Debra Chapoton Sommerfalle

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Inhaltsangabe zu „Sommerfalle“ von Debra Chapoton

Tu das nicht, mach dies nicht, sitz still, komm her – Regeln über Regeln bestimmen den Alltag von Eddie. Er wächst mit seiner Mutter auf, zerrissen zwischen Sehnsucht und Hass. In der Schule beachtet ihn niemand. Darum bemerkt auch niemand sein besonderes Interesse an Rebecca. Um sie ganz für sich zu haben, entführt er sie und versteckt sie in einer Waldhütte, um mit ihr nach seinen Regeln zu spielen. Damit beginnt für Rebecca ein wahrer Albtraum. Sie kann sich befreien und fliehen. Doch dann begeht sie einen Fehler und wird wieder gefangen. Je öfter Rebecca glaubt, ihrem Peiniger entkommen zu sein, desto tiefer gerät sie in seine Fallen. Und selbst als sie bewusstlos ins Krankenhaus eingeliefert wird, scheinbar gerettet, wartet er schon an ihrem Bett, um da zu sein, wenn sie aufwacht …

Wirre Verfolgungsjagd zwischen Erinnerungsfetzen.

— MrsLinton
MrsLinton

War ganz interessant, man konnte es schnell lesen. Sehr viel Spannung gab es allerdings nicht.

— Anastasiae
Anastasiae

Echt super! Wollte es gar nicht aus der Hand legen! :)

— Cadiz
Cadiz

Ich fand es auch super :-)

— Angela2011
Angela2011

Das war so IRRE gut dieses Buch!! Mein absoluter Lesetipp!!

— Charlousie
Charlousie

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  • Packender Thriller!

    Sommerfalle
    EmmaZecka

    EmmaZecka

    31. July 2016 um 22:21

    Ich bin durch eine Rezension auf das Buch aufmerksam geworden. Der Klappentext klang vielversprechend. Der Einband ist ansprechend gestaltet und fiel mir unter meinen anderen noch ungelesenen Büchern auf. Daher beschloss ich mich mal dran zu setzen und es zu lesen. Was die Gestaltung betrifft, kann ich noch sagen, dass mir die Länge der Kapitel sehr gut gefallen hat. Sie waren nicht zu langatmig, aber auch nicht zu kurz. (Nach "Das fünfte Kind" weiß ich es wirklich zu schätzen, wenn ein Buch in Kapitel unterteilt ist).Kaum hatte ich angefangen war ich nur schwer von dem Buch zu trennen. Die Geschichte rund um Rebecca, die sich plötzlich in einem Verlies wiederfindet, zog mich vollkommen in ihren Bann und innerhalb einer Woche hatte ich das Buch zu Ende gelesen. (Normalerweise sitze ich schon 2 Wochen an einem Buch, da ich ja auch noch ein reales Leben und haufenweise andere Termine habe).Dem Leser wird schnell klar, wer ihr Entführer ist. Das finde ich aber überhaupt nicht schlimm. Debra Chapoton sorgt gerade mit den gut ausgefeilten Charakteren dafür, dass das Buch trotzdem spannend bleibt. Man bekommt viel von Rebeccas Entführer mit, wie beispielsweise, dass er schon von Kindesbeinen an einen harten Schicksalsschlag erleben und irgendwie verarbeiten musste. Durch die verschiedenen Erlebnisse, die Rebeccas Entführer geprägt haben, konnte ich seine Reaktionen stellenweise wirklich gut nachvollziehen. Er tat mir irgendwie leid, weil man schnell erkannte, dass er einfach nur jemanden brauchte, der ihm zuhört und sich Zeit für ihn nimmt.Durch die verschiedenen Blickwinkel, der Leser erfährt nicht nur, wie Rebecca und ihr Entführer die Geschichte erleben, sondern erleben das Buch auch aus der Sicht von Rebeccas Freunden, bekommt man ein gutes Bild von Rebeccas Umfeld. Gut an dem Buch hat mir außerdem gefallen, dass es nicht um Blutvergießen, oder irgendwelche Gewaltverbrechen ging.Debra Chapoton springt ab und zu auch zwischen Vergangenheit und Zukunft. Das finde ich sehr gut, weil man so eine Ahnung hat, wie die Geschichte ausgeht und nicht ganz auf Kohlen sitzt. So bleibt auch eine gewisse Spannung erhalten, weil man wissen möchte, wie dieser Albtraum beendet wird. Ein bisschen hat mich der Aufbau der Geschichte an "Das Koma" von Joy Fielding erinnert. Natürlich sind die Geschichten grundverschieden. Aber beide fangen sehr subtil an und arbeiten sich dann langsam zum "Kern" vor. Das hat mir auch hier sehr gut gefallen.Nebenbei möchte ich noch erwähnen, dass Debra Chapoton das Buch im Alleingang als eBook veröffentlicht hat und es erst im "Nachhinein" entdeckt wurde. Mich würde es wirklich interessieren, ob und wie viel sie nachträglich an der Geschichte arbeiten musste.Wenn ich nach dem Klappentext urteile ist das Thema der Geschichte wirklich gut getroffen. Die Verfolgungsjagd geht ziemlich lang und der Thriller Fan kommt so ganz auf seine Kosten. Ob ich das Buch weiterempfehlen kann? Ich sage es mal so:Als ich es am Samstag beendet hatte, hielt es eine Freundin von mir wenige Stunden später in den Händen.

