Deborah O'Brien Ein anderes Wort für Glück

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Inhaltsangabe zu „Ein anderes Wort für Glück“ von Deborah O'Brien

Kevin Dwyer ist ein Kauz, das würden alle unterschreiben, die dem stets korrekt gekleideten Finanzangestellten in seinem 47-jährigen Leben begegnet sind. Dass ihn seine Mitmenschen meiden, kommt Kevin nicht ungelegen – Beziehungen verwirren ihn, und seine ganze Leidenschaft gilt: Quizwettbewerben. Hier läuft er dank seiner gigantischen Allgemeinbildung zur Höchstform auf. Schnell zieht seine erfolgreiche Einmann-Show die Aufmerksamkeit der anderen Rateteams auf sich, doch Kevin ignoriert alle Beitrittsangebote – bis er Maggie begegnet. Denn die freundliche Lehrerin sieht etwas in Kevin, was keiner sonst sieht: einen besonderen Menschen mit einem großen Herzen.

Eine Wohlfühllektüre mit einem ernsten Unterton. Top Idee, top Umsetzung!

— LimitLess
LimitLess

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    Ein anderes Wort für Glück
    LimitLess

    LimitLess

    14. December 2016 um 21:27

    Die Geschichte in O'Briens Buch "Ein anderes Wort für Glück" läuft immer nach dem gleichen Schema ab. Maggie und Kevin nehmen an einem Quizwettbewerb teil, der sich über 12 Wochen zieht, diese 12 Wochen sind auch die Kapitel und der Quizabend ist ein fester Bestandteil davon. Außerdem verlaufen die Handlungsstränge von Maggie und Kevin lustigerweise ähnlich, obwohl sie selten miteinander zu tun haben und irgendwie untypisch verlaufen. Es wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, was die Geschichte zu ihrem Vorteil abgerundet hat und viele Sichtweisen zugelassen hat. Besonders charmant waren natürlich die beiden schon etwas älteren Hauptfiguren (Kevin, 47, und Maggie glaube ich 53). Das war mal was erfrischend anderes zu lesen. Durch die Beschreibungen von Kevin bekommt man bald ein Bild von ihm und "diagnostiziert" etwas bei ihm, dass man glaubt zu verstehen. Bei seinem Neffen Patrick wird dies dann wirklich diagnostiziert und man macht Rückschlüsse und Verbindungen. Das, was mit diesen beiden besonderen Menschen los ist, wird nie richtig genannt oder genauer erläutert. Es wird "das Syndrom" genannt und ich finde das irgendwie gut. Es ist ja dann doch nur ein Wort und eine Schublade, in die man versucht Menschen einzuordnen. Hier handelt es sich eigentlich um eine Liebesgeschichte für Zwischendurch, die dann doch ernste Untertöne anschlägt. Mir hat die Idee super gut gefallen und Umsetzung fand ich auch sehr gelungen. Ich liebe ja Kreuzworträtsel und Quizfragen, da bin ich voll auf meine Rechnung gekommen.   Fazit Eine Liebesgeschichte mit Wohlfühlfaktor und doch ernsten Untertönen. Top Idee und top Umsetzung. Sympathische, vielschichtige Charaktere und ein flüssiger und angenehmer Schreibstil haben mir einige schöne Lesestunden beschert. Die Autorin hat das, was wir Autismus und Asperger-Syndrom nennen, in eine unterhaltende und lustige Geschichte verpackt ala "Das Rosie-Projekt" (ist aber doch sehr anders).

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