Deborah Moggach Club der gebrochenen Herzen

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Inhaltsangabe zu „Club der gebrochenen Herzen“ von Deborah Moggach

Buffy, Charmeur und Gentleman der alten Schule, muss sich eingestehen, dass seine wilden Zeiten vorbei sind. Seine Ehen haben nicht gehalten, die Kinder sind längst aus dem Haus und eine neue Liebe ist auch nicht in Sicht. Als er überraschend ein Bed & Breakfast in Wales erbt, beschließt er, noch einmal von vorne anzufangen. Das allerdings ist leichter gesagt als getan: Um das heruntergekommene »Myrtle House« am Laufen zu halten, bedarf es einer kreativen Idee. Kurzerhand verwandelt Buffy es in einen »Club der gebrochenen Herzen«, einen Ort, der frisch Getrennten, Geschiedenen und Singles eine Auszeit unter Leidensgenossen und gleichzeitig praktische Lebenshilfe verspricht – um mit neuem Mut und Elan das »Leben allein« anzugehen. In kürzester Zeit lockt Buffys Angebot die verschiedensten Gäste an. Dabei sind Missverständnisse, Verwechslungen und unvorhergesehene Überraschungen vorprogrammiert … Ein charmanter, frischer und überaus amüsanter Roman über Menschen, die – egal, ob jung oder alt – mit den Irrungen und Wirrungen des Herzens zu kämpfen haben und sich doch nur nach einem sehnen: »einfach« nur glücklich zu sein …

1. konnte ich keine Bindung zu den Charakteren aufbauen und 2. fehlte mir der Spannungsbogen.

— katha_dbno
katha_dbno

Viele Erzählstränge, aber sympathisch und sehr englisch ;-)

— bookscout
bookscout

keine Spannung...

— corina_hausmann
corina_hausmann

amüsante Konstellation von Menschen, die im "Heartbreak Hotel" mehr oder weniger zusammenfinden, sehr nett.

— Ann_cki
Ann_cki

Zauberhafte Geschichte über ungesagte Worte, zarte Liebe und die unergründlichen Wege des Schicksals. Empfehlung!!

— Fantasie_und_Träumerei
Fantasie_und_Träumerei

Größtenteils extrem langweilig, immer wieder vulgär. Auch mein Herz ist gebrochen - weil ich hier wertvolle Lesezeit verschwendet habe!

— Cellissima
Cellissima

Very british... witzig, aber nicht spritzig, eher speziell und chaotisch: "Landlord" Buffy hat den besonderen Pfiff. Schräger Humor eben!

— TochterAlice
TochterAlice

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 24.09.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   239 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  646 Punkte Beust                                          ---   302 Punkte Bibliomania                               ---   201 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  397,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 253 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   130,5 Punkte Code-between-lines                ---  136 Punkte eilatan123                                 ---   53 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   168 Punkte Frenx51                                     ---  82 Punkte glanzente                                  ---   82 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   157 Punkte Hortensia13                             ---   130 Punkte Igelchen                                    ---   25 Punkte Igelmanu66                              ---  178 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   122 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   78 Punkte Katykate                                  ---   110 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   142 Punkte Kuhni77                                   ---   114 Punkte KymLuca                                  ---   103 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   259 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   226 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   92 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  131 Punkte Nelebooks                               ---  235 Punkte niknak                                       ----  285 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   213 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   115 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 65 PunkteSandkuchen                              ---   205 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   178 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   279 Punkte SomeBody                                ---   178,5 Punkte Sommerleser                           ---   198 Punkte StefanieFreigericht                  ---   213,5 Punkte tlow                                            ---   149 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   61 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   179 Punkte Yolande                                       --   171 Punkte

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    • 2303
  • Ein wenig schleppend

