Deborah McKinlay Die unverhofften Zutaten des Glücks

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Inhaltsangabe zu „Die unverhofften Zutaten des Glücks“ von Deborah McKinlay

Aus einer Laune heraus schreibt die Britin Eve dem amerikanischen Bestsellerautor Jack Cooper einen Leserbrief. Und er antwortet! So beginnt eine wunderbare Freundschaft. Beide teilen die große Leidenschaft für das Kochen und gutes Essen – und beide stecken mitten in einer existenziellen Lebenskrise. Sie spenden sich gegenseitig vorsichtig Trost und Rat, wodurch ihre Beziehung immer inniger wird. Schließ- lich schlägt Jack ein Treffen in Paris vor. Doch das, fürchtet Eve, kann niemals stattfinden …

Ein schönes Buch über das Leben und überhaupt. Der Schluss ist entzückend.

— Lilofee
Lilofee

angenehm für Zwischendurch

— ulrikeu
ulrikeu

Locker, leichte, kulinarische Geschichte. Interessante Entwicklung beider Charaktere / Leben. Das Ende finde ich entzückend.

— PetraWagner
PetraWagner

Eine schöne, sehr ruhige Geschichte. Ich hatte allerdings ein bisschen mehr davon erwartet.

— Maus71
Maus71

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    Die unverhofften Zutaten des Glücks
    Schwertlilie79

    Schwertlilie79

    04. September 2016 um 11:38

    Auf den ersten Blick haben die von Ängsten geplagte Britin Eve, zeitlebens unterdrückt von ihrer Mutter Virginia und der schreibblockierte amerikanischen Bestseller-Autor Jack, der zielsicher auf die Midlife-Crisis zusteuert, nichts gemein. Doch beide verbindet eine große Leidenschaft, das Kochen. Ein beschauliches Lesevergnügen ohne nennenswerte Höhen und Tiefen. Ganz am Ende des Buches findet der ausgehungerte Leser immerhin zwei Rezepte für die kulinarischen Highlights des Romans. Von mir gibt es dreieinhalb von fünf Sternen.

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  • Entzückender Ausgang der Geschichte

    Die unverhofften Zutaten des Glücks
    PetraWagner

    PetraWagner

    26. September 2015 um 13:53

    Locker, leichte, kulinarische Geschichte. Interessante Entwicklung beider Charaktere / Leben. Das Ende finde ich entzückend.

  • Eine (angeblich) romantische und kulinarische Reise ins Glück

    Die unverhofften Zutaten des Glücks
    BookfantasyXY

    BookfantasyXY

    Dieser Roman erzählt die Brief- und Email-Freundschaft der Britin Eve Petworth und dem amerikanischen Schriftsteller Jack Cooper. Eve hat alle bisherigen Romane von Jack gelesen. Zurzeit arbeitet Jack an seinem neuen Roman, mit dem er aber irgendwie nicht weiterkommt. Er hadert mit seinem Alter, weil er kurz vor seinem 50. Geburtstag steht. Und eine wirkliche Beziehung zu einer Frau kann er auch derzeit nicht zum Guten wenden. Die Scheidung von seiner ersten Frau Marnie steckt ihm auch noch in den Knochen. Sein bester Freund Dexter, der gerade zu einem Superstar aufsteigt, versucht Jack bei Laune zu halten. Währenddessen steht Eve zwischen den Stühlen ihrer Tochter Izzy sowie deren Verlobten Olli und den Erinnerungen an Eves Mutter Virginia, die vor einem Jahr verstorben ist. Nur Izzy gelang es, einen guten Draht zu ihrer Großmutter zu bekommen. Eve ist seit vielen Jahren von Izzys Vater geschieden als Izzy noch ein Kind war. Virginia zog Izzy überwiegend alleine groß, damit Eve Geld verdienen konnte. Parallel bereitet Izzy ihre Hochzeit vor, wobei diese Vorbereitungen an ihre Grenze stoßen. Jack Cooper und Eve Petworth verbindet das gegenseitige Schreiben, überwiegend über das Kochen und Backen. Nach und nach öffnen sie sich auf dieser Art und Weise. Ob es zu einem realen Treffen kommt wird an dieser Stelle nicht verraten. In diesem Roman schildert die britische Autorin Deborah McKinlay das Familienleben von Eve Petworth und das mehr oder weniger einsame Leben des Jack Cooper. Beide Protagonisten haben ihre Kanten und Schwächen, die sie aber durch das gegenseitige Brief- und Email-Schreiben hinterfragen. Es entsteht sozusagen eine Freundschaft auf Distanz. Beide schwärmen für das Kochen und Backen, wobei sie sich gegenseitig Rezepte austauschen. Deborah McKinlay versuchte, einen romantischen Roman zu schreiben, den ich aber nicht als romantische Lektüre empfand. Die Idee des gegenseitigen Schreibens und die jeweiligen familiären Hintergründe der beiden Protagonisten sind gut, aber mir fehlten die romantischen Momente. Meiner Meinung nach liegen der amerikanische Lifestyle, die Technologie der Medien und die Midlife-Crisis von Jack Cooper als Störfaktoren in diesem Roman vor, und von daher hat mich diese Lektüre leider nicht überzeugt. Wenn die ganze Geschichte in Großbritannien gehandelt hätte, käme eventuell mehr Romantik in diesem Roman auf.

