt sich in einer Zeit moderener Androiden mit solch historischen Robotern aus? Um seinen Schaffer zu finden, reisen Tang und Ben um die Welt. Tang entwickelt sich und lernt zusehens. Auch Ben macht eine Entwicklung durch und lernt auf sein Herz zu hören. Kann ihm diese Entwicklung helfen Amy zurück zu gewinnen?Ich hatte mit dem Buch wirklich viel Spaß. Tang ist super trollig. Und die eingeflochtene Liebesgeschichte liefert den nötigen Kitsch. Dass Tang nicht nur Babyherzen im Bauch der Mutter schlagen hören kann, und damit eine gute Hebamme abgeben würde, sondern auch die Fähigkeit besitzt gebrochene Herzen zu heilen, macht die kleine Story rund. Gute Unterhaltung!

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  • Einen Roboter, den man nur lieben kann

    Der Roboter, der Herzen hören konnte
    Bambisusuu

    Bambisusuu

    20. October 2016 um 21:49

    Der Roman "Der Roboter, der Herzen hören konnte" wurde von der Autorin "Deborah Install" verfasst und ist im "Fischer Verlag" erschienen.Ben Chambers lebt in seinem Haus seelenruhig mit seiner Ehefrau und genießt seine Zweisamkeit. Sein Leben läuft perfekt, er hat ein Haus, einen Garten und könnte nicht glücklicher sein. Bis eines Tages Tang, ein kleiner Roboter, ölverschmiert und rostig, in seinem Garten sitzt. Zu Anfang ist Ben von seinem ungebetenen Gast nicht begeistert, doch als Bens Frau ihn überraschend verlassen möchte, wendet sich seine Sicht des Lebens. Tang möchte Bens Freund werden und folgt ihm auf Schritt und Tritt. Als Ben bemerkt, dass der kleine Roboter Öl verliert, trifft er eine spontane Entscheidung und möchte Tang schnellstmöglichst reparieren. Eine gemeinsame Reise beginnt, die Lebensveränderungen entstehen lässt.Dieser Roman gehört eindeutig zu meinen Lieblingen des Jahres. Innerhalb von zwei Tagen habe ich die ca. 336 Seiten verschlungen und hätte am liebsten gar nicht mehr mit dem Lesen aufgehört.Die Geschichte ist einem tollen Schreibstil, der neugierig macht. Auch die einzelnen Szenen lassen sich fantastisch bildlich vorstellen, sodass man schnell in die Handlung eintaucht und Bens Gefühlslage versteht. Der Erzählstil ist klassisch in der Perspektive von Ben und zeigt seine Sichtweise der Handlung. Die Geschehnisse werden ausführlich beschrieben, jedoch entsteht keine Langeweile. Es ist eher spannend und in jedem Kapitel warten neue Ereignisse auf den Leser.Normalerweise bin ich kein großer Fan von Fantasy Romanen, wozu ich dieses Buch auch nicht zählen würde. Zwar ist Tang ein Roboter und nicht realistisch, trotzdem bildet man schnell eine Bindung zu ihm. Er ähnelt einem Kind und heitert auf. Viele Situationen bekommen durch Tang einen humorvolle Atmosphäre und man wird mit der Geschichte vertraut. Ben hat gleich zu Anfang des Buches einen Verlust mit seiner Frau gemacht und da kam Tang genau zur richtigen Zeit. Im Laufe der Handlung wird Ben bewusst, dass der Roboter nicht mit den typischen Androiden vergleichbar ist und schließt ihn in sein Herz. Tang lernt schnell und begreift, was es heißt Gefühle zu zeigen. Er hat Verständnis und weckt in einem die Neugier, mehr über Tangs Ursprung zu erfahren.Außerdem hat das Buch trotz dem "Fantasie"-anteil eine bezaubernde Handlung, die mich bis zum Schluss begeistert hat. Das Buch vermittelt nicht nur Modernität der Technik, sondern auch Freundschaft, Familie und Vertrauen. Auch Tang, der zwar ein kleiner Roboter ist, kann nicht nur funktional helfen, sondern kann auch die Herzen der Menschen hören.Eine außergewöhnliche Geschichte mit einem Roboter, den man nur ins Herz schließen kann und in einem glückliche Emotionen hervorruft! :-)