    Club der gebrochenen Herzen
    katha_dbno

    katha_dbno

    09. June 2016 um 18:48

    Rezension auf Buntes TintenfässchenBuffy, Andy, Amy, Monica, Harold, India, Nolan, Penny - das ist nur ein Bruchteil der handlungsrelevanten Namen, mit denen man im Roman konfrontiert wird, die wiederum in Verbindung mit anderen stehen. Von dieser Namensdichte hat mir am Anfang ganz schön der Kopf geschwirrt, denn bereits in den ersten Kapiteln wird man mehr oder weniger mit ihnen bekannt gemacht. Man bekommt sozusagen zunächst eine Einführung in das Leben einzelner Charaktere. Entweder läuft etwas bei ihnen schief oder sie sind generell mit sich und/oder der Welt unzufrieden. Da fiel es mir schon schwer, auseinanderzuhalten, wer wer ist und wem was passiert ist. Allein Buffy als feste Figur (nicht irreführen lassen: es handelt sich dabei um einen Mann) konnte ich immer eindeutig zuordnen. Denn er ist der Punkt, in dem alle Fäden zusammenlaufen - oder zumindest wird er es im Verlaufe der Handlung sein. Er eröffnet eine Pension Myrtle House, in der er Seminare für New-Singles, die sich nun um Dinge im Haushalt kümmern müssen, die vorher ihr Partner übernommen hat (Autos reparieren, Gartenarbeit, Kochen) - kurz: um sie selbstständiger werden zu lassen. Seine Unterkunft bildet den Haupthandlungsort, wo alle früher oder später aufeinandertreffen. Das Konzept gefiel mir sehr gut, denn wo viele Persönlichkeiten aufeinander treffen, ist immer ein nährreicher Boden für gute Handlungsstränge vorhanden. Leider fehlten diese meiner Meinung nach dann doch, denn es war niemand dabei, der besonders mein Interesse geweckt hätte. Ich habe beim Lesen immer wieder mit meinem fehlenden Bezug zu den Sorgen und Problemen einiger Charaktere gehadert. An Moggachs Art zu schreiben lag es definitiv nicht, denn sie hat die Gedanken der Personen sehr gut nachgezeichnet und auch der Wechsel zwischen ihnen war ersichtlich (auch wenn ich über die Namensnennung über dem jeweiligen Auszug sehr froh war). Vielmehr ist es dem Alter der Agierenden geschuldet, da viele bereits über 50 sind (Buffy ist sogar 74). Als 22-Jährige fiel es mir etwas schwer, mich mit ihnen zu identifizieren, obwohl es natürlich universale Themen wie Liebeskummer gibt, mit denen jeder etwas anfangen kann. Buffy konnte ich zwar als niedlichen, fürsorglichen älteren Mann lieb gewinnen, aber auch zu ihm konnte ich keine rechte Bindung aufbauen.Sehr gut fand ich jedoch, dass der Personenkreis auch später noch erweitert wurde und es nicht bei den anfänglich auftretenden Personen blieb. Sobald ihr jeweiliges Problem 'gelöst' und ihre Aufenthalt in der Pension beendet ist, treten sie in den Hintergrund. Sie verschwinden jedoch glücklicherweise nicht völlig (denn das hätte mich wirklich gestört), sondern werden immer wieder mal erwähnt oder haben Kurzauftritte, sodass man ihre weitere Entwicklung nachvollziehen kann. Für mich war das ein bisschen so wie eine Fortsetzungsgeschichte zu lesen, denn Erzählungen enden eigentlich nicht mit der letzten Seite eines Buches. Auch wenn ich manchmal das Gefühl hatte, der ihnen zugedachte Raum wäre zu knapp bemessen (vllt. daher auch mein mangelnder Bezug zu ihnen), so mochte ich doch die Kontinuität.Allerdings habe ich in der Geschichte die Action, die Konflikte, die Dramatik vermisst, die ihr den nötigen Pepp verliehen hätten. Bei so vielen unterschiedlichen Charakteren hatte ich einfach angenommen, es würde turbulenter zugehen. Daher hat mich dieses sanfte Dahinplätschern nicht wirklich zufrieden gestimmt.FazitVon der Inhaltsangabe habe ich mir eine turbulente, abwechslungsreiche Lektüre erhofft, aber dahingehend wurde ich etwas enttäuscht. Zwar gefielen mir Schreibstil und der Wechsel zwischen den Figuren, aber letztlich fehlte es der Handlung an Dynamik und herausragender Charaktere, sodass mich der Roman nicht vom Hocker gerissen hat.

