Dee Hunter Ins Dunkle. Eine Horrorgeschichte

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Inhaltsangabe zu „Ins Dunkle. Eine Horrorgeschichte“ von Dee Hunter

Sehr gutes Gruselmaterial für Mal-So-Zwischendurch

— hege
hege

kleiner Horror für zwischendurch

— weinlachgummi
weinlachgummi

Ein kurzes Lesevergnügen, das es in sich hat.

— MaariSkog
MaariSkog
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  • Das Grauen in uns

    Ins Dunkle. Eine Horrorgeschichte
    hege

    hege

    15. October 2014 um 01:14

    Klappentext: „Jack will ein paar Sommertage mit seinen Studienfreunden verbringen – in einem Wald, der angeblich verflucht ist. Plötzlich verschwindet Jacks Tochter. Ein Albtraum beginnt...“ *** So werden wir, wie es schon das Cover verspricht, in den Wald geführt. Undurchsichtig. Dunkel. Furcht einflößend. Später lernen wir, dass damit der Rahmen gesetzt worden ist für das Eintauchen ins Unterbewusstsein des Protagonisten Jack. Rachel, die ehemals als erfolgreiche Brookerin tätig, lebt nun zurückgezogenem im Waldhaus ihrer Tante und ist sehr glücklich. Jedes Jahr treffen sich die hier die vier Freunde aus der Studienzeit und lassen alte (gute)Zeiten aufleben. „... umarmt, auf die Schulter geklopft, in den Oberarm geboxt. Wir waren wieder vereint. Die alte Clique, die sich jedes Jahr traf, Unsinn redete, in Selbstmitleid zerfloss und Pläne zum Sturz der Regierung ausarbeitete. Je nach Höhe des Alkoholspiegels.” Jack, der in besagtem Jahr seine kleine Tochter Sophie mitgebracht hat / mitbringen muss, tat sich schwer mit Erklärungen, warum er Sophie nicht wie sonst bei seiner Frau gelassen hat. Ohne hier mehr vom Inhalt verraten zu wollen (es ist ohnehin nur eine ca. sechsundzwanzig Seiten lange Kurzgeschichte, was schon fast wieder ein Vorwurf ist, denn das Thema hätte Stoff zumindest für einen Kurzroman hergegeben!) – es geht um ganz besondere Cookies, die Rachel als Gastgeberin anbietet. Bei dem Hinweis auf ein altes indianisches Rezept, war mir klar, dass unser guter Jack auf eine „spirituelle Reise“ geschickt wird. Die alte schamanische Brücke, durch heilige Pflanzen vermittelt, bewirkt im wahrsten Sinne des Wortes inmitten des Waldes die Erdung der Person Jack. Während er durch den Wald irrt und seine Dämonen ihn verfolgen, erfahren wir die ganze Geschichte zur Trennung von seiner Frau, zu ihrem Krankheitsbild und was dazu führte. Das, was Jack verdrängt hatte kommt aus ihm heraus und jagt ihn durch den Wald. Es erscheint ihm wie eine Ewigkeit, aber es sind nur zehn Minuten. Auf der Suche nach seiner vermeintlich verschwundenen Tochter findet er zur Wahrheit und zu sich selbst. Im "Dunklen" erfährt er den Horror als Konsequenz seines eigenen Abwehrmechanismus. Verleugnung und Substitution zogen ihn in ein Loch im Wald, verfolgt von seiner eigenen Tochter – dem Monster. Auf der Lichtung (wunderbares Gegenstück zum Dunkel / Erleuchtung; Aufklärung; Aufhellung) laufen ihm Rachel und Sophie entgegen. Jack ist überglücklich. Er glaubt, davongekommen zu sein. Im Haar seiner Tochter aber findet er, als er ihr über den Kopf streicht, Tannennadeln. --- DIE Warnung! Die psychodynamische Erfahrung – das Wiedererleben von emotional bedeutsamen Erinnerungen - wird dadurch auch in die Zukunft versetzt, sofern Jack nicht bereit ist, gemeinsam mit Tochter Sophie, die unter der Krankheit der Mutter, ihrem Fernbleiben (Anstalt) leidet, behutsame Gespräche der Aufklärung zu führen. An dieser Stelle, da es sich um ein so genanntes „offenes Ende“ handelt, wünscht man sich die Fortsetzung. Das Potential ist da ... ! Fazit: Sehr gutes Gruselmaterial, das ich gerne für Mal-So-Zwischendurch empfehlen kann. Sehr flüssiger Schreibstil. Sauber lektoriert und momentan kostenlos auf Amazon.de im Kindle-Format. Ich vergebe gerne fünf Sterne.

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  • Ins Dunkle, 3,5 Sterne

    Ins Dunkle. Eine Horrorgeschichte
    weinlachgummi

    weinlachgummi

    Jack will sich mit seinen alten Studienfreunden treffen, mit dabei ist dieses mal auch seine 7 Jährige Tochter.  Das Treffen findet bei Rachel statt, die auf einem alten Anwesen mitten im Wald lebt. Schon auf dem weg dort hin merkt Jack das irgendetwas mit dem Wald nicht stimmt...... Mir hat die Kurzgeschichte gefallen. Ich hatte zwar keine Gänsehaut beim Lesen, habe mich aber gut unterhalten gefühlt. Die Personen werden oberflächlich angekratzt, es ist eben eine Kurzgeschichte, trotzdem wäre etwas mehr Background schön gewesen. Das Ende hat mir gefallen, ich mag es wenn der Leser mit so einem " What ?" Gefühl zurück gelassen wird. Ich kann nicht genau sagen woran es lag, aber etwas an der Geschichte hat mich an Stephen King Bücher erinnert. 

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    lord-byron

    lord-byron

    05. August 2014 um 16:00
  • Eine Horrorstory, nichts für schwache Nerven!

    Ins Dunkle. Eine Horrorgeschichte
    SilkeWinter

    SilkeWinter

    19. March 2014 um 14:32

    Bei diesee Geschichte ist Gänsehaut pur garantiert! Erst denkt man, der Mann mit der Kettensäge spielt eine wichtige (gruselige) Rolle in diesem, recht kurzem, E-Book – aber dann stellt sich schnell heraus, daß das Böse, gegen das Jack im Wald kämpfen muß, noch viel ekelhafter und grausamer ist … Es ist schwer, eine Rezension zu schrieben, wenn man nicht die Story verraten möchte. Aber ich kann sagen, daß dieses E-Book nichts für schwache Nerven ist und daß sich “alles” um die kleine Tochter von Jack dreht. Ich habe dieses E-Book kostenlos lesen dürfen (3 Monate lang) und muß sagen, für eine extrem horrormäßige Kurzgeschichte für zwischendurch kann ich es wirklich nur empfehlen.

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  • "Daddy hat Mummy getötet"

    Ins Dunkle. Eine Horrorgeschichte
    Kerry

    Kerry

    01. January 2014 um 16:05

    Die 7-jährige Sophie ist mit ihrem Vater Jack auf dem Weg von Staten Island nach Red Hill, Pennsylvania. Es ist Juli und jedes Jahr trifft sich Jack um diese Zeit mit seinen alten Kumpels von der Columbia University. Dieses Mal findet das Treffen bei seiner ehemaligen Studienkollegin Rachel statt. Normalerweise fährt er allein, doch in diesem Jahr hat er seine Tochter dabei, da seine Frau Kendra indisponiert ist. Rachel lebt in einem kleinen Häuschen mitten im Wald, das sie von ihrer Tante geerbt hatte. Eigentlich könnte alles so idyllisch sein, wenn sich nicht hartnäckig das Gerücht halten würde, dass der Wald verflucht ist. Es heißt, dass jeder, der den Wald betritt, wahnsinnig wird.  Endlich bei Rachel angekommen, amüsiert sich die Clique, wie in alten Tagen. Es wird gelacht, geredet und es gibt Kuchen mit den Zutaten, wie zu Unizeiten. Doch ehe es sich Jack versieht, ist Sophie plötzlich verschwunden. Gerade noch war sie am Teich, der fast direkt an den Wald angrenzt und jetzt ist sie auf einmal weg. Ist sie in den Wald gegangen?  "Daddy hat Mummy getötet"! Hierbei handelt es sich um eine Kurzgeschichte, die es aber in sich hat. Zu den Figuren kann ich an sich nicht viel sagen, auf Grund der Kürze der Story, jedoch macht Jack auf mich den Eindruck eines Lebemanns, der allerdings ziemlich schnell den Tatsachen ins Auge sehen muss. Fasziniert war ich vom Schreibstil. Die Autorin schafft es, die beklemmende Stimmung im Wald ganz hervorragend wiederzugeben. Ich muss ja gestehen, ich war wie im Rausch und von mir aus hätte diese Story noch ewig weitergehen können - es war einfach ein absoluter Lesegenuss.

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  • Rezension zu "Ins Dunkle. Eine Horrorgeschichte" von Dee Hunter

    Ins Dunkle. Eine Horrorgeschichte
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. November 2012 um 18:19

    Hervorragend geschriebene Kurzgeschichte. Düster, beklemmend und voller Horror. Dee Hunter verfügt über einen flüssigen Schreibstil und nimmt den Leser direkt mit in einen Albtraum.

    Fazit: Diese Story hat es in sich. Unbedingte Leseempfehlung.