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  • Schrotthaufen erobert Herzen

    Der Roboter, der Herzen hören konnte
    MelE

    MelE

    25. September 2016 um 07:22

    "Der Roboter, der Herzen hören konnte" ist ein ganz besonderer Roman. Obwohl er oftmals vor Schmal und Kitsch trieft und alle Klischees erfüllen konnte, habe ich das Lesen sehr genossen. Gleich zu Beginn wird deutlich, das in der Ehe von Ben nicht alles stimmig ist und sich im Laufe der Jahre Unzufriedenheit breit gemacht hat. Als Amy Ben verlässt, entwickelt sich Ben in eine Richtung, die mir sehr gefallen hat. Er übernimmt Verantwortung für ein Uraltmodell von Roboter und wird meiner Meinung nach am Ende sehr viel reifer sein. Zuvor lebte er in den Tag hinein und war uneins mit sich selbst. Er erschien als Mensch, der seinen Platz im Leben noch nicht gefunden hatte. Tang fordert Ben heraus und es entwickelt sich eine ganz besondere Beziehung, die auf der einen Seite sehr anrührend ist, auf der anderen Seite sehr amüsant. Normalerweise mache ich über Sci - Fi einen großen Bogen, aber "Der Roboter, der Herzen hören konnte" klang schon vom Klappentext interessant und das Cover brannte sich auch direkt ein. Ich bin froh, dass ich mich entschieden habe dieses Buch zu lesen, denn es war ein echter Gewinn. Eine ganz andere Art von Geschichte, die ich normalerweise lese. Der Titel des Buches erklärt sich am Ende selbst und wirkt dadurch unglaublich friedvoll. Natürlich erwartete mich auch jede Menge Kitsch und Schmalz, dennoch überwiegte dies nicht, sondern war einfach wichtig, um die Story immer wieder in die richtigen Bahnen zu lenken. Für mich war "Der Roboter, der Herzen hören konnte" letztendlich ein Buch, welches mich begeistert hat und zu einem Herzensbuch werfen konnte.  Der Schreibstil ist sehr angenehm und die Seiten lesen sich fast schon von alleine. Schon zu Beginn ist es eine gewisse Neugier, die mich am Lesen hielt, denn wie schon erwähnt, erschien mir Ben anfangs sehr oberflächlich und als Amy ihn verlässt, da er sich nicht von dem Fund im Garten trennen will, ist klar, das die Ehe schon vorher einen Knacks gehabt haben muss. Nach und nach werden wir Zeuge davon, warum Ben im Leben nicht vorankommt und warum er immer wieder scheitert. "Der Roboter, der Herzen hören konnte" hat viele versteckte Botschaften zwischen den Zeilen und gerade diese sind es, die den Roman so wertvoll machten. Ein kleiner Roboter verändert Bens Welt und lässt Ben in einem anderen Licht erstrahlen. Er lernt über seinen Schatten zu springen. Mir hat diese Veränderung wirklich imponiert und auch wenn es lediglich Fiktion ist, zeigt es auf, wie schnell wir uns in unseren Gewohnheiten festbeißen und uns schnell nur noch in unserer eigenen Lebenswelt bewegen und es nicht schaffen liebgewordenes los zu lassen. Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung, da mich "Der Roboter, der Herzen hören konnte" packen konnte und letztendlich fast schon gerührt und mit einem tiefen Seufzer der Zufriedenheit das Buch zurück ins Regal verfrachten konnte, wo es nun seinen Platz finden wird, um es irgendwann erneut zu lesen.