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  • Interessantes Mindgame

    Sommerfalle
    Kunterbuntestagebuch

    Kunterbuntestagebuch

    20. February 2016 um 15:00

    Nach Abschluss der Schule beginnt für die 18-jährige Rebecca der Sommer ihres Lebens – glaubt sie. Doch dann gerät sie in einen Albtraum: Sie wird entführt und in einer Kammer eingesperrt, irgendwo in einem entlegenen Wald. Es gelingt ihr, sich zu befreien. Aber damit nimmt das Spiel ihres Entführers erst seinen Anfang. Dennbald erkennt Rebecca, dass der Unbekannte alles über sie weiß – und dass er jede ihrer Entscheidungen voraussehen wird… Fazit: Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist klar und gut zu lesen. Es war sehr interessant, das die Kapitel jeweils unterteilt und aus der Sicht des Opfers und des Entführers geschrieben waren. Das verlieh der ganzen Geschichte etwas mehr Tiefgang. Klare Leseempfehlung von mir Steffi G.

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  • Erinnerungen....

    Sommerfalle
    MrsLinton

    MrsLinton

    26. July 2015 um 14:20

    Irgendwann musste Rebecca weiteratmen. Sich wieder bewegen. Vorbereitet sein für das, was nun geschah. Nach Abschluss der Schule beginnt für die 18-jährige Rebecca der Sommer ihres Lebens - glaubt sie. Doch dann gerät sie in einen Albtraum: Sie wird entführt und in einer Kammer eingesperrt, irgendwo in einem entlegenen Wald. Es gelingt ihr, sich zu befreien. Aber damit nimmt das Spiel ihres Entführers erst seinen Anfang. Denn bald erkennt Rebecca, dass der Unbekannte alles über sie weiß - und dass er jede ihrer Entscheidungen voraussehen wird.... Rebecca erwacht, gefesselt und eingesperrt, in einem Verlies unter der Erde, irgendwo in einem Wald. Was sich gut anhört, wird schnell langweilig. Warum? Zum einen, weil der Entführer dem Leser ziemlich schnell vorgestellt wird - die Spannung sinkt damit rapide auf null. Wäre es nicht viel interessanter gewesen, wenn der Täter bis zum Schluss ein Phantom ist, das Rebecca verfolgt und zum Schluss mit einer brillanten Wendung entlarvt wird? Wie dem auch sei, dem ist nicht so. Entführer bekannt - der Schluss übrigens auch. Denn bereits in den ersten Seite wird dem Leser mitgeteilt, wie Rebecca einigermaßen gesund und lebendig im Krankenhausbett liegt. Demzufolge ist sie also ganz klar "entkommen", nicht mehr auf der Flucht und befindet sich unter den wachsamen Augen des Krankenhauspersonals. Das Buch ist mit ganz, ganz vielen Passagen geschrieben, jede einzelne Passage beinhaltet eine andere Zeit, einen anderen Charakter, einen anderen Ort. Das Gesamtbild zum Schluss passt zwar irgendwie, jedoch nervt dieser Stil mitunter auch... Passage 1: Verlies - Rebecca - jetzt Passage 2: Krankenhaus - Rebecca - Zukunft Passage 3: Verlies - Rebecca - jetzt Passage 4: Einkaufszentrum - Sarah und Rebecca - Vergangenheit Passage 5: Schule - Rebecca - 14 Jahre alt Passage 6: Bushaltestelle - Eddie - 14? Jahre Diese Passagen befinden sich "nur" auf den ersten acht Seiten des Buches, in diesem Stil und in diesem Umfang mit noch mehr Personen geht es weiter. Mir hat dieses Stilelement einfach nicht zugesagt.Inhaltlich war es sonst recht stimmig, etwas flach vielleicht. Und unglaublich, welche Superkräfte Rebecca jedes mal hat, um sich aus den Fallen zu befreien. Ich wäre ja schon bei den Handschellen im Verlies gescheitert...Was mir inhaltlich nicht gefallen hat, ist die Passage auf Seite 9. Rebecca ist 158 cm groß und findet ihr Gewicht, welches zwischen 44 und 46 kg liegt (als 18-jährige) nicht gut, bzw sie sagt, sie nimmt schnell zu. Aber da sie an diesem Morgen nur 44 kg auf die Waage gebracht hat, gönnt sie sich zur Abwechslung mal etwas. Ich finde, dass das Buch (als Jugendbuch) mit dieser Passage überhaupt kein gutes Vorbild abgibt und die Mädchen, die es lesen, mit dieser Aussage in Zweifel geraten lassen könnte. Wie dem auch sei, das Buch bekommt von mir keine Weiterempfehlung, da die Spannung einfach nicht existent ist und mir diese ganz, ganz vielen Rückblicke, Erinnerungen, Ortswechsel, Personenwechsel, Jahrewechsel usw. einfach nicht zugesagt haben. Zudem fand ich die Hauptfigur etwas dürftig und manchmal in ihrer Handlung auch irrational und dumm.

