Deborah Moggach

 3.7 Sterne bei 78 Bewertungen
Autorin von Tulpenfieber, Club der gebrochenen Herzen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Deborah Moggach

Deborah Moggach, Jahrgang 1948, absolvierte ihr Studium an der University of Bristol und begann anschließend, bei Oxford University Press zu arbeiten. Sie hat zahlreiche Romane geschrieben, darunter »These Foolish Things«, der unter dem Titel »The Best Exotic Marigold Hotel« für das Kino verfilmt wurde. Moggach schreibt außerdem Drehbücher; für die Vorlage der berühmten BBC-Verfilmung des Jane-Austen-Klassikers »Stolz und Vorurteil« wurde sie mit einem BAFTA ausgezeichnet. Die Autorin ist Mitglied der Royal Society of Literature, der Society of Authors und des PEN. 2005 erhielt sie die Ehrendoktorwürde der University of Bristol. Sie hat zwei erwachsene Kinder und lebt im Norden Londons.

Alle Bücher von Deborah Moggach

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Tulpenfieber

Tulpenfieber

 (39)
Erschienen am 11.09.2016
Club der gebrochenen Herzen

Club der gebrochenen Herzen

 (28)
Erschienen am 20.05.2013
Getrennte Wege

Getrennte Wege

 (2)
Erschienen am 01.01.1986
Und morgen kommt der Märchenprinz

Und morgen kommt der Märchenprinz

 (0)
Erschienen am 01.01.1995
The Best Exotic Marigold Hotel

The Best Exotic Marigold Hotel

 (5)
Erschienen am 01.08.2013
These Foolish Things

These Foolish Things

 (1)
Erschienen am 31.03.2005
Rot vor Scham

Rot vor Scham

 (1)
Erschienen am 01.07.1999

Neue Rezensionen zu Deborah Moggach

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Rezension zu "Tulpenfieber" von Deborah Moggach

Eine brilliante Geschichte über Liebe und Verrat
Buchperlenblogvor 5 Monaten

Inhalt

Amsterdam, 1636. Der niederländische Kaufmann Cornelis hegt den Wunsch, sich und seine blutjunge Frau als Portrait zu verewigen. Der Maler Jan van Loos wird bestellt, die erste Sitzung wird vorbereitet, und das Schicksal vieler beteiligter Personen nimmt seinen Lauf.

Rezension

Es ist eine malerische Landschaft, die Deborah Moggach hier heraufbeschwört, das alte Amsterdam des 17. Jahrhunderts. Die Jagd auf die teuersten Tulpenzwiebeln ist in vollem Gange, denn Holland ist ihrem vergänglichen Charme verfallen. Sophia hat mit den Zwiebeln nichts zu schaffen, sie lebt ihr Leben an der Seite des weitaus älteren Kaufmanns Cornelis. Als ihr Gatte auf die Idee kommt, ein Portait für die Nachwelt von ihnen in Auftrag zu geben, schmeichelt es ihr. Doch der bestellte Maler Jan van Loos mit seinen tiefsinnigen Augen und den wilen dunklen Locken lässt ihr totgeglaubtes Inneres erblühen wie eine Tulpe im Frühling.

Ehe man sich versieht, ist man mittendrin in einer hochbrisanten Affäre, gefangen zwischen Leidenschaft und Verrat. Die Geschichte wird aus vielen Blickwinkeln erzählt, nur die der Sophia erhält das persönliche Ich. So ist man stets mit der Protagonistin verbunden, behält aber dennoch den Überblick über die Tragweite der Geschehnisse innerhalb der vielen Beteiligten. Denn irgend etwas muss geschehen, damit Sophia frei für die Liebe ist, die sie empfindet, frei von ihrem Gatten und frei von ihren Pflichten. Als die Dienstmagd Maria gesteht, dass sie schwanger ist, entwickelt Sophia einen perfiden Plan. Das Schicksal vieler steht auf dem Spiel, denn die Heimlichkeit und die Unerhörtheit dieses Planes zieht ihre Kreise wie ein Stein, der ins Wasser geworfen wurde.

Die Sprache ist bildhaft, das Amsterdam der damaligen Zeit zum Greifen nah. Die Liebe zwischen Sophia und Jan tröpfelt zwischen jeder Zeile hindurch und macht das Lesen zu einem seltenen Vergnügen. Die Grausamkeit, mit der die beiden ihren Weg verfolgen, ist erschreckend und faszinierend zugleich.

Der Gehörnte, der betrogene Ehemann, verdient das Mitleid, dass sich im Herzen mehrt, hat er doch solch eine Behandlung nicht verdient. Die handelnden Personen sind gut ausgearbeitet, man versteht ihr Denken und Fühlen, auch das der Randfiguren kommt nicht zu kurz. Wie wird das Schicksal sich am Ende entscheiden? Für das Glück oder die Vergeltung?

Fazit

Ein historischer Roman, eine brilliant ausgeklügelte Geschichte voller Intrigen und Verrat, voller Heimlichkeiten und vor allem: voller Liebe.

