Debra Webb In tiefster Dunkelheit

(24)

Lovelybooks Bewertung

  • 29 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 14 Rezensionen
(4)
(13)
(6)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „In tiefster Dunkelheit“ von Debra Webb

Bei dem Versuch, einen Serienmörder hinter Gitter zu bringen, beging FBI-Agentin Jess Harris einen entscheidenden Fehler. Vom Dienst suspendiert kommt ihr der Hilferuf ihres ehemaligen Freundes, des Polizeichefs Dan Burnett, gerade recht. Ein Entführer treibt in Alabama sein Unwesen, und Jess soll bei der Aufklärung helfen. Doch dann erhält sie bedrohliche Botschaften von dem Serienmörder.

Guter Auftakt der Thriller triologie

— Leila_James
Leila_James

Stöbern in Krimi & Thriller

Todesreigen

Der Autor versteht zu fesseln und sein Duo Nemez und Sneijer hat bereits Kultstatus erlangt. Nervenkitzel pur! Klare Leseempfehlung!

tinstamp

Die Verlassene

Spannend und langatmig zugleich

SillyT

Wildfutter

Zotig und komödienhaft - Geschmacksache

mareikealbracht

Finster ist die Nacht

Macy Greeley zum dritten!

guemue

Spectrum

Genialer Plot, tolle Figuren, eine wortgewaltige Erzählweise, mit ein paar Längen im Storyverlauf. Macht aber definitiv Lust auf mehr.

AberRush

Bretonisches Leuchten

Nette kleine Geschichte, witzige Dialoge vor herrlicher Kulisse - die perfekte Urlaubslektüre?

Annette69

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Spannung Pur

    In tiefster Dunkelheit
    dorothea84

    dorothea84

    09. October 2015 um 06:50

    Die FBI-Agentin Jess Harris hat bei ihrem letzten Fall einen Fehler begangen, jetzt ist sie beurlaubt. Ein ehemaliger Freund, der Polizeichef Dan Burnett, bitte sie um Hilfe, den mehrere junge Frauen sind verschwunden. Doch nicht nur der Fall beschäftigt sie auch der Serienmörder aus ihrem letzten Fall scheint noch Interesse zu haben.... Ich hatte zuerst Band 2 gelesen und dachte eigentlich hier geht es um den Serienmörder, doch das ist nicht der Fall. Trotzdem ist das Buch voller Spannung, Action und Gefühlen. Am Anfang merkt man das Jess ihre Zweifelt hat, eigentlich fast nur noch daraus besteht. Doch um so länger sie in dem Fall arbeitet um so mehr wird sie wieder normal. Die Beziehung zwischen Jess und Dan ist recht kompliziert und von der Vergangenheit geprägt. In dem Buch hat man sogar drei Sichtweisen, dadurch erfährt man so einiges was einem normalerweise enthalten wird. Gut, man weiß das passiert, vor allem wenn man ja Band 2 schon gelesen hat. Doch ich fand es trotzdem spannend.

    Mehr
  • In tiefster Dunkelheit

    In tiefster Dunkelheit
    Kleine8310

    Kleine8310

    04. June 2014 um 02:50

    "In tiefster Dunkelheit" ist das erste Buch welches ich von der Autorin Debra Webb gelesen habe. In diesem Buch geht es um Jess Harris, die FBI Agentin wurde nach einem Fehler aufgrund dessen ein Straftäter freigelassen werden musste beurlaubt und zweifelt daran jemals wieder beim FBI als Profilerin Fuss zu fassen. Da kommt es ihr gerade gelegen, dass ihr Jugendfreund Daniel Burnett sie um Hilfe in einem schwierigen Fall bittet. Dass Jess dafür wieder in ihre Heimatstadt Birmingham zurückkehren muss gefällt ihr nicht gerade und noch mehr Sorgen bereiten ihr, ihre wieder aufkeimenden Gefühle für Daniel Burnett. Der Fall in dem Jess die Truppe als Profilerin unterstützen soll ist pikant. Vier junge Frauen sind spurlos verschwunden und es scheint als gäbe es keinerlei Anhaltspunkte oder Gemeinsamkeiten zwischen den Frauen...   Die Geschichte fand ich zu Beginn ganz interessant zu lesen, aber leider wurde meine Freude schnell gedämpft. Bis knapp zur Hälfte des Buches ziehen sich die Ermittlungen wie Kaugummi hin und nach Spannung habe ich leider auch umsonst Ausschau gehalten. Vielmehr befasste sich Frau Webb mit den Liebeleien zwischen den Agenten, die allerdings eher hypothetisch blieben. Dieses Hin und Her in den Gedankengängen wirkte auf mich sehr dröge, aber es wurde schließlich doch noch ein bisschen besser. Ab dem zweiten Drittel war die Handlung dichter und endlich waren auch Fallrelevante Fakten im Vordergrund. Die Geschichte blieb vorhersehbar und am Ende kam ein fieser Cliffhanger, was ich nicht so gut fand. So kann ich leider nur sagen, dass "In tiefster Dunkelheit" für mich ein netter Roman mit teilweise spannenden Stellen war, aber definitiv kein Thriller. Nach dem Ende lässt sich aber vermuten, dass der nächste Teil um einiges spannender werden könnte.