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  • Buchverlosung zu "Club der gebrochenen Herzen" von Deborah Moggach

    Club der gebrochenen Herzen
    Insel_Verlag

    Insel_Verlag

    VON DER AUTORIN VON »THE BEST EXOTIC MARIGOLD HOTEL« Willkommen im Heartbreak Hotel! Buffy, Charmeur und Gentleman der alten Schule, muss sich eingestehen, dass seine wilden Zeiten vorbei sind. Seine Ehen haben nicht gehalten, die Kinder sind längst aus dem Haus und eine neue Liebe ist auch nicht in Sicht. Als er überraschend ein Bed & Breakfast in Wales erbt, beschließt er, noch einmal von vorne anzufangen. Das allerdings ist leichter gesagt als getan: Um das heruntergekommene »Myrtle House« am Laufen zu halten, bedarf es einer kreativen Idee. Kurzerhand verwandelt Buffy es in einen »Club der gebrochenen Herzen«, einen Ort, der frisch Getrennten, Geschiedenen und Singles eine Auszeit unter Leidensgenossen und gleichzeitig praktische Lebenshilfe verspricht – um mit neuem Mut und Elan das »Leben allein« anzugehen. In kürzester Zeit lockt Buffys Angebot die verschiedensten Gäste an. Dabei sind Missverständnisse, Verwechslungen und unvorhergesehene Überraschungen vorprogrammiert … Hier könnt Ihr schonmal reinlesen, was Euch erwartet, wenn Ihr in »Myrtle House« eincheckt. Gewinnspielfrage: Wenn Ihr die Möglichkeit bekommen würdet, eine Pension zu eröffnen, wo wäre das und was würde Eure Pension zu etwas ganz besonderem machen? Über die Autorin: Deborah Moggach, geboren 1948, studierte an der University of Bristol und arbeitete danach bei Oxford University Press. Sie ist Autorin zahlreicher Romane, u. a. von These Foolish Things, der für das Kino verfilmt wurde und unter dem Titel The Best Exotic Marigold Hotel das Publikum begeisterte. Zudem schreibt sie Drehbücher; für die Vorlage der berühmten BBC-Verfilmung des Jane-Austen-Romans Stolz und Vorurteil wurde sie mit einem BAFTA ausgezeichnet.

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    • 226
  • Myrtle House als Heartbreak-Hotel

    Club der gebrochenen Herzen
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    09. September 2013 um 12:54

    Buffy, ein in die Jahre gekommener 70-jähriger Schauspieler erbt von einer alten Freundin eine Frühstückspension. Auch das Haus ist älter und hat schon bessere Zeiten gesehen, da  lange Zeit nichts an dem Haus gemacht wurde. Er bricht alle Zelte in London hinter sich ab, Schauspielangebote gab es sowie schon ewig keine mehr, und übernimmt die Pension namens Myrtle House in Wales.  Viel Geld kommt durch die paar Gäste nicht ins Haus und wirtschaftlich ist es schon lange nicht, da kommt er durch ein Gespräch auf eine neue Geschäftsidee. Er bietet Kurse für Singles oder Verlassene an, in denen man das erlernen kann, um das man sich innerhalb einer Beziehung nie kümmern musste, sei es das Kochen, das Auto oder die Handhabung mit den Finanzen. Eine neue Idee ist geboren, die Kurse sind gut besucht und die Umsetzung entwickelt sich zur Singlebörse … Ein Buch, wie aus dem Leben geschrieben. Wem ergeht es nicht so nach einer Trennung? Die Arbeitsteilung in einer Gemeinschaft hat insofern sein Gutes, dass man sich um bestimmte Dinge nicht kümmern muss. Aber was ist, wenn man sich trennt und von einigen Dingen so gar keine Ahnung hat?  Für diesen Aspekt hat Buffy, ein alter Schauspieler, der die Pension einer alten Freundin geerbt hat, Kurs im Angebot, die dieses Manko ausgleichen sollen. Buffy weiß selbst aus eigener Erfahrung, die er durch seine diversen Ehen und Scheidungen errungen hat, wie es einem in dieser Situation geht. Mit diesem Buch hat die Autorin Geschichten erzählt, wie sie jeden Tag irgendwo geschehen, Schicksale und Nöte der Menschen werden auf einfache und einfühlsame Weise dem Leser nahe gebracht.  Menschen treffen sich, gehen aufeinander zu, lernen sich kennen. Man redet miteinander. Es ist immer wieder verblüffend, wie oft es passiert, dass man einem fremden Menschen eher Dinge anvertraut, die man sonst nicht auszusprechen wagt. Anfangs hatte ich ein wenig zu tun, in das Buch hineinzufinden, mich mit ihm anzufreunden, zuviel wurde mir „erzählt“. Aber nachdem Buffy nach Wales umgezogen und war und das Projekt „Myrtle House“ in Angriff nahm, wurde es interessant und ich habe es nicht mehr aus der Hand gelegt. Es ist ein leiser einfühlsamer und sehr realistischer Roman, der völlig glaubwürdig und aus dem Leben abgekupfert zu sein scheint.

