Deborah Levy

 3.7 Sterne bei 59 Bewertungen
Autor von Heim schwimmen, Heiße Milch und weiteren Büchern.

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Deborah LevyHeim schwimmen
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Heim schwimmen
Heim schwimmen
 (28)
Erschienen am 27.05.2016
Deborah LevyHeiße Milch
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Heiße Milch
Heiße Milch
 (21)
Erschienen am 15.02.2018
Deborah LevyWas ich nicht wissen will
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Was ich nicht wissen will
Was ich nicht wissen will
 (2)
Erschienen am 27.04.2015
Deborah LevyBlack Vodka: Zehn Kurzgeschichten (Quartbuch)
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Black Vodka: Zehn Kurzgeschichten (Quartbuch)
Deborah LevyHeiße Milch
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Heiße Milch
Heiße Milch
 (2)
Erschienen am 06.03.2018
Deborah LevyHot Milk
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Hot Milk
Hot Milk
 (5)
Erschienen am 24.03.2016
Deborah LevySwimming Home
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Swimming Home
Deborah LevyEarly Levy
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Early Levy
Early Levy
 (0)
Erschienen am 06.02.2014

Neue Rezensionen zu Deborah Levy

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OliverBaiers avatar

Rezension zu "Heiße Milch" von Deborah Levy

Der Biss der Medusa
OliverBaiervor einem Monat

Eine problematische Mutter- Tochter Beziehung, die zehrt, raubt und schmerzt. wie der Biss einer Medusa- Qualle, so fein und doch so schmerzhaft sind die Verstrickungen der Tochter Sofia und ihrer Mutter Rose, die aufgrund einer Gangstörung gehunfähig ist. schaffen es die beiden Frauen weitergehen zu könne im Leben oder bleiben sie auf der Stelle stehen. was zum teil auch lähmend auf den Zuhörern wirkt, entpuppt sich doch als großes psychologisches Befreien einer Tochter von ihrer überaus fordernden Mutter.
Anja Pages ist eine phantastische  Erzählerin und gibt diesem Roman ihre Stimme, die mich überzeugt hat.

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mondblumes avatar

Rezension zu "Heiße Milch" von Deborah Levy

Wie eine Hitzefantasie
mondblumevor einem Monat

Schon nach wenigen Seiten hatte ich mich in die Sprache von Deborah Levy verliebt; poetisch, aber auf den Punkt gebracht. Die Geschichte spielt in Südspanien, die Luft ist heiss und das Meer voller Quallen. Genau so ist auch der Inhalt der Geschichte - einlullend wie die Hitze und verworren wie die Tentakel der Medusen. Aber wenn sie zustechen, ist man wieder total präsent.
Die Gedanken der Protagonistin Sofia werden authentisch weitergegeben - was für manchen verwirrend und durcheinander sein kann. Mir haben die Widersprüche und der Kampf mit sich selber, die sie widerspiegeln, durchaus gefallen, und ich konnte ihr gut folgen.
Es geht um die Mutter-Tochter-Beziehung, um das Loslassen und Festhalten wollen, um die Selbstfindung. Das alles wird irgendwie so beiläufig erzählt, dass man am Schluss ankommt und erst einmal das Gelesene sacken lassen muss.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen.

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Caro_Lesemauss avatar

Rezension zu "Heiße Milch" von Deborah Levy

Abhängigkeit zwischen Mutter und Tochter
Caro_Lesemausvor 3 Monaten

Eine junge Frau begleitet ihre Mutter nach Spanien, wo diese in einer Spezialklinik behandelt werden soll, da die Beine ihr den Dienst versagen. Doch ist das Leiden der Mutter wirklich physischer Natur, oder versucht sie, ihre Tochter an sich zu binden?
Dr. Gomez gilt als Koryphäe, deshalb reisen die beiden Engländerinnen nach Andalusien, wo sich Rose in Behandlung begibt. Sofia, deren griechischer Vater die Familie vor Jahren verließ, versucht zu ergründen, woran ihre Mutter erkrankt ist und wo sie selbst steht. Beim Schwimmen im Meer, das voller Medusen ist, in Gesprächen mit Dr. Gomez oder dessen Tochter wird ihr immer klarer, dass sie sich von ihrer Mutter befreien muss. Als sie die Deutsche Ingrid kennenlernt, die selbstbewusst und unkonventionell ihr Leben lebt, trifft Sofia Entscheidungen.


"Heiße Milch" ist aus Sofias Ich-Perspektive erzählt. Dennoch blieb eine merkwürdige Distanz zu den Charakteren und den Ereignissen an sich. Emotional konnte das Buch mich überhaupt nicht für sich einnehmen. Im Gegenteil: Sofia ist so unfassbar passiv, macht den Mund nicht auf, sagt nicht, was sie denkt (vor allem nicht ihrer Mutter), dass es mich wahnsinnig gemacht hat und ich sie schütteln wollte. Ihre Mutter Rose wiederum machte mich genauso wahnsinnig und sie wollte ich ebenso schütteln. Aber das könnte auch eine Berufskrankheit meinerseits sein.
Zudem sind viele der Begebenheiten im Buch, vor allem die Konsultationen bei Dr. Gomez, irgendwie skurril, für mich auch oftmals einfach nur verworren und zusammenhangslos. 
Gestört habe ich mich an den plötzlichen lesbischen Abenteuern, die Sofia mit Ingrid erlebt. Das passte für mich überhaupt nicht zu ihrem so unsicheren und passiven Charakter. Vor allem, da diese nicht ihre einzigen Liebesabenteuer sind, zwischenzeitlich fühlt sie sich auch zu einem spanischen Medizinstudenten hingezogen. Von diesen "Eskapaden" hätte es für mich weitaus weniger sein können und dafür mehr Fokus auf die Mutter-Tochter-Beziehung. Trotz der Beschreibung des Buches fand ich diese tatsächlich nicht so sehr ausgearbeitet, schon gar nicht psychologisch analysiert, da Sofia dazu offenbar nicht in der Lage ist (auch nicht am Ende, wo sie ja eigentlich eine "Entwicklung" durchgemacht haben soll). Hier wirkt die erzählerische Ich-Perspektive stark limitierend. Die Mutter bleibt im Verlauf der Geschichte immer wieder auch völlig außen vor. Sofias Besuch bei ihrem Vater in Griechenland bietet zwar lustige Anekdoten, war aber im Gesamtbild des Buches nicht für das förderlich, was ich mir eigentlich darunter vorgestellt hatte.

Fazit:
Vieles liest man eher zwischen den Zeilen und gibt sich den eigenen Interpretationen hin, da die Protagonistin Sofia, aus deren Ich-Perspektive erzählt wird, zu einer umfassenden Analyse auch am Ende des Buches nicht in der Lage zu sein scheint. Für mich war der Roman insgesamt zu verworren, vom eigentlichen Kernthema abschweifend und distanziert, um mich wirklich begeistern zu können.

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