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    • 4
  • mal ein anderer Liebesroman!

    Die unverhofften Zutaten des Glücks
    Cuty

    Cuty

    15. March 2015 um 21:49

    "Die unverhofften Zutaten des Glücks" hat mich total in seinen Bann gezogen, und das sage ich nicht nur einfach so - ich habe es übers Wochenende komplett verschlungen. Die Schreibweise von Deborah Mc Kinlay ist erfrischend, die abwechselnde Erzählung von Jack und Eve, frischen das ganze nochmals extra auf. Jack Cooper ist ein Bestsellerautor und bekommt von Eve einen Fan Brief zugeschickt, worauf er antwortet. Es beginnt eine freundschaftliche Brieffreundschaft womit Eve, den in der Midlifecrisis Crisis stehenden 49 Jährigen Jack in seiner Schreibblockade hilft, den "Sinn" des Lebens neu zu entdecken. Des weiteren steht Eve vor einer großen Aufgabe, ihre Angst Zustände zu bewältigen, die sie nach dem Tod ihrer ungeliebten Mutter und der Scheidung ihres Mannes Simon immer mehr in die Einsamkeit getrieben haben und Izzy eine schlechte Mutter geboten hat. Trotz das die Schreibweise und von mir noch neue Geschichte (nicht wie alle Liebesromane - die Protagonisten lernen sich kennen, Heiraten und kriegen Kinder) hat der Roman doch ein ende, den ich nicht erwartet hätte. 

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  • Mit dem Verhalten der Charaktere bin ich nicht klar gekommen.

    Die unverhofften Zutaten des Glücks
    Janine2610

    Janine2610

    Die Buchrückseite: Ein Rezept zum Verlieben Aus einer Laune heraus schreibt die Britin Eve dem amerikanischen Bestsellerautor Jack Cooper einen Leserbrief. Und er antwortet! So beginnt eine wunderbare Freundschaft. Beide teilen die große Leidenschaft für das Kochen und gutes Essen - und beide stecken mitten in einer existenziellen Lebenskrise. Sie spenden sich gegenseitig vorsichtig Trost und Rat, wodurch ihre Beziehung immer inniger wird. Schließlich schlägt Jack ein Treffen in Paris vor. Doch das, fürchtet Eve, kann niemals stattfinden ... Meine Meinung: Leider hat es bei mir vergleichsweise recht lange gedauert, bis mich die Geschichte voll und ganz 'abholen' konnte. Besonders interessiert oder gar gefesselt hat mich das Ganze nicht. Der amerikanische Autor und leidenschaftliche Koch Jack Cooper, der in einer Art Lebenskrise steckt, hat in mir eher gemischte Gefühle hervorgerufen. Teilweise war er mir unsympathisch, wegen seinem explosiven Verhalten anderen Menschen gegenüber, und dann erschien er mir wieder als der verständnisvolle Gutmensch schlechthin. Allgemein konnte ich diese Buchfigur ganz schlecht 'fassen', und deswegen wollte ich mir bis zum Schluss gar nicht unbedingt eine Meinung über ihn bilden. Die Britin Eve hingegen ist eigentlich eine liebevoll wirkende Frau. Wenn sie nur nicht so unglaublich schüchtern, unfähig, selbstlos und zurückgezogen gewesen wäre, hätte ich mich ja wenigstens für sie begeistern können. Ich kann gar nicht verstehen, wie so ein Mensch zustande kommen kann, wenn man wie sie, eine Mutter hat, die wahnsinnig selbstbewusst, laut und aktiv ist.- Das war eine Sache, die für mich sehr unglaubwürdig war. Irgendwann hätte ich mich bestimmt an Eves Eigenschaften gewöhnen und sie akzeptieren können, wenn es da nicht Izzy geben würde. Izzy ist Eves Tochter, die von ihrer Art her ein Abbild ihrer Großmutter Virginia ist, völlig verständlich, wenn man bedenkt, dass diese für die Erziehung ihrer Enkelin gesorgt hat, weil Eve sich nicht imstande gefühlt hat, bzw. überfordert war, ihr Kind zu erziehen. Man kann sich vorstellen, wie diese vorlaute, fordernde (erwachsene!) Izzy mit ihrer Mutter geredet hat und umgegangen ist. Eves Reaktionen darauf fand ich ... erbärmlich!? Ja, das ist das richtige Wort. - Also Eve war in dem Buch auch keine Sympathiekandidatin. Unverständnis hat sie eher von mir abbekommen. Die 'Sache', ich nenne es jetzt mal so, zwischen Jack und Eve, war zwar ganz nett zu lesen, aber leider auch nicht mehr. Als ich Eves Charakter in all seinen Facetten kennengelernt habe, hätte ich mir eigentlich auch denken können, wie das Ganze endet. Dafür, dass das Ende ein typisches 'Eve-Ende' war, hat es mir wiederum sehr gut gefallen. Irgendwie hatte es was Schönes, gleichzeitig ein bisschen was Trauriges. Ich selbst wäre mit DIESEM Abschluss der Brieffreundschaft wahrscheinlich nicht glücklich gewesen, aber für einen selbstlosen, anspruchslosen Mensch, wie Eve einer ist, war das wohl in Ordnung so...

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    • 7
  • Tiefgründig, kurzweilig, unterhaltsam

    Die unverhofften Zutaten des Glücks
    santina

    santina

    24. November 2014 um 21:22

    Zum Inhalt: Die Engländerin Eve Petworth ist Mitte 40, geschieden, hat eine erwachsene Tochter und wurde ihr Leben lang von ihrer kürzlich verstorbenen Mutter dominiert. Aus einer spontanen Idee heraus schreibt sie einen Brief an den amerikanischen Schriftsteller Jackson “Jack” Cooper. Überraschenderweise erhält sie Antwort und aus der gemeinsamen Leidenschaft für das Kochen und Essen entwickelt sich ein reger Briefkontakt über den großen Teich hinweg. Die beiden entwickeln eine Freundschaft, tauschen sich nach und nach über private Dinge aus und eines Tages schlägt Jack ein Treffen in Paris vor… Meine Meinung: Eve war mir von Anfang an sympathisch, sie wirkt aber immer zerbrechlich und hat durch den ständigen Einfluss ihrer Mutter überhaupt kein Selbstbewusstsein. Jeder Gang aus dem Haus scheint sie Überwindung zu kosten. Durch den Kontakt mit Jack kriecht sie ein wenig aus ihrem Schneckenhaus heraus. Jack ist eine erfolgreicher Autor, dessen zweite Ehe gerade gescheitert ist. Er steht kurz vor seinem 50. Geburtstag und ist auf der Suche nach dem Sinn des Lebens bzw. einer Frau, mit der er den Rest seines Lebens teilen kann. Die Autorin wechselt hier immer geschickt zwischen Eve und Jack hin und her, so dass der Leser automatisch am Leben beider Protagonisten teilnimmt und auch viel von ihrer Vergangenheit erfährt. Die beiden sind so unterschiedlich, dass es an ein Wunder grenzt, dass die beiden überhaupt eine Gemeinsamkeit haben, aber die Liebe zum Kochen verbindet sie tatsächlich. Auf die großen Gefühle wartet man bei diesem Buch allerdings vergebens, denn wer meint, dass sich die beiden unter dem Eiffelturm in die Arme fallen und für immer zusammen bleiben, der irrt gewaltig. Das hätte auch gar nicht zu diesen beiden Menschen gepasst, finde ich :) Die Autorin hat sie hier ein anderes Ende einfallen lassen und rundet diesen wunderschönen Roman damit perfekt ab. “Die unverhofften Zutaten des Glücks” war für mich wieder einmal ein Buch, dass ich verschlungen und mir wieder einmal eine Nacht um die Ohren geschlagen habe, bis ich auch die letzte Seite umschlagen konnte. Der Roman ist tiefgründig und trotzdem kurzweilig und leicht zu lesen.  Ich vergebe daher 5 von 5 Sterne.

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  • Rezension zu Die unverhofften Zutaten des Glücks von Deborah McKinlay

    Die unverhofften Zutaten des Glücks
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. September 2014 um 13:32

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele Was mich doch wirklich sehr positiv überrascht hat, war die Tatsache, dass es sich bei diesem Buch tatsächlich nicht um einen Liebesroman handelt. Denn nach der Inhaltsgabe bin ich doch eher davon ausgegangen, dass “Die unverhofften Zutaten des Glücks” eine nicht unkitschige Geschichte voller Herzschmerz sein wird. Dass es aber viel mehr ein unterhaltsamer Selbstfindungsroman ist, hat mich doch ziemlich begeistert. Deborah McKinlay hat mit ihrem Roman eine lockere, leichte Lektüre geschaffen, die mich sehr gut unterhalten hat. Denn die Autorin versteht es glaubwürdige Charaktere zu schaffen, für die man als Leser schnell Sympathien entwickelt und deren Entwicklungen, die ja im Zentrum des Romans stehen, sehr realistisch und nachvollziehbar dargestellt werden. Lediglich eine Sache hat mich dabei ziemlich gestört: Wie fürchterlich alt sich Eve und Jack im Vergleich zu ihrem tatsächlichen Alter teilweise verhalten – manchmal kamen sie mir definitiv eher wie 60/70 vor denn wie Ende 40. Trotzdem fand ich “Die unverhofften Zutaten des Glücks” von Deborah McKinlay wirklich gut, es ist eine unterhaltsame, kurzweilige Geschichte, die hier und da evtl. etwas trocken wirkt, mich alles in allem aber durchaus überzeugen konnte – vor allem, weil es eben keine kitschige Liebesgeschichte ist.

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  • Youtube-Buchvorstellung: Die unverhofften Zutaten des Glücks von Deborah McKinlay

    Die unverhofften Zutaten des Glücks
    Nici86Leyla

    Nici86Leyla

    19. September 2014 um 11:12

    Hier gehts zum Video -->

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  • Ein Roman der die Lust zum Kochen weckt.