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Rezension zu "Tulpenfieber" von Deborah Moggach

Im Tulpentaumel und sinnlicher Begierde gefangen
Wortverzaubertevor 9 Monaten

Inhalt

Es ist das Jahr 1636 in Amsterdam. Fast alle Bewohner der Stadt sind in einem regelrechten Tulpenfieber. Diese neue Blumenart aus dem Nahen Osten hat die Leute total um den Verstand gebracht. Die Zwiebel ist bald sogar mehr wert als irgendwelche reinen Diamanten. Und die Bürger - sei es Bettler oder Kaufmann - sind bereit sich zum Kopf und Kragen zu verspekulieren an der Börse.

In dieser turbulenten Zeit verliebt sich Sophia - die wunderschöne Ehefrau eines wohlhabenden Kaufmanns - in den verarmten Maler Jan. Dieser ist eigentlich nur mit einem Portraitbild von Sophias Ehemann beauftragt, doch schon die erste Begegnung der beiden zieht ihre Kreise. Sie beginnen eine Affäre, die fatale Folgen für beide haben soll...

Mein Eindruck

Ich muss ehrlich zugeben, dass mir das Buch am Ende doch besser gefallen hat, als der Film. Ich fand es sehr schön, dass jeder Protagonist seine eigene Sicht berichten durfte. Dabei kam tatsächlich jeder zur Wort - es wurde kein Unterschied der Herkunft gemacht. Was ich auch als gelungen empfunden hatte, war die Einbettung der Handlung in den historischen Kontext. Ich habe wirklich neues erfahren, was ich bis dato noch nicht gewusst habe. Es hat absolut meinen Horizont erweitert :) Besonders gefallen hat mir, dass jedes Kapitel mit einem Zitat berühmter Personen - wie Leonardo DaVinci etc. - begonnen hat. Sie waren passend dazu ausgesucht. Eine echt runde Sache.

Fazit

Deborah Moggach versteht ihr Handwerk. Sie hat es geschafft, die historischen Ereignisse um den Amsterdamer Börsencrash von 1636 mit einer wachsenden Liebesgeschichte zu verknüpfen. Der historische Kontext bildete dabei den Spannungsbogen, was sehr interessant war. Der Autorin ist es gelungen, den Leser in eine stürmische Zeit mitzunehmen und ein Bild von Amsterdam zu zeichnen, dass man heute so nicht mehr kennt.

Diese Kombination aus der betörenden Wirkung der Schönheit und den fatalen Konsequenzen unkontrollierbarer Begierde macht diese Geschichte zu einem einmaligen Erlebnis. Ich kann daher jedem dieses Lesegenuss nur wärmsten ans Herz legen. Mir bleibt daher nichts anderes übrig, als dem Buch 5/5 Sterne zu geben.

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SusanneKs avatar

Rezension zu "Tulpenfieber" von Deborah Moggach

Das Buch verspricht mehr als es nachher hält.
SusanneKvor einem Jahr

Ein durchaus spannendes Thema hat die Autorin gewählt: eine Affäre zwischen einer gut situierten jungen Frau und einem armen Maler während des Tulpenfiebers im Amsterdam. Ich hatte mir davon versprochen, einen spannenden Einblick in das Leben der Figuren und in die Atmosphäre Amsterdams im 17. Jahrhundert zu bekommen. Zumal ich das Buch als "Andenken" an einen Besuch im Rijksmuseum mir mitgebracht hatte. Leider verwirrte mich anfangs schon die Aufteilung des Buches. Statt längerer Kapitel, die die Handlung in Gänze voranbringen, wird auf ein bis zwei Seiten ein "Handlungsschnipsel" aus Sicht einer Figur beschrieben. Dadurch fehlen die Zusammenhänge und es wirkt wie lose Enden. Allerdings nimmt in der zweiten Hälfte das Ganze an Fahrt zu und es wird richtig spannend. Die bisher passiv wirkende Hauptfigur Sophia hat eine wagemutige Idee, die sie mit HIlfe ihrer Magd und ihres Geliebten umsetzt. Von diesem Zeitpunkt an war das Buch ein wirklicher Pageturner und ich war richtig begierig auf die Auflösung. Diese jedoch zerfällt jedoch wieder in einzelne Scherben, jede Figur geht ihrer Wege und ist mehr oder weniger gescheitert. Das gab mir kein besonders befriedigendes Gefühl, als ich es ausgelesen hatte. Fazit: Es ist eine nette Unterhaltung, aber mir fehlten Atmosphäre und auch das Entdecken historischer Fakten, was normalerweise historische Romane so lesenwert machen.

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Gespräche aus der Community

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Insel_Verlags avatar

Die betörende Wirkung der Schönheit

Wir befinden uns in Amsterdam – im Jahre 1636. Die Stadt ist im Tulpenfieber: Aus dem Fernen Osten stammt die neue Blumenart, deren kostbare Zwiebeln bald mehr wert sind als Diamanten. Die Spekulanten an der Amsterdamer Börse, ob Bürger, Kaufmann oder einfacher Knecht, sind bereit, alles zu riskieren. Allen voran für die Schönste von ihnen: die Semper Augustus.


