Der Einstieg in das Buch fiel mir zunächst etwas schwer, da die Protagonisten Pixie Rae und Gaze am Anfang noch Kinder sind und sich die Geschichte über einen längeren Zeitraum sehr kindlich anfühlt. Dadurch brauchte ich etwas Zeit, um wirklich in die Handlung hineinzufinden.
Ab ungefähr der Hälfte des Buches kommt jedoch ein größerer Zeitsprung, der mir sehr gut gefallen hat. Man erlebt die Figuren in einer anderen Lebensphase, erfährt nach und nach, was in den vergangenen Jahren passiert ist, und setzt die einzelnen Puzzleteile Stück für Stück zusammen. Gerade die Gespräche über die Vergangenheit fand ich sehr gelungen.
Besonders berührt hat mich die Geschichte der Hauptprotagonistin. Das, was ihr widerfahren ist, ist tiefgründig, emotional und teilweise wirklich erschütternd. Die Autorin hat diese Themen meiner Meinung nach sehr sensibel und gut umgesetzt, ohne dass es sich künstlich oder überzogen angefühlt hat.
Außerdem steckt in diesem Buch eine sehr süße Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, die sich bereits seit ihrer Kindheit kennen. Genau diese Verbindung und die gemeinsame Vergangenheit der beiden machen die Geschichte besonders.
Insgesamt war Drowning in Stars für mich ein emotionales und berührendes Buch, das zwar etwas Zeit braucht, um Fahrt aufzunehmen, mich danach aber komplett abholen konnte.
Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen und definitiv eine Leseempfehlung.

