    Die unverhofften Zutaten des Glücks
    minicaspi

    minicaspi

    12. August 2014 um 18:05

    Die unverhofften Zutaten des Glücks von Deborah Mc Kinlay 285 Seiten- Heyne Verlag ISBN: 978-3-453-26905-7 Inhalt: Die vierzig jährige Eve ist geschieden und lebt ein ruhiges Leben. Sie schreibt einen Leserbrief an den Bestsellerautor Jack Cooper. Dieser antwortet ihr sogar auf den Brief. So beginnt sich zwischen den beiden eine Brieffreundschaft zu entwickeln. Das Kochen ist für beide eine Leidenschaft und so schicken sie sich anfangs viele Kochtipps. Aus diesem Austausch wird eine starke Verbindung. Sie unterstützen sich gegenseitig in ihrem Leben und geben sich Mut. Eves Tochter plant zur Zeit ihre Hochzeit, für Eve sollte dies eigentlich etwas Positives sein, doch da sie ihrer Tochter nie richtig Mutter war, weiß sie nicht wie sie sich verhalten soll. Es beginnt eine schwere Zeit für Eve und sie muss versuchen, ihre Panikattacken, ihrer Tochter zu liebe, in den Griff zu bekommen, damit sie dieser endlich eine Mutter sein kann. Auch Jack Cooper, hat es momentan nicht leicht. Er ist grade dabei, die Scheidung von seiner zweiten Frau zu verarbeiten. Die Trennung belastet ihn und er hatte daran zu knabbern. Dies zeigt sich auch an seiner Kreativität. Er schafft es nicht mehr, sein Buch weiter zu schreiben und gerät in eine Schreibblockade. Doch die Briefe die er mit Eve austauscht gaben ihm Mut. Er lenkte sich mit seiner Leidenschaft, dem Kochen ab. Doch dann kommt ihm eine Idee. Er möchte Eve kennen lernen, er will sich mit ihr in Paris treffen. Als er Eve diesen Vorschlag macht, ist sie sehr verunsichert. Soll sie es wagen und ihre Brieffreundschaft aufs Spiel setzten ? Meine Meinung: Der Roman " Die unverhofften Zutaten des Glücks" ist keine Liebesgeschichte, so wie man vom Cover und dem Klappentext her denken würde. Dennoch finde ich das Cover sehr stimmig. Er passt sehr gut zum Inhalt des Buches, auch wenn er nicht viel darüber verrät. Die Handlung wird von Kapitel zu Kapitel mal von Eve und mal von Jack erzählt. Eve und Jack haben mir sehr gut gefallen. Ich konnte mich sowohl in Jack als auch in Eve gut hinein versetzen. Dennoch hatte ich eine größere Sympathie für Eve. Sie kam mir menschlicher vor und mit mehr zu ergründenden Geheimnissen. Jack ist da eher ein Charakter, der trotz seiner Probleme selbstbewusst ist und seinen Humor nicht ablegt. Die Handlung ist sehr ruhig geschildert, manchmal auf Kosten der Spannung. Für meinen Geschmack hätte noch mehr passieren können. Dennoch habe ich immer mit großer Erwartung auf die nächsten Briefe der beiden gewartet. Leider konnte mich der Roman nicht ganz packen und mitnehmen. Er war an manchen Stellen zu langatmig. Die Sätze waren immer sehr sachlich gehalten, das war nicht immer fesselnd. Obwohl ich es etwas schwer hatte mit diesem Roman, fand ich ihn schön. Er weckt die Lust auf das Kochen und zeigt, dass auch ein Autor nicht immer vor Ideen strotzt, wie Jack Cooper beweist.

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  • Sommerlich, locker leichter Roman über das Essen, Liebe und Selbstfindung