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  • Herzerwärmende Geschichte

    Der Roboter, der Herzen hören konnte
    Ani

    Ani

    20. September 2016 um 09:28

    Ben Chambers Leben verläuft in ziemlich vorhersehbaren Bahnen. Er ist verheiratet, hat ein Haus und genug Geld, um sich den Luxus zu gönnen, nicht arbeiten zu müssen. Bens Tierarztstudium ist unvollendet, während seine Frau Amy eine äußerst erfolgreiche Anwältin ist. Eines Tages sitzt ein alter, technisch total überholter Roboter im Garten, der offensichtlich nicht mit den Androiden, die überall gerade in Mode sind, konkurrieren kann. Ben findet heraus, dass der Roboter Tang heißt. Doch Tang erzählt ihm nicht, woher er kommt und warum er ausgerechnet in Bens Garten sitzt. Tang will Bens Freund sein und folgt ihm schließlich überall hin. Als Ben von seiner Frau verlassen wird und außerdem feststellt, dass Tangs Zylinder Flüssigkeit verliert, muss Ben Entscheidungen treffen und endlich anfangen aktiv zu werden. Entgegen seiner sonstigen Gewohnheiten bricht er tatsächlich auf, um jemanden zu finden, der den kleinen Roboter reparieren kann. Eine abenteuerliche Reise um die halbe Welt beginnt.....Der Einstieg in Deborah Installs Debütroman gelingt mühelos. Die Geschichte wird in der Ich-Form, aus der Sicht des Hauptprotagonisten Ben, erzählt. Man taucht beim Lesen in seine Gedanken und Gefühle ein und verfolgt aus seiner Perspektive den Beginn der ungewöhnlichen Freundschaft und die Folgen, die daraus resultieren. Ben ist ein sympathischer Zeitgenosse, der das Herz auf dem richtigen Fleck hat und dadurch fühlt man sich in seiner Haut auch äußerst wohl.Der Schreibstil ist leicht und sehr angenehm lesbar. Man kann sich gut in die beschriebenen Szenen hineinversetzen und hat Protagonisten und Handlungsorte beim Lesen spontan vor Augen. Die Charaktere wirken sehr lebendig, sodass man sich gut mit ihnen identifizieren und ihre Handlungen nachvollziehen kann. Da Ben sehr humorvoll erzählt und auch mal über sich selbst lachen kann, hat man beim Lesen oft ein unverhofftes Lächeln im Gesicht. Ben und Tangs Reise wird zu einem echten Abenteuer, das man durchgehend interessiert verfolgt. Die Verbindung zwischen den beiden wird intensiver und dadurch beginnt Ben sich zu verändern. Diese Wandlung ist herzerwärmend, aber nicht zu überzogen dargestellt. Das Ende wirkt zwar ein wenig vorhersehbar, rundet die Geschichte allerdings perfekt ab.Ich habe mich beim Lesen dieses Debütromans sehr, sehr gut unterhalten. Einmal angefangen, konnte ich ihn erst aus der Hand legen, als ich am Ende angekommen war. Der kleine Roboter hat sich beim Lesen in mein Herz geschlichen und mir so manches Lächeln entlockt. Obwohl ich zugeben muss, dass das Ende ein wenig vorhersehbar ist, habe ich jede einzelne Seite genossen und vergebe deshalb auch begeisterte fünf Bewertungssternchen und eine klare Leseempfehlung!

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    • 3
  • Ein kleiner Kerl erobert alle Herzen

