Deeanne Gist Die eigenwillige Jungfer

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Inhaltsangabe zu „Die eigenwillige Jungfer“ von Deeanne Gist

Texas, 1894: Ob es nun um das Radfahren geht, das Fangen von Schlangen oder das Herunterrutschen von Treppengeländern: Essie Spreckelmeyer entspricht so gar nicht dem damals gängigen Ideal der "braven Hausfrau".§Ihre Eltern befürchten, dass nur ein besonderer Mann diese "Eigenheiten" schätzen wird. An Essies 30. Geburtstag ist noch immer kein potenzieller Kandidat in Sicht. Deshalb listet Essie kurzerhand alle geeigneten Junggesellen der Stadt mit deren Vorzügen und Mängeln auf, schließt die Augen, lässt ihren Finger kreisen - und das Schicksal entscheiden. §Wird Essie den "Auserwählten" von seinem Glück überzeugen können?

Dieses Buch macht Spaß zu lesen...

— Hutschnbay
Hutschnbay

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    Die eigenwillige Jungfer
    Hutschnbay

    Hutschnbay

    19. October 2013 um 11:52

    Die 30 - Jährige Essie Spreckelmeyer liebt das Radfahren, das Fangen von Schlangen oder das Herunterrutschen von Treppengeländern. Sie entspricht halt gar nicht dem Ideal der "braven Hausfrau" im Jahre 1894. Zum Leidwesen ihrer Eltern. Sie befürchten, dass Essie nicht wirklich einen geeigneten Mann finden wird. Essie beschließt kurzerhand, die Sache selber in die Hand zu nehmen und listet alle geeigneten Junggesellen der Stadt mit deren positiven und negativen Eigenschaften auf, lässt mit geschlossenen Augen ihren Finger kreisen und das Schicksal entscheiden. Doch wird der "Auserwählte" ihren Bemühungen um seine Gunst nachgeben? Die Geschichte von Essie hat mich richtig gefesselt. Schnell findet man in die Geschichte, da das Buch einfach geschrieben ist. Essie ist auf der Suche nach der großen Liebe, doch die Männer haben Schwierigkeiten mit ihrer exzentrischen Art zurecht zu kommen. Eben weil sie Fahrrad fährt oder mit Rollschuhen zu fahren übt. Bis eben Adam auftaucht... Ich möchte hier jedoch nicht zu viel vom Inhalt wiedergeben, sondern mich nur auf meine Meinung beschränken. "Die eigenwillige Jungfer" ist ein absolut lesenswertes Buch, dass auch die Geschichte von Corsicana dem Leser näherbringt. Was zum Schmunzeln, Spannung und Liebe. Alles was das Frauenherz begehrt. Was will man mehr?

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  • Rezension zu "Die eigenwillige Jungfer" von Deeanne Gist

    Die eigenwillige Jungfer
    Sonnenblume1988

    Sonnenblume1988

    11. August 2012 um 20:57

    Die 30-jährige Essie ist in ihrer Heimatstadt Corsicana als „alte Jungfer“ bekannt: Kein Mann interessiert sich für die eigensinnige und impulsive junge Frau, die wenig Sinn für Anstand hat. Verbittert und einsam beschließt Essie, die Suche nach einem Mann selber in die Hand zu nehmen. Ganz nüchtern stellt sie eine Liste mit Vorzügen und Mängeln von allen alleinstehenden Männern der Stadt auf. Das Los fällt auf einen jungen Ladenbesitzer, bei dem sich Essie kurze Zeit später als Verkäufern aufdrängt. Doch der gewünschte Erfolg bleibt aus… Der Roman spielt im Jahr 1894 in Texas. Nebenbei erfährt man etwas über die damaligen Einstellungen und Sitten. Das Buch lässt sich sehr leicht lesen und beinhaltet viele Dialoge. Manchmal hätte ich mir allerdings eine etwas altertümlichere Sprache gewünscht. Das Thema, die Suche nach einem Lebenspartner, ist heute noch aktuell. Sicher wird Essies Geschichte den ein oder anderen zum Nachdenken über das Thema „Liebe“ bringen. Ihre Verzweiflung und ihr Wunsch nach Nähe, aber auch ihre Wut, ihre Verwirrung und ihre Ängste werden authentisch geschildert. Und: Das Buch macht auf seine Art und Weise Hoffnung! Bei dem Buch handelt es sich um einen christlichen Roman. Essie betet und fleht zwischendurch zu Gott. Vor allem gegen Ende des Buches merkt man ihr ihren starken Glauben an. Trotzdem ist diese christliche Komponente nicht aufdringlich oder störend, sondern passt gut in das Gesamtbild. „Die eigenwillige Jungfer“ hat einen Nachfolgeband: Das Buch „Das kratzbürstige Frauenzimmer“ erzählt Essies Geschichte vier Jahre später weiter. Wer Schwierigkeiten mit dem Warten hat, sollte sich also lieber gleich beide Bücher kaufen.