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  • Das Leben geht manchmal unverhoffte Wege

    Club der gebrochenen Herzen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. September 2013 um 19:01

    Der in die Jahre gekommene Schauspieler lebt Mitten in London. Unverhofft erfährt er von seiner Erbschaft, die ihm eine Freundin aus vergangenen Tagen, hinterlassen hat - eine Pension. Seine Kinder, Resultate aus seinen zahlreichen Ehen, sind davon überzeugt, dass er sich gegen dieses Erbe entscheiden wird. Doch da haben sie nicht mit ihrem Vater gerechnet, der die Bed &Breakfast Bleibe Myrtle House als willkommenen Neustart in seinem Leben nutzt. So zieht er mit Sack und Pack raus aus der Großstadt, rein in das kleine walisische Dörferchen Knockton und rein in die, renovierungsbedürftige Pension. Buffy versucht nun als neuer Besitzer Myrtle House zusammen mit seiner Angestellten Voda, den Betrieb wieder ins Laufen zu bringen.Es stellt sich zwar heraus, dass Buffy ein hervorragender Gastgeber ist, der es bestens versteht auf jeden seiner Gäste, bei einem Glas Wein, eingehen zu können  aber die wenigen Buchungen die Pension auf Dauer nicht am Leben halten werden. So stellt er sein Konzept um und bietet nun Kurse für Singles oder Alleinlebende an, die in diesen Kursen die Möglichkeit erhalten nun genau das zu erlernen, was der frühere Partner sonst immer übernommen hat, wie z.B. das Reparieren des Autos, das Kochen oder das Gärtnern. Die Kurse sind ausgebucht und locken die unterschiedlichesten Menschen in den unterschiedlichsten Lebensphasen an. Und dem früheren Schauspieler gelingt es damit das Leben so mancher Teilnehmer in eine andere Richtung zu lenken. Fazit: Ich würde das Buch in zwei große Abschnitte unterteilen. Am Anfang der Geschichte stellt die Autorin nämlich u.a. die einzelnen Personen und deren jeweiligen Partnerschaften vor. Dieser Teil der Geschichte beschäftigt sich mit der Vergangenheit, mit den schließlich scheiternden Beziehungen, kurz mit dem Verfall und der Vergänglichkeit an sich und der Einsamkeit im Speziellen. Dieser Teil gefiehl mir auf Grund des zeitweisen nüchternen und sehr direkten Erzählstils nicht. Der Wechsel der einzelnen Situationen war für mich zu schnell. Die Geschichten zog sich in die Länge und zeitweise verlor ich sogar die Lust am Weiterlesen Die andere Hälfte des Buches drehte sich um die angebotenen Kurse, was die Teilnehmer in dieser Zeit alles erleben, wen sie kennenlernen und wie sich ihr Leben dadurch verändert. Dieser Teil gefiel mir besonders gut. Meine Neugier war wieder geweckt und ich konnte an manchen Stelle das Buch nicht weg legen. Generell kann ich sagen, dass Frau Deborah Moggach die handelnden Personen anschaulich charakterisiert hat. Schnell wird dem Leser klar, wen er mag oder wen nicht. Die Autorin entführt den Leser in unterschiedliche Leben mit den immer wiederkehrenden Problem des Alterns und des Verfalls. Doch wenn man sich erst einmal auf den Erzählstil der Autorin mit den direkten Formulierungen und der wenig "geschönten" Ausdrucksweise eingelassen hat, wird man gut unterhalten trotz des eigentlich ernsten Hintergrunds.