    Die unverhofften Zutaten des Glücks
    NaGer

    NaGer

    10. August 2014 um 00:16

    "Dem Buch gelang das, was guten Geschichten immer gelingt: Man vergisst über dem Lesen seine eigene Geschichte." (Seite 59) Wie weise. Und ich muss sagen, dass es dieser Geschichte mit ihren zauberhaften, teils auch melancholischen Momenten und den beiden reifen Protagonisten gelungen ist. Das Cover so frühlingshaft, sommerlich, versprach eine locker leichte romantische Geschichte. Ob der Inhalt halten konnte, was Cover und Klappentext versprachen? Vorher kurz zum Inhalt … Es geht um die Britin Eve und den amerikanischen Bestsellerautor Jack. Beide sind bereits über vierzig. Und beide teilen eine große Leidenschaft für gutes Essen und das Kochen. Doch was verbindet die beiden noch? Sie scheinen in ihrer Art auf den ersten Blick so völlig unterschiedlich. Sie, die etwas biedere und ernsthaft wirkende Dame, stets im perfekten Outfit, die in ihrem scheinbar perfekten Haus lebt. Er, der erfolgsgekrönte Autor, der mit seinen Büchern nicht nur Leser, sondern insbesondere auch Leserinnen beeindruckt. Doch beide stecken in einer Art Lebenskrise, das offenbart sich im Verlauf des Buches allmählich. Nichts ahnend entwickelt sich eine Brieffreundschaft zwischen den beiden als Jack tatsächlich auf den Leserbrief antwortet, den seine treue Leserin Eve ihm aus einer Laune heraus schreibt. Auch über schwierige Momente hinweg schreiben sie sich und spenden sich gegenseitig Trost. Erst noch recht zurückhaltend. Als ihre "Beziehung" jedoch allmählich inniger wird, schlägt Jack ein Treffen in Paris vor. Doch das, zeigt sich, könnte Eve´s größtes Problem darstellen. Meine Meinung: Geleitet vom Cover dieses Buches, kaufte ich es. Auf dem Buchrücken steht "Ein Rezept zum Verlieben" und "Mitreißend erzählt Deborah McKinlay von großen Lebenskrisen, geheimnisvollen Zutaten – und einer ganz besondere Liebe." Das klingt vielversprechend oder? Nun ja. Um es kurz zu machen, das Buch ist nett, locker und leicht und verspricht auch tolle Momente. Jedoch fand ich diese eher zwischen den Zeilen. Mitgerissen hat es mich in nur wenigen Momenten, da ich der Story zwar gerne gefolgt bin, ich jedoch lange Zeit keinen Bezug zu den Protagonisten aufbauen konnte. Es könnte am Altersunterschied von mir zu den Protagonisten von über 15 Jahren gelegen haben. Aber auch daran, dass man von beiden erst allmählich Details aus dem Leben erfährt und gerade Eve auch eine sehr ernsthafte und reservierte Frau ist, mit der man nur langsam warm wird. Beide waren zunächst nicht zu durchschauen, um die Geschichte auch spannender zu machen und nicht gleich alles zu verraten. Aber es hat für mich auch zu keinem Moment richtig gefunkt zwischen den beiden oder die Atmosphäre der besonderen Liebe versprüht. Gerade von den Briefwechsel habe ich mir mehr versprochen. Sie waren schön, da die Briefe schön geschrieben waren. Aber ich empfand sie oft als sehr reserviert/distanziert und die eigentliche Botschaft/Entwicklung hat sich in den Gedanken der beiden oder zwischen den Zeilen abgespielt, so dass der Leser selbst interpretieren muss/kann. Die Sprache ist toll – den Protagonisten, ihrem etwas reiferen und eloquenten Auftreten angepasst. Beide waren mir trotz der "Zurückhaltung" sympathisch, wenn auch zunächst ungreifbar. Umso schöner war es dann die Entwicklung und das "Auftauen" gerade von Eve mitzuerleben. Was sehr nett gestaltet war, war der Austausch über das Essen und Kochen. Die ein oder andere Leckerei hätte ich schon auch gern einmal probiert. Fazit: Mich hat das Cover so sehr angesprochen, dass ich das Buch unbedingt haben wollte. Ich habe es nicht bereut. Man verpasst zwar auch nichts, wenn man das Buch nicht liest, allerdings ist es auch keine Zeitverschwendung, Eve und auch Jack auf dem Weg ihrer Selbstfindung zu begleiten und dabei zwischendurch auch tolle, tiefgründige Momente zu erleben. Gerade das letzte Kapitel/die Auflösung fand ich wundervoll – unaufgeregt und locker leicht, entsprechend dem gesamten Buch und dennoch überraschend und smart. Der locker leichte, aber schöne Schreibstil der Autorin lohnt sich und mit gerade mal knapp 290 Seiten ist das Buch auch relativ schnell gelesen. Wenn man nicht mit zu hohen Erwartungen herangeht, kann man sicher zu einer ganz positiven Wertung kommen und so vergebe ich 3,5 bis 4 Sterne, auch weil es stellenweise so lecker war, das Buch zu lesen ;-)

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  • Ein tolles Sommerbuch!