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  • Rezension zu "Sommerfalle" von Debra Chapoton

    Sommerfalle
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    -

    • 2
    Floh

    Floh

    21. July 2014 um 05:15
  • Klischeehaft

    Sommerfalle
    Fleur91

    Fleur91

    12. June 2013 um 18:20

    Eddie ist ein Außenseiter in der Schule, hat keine Freunde, fällt nicht auf. Doch er ist verliebt – in die hübsche Rebecca. Und keiner seiner Mitschüler bemerkt, dass er einen teuflischen Plan entwickelt … Meine Meinung: Mir hat dieses Buch nicht sehr gefallen. Das was mich am Meisten gestört hat, waren die klischeehaften Personen. Da haben wir einerseits Rebecca, die perfekte Klassenschönheit, der die Kerle nur soch nachlaufen. Und andererseits den Entführer Edward, der keine Freunde hat, sich merkwürdig benimmt und eine schwere Kindheit hatte. Natürlich ist er auch einer der vielen heimlichen Verehrer von Rebecca. Warum muss es immer so sein? Können es nicht mal "normale" Personen sein? Dann haben mich die verschiedenen Erzählperspektiven gestört. Mich persönlich hat das immer wieder aus der eigentlichen Geschichte herausgerissen und so die Spannung minimiert. Positiv ist aber, dass die Schriftgröße angenehm ist und sich das Buch leicht und schnell durchlesen lässt. Vielleicht gehöre ich auch einfach nicht zur Zielgruppe. Ich hatte schon ein spannendes Katz und Maus Spiel erwartet und bekam doch eher seichte Unterhaltung.

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  • Rezension zu "Sommerfalle" von Debra Chapoton

    Sommerfalle
    Franzi18195

    Franzi18195

    04. December 2012 um 22:39

    Dein Sommer wird Mörderisch. Die 18-jährige Rebecca hat gerade die Schule beendet, nun beginnt der Sommer ihres Lebens. Glaubt sie. Doch sie wird entführt. Sie kann sich jedoch befreien doch dann beginnt der Plan des Entführers erst richtig. Das war irgendwie nicht mein Buch. Die Story an sich fand ich gut. Mich haben die wirklich vielen verschieden Erzählperspektiven gestört. Ich glaube es waren insgesamt 5. Es wurde innerhalb eines Kapitels so oft gewechselt das ich irgendwann nicht mehr durchgeblickt habe. Allerdings fand ich die letzten 80 Seiten wirklich gut, weil alles noch mal eine Wendung nimmt. Ich hab zwischen 2 und 3 Sternen geschwankt aber da die letzten Seiten doch ganz gut waren und mich fesseln konnten bekommt es 3 Sterne.

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  • Rezension zu "Sommerfalle" von Debra Chapoton

    Sommerfalle
    funne

    funne

    26. October 2012 um 15:01

    Rebecca ist ein beliebtes Girl in der Schule. Doch dass sie entführt wird kann sie nicht fassen: Sie wacht doch tatsächlich in einem kleinen Keller auf - mit Handschellen gefesselt! Zwar schafft sie es, sich zu befreien, doch die Jagd geht weiter. Irgendwie scheint ihr Entführer immer zu wissen, wo sie als nächsten hinwill und stellt dort eine Falle für sie. Wenn Rebecca doch nur wüsste, wer es ist! Doch der Entführer bleibt anonym und spielt weiter sein gefährliches Spiel mir Rebecca. Als sie ein Tagebuch findet, in dem beschrieben wird, wie sehr jemand sie liebt, ist sie sich sicher, dass es Mike, ein Schulfreund, ist. Wie kann er ihr das nur antun? Auf der Flucht trifft sie Ed, der sie versteckt und sehr geheimnisvoll mitten im Wald lebt. Rebecca vertraut ihm ohne mit der Wimper zu zucken. Ein großer Fehler. Meine Meinung: Na, wie fandet ihr diese kurze Inhaltsangabe? Wie ihr wisst, sind meine ja immer ellenlang, und diesmal habe ich mir Mühe gegeben es kürzer und trotzdem ausführlich zu machen. Lasst mich in den Kommis wissen, ob ihr lieber kurz uns knapp oder lieber ausführlich haben wollt ;) Was ich als erstes zu diesem Buch sagen möchte ist, dass es wirklich von Anfang an total spannend und super zu lesen ist. Besonders die Zeitsprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit und die Sichtsprünge zwischen Edward und Rebecca finde ich gut. Damit ihr nicht denkt, ich erzähle schon zu viel: Man weiß von Anfang an, dass Ed der Entführer ist und nicht Mike. Es ist richtig gut geschrieben, wie leichtgläubig Becky ist. Sie glaubt in Ed von Anfang an einen Freund zu sehen, doch auch er ist nicht ganz unschuldig: Er schleimt sich wirklich bei ihr ein und gibt vor, selbst absolut zu glauben, dass Mike der Entführer ist. Fazit: Ein super Buch! 100 pro empfehlenswert, natürlich besonders für Thriller-Liebhaber ;)

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  • Rezension zu "Sommerfalle" von Debra Chapoton

