Deborah Klein

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Deborah KleinHauptstadtgedanken
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Hauptstadtgedanken
Hauptstadtgedanken
 (6)
Erschienen am 28.09.2013

Neue Rezensionen zu Deborah Klein

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Rezension zu "Hauptstadtgedanken" von Deborah Klein

Nicht Hauptstadt, aber liebevolle Stadtgedanken
Niralinavor 5 Jahren

Deborah Klein ist eine junge Berlinerin, geboren und aufgewachsen, welche mittlerweile in Hamburg beheimatet ist. Ihren Lebensunterhalt bestreitet sie als freiberufliche PR-Beraterin. Hauptstadtgedanken ist ihr erstes Werk.

Hauptstadtgedanken ist ein Poesie-Band, in dem Gedanken, Gefühle und Eindrücke der Autorin auf zuckersüße 32 Seiten beschrieben wurden. Neben den Gedichten finden sich auch hübsche bis liebevolle Zeichnungen, ebenfalls von Deborah Klein zu Papier gebracht.

Das kleine Heftchen weckte in mir die unterschiedlichsten Empfindungen. Erstaunen, weil das Büchlein sehr behutsam in, farblich dazu passendes, pinkes Raschelpapier eingeschlagen war. Leichtes Heimweh, beim Anblick der Silhouette des Berliner Fernsehturms und dem Wort Hauptstadt. Vorfreude, auf das was mich erwartete. Entzückung, auf der ersten Seite, wo ein kleines, gezeichnetes Rehkitz, mit einem Herz auf der Brust, unter den Worten Smile. Every day., steht. Rührung, Verwirrung, Freude, Verständnis und mehr, während der Erkundung des Buchinhaltes. Wehmut, weil es schon vorbei ist. Unbefriedigung, weil ich doch mehr erwartet hätte. Und Tage später zarte Seligkeit, weil es ebenso perfekt wie unperfekt ist.

Perfekt wie unperfekt ist hier genau das Stichwort. Denn so sehr es zu Berlin gepasst hat, so sehr würde es auch zu Hamburg oder München passen. Beim Lesen der Gedichte taucht man automatisch in eine Stadt ein. Man verbindet das Gelesene mit dem eigenen Gesehenden. Deborah Klein ist Berlinerin, weswegen sie ihre Gedichte auf Berlin bezieht. Jemand in Köln kann aber die gleichen Empfindungen haben, gleiches schreiben und dann riecht es halt nach Köln. Was für die Autorin der Schlachtensee ist, ist für andere zum Beispiel der Brombachsee. Das einzige, das rein objektiv betrachtet, auf Berlin deuten lässt, ist das hübsch gestaltete Cover.

Die Gedichte selbst verteilen sich auf ungefähr der Hälfte der 32 Seiten, auf wiederum einer kleinen Fläche des jeweiligen Blattes. Da hätte ich auch mit mehr gerechnet. Vor der Qualität der Gedichte muss ich sagen, dass mich die ersten eher unberührt gelassen und gar verwirrt haben, während sie zum Ende hin immer schöner wurden. Das Schönste bildet das Schlusslicht.

Nichtsdestotrotz ist dies ein niedliches Poesie-Band, welches sich hervorragend als kleines Präsent eignet. Liebevoll gestaltet, mit viel Herz.

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Rezension zu "Hauptstadtgedanken" von Deborah Klein

Lyrik der Großstadt
Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren

Diesmal gibt es etwas ganz neues für mich: Poesie. Bisher fanden meine Ausflüge in die Lyrik lediglich innerhalb der Schule statt. Doch als echte Berlinerin konnte ich der Leserunde zu Hauptstadtgedanken nicht wiederstehen. Wie man an der Seitenzahl sehen kann, ist es mehr ein Heft als ein Buch und es passt bequem in jede Tasche. Auf fast jeder Seite gibt es schöne, Illustrationen und dennoch immer noch viel Freiraum auf den Seiten, vielleicht sogar für eigene Ideen und Gedanken ? Die Gedichte selber sind recht kurz, mehr Denkanstöße als vollendete Gedanken. Auf alle Fälle passend zur Großstadt. ich selber weiß wie hektisch es da zugeht. Gedanken springen und flitzen hin und her, alle Sinne werden beansprucht und für viele ist es auch manchmal eine Überreizung an Eindrücken. Dieses Unruhige konnte Frau Klein gut umsetzten Auf der anderen Seite, gibt es Gedichte die auf die Momente festhalten, in denen man mal stehen bleibt und sich Gedanken macht. Ich muss ehrlich sagen, beim ersten Lesen haben mir die Gedichte nicht sonderlich gefallen, jedoch umso öfter ich sie lese, desto besser gefallen sie mir. Als Großstädterin kann ich einiges selber nachvollziehen. Mein Liebling ist übrigens "Flaschenpost". Allerdings, und das ist mein Kritikpunkt, passen diese Gedichte zu jeder beliebigen Großstadt. Abgesehen vom Cover fehlt mir der klare Bezug zu Berlin, vielleicht die Einbindung bestimmter Orte wie den Kudamm oder den Alex. Das macht die Gedichte selbst natürlich nicht schlechter, aber den Titel irgendwie unpassend. Vielleicht wäre Großstadtgedanken besser gewesen ? Das würde nämlich wunderbar passen. Fazit: Hauptstadtgedanken ist sicher keine Lyrik für jedermann, denn bei einigen Gedichte erschließt sich einem erst nach mehrmaligen Lesen der Sinn, jedoch werden sich wohl all die, die in Großstädten leben, ob nun Berlin oder nicht, in den Gedichten wiederfinden. Das Heft ist Ideal um unterwegs mal inne zu halten.

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Rezension zu "Hauptstadtgedanken" von Deborah Klein

Smells like Berlin?
Sanyvor 5 Jahren

Smells like Berlin? Ein kleines feines Poesie Büchlein erwartet uns hier Liebevoll Gestaltet, von der ersten bis zur letzten Seite. Aber mich überkommt dabei kein Berlin feeling, mir persönlich fehlt der Bezug zur Hauptstadt und den habe ich in diesem Buch auf den 32Seiten die es umfasst auch nicht bekommen. Die typische "Berliner Schnauze" fehlt mir, auch schließt sonst nur sehr wenig in den Texten das es um Berlin geht. 

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Gespräche aus der Community

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Hauptstadtgedankens avatar

Hast du Bock auf Berlin? Dann bist du hier genau richtig.

Hiermit eröffne ich die Leserunde zum Buch "Hauptstadtgedanken".

„Smells like Berlin“ – so lautet das Motto des Poesie-Bandes „Hauptstadtgedanken“. Auf knackigen 32 Seiten werden Gedanken und Gefühle beschrieben, die ich in der großen Stadt Berlin wahrgenommen hat. Das Buch „Hauptstadtgedanken“ ist das perfekte Mitbringsel, Andenken oder Fernweh-Trösterchen an das große B.

Ich gebe fünf frisch gedruckte Exemplare für die Leserunde frei. Die glücklichen Leser/-innen werden via Randomize ausgelost.

 Ich freue mich über ehrliche, freche, witzige, warmherzige Kommentare, Facebook-Posts, Rezensionen auf Amazon.de oder per Mail.

 Wie viel Berliner Schnauze steckt in dir? Finde es heraus.

"Berlin ist immer eine Reise wert."

www.hauptstadtgedanken.com

 

 

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