    Die unverhofften Zutaten des Glücks
    Katja_Wolke

    Katja_Wolke

    20. July 2014 um 17:14

    Klappentext: Ein Rezept zum Verlieben Aus einer Laune heraus schreibt die Britin Eve dem amerikanischen Bestsellerautor Jack Cooper einen Leserbrief. Und er antwortet! So beginnt eine wunderbare Freundschaft. Beide teilen die große Leidenschaft für das Kochen und gutes Essen – und beide stecken mitten in einer existenziellen Lebenskrise. Sie spenden sich gegenseitig vorsichtig Trost und Rat, wodurch ihre Beziehung immer inniger wird. Schließlich schlägt Jack ein Treffen in Paris vor. Doch das, fürchtet Eve, kann niemals stattfinden . . . Meinung zu... ...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung: Irgendwie hat mich das Cover sofort in seinen Bann gezogen, weil es so schön sommerlich aussieht und mit der tollen Schrift. Die einzelnen Elemente passen übrigens super zum Inhalt. Auch den Titel finde ich wunderschön und bekommt im Buch eine tolle Bedeutung. Der Klappentext macht neugierig, aber leider verrät er auch schon etwas zu viel. ...Grundidee & Verlauf: Bereits nach den ersten beiden Seiten war ich von der Geschichte schon in ihren Bann gezogen. Denn direkt zu Anfang findet man den Brief von Eve an Jack und die Antwort darauf. Danach war ich total gespannt, was das Buch noch für mich bereit halten wird und ob sich mehr aus diesem Briefwechsel entwickeln wird, der Klappentext deutete was in die Richtung an. Darauf hin lernt man Jack und sein Leben kennen und bekommt schon mal einen guten Eindruck. Wenig später erhält man auch schon einen Einblick in Eves Leben, was sich erst mal ziemlich unterscheidet, da sie zwei grundverschiedene Menschen sind. Immer abwechselnd wird das Leben von den beiden erzählt und ab und zu gibt es mal einen Brief oder eine Mail, wo sie von ihrem Leben erzählen. Teilweise wusste man das schon, oder es ist neu. Die beiden schreiben ziemlich viel übers Kochen, geben sich Tipps und Anregungen, tauschen Rezepte aus. Auch wenn es abwegig scheint, hat es bei beiden immer etwas mit ihrem Leben bzw ihrer Situation zu tun und das Kochen ist sozusagen Ablenkung oder Therapie. Die Idee finde ich wirklich schön und ich mochte die Briefe bzw Nachrichten zwischen den Beiden sehr gern. Der Klappentext vermittelt etwas, was das Buch nicht bieten kann, dafür schildert es etwas anderes. Zwischenzeitlich ist bei keinem von beiden etwas passiert, aber irgendwie war es trotzdem schön, etwas über ihr Leben zu erfahren. Besonders gelungen fand ich das Ende, das hätte wirklich nicht besser sein können. Auch wenn man sich kurz vorher denkt, wie und das war es jetzt, hält das Ende noch eine tolle Überraschung bereit und ich fand es sehr gelungen. Da durch ist die Geschichte wirklich noch mal zu etwas besonderem geworden. ...Schreibstil: Für mich war der Schreibstil in Ordnung aber nichts besonderes. Die Briefe fand ich sehr gut, also richtig schön geschrieben. Was ich etwas schade fand war, dass nicht gekennzeichnet war, wessen Perspektive das nun ist. Besonders wenn es aus Sicht von Eves Tochter war, habe ich das meist erst etwas später gemerkt. Ansonsten ließ es sich gut und zügig lesen. ...Charaktere: Jack und Eve - auf den ersten Blick grundverschieden, doch trotzdem verbindet sie etwas. Jeder der beiden hat zwar sein eigenes Päckchen zu tragen, aber irgendwie sind sie doch gar nicht so unterschiedlich. Genauer möchte ich gar nicht auf die beiden eingehen, außer dass ich sie sehr sympathisch und liebenswürdig fand. Zitate: "Das kannst du gut, und am Ende ist es das, was man gut kann, was einem Freude macht und das Gefühl gibt, man selbst zu sein." (S. 227) "Wenn du darauf wartest, dass das Leben zu dir kommt und dich morgens aus dem Bett holt, dann kannst du lange warten. Du musst irgendwie weitermachen." (S. 239) Fazit: Eine schöne Geschichte, mit der man sich einfach wohlfühlt! Die Idee konnte mich vollkommen überzeugen, diese Brieffreundschaft, die für beiden einfach ziemlich wichtig wird! Besonders gefallen haben mir ihre Briefe, auch wenn sie manchmal nur kurz waren. Obwohl ich etwas anderes von der Geschichte erwartet habe, bin ich nicht wirklich enttäuscht. Es war keine typische Liebesgeschichte, eher eine über Freundschaft! Auch wenn in diesem Buch nicht viel passiert ist, habe ich mich wohlgefühlt und besonders gefallen hat mir das Ende! Ich empfehle dieses Buch jedem, der einen tollen Roman für den Sommer sucht, in dem es um Freundschaft, Kochen und das Leben geht!

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  • Sommerlektüre mit melancholischen Zwischentönen

    Die unverhofften Zutaten des Glücks
    Havers

    Havers

    28. June 2014 um 11:57

    Die unverhofften Zutaten des Glücks“ ist nach „The view from here“ (2011,  bisher nicht ins Deutsche übersetzt) der zweite Roman der neuseeländischen Sachbuchautorin Deborah McKinley, die aber bereits lange Zeit in England lebt. Sie erzählt die Geschichte einer Freundschaft zwischen der Britin Eve und dem amerikanischen Bestsellerautor Jack, deren gemeinsame Passion das Kochen ist und die beide in der Mitte des Lebens stehen und privat gerade schwere Zeiten durchmachen. Eve Petworth ist Ende vierzig, geschieden und lebt ein ereignisloses Leben auf dem Land. Zwei Ereignisse aus ihrem familiären Umfeld werfen sie aber komplett aus der Bahn: zum einen der Tod ihrer Mutter, zum anderen die geplante Hochzeit ihrer Tochter. Letzteres sollte eigentlich ein freudiges Ereignis sein, sorgt aber dafür, dass Eve von Erinnerungen übermannt wird und alte Wunden wieder aufbrechen, denn ihre Mutter hat sich zeitlebens eingemischt und ihr selbst die Erziehung der Tochter aus der Hand genommen. Was ihr bleibt ist ein Gefühl der Einsamkeit und Unzulänglichkeit, das ihre gesamte Persönlichkeit in Frage stellt und für ihre Panikattacken verantwortlich ist. Aus einer spontanen Laune heraus schreibt sie ihrem Lieblingsautor einen Leserbrief und ist sehr überrascht, als sie darauf Antwort erhält. Jack Cooper, amerikanischer Bestsellerautor, macht ebenfalls gerade schwere Zeiten durch, denn er ist noch immer bestrebt, die Scheidung von seiner Frau zu verarbeiten, was ihn in seiner Kreativität hindert und eine Schreibblockade verursacht hat. Der Briefwechsel mit Eve und der Austausch über Kochen, ihr gemeinsames Hobby, schafft eine Basis, auf der die beiden Protagonisten sich allmählich öffnen und Vertrauen zueinander fassen. So kommen nach und nach auch die persönlichen Probleme auf den Tisch, die beiden ein glückliches Leben verwehren. Das liest sich nun wie der Beginn einer kitschigen Liebesgeschichte zwischen Middle Agern, ist aber in Wirklichkeit die Geschichte zweier Menschen, die sich erstmals ihrem „Versagen“ stellen und durch das Verständnis und die Spiegelung durch das jeweilige Gegenüber offen werden für Reflexion und Veränderung. „Die unverhofften Zutaten des Glücks“ ist eine leichte Sommerlektüre mit melancholischen Zwischentönen, die ihren besonderen Reiz aus der Briefform und der daraus resultierenden direkten Ansprache der Protagonisten bezieht. Mit Sicherheit keine Chick Lit, sondern eher Lesern jenseits der Vierzig empfohlen. Mittlerweile hat sich übrigens die BBC die Filmrechte an dem Buch gesichert.