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  • Nette Lektüre für Leser mit und ohne gebrochenem Herzen

    Club der gebrochenen Herzen
    tonks

    tonks

    21. July 2013 um 11:12

    Zum Inhalt: Der ehemalige Schauspieler Buffy zieht aufs Land, um eine Frühstückspension zu eröffnen. Schnell stellt sich heraus, dass er ein gutes Gespür für Menschen hat, die sich ihre Probleme von der Seele reden möchten. Er findet immer die richtigen Worte und die gemütliche Atmosphäre trägt ihren Teil dazu bei.  Verschiedene kleine Liebesgeschichten werden erzählt, deren Charraktere sich (fast) alle in Myrtle House wieder treffen - und vielleicht auch ihre neue Liebe finden... Meine Meinung: Eine leichte Lektüre, eine schöne und lustige Unterhaltung. Ich muss ehrlich sagen, dass ich festgestellt habe, dass "Der Club der gebrochenen Herzen" nicht zu der Art von Buch gehört, die ich normalerweise lese. Trotzdem weiß ich aber, dass es vielen Leuten sehr gut gefallen würde, es geht hier wirklich nur um meinen persönlichen Buchgeschmack. Umso erstaunlicher ist es ja eigetnlich, dass ich bei ein paar der kleinen Liebesgeschichten doch richtig mitfiebern musste.

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  • Wundervoll

    Club der gebrochenen Herzen
    Fantasie_und_Träumerei

    Fantasie_und_Träumerei

    12. July 2013 um 09:06

    KLAPPENTEXT: Buffy, Charmeur und Gentleman der alten Schule, muss sich eingestehen, dass seine wilden Zeiten vorbei sind. Seine Ehen haben nicht gehalten, die Kinder sind längst aus dem Haus und eine neue Liebe ist auch nicht in Sicht. Als er überraschend ein Bed & Breakfast in Wales erbt, beschließt er, noch einmal von vorne anzufangen.  Das allerdings ist leichter gesagt als getan: Um das heruntergekommene »Myrtle House« am Laufen zu halten, bedarf es einer kreativen Idee. Kurzerhand verwandelt Buffy es in einen »Club der gebrochenen Herzen«, einen Ort, der frisch Getrennten, Geschiedenen und Singles eine Auszeit unter Leidensgenossen und gleichzeitig praktische Lebenshilfe verspricht – um mit neuem Mut und Elan das »Leben allein« anzugehen. In kürzester Zeit lockt Buffys Angebot die verschiedensten Gäste an. Dabei sind Missverständnisse, Verwechslungen und unvorhergesehene Überraschungen vorprogrammiert …  AUTORIN: (Quelle: Insel Verlag) Deborah Moggach, geboren 1948, studierte an der University of Bristol und arbeitete danach bei Oxford University Press. Sie ist Autorin zahlreicher Romane, u. a. von These Foolish Things, der für das Kino verfilmt wurde und unter dem Titel The Best Exotic Marigold Hotel das Publikum begeisterte. Zudem schreibt sie Drehbücher; für die Vorlage der berühmten BBC-Verfilmung des Jane-Austen-Romans Stolz und Vorurteil wurde sie mit einem BAFTA ausgezeichnet. Sie ist Mitglied der Royal Society of Literature, der Society of Authors und des PEN. 2005 wurde ihr die Ehrendoktorwürde der University of Bristol verliehen. Sie hat zwei erwachsene ...  EIGENE MEINUNG: „Die bittersten Worte, die Menschen einander sagen, wirken selten so entzweiend wie die unausgesprochenen, die der eine vom anderen vergeblich erwartet.“ (Hans Carossa) So geht es auch den Protagonisten in Deborah Moggachs wundervollem Roman „Club der gebrochenen Herzen“. Paare, die ihr Leben miteinander geteilt, und doch aneinander vorbei gelebt haben. Deren Beziehungen basieren auf Missverständnissen, unausgesprochenen Worten und unausgelebten Gefühlen. Oftmals basierend auf dem Wunsch nach Zweisamkeit und einem Partner, der so ist, wie man ihn sich in den Träumen vorstellt. In der Realität bemerkt man jedoch, dass Traum und Wirklichkeit kaum kompatibel sind. Ein kleiner Kompromiss hier, ein kleines Eingeständnis dort und am Ende hat man nicht nur seinen Traum, sondern vor allem sich selbst verloren. Letzendlich scheint eine Trennung der einzige Ausweg aus der Zwickmühle zu sein. Russell „Buffy“ Buffery kennt dieses Gefühl nur allzu gut. Nach drei gescheiterten Ehen weiß er vor allem, wie man eine Beziehung nicht führt. Nun lebt er allein, hat keine Aufträge mehr, trifft sich ab und an mal mit einem seiner vielen Kinder und vertreibt sich die Abende mit Alkohol. Bis er eines Tages erbt: die Pension einer guten Bekannten in Wales. Doch was will man schon mit dieser Art altmodischen Hotel? Buffy nimmt die Herausforderung an, droht aber schon zu scheitern. Bis er eine grandiose Idee hat: Pannenkurse für Verlassene.  Das Myrtle House, wie Buffys Pension genannt wird, ist fortan ein Ort des Schicksals. Dort werden unverhoffte Bekanntschaften geschlossen und die Fäden des Lebenswegs auf unverhoffte Art miteinander verknüpft. Es gelingt den Protagonisten das zu finden, was sie schon die ganze Zeit gesucht haben. Zufriedenheit und Glück. Und das auf unterschiedlichstem Wege. Es ist, als ob sie an einem magischen Ort wären. Einem Ort, an dem man sich traut über seine Gefühle zu reden, aber auch mal ins kalte Wasser zu springen und ein Risiko einzugehen. Ein Ort, an dem man nicht nur neuen Mut und Stärke gwinnt, sondern vor allem etwas lang verlorenes findet: sich selbst. Liebe wird plötzlich als ganz anders empfunden. Intensiver, aber vor allem ehrlicher. Zart, vorsichtig und doch mit einer eindringlichen Kraft. Und das schönste am Buch ist, dass dies nach und nach geschieht, die Protagonisten in einer sanften Welle mit zieht und dabei überhaupt nicht kitschig, sondern wunderschön ist. >>„Ich hatte die irre Vorstellung, du läufst davon.“ Sie schüttelte den Kopf. Er schaute sie an. Die schwarzen Brauen zusammengezogen. „Es wäre auch egal gewesen.“ „Wieso?“ „Ich hätte dich gefunden.“ << FAZIT: „Club der gebrochenen Herzen“ ist ein wundervolles, charmantes Buch voller Geschichten wie sie das Leben schreibt. Es ist ein Roman über Schicksal, Mut und die Liebe. Eine authentische Mischung aus den dunklen Seiten des Alltags und dessen was passieren kann, wenn man sich etwas traut. Meine absolute Empfehlung für alle, die sich für Menschen und deren Geschichten interessieren und sich gern mitreißen lassen vom Zauber des Schicksals.