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  • Rezension zu "Die eigenwillige Jungfer" von Deeanne Gist

    Die eigenwillige Jungfer
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. August 2009 um 22:09

    Essie Spreckelmeyer ist 30 Jahre alt und unverheiratet. Essie Sprecklmeyer ist das, was man eine Alte Jungfer nennt. Nicht Willens, diesen Zustand weiterhin hinzunehmen, nimmt die resolute Essie die Zügel in die Hand und macht sich auf die Suche nach einem geeigneten Ehemann. Das Unterfangen erweist sich als schwierig, weil Essie unkonventionell und eigenwillig ist. Sie fährt Fahrrad - fast schon ein Skandal zur damaligen Zeit - und ist eher kumpel- als damenhaft. Eine Tatsache, die bei den Männern nicht ankommt. Als der charmante Adam in die Stadt kommt, scheint sich Essies Blatt zu wenden.... Deeanne Gist zeichnet das Bild einer Frau, die ihrer Zeit weit voraus ist, einer Frau, die einerseits lebensklug ist, andererseits trotz ihres Alters oft ziemlich naiv wirkt. Essie ist unglücklich, weil sie sich nichts mehr wünscht als einen Mann und Kinder, ihr dieser Wunsch aber bislang nicht erfüllt wurde. Die Autorin lässt hier über lange Passagen des Buches offen, welchen Weg Essie gehen wird, bzw. - und hier kommt der deutlich christlich geprägte Unterton des Buches zum Tragen - welcher Weg ihr von Gott gewiesen wird. Dieses Buch lässt mich ein wenig zwiegespalten zurück. Einerseits hat mir die Art und Weise, in der Deeanne Gist Essies Geschichte erzählt, ausnehmend gut gefallen. Essie ist liebevoll gezeichnet, ebenso wie die anderen Bewohner der Stadt: skurril, ehrgeizig, bieder, herzlich, distanziert - alle Charaktere sind hier vertreten. Ich hab streckenweise viel Spaß gehabt, wenn ich Essie bei ihren Rollschuhlauf-Versuchen oder ihren Schlangenfang-Aktionen begleitet habe. Andererseits hat mich die stark christliche Prägung im letzten Drittel des Buches teilweise arg strapaziert. Ich hab den erhobenen Zeigefinger zwischen den Zeilen mit der Botschaft "Gott leitet alle unsere Weg, er bestimmt unser Schicksal und wir sollten uns ganz ins eine Hand begeben" ständig vor Augen gehabt. Hier ist mir die eigene Gesinnung der Autorin zu stark in die Geschichte eingeflossen und gerade beim letzten Gespräch zwischen Vater und Tochter hatte ich beim Lesen das Gefühl: Hier spricht ein Priester mit einer Nonne, aber das ist doch kein "normales" Gespräch zwischen Vater und Tochter. Zumal bis zu diesem Zeitpunkt gar nicht deutlich war, wie religiös die ganze Familie offenbar ist. Dieser Aspekt stand lange Zeit eher im Hintergrund. Das Ende hingegen, Essies letzte Entscheidung, fand ich konsequent und glaubhaft (wenn auch für das 19. Jahrhundert recht fortschrittlich). Ein anderes Ende wäre für mich nicht stimmig gewesen. Es ist ein schönes Buch, das einem beim Lesen in die Zeit zwischen "Unsere kleine Farm" und "Die Waltons" zurückversetzt. Eine Zeit des Familienzusammenhaltes, des Gemeinschaftssinnes, der Annehmlichkeiten und der Widrigkeiten, die das Leben in einer kleinen Stadt mit sich bringt. Für die starke christliche Ausrichtung im letzten Drittel gibt es kleine Abzüge. Insgesamt habe ich mich gefreut, die Bekanntschaft von Essie Spreckelmeyer gemacht zu haben, einer eigenwilligen Frau, die ihren eigenen Weg im Leben geht.

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