    Sommerfalle
    gurke

    gurke

    23. August 2012 um 11:33

    Endlich Schulabschluss und endlich der langersehnte Sommer auf den Rebecca so lange gewartet hat. Doch anstatt den besten Sommer ihres Lebens zu erleben, beginnt für sie nun erstmal ein absoluter Alptraum. Sie wird entführt und irgendwo mitten im Wald eingesperrt. Sie schafft es sich zu befreien, allerdings erweist sie die Flucht als äußerst schwierig. Denn der Entführer scheint einfach alles über sie zu wissen und ist ihr immer wieder einen Schritt voraus. Kein Wunder Eddie, ist ein unscheinbarer Außenseiter und ist in Rebecca verliebt seit er denken kann. Und so ahnt keiner, was er furchbares plant... Anfangs dauert es seine Zeit, bis man in die Geschichte reinkommt. Denn der Schreibstil und die Erzählweise wirft immerzu Fragen auf und man weiß zunächst gar nicht so richtig, worum es eigentlich geht. Doch hat man sich an die ungewöhnliche Geschichte einmal gewöhnt, ist es nahezu unmöglich das Buch wieder aus der Hand zu legen. Die Charaktere werden unter der Feder von Debra Chapoton lebendig und man fiebert immer mehr mit Rebecca mit. Dass schon nach wenigen Seiten klar ist, wer der Entführer von dem Mädchen ist, tut der Spannung gar keinen Abbruch. Auch wenn die Geschichte sehr geheimnisvoll und einen ungewöhnlichen Verlauf hat, ist sie dennoch schnell, locker und leicht gelesen. Das liegt ebenfalls an dem Schreibstil, der sehr Jugendgerecht ist. Der Aufbau der Geschichte ist in zwei Teile gegliedert. Wir erleben immer wieder die Gegenwart und switchen in die Vergangenheit und erfahren so mehr aus dem Leben und privaten Umfeld von Rebecca und Eddie. Mir hat der Jugendthriller sehr gut gefallen. Er lässt sich wunderbar von zartbesaiteten Menschen lesen und ist für jedes Alter geeignet. Die Spannung steigerte sich stetig, so dass man am Ende des Buches das Gefühl hatte, einen Pageturner in den Händen zu halten. Ich für meinen Teil konnte richtig mitfiebern und wollte selbst Rebecca immer wieder auf die richtige Fährte bringen, was für mich als Leser natürlich unmöglich war. Mir haben sich die Handlungen von dem jungen Mädchen nicht immer überzeugt. Sie ist zum Teil einfach mit zu wenig Logik und gesundem Menschenverstand an die Sache herangegangen. Allerdings ist sie ein Teenager der unter Todesangst litt, was die ein oder andere Kurzschlussreaktion erklären könnte "Sommerfalle" ist ein wirlich gelungener Jugendthriller.

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  • Rezension zu "Sommerfalle" von Debra Chapoton

    Sommerfalle
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. August 2012 um 19:29

    Inhalt: Rebecca führt ein tolles Leben, sie hat viele Freunde und einen tollen Freund, als sie dann entführt wird und sich herausstellt, dass sie schon seit Jahren einen Stalker hat, der sie zudem auch noch entführt, beginnt für Rebecca die wohl schlimmste Zeit ihres Lebens. Auch wenn es ihr immer wieder gelingt sich aus seinen Fängen zu befreien, entkommt sie ihm nie vollkommen und dann rennt sie auch noch mitten in die Arme, mit dem Gedanken, dass er ihr Retter sein könnte.. Gestaltung: Das Cover ist sehr warm und farbenprächtig, stehe dem Cover insgesamt sehr neutral gegenüber, finde es nicht sonderlich schön aber es ist jetzt auch nicht so, dass es mir gar nicht gefällt. ;) Meinung: Das Buch entwickelte sich bei mir zu einem absoluten Pageturner, schon von Beginn an ist man mittem in Geschehen, fiebert mit wie Rebecca sich befreien kann und gönnt ihr die Flucht so sehr. Zwischendrin gibt es immer wieder Ausschnitte aus der Vergangenheit und Zukunft, so bekommt man die Gelegenheit Rebecca aber auch ihren Entführer, Eddie, näher kennenzulernen. Man erfährt wie Eddie, Rebecca auf Schritt und Tritt verfolgt ohne, dass sie ihn bemerkt. Auch versucht er sich ihr anzunähern, allerdings wagt er es nicht aus der Anonymität herauszukommen, weshalb Rebecca diese Versuche auch nie weiter wahrnehmen kann. Man erfährt wie Eddie zu dem geworden ist, der er ist und an diesem Punkt tut er einem dann eigentlich auch nur noch Leid, er sehnt sich so nach Liebe. Doch da seine Mutter ihm die Schuld an den Tod seines Vater gibt, bekommt er diese von ihr nicht.. Neben der Vergangenheit und die Möglichkeit die beiden kennenzulernen, weiß man auch, dass Rebecca es gelingt sich zu befreien. Doch es war die ganze Zeit nicht sicher erkennbar für mich ob sie damit vollkommen in Sicherheit ist und wie sich am Ende herausstellt war sie das nicht. Ich mochte diese Zeitsprünge sehr und gerade die Zeitsprünge in die Zukunft haben die Spannung nicht geschmälert. Auch wenn ich Rebecca sehr mochte so hat mich doch etwas an ihr gestört, ich fand sie war teilweise ziemlich naiv und leichtgläubig, ich würde ihr Handeln an manchen Stellen sogar als schlicht und einfach dumm bezeichnen. In solchen Situationen, schwand das Mitgefühl und die Sympathie ein bisschen dahin. Klar kann ich verstehen, dass sie Angst hatte und verzweifelt war, aber solche Dinge treiben einen doch hoffentlich nicht dazu derart unüberlegt Dinge zu tun. Wie kann man jemanden vertrauen, der ständig in Widersprüchen redet und dessen zu hause so gestaltet ist, als hätte er nur auf ihre Ankunft gewartet? Hach, vielleicht hat sie sich da auch einfach nur selbst etwas vorgemacht um abschalten zu können, aber andererseits hat sie auch jemand völlig anderen für den Täter gehalten.. Vom Schreibstil her hat mir das Buch gut gefallen, er lies sich sehr flüssig und man kam schnell voran. :) Fazit: Ein super Buch für zwischendurch, das für Spannung sorgt und einem Stellenweise den Atem raubt. :)

