Debra Chapoton

 3.6 Sterne bei 88 Bewertungen

Lebenslauf von Debra Chapoton

Debra Chapoton arbeitet als Lehrerin für Spanisch und Englisch. Die Autorin wuchs in einer mittelständischen Familie im Westen der USA auf. Sie liest viele verschiedene Genres als Schriftstellerin widmet sie sich aber vor allem dem Kinder und Jugenbuch Genre. Sie schreibt seit 2002. Der Thriller "Sommerfalle" hat sie zunächst unter eigen Regie veröffentlicht bevot er in Amerika zum eBook Bestseller wurde. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in Michigan.

Alle Bücher von Debra Chapoton

Sommerfalle

Sommerfalle

 (83)
Erschienen am 13.03.2012
Sommerfalle: Thriller

Sommerfalle: Thriller

 (2)
Erschienen am 12.03.2012

Neue Rezensionen zu Debra Chapoton

Neu
EmmaZeckas avatar

Rezension zu "Sommerfalle" von Debra Chapoton

Packender Thriller!
EmmaZeckavor 2 Jahren

Ich bin durch eine Rezension auf das Buch aufmerksam geworden. Der Klappentext klang vielversprechend. Der Einband ist ansprechend gestaltet und fiel mir unter meinen anderen noch ungelesenen Büchern auf. Daher beschloss ich mich mal dran zu setzen und es zu lesen. Was die Gestaltung betrifft, kann ich noch sagen, dass mir die Länge der Kapitel sehr gut gefallen hat. Sie waren nicht zu langatmig, aber auch nicht zu kurz. (Nach "Das fünfte Kind" weiß ich es wirklich zu schätzen, wenn ein Buch in Kapitel unterteilt ist).

Kaum hatte ich angefangen war ich nur schwer von dem Buch zu trennen. Die Geschichte rund um Rebecca, die sich plötzlich in einem Verlies wiederfindet, zog mich vollkommen in ihren Bann und innerhalb einer Woche hatte ich das Buch zu Ende gelesen. (Normalerweise sitze ich schon 2 Wochen an einem Buch, da ich ja auch noch ein reales Leben und haufenweise andere Termine habe).

Dem Leser wird schnell klar, wer ihr Entführer ist. Das finde ich aber überhaupt nicht schlimm. Debra Chapoton sorgt gerade mit den gut ausgefeilten Charakteren dafür, dass das Buch trotzdem spannend bleibt. Man bekommt viel von Rebeccas Entführer mit, wie beispielsweise, dass er schon von Kindesbeinen an einen harten Schicksalsschlag erleben und irgendwie verarbeiten musste. Durch die verschiedenen Erlebnisse, die Rebeccas Entführer geprägt haben, konnte ich seine Reaktionen stellenweise wirklich gut nachvollziehen. Er tat mir irgendwie leid, weil man schnell erkannte, dass er einfach nur jemanden brauchte, der ihm zuhört und sich Zeit für ihn nimmt.

Durch die verschiedenen Blickwinkel, der Leser erfährt nicht nur, wie Rebecca und ihr Entführer die Geschichte erleben, sondern erleben das Buch auch aus der Sicht von Rebeccas Freunden, bekommt man ein gutes Bild von Rebeccas Umfeld. Gut an dem Buch hat mir außerdem gefallen, dass es nicht um Blutvergießen, oder irgendwelche Gewaltverbrechen ging.

Debra Chapoton springt ab und zu auch zwischen Vergangenheit und Zukunft. Das finde ich sehr gut, weil man so eine Ahnung hat, wie die Geschichte ausgeht und nicht ganz auf Kohlen sitzt. So bleibt auch eine gewisse Spannung erhalten, weil man wissen möchte, wie dieser Albtraum beendet wird. Ein bisschen hat mich der Aufbau der Geschichte an "Das Koma" von Joy Fielding erinnert. Natürlich sind die Geschichten grundverschieden. Aber beide fangen sehr subtil an und arbeiten sich dann langsam zum "Kern" vor. Das hat mir auch hier sehr gut gefallen.

Nebenbei möchte ich noch erwähnen, dass Debra Chapoton das Buch im Alleingang als eBook veröffentlicht hat und es erst im "Nachhinein" entdeckt wurde. Mich würde es wirklich interessieren, ob und wie viel sie nachträglich an der Geschichte arbeiten musste.

Wenn ich nach dem Klappentext urteile ist das Thema der Geschichte wirklich gut getroffen. Die Verfolgungsjagd geht ziemlich lang und der Thriller Fan kommt so ganz auf seine Kosten. Ob ich das Buch weiterempfehlen kann? Ich sage es mal so:Als ich es am Samstag beendet hatte, hielt es eine Freundin von mir wenige Stunden später in den Händen.