    Mehr
  • Spannung nur am Ende reicht mir bei einem Thriller einfach nicht aus

    In tiefster Dunkelheit
    antjemue

    antjemue

    08. October 2013 um 18:16

    An Thrillern komme ich selten vorbei, auch wenn ich zugeben muss, dass mich mittlerweile mindestens die Hälfte der gelesenen Storys des Genres enttäuscht oder gelangweilt hat. Trotzdem sind dann immer wieder welche dabei, die mich so in Spannung versetzen, dass ich das vergesse. Als ich im Amazon Vine Programm dann „In tiefster Dunkelheit“ entdeckte,  reizte mich also wieder einmal der Klappentext und ich musste zuschlagen. Die Autorin Debra Webb kannte ich noch nicht, obwohl schon früher ein paar ihrer Bücher ins Deutsche übersetzt wurden. Laut Verlagsinformationen schreibt sie schon seit 1999 Thriller. Sie wurde in Alabama geboren und lebt heute mit ihrer Familie auch wieder dort. Nach verschiedenen Tätigkeiten, u. a. für die US-Armee und die NASA, hat sie sich hauptberuflich für das Schreiben entschieden. In tiefster Dunkelheit FBI Special Agent Jess Harris, eine der besten Profilerinnen des Landes, wurde von ihrem Jugendfreund Polizeichef Dan Burnett aus Birmingham Alabama um Hilfe im Fall von vier vermissten Mädchen gebeten. Für Jess ist das eine willkommene Abwechslung, hat sie doch gerade ihre Karriere in den Sand gesetzt. Tatsächlich gelingt es ihr auch, im Fall der Mädchen voran zu kommen. Doch auch im verschlafenen Birmingham holt ihre Vergangenheit sie ein… Ein Kein-Fall, der zum Ende hin doch noch spannend wurde Wäre das kein Rezensionsexemplar gewesen, hätte ich wahrscheinlich nach ca. 100 Seiten abgebrochen. Obwohl dieser Beginn einer Reihe recht flüssig in der Erzählperspektive geschrieben ist, nervten mich die Hauptprotagonisten anfangs doch sehr. Andeutungsweise erfuhr ich schon auf den ersten Seiten, dass Jess sowohl ihre Karriere als auch ihre Ehe in den Sand gesetzt hatte und dass sie mit dem Polizeichef von Birmingham mehr verband als nur eine Jugendfreundschaft. Da aber die Andeutungen sich zogen und ich als Leserin lange Zeit nichts Konkretes erfuhr, hatte das etwas Jämmerliches. Hin und wieder widersprach sich die Autorin auch von einer Seite zur nächsten. Das geschah zwar nicht bei entscheidenden Dingen, fiel mir aber mehrfach auf. Die einzigen Lichtblicke auf Spannung waren lange Zeit lediglich die kurzen Einschübe um die gefangenen Mädchen, die mir einen kleinen Informationsvorsprung gaben. Die Ermittler selbst waren lange Zeit nämlich überhaupt nicht sicher, ob die Mädchen nicht gar aus freien Stücken von zu Hause weggegangen sind. Ermittelt wurde eigentlich nur, weil ein paar Beamte die Familien der Mädchen persönlich kannten, was der ganzen Angelegenheit auch einen sehr unrealistischen Anstrich gab und mir als Leserin aufstieß. So quälte ich mich also lange Zeit durch das Geschehen und empfand erst zum Ende hin, als ich die Motivation der Entführer erkannte, wirkliche Spannung und tatsächlich auch Grauen. Vorher kämpfte ich mich aber durch zu viele klischeebehaftete Krabbeleien. Die Protagonisten wurden mir zum Ende hin zwar auch etwas sympathischer, doch richtig mitreißen konnten sie mich nicht. Daher werde ich, trotz des Cliffhangers am Schluss, auch auf das Lesen des im November 2013 erscheinenden zweiten Teils „Die Spur des Blutes“ verzichten. Eine aufrichtige Leseempfehlung kann ich leider auch nicht geben.

    Mehr
  • Gelungener Thriller mit Cliffhanger

    In tiefster Dunkelheit
    santina

    santina

    04. October 2013 um 11:51

    Zum Inhalt Jess Harris ist Profilerin beim FBI. Bei ihrem letzten Fall ist ihr ein Fehler unterlaufen, durch den ein Serienmörder nicht verurteilt werden konnte. Sie weiss, dass ihre Karrieren damit vor dem Aus steht, deshalb kommt es ihr gerade recht als Daniel Burnett sie anruft und sie bittet in ihrer Heimat nach Alabama zu kommen und ihm bei einem Fall zu helfen: Vier Mädchen sind verschwunden und die Agentin soll helfen, sie wieder zu finden. Das Ermittlungsteam setzt einzelne Puzzleteile zusammen und hofft, die Entführer rechtzeitig zu finden. Gerade, als der Durchbruch geschafft ist, erhält sie aus ihrem FBI-Büro die Nachricht, dass der Serienmörder auf freien Fuß gesetzt wurde. Sie muss nun davon ausgehen, dass er Jagd auf sie macht und damit sind alle Menschen, die ihr nahe stehen, in Gefahr. Meine Meinung: Unter dem Rückentext ist zu lesen, dass man sich unbedingt Zeit nehmen sollte, wenn man das Buch in die Hand nimmt, da man nicht mehr aufhören kann zu Lesen. Das stimmt, das Buch umfasst zwar nur 314 Seiten, aber die habe ich von der ersten bis zur letzten Seite verschlungen. Zunächst lernt der Leser die Protagonisten Jess kennen und erfährt ausführlich warum ihre Karriere beim FBI “durchs Klo gerauscht” war. Das hat im ersten Moment nicht mit dem Fall der verschwundene Mädchen zu tun, doch aus der Inhaltsangabe war bereits ersichtlich dass diese Vorkommnisse zu einem späteren Zeitpunkt nochmal eine Rolle spielen werden. Die Geschichte wird in mehrere Richtung gesponnen, natürlich geht es um den Fall der verschwundenen Mädchen, dann um die Beziehung zwischen Jess und Daniel, die Vorgänge um den Serienmörder, der auf freien Fuß kommt und in einem weitere Handlungsstrang erlebt der Leser auch mit, wie es den entführten Mädchen ergeht. Dabei wechseln die Perspektiven, aus der die Geschichten erzählt werden. Das Motiv der Entführer habe ich zwischendurch einmal so oder ähnlich in Erwägung erzogen, aber es ist so ungewöhnlich, dass ich es sofort wieder verworfen habe. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, was ich ja normalerweise nicht mag, was für mich auch überraschend kam, aber es ist auf jeden Fall eine saubere Lösung, ein Cut, um diese eine Geschichte abzuschliessen und eine andere weiter zu spinnen. Mein Fazit: Ein sehr gelungener Thriller mit einem Cliffhanger, der selbst mir einleuchtet ;) ich vergebe vier von fünf Sternen und freue mich jetzt schon auf eine Fortsetzung.