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  • Sehr emotional

    Die unverhofften Zutaten des Glücks
    Flatter

    Flatter

    29. April 2014 um 18:13

    Über die Autorin: Deborah McKinlay hat bereits zahlreiche Sachbücher geschrieben, die in viele Sprachen übersetzt wurden. Ihr journalistisches Werk erschien in den Zeitschriften British Vogue, Cosmopolitan und Esquire. Sie lebt in Südwestengland. Zum Inhalt: Die Britin Eve schreibt dem amerikanischen Bestsellerautor Jack Cooper einen Leserbrief, welchen er sogar beantwortet. So beginnt eine wundervoll Freundschaft. Beide teilen eine Leidenschaft: Kochen und gutes Essen und beide stecken mitten in einer Lebenskrise. Sie helfen sich gegenseitig und spenden sich Mut wodurch sich ihre Beziehung verfestigt. Bis Jack ein Treffen in Paris vorschlägt und Eve befürchtet dass das nie stattfinden kann. Meine Meinung: Die Ängste und Sorgen der beiden Protagonisten sind sehr gut dargestellt und man kann sich gut in sie reinversetzen. Eve ist sehr bodenständig, doch leidet sie sehr durch Erinnerungen an ihre zerrüttet Familie. Zum Glück hat sie Jack, mit dem sie sich darüber austauschen kann. Doch auch er hat alles andere als eine heile Seele und sie spenden sich gegenseitig Trost. Hier prallen zwei verschiedene Welten aufeinander und versuchen sich zu helfen. Gut geschrieben von der Autorin, so daß man mit dem Charakteren mitleidet und sich in ihre Gefühlswelt reinversetzen kann. Die Tochter von Eve war mir jetzt nicht so sympathisch. Sie kommandiert mir die Mutter zu sehr rum. Diese sollte sich das nicht gefallen lassen. Die Geschichte ist sehr gefühlvoll und stimmig und der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Auch die kulinarischen Ausflüge kommen nicht zu kurz und spielen im Leben der beiden Protas eine wichtige Rolle. Cover: Ein sehr farbenfrohes Cover mit tollem Motiv. Fazit: Ein Buch für schöne Lesestunden. Eine anrührende Geschichte von zwei Menschen, die versuchen mit dem Leben klarzukommen.

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  • Eine emotionale Suche, die begeistert!