Dies ist das Setting von Deborah Moggachs Roman Tulpenfieber, den wir gerade neu aufgelegt haben und von dem wir hier 20 Exemplare verlosen.

Was passiert in dieser fiebrigen Atmosphäre Amsterdams? Sophia, die junge, wunderschöne Ehefrau eines wohlhabenden Kaufmanns, verliebt sich in den mittellosen Maler Jan. Die beiden verstricken sie sich in eine unheilvolle Affäre, für die es nur einen einzigen Ausweg geben kann: Amsterdam gemeinsam zu verlassen. Doch woher das Geld nehmen?


Lest doch einfach mal ein Stück hinein, hier geht’s zur Leseprobe »

»Wie ein Stillleben holländischer Meister.« Stern

Habt Ihr Lust auf einen farbenprächtigen Roman, der von der betörenden Wirkung von Schönheit und den fatalen Konsequenzen unkontrollierter Begierde erzählt – und das vor der Kulisse des ersten modernen Börsencrashs während des Goldenen Zeitalters? Dann bewerbt Euch bis zum 19.10. über den »Jetzt bewerben«-Button und beantwortet uns folgende Frage:

Stellt Euch vor, Ihr könntet einen Tag im Amsterdam des Jahres 1636 verbringen – was würdet Ihr als erstes tun?

Über die Autorin: Deborah Moggach, Jahrgang 1948, absolvierte ihr Studium an der University of Bristol und begann anschließend, bei Oxford University Press zu arbeiten. Sie hat zahlreiche Romane geschrieben, darunter These Foolish Things, der unter dem Titel The Best Exotic Marigold Hotel für das Kino verfilmt wurde. Moggach schreibt außerdem Drehbücher; für die Vorlage der berühmten BBC-Verfilmung des Jane-Austen-Klassikers Stolz und Vorurteil wurde sie mit einem BAFTA ausgezeichnet. Die Autorin ist Mitglied der Royal Society of Literature, der Society of Authors und des PEN. 2005 erhielt sie die Ehrendoktorwürde der University of Bristol. Sie hat zwei erwachsene Kinder und lebt im Norden Londons.

PS: Um über alle Leserunden und Buchverlosungen aus dem Insel Verlag auf dem Laufenden zu bleiben, schaut mal hier vorbei ...

Übrigens: Ab dem 22. Dezember 2016 ist die Verfilmung von Tulpenfieber im Kino – mit Christoph Waltz, Judi Dench und Alicia Vikander. Den englischen Trailer könnt Ihr Euch bereits ansehen:

###YOUTUBE-ID=mZve2C8kXvU###


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Insel_Verlags avatar
VON DER AUTORIN VON »THE BEST EXOTIC MARIGOLD HOTEL«

Willkommen im Heartbreak Hotel!

Buffy, Charmeur und Gentleman der alten Schule, muss sich eingestehen, dass seine wilden Zeiten vorbei sind. Seine Ehen haben nicht gehalten, die Kinder sind längst aus dem Haus und eine neue Liebe ist auch nicht in Sicht. Als er überraschend ein Bed & Breakfast in Wales erbt, beschließt er, noch einmal von vorne anzufangen.
Das allerdings ist leichter gesagt als getan: Um das heruntergekommene »Myrtle House« am Laufen zu halten, bedarf es einer kreativen Idee. Kurzerhand verwandelt Buffy es in einen »Club der gebrochenen Herzen«, einen Ort, der frisch Getrennten, Geschiedenen und Singles eine Auszeit unter Leidensgenossen und gleichzeitig praktische Lebenshilfe verspricht – um mit neuem Mut und Elan das »Leben allein« anzugehen. In kürzester Zeit lockt Buffys Angebot die verschiedensten Gäste an. Dabei sind Missverständnisse, Verwechslungen und unvorhergesehene Überraschungen vorprogrammiert …

Hier könnt Ihr schonmal reinlesen, was Euch erwartet, wenn Ihr in »Myrtle House« eincheckt.

Gewinnspielfrage:
Wenn Ihr die Möglichkeit bekommen würdet, eine Pension zu eröffnen, wo wäre das und was würde Eure Pension zu etwas ganz besonderem machen?

Über die Autorin:
Deborah Moggach, geboren 1948, studierte an der University of Bristol und arbeitete danach bei Oxford University Press. Sie ist Autorin zahlreicher Romane, u. a. von These Foolish Things, der für das Kino verfilmt wurde und unter dem Titel The Best Exotic Marigold Hotel das Publikum begeisterte. Zudem schreibt sie Drehbücher; für die Vorlage der berühmten BBC-Verfilmung des Jane-Austen-Romans Stolz und Vorurteil wurde sie mit einem BAFTA ausgezeichnet.
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