    Der Roboter, der Herzen hören konnte
    Vucha

    Vucha

    11. September 2016 um 00:30

    Zum Inhalt:Ben Chambers hat eigentlich alles, was er braucht um zufrieden zu sein: eine Frau, ein Haus, und genügend Geld, um einigermaßen sorgenfrei leben zu können.Seine Frau Amy ist eine erfolgreiche Anwältin; Ben hingegen hat sein Studium abgebrochen und nie seinen Traum, Tierarzt zu werden, verwirklicht.Eines Tages sitzt ein kleiner Roboter im Garten der Chambers. Tang, so heißt der kleine Roboter, scheint schon ziemlich alt zu sein und ist mit Öl beschmiert. Mit den Androiden, die es in fast jedem Haushalt gibt, kann er nicht konkurrieren.Ben versucht in Erfahrung zu bringen, wo der kleine Kerl herkommt und weshalb er in ihrem Garten sitzt, doch so richtig will der kleine Roboter nichts preisgeben. Dennoch folgt er Ben nun auf Schritt und Tritt und versucht Freundschaft mit ihm zu schließen.Dann verlässt Amy Ben und Ben entdeckt zufällig, dass Tang Flüssigkeit verliert. Er trifft eine  Entscheidung: Tang muss repariert werden und Ben setzt, entgegen aller Erfahrungen, alles daran, dem kleinen Kerl zu helfen ... auch wenn er dafür um die halbe Welt reisen muss.Meine Meinung:Deborah Installs Debüt ist herzerwärmend. Der kleine Roboter Tang hilft Ben dabei, sein Leben endlich in den Griff zu bekommen und dies geschieht ganz nebenbei auf einer Reise, die die beiden eigentlich machen, um Ersatzteile für Tang zu besorgen.Ben, der bisher eigentlich nur in den Tag hineingelebt hat, sein Leben mit dem Erbe seiner Eltern finanziert und keinerlei Motivation zeigt, etwas an dieser Lebensweise zu ändern, übernimmt plötzlich Verantwortung für ein anderes Wesen. "Er ist fast wie ein Kind, und Sie scheinen mir der perfekte Vater zu werden." (S.202)Tang, der anfangs nur wenige Wörter spricht, entdeckt mit Ben die Welt, lernt sprechen und Zusammenhänge zu verstehen. Schlussendlich ist es der kleine Roboter, der Ben zeigt, worauf es im Leben wirklich aufkommt und der es schafft, dass Ben sich endlich aufrappelt. "Er hatte nicht gemerkt, dass er mir verzieh, weil niemand es ihm beigebracht hatte, was Verzeihung war. Doch von all den komplexen menschlichen Gefühlen, für die er sich hätte entscheiden können, schien er ausgerechnet die Liebe zu verstehen." (S.201) Die kindliche Logik des kleinen Roboter verblüfft den Leser immer wieder und mehr als einmal erkennt man, wie viel man doch eigentlich von Kindern lernen kann, wenn man sich darauf einlässt. Auch die Tatsache, dass Tang im Laufe der Geschichte immer wieder kritisch und skeptisch beäugt wird, weil er "nur" ein Roboter ist, der zudem scheinbar in Eile zusammengesetzt wurde, gibt dem Leser zu denken. Fast alle Personen, denen Ben und Tang auf ihrer Reise begegnen, setzen auf die hochmodernen Androiden die wohl einige Aufgaben erledigen können aber keinerlei Emotionen vermitteln. Tang wird von der Autorin hingegen ganz anders gezeichnet. Wohl merkt man stets, dass es sich um einen Roboter handelt, aber dennoch zeigt er sehr viele menschliche Züge und oft hat man als Leser das Gefühl, dass Ben väterliche Gefühle für dieses kleine Wesen hegt, das einem Kind in seinem Verhalten sehr ähnelt. Der Schluss der Geschichte mag etwas vorhersehbar und vielleicht sogar etwas kitschig sein, aber dies tut dem Lesevergnügen nicht den geringsten Abbruch. "Der Roboter, der Herzen hören konnte" ist ein wunderschönes Buch mit unglaublich sympathischen Protagonisten. Als Leser muss man oft schmunzeln und manchmal läuft man sogar selbst Gefahr, etwas "undicht" zu sein. ;-)

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  • Eine Geschichte mit sehr viel Herz