    Die unverhofften Zutaten des Glücks
    Malibu

    Malibu

    23. April 2014 um 18:56

    Wer von euch hat dem Lieblingsautor noch keinen Leserbrief geschrieben? Habt ihr eine Antwort erhalten? Die Protagonistin Eve im Roman von Deborah McKinlay schreibt Jack Cooper eine Nachricht – und erhält eine Antwort. Was sich hieraus entwickelt, beschreibt die Autorin sehr genau in ihrem Roman. Die Britin Eve schreibt aus einer Laune heraus einen Brief an den amerikanischen Bestsellerautor Jack Cooper. Er antwortet! Sie entdecken, dass sie viele Gemeinsamkeiten, wie z.B. das Kochen und Essen, teilen. Aus dem Kontakt wird eine richtige Freundschaft. Gegenseitig geben sie sich Rat und Trost und das bringt sie so näher zusammen. Jack schlägt ein Treffen in Paris vor, doch Eve befürchtet, dass dies niemals zustande kommen kann. Vor was hat Eve Angst? Als erstes lernt man hier den Autor Jack kennen. Er ist eine arme Seele, dem Leser aber gleich sympathisch, auf irgendeine Weise. Im Wechsel kommt auch Eve zu Wort und erzählt dem Leser aus ihrem Leben. Die Autorin hat hier zwei gänzlich verschiedene Leben aufeinanderprallen lassen, stückchenweise erfährt man mehr und mehr aus deren Sichtweise. Es ist so einiges passiert, in beiderlei Leben – und der Leser fährt die Zeilen weiter, um mehr über die beiden zu erfahren. Eve ist eine bodenständige Frau, die aber auch gepackt wurde von familiären Zerrüttungen und Erinnerungen. Durch die Verlobung ihrer Tochter mit ihrem Freund rüttet es das erst nochmal richtig auf. Da ist sie froh, ihren Verbündeten in Schriftform zu haben – den Autor Jack Cooper. Der Schreibstil ist wirklich angenehmen zu lesen und auch die Geschichte an sich macht Lust auf mehr. Man gleitet förmlich durch die Zeilen und hat eigentlich zwei Geschichten vor sich – die von Eve und auch die von Jack. Beide sind nicht mehr in den Teeniejahren und haben schon einiges durchgemacht, wovon sie dem Leser berichten. Es sind so zwei verschiedene Geschichten, aus zwei total unterschiedlichen Leben – und doch gleichen sie sich wie die Faust aufs Auge, wenn auch aus anderer Sicht. Die zwei haben sich gefunden und möchten sich nicht missen, sie erzählen sich ihre Sorgen zwischen den Zeilen –niemals direkt. Aus Sorge wird gutes Essen, so könnte man sagen. Das gute Essen vertreibt für einen kleinen Moment die großen Sorgen und bereitet einem Gaumenschmaus. So geht es Jack wie auch Eve. Beide haben ihre Päckchen zu tragen und beide ringen sich damit, ob sie sich endlich einmal sehen werden. Der Leser natürlich auch, er fiebert mit, wie und wo das Treffen schlussendlich geschieht und ob es überhaupt geschieht. Es ist ein Buch voller Rätsel und doch so vielem Alltäglichen, dass es einem gleich nahe kommt. Das Buch hat ohne große Worte viel Gefühl, zwischen den Zeilen, über ihnen und überhaupt. Man kann die Charaktere einfach nur mögen, sich mit ihnen in vielen Dingen identifizieren und sich einfach nur dem Gefühl eines guten Romanes hingeben. Der Roman hat mir persönlich viele schöne Stunden beschert mit Eve und Jack, ich werde sie schon vermissen. Die Autorin hat mit diesem Werk eine wirklich gute Unterhaltung geschaffen, die einen für einige Stunden die Liebe zum Detail sehen lassen und kulinarische Ausflüge bescheren in Gefühlswelten des Essens, der Liebe und der Familie. Diejenigen, die gerne eine leichte Unterhaltung mit Sinn und Tiefgründigkeit lesen möchten, sind mit diesem Buch sehr gut bedient und werden es nicht bereuen, es zu lesen – nein, es zu verschlingen und noch länger in Gedanken daran schwelgen!

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  • Ein unerwartetes Buch

    Die unverhofften Zutaten des Glücks
    Baneful

    Baneful

    08. April 2014 um 19:34

    Das Cover ist wunderschön und passt absolut perfekt zur Handlung, ohne zu viel zu verraten. Mit dem Klappentext in Verbindung, denkt man, dass das eine süße Liebesgeschichte ist, die ganz nach Schema abläuft. Eine Brieffreundschaft, aus der sich eine (möglicherweise kitschige) Romanze entwickelt – jedoch ist das falsch gedacht, denn dieses Buch ist anders! Die Britin Eve schreibt dem amerikanischen Bestsellerautor Jack einen Leserbrief. Eve kann es nicht fassen, dass er ihr antwortet und schon sehr bald spinnt sich eine feine Freundschaft zwischen den beiden. Immer mehr haben sie das Gefühl, dass der andere genau das versteht, was einem auf der Seele liegt. Obwohl sie sich nicht in der Wirklichkeit treffen können, kennen sie einander so, wie niemand sonst es tut. Warum sie sich nicht treffen können, das hat viele Gründe … Das Buch wird aus der Sicht von Eve und Jack erzählt. Obwohl beide Charaktere mir sympathisch waren, habe ich Jack lieber begleitet als Eve. Das liegt daran, dass Eve eine sehr vernünftige Frau ist, so vernünftig und besonnen, dass es einem als Leser nicht immer Spaß macht ihr zuzuschauen, da sie perfekt und unwirklich wirkt. Jack hingegen strotzt vor Problemen und dennoch ist er selbstbewusst und verliert nie seinen Humor. Das hat mir sehr gut gefallen! Auch seine Probleme sind gut dargestellt, was daran liegt, dass die Autorin keine klischeehaften Probleme skizziert, sondern Probleme, die nicht alltäglich sind. Die Handlung ist eher ruhig, etwas anderes habe ich hier auch nicht erwartet. Worauf ich mich jedoch sehr gefreut habe, das waren die Briefe. Leider waren sie nicht annähernd so, wie ich es gerne hätte. Ich dachte, dass ich mich mit den Briefen ein Stück selbst in Jack verlieben könnte. Dem war jedoch nicht so. Einige Briefe sind sehr witzig, aber andere habe ich nur als langweilig empfunden. Außerdem waren es nicht genügend Briefe, um ein realistisches Bild zu kreiren, in dem sich zwei Leute aufgrund von Briefen ineinander verlieben. Hier muss auch gesagt werden, dass das Buch keine klassische Romanze ist. Die Romantikelemente sind mir zu kurz gekommen, als dass ich das Buch als Liebesroman abtiteln könnte. Obwohl die Autorin sehr bildhaft schreibt, sind ihre Sätze oft sachlich gehalten. Gerne schweift sie auch hier und da ab, das tut zwar an einigen Stellen der Atmosphäre ganz gut, jedoch hätte man hier sich auch kürzer fassen können. Denn auf Dauer, bremst das den Lesefluss sehr extrem. Das Ende ist sehr schön, es hat mir wirklich gut gefallen, sodass ich mich immer gerne an das Buch erinnern werde.

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