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  • Sehr britisch und lustig...

    Club der gebrochenen Herzen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. July 2013 um 12:57

    Inhalt Buffy (ich komme immer noch nicht mit dem Namen klar. Erinnert mich immer wieder an Buffy die Vampirjägerin) erbet eine Gasthaus auf dem Land. Er merkt schnell das er ein guter Zuhörer ist und kommt dadruch auf eine, wenn gleich verrückte aber lustige Idee. Er will Singles die einegescheiterte Beziehung hinter sich hatten Kurse und Urlaub sie bieten. Kaum hat er diese beschlossen, füllt sich das Häuschen mit jede menge Singles. Das verspricht lustig zu werden und auf jeden Fall chaotisch!  Meinung  Leider ist die Geschichte an vielen Stellen langatmig und sehr komisch geschrieben. Es hatte zwar potenzial doch an der Umsetzung ist es gescheitert. An einigen Stellen hat es mich sehr gut Unterhalten und ich habe mir bildlich das Lebhafte Hotel ausgemalt.  Was toll war das Buffy und die Singles sich neu entdecken durften/taten. Sie hatte zwar ein gebrochenes Herz jedoch sahen sie, dass das nicht das Ende der Welt war. Es war sehr amüsant zu sehen wie sich die Menschen (Buffy) entwickelt hat. Und das es eine andere Liebesgeschichte gab.  Leider kann ich nicht mehr dazu sagen. Es ist sehr britsch und das gefällt mir, habe es auch einer Freundin empfohlen. Die verschlignt es gerade =D Fazit Das Buch ist eine unterhaltsame nicht so tiefgründige Geschichte. Alle Englisch-Fan werden es lieben. Die anderen sollten es bleiben lassen.