Kommentieren0
3
Teilen
Kunterbuntestagebuchs avatar

Rezension zu "Sommerfalle" von Debra Chapoton

Interessantes Mindgame
Kunterbuntestagebuchvor 3 Jahren

Nach Abschluss der Schule beginnt für die 18-jährige Rebecca der Sommer ihres Lebens – glaubt sie. Doch dann gerät sie in einen Albtraum: Sie wird entführt und in einer Kammer eingesperrt, irgendwo in einem entlegenen Wald. Es gelingt ihr, sich zu befreien. Aber damit nimmt das Spiel ihres Entführers erst seinen Anfang. Dennbald erkennt Rebecca, dass der Unbekannte alles über sie weiß – und dass er jede ihrer Entscheidungen voraussehen wird…

Fazit:

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist klar und gut zu lesen. Es war sehr interessant, das die Kapitel jeweils unterteilt und aus der Sicht des Opfers und des Entführers geschrieben waren. Das verlieh der ganzen Geschichte etwas mehr Tiefgang. Klare Leseempfehlung von mir

Steffi G.

Kommentieren0
3
Teilen
MrsLintons avatar

Rezension zu "Sommerfalle" von Debra Chapoton

Erinnerungen....
MrsLintonvor 3 Jahren

Irgendwann musste Rebecca weiteratmen. Sich wieder bewegen. Vorbereitet sein für das, was nun geschah.
Nach Abschluss der Schule beginnt für die 18-jährige Rebecca der Sommer ihres Lebens - glaubt sie. Doch dann gerät sie in einen Albtraum: Sie wird entführt und in einer Kammer eingesperrt, irgendwo in einem entlegenen Wald. Es gelingt ihr, sich zu befreien. Aber damit nimmt das Spiel ihres Entführers erst seinen Anfang. Denn bald erkennt Rebecca, dass der Unbekannte alles über sie weiß - und dass er jede ihrer Entscheidungen voraussehen wird....

Rebecca erwacht, gefesselt und eingesperrt, in einem Verlies unter der Erde, irgendwo in einem Wald. 
Was sich gut anhört, wird schnell langweilig. Warum? Zum einen, weil der Entführer dem Leser ziemlich schnell vorgestellt wird - die Spannung sinkt damit rapide auf null. Wäre es nicht viel interessanter gewesen, wenn der Täter bis zum Schluss ein Phantom ist, das Rebecca verfolgt und zum Schluss mit einer brillanten Wendung entlarvt wird?

Wie dem auch sei, dem ist nicht so. Entführer bekannt - der Schluss übrigens auch. Denn bereits in den ersten Seite wird dem Leser mitgeteilt, wie Rebecca einigermaßen gesund und lebendig im Krankenhausbett liegt. Demzufolge ist sie also ganz klar "entkommen", nicht mehr auf der Flucht und befindet sich unter den wachsamen Augen des Krankenhauspersonals.

Das Buch ist mit ganz, ganz vielen Passagen geschrieben, jede einzelne Passage beinhaltet eine andere Zeit, einen anderen Charakter, einen anderen Ort. Das Gesamtbild zum Schluss passt zwar irgendwie, jedoch nervt dieser Stil mitunter auch...
Passage 1: Verlies - Rebecca - jetzt
Passage 2: Krankenhaus - Rebecca - Zukunft
Passage 3: Verlies - Rebecca - jetzt
Passage 4: Einkaufszentrum - Sarah und Rebecca - Vergangenheit
Passage 5: Schule - Rebecca - 14 Jahre alt
Passage 6: Bushaltestelle - Eddie - 14? Jahre
Diese Passagen befinden sich "nur" auf den ersten acht Seiten des Buches, in diesem Stil und in diesem Umfang mit noch mehr Personen geht es weiter. Mir hat dieses Stilelement einfach nicht zugesagt.

Inhaltlich war es sonst recht stimmig, etwas flach vielleicht. Und unglaublich, welche Superkräfte Rebecca jedes mal hat, um sich aus den Fallen zu befreien. Ich wäre ja schon bei den Handschellen im Verlies gescheitert...

Was mir inhaltlich nicht gefallen hat, ist die Passage auf Seite 9. Rebecca ist 158 cm groß und findet ihr Gewicht, welches zwischen 44 und 46 kg liegt (als 18-jährige) nicht gut, bzw sie sagt, sie nimmt schnell zu. Aber da sie an diesem Morgen nur 44 kg auf die Waage gebracht hat, gönnt sie sich zur Abwechslung mal etwas. Ich finde, dass das Buch (als Jugendbuch) mit dieser Passage überhaupt kein gutes Vorbild abgibt und die Mädchen, die es lesen, mit dieser Aussage in Zweifel geraten lassen könnte. 

Wie dem auch sei, das Buch bekommt von mir keine Weiterempfehlung, da die Spannung einfach nicht existent ist und mir diese ganz, ganz vielen Rückblicke, Erinnerungen, Ortswechsel, Personenwechsel, Jahrewechsel usw. einfach nicht zugesagt haben. Zudem fand ich die Hauptfigur etwas dürftig und manchmal in ihrer Handlung auch irrational und dumm.

Kommentieren0
126
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Zusätzliche Informationen

Debra Chapoton im Netz:

Community-Statistik

in 174 Bibliotheken

auf 24 Wunschlisten

von 3 Lesern aktuell gelesen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks