Declan Burke Absolute Zero Cool

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Inhaltsangabe zu „Absolute Zero Cool“ von Declan Burke

Billy Karlsson muss es einfach schaffen. Unbedingt. Der Krankenhausportier, der so ganz nebenbei ein bisschen Sterbehilfe betreibt, hängt als Figur in einem unvollendeten und unveröffentlichten Roman fest. Gefangen in dieser Vorhölle, geistig verwirrt und beinahe schon dem Wahnsinn nahe, muss er dringend etwas unternehmen, um endlich veröffentlicht zu werden. Denn wenn es schon nicht mehr genügt, alte Leute um die Ecke zu bringen, wird ihm wohl nur noch eines übrigbleiben: das Krankenhaus in die Luft zu jagen. Nur sein Schöpfer, der Autor, kann ihn noch aufhalten. Absolute Zero Cool stellt alle Traditionen des Krimigenres auf den Kopf und begeistert und verstört in gleichem Maße. Der Roman ist ein witziger selbstreflexiver Angriff auf das Genre selbst, eine einfallsreiche Story über die Fähigkeit des menschlichen Geistes, nicht nur schöpferisch, sondern auch zerstörerisch zu sein. Der Roman wurde mit dem Goldsboro Crime Fest Last Laugh Award 2012 für den witzigsten Krimi ausgezeichnet, stand auf der Shortlist des Irish Book Award 2011 (Kategorie 'Crime Novel of the Year') und zählte zu den Best Books of the Year der Sunday Times.

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    Absolute Zero Cool
    Buderballa

    Buderballa

    19. October 2016 um 09:50

    Ja, der Roman ist wirklich was anderes. Eigentlich ist er ein Krimi, aber eigentlich nicht wirklich, sondern nur ein bisschen. Billy Karlsson ist als Krankenhausportier tätig, so nebenbei auch mit Sterbehilfe beschäftigt. Er ist auch eine Romanfigur die ihren Schöpfer ganz ordentlich sekkiert. Wenn der nicht spurt, so wie Billy will, dann muss er halt das Krankenhaus in die Luft sprengen. Das wäre dann doch des Guten zuviel. Also muss sich der Autor was einfallen lassen. Das tut er auch. weniger

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  • ComicNoir

    Absolute Zero Cool
    Wassollichlesen

    Wassollichlesen

    17. October 2015 um 21:17

    Ich habe letztes Jahr schon auf einigen Blogs Meinungen zu dem Buch gelesen. Und das Interessante hierbei war, dass die Hälfte der Blogger das Buch hassen und die andere Hälfte es für einen Geniestreich hält. Gekauft habe ich mir das Buch dann erst vor kurzem auf der CrimeCologne. Die vorgetragenen Textpassagen und die Art und Weise, wie sie vorgetragen wurden, waren einfach zu gut, zu unterhaltsam und tiefsinnig, einfach zu brilliant um das Buch zu übergehen. Ich musste mir also eine eigene Meinung bilden. "Aber er hört nicht zu." "Absolute Zero Cool" ist auf jeden Fall anders als alle anderen Krimis, die ich bisher gelesen habe. Auf der CrimeCologne fiel immer wieder der neu geprägte Begriff "Comic-Noir". Für diesen Begriff kann Declan Burke laut eigener Aussage nichts, aber treffender kann man das Buch eigentlich nicht beschreiben.Es ist wirklich absurd lustig, aber auf der anderen Seite auch sehr dunkel. Und vor allem sehr doppeldeutig und philosophisch. Passenderweise gibt es auch ständig Verweise auf die griechische Mythologie und Götter von A-Z.Besonders wenn Karlsson aka Billy (Karlsson nur platinblond, einäugig und ein paar Zentimeter größer) unaufhaltsam beginnt, sein Leben so umzuschreiben, wie es ihm gefällt und den Autor so zum Zuschauer macht.Wir haben also vordergründig mit zwei Protagonisten zu tun: 1. Der Autor: völlig überfordert von seinem Leben und dem enormen Druck, den er sich selbst auferlegt und folgerichtig extrem gestresst. 2. Karlsson aka Billy: logisch, gesellschaftskritisch, philosophisch, narzistisch und asozial.* Die große Frage ist jetzt, wer setzt sich letzten Endes durch, Karlsson oder der Autor?? Und wird das Krankenhaus explodieren?? Fazit "Absolute Zero Cool" macht es mir echt schwer. Das Buch bietet einige witzige Dialoge, bei denen ich mich vor lachen kaum aufrecht halten konnte. Wirklich feinsinnig und gut durchdacht. Aber auf der anderen Seite enttäuscht es mich. Es verliert im Laufe der Geschichte an Unterhaltungswert. Je mehr Karlsson die Kontrolle in die Hand nehmen kann, desto anstrengender wird es, das Buch zu lesen. Das Ende ist mir außerdem zu vorhersehbar. Also völlig gegen den Anspruch, den die Story, besonders zu Beginn hat. Schade!!

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  • Abgefahren!

    Absolute Zero Cool
    Noir-Crime

    Noir-Crime

    16. February 2015 um 09:18

    Declan Burkes in der Edition Nautilus erschienener Noir-Krimi Absolute Cool Zero ist absolut innovativ. Das Noir-Genre wird hier vom Kopf auf die Füße gestellt.  Der Mörder Karlsson entsteigt dem unvollendeten Krimi-Manuskript und beginnt den Autor zu manipulieren. Er zwingt ihn, das MS in seinem Sinne umzuarbeiten, was zu witzigen Dialogen führt, die mitunter hoch-philosophisch sind. Letztlich geht es darum, dass Karlsson ein Krankenhaus in die Luft sprengen wird und auf einmal vermischen sich die fiktive und die (Roman-immanent) reale Welt und drohen den Autor und seine Familie in einen tödlichen Abgrund zu ziehen. Das Aberwitzige an Absolute Cool Zero ist die abgefahrene Ausgangssituation. Ganz in der Tradition der literarischen Romantik spielt der irische Autor Burke hier mit unterschiedlichen Erzähl-Ebenen und der Vermischung von Realität und Fiktion. E.T.A. Hoffmann und Ludwig Tieck lassen grüßen. Besonders interessant ist zudem, dass Burke das Noir-Genre um die Komponenten der Selbstreflexivität und Ironie erweitert. Das bringt frischen Schwung in die Szene und bietet Anstöße für neue Ideen ...

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