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  • Rezension zu "Sommerfalle" von Debra Chapoton

    Sommerfalle
    Marie1990

    Marie1990

    25. June 2012 um 21:08

    Eddie ist ein Außenseiter in der Schule, hat keine Freunde, fällt nicht auf. Doch er ist verliebt – in die hübsche Rebecca. Und keiner seiner Mitschüler bemerkt, dass er einen teuflischen Plan entwickelt ... Tu das nicht, mach dies nicht, sitz still, komm her – Regeln über Regeln bestimmen den Alltag von Eddie. Er wächst mit seiner Mutter auf, zerrissen zwischen Sehnsucht und Hass. In der Schule beachtet ihn niemand. Darum bemerkt auch niemand sein besonderes Interesse an Rebecca. Um sie ganz für sich zu haben, entführt er sie und versteckt sie in einer Waldhütte, um mit ihr nach seinen Regeln zu spielen. Damit beginnt für Rebecca ein wahrer Albtraum. Sie kann sich befreien und fliehen. Doch dann begeht sie einen Fehler und wird wieder gefangen. Je öfter Rebecca glaubt, ihrem Peiniger entkommen zu sein, desto tiefer gerät sie in seine Fallen. Und selbst als sie bewusstlos ins Krankenhaus eingeliefert wird, scheinbar gerettet, wartet er schon an ihrem Bett, um da zu sein, wenn sie aufwacht ... Die Inhaltsangabe zu "Sommerfalle", einem Jugendthriller von Debra Chapoton, hört sich wahrlich spannend und mutet durchaus wie ein Psychothriller an. Leider wurde das Potential, das in dem Plot steckt nicht komplett genutzt. Mir fehlte die Tiefe, die besonders im Bezug auf die Emotionen nicht stark genug ausgeprägt war, um die passende Atmosphäre zu schaffen. Spannung war zwar vorhanden, aber auch nicht in dem Maße, das man als Leser Nägel kauend vor dem Buch sitzen würde. Es fehlte das gewisse Etwas, zwar wollte man stets weiterlesen, da irgendetwas da war, das zum Lesen animierte, aber komplett wurde ich leider nicht überzeugt, obwohl dieser Thriller an sich nicht schlecht und für Jugendliche durchaus geeignet ist, da diese wohl mehr auf ihre Kosten kommen, als etwas ältere Leser. "Sommerfalle" wird aus verschiedenen Perspektiven und in unterschiedlichen Zeiten erzählt, die aber klar voneinander abgegrenzt sind. Die Hauptprotagonistin, Rebecca, ist an sich ein relativ tougher Charakter. Allerdings erschien sie mir größtenteils sehr naiv was ihren Peiniger betrifft, da sie sich zu stark auf jemanden fixiert hatte und daher das Offensichtliche gar nicht wahrnahm. Am Ende erinnerte mich ihr Verhalten an das eines Menschen mit Stockholm-Syndrom, da sie selbst dann nicht glaubte, wer ihr Entführer war. Eddie ist das typische Opfer von Eltern, die ihr Kind vernachlässigen. Dieser Aspekt wurde in seinem Charakter gut umgesetzt und machte sich dadurch sehr glaubhaft. Durch wenige Nebencharaktere wurde der Fokus auf das Wesentliche gelegt und somit wurde man niemals von Nebensächlichkeiten abgelenkt. Der Schreibstil der Autorin ist sehr temporeich und flüssig, wodurch man ans Buch gefesselt wurde, da dieser über die Schwächen der Geschichte hinwegtäuschen konnte. Die Emotionen hätte besser herausgearbeitet werden können, um eine nervenzereißende Spannung zu schaffen, die "Sommerfalle" zu einem tollen Thriller hätten werden lassen. Das Cover ist ein echter Hingucker und besticht durch viele Details. Es passt auch sehr gut zum Inhalt. Fazit: Ein unterhaltsamer Jugendthriller mit ein paar Schwächen, da das Potential nicht vollends ausgeschöpft wurde.

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  • Rezension zu "Sommerfalle" von Debra Chapoton