    Der Roboter, der Herzen hören konnte
    Betsy

    Betsy

    02. September 2016 um 21:50

    "Er hatte nicht gemerkt, dass er mir verzieh, weil niemand es ihm beigebracht hatte, was Verzeihung war. Doch von all den komplexen menschlichen Gefühlen, für die er sich hätte entscheiden können, schien er ausgerechnet die Liebe zu verstehen." Eines Tages war er plötzlich da, in Ben und Amys Garten, der stark in Mitleidenschaft gezogene Roboter Tang. Als Ben dann von seiner Frau Amy überraschend verlassen wird, entschließt er sich gemeinsam mit Tang nach jemanden zu suchen der ihn reparieren kann, da er ihn längst ins Herz geschlossen hat und nicht will, dass Tang sich irgendwann einfach abschaltet. Diese Reise ist nicht nur für Tang sehr lehrreich sondern auch für Ben, der nicht nur lernt, sein Leben zu überdenken, sondern auch, was es heißt sich um jemanden zu kümmern, der einem am Herzen liegt. Dieses Buch hat mich wirklich zutiefst berührt mit seinem warmherzigen kleinen Helden, der hier vielmehr Kind ist als Maschine, besonders wenn Tang auf stur schaltet und einen seiner Trotzanfälle bekommt. Zu Beginn noch etwas wortkarg, lernt er immer mehr dazu und löchert Ben mit seinen ganzen Fragen, bis dieser zeitweise gar nicht mehr weiß wo ihm der Kopf steht. Er zupft oftmals an sich herum und verliert auch manchmal etwas Öl, wenn er nervös ist. Wenn Tang dann auch noch Dinge hinterfragt und mit seiner einfachen Logik verblüfft, kann man gar nicht mehr sagen wer von beiden hier mehr vom anderen lernt. Ben, 35, wähnt sich mit seinem Leben zufrieden, bis Amy ihn scheinbar von heute auf morgen verlässt. Obwohl dies nicht von ungefähr kommt. Seit dem Tod seiner Eltern, scheint er festgefahren und antriebslos. Er liegt auf der faulen Haut und lebt vom hinterlassenen Erbe, während Amy Karriere macht und sehr darauf fixiert ist, den anderen in nichts nachzustehen. Sie wirkt zu Beginn teilweise sehr snobistisch, dennoch ist Prestige nicht alles, wie auch sie noch erkennen wird. Da Ben ihr keine Hilfe ist und sich auch gegen einen Androiden im Haushalt verwehrt, jedoch den scheinbar nutzlosen Tang ins Haus lässt, gibt auch sie irgendwann auf, da sie es satt hat sich um alles alleine zu kümmern und die Ehe festgefahren ist. Während Bens Reise mit Tang, bei der er so einige interessante Bekanntschaften macht, wird ihm langsam klar, dass er vielleicht doch mehr hätte tun können um zu verhindern, dass Amy ihn verlässt. Erst durch den kleinen beschädigten Roboter, der ihm bald so wichtig wird, wie schon lange nichts mehr, lernt er was es heißt sich zu kümmern und dafür zu sorgen, dass es demjenigen auch gut geht. Immer mehr verliert auch Ben aus den Augen, dass Tang nur ein Roboter ist und verteidigt ihn nicht nur vor anderen Menschen, sondern auch vor seiner eigenen Art, als diese auf ihn herabblicken, weil er kein moderner Androide (menschenähnlich aussehende Maschine) ist, sondern mit seinen Greifarmen, Schläuchen und seiner Form total veraltet ist. Wunderbar wurde hier eingefangen, dass selbst ein Roboter ein Außenseiter innerhalb seiner Art sein kann und auch wie unterschiedlich die Menschen gegenüber diesen Maschinen eingestellt sind. Diese Geschichte lebt von der Beziehung zwischen Ben und Tang, die einerseits wie Vater und Sohn wirken und zugleich beste Freunde sind. Das hinter Tang weit mehr steckt als nur eine Maschine wird schnell klar und langsam aber sicher schmilzt er die Herzen der Menschen in seiner Umgebung. Fazit: Ein wirklich unglaubliches Buch, das einen lachen lässt, aber auch zu Tränen rührt. Tang ist hier so unglaublich sympathisch und liebenswert dargestellt, dass man ihn einfach in sein Herz schließen muss. Kurzweilig und mit einem wunderschönen Erzählstil, sodass man es kaum mehr aus der Hand legen kann, weil man einfach erfahren will wie Ben und Tangs Geschichte ausgehen wird. Bis zur letzten Seite konnte es mich begeistern, auch wenn es für den einen oder anderen vielleicht etwas zu zuckersüß ist, aber mir hat es gefallen. Definitiv eines meiner Lesehighlights des Jahres! Ich kann es wirklich jedem nur ans Herz legen und wer schon R2-D2 (aus Starwars), Wall-E oder Baymax mochte, wird sich sicher auch in Tang verlieben.

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  • Jeder braucht so eine kleine Klapperkiste wie Tang

    Der Roboter, der Herzen hören konnte
    Bücherkrähe

    Bücherkrähe

    23. August 2016 um 12:58

    Ben wohnt mit seiner Frau im Haus, das er von seinen Eltern geerbt hat, ist finanziell unabhängig und lebt motivationslos vor sich hin. Eines Tages sitzt ein kleiner Schrotthaufen namens Tang in seinem Garten und beobachtet fasziniert die Pferde. Tang ist etwas verbeult, stur, und weigert sich, seine Herkunft preiszugeben. Auch als Ben sieht, dass der Zylinder in Tangs Innerem kaputt ist, dringend repariert werden muss, dafür aber der Erbauer gefunden werden muss.Also begibt sich das ungleiche Paar auf einen Roadtrip der etwas anderen Art. Tang lernt jeden Tag dazu, seien es neue Worte, Gefühle oder Stimmlagen, und kostet Ben manchmal mehr Nerven als dieser denkt zur Verfügung zu haben. Zwischen den beiden entwickelt sich im Laufe der Zeit eine besondere Beziehung, und als Tang in Gefahr gerät, muss Ben sich entscheiden, ob er ohne Tang nach Hause zurückkehrt, oder die liebenswerte Klapperkiste rettet.„Ich muss zugeben, ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich einmal mit einem Retroroboter und einem radioaktiven Dackel in einem Dodge Charger durch die Wüste fahren würde.“Ein paar Eindrücke vorweg:1. Ich habe Abschiedsschmerz. Großen.2. Jeder, wirklich JEDER!! braucht so eine kleine Klapperkiste wie Tang.3. Ich bin kurz davor, der Autorin zu schreiben, sie möge bitte einen zweiten Teil schreiben. Das Ende fordert es geradezu heraus!4. Es ist in den Top 3 der Bücher 2016. Vielleicht sogar Platz 1.Schon beim Klappentext wusste ich, dass ich das Buch unbedingt lesen muss, und ich wurde nicht enttäuscht. Der Roboter, der Herzen hören konnte ist herzerwärmend und witzig, und der kleine Roboter Tang schepperte sich ziemlich schnell in mein Herz und hat es sich darin gemütlich gemacht. Man begleitet ihn und Ben auf ihrem abenteuerlichen Roadtrip, und man fühlt oft mit Tang mit, wenn taktlose Menschen ihn aufgrund der Tatsache, dass er eben kein Androide ist, ausgrenzen oder diskriminieren. Deborah Install schafft es mühelos, Freude und Aufregung zu transportieren, und ich musste so oft während der Lektüre grinsen, dass mir hinterher das Gesicht wehtat.Es gab so viele kleine und größere Szenen, die mir im Kopf geblieben sind (Tang und die Halloween-Hexe; wie er sich an Bens Bein klammert, wenn er unsicher oder ängstlich ist; seine Liebe zu großen Autos), und obwohl Tang vieles noch nicht versteht, sind wichtige Sachen schon längst tief in ihm verankert.Als Ben nach Jahren endlich um seine Eltern weinen kann, sagt er zu Tang, der gerade gelernt hat, dass sich menschliche Körper selbst heilen können: „Entschuldige, ich laufe wieder aus.“ „Nein. Ben heilt.“Das Buch ist voll von solchen schönen, witzigen, klugen Dialogen, und ich möchte dieses Buch nicht in meinem Regal missen. Es gehört zu den wenigen Büchern, bei denen ich mir vorstellen kann, sie nochmal zu lesen – und normalerweise lese ich keine Bücher mehr als einmal!

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  • Eine ungewöhnliche Freundschaft

    Der Roboter, der Herzen hören konnte
    StMoonlight

    StMoonlight

    20. August 2016 um 08:26

    ~ Cover ~ Ich habe die Hardcoverausgabe mit Schutzumschlag. Auf diesem sind, auf leuchtend gelben Hintergrund, die Silhouetten von einem Mann und einem Roboter abgebildet. Die beiden stehen auf einer Wiese, Vögel im Hintergrund. Ein sehr gelungenes Motiv. Es hat eine schöne Farbkombination, welches die Fantasie anregt und zum Träumen einlädt. Wird der Schutzumschlag jedoch abgenommen, bleibt leider nur noch ein total langweiliges einfarbiges Buch ohne Motiv. ~ Inhalt ~ Die Zukunft. Fast alle Haushalte verfügen über hochmoderne Androiden, welche Arbeiten aller Art verrichten. Der Leser steht mit Ben und dessen Frau im Haus des Mannes und wird direkt Zeuge einer Meinungsverschiedenheit, denn während die Dame des Hauses arbeiten geht, lebt Ben in den Tag hinein. Kann er auch, da er von seinen Eltern das Haus und genügend Geld geerbt hat. Und dann sitzt da plötzlich ein kleiner Roboter im Garten und beobachtet Pferde. Sehr zum Leidwesen seiner Lebensgefährtin ist Ben begeistert von dem kleinen Kerlchen, welcher sich als „Nasser Tang“ vorstellt. Nach und nach wird der Roboter immer anhänglicher und schweren Herzens beschließt Ben sich auf die Suche nach seinem Besitzer zu machen. Die Suche gestaltet sich als äußerst schwierig, da Tang gar nicht daran denkt, Ben wirklich Auskunft zu geben. (Woran Ben alles andere als unschuldig ist.) Während Tang bei der Reise viel Neues entdeckt und, wie ein Kind, viel lernt, ist es für Ben eine Reise zu sich selbst. Der übervorsichtige Stubenhocker entdeckt das Leben und sich selbst neu. ~ Meinung ~ Es dauerte gar nicht lange und ich hatte Nasser Tang in mein Herz geschlossen. Mit seinen kleinen Marotten wirkt er wie ein kleiner Junge, der auf der einen Seite noch viel lernen muss und auf der anderen einfach mehr weiß, als sein erwachsener Begleiter. Mit Tang durchläuft der Leser im Laufe des Romans so ziemlich jede Gefühlsregung: Ist Tang beleidigt, so knibbelt er z.B. immer an seinem Klebeband herum, eine total niedliche Geste, die ihn gleich noch sympathischer macht. (Die bildliche Vorstellung alleine finde ich total toll.^^), Tang ist begeisterungsfähig, möchte alles wissen und lernen, aber er kann auch richtig wütend werden und auch tieftraurig. Mit dieser ganzen Facette aus Gefühlsregungen wirkt der kleine Roboter fast menschlich. Alles was die zwei Abenteurer auf ihrer Reise erleben ist so mitfühlend geschrieben, dass ich stets das Gefühl hatte mit Tang und Ben um die Welt zu reisen. Ein sehr bildlicher und flüssiger Schreibstil, der zudem neugierig machte. (Ich hatte das Buch in zwei Tagen durch…)

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  • Ein kleiner Roboter zum knuddeln

    Der Roboter, der Herzen hören konnte
    elfentroll

    elfentroll

    14. August 2016 um 14:14

    Das Buch bzw. Hörbuch " Der Roboter der die Herzen hören konnte" durfte ich im rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks hören.Mein persönliches sehr angenehm zu hörendes Sommerhighlight.Inhalt:Ben lebt so in den Tag hinein, als plötzlich ein kleiner Roboter in seinem garten steht. Ben's Ehefrau ist gar nicht begeistert. Ben umso mehr. Da die beiden Eheleute sowieso schon Probleme haben, kommt es zur Trennung und Ben setzt es sich zur Aufgabe dem kleinem Roboter zu helfen und ihn zu retten. Die Suche nach dem Erbauer des Roboters beginnt und sie starten gemeinsam einen irrwitzigen Trip um die Welt.Meine Meinung:Erstmal möchte ich die sehr angenehme Stimme des Sprechers loben. Die Geschichte ist einfach nett und witzig und sehr herzlich. Ein Spaß für die ganze Familie.Fazit:Absolute Empfehlung. Eine Geschichte, die das Herz berührt, genau wie der kleine Roboter.

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