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  • Ein Buch zwischen britischem Humor und Liebesgeschichte

    Club der gebrochenen Herzen
    Lissy

    Lissy

    25. June 2013 um 09:22

    Buffy erbt ein Gästehaus auf dem Land und beschließt, sein Stadtleben dranzugeben und tatsächlich dort einzuziehen und die Pension zu führen. Als er merkt, dass er ein Talent zum Zuhören hat und seine Gäste ihm oft von ihren  gescheiterten Beziehungen erzählen, beschließt er, ein Angebot für gerade getrennte Menschen anzubieten und neben einem Urlaub auf dem Land auch noch Kurse für all das, was der bisherige Partner sonst immer gemacht hat. Und kaum ist das Haus voller Singles, wird es spannend und chaotisch und lebhaft.  Und in meinen Augen leider erst dann. Im ersten Drittel des Buches war die Geschichte etwas langatmig und das Buch hat mich nicht fesseln können. Das hat sich im zweiten Teil geändert und ich habe gute Unterhaltung genossen.  Dieses Buch ist geeignet für alle, die etwas Unterhaltsames lesen möchten und Abwechslung in der Handlung suchen. Beim Club der gebrochenen Herzen handelt es sich nicht um den klassischen Liebesroman, was ich sehr angenehm fand.  Gut gemacht, aber nicht mein Favourit. 

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  • Some broken hearts never mend...

    Club der gebrochenen Herzen
    TochterAlice

    TochterAlice

    12. June 2013 um 07:33

    heißt es in einem amerikanischen Country-Gassenhauer und genau dies will Buffy, der "Landlord", also der neue Inhaber des heruntergekommenen walisischen Bed & Breakfast "Myrtle House" ändern und formt es kurzerhand zu einem Singletreffpunkt, an dem in Kursen diverse Fertigkeiten, die das Alleinleben erleichtert werden, vermittelt wird. Doch es ist kein glatter Unterhaltungsroman, genausowenig wie eine geradlinige Geschichte, die uns hier erwartet: Buffy erbt das Haus, das ihm unbekannt ist, von einer alten Freundin - bisher war er Schauspieler, befindet sich aber so ziemlich auf dem absteigenden Ast, was in Anbetracht der Tatsache, dass er bereits 70 Jahre alt ist, nicht so verwunderlich ist. Außerdem verfügt er über eine weitverzweigte Patchworkfamilie mit zahlreichen - erwachsenen - Kindern. Also, Buffys Pension entwickelt sich wie auch der Roman nach und nach und ein kleines bisschen schwerfällig, was jedoch dem Charme des Buches nur wenig abträglich ist, vermittelt es doch britische Gepflogen- und Verschrobenheiten in allen möglichen Facetten. Ohne es geplant zu haben, entwickelt sich Myrtle House zu dem Ort, an dem "broken hearts" sehr wohl "menden" also wieder zusammengesetzt werden - die Liebe erblüht an diesem seltsamen Ort auf oft abwegige und nicht immer romantische Weise und so gut wie jeder verlässt diesen Ort ein wenig glücklicher. Warum? Nun, auf die unterschiedlichste Weise gelingt es den Figuren, ein kleines bisschen von sich selbst zu entdecken und sich dem Leben - und damit einer neuen Beziehung - zu öffnen. Auch Buffy selbst - ein britischer Romanheld par excellence - bleibt davon nicht verschont. Wer treffend dargestellte Figuren, Originale unterschiedlichster Couleur, Helden abseits des Weges und vor allem Darstellungen älterer bzw. nicht unbedingt dem gängigen Schönheitsideal entsprechender Menschen liebt und auch den englischen Eigenheiten alles andere als abgeneigt ist, der sollte nicht zögern und flugs zu diesem Buch greifen - abgesehen von den anfänglichen Längen wird er glänzend und nachhaltig unterhalten. Leichtigkeit mit einem gewissen "british sense of humour" und teilweise ernstem Hintergrund - empfehlenswert für jeden, der ein bisschen gute Laune vertragen kann!

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