    Sommerfalle
    alper

    alper

    08. June 2012 um 23:47

    Debra Chapoton arbeitet als Lehrerin und Schriftstellerin in Michigan/USA. Ihr erstes Buch ''Sommerfalle'' veröffentlichte sie zunächst in Eigenregie, welches in Amerika zum eBook-Bestseller wurde. Dies ist die deutsche Erstausgabe, welches der ivi-Verlag auflegt. Rebecca ist ein junges, hübsches, 18 jähriges Mädchen. In der Schule ist sie beliebt, hat einen Freund und führt ein wunderbares Leben. Edward, Eddie, Eddie-Spasti, Ed führt ein grausames Leben. Er bringt seinen Vater um, seine Mutter behandelt ihn wie den letzten Dreck. Er hat in der Schule nur einen Freund und wird von anderen Schülern missachtet. Ed liebt Rebecca seit dem er sie kennt, doch sie kennt ihn kaum und interessiert sich gar nicht für ihn. Ed möchte zusammen mit ihr in der Wildnis ein Leben führen. Nur er und sie. Als Rebecca an einem stinkenormalen Tag mit ihrer Freundin Sarah im Einkaufszentrum bummelt, wird sie von der Toilette aus entführt. Eddie ist ihr Entführer. So wacht Rebecca gefesselt an einem unbekannten Ort auf. Sie weiß nicht was machen soll. Schließlich gelingt es ihr, sich zu entfesseln und zu entkommen, während Ed sich zu diesem Zeitpunkt wo anderes aufhält. Sie flieht, doch was sie nicht weiß ist, dass so das Spiel des Entführes erst anfängt und seinen Lauf nimmt. Sie kennt den Entführer nicht, der sich gut versteckt. Doch dann wird ihr klar, dass der Entführer alles über sie weiß - und dass er jede ihrer Entscheidungen voraussehen wird. So tappt sie von der einen, in die nächste Falle. Gelingt Rebecca die endgültige Flucht oder bleibt sie in Händen von Ed? Das Cover, ist es nicht wunderschön? Ein Schmetterling, inmitten einem Blumenbeet. Die Farben passen optisch sehr gut zusammen. Doch das Cover passt nicht zum Buch, da weder ein Schmetterling, noch ein Blumenbeet im Buch erwähnt werden. Aber sonst finde ich es richtig geil. Was ich an dem Buch liebe ist die Erzählperspektive. Es wird immer von anderen Sichten erzählt, wie z.B. von Rebeccas, Eds, Joshs oder Mikels Sicht. So klingt das Buch nicht so monoton. Bei den wechselnden Erzählperspektiven kommt man aber nicht durcheinander. In den ersten zwei Sätzen wird schon klar, aus wessen Sicht erzählt wird. Die Absätze sind immer durch kleine Schmetterlinge gekennzeichnet, sodass man immer weiß, dass jetzt die Erzählperspektive gewechselt wird. Die Protagonisten, Rebecca und Edward, waren mir sehr, sehr sympathisch und ich konnte die Handlungen beider gut nachvollziehen. Edward hatte es nicht immer leicht, wie durch die Rückblenden an seine Kindheit deutlich wird. Er hat mir sehr Leid getan. Er war immer einsam und hat nie Liebe von jemandem bekommen. Deswegen kann ich verstehen, dass er das Mädchen entführt, das er liebt, um ihre Nähe spüren und sie beschützen zu können. Rebecca fand ich sehr clever und intelligent. Sie hat es immer gekonnt, aus Eds Fallen zu entkommen. Doch manchmal war sie auch ein bisschen naiv. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut, der sich locker und leicht zu Lesen lässt. Der Leser erfährt schon am Anfang des Buches wer der Entführer von Rebecca ist, doch dies nimmt keinesfalls die Spannung weg. Im Gegenteil. Das Buch war sehr spannend und ist ein richtig gutes Jugendbuch. Also, alles in allem ist das Buch ein 5 Sterne Buch und ein absolutes Muss für jeden Thriller-Fan. Und ich würde es nicht nur Jugendlichen empfehlen, sondern auch Erwachsenen

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  • Rezension zu "Sommerfalle" von Debra Chapoton

    Sommerfalle
    Cadiz

    Cadiz

    08. June 2012 um 21:17

    „Sie hatten einen Eis-Shake getrunken, vom dem ihr schlecht geworden war. Sie war den Flur zu den Toiletten hinuntergegangen, als… ja, was? Entführt. Auch wenn sie es hatte verdrängen wollen, stand das Wort jetzt unerbittlich deutlich vor ihren Augen.“ (Seite 8) Inhalt: Als Rebecca eines Tages aus einem tiefen Schlaf erwacht, stellt sie mit Entsetzen fest, dass sie entführt wurde! Ihr gelingt es, zu entkommen und atemlos gelangt sie in einen Wald. Doch ihr Entführer ist ihr immer einen Schritt voraus und bald darauf befindet sie sich wieder in einer Falle… Wer ist dieser Mann und was will er von ihr? Zum Buch: Wow! Dieses Buch ist atemberaubender Thriller, der einen so schnell nicht mehr loslässt. Ich habe „Sommerfalle“ mit großer Spannung gelesen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich so gefesselt war. Die Geschichte um Rebeccas Entführung wird häppchenweise erzählt. Es gibt immer wieder Szenen, die während der Entführung, aber auch davor und danach spielen. Wie ein Puzzel setzen sich alle Erinnerungen und Geschehnisse nach und nach zusammen und man versteht immer mehr, was da genau vor sich geht, lernt Rebecca und ihre Freunde kennen und nicht zuletzt den Entführer selbst. Dabei strickt die Autorin das alles mit spannenden, einfallsreichen Fäden und überrascht mit einem unerwarteten Ende. Ich kann das Buch nur jedem Fan von Jugendthrillern empfehlen- es lohnt sich!

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  • Rezension zu "Sommerfalle" von Debra Chapoton

    Sommerfalle
    katja_li

    katja_li

    07. June 2012 um 21:41

    Meinung: Becky ist gerade mit ihrer besten Freundin Shoppen und im nächsten Moment wacht sie in einem fremden Bett auf, gefesselt. Sie wurde entführt, das wird ihr schnell klar, doch sie kann sich an nichts erinnern, sie weiß nur, sie muss hier weg. Bald auch schon schafft sie es sich zu befreien und rennt so schnell es geht weg, doch sie weiß nicht wo sie ist und es scheinen keine Menschen in der Gegend zu wohnen. Bald tappt sie in die nächste Falle, die ihr Entführer ihr gestellt hat, sie befreit sich und wird wieder gefangen genommen...... Ich muss ehrlich sagen, ich bin enttäuscht von diesem Buch, aber fangen wir erst mal positiv an. Das Buch besteht aus mehreren Handlungsträngen, der gegenwart, der Zukunft und einigen Flashbacks von Becky und ihrem Entführer Eddie. Das hat mir sehr gut gefallen, denn dadurch lernt man die Charaktere besser kennen, und es wird eine Art Spannung erzeugt, da man schon die Zukunft gesehen hat, diese einen jedoch täuscht, wie ma aber erst zum Schluss bemerkt. Gegen Ende des Buches fließen diese Zukunft und Gegenwart ineinander und das hat mir auch sehr gefallen. Was ich auch gutfand, war die Gedankenwelt von Eddie. Er schien mir ein wenig verrückt, wie es sich für einen Entführer gehört, war dennoch normal und ich hatte durchaus Verstandiss für ihn, wegen seiner schweren Vergangenheit und seiner Mutter. Er tat mir ehrlich gesagt richtig Leid. Der Schreibstil hat mir auch recht gut gefallen, obwohl er in der dritten Person geschrieben wurde, hatte ich überhaupt keine Probleme, mein Leseflusswurde nicht beschränkt. Ok und nun zum, leider, negativen. Vielleicht haben einige von euch oben gedacht "Was? Warum erzählt sie uns, wer der Entführer ist? Das ist ja der größte Spoiler überhaupt!", aber nein, das ist er nicht, denn man erfährt schon in den ersten 20 Seiten, dass Eddie der Entführer ist. Ich fand das sehr schräg und dadurch wurde der Geschichte, die durchaus Potential hatte, viel genommen. Aber man kann darüber hinwegsehen, denn vielleicht wollte die Autorin ja einfach mal was neues ausprobieren und schließlich kann man die Geschichte ja trotzdem noch spannend machen, durch Verfolgungjagden, falschen Spuren oder ähnliches, aber nein, nichts von alldem tauchtauf. Ich will jetzt nichts sagen, wie die "Polizei" Becky gefunden hat, aber es war nicht schwer. So kam für mich nur ein kleines bisschen Spannung vor und das reicht definitiv nicht für einen Thriller. Fazit: Eine Story mit durchaus Potential: "Mädchen wird verfolgt und der Entführer ist immer einen Schritt voraus und sie tappt in all seine Fallen". Doch diese wurde zerstört. Sehr gut aufgebauter Antagonist, falls man das in dem Fall überhaupt sagen kann, aber die anderen Charaktere, waren mir zu oberflächlich. Auch die Idee mit den mehreren Handlungsträngen hat mir sehr zugesagt, wie auch der Schreibstil. Zuletzt muss ich jedoch bemängeln, dass so gut wie keine Spannung vorhanden war und ein Thriller ohne Spannung ist kein Thriller

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  • Rezension zu "Sommerfalle" von Debra Chapoton

    Sommerfalle
    Selina_

    Selina_

    07. June 2012 um 16:03

    Inhalt: Kaum ist für die 18-jährige Rebecca die Highschool zuende, gerät sie in den größten Albtraum ihres Lebens: Sie findet sich in einer einsamen Kammer wieder, eingesperrt, mitten im entlegenen Wald. Es ist offensichtlich, was passiert ist und doch will sie es am liebsten nicht wahrhaben - sie wurde entführt. Trotz allem gelingt es Rebecca, sich zu befreien und zu flüchten. Doch damit nimmt alles seinen Anfang. Denn der Unbekannte weiß alles über sie und wird ihre nächsten Schritte voraussehen… Cover: Das Cover ist wirklich wunderschön, keine Frage. Allerdings überlege ich schon die ganze Zeit, was es denn nun mit der Geschichte zu tun hat. Ehrlich gesagt finde ich einfach keine Parallele. Der Titel passt dafür wirklich sehr gut, die Geschichte spielt ja auch im Sommer. Aber das Cover, ich weiß wirklich nicht… Schade eigentlich. Das amerikanische Cover passt inhaltlich perfekt zur Geschichte, ist dafür aber nicht so schön aufgemacht. Meine Meinung: Als ich mit dem Buch begann, wusste ich zunächst nicht wirklich, was mich nun erwarten würde. Schon von vielen hatte ich gehört, dass die frühe Bekanntgabe des Täters (bereits nach wenigen Seiten) dazu führen würde, dass die Spannung nachlässt und die Geschichte abflacht. Dem war eigentlich nur bedingt so. Klar, ein Jugendthriller ist nur selten so spannend, dass er unter die Haut geht. Aber dieser war sehr gut und gehört zu den besten aus diesem Genre, die ich je gelesen habe. Toll fand ich, dass das Buch aus so vielen verschiedenen Handlungssträngen besteht, die meist bereits nach einer Seite wieder wechseln. Wie ein Netz wurde die Vergangenheit mit der Gegenwart verknüpft, sodass man als Leser das komplette Hintergrundwissen erfuhr, was sonst schwer unterzubringen gewesen wäre. Zum Schreibstil kann ich nicht viel sagen. Er war nichts außergewöhnliches, aber trotzdem leicht zu lesen. Also eher mittelmäßig, für einen Thriller aber völlig ausreichend. Auch die Charaktere, bis auf Eddie, waren eher durchschnittlich und teilweise nur schemenhaft dargestellt, wobei ich auch dies nicht schlimm finde, da so ein Buch ja von der Handlung lebt und nicht von den Personen. Wie eben kurz erwähnt war Eddie die einzige Person, auf die wirklich näher eingegangen wurde. Das war auch wirklich wichtig, da sonst die ganze Geschichte eher unverständlich gewirkt hätte. Dennoch hat mir die Art und Weise gefallen, wie er beschrieben wurde. Die Autorin hat Charakterzüge eingebaut, die ich bislang noch nie in einem Buch gelesen habe. Aber das Einzigartige war ja immer noch, wie alles so ineinander aufging, ohne künstlich entworfen zu wirken. Das Ende war überraschend. Und schockierend. Ich hätte es mir echt anders gewünscht und vielleicht gebe ich den halben Punkt Abzug ja letztendlich deswegen. Irgendwas hat mir gefehlt, als ich das Buch zuklappte. Vielleicht lag es ja am Schluss, was durchaus naheliegend wäre. Fazit: Ein sehr guter Thriller mit außergewöhnlichen Handlungssträngen. Am Schluss hat mir irgendetwas gefehlt, was vielleicht auch an der vorletzten Szene lag, die ja mal gar nicht meinen Vorstellungen von einem perfekten Buchabschluss entsprach. Was soll's - empfehlen würde ich euch das Buch trotzdem! 4,5 von 5 Punkten. (Da es hier nur ganze Punkte gibt, gebe ich 5, da ich das Buch nicht unnötig schlechter machen möchte :D)

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  • Rezension zu "Sommerfalle" von Debra Chapoton

    Sommerfalle
    Natalie77

    Natalie77

    05. June 2012 um 15:53

    Inhalt: Eddie und Rebecca könnten unterschiedlicher nicht sein. Rebecca die beliebte in der Schule sportlich allseits beliebt und Eddi der Spasti wie ihn seine Mitschüler nennen. Eddi hat sich in Rebecca verliebt und beobachtet sie und schenkt ihr Blumen, gibt sich aber nicht zu erkennen. bis er mit ihr Katz und Maus spielen will und sie entführt. Rebecca entkommt ihm immer wieder aber Eddie ist ihr immer einen Schritt voraus und fängt sie jedes mal wenn sie flüchtet wieder ein. Meine Meinung: Der Rückentext dieses Jugendthrillers hört sich wirklich gut an. Allerdings hätte die Autorin noch ein wenig mehr raus holen können. Denn auch wenn dieser Thriller toll war fehlte irgendwie das letzte bisschen Spannung. Die Geschichte wurde aus verschiedenen Perspektiven und den verschiedenen Sichten der Protagonisten geschrieben. So fand man sich am Anfang sowohl im Krankenhaus wieder, wo Rebecca liegt aber auch mitten in der Entführung und auch noch in der Vorgeschichte sowohl von Eddie wie von Becca. Trotzdem verwirrt es nicht. Die Umschwünge sind dank Absätzen und kleinen Bildern in Form von Schmetterlingen gut zu erkennen. Es geht im großen und ganzen um Stalking und wie gefährlich Stalker werden können. Um unerfüllte Liebe und auch darum wie man sein Kind doch seelisch Mißbrauchen kann und was das mit dem Kind machen kann. Das Buch war überwiegen spannend mit nur sehr wenigen Längen. Trotzdem fehlte mir was, weiß nicht ob es daran war das eher die Neugier angestachelt wurde, weil man ja wissen wollte wie es nun genau endet oder ob es die unterschwellige Spannung war, die da war aber eben nicht greifbar. Egal was es was es zog mich trotz das es für mich nicht der Reißer war, durch dieses Buch. Man darf allerdings auch nicht vergessen das es ein Jugendthriller ist und wenn man von dem Aspekt ausgeht ist es vollkommen okay so. Am besten lernen wir Eddie kennen, dem seine Geschichte wird und von kleinauf erzählt und zeitweise bekommt man wirklich Mitleid mit ihm, aber nur so lange bis er sich wieder was Neues einfallen lässt auch wenn er in seinem Wahn nur das beste für Becca will und sie eben für sich. Eddie versucht Becca für sich zu gewinnen und Jagd sie in der Hoffnung das sie sich dem unausweichlichen ergibt: Der Liebe von Eddie. Ihn eben genauso liebt wie er sie liebt und sei es mit Zwang. Von Becca lesen wir hauptsächlich wie sie dem ganzen versucht zu entkommen. Erstaunlich fand ich wie schnell sie aus verschiedenen Situationen flüchten konnte, denn auch wenn das gewollt war, muss sie ja erstmal auf die Idee kommen und das gefesselt an ein Bett in einem dunklen Raum zum Beispiel. Ich weiß nicht ob ich da so klar denken könnte. Das war schon etwas komisch, aber es ist eben so. Gleiche Denkweisen gibt es ja immer wieder. Alles in allem ein Thriller der eben ein Jugendthriller ist und eine Warnung zum Thema Stalking.

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