    Mehr
  • In tiefster Dunkelheit

    In tiefster Dunkelheit
    vormi

    vormi

    10. September 2013 um 18:59

    Genau, was ich mir von einem LYX-Thriller erwarte ...nicht mehr, aber auch nicht weniger! Mein erster Thriller aus der neuen Reihe vom LYX-Verlag. Ein echt spannendes Buch. Der Kriminalfall, um den es hier ging, war ungewöhnlich und kaum zu erraten. Gut gemacht. Die beiden Hauptprotagonisten, Polizeichef Daniel und FBI-Profilerin Jess, mussten das Verschwinden von vier jungen Frauen aufklären. Waren sie etwa nur ausgerissen? Falls nicht, müsste es ja einen Zusammenhang geben. Welches ist das verbindende Puzzleteil? Die Rahmenhandlung um die Daniel und Jess ist mir etwas zu vorhersehbar und leider auch etwas Klischeehaft. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und das Buch ließ sich flüssig lesen. Die Personen sind gut entwickelt und meistens glaubhaft dargestellt. Ich denke mal, es wird noch mehr Fälle der beiden Polizisten zu lesen geben...  Richtig - am 14. November kommt Teil 2 - Die Spur des Blutes 

    Mehr
  • In tiefster Dunkelheit!

    In tiefster Dunkelheit
    dieChaosqueen

    dieChaosqueen

    02. September 2013 um 01:32

    Cover: Wie immer beginne ich damit meine Meinung zum Cover zu äußern. :) Das Cover gefällt mir ganz gut. Eher gesagt richtig gut. Mich hat es sofort angesprochen. Ich finde es sieht aus als wenn man aus dem Fenster schaut, man sieht draußen einen Baum, es scheint geregnet zu haben oder es ist einfach nur sehr nebelig draußen & jemand hat an die Scheibe den Titel das Buches geschrieben! Eine richtige Verbindung zur Story konnte ich nicht herstellen, im Buch wurde weder beschrieben, dass das Wetter nicht gut wäre oder ähnliches. Dennoch denke ich, dass das Cover ansprechend ist & durchaus zum Thema Thriller passt! Zusammenfassung: Innerhalb weniger Wochen hatte sich das Leben der Spitzenprofilerin Jess Harris total verändert. Seit 20 Jahren ist sie die Profilerin beim FBI, doch ein Fehler in einem großen Fall brachte ihre ganze Karriere ins Wanken. Da kam der Anruf ihres ehemaligen Schulfreunds & ehemaligen Geliebten Daniel Burnett gerade richtig. In seiner Heimatstadt Birmingham, die auch die Heimatstadt von Jess war, waren innerhalb weniger Wochen vier Mädchen verschwunden. Es gab keine Hinweise darauf, dass die Mädchen freiwillig die Stadt verlassen haben, wovon erst auszugehen war denn die Mädchen sind alle über 18. Nein, sie scheinen entführt worden zu sein. Die ganze Stadt setzte nun all ihre Erwartungen in Jess, doch kann sie diese auch erfüllen? Außerdem hatte sie immer noch ihren einen Fall im Kopf, der Fall der ihr alles nehmen könnte was sie liebt - ihren Job. Wegen einer ihrer Fehler kommt der ekelhafteste Serientäter schon bald frei. Doch was dann, wird er sich an ihr oder ihrem Umfeld rächen? Meine Meinung: Da ich bisher noch kein Buch von Debra Webb kannte war ich schon ganz gespannt. Leider wurde ich ein wenig enttäuscht. Es hat recht lange gedauert bis ich in das Buch herein gefunden habe. Für mich war der Schreibstil etwas holprig. Ich muss öfter mal Absätze oder Sätze wiederholen. Das kann daran gelegen haben, dass die Autorin in den Kapiteln öfter mal die Personen Perspektive geändert hat. Außerdem kam ich mit den Namen immer wieder durcheinander, viele Namen waren ähnlich gewählt oder klangen ähnlich. Mal wurde der Nachname genannt & mal der Vorname. Ein wenig sehr verwirrend wie ich fand. Daher habe ich für dieses 300 Seiten Buch auch ziemlich lange gebraucht (knapp 1 1/2 Wochen). Außerdem fand ich das dem Buch auf den ersten Seiten einfach die Spannung fehlte, vielleicht war auch alles zu vorhersehbar. So richtig aus dem Knick kam das Buch nicht. Ab Seite 200 empfand ich es dann endlich als spannend, der Schreibstil wurde besser, bzw kam ich besser mit klar. Das Lesen machte Spaß & ich kam zügig voran. Allerdings hatte ich das bisher noch nie, dass ein Thriller erst so spät, wirklich spannend für mich wurde. Am Anfang fand ich das zu viel nebenher passierte & die Ermittlungen bzw. der Fall sehr im Hintergrund standen. Sehr oft wurde über die Liebe oder die Beziehung die da zwischen Dan & Jess war & wieder aufkeimte geredet. Das empfand ich einfach zuviel. Dennoch kann ich sagen, dass mir die letzten 150 Seiten sehr gut gefallen haben und auch wirklich spannend waren. Ich denke das dies hier einfach meine Meinung ist. Jeder empfindet das ja anders, ob ihm nun die Ermittlungen zu weit im Hintergrund standen. Außerdem empfindet jeder den Schreibstil anders! Für mich muss ein Thriller einfach Nerven zerreißend sein.Ich denke das ich mir aber auf jedenfall noch weitere Bücher von Debra Webb anschauen werde! Vielleicht ja sogar die Fortsetzung, die in 2 Monaten erscheinen soll.Fazit:Wer also auf Thriller mit einer ordentlichen Portion Romantik steht, wird hier sicherlich fündig!Ebenso finde ich ist das Buch geeignet für Menschen die eher lockere Thriller lesen möchten, die nicht ganz so nervenaufreibend sind. Von mir bekommt dieses Buch 3 von 5 Sternen!

    Mehr
  • Welche Frust und Wut sammelt sich an, wenn ein Kind verstirbt

    In tiefster Dunkelheit
    baronessa

    baronessa

    26. August 2013 um 19:58

    FBI-Profilerin Jess Harris wird von ihrem Jugendfreund zu Hilfe gerufen. In ihrer Heimatstadt sind vier Mädchen verschwunden und es gibt keine Spur. Die Anfrage kommt ihr gerade Recht, denn ihr Leben ist zurzeit ziemlich durcheinander. Nicht nur ihre Ehe ist gescheitert, sondern auch beruflich geht es bergab. Bei ihrem letzten Fall kommt ein Serienkiller frei. Das ist nicht nur der Karriereknick für sie, sondern sie muss jetzt selbst um ihr Leben fürchten. Aber erst will sie die Mädchen finden und das ist nicht so einfach. Akribisch versucht sie mit dem Polizeirevier die Mädchen aufzuspüren, denn die Zeit drängt. Bei dem Aufenthalt in Birmingham kommt sie ihrem Jugendfreund immer näher. Der ist inzwischen der Polizeichef von dem Ort und steckt bald selbst voller Zweifel. Jess kann sich allerdings diese Komplikationen nicht leisten, sie hat mit ihrem eigenen Leben schon Probleme genug. In letzter Minute werden die Mädchen gefunden, aber inzwischen hat sie der Serienkiller auch gefunden. Der Thriller hat mir gut gefallen. Die Geschichte ist spannend, flüssig beim Lesen und wechselt in den Perspektiven. Wer mit Blut und Gewalt rechnet, ist hier fehl am Platze. Dieser Thriller widmet sich mehr der Ermittlung, der Aufklärung und der Spurensuche. Bemängeln könnte ich, dass die Autorin ein wenig mehr auf den Verlust eines Kindes, die Trauer der Eltern und deren Verzweiflung, eingehen könnte. Diese Situation und die Verleugnung stürzen die Eltern erst in eine tiefe Lebenskrise. Sie gehen dadurch den falschen Weg und stürzen andere Familien wiederum in Verzweiflung. Diese Eltern haben den Tod ihres Kindes nicht verkraftet, nicht akzeptiert und sind in ihrem Trauma gefangen. Einerseits müsste man Mitleid haben, zum anderen kann man sich über diese Kaltblütigkeit wundern. Aber nicht nur dieser Strang spielt eine Rolle in der Geschichte, sondern auch ein Serienkiller. Weil die Profilerin des FBI einen Fehler begangen hat, kommt nicht nur dieser Serienkiller frei, sondern ihre Karriere steht auf der Kippe. Und dann ist da noch der Jugendfreund! Ich finde die Mischung gut, denn so kommt ein wenig Romantik mit Spannung daher. Gleichzeitig zeigt die Autorin mit der Figur der FBI-Profilerin, dass Frauen noch immer um Anerkennung in einer Männerwelt kämpfen. Die Protagonisten haben ihre Fehler und sind also menschlich. Man kann sich in sie hineinversetzen. Leider schließt der Roman nicht ab und man muss auf die Fortsetzung warten. Der Thriller ist mehr für Frauen gedacht, denn hier spielt nicht nur das Böse eine Rolle, sondern auch die Liebe. Das Cover passt zur Geschichte, es ist düster und geheimnisvoll.

    Mehr
  • Debra Webb: In tiefster Dunkelheit

    In tiefster Dunkelheit
    rosebud

    rosebud

    14. August 2013 um 11:16

    INHALT: Special Agent Jess Harris gehört zu den besten Profilerinnen beim FBI, bis ihr ein folgenschwerer Fehler unterläuft. Nun kommt ein Serienkiller deswegen frei. Als ihr Highschool-Freund und Polizeichef Dan Burnett Jess um Hilfe bei seinem aktuellen Fall bittet, ist sie dankbar für die Ablenkung. Vier Mädchen sind verschwunden und vom Täter fehlt jede Spur. Man ist sich noch nicht einmal sicher, ob die Mädchen wirklich entführt worden oder einfach nur ausgerissen sind. Doch dann holt ihre Vergangenheit Jess wieder ein: Der Serienkiller hat es auf sie abgesehen und will ein krankes Spiel mir ihr Spielen. AUFMACHUNG: Ich verstehe wirklich nicht, warum das Buch, wenn es schon „In tiefster Dunkelheit“ heißt, nicht auch dunkel gehalten ist. Es ist ja sogar mit dem Gelb und dem hellen Blau relativ hell. Zudem wirkt das Buch auch eher nass, weil auf dem Cover Wassertropfen mit abgebildet sind. Und zumindest ich kann mich an keine einzige Stelle im Buch erinnern, in der Wasser eine große Rolle gespielt haben soll. Aber den Titel an sich „In tiefster Dunkelheit“ finde ich auch nicht sonderlich gelungen. Es hat zwar was mit der Entführung zu tun, diese Dunkelheit, dennoch wird sie eher so nebensächlich erwähnt und kommt auch wenn überhaupt nur in einer einzelnen Perspektive vor. Der Originaltitel „Obsession“ trifft die Geschichte des Buches viel besser, weil es im ganzen Buch im Grunde auch darum geht. AUFBAU, SCHREIBSTIL UND PERSPEKTIVEN: Das Buch ist in 22 Kapitel unterteilt. Teilweise steht am Anfang eines Kapitels ein Ort oder eine Uhrzeit, wo bzw. wann die Geschichte gerade spielt. Der Schreibstil der Autorin lässt sich flüssig lesen. Sie schreibt hauptsächlich in relativ kurzen, prägnanten Sätzen. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Die Hauptperspektive ist die von Jess. Daneben gibt es noch die von Dan, die von Wells, einer Polizistin, und die von Andrea, eine der Opfer.  Dass Andrea eine eigene Perspektive bekommen hat, fand ich etwas unglücklich, denn dadurch wurde enorm viel vorweggenommen, was hätte Spannung erzeugen können. Denn so wusste der Leser viel mehr über die Entführung als die Ermittler, die sich teilweise nicht einmal sicher sind, ob es eine Entführung ist. [Für die, die das Buch lesen wollen: Ich habe damit jetzt nicht zu viel vorweg gegriffen, denn Andreas Perspektive kommt zum ersten Mal nach ca. 20 Seiten und da erfährt man dann das, was ich gerade eben gesagt habe.] MEINE MEINUNG: Ich habe einen spannenden Fall um die Entführung von 4 Mädchen erwartet, in dem eine FBI Agentin mitwirkt. Warum ich damit eigentlich ziemlich daneben lag, kommt hoffentlich in meiner Rezension jetzt raus. Aber zunächst einmal etwas zu den Personen. Jess liefert einem so das typische Bild von einer starken Frau, die vollkommen auf ihre Karriere fixiert ist und, als die dann zusammenbricht, nichts mehr hat, wie sie denkt, das sie ausmacht.  An sich lassen sich die Personen relativ leicht in bestimmte Schubladen stecken. Zum Beispiel gab es dann da noch diesen ganz klassischen Polizist von der alten Schule, der nicht viel von Jess und dem ganzen Profiling hält. Das führte dazu, dass die Personen einen nicht wirklich überraschen konnten und dass sie nicht so ganz echt wirken, weil man sie eben so leicht in Schubladen stecken kann.  Kommen wir zur Handlung, bei der der Schwerpunkt gefühlsmäßig leider nicht auf den Ermittlungen zum Fall der verschwundenen Mädchen liegt, sondern eher bei der etwas komplizierten (Liebes-)Beziehung von Jess und Dan. Die war ja an sich auch nicht schlecht gemacht, bloß lese ich halt einen Thriller um des Thrillers wegen und nicht weil mich die Liebesgeschichte da gerade so anspricht. Und dann kommt ja dann auch noch der Fall mit dem Serienkiller dazu, wodurch dann zwischenzeitlich die entführten Mädchen vollkommen in Vergessenheit geraten. Nur am Ende liegt der Fokus dann mal kurz auf den Mädchen.  Das ist eben auch der Hauptkritikpunk an dem Buch. Denn ansonsten lässt sich die Geschichte eigentlich recht gut lesen. Ich hatte sie nämlich innerhalb eines Tages durch (dass das Buch nur ca. 320 Seiten hat, kommt noch erleichternd dazu). An sich ist die Geschichte nämlich gar nicht so langweilig, teilweise richtig gehend spannend, bloß habe ich mich mehr für die Beziehung zwischen Jess und Dan interessiert als für den Rest des Thrillers. Mehrmals beim Lesen habe ich mich deshalb gefragt, ob das denn wirklich ein Thriller im eigentlichen Sinn ist oder irgendwie doch was anderes. Das Buch endet mit einem eigentlich ziemlich gemeinen Cliffhanger, wodurch sehr viele Fragen unbeantwortet bleiben, was ja bei einem Thriller eigentlich recht ungewöhnlich ist. MEIN FAZIT: Da bei „In tiefster Dunkelheit“ leider der Fokus nicht wirklich auf das gerichtet ist, was einen Thriller aus macht, und die Protagonisten auch zu leicht in Schubladen zu stecken sind, ist das Buch von mir keine unbedingte Leseempfehlung, obwohl es sich relativ schnell lesen lässt und es stellenweise sogar spannend ist. Ob ich die Fortsetzung(en) lesen werde, weiß ich noch nicht, denn trotz des Cliffhangers bin ich nicht wirklich neugierig darauf, wie es weiter geht. Originalrezension: http://emotional-life-of-books.blogsp...

    Mehr
  • sehr spannend und interessant....

    In tiefster Dunkelheit
    steffis-und-heikes-Lesezauber

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    11. August 2013 um 22:30

    Kurzbeschreibung Bei dem Versuch, einen Serienmörder hinter Gitter zu bringen, beging FBI-Agentin Jess Harris einen entscheidenden Fehler. Vom Dienst suspendiert kommt ihr der Hilferuf ihres ehemaligen Freundes, des Polizeichefs Dan Burnett, gerade recht. Ein Entführer treibt in Alabama sein Unwesen, und Jess soll bei der Aufklärung helfen. Doch dann erhält sie bedrohliche Botschaften von dem Serienmörder ... Meinung „In tiefster Dunkelheit“ dreht sich um das Leben und die Arbeit der Profilerin Special Agent Jess Harris. Diese wird als geradliniege Frau dargestellt, welche überaus menschliche Ecken und Kanten hat. Im Buch beschreibt die Autor diese Frau als sehr gefühlsgeladen und emotional, wenn es um ihr Familienleben geht. Im Job ist sie einfach perfekt und kann sich in den Täter hineinversetzen. Diese Mischung bringt Frau Webb gekonnt rüber. Auch die anderen Charakteren dieses Thriller wurden sehr echt und real beschrieben, man kann sich in sie hineinversetzen und sie entwickeln sich im Laufe der Geschichte zusehends. Faszinierend für mich war, das die Personen genau eingegrenzt in gut und böse wurden. Man merkt als Leser, den krassen Unterschied und kann somit seine eigenen Sympahtien oder Antipathien gegenüber den einzelnen Darstellern ausleben. Dies kommt nicht so oft in einem Buch vor, meist werden die „Guten“ überaus perfekt beschrieben und die „Bösen“ bleiben auf der Strecke. Das „Grausame“ an solch einem Thriller hat die Autorin gekonnt nicht so schlimm beschrieben, man kann sich zwar alles sehr genau vorstellen, aber die Gewalttaten und Sonstiges wurden richtig schön verpackt. Also nicht wirklich blutrünstig oder grausam. Der Spannungsbogen stieg stetig an, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und las es in einem Rutsch durch, so fasziniert war ich. Ganz gut fand ich auch, das einige Passagen auch Sicht eines entführten Mädchens geschrieben wurden. Man sieht so die andere Seite und fühlt sich dem Geschehen noch näher. Die flüssige und bildliche Sprache trugen noch den Rest dazu bei, das ich diesen Thriller als überaus lesenswert bewerten kann. Es machte einfach Spaß, Seite um Seite zu verschlingen und ich war ganz traurig, als das Ende so plötzlich da war. Ich wußte bis zum Schluß nicht, wer der oder die Täter waren, so solls bei einem guten Buch ja schließlich sein, aber es endet mit einem ziemlich fiesen Cliffhänger. Da ich unbedingt wissen will, wie es weitergeht, freue ich mich schon auf die Fortsetzung „Die Spur des Blutes“, welche im November 2013 erscheinen soll. Cover Das Cover macht für mich einen sehr düsteren Eindruck. Ganz in Blautönen gehalten, mit gelber Namensangabe der Autor. Auf jeden Fall deutet es auf einen spannenden und interessanten Thriller hin. Ganz ok, hätte aber besser sein können. Fazit Für mich ist „In tiefster Dunkelheit“ ein gelungener, vorallem sehr spannender erster Teil, welcher absolut Lust auf mehr macht. Handlung und Charakteren konnten mich überzeugen und somit vergebe ich 4 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

    Mehr
  • In tiefster Dunkelheit

    In tiefster Dunkelheit
    Rilana

    Rilana

    04. August 2013 um 22:03

    Die Handlung Vier junge Frauen im Alter von etwa zwanzig Jahren sind spurlos verschwunden. Alles, was die Sonderkommission bisher herausgefunden hat, ist, dass die Familien und Freunde der Mädchen sich ganz sicher sind, dass sie nicht von sich aus verschwunden sind. Allerdings gibt es bisher keinerlei Beweise, die auf den oder die Täter oder überhaupt auf ein Verbrechen hinweisen. Also wird die Profilerin Special Agent Jess Harris hinzugezogen. Doch Jess hat  momentan mit eigenen Problemen zu kämpfen. Sie hat ihren vorherigen Fall total versaut und damit einen Serienkiller entkommen lassen. Nicht einmal Dan Burnett, der Polizeichef, der Jess zu ihrem neuen Fall bestellt hat und gleichzeitig auch ihr Ex ist, hat eine Ahnung davon, dass die Spitzenprofilerin beim FBI in Ungnade gefallen ist. Alles zusammen stürzt auf Jess ein. Aber sie muss einen kühlen Kopf bewahren. Sie will diese Mädchen finden. Mein Eindruck In tiefster Dunkelheit ist von Anfang an sehr spannend. Die Geschichte fokussiert sich zwar hauptsächlich auf die Ermittler, aber schon im zweiten Kapitel bekommt man zum ersten mal Einblick in die Gefangenschaft der entführten Mädchen. Man weiß also schon sehr früh, dass die noch leben und was sie durchmachen, und zwischendurch gibt es immer wieder kurze Kapitel, die einen genau daran erinnern. Das hält das Spannungslevel in der Geschichte die ganze Zeit über hoch. Aber die Entführung ist nicht der einzige spannende Teil der Geschichte. Denn der Serienkiller, bei dessen Fall Jess einen fatalen Fehler begangen hat, muss freigelassen werden. Und seine Obsession gilt momentan Jess. Was besonders Polizeichef Dan Burnett zusätzliche Kopfschmerzen bereitet. Jess und Dan sind zwar schon seit zwanzig Jahren getrennt, trotzdem ist von ihrem ersten Wiedersehen an klar, dass sie sich immer noch zueinander hingezogen fühlen. Es knistert gewaltig zwischen den beiden. Doch können sie es sich nicht leisten, sich ablenken zu lassen. Denn neben der Tatsache, dass die Sonderkommission bisher noch nicht mal einen wirklichen Fall hat, sondern nur Vermutungen anstellt, leidet Jess' Glaubwürdigkeit unter dem Ausgang ihres letzten Falls, was zusätzlichen Druck mit sich bringt. Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto menschlicher und sympathischer werden Jess und Dan. Aber auch die anderen Mitglieder der Sonderkommission sind interessante Charaktere, bei denen ich mich schon darauf freue, in den nachfolgenden Bänden mehr über sie zu erfahren. Mein Fazit In tiefster Dunkelheit ist ein komplexer, durch und durch spannender Thriller mit vielschichtigen Charakteren. Ein wahnsinns Einstieg in die Reihe Faces of Evil. Ich jedenfalls kann Band 2 kaum erwarten.

    Mehr
  • Eiskalter Thriller für die heißen Tage

    In tiefster Dunkelheit
    lord-byron

    lord-byron

    03. August 2013 um 21:05

    Die Profilerin Special Agent Jess Harrison wird von einem alten Freund, dem Polizeichef Dan Burnett, gebeten ihm bei einem Fall zu helfen. Sie macht sich auf in ihre alte Heimat Burmingham in Alabama um Dan zu unterstützen, 4 spurlos verschwundene Mädchen zu finden. Doch etwas folgt ihr und bedroht alle Menschen die ihr nahe stehen. Ein Serienkiller, der durch ihre Schuld wieder frei ist, hat sich auf ihre Fährte gesetzt und will mit ihr spielen. Kann sie den Fall um die verschwundenen Mädchen lösen? Oder wird sie selbst zu einem Fall, weil der Killer sie in die Hände bekommt? Von Anfang an hat mich der Thriller um Jess Harrison in seinen Bann geschlagen. Es gibt immer wieder Passagen die aus der Sicht eines der verschwundenen Mädchen beschrieben sind und die haben es echt in sich. Festgehalten in einem Keller, wissen die Mädchen überhaupt nicht, was auf sie zu kommt oder was von ihnen verlangt wird. Sie werden immer wieder unter Drogen gesetzt, doch Andrea, der Stieftochter von Chief Burnett gelingt es bei klarem Verstand zu bleiben. Die Mädchen werden zu Tests geholt, aber da sie durch die Drogen total weggetreten sind, kann Andrea nicht herausfinden um was es dabei geht. Auch Jess hat ihre Probleme. Ihre Ehe ist nach nur 2 Jahren gescheitert und sie wird wahrscheinlich ihren Job verlieren. Da ist sie froh Dan helfen zu können und hofft, die Mädchen zu finden. Debra Webb hat es geschafft, mich von Anfang an zu fesseln. Die Spannung wird kontinuierlich aufgebaut und es war wirklich keine einzige Seite langweilig. Die bildhafte Sprache tut das ihrige um den Leser voll in der Geschichte gefangen zu halten. Die Hauptcharaktere sind gut ausgearbeitet und sympathisch. Was ich von den Bösewichten natürlich nicht behaupten kann. Das Buch ließ sich herrlich flüssig und schnell lesen und war genau das richtige für einen heißen Sommertag. Im November 2013 wird es eine Fortsetzung um Jess Harrison, mit dem Titel "Die Spur des Blutes" geben. Ich freu mich schon drauf, denn nicht alles wurde aufgelöst. Ich vergebe für "In tiefster Dunkelheit" 4 von 5 Sternen und kann das Buch guten Gewissens allen Thrillerfreunden empfehlen. © Beate Senft         

    Mehr
  • Spannend, aber auch etwas klischeehaft

    In tiefster Dunkelheit
    Kittyzer

    Kittyzer

    11. July 2013 um 18:57

    Neue SMS. Sie setzte die Brille auf, glitt mit der Fingerspitze über das Display, und die SMS erschien. Eine unterdrückte Nummer. Er war es. Gute Nacht, Agent Harris. Woher wusste er, dass er ihr ausgerechnet jetzt diese Nachricht schicken konnte? Die Vorhänge waren zugezogen. Ihr Wagen stand in der Garage. Noch ein Zirpen. Dann noch eines. Fünf hübsche Mädchen. Ich hoffe, dass du diesen Mädchen mehr helfen kannst als den letzten. -- INHALT: Nachdem die Profilerin Jess Harris einen schwerwiegenden Fehler begangen hat, durch den ein gefährlicher Straftäter auf freien Fuß kommt, scheint ihre Karriere beendet. Da kommt ihr die Ablenkung gerade recht, die ihr Chief Dan Burnett bietet, als er sie für einen Fall um fünf vermisste Mädchen anfordert. Es scheinen keine Verbindungen zwischen ihnen zu bestehen, doch Jess ahnt, dass mehr dahintersteckt. Aber grade als sie der Lösung auf die Spur kommt, meldet sich der Killer bei ihr, um zu spielen... MEINE MEINUNG: Mit "In tiefster Dunkelheit" startet Debra Webb ihre neue Thriller-Reihe rund um die FBI-Agentin Jess Harris und den Polizisten Dan Burnett, deren gemeinsame Vergangenheit ihnen immer wieder dazwischen funkt. Geschrieben ist der Roman hauptsächlich aus der personalen Sicht von Jess, zwischenzeitlich kommen aber auch Dan oder eines der entführten Mädchen zu Wort. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen und die Beschreibungen dabei detailreich, aber keinesfalls zu ausufernd. Jess Harris ist eine sehr dickköpfige und mutige Protagonistin, die dazu neigt, Befehle zu missachten und auf eigene Faust zu handeln - selbst dann, als ihr gerade diese Eigenschaft zum Verhängnis geworden ist. Das macht sie zwar stark und unabhängig, gleichzeitig aber auch sehr uneinsichtig. Dan Burnett dagegen leitet die Ermittlungen und muss sich zwangsläufig an Vorschriften halten, dennoch macht ihn seine impulsive und leidenschaftliche Art zu einem würdigen Gefährten für Jess. Die sonstigen Charaktere überzeugen durch ihre Vielfältigkeit; insbesondere Detective Wells kann durch ihre sympathische und ehrgeizige Art punkten. Der Fall selbst ist in einigen Punkten nichts wirklich Neues - eine Entführung; sich zueinander hingezogen fühlende Ermittler; persönliche Bezüge zu den Opfern; ein gefährlicher Mann, der hinter der Frau her ist -, durch Jess' sehr interessante Ermittlungsarbeit als Profilerin bleibt das Buch jedoch trotzdem spannend. Die Art, den Hinweisen nachzugehen, Vermutungen auf- und Profile zu erstellen, ist faszinierend und durchaus etwas anderes als die sonst oftmals in Thrillern zu findende eher stereotype Ermittlungsweise. Zwar fand ich es schade, dass beide Ermittler in mindestens einen Fall persönlich verstrickt sind, da mir das doch etwas übertrieben vorkam, dieser Aspekt fällt jedoch nicht stark ins Gewicht. Dass Jess und Dan eine gemeinsame Vergangenheit haben und ihre Gefühle füreinander noch immer noch abgeklungen sind, war für mich dagegen jedoch ein eher gewollter und sehr klischeehafter Spannungsfaktor, der nicht komplett überzeugen konnte. Dafür gelingt es der Autorin hervorragend, später wichtige Details in die Handlung einzubinden und die letztendliche Auflösung so sehr realistisch und glaubwürdig wirken zu lassen. Leser, die mit recht brutal und grausam beschriebenen Entführungsszenen in Verbindung mit der kranken Psyche von Verrückten eher nichts anfangen können, sollten von diesem Thriller allerdings lieber die Finger lassen - denn es geht durchaus gewaltsam zu. Ich für meinen Teil jedoch war von der Arbeit eines Profilers durchaus fasziniert und bin daher gespannt auf die Fortsetzung, die noch im November auf Deutsch erscheint. FAZIT: "In tiefster Dunkelheit" von Debra Webb ist ein zwar an einigen Stellen klischeehafter, insgesamt aber durchaus überzeugender und vor allem spannender Thriller, der besonders durch die interessante Profiler-Arbeit punkten kann. Eine Steigerung in Band 2, "Die Spur des Blutes", ist hier durchaus möglich. 4 Punkte!

    Mehr
  • Nicht schlecht aber auch nichts Neues

    In tiefster Dunkelheit
    Natalie77

    Natalie77

    30. June 2013 um 22:54

    Inhalt: Jess Harris ist Special Agent beim FBI, noch, denn auf Grund eines Fehlers von ihr wird ein sehr gefährlicher Serienmörder wieder auf freien Fuß gesetzt. Da kommt es ihr gerade recht das ihr Jugendfreund Dan sie um Hilfe bittet. Bei ihm in der Stadt sind vier junge Mädchen spurlos verschwunden.... Meine Meinung: Debra Webb ist mir noch vollkommen unbekannt und ihre Thriller In tiefster Dunkelheit ist auch der erste der bei LYX veröffentlicht wird. Der Klappentext klang gut und so musste ich es lesen. Der Einstieg fiel mir sehr leicht. Das Buch ist flüssig und ohne störende Textholperer geschrieben. Absätze musste ich nicht wiederholen und auch sonst gab es an der Schreibweise der Autorin nichts zu bemängeln. Auch der Plot ist recht einfach wenn auch etwas verstrickt. Zunächst geht es um etwas ganz anderes als im Rückentext beschrieben, denn zunächst war es etwas nebulös warum Jess wieder in die alte Heimat ging um Dan zu helfen. Die Autorin deutet an, das etwas gehörig in Jess Leben schief geht aber bis man weiß worum es geht dauert es etwas. Erst wird der Leser an den Fall heran geführt der zunächst scheinbar keiner ist, aber auch persönlichen Gründen zu einem gemacht wird. Die Mädchen verschwinden und keiner kann sich vorstellen das auch nur eins der Mädchen abgehauen ist, das passt einfach nicht. Die Ermittlungen haben nichts erbracht und nun soll Jess helfen. Die Protagonisten sind irgendwie die typischen Ermittler. Jess, die ihre Probleme hat Special Agent nicht verheiratet keine Kinder und Karrierefrau. Sie ist sympathisch, aber eben auch das was in den meisten Thrillern als Ermittlerin beschrieben wird. Dan ist der Jugendfreund, da ahnt man schon das es knistern könnte. Er ist ein gut aussehender Ermittler dem die Frauen zu Füßen liegen. Mehrere Ehen gescheitert ebenfalls keine Kinder. Irgendwie auch das gängige Bild des Ermittlers. Dann gibt es noch die anderen im Team die meistens nur nebenher erwähnt werden außer Jody, die Jess in kurzer Zeit eine Art Freundin wird und Chet, der offensichtlich was von Jody will. Außerdem wird noch die Sicht von Andrea erzählt, eines der entführten Mädchen, die trotz der Bedrohung echt mutig ist und noch klar denken kann. Sie sorgt dafür das sich die Spannung hält. Somit keine Überraschungen egal ob postiv oder negativ bei den Ermittlern Der Fall wird strikt durchgezogen aus dem Nichts taucht dann eine Spur auf die dann auch zum Erfolg führt. Das hört sich nun eher langweilig an ist aber nicht ganz so. Es war schon eine Spannung zu merken und ich habe bis zu einem gewissen Punkt nicht geahnt wo es drauf hinaus läuft. Das Ende war dann aber kaum eine Überraschung und wenn dann eher eine negative, denn das Ende ist offen. In einem Punkt gibt es keinen Abschluss sondern einen schon miesen Cliff Hanger. Wenn man also wissen will sie wie es weiter geht muss man den nächsten Band lesen. In dem Fall werde ich das gewiss auch tun, da ich wissen will wie es ausgeht und der Thriller so interessant war das ich Debra Webb auf jeden Fall noch eine Chance gebe

    Mehr
  • Spannend, aber leider vorhersehbar!

    In tiefster Dunkelheit
    merlin78

    merlin78

    22. June 2013 um 13:02

    Innerhalb weniger Wochen hat sich das Leben von Jess Harris vollkommen verändert. Ein Fehler und aus ihrer 20-jährigen Karriere als Profilerin beim FBI bleibt nichts zurück. Sie steht kurz vor dem Aus, als sie den Anruf von ihrem Jugendfreund Daniel Burnett erhält. In ihrer Heimatstadt Birmingham werden innerhalb kürzester Zeit junge Frauen entführt und die Polizei tappt im Dunkeln. Daniel hofft auf Jess Mithilfe und ihre Rückkehr in das Provinznest in den Südstaaten. Doch Jess ist davon wenig begeistert. Hat sie doch Jahre geübt, um den Akzent abzulegen und sich einen Namen zu machen. Allerdings liegt das Schicksal von fünf Frauen in ihren Händen und sie muss einfach helfen.  Dabei hat sie immer noch den Spieler im Nacken, einen perversen Serienmörder, der durch ihre Schuld bald aus dem Gefängnis entlassen werden soll. Wird er zurück kommen und sich an ihr rächen?  Spannend, aber leider vorhersehbar! Die Geschichte um die FBI-Agentin Jess Harris und ihren ehemaligen Geliebten und Freund Daniel Burnett. Wenn es auch leicht fällt, zu Jess einen guten Bezug aufzubauen, so kann sich nur schwer ein Lesefluss einstellen, der überzeugt. Die Autorin wechselt in ihrer Erzählung häufig die Perspektiven, so bekommt der Leser Einblicke in die Gedankenwelt von Daniel und in die der entführten Frau Andrea, die über das Geschehen vor Ort berichtet und zwischen Hoffen und Bangen lebt.  Die Spannungselemente werden glaubhaft mit in die Geschichte integriert. Allerdings während des Lesens bereits klar, in welche Richtung sich die Handlung wenden wird. Dabei steht natürlich neben dem Gefühlschaos, das das Wiedersehen zwischen Jess und Daniel zu Tage bringt, auch der im Hintergrund operierende Spieler im Mittelpunkt des Geschehens. Andreas Erzählungen werden zu einem ekligen Faktor degradiert, jedoch mit wenig Dramatik oder Action. Alles scheint schon im Vorfeld gewiss und die Autorin konnte mit ihren Worten nicht vollkommen überzeugen.  Da dies jedoch der Auftakt zur neuen Romanreihe von Debra Webb ist, hat sie zum Schluss einen guten Cliffhanger eingebaut, der zwar auch etwas vorhersehbar ist, jedoch die Vorfreude auf die Fortsetzung schürt.  Fazit: Leider nicht perfekt und weniger Thriller als viel mehr Gefühlschaos, dennoch konnten die Charaktere überzeugen, die Handlung eher weniger. Dafür ist die Idee hinter der Geschichte gut ausgearbeitet und logisch umgesetzt. Von mir bekommt das Werk 3 von 5 Sternen und die Hoffnung, das im 2. Teil der Reihe die Protagonisten ein wenig mehr Tiefe und die Handlung Spannung